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Der 25.November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Mehr als 100.000 Frauen wurden im Jahr 2020 Opfer von Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Freiheitsberaubung, Bedrohung und Stalking sind. Und das sind nur die Fälle, die aktenkundig geworden sind. 139 Frauen wurden in dem Zeitraum in Deutschland sogar getötet. Die Leiterin von zwei Frauenhäusern in München erzählt, wie Frauen zu ihr kommen, wie das Frauenhaus hilft und wie es den Kindern geht, die sehr oft mit ihren Müttern im Frauenhaus landen.
Jugendopfersonntag - so wird der erste Advent auch genannt. Was archaisch klingt, hat einen guten Zweck. An diesem Tag werden im ganzen Erzbistum die Kollekten in den Gottesdienst gesammelt und kommen einem gemeinsamen Projekt zugute. Die Spenden gehen an die Katholische Jugendfürsorge (KJF). Die fördert damit dieses Jahr eine ganz besondere Einrichtung des Verbandes: Das KiZ – Abkürzung für „Kind im Zentrum“. Ein Einrichtungsverbund im Chiemgau, dessen Herzstück die Orthopädische Kinderklinik in Aschau ist. Hier werden Kinder mit körperlichen Behinderungen behandelt, darunter auch Kindern und Jugendliche aus Kriegs- und Krisengebieten. Sie sind durch unterbrochene Behandlungen und ausfallende Operationen besonders bedroht. Lebenslange Beschwerden können die Konsequenzen sein. "Total Sozial" spricht mit Patienten, Ärzten und dem Pflegepersonal über die Qualitäten, die die Orthopädische Kinderklinik zu einem der angesehensten Häuser seiner Art in Europa gemacht hat und fragt nach, wie Kindern und Jugendlichen aus Kriegs- und Krisengebieten geholfen werden muss.
Pläne zu machen, gehört zum Leben einfach dazu, und es ist auch ganz normal, dass sie sich ändern oder auch einmal nicht funktionieren. Anders ist es aber, wenn ganze Lebensentwürfe an einem Schicksalsschlag, einer zerbrochenen Beziehung, wirtschaftlichem Pech oder einer Suchtkrankheit scheitern. Wenn derartige Ereignisse Betroffenen den Boden unter den Füßen wegziehen, beginnt ein sozialer Abstieg, aus dem oft kein selbstständiger Weg mehr herausführt. Das Anton Henneka Haus unterstützt Männer, mit so einem Schicksal. Mit seinen 62 Wohnplätzen bietet die stationäre Einrichtung nicht nur ein Dach über den Kopf, sondern ermöglicht den Bewohnern mit seinen Werkstattbetrieben, in einen geregelten Alltag zurückzufinden und dabei das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten so zu stärken, dass die Grundlage für ein neues Leben entstehen kann. "Total Sozial" hat sich die Einrichtung vom Leiter Tassilo Winhart zeigen lassen und mit Bewohnern gesprochen, die hier einen Neuanfang wagen und für die der geringe Lohn in den Werkstätten dabei keine Rolle spiel.
60 Jahre alt werden ist keine große Kunst. Aber 60 Jahre lang immer auf der Höhe der Zeit zu sein und seine Arbeit täglich mit großem Engagement zu erledigen, das ist eine Leistung. In dieser Folge berichten die Sprecherin der Ehrenamtlichen, Hedwig Schütze und der Leiter der Telefonseelsorge im Erzbistum, Alexander Fischhold, von ihrer Arbeit. Von den Problemen damals, als Frauen noch die Unterschrift ihres Mannes brauchten, wenn sie arbeiten wollte und viele Männer noch unter Kriegstraumata litten, aber sich nie darüber zu reden getraut hätten. Und von den Intensivnutzern heute, die einsam sind und immer wieder anrufen, um endlich mal wieder mit einem echten Menschen zu reden.
Die in der Folge angesprochenen Links sind folgende:
Homepage der Telefonseelsorge
Anmeldung zur Mail- oder Chatberatung
Jubiläumsvideo mit Promis
Telefonnummern der Telefonseelsorge:
Kommissarisch war Richard Stefke bereits seit Herbst 2021 für das Ressort "Caritas und Beratung" zuständig, seit Juli dieses Jahres leitet er es auch offiziell. Ein herausfordernder Job, denn der soziale Bereich ist so stark gefragt wie selten zuvor. Nach der Coronapandemie sorgte der Ukrainekrieg dafür, dass Erzbistum und Verbände sich verstärkt um Geflüchtete kümmern mussten. Gleichzeitig zwingen Energie- und Wirtschaftskrise immer mehr Menschen dazu, karitative Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. "Auch viele, die bisher immer gut über die Runden gekommen sind, wissen jetzt nicht mehr, wie sie mit ihrem Geld auskommen sollen", sagt Stefke. In "Total Sozial" spricht der Ordinariatsdirektor darüber, wie ihm seine Erfahrungen als Gemeindereferent und Caritasverantwortlicher bei diesen Aufgaben helfen. Außerdem verrät er, wie es dazu kam, dass er neben seiner Tätigkeit für die Kirche auch Mitglied einer Kabarettgruppe wurde, die versucht, Menschen über all das zum Lachen zu bringen, was in der Kirche und der Welt nicht gut läuft.
Der Caritasverband im Erzbistum München und Freising feiert dieses Jahr 100. Geburtstag. Mit einem Festakt in Rosenheim wurde an die Caritas-Gründung im Jahr 1922 erinnert und auf ihre Arbeit in den letzten Jahrzehnten zurückgeblickt. Wie wichtig war das Engagement des Verbandes in der Vergangenheit und welche Rolle wird die Caritas in Zukunft spielen? In „Total Sozial“ hören Sie die sozialpolitische Talkrunde aus Rosenheim mit Gästen wie dem bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek, der Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa und dem Diözesanen Caritasdirektor Hermann Sollfrank.
Der Stoff geht ganz normal weiter und die Lücken werden mitgeschleppt. Das wissen alle, die selbst Kinder haben. Besonders Kinder, die während der Lockdowns wenig Unterstützung hatten, hinken jetzt gewaltig hinterher. Das Freiwilligenzentrum München Nord der Caritas startet deshalb jetzt das Projekt "Bildungskickstart". Dazu werden Freiwille gesucht, die jede Woche mindestens eine Stunde lang einem Kind helfen wollen.
Infos und Kontakt unter: www.freiwilligenzentren-muenchen.de
Im Zuge des U-Bahnbaus anlässlich der Olympischen Spiele eröffnete 1972 auch die Beratungsstelle "Münchner Insel" im Zwischengeschoss des Marienplatzes ihre Pforten. Seitdem hat sich vieles geändert, doch der Auftrag bleibt der gleiche: Menschen in Notlagen helfen. In "Total Sozial" erinnert sich der erste katholische Leiter an die Anfänge der psychosozialen Beratungsstelle. Außerdem erklärt die aktuelle Leitung, was sich in den letzten 50 Jahren verändert hat, damit auch heute noch zeitgemäße Beratung angeboten werden.
Ein Kühlschrank und ein Regal voller Lebensmittel, aus denen sich jeder bedienen darf – das ist die Idee des Caritas-Projekts "TauschGut". Sabine Kaiser und Josephine Malvar retten Lebensmittel vor dem Wegwerfen und geben es in ihren Einrichtungen und in Pfarreien weiter. Zum einen hilft das dem Geldbeutel der Menschen, die zum Teil von Armut bedroht sind. Zum anderen aber auch der Umwelt. Denn bei der Herstellung von Lebensmitteln fällt automatisch auch viel CO2 an.
Am 1. September haben in Bayern nicht nur die Ausbildungen begonnen, sondern für viele junge Menschen startete außerdem ein Freiwilligendienst. Unter ihnen auch Charlotte: „Ich wollte eine Arbeit mit Sinn, zu der ich jeden Tag hingehe und merke, dass ich hier gebraucht werde“, sagt die 18-Jährige. Sie ist eine von drei Freiwilligendienstleistenden, die diesen Herbst bei der Münchner Bahnhofsmission angefangen haben.
Total Sozial hat sie an ihrem ersten Tag begleitet. Außerdem klären wir in der neuen Folge den Unterschied zwischen Freiwilligem Sozialem Jahr (FSJ), Bundesfreiwilligendienst (BFD) und dem Zivildienst, den es bis vor zehn Jahren gab. Zudem erzählt Bestseller-Autor Markus Ostermair, der ebenfalls in der Münchner Bahnhofsmission gearbeitet hat, wie ihn seine Erfahrungen dort zum Schreiben gebracht haben.
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