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In der Krise zeigt sich, wie durchdacht die Geldanlage ist. Und beim Blick auf die Diskussionen unter Privatanlegern offenbart sich für Ralf Heim der Bedarf an solider Finanzbildung. Manchmal möchte er sich die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen, sagt der Mitbegründer von Fincite. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Fintech, das sich der Digitalisierung des Wealth Managements in einer Daten-getriebenen, digitalen Welt verschrieben hat. Daher bietet Fincite Lösungen für alle Teile der Wertschöpfungskette des Digitalen Asset Managements: Holistische Vermögensaggregation, Finanzanalysen, Quantitative Analysen und automatisierte, digitale Ratschläge. Und genau die seien im derzeitigen Umfeld nötig, damit sowohl die Auswahl einzelner Finanzinstrumente, als auch die Zusammenstellung der Portfolios besser gelingen, sagt Heim im Trader’s Weekend.
Der Stromverbrauch ist neben Volatilität und Co. einer der größten Kritikpunkte an Kryptowährungen. Und in den letzten Tagen werden die Stimmen dieser Kritik immer lauter. Putin stellt die Energieversorgung der westlichen Welt auf Sparflamme. Und damit auch die Daseinsberechtigung von Kryptowährungen in Frage: Welchen Sinn haben die digitalen Währungen in Zeiten der Energieknappheit?
Das Ethereum-Netzwerk liefert nun erste Antworten: Mit dem neuen Update wird unter anderem der Stromverbrauch um über 90% gesenkt. So zumindest das Versprechen. Ob der Merge von Ethereum dieses Versprechen halten kann, welche Hoffnungen sonst noch in das Projekt gesetzt werden und was genau hinter dem Update steckt, besprechen wir mit Prof. Dr. Philipp Sandner. Er unterrichtet an der Frankfurt School of Finance und Management, wo er auch das Blockchain Center gegründet hat und bis heute leitet. Herr Sandner zählt zu den Topexperten rund um Blockchain und Kryptowährungen in Deutschland.
Entlassungen, Insolvenzmeldungen und zu allem Überfluss auch noch die Regulatoren im Nacken – die Krise hat die Neo-Broker erreicht. Vorerst scheinen die Zeiten vorüber, da Billiganbieter den Markt für Order-Durchführungen überrollen – und vor allem eine junge, relativ unerfahrene Klientel auf das Parkett holen.
Frank Niehage beobachtet die aktuellen Veränderungen am Markt aus der Position des alten Hasen. Als CEO hat er flatexDEGIRO in eine Position gebracht, im Online-Brokerage europaweit führend zu sein. Und die gegenwärtigen Entwicklungen scheinen, dieses Ziel zu begünstigen.
Welche Rolle dabei die jüngsten Zinserhöhungen der EZB spielen – die kräftigsten seit Bestehen der europäischen Notenbank -, warum die Branche vor einer Konsolidierung steht und weshalb Finanzbildung nicht nur Sache des Staates ist, erläutert Fran Niehage in dieser Episode vom Trader’s Weekend.
"Never fight the Fed" sollte das Mantra für Anleger sein, sagt einer der besten Portfolio-Manager Deutschlands. Zurzeit stünden EZB und die Fed mit dem Rücken zur Wand. Die Inflation kocht nur so über – und dass trotz Zinsdeckel der Zentralbanken. Wenn die Währungshüter jetzt die Zinsen zu massiv anheben, bestünde das Risiko eines Systemkollaps.
Wir sprechen heute mit Henning Gebhardt, dem ehemaligen Topmanager der DWS, über die wirtschaftliche Lage, wie er sie bewertet und warum er noch an die EZB glaubt. Außerdem besprechen wir, wie er sich in diesem Marktumfeld verhält, und warum er Privatanlegern rät, Ihre Entscheidungen mit den Maßnahmen des Board of Governors der Federal Reserve und des Federal Open Market Committee (FOMC) in Bezug auf Zinssätze, Wirtschaftswachstum und Preisstabilität in Einklang zu bringen.
Außerdem in dieser Episode: Wie sich Deutschland im derzeit unsicheren Umfeld aufstellen sollte und warum Deutschland in naheliegender Zeit nicht mehr zu den Top-10-Industrienationen gehören wird.
Umfragen ergaben, dass die Deutschen in diesem Jahr mehr Geld am Kapitalmarkt anlegen wollen. Finanzexperten wie der Geschäftsführer des Deutschen Derivateverbands, Lars Brandau, und Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, halten das seit Jahren für überfällig.
Doch das Umfeld ist gerade alles andere als verlockend. Da verunsichert massiv die Krise in der Ukraine. Da stehen Lieferengpässe in der Industrie und entsprechende Preissteigerungen einer eher schwach ausgeprägten Neigung vor allem der EZB gegenüber, die Zinsen nach langer Zeit mal wieder anzuheben. Inflation ist das Stichwort.
Gerade in solchen Zeiten muss man sich austauschen. Denn private Geldanlage sei kein Selbstzweck, sondern aktive Altersvorsorge, so die Fachleute. Über Geld und Anlage reden die Deutschen laut einer Statistik nach wie vor ungern. Lars Brandau und Robert Halver gehen deshalb mit gutem Beispiel vorn: Ein Trader's Breakfast über Aktienkultur und Anlagephilosophien, über mangelnde Einsicht in der Politik, Gamification und eine junge Generation, die unverkrampft(er) an das Thema Kapitalmarkt geht.
Die nächste Krise kommt bestimmt, da sind sich alle Börsianer einig. Uneins ist die Finanzgemeinde nur über den Zeitpunkt. Nachdem es zuletzt mehr als ein Jahrzehnt immer nur bergauf ging an den Aktienmärkten, ist es seit Beginn dieses Jahres unruhig geworden. Und glaubt man William Je, dem CEO von Hamilton Investment Management, ist das nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Jahren noch bevorsteht.
Im Trader’s Weekend gibt der illustre Fondsmanager aus Hongkong einen durchwachsenen Ausblick auf das gerade beginnende, chinesische Jahr des Tigers. Sein Rezept gegen die Schläge ins Kontor ist natürlich Diversifikation. Wie könnte es anders sein. William Je ist Mitbegründer der Himalaya Capital Exchange. Himalaya Capital Exchange soll eine tokenisierte Plattform für öffentliche Erstemissionen (IPOs) an einer globalen, grenzenlosen Börse werden und ist ein offenes Ökosystem, das eine Alternative zu Investmentbanken als Begleiter von Börsengängen bieten. Unternehmen, Regierungen und anderen Einrichtungen, die öffentliches Kapital aufnehmen, sollen eine weniger kostspielige und demokratischere Option mit sofortigem Zugang zu globalen Investoren bekommen.
Bei William Je spielen folglich Fintechs, Cryptowährungen und Blockchain eine zentrale Rolle. Warum er darin die Zukunft sieht und zugleich für eine konsequente Regulierung eintritt, was Zentralbanken damit zu tun haben und warum Korrekturen an den Börsen unausweichlich sind – das erklärt er im Gespräch.
Folgt man den Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen, dann nimmt der wirtschaftliche Aufschwung Fahrt auf. Höchstwahrscheinlich werde die deutsche Wirtschaft kommendes Jahr um etwa 4 Prozent wachsen, heißt es in ihrem aktuellen Ausblick auf Kapitalmärkte und Konjunktur.
Helaba-Chefvolkswirtin Dr. Gertrud Traud vergleicht die Aussichten mit einer All inclusive-Reise: Klingt, als sei für alles und alle gesorgt. Problematisch wird es, wenn alle gleichzeitig ans Buffet wollen. Und das sei noch nicht einmal das Horrorszenario.
Für die Ökonomin bleibt Corona auch im kommenden Jahr eine feste Größe. Und die verstärke die ohnehin reichlichen Unsicherheiten. Immerhin, so Traud im Trader's Weekend, gäbe es auch noch die Chance auf eine Traumreise - getragen vom klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft.
60.000$ für einen einzelnen Bitcoin – mittlerweile liegt der gesamte Krypto-Währungsmarkt bei einer Marktkapitalisierung von über 3 Billionen US-Dollar. Zahlen, von denen die meisten Krypto-Investoren nur geträumt haben. Der perfekte Anlass, um mit Prof. Dr. Philipp Sandner über die Marktsituation zu sprechen.
Uns geht es in dieser Folge um die steigende Kauflust der Krypto-Liebhaber an Bitcoin, Ethereum und Co., um die Punkte, die man beachten sollte, wenn man in die Materie einsteigen möchte und um die Preisexplosion des Krypto-Marktes.
Wir sprechen außerdem über potenzielle Gefahren für die Blockchain Technologie: Sind Quantencomputer das Aus? Ob und wie man sich als Investor davor schützen kann, erklärt Philipp Sandner bei uns im Interview.
Die Aktienmärkte jagen mal wieder ihre eigenen Rekorde. Der DAX zum Wochenschluss kurzzeitig bei 16085 Punkten. Für Anleger scheint die Welt wieder ins Gleichgewicht zu kommen, nachdem die US-Notenbank diese Woche die Rückkehr zu einer strafferen Geldpolitik eingeleitet hat – und damit auch Anleihen wieder vorsichtig glänzen lässt.
Im Trader’s Weekend sprechen wir aber mit jemandem, der sich vom tagaktuellen Auf und Ab nicht so leicht beeindrucken lässt. Stefan Knoll vertritt als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Familienversicherung eine Branche, die fast schon sinnbildlich für Vorsicht und Bewahren gilt. Das Gegenteil von Veränderung. Und doch treibt Knoll wie wenige andere das Thema Digitalisierung voran, gilt als Vordenker seiner Industrie.
Um so spannender die Frage, wie Stefan Knoll auf die derzeitigen Veränderungen in Deutschland schaut. Sei es in der Gesellschaft, oder sei es in der Politik, wo an einem Regierungswechsel getüftelt wird. Was bedeutet das, was kommt auf Unternehmer dazu?
Eigenes Heim, Glück allein – das war für die meisten Deutschen lange Zeit eine unstrittige Überzeugung. Mit SPD und Grünen wollen jetzt zwei Parteien über die Bildung einer neuen Bundesregierung verhandeln, in deren Reihen eine etwas andere Sicht auf Immobilieneigentum hoch im Kurs steht.
In der Partei von Kanzlerkandidat Olaf Scholz kokettiert man mit dem Mietendeckel. Experimentierfeld war Berlin, wo die Partei den Regierenden Bürgermeister stellt, haben jetzt 56 Prozent der Wähler einem Bürgerbegehren zugestimmt, das die Enteignung der Deutsche Wohnen AG, einem der größten Wohnungsunternehmen im Land, fordert.
Bündnis 90/Die Grünen haben gerade Anton Hofreiter als Fraktionsvorsitzenden im Bundestag bestätigt. Dieser hatte im Wahlkampf für Schlagzeilen gesorgt, weil er Kommunen ermöglichen möchte, Baugebiete für private Neubauten zu verhindern, weil er den Bau von Eigenheimen für „Ressourcenverschwendung“ hält.
Ob die FDP als kleinster Partner in einer möglichen Ampelkoalition hier gegenhalten kann, ist ungewiss. Die Glücksmomente mit Betongold könnten also seltener werden. Oder doch nicht? Ein Gespräch mit dem Immobilieninvestor, Autor und Serienunternehmer Paul Misar.
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