TrashTalk - Der Branchenpodcast der Abfallwirtschaft

TrashTalk - Der Branchenpodcast der Abfallwirtschaft

By Julia Hobohm, Tom WilferScience
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TrashTalk - Der Branchenpodcast der Abfallwirtschaft episodes

  • Folge 26: „Wir müssen noch besser verstehen, was bei Abfallvermeidung wirklich funktioniert“ – Henning Wilts im Gespräch
    In der neuen Folge von TrashTalk widmen sich Julia Hobohm und Tom Wilfer zumindest in der zweiten Hälfte ausführlich Fragen und verschiedenen Aspekten der Abfallvermeidung. Dafür haben sie mit Professor Henning Wilts einen echten Experten eingeladen. Der Abteilungsleiter für Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut stellt die Ergebnisse verschiedener Projekte hervor und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich. Im Vergleich zum Recycling sei auf der obersten Stufe der Abfallhierarchie noch nicht ganz klar, welche Maßnahmen tatsächlich die gewünschte Wirkung zeigen. Welche Maßnahme er sich aber dennoch ganz konkret für mehr Abfallvermeidung und auch schon in der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie wünscht, warum es bei der NWKS vor allem auch auf die Umsetzung ankommt und was Julias Bettwäsche und Handtaschen mit Abfallvermeidung oder eben gerade nicht damit zu tun haben, erfährt man im zweiten Teil.
    In der ersten Hälfte sprechen Julia und Tom ebenfalls über die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie oder vielmehr über die Kritik an den bisherigen Arbeiten daran. Diese Kritik konterkariert etwas die Pläne von Bundeskanzler Scholz, der ein führende Rolle Deutschlands bei der Kreislaufwirtschaft anstrebt. Das Gleiche gilt auch für die mögliche Blockade der EU-Verpackungsverordnung durch Finanzminister Lindner. Die Bundesregierung will außerdem ElektroG und BattG überarbeiten. Die jüngsten Zahlen zur E-Schrottsammlung verdeutlichen hier eine gewisse Dringlichkeit.
    Dringlich war offenbar auch das Vorgehen der Wettbewerbshüter in Österreich gegen verschiedene Entsorgungsunternehmen. Denn dort soll ein Kartell in der Abfallwirtschaft rund 20 Jahre lang Preise abgesprochen und Märkte aufgeteilt haben. Und zu guter Letzt ging es auch um Herzschmerz oder besser die Befreiung davon. Ein britischer Schrottrecycler wartete pünktlich zum Valentinstag mit einem besonderen Angebot auf. Gerne reinhören!
    1 hr 6 min
  • Folge 25: „Ausgangspunkt aller Diskussionen für Kreislaufwirtschaft ist Produktdesign“ – Claas Oehlmann vom BDI
    Das Jahr 2024 ist auch für die Abfall- und Kreislaufwirtschaft mit einer Reihe spannender Themen gestartet. Einen Teil davon haben sich Julia Hobohm und Tom Wilfer für die erste Folge im neuen Jahr rausgesucht. Auf den ersten Blick etwas trocken und vielleicht sogar staubig mag die Diskussion über das Abfallende für Ersatzbaustoffe erscheinen. Tatsächlich handelt es sich hier aber um den mit Abstand größten Abfallstrom. Entsprechend groß waren die Erwartungen an eine entsprechende Verordnung. Warum die Reaktionen auf den ersten Entwurf zurückhaltend ausfallen, wird im TrashTalk besprochen. Mindestens zurückhaltend dürfte auch die Reaktion von Remondis auf die neueste Ankündigung des Kartellamtes ausgefallen sein, droht dem größten deutschen Entsorger doch eine härtere Gangart der Wettbewerbshüter.
    Außerdem schauen Julia und Tom auf durchaus beachtliche Zahlen zum Absatz mit Second-Hand-Produkten in Deutschland. Wenig Beachtung findet hingegen die getrennte Bioabfallsammlung – zumindest in den über 40 Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen es weiterhin keine Biotonnen gibt. Und auch zum Ende der ersten Hälfte geht es um fehlende Recyclingcontainer. Die beiden TrashTalk-Moderatoren waren über den Fundort der „gestohlenen“ Container mindestens genauso erstaunt wie die Polizei.
    Im zweiten Teil der Folge ist Claas Oehlmann zu Gast. Er stellt die Ziele und Schwerpunkte der BDI-Initiative für Circular Economy vor, deren Geschäftsführer er ist. Neben der Arbeit an konkreten Themen der Abfall- und Kreislaufwirtschaft betont er dabei auch die Bedeutung von Wissenstransfers zwischen den unterschiedlichen Teilnehmern der Initiative, die Wichtigkeit von Netzwerken und die Notwendigkeit des Agenda-Settings.
    Inhaltlich in die Tiefe geht der BDI-Vertreter bei Fragen zu Rezyklateinsatzquoten. Hier sei eine differenzierte Bewertung unter Berücksichtigung der jeweiligen stoffstromspezifischen Rahmenbedingungen notwendig, damit es nicht zu unerwünschten Nebeneffekten kommt. Eine ausgewogene Betrachtung empfiehlt Oehlmann auch bei der gelegentlich hitzig und emotional geführten Diskussion um das chemische Recycling. Entscheidend für die Förderung der Kreislaufwirtschaft sei aber grundsätzlich das Produktdesign, betont er. Für entsprechende Vorgaben seien aber internationale Standards notwendig. Und natürlich darf auch in der aktuellen Folge der Ausblick auf die IFAT nicht fehlen.
    1 hr 8 min
  • Folge 24: „Wir werden die Märkte grün machen müssen“ – Gespräch mit Alexander Bonde von der DBU
    Pünktlich zum Fest gibt es eine neue Ausgabe von TrashTalk. Julia und Tom nutzen die letzte Folge des Jahres für einen kurzen Rückblick auf 2023, die wichtigsten Themen des Jahres und einen herzlichen Dank an die treue Hörerschaft. Zur Folge mit den viertmeisten Downloads geht es wie versprochen hier (https://trashtalk-podcast.podigee.io/22-new-episode?leave_preview=true) – für die ersten drei Plätze muss man reinhören.
    Aber auch aktuelle Themen kommen natürlich nicht zu kurz. So geht es etwa um die umstrittene Entscheidung der Bundesregierung zur Plastikabgabe. Und Julias neues Lieblingsthema darf auch nicht fehlen. Deswegen wurde auch mal wieder über Weltraumschrott gesprochen. Aus dem Weltall und einer zugegebenermaßen etwas umständlichen Diskussion über Geschwindigkeiten und Verglühen (nicht Vorglühen!) ging es dann zurück in irdische Sphären und zwar zur Weltklimakonferenz. Dazu gab es dann aber in der zweiten Hälfte viel mehr zu sagen.
    Denn dort war Alexander Bonde zu Gast. Als Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat er an der COP28 in Dubai teilgenommen. Im Gespräch mit Julia und Tom erklärte er, welche Bedeutung Fragen zur Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung bei den Diskussionen zum Klimaschutz einnehmen (Spoiler: erfreulicherweise eine zunehmend größere) und welche Rolle Deutschland dabei auf der internationalen Ebene spielt (zumindest keine untergeordnete). Außerdem geht es ausführlich um die Förderschwerpunkte der DBU im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Bonde berichtet über einige beispielhafte Projekte und erklärt welche Aspekte künftig an Relevanz gewinnen werden.
    Mit einem Blick voraus endet dann auch die letzte Folge für 2023. Denn im nächsten Jahr stehen wieder spannende Themen und vor allem die nächste IFAT an. Die Vorfreude hierauf scheint zumindest schon sehr groß zu sein. Bis dahin wünschen wir allen Hörerinnen und Hörern jedoch erstmal frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.
    Auf Wiederhören!
    1 hr 7 min
  • Folge 23: Helge Wendenburg zur Bedeutung von ReUse, Rezyklateinsatzquoten und Fondsmodelle zur Herstellverantwortung
    Im zweiten Teil der neuen Folge durften Julia Hobohm und Tom Wilfer mit Helge Wendenburg wieder einen echten Experten der Abfallwirtschaft als Gast begrüßen. Der ehemalige Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium begab sich im TrashTalk auf einen wilden Ritt durch verschiedene aktuelle Themen im Abfallbereich. So betonte er die Bedeutung von Vorgaben zum Rezyklateinsatz zur Förderung des Recyclings. Die Langlebigkeit von Geräten und Produkten sollte zudem durch die Förderung von Reparaturen sowie durch Sharing-Modelle unterstützt werden. Außerdem dürften aus Sicht von Wendenburg die Mindestquoten bei der Sammlung von Altgeräten leicht erreicht werden, wenn in Deutschland auch Second-Hand-Geräte in der Wiederverwendung unter den Abfallbegriff fielen. Skeptisch zeigt sich der Abfallrechtsexperte bezüglich eines Pfandsystems für alle Arten von Batterien. Und auch eine Beteiligung der Batteriehersteller an den Kosten für Brände in Recyclinganlagen stellt er in Frage, da nicht klar sei, ob Batterien und Akkus tatsächlich die Auslöser der Brände sind. Stattdessen plädiert Wendenburg für härtere Anforderungen an den Brandschutz in den Anlagen.
    In der ersten Hälfte von Folge 23 beleuchteten Julia und Tom passenderweise ebenfalls eine Reihe von aktuellen Gesetzespaketen aus dem Abfallbereich. So haben sich das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten kürzlich sowohl auf Änderungen an der Abfallverbringungsverordnung als auch auf die Ausgestaltung des Critical Raw Materials Act geeinigt. Die Reaktionen aus der Entsorgungswirtschaft darauf fielen gemischt aus. Das Gleiche trifft auf das im Bundestag beschlossene Wärmeplanungsgesetz zu, welches Wärme aus der Müllverbrennung vollständig und nicht wie ursprünglich nur anteilig unvermeidbarer Abwärme gleichstellt. Um Anteile und Berechnungen geht es auch bei der Verpackungslizenzierung. Die Zentrale Stelle Verpackungsregister will Wettbewerbsverzerrungen durch falsche Meldungen von Lizenzmengen zwischen den dualen Systemen verhindern. Dafür hat die Behörde neue Regeln zur Berechnung der Marktanteile der Systeme sowie für deren Prüfer festgelegt.
    1 hr 6 min
  • Folge 22: „Die Hersteller haben das Problem der Batterien im Abfall erkannt“ – Gespräch mit Christian Eckert vom ZVEI
    Die neue Folge von TrashTalk startet mit einer kleinen Überraschung! Und zwar mit einem Gast, dessen Stimme den treuen Hörern des Podcasts gut vertraut ist. Aber auch Cineasten dürften sich in andere Welten versetzt fühlen. Hier spricht James Bond, äh Dietmar Wunder, allerdings das erste Mal öffentlich über seine Erfahrungen bei der Mülltrennung.
    Anschließend widmen sich Julia Hobohm und Tom Wilfer im ersten Teil der Folge verschiedenen Stoffströmen, die das Leben der Entsorger und Recycler gerade schwierig machen. So sprechen sie etwa über die stark unter Druck stehenden Kunststoffrecycler und die aktuell großen Herausforderungen im Umgang mit Stahlschrott. Weitere Themen sind die zum Teil noch sehr hohen Störstoffquoten in der Bioabfallsammlung und Empfehlungen der EU-Kommission zur Steigerung der Sammelmengen von kleinen Elektrogeräten. Und natürlich kommt dabei auch die Problematik batteriebetriebener Geräte nicht zu kurz. Die Entsorgungswirtschaft hat diesen Monat in Berlin mit einer Demo auf die Brandrisiken hingewiesen. Julia und Tom diskutieren die dabei erhobenen Forderungen der Branche.
    Das tun sie auch in der zweiten Hälfte der aktuellen Folge. Dort haben sie nämlich Christian Eckert vom Branchenverband ZVEI zu Gast. Er erklärt, wie die Hersteller ihrer Verantwortung nachkommen wollen. Gleichzeitig stehen die Produzenten der Einführung eines Pfandsystems für Batterien und Geräte sehr zurückhaltend gegenüber. Eckert betont stattdessen die Bedeutung der Verbraucheraufklärung. Thema des Gesprächs ist auch die neue EU-Batterieverordnung, die den Herstellern laut dem ZVEI-Vertreter noch an der ein oder anderen Stelle Rätsel aufgibt. So gebe es noch eine „gewisse Unsicherheit“ hinsichtlich der Versorgung mit Rezyklaten, deren Einsatz in neuen Batterien die Verordnung für einige Metalle vorschreibt. Und auch die Erfüllung der erhöhten Sammelquoten sorgt laut Eckert vor allem wegen der unveränderten Berechnungsmethode für Sorgen bei den Herstellern. Und da das Gespräch im Rahmen der Konferenz zum 25-jährigen Jubiläum der Stiftung GRS Batterien stattfand, durfte auch ein Blick zurück auf diese Zeit nicht fehlen.
    1 hr 13 min
  • Folge 21: Der große Überblick über Altkleider und Textilien mit Agnes Bünemann von Cyclos
    Der Umgang mit Altkleidern und Textilien stand schon länger ganz oben auf der Themenliste des TrashTalks. Julia Hobohm und Tom Wilfer freuten sich daher sehr, in der neuen Folge mit Agnes Bünemann eine ausgewiesene Expertin zu diesem Thema begrüßen zu dürfen. Die Mitgründerin und Geschäftsführerin der Beratungsgesellschaft Cyclos zeigte im ausführlichen Gespräch die Auswirkungen von „Fast Fashion“ für das Mengenaufkommen und die Qualität der Sammelware auf. Hinsichtlich der für 2025 bevorstehenden EU-weiten Pflicht zur Getrenntsammlung berichtete Bünemann zudem von großen Unterschieden bei den Erfassungsstrukturen in den einzelnen Mitgliedsländern. Und obwohl das Sammelangebot in Deutschland schon ziemlich gut sei, gebe es hier vor allem in ländlichen Gebieten noch Verbesserungspotenziale. Großen Raum nahm auch die von der EU angestrebte Erweiterung der Herstellerverantwortung im Textilbereich ein. Als Mitautorin einer aktuellen Studie für das Umweltbundesamt ging Bünemann auf die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle zur Herstellerverantwortung ein. Da es dabei natürlich auch um Kosten geht, konnte auch die Frage geklärt werden, um wieviel teurer die nächste Jeans für Tom wird. Kleiner Spoiler: Auf Spenden wird er wohl nicht angewiesen sein.
    Angesichts des umfangreichen Überblicks zu Altkleidern, fiel der erste Teil der Folge dieses Mal etwas knapper aus. Die beiden Hosts kamen aber dennoch nicht am leider nicht nur sprichwörtlichen Dauerbrenner-Thema der letzten Monate vorbei. Die Zahl von Bränden in den Entsorgungsanlagen war auch in den zurückliegenden Wochen sehr hoch, so dass Branchenverbände ein umgehendes Einschreiten der Politik fordern. Etwas Hoffnung in dieser Hinsicht macht das mögliche Aus für die in der Branche sehr unbeliebten Einweg-E-Zigaretten durch die neue EU-Batterieverordnung. Die hierfür entscheidende Vorgabe tritt allerdings erst nach einer ausgedehnten Übergangsfrist in Kraft. Ein weiteres Thema ist der bei Aurubis festgestellte Millionenschaden durch den mutmaßlichen Betrug bei Schrottanlieferungen.
    P.S.: Der versprochene Link zur Studie, wonach man lediglich 37 Kleidungsstücke benötigt, fällt aus. Aber nicht ersatzlos. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Empfehlung der US-Modebloggerin Caroline Joy Rector, wonach man für jede Jahreszeit nur 37 Stücke benötigt, indem man diese sinnvoll miteinander kombiniert. Wer Interesse an dem Konzept hat, findet im Netz unzählige Beiträge dazu. Dafür einfach „capsule wardrobe“ googeln.
    1 hr 11 min
  • Folge 19: Miki Yokoyama zur Rolle von Start-ups in der Kreislaufwirtschaft
    In der neuen Episode von TrashTalk stehen Start-ups im Fokus. Miki Yokoyama berichtet in der zweiten Hälfte der neuen Folge von ihren Erfahrungen als Beraterin bei UnternehmerTUM, dem größten Gründer- und Innovationszentrum Europas. Dort widmet sich Circular Republic verschiedenen Themen der Kreislaufwirtschaft. Im Gespräch mit Julia Hobohm und Tom Wilfer betont Yokoyama die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen jungen und etablierten Unternehmen. Zudem erklärt sie, wo die größten Potenziale für Start-ups liegen und welche Hürden für deren Nutzung noch beseitigt werden müssen. Darüber hinaus geht sie auf die Ziele und Fortschritte der BDI-Initiative Circular Economy ein, in deren Vorstand sie ebenfalls sitzt.
    Im ersten Teil der aktuellen Folge schauen Julia Hobohm und Tom Wilfer auf die neuesten Gesetzgebungsinitiativen der EU im Bereich der Kreislaufwirtschaft. So geht es etwa um den Entwurf der Kommission für die Altfahrzeugverordnung, der unter anderem weitere Exportverbote sowie Vorgaben zum Recycling sowie zum Rezyklateinsatz enthält. Im Textilbereich plant Brüssel zudem einen Ausbau der Herstellerverantwortung. Weitere Themen sind die gesunkenen Mengen in der Altgerätesammlung, neue Projekte zum chemischen Recycling und zur Verwertung von Lithium-Akkus. Batterien bleiben leider auch sprichwörtlich ein Dauerbrenner – die Zahl der mutmaßlich durch Akkus ausgelösten Brände in Entsorgungsanlagen bleibt leider hoch. Deutlich lieber und auch besser gelaunt widmen sich die beiden TrashTalk-Hosts da der kreativen Zweckentfremdung von Mülltonnen.
    1 hr 3 min
  • Folge 18: „Bei Altmetallen können wir nur international denken“ – Gespräch mit Kilian Schwaiger
    Während (andere) prominente Unterhaltungspodcasts nur vorgeben, in Las Vegas aufzunehmen (Grüße an die „Kollegen“ von Baywatch Berlin), saß das TrashTalk-Team diesen Monat tatsächlich am Strip vor dem Mikro. Zumindest teilweise. Aber viel wichtiger sind ja ohnehin die Inhalte. Und von diesen hatten Julia Hobohm und Tom Wilfer wieder einige zu besprechen. Themen der aktuellen Folge sind die Frühwarnberichte der EU-Kommission zur Umsetzung der abfallrechtlichen Ziele in den Mitgliedstaaten. Die Bundesrepublik kommt hier vergleichsweise gut weg. Dass aber dennoch nicht alles perfekt läuft, zeigt unter anderem die Diskussion um die illegale Entsorgung von deutschem Müll in Polen. Ein weiteres Thema waren die Marktanteile bei der Abfallsammlung. Hier wird deutlich, dass die Kommunen mit ihren Unternehmen bei einzelnen Stoffströmen rund die Hälfte des Marktes dominieren – eine Tatsache, die Remondis in der Diskussion um Wettbewerbseingriffe durch das Bundeskartellamt erneut deutlich betont. Zum traurigen Dauerbrenner in der Branche und im TrashTalk entwickelt sich das Kunststoffrecycling. Und auch am Thema Batterien mit der neuen EU-Verordnung, Sammelquoten und natürlich Brandereignissen kamen Julia und Tom auch in dieser Folge nicht vorbei.
    In der zweiten Hälfte hatten sie dann Kilian Schwaiger vom Verband der deutschen Metallhändler und Recycler (VDM) zu Gast. Er legte im Detail dar, welchen Beitrag der Altmetallhandel für das Schließen von Kreisläufen leisten kann und warum Metalle als vorbildlicher Stoffstrom für die Kreislaufwirtschaft gelten. Angesichts der geplanten Einschränkungen im internationalen Handel aufgrund der Novelle der Abfallverbringungsverordnung betonte er zudem die Bedeutung des Außenhandels für die Branche und plädierte für eine differenzierte Sichtweise auf verschiedene Stoffströme. Ein weiteres Thema war das Gesetzesvorhaben der EU zur Sicherung kritischer Rohstoffe. Hier machte der VDM-Geschäftsführer klar, warum die Reaktionen im Altmetallhandel eher zurückhaltend ausfallen. Er erklärt außerdem was „die Genderdebatte der Kreislaufwirtschaft“ ist, mit welchen Initiativen man dem Fachkräftemangel begegnen und Frauen stärken will und warum die verschiedenen Verbände der Recyclingwirtschaft stärker mit einer Stimme sprechen sollten.
    1 hr 21 min
  • Folge 17: Der TrashTalk beim Mittelstand – Logex-Geschäftsführer Christoph Haub im Gespräch
    Die mittelständische Entsorgungswirtschaft steht im Fokus der aktuellen TrashTalk-Folge. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Mittelstandskooperation Logex haben Julia Hobohm und Tom Wilfer in der zweiten Hälfte der neuen Episode mit Geschäftsführer Christoph Haub über die Chancen und Herausforderungen mittelständischer Entsorger gesprochen. Der Logex-Vertreter erklärt, in welchen Bereichen der Mittelstand im Vergleich zu Großkonzernen flexibler agieren kann. Darüber hinaus ging es aber auch um mögliche Reaktionen auf die fortschreitende Konzentration in der Branche und die Konkurrenz durch neu in den Markt eintretende Akteure. Haub berichtete dabei unter anderem über Beispiele für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte sowie neue Wege der Mitarbeitergewinnung angesichts des wachsenden Fachkräftemangels. Apropos Mitarbeitergewinnung und Fachkräftemangel: Selbst den TrashTalk-Moderatoren wurden Praktika-Angebote unterbreitet – zumindest einem.
    Im ersten Teil der neuen Folge schauen Julia Hobohm und Tom Wilfer auf die gegenwärtig schwierige Lage beim Kunststoffrecycling. Eine Reihe von Meldungen verdeutlicht die Probleme, denen die Unternehmen gegenwärtig beim Absatz ihrer Rezyklate gegenüberstehen. Außerdem streifen die beiden Moderatoren die jüngsten Entwicklungen auf dem Stahlschrottmarkt und beleuchten die aktuelle Lage bei der Klärschlammverwertung. Weitere Themen sind gebrauchte Windeln und ihre Eignung als Baumaterial sowie Stürze in Bunker von Müllverbrennungsanlagen.
    1 hr 3 min

About TrashTalk - Der Branchenpodcast der Abfallwirtschaft

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Trash Talk ist der Podcast für alle Themen rund um die Abfallwirtschaft. DGAW-Vorständin Julia Hobohm und EUWID-Chefredakteur Tom Wilfer beleuchten ein Mal im Monat die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen rund um die Entsorgungs- und Recyclingbranche. Auch darüber hinausgehende Aspekte zur Kreislaufwirtschaft wie Produzentenverantwortung und „Design for Recycling“ werden diskutiert.

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