Trader's Weekend

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Trader's Weekend episodes

  • „Allow people and youth to have differing opinions“ – Peter Maropakis, CEO GBM Apps Inc (iToldYa)

    Unsere Gesellschaft ist krank. 

    Die Diagnose?

    Wir leiden an einem Verfall der Debattenkultur, zumindest wenn man den Stimmen einiger Kritiker glaubt. Liest man sich deren Beurteilungen genauer durch, attestieren sie verschiedene Symptome: Cancel Culture, Extremismus, Schwarmdummheit … 

    Beim Auslöser sind sie sich hingegen einig: Schuld seien vor allem die arrivierten Social Networks. Konstruktive Diskussionen rückten dort in den Hintergrund, während verbale Angriffe und Polarisierung die Oberhand gewinnen würden.

    Wenn man der Allensbach-Studie vom vergangenen Jahr Glauben schenkt, scheint sich bereits jeder zweite in Deutschland dagegen schützen zu wollen: Gerade einmal 48 % der Befragten gaben an, das Gefühl zu haben, ihre Meinung noch frei äußern zu können.

    Es ist an der Zeit, wieder zu lernen, respektvoll miteinander umzugehen, andere Meinungen anzuerkennen und sachliche Diskussionen zu führen – sagt zumindest Peter Maropakis, CEO GBM Apps Inc (iToldYa). Seine Idee: Menschen die Möglichkeit geben, eine andere Meinung zu haben. Ohne das Gefühl, gleich aus dem Internet verbannt zu werden.

    Mit iToldYa startet er also den Versuch, die konstruktive Debatte wieder modern zu machen. Wie das geht, erfahren wir in dieser Folge des Trader’s Weekend.

    12 min
  • "It's also the right thing to do from a bottom line perspective." – Allon Mason, CEO von UserWay im Trader's Weekend

    In diesem Trader's Weekend treffen wir Allon Mason, den Gründer von UserWay, einem Unternehmen, das sich mit digitaler Barrierefreiheit beschäftigt. 

    Im Gespräch teilt Allon seine Erkenntnisse darüber, warum digitale Barrierefreiheit immer noch ein Problem darstellt. Und das, obwohl wir seit Jahren über nahtlose Zugänglichkeit und ein optimales Nutzererlebnis sprechen. 

    Aus persönlicher Sicht erzählt der Geschäftsführer, wie er sich selbst an Vorschriften für Barrierefreiheit halten musste und daraufhin UserWay gegründet hat. Und er erklärt, dass das nicht nur aus moralischer Sicht richtig ist, sondern sich auch wirtschaftlich rentiert.

    Wer wissen will, warum jeder Unternehmer mal einen Blick auf UserWay werfen sollte, darf diese Folge nicht verpassen!

    22 min
  • "Wir müssen im Prinzip mit dem Klimawandel leben." – Thomas Grübler, CEO & Co-founder von OroraTech im Trader’s Weekend

    Manchmal stehen wir vor großen Herausforderungen, die uns zwingen, unsere Perspektiven zu verändern. Da kann es helfen, mit denen zu sprechen, die sich diesen Herausforderungen bereits stellen. 

    Thomas Grübler, CEO und Co-Founder von OroraTech, teilt mit uns seine Einsichten über die Realität des Klimawandels. Doch anstatt sich in Resignation zu verlieren, ermutigt er dazu, Verantwortung zu übernehmen und aktiv Lösungen zu finden.

    Mit diesem fesselnden Gespräch laden wir Sie dazu ein, eine dieser Lösungen kennenzulernen. Nehmen Sie diese Einladung an und entdecken gemeinsam mit uns, wie Herr Grübler mit Zuversicht und Entschlossenheit in eine nachhaltigere Zukunft aufbrechen will.

    15 min
  • "Die entscheidende Kennziffer bei Unternehmen ist die Preis-Leistungsmacht." – Shareholder Value Management-Stratege Heiko Böhmer im Trader’s Weekend

    Insbesondere in Europa hört man, dass die Inflation extrem hoch ist – vor allem von  kleine und mittelständische Unternehmen.  Dazu kommen steigende Zinsen und von der Europäischen Zentralbank eben keine Signale, dass die Zinsschraube allmählich wieder gelockert wird. Diese und weitere Krisen wie der Angriffskrieg auf die Ukraine machen es für Kapitalmarktakteure zunehmend schwieriger, nachhaltig gewinnbringende Investitionen zu identifizieren.

    Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management sagt, als Investor interessiere man sich weniger für die konjunkturelle Seite, sondern vielmehr für herausragende Geschäftsmodelle. Eine entscheidende Kennziffer sei für ihn dabei die Preis-Leistungs-Macht eines Unternehmens. Es ginge darum zu erkennen, ob ein Unternehmen in der Lage ist, seine Preise trotz steigender Kosten mindestens genauso hoch oder sogar höher anzusetzen. Diese und weitere Strategien verrät er uns im Trader’s Weekend.

    23 min
  • „Die Zeit der Zinserhöhungen geht zu Ende“, ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Traders‘ Weekend

    War’s das?

    Der Wonnemonat Mai begann diese Woche mit starken Auftritten der Währungshüter: Sowohl die US-Notenbank Fed als auch die EZB hoben erneut die Leitzinsen an. Reaktion auf eine immer noch anhaltend hohe Inflation.

    Doch stehen der Teuerung eher bescheidene #Konjunkturaussichten gegenüber. Die deutsche Industrie verbucht so wenig neue Aufträge wie seit April 2020 nicht mehr, und in den USA schwelt noch immer die Bankenkrise.

    Entspannter wird es jedenfalls nicht, sagt ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski. Anleger sollten sich nach seiner Meinung auf eine hohe Volatilität am Kapitalmarkt einstellen. 

    Wie lange wird die Unsicherheit anhalten? Welche Rolle spielt die Politik in diesem Umfeld? Und warum geht er dennoch optimistisch ins Wochenende? Vor allem aber: Welche Rolle spielt Hertha BSC dabei – das haben wir diese Woche im Trader’s Weekend besprochen.

    25 min
  • „Frauen, macht Euch sichtbar!“ Gründerin, Investorin und Fintech-Expertin Maria Pennanen im Traders‘ Weekend

    Bessere Schulnoten, bessere Abschlüsse als die männlichen Mitstreiter, aber am Ende doch abgehängt? Frauen sind in Führungsetagen unterrepräsentiert. Europaweit stellen sie etwa 46 Prozent der Erwerbstätigen, aber nur 34 Prozent der Führungskräfte – in Deutschland sogar nur unter 30 Prozent.

    Zur Begründung heißt es nicht selten, geeignete Kandidatinnen seien zu schwer zu finden. Das ließ einer, die sich durchgesetzt hat, jetzt den Kragen platzen. „An alle Unternehmen und Organisationen, die nach weiblichen Vorstandsmitgliedern suchen, suchen Sie nicht weiter! Ich bin hier, bereit und willens, die Dinge aufzurütteln und die dringend benötigte Vielfalt in Ihre Vorstandsetage zu bringen.“, postete Maria Pennanen vor einigen Tagen auf LinkedIn.

    Dabei ist die Frau schon jetzt vielbeschäftigt. Sie sitzt im Vorstand eines mittelständischen Mining-Unternehmens, selbst Gründerin und Investorin, und sie arbeitet überdies als Mentorin beim Frankfurt Accelerator. Regelmäßig laufen dort auch Programme, um speziell Gründerinnen nach vorn zu bringen.

    Grund genug, mit Maria Pennanen über Frauen in vermeintlichen Männerdomänen, Frauen in Führungspositionen zu sprechen, im Traders‘ Weekend

    24 min
  • „Die Wirkung macht den Unterschied!“ – Impactexpertinnen Milena Bertram & Sophie Kazmierczak im Traders‘ Weekend

    Äpfel oder Birnen? Oder?

    Wenn Sie sich dabei ertappen, dass Sie die Begriffe ESG und Impact Investing synonym verwenden, sind Sie nicht allein. Einige der klügsten und erfahrensten Köpfe in Wirtschafts- und Finanzwelt haben Schwierigkeiten, zwischen diesen beiden Begriffen zu unterscheiden. Und das sind Menschen, die zusammengenommen Milliarden, wenn nicht Billionen von Dollar verwalten.

    Anlass genug, zum Abschluss unseres Impact Month im Traders‘ Weekend grundsätzlich zu werden:

    Der Begriff ESG wurde 2004 geprägt. Er entstand als gemeinsame Anstrengung der Vereinten Nationen, der Internationalen Finanz-Corporation (IFC) und der Schweizer Regierung, um die Berücksichtigung von ESG-Aspekten durch die Finanzindustrie bei allgemeinen Anlageentscheidungen zu fördern. Dies ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der grundlegenden Fortschritte bei sozial- oder umweltorientierten Investitionen in den zurückliegenden fast 20 Jahren von den Regierungen vorangetrieben wurde, insbesondere von denen in der EU und im Vereinigten Königreich. (Die USA sind leider erst 2011 auf den Zug aufgesprungen.)

    Der Begriff Impact Investing hingegen wurde erst 2007 geprägt. Damals suchte die Rockefeller Foundation zusammen mit anderen Philanthropen, Investoren und Unternehmern einen Namen für Investitionen, die neben einer finanziellen Rendite auch eine messbare soziale Wirkung erzielen sollten. Diese Gruppe gründete später das Global Impact Investing Network (GIIN), das führende Netzwerk von Fachleuten, das die Infrastruktur, Forschung und Bildung im Bereich Impact Investing fördert. 

    Aber die Idee wächst rasant. Auch in Deutschland, wo sich immer mehr Investoren fragen, welche nachhaltige Wirkung ihre Investments haben. Deren Austausch und Interessenvertretung bündelt die Bundesinitiative Impact Investing, die u.a. von ebenso erfahrenen wie ambitionierten Vorreiterinnen wie Milena Bertram und Sophie Kazmierczak vertreten wird. 

    Zum Abschluss des Impact Month im Traders‘ Weekend zeigen die beiden noch einmal die Herausforderungen des Impact Investing auf – vor allem aber auch die Chancen!

    31 min
  • „Impact zahlt auch auf den unternehmerischen Erfolg ein“ – Timo Bey und Stefanie Nix-Bambarén von Capacura im Traders‘ Weekend

    Voodoo oder Wunderwirtschaft?

    Impact-Investments sind keines von beidem. Sie folgen in den meisten Fällen einer vergleichsweise einfachen unternehmerischen Logik: Impact schafft Mehrwert, für den auch bezahlt wird. Gutes zu tun, wird somit von der Herausforderung zur Lösung.

    Viele Startups sind heute ohnehin schon mit einem Impact-Mindset unterwegs, sagt Capacura -Expertin Stefanie Nix-Bambarén. Sie berät Gründerinnen und Gründer, wirkungsvolle Ideen und Ansätze in die unternehmerische Entwicklung einzubauen. Und das Ziel im Zuge der Unternehmensentwicklung im Blick zu behalten.

    Dabei kommt es auch auf Anreize an, meint Timo Bey, der die Capacura-Projekte mit den Augen des Finanzers begleitet. 

    Im Impact Month bieten Stefanie und Timo Einblick in den „Maschinenraum“ des Impact Investing.

    38 min
  • Wann, wenn nicht jetzt? 4P-Gründer und Risikofinanzierer Xavier Sarras zu den Perspektiven des Impact Investing
    Bankenbeben an den Börsen.

    Erst brach die Silicon Valley Bank zusammen, dann musste sich die Credit Suisse eine Milliardensumme leihen. Nicht etwa am Kapitalmarkt, sondern bei der Schweizerischen Nationalbank. Vielmehr brauchte es nicht, um die Erinnerungen an 2008, an Lehman und die große Finanzkrise in Erinnerung zu rufen. Und die Aktienmärkte in dieser Woche auf Talfahrt zu schicken. So sieht Krise aus…

    Tut sie das? 

    Manchmal eröffnet der Blick ins Detail auch andere Perspektiven. Und diese suchen vor allem Startups. Deren Finanzierungsumfeld sah zuletzt auch ohne SVB-Kollaps schon angespannt aus. Aber es gibt Nischen, wo der Bedarf an innovativen Ideen und neuen Technologien groß genug ist, dass Investitionen nicht nur notwendig sind, sondern sich auch lohnen.

    Das sagt Xavier Sarras, der mit 4P Capital einen datengetriebenen Wagniskapitalgeber gegründet hat. Im Impact Month des Traders‘ Weekend erläutert er, wie 4P gemeinsam mit wirkungsorientierten Pionieren Unternehmen aufbauen will, die die Welt resilienter machen – und warum es dafür keinen besseren Zeitpunkt gibt als jetzt.

    28 min
  • Capacura – wie alle an Impact teilhaben können. Trader’s Weekend mit Dr. Ingo Dahm

    Geben ist seliger denn nehmen? Stimmt nicht.

    Das Versprechen des Impact Investing lautet, Gutes tun und damit auch Geld zu verdienen. Diesem Grundsatz wollten auch Ina und Ingo Dahm folgen. Sie - ausgestattet mit vielfältiger Berufserfahrung im sozialen Bereich, er – ein promovierter Experte für maschinelles Lernen, Manager und einst Professor für Technologie- und Innovationsmanagement. Zusammen sind sie inzwischen Herz und Hirn von Capacura.

    Doch Capacura ist anders, denn Ina und Ingo Dahm stellten fest, dass Impact Investing einen entscheidenden Geburtsfehler hat: In soziale und nachhaltige Projekte kann vielfach nur investieren, wer viel Geld mitbringt. Dabei wäre es doch demokratischer, wenn auch weniger Betuchte von wirkungsorientierten Investments profitieren können. 

    Und so könnte Capacura im Impact Investing das werden, was beispielsweise eine Spendengala im Fernsehen ist: Kleine Gabe, große Wirkung. Und Rendite! Denn Impact und Rendite werden sich künftig die Waage halten, prophezeit Ingo Dahm im Impact Month unseres Trader’s Weekends.

    28 min

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