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Nick Farr, Judith Strußenberg and Klaudia talk about different media of storytelling – written text, movies, live performance and computer games. A very (!) spontaneous episode but with lots of fun and three different angles on how stories can be told and percieved.
Musik: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
#34c3
***
Notes:
If you can read the audience you can learn to grab and hold their attention. There are some audiences with a much shorter attention span where you have to punctuate your story much more.
Sometimes in movies you see not the story but the actors‘ response to the action and you know what’s happening.
Almost all stand-up comics have a tendency to depression and self-loathing. Nick has been part of the global hacker community for at least 20 years.
Judith is part of the History of Germany Podcast, Erbstücke Podcast, Schreibweisen Podcast and Puerto Patida.
Hitory offers the most compelling stories.
Serial storytelling – overall story arcs can also hook a reader in a special way.
Computer games let the player construct their own story within the game parameters.
There are choose-your-own-adventure books where you can get to the same place in four or five ways. Also some interesting project for the writer! There has to be enough space and possibilities for the readers, even some, that the author wouldn’t choose.
There are writers who love all the details of the setting and then there are writers who love action. A really good text-based adventure game will put all of this into the game; but the player will only see a tiny fraction of all of this.
-> Link to the episode „Fragmentiertes Erzählen“ with Lena Falkenhagen
Back to history:
Spoken word and painted pictures were the first, original forms of telling stories.
At the root of all stories is always a compelling conflict.
Unless you have that really compelling story vision behind it, whatever you have is going to fail, no matter how pretty it is. Even most elaborate poeras were booed because the story was bad. Or it wasn’t told the way, the story was meant to be told. You can tell a compelling story, but if you pick the wrong tools to tell that story, it’s horrible.
A good story has to touch us deep inside.
You just don’t read the ending first. Never!
Every story is based on words or on pictures.
Storytelling is a great way to reveal things about you without beoing too vulnerable.
It’s a very different thing to write about death and seeing it all around you.
The cultural background of the reader/listener/player/recipient can change the meaning of the whole story. And the story can get quite a different feel to it depending on the medium.
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenVom Mississippi River Man Samual L. Clemens (aka Mark Twain) nach Leipzig – heute nicht zur Buchmesse und auch nicht zum WGT, sondern zum 34. Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs e.V., auch #34c3 genannt.
Ankündigung: LIVESENDUNG am 28.12. von 12:00 bis 13:00 Uhr
Musik: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Notizen:
#34c3
Ankündigung: LIVESENDUNG am 28.12. von 12:00 bis 13:00 Uhr
Das diesjährige Congress-Motto #tuwat ist übrigens geschichtsträchtiger, als man auf den ersten Blick denken würde. Hört mal die Zeitsprung.fm Folge „Tunix, Tuwat und die Entstehung des Chaos Computer Clubs“. Es begann alles 1978 mit dem Tunix Kongress, aus welchem neben vielen Projekten auch die TAZ hervorging. Der 1981 folgende Tuwat Kongress war dann quasi die Geburtsstunde des CCC.
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenMark Twain hatte für eine Wichtel-Folge für ein Interview, während seiner Zeit in Wien zugesagt. Im Cafe getroffen, zitiert Twain eine Rede die er auf deutsch vorgetragen hatte: “Die Schreckliche Deutsche Sprache” und erzählt auch wie Sam Clemens zu “Mark Twain” wurde, ein bisschen mehr aus seinem Leben — aber hauptsächlich über die Qual, Deutsch zu lernen.
Musik: Adam Selzer, „Vintage News“
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UnterstützenJUBILÄUM! Der Vienna Writer’s Podcast ist schon ein ganzes Jahr alt! Die erste Folge erschien am 2. Dezember 2016. Und es wird 2018 spannend weitergehen!
Heute unterhalten sich Klaudia und Nina im Anschluss ans Buch Quartier über Kleinverlage, Selbstverlage, große Verlage und warum Buchmesse nicht gleich Buchmesse ist.
Musik: Adam Selzer, „Vintage News“
Links:
Notizen:
Die Autorenhilfe war für Nina sehr verzichtbar. Sie wussten nicht einmal, was ChicLit ist. Übrigens: „ChicLit“ kommt von Chica, nicht etwa von Chicken.
Zuschussverlage sind ein typischer Anfängerfehler. Solange noch Jungautoren darauf reinfallen, werden wir die leider wohl nicht los.
Die Leser*innen lesen schneller, als jede/r einzelne Autor*in jemals schreiben könnte.
Ein Hörbuchverlag beim Buch Quartier war für mich etwas verzichtbar. Auf meine Frage, ob sie vielleicht neue Sprecher für ihre Hörbücher suchen, hätte mir ja ein einfaches Nein gereicht. Aber 5 Minuten herumeiernde Litarnei, die darauf hinauslief, dass sie ja eh ihre Stammsprecher haben, hätten sie sich auch sparen können. Aber ich bin ja auch norddeutsch geprägt und mag klare Ansagen. Nunja.
OhneOhren – Phantasyverlag – Elfenfrei seit 2013. Der Kleinverlag aus Wien ist super sympatisch. Im Programm haben sie Low Fantasy, Dark/Urban Fantasy, Steampunk, phantastischer Humor, Science-Fiction und Kurzgeschichten der besonderen Art … Und hoffentlich bald etwas von mir.
Motto für 2018: „Going Pro“. Ich klinke mich da mal ein.
Schneeflockenmethode – ja, sie hat wirklich 10 Schritte! (Ich hatte mal Recht!!! =D )
Christkind vs Weihnachtsmann und die Weihnachtspost in Himmelsthür
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenDies ist eine Cross-Over-Folge des Literaturcafé und des Vienna Writer’s Podcast.
Von 23. bis 29. Oktober 2017 beschäftigt sich die PrivacyWeek in Wien mit den Daten und Datenspuren, die wir online und offline hinterlassen. Die Konferenz wird veranstaltet vom Chaos Computer Club Wien (C3W).
Gemeinsam mit Klaudia Zotzmann-Koch spricht Wolfgang Tischer vom Literaturcafé darüber, welche Daten beim Kaufen, Lesen und Kritisieren von Büchern entstehen. Wer hat die Kontrolle darüber, und welche Erkenntnisse lassen sich daraus gewinnen?
Der Vortrag fand am 26. Oktober 2017 um 17.15 Uhr im Wiener Volkskundemuseum statt. Er wurde live per Stream übertragen und ist jetzt auch als Video und Podcast-Folge verfügbar.
Sketchnote: Jana (Twitter: @jasowies_o) October 26, 2017
Links:
In rund einer Dreiviertelstunde wurden am 26. Oktober 2017 drei Kapitel erörtert:
.@KZotzmann und @Literaturcafe über ebooks#pw17 #sketchnotes pic.twitter.com/vcUsmsaJlC
— Jana (@jasowies_o) October 26, 2017
Das Folgende ist keine Transkription des Vortrags, vielmehr sind es die vorab getätigten Notizen, die die Basis für den Vortrag darstellten. Sie sind nicht immer komplett ausformuliert, bilden aber eine gute Informationsbasis und enthalten zum Teil weitere Hinweise, die aus Zeitgründen im Vortrag selbst alle gar nicht untergebracht werden konnten.
Bücher online bestellen und kaufen oder gleich als E-Book direkt runterladen – ein ungestörtes Lesevergnügen? Was verraten wir als Leser den Buchhändlern unseres Vertrauens über uns und unsere Lesevorlieben? Und was plaudern unsere digitalen Lesegeräte obendrein noch aus?
Lesen ist eigentlich eine anonyme Angelegenheit. Man kann anonym Bücher kaufen und lesen wann und wo man will. Das ändert sich mit elektronischen Lesegeräten. Es soll in diesem Vortrag jedoch nicht darum gehen, ob Papierbücher besser sind als Lesegeräte. Wir beziehen uns ausschließlich auf die Daten, die fließen oder fließen könnten und wer was damit machen kann oder könnte. Natürlich gibt es über diesen Bereich keine genauen Zahlen, weil die Shops und Anbieter nicht sagen, welche Daten sie wie erheben und nutzen. Wir gehen nicht auf die Fragen ein, ob eine gewisse Nutzung legal ist. Im Zweifelsfall ist davon auszugehen, dass die Daten erhoben und genutzt werden. Amazon ist hierbei ohne Frage schon weiter als andere Plattformen wie Tolino.
Eine Umfrage der Tolino-Allianz aus dem Jahre 2014 ergibt: 84% der E-Books werden in Deutschland bei Amazon (39%) oder bei den Buchhändlern der Tolino-Allianz (45%) gekauft. Weitere bekannte E-Book-Händler sind Apple und Google.
Die Tolino Hard- und Software wurde bis Anfang 2017 von der Deutschen Telekom verantwortet. Anfang 2017 hat die Telekom beides an Kobo verkauft. Kobo hatte bislang in Deutschland nur einen Anteil von rund 5% am E-Reader-Markt. Kobo ist ein kanadisches Unternehmen, das wiederum 2011 vom japanischen Rakuten-Konzern gekauft wurde. Die Marke Tolino soll für den deutschen Markt erhalten bleiben, es ist jedoch davon auzugehen, dass die Hardware und schleichend auch die Software an die international vertriebenen Kobo-Geräte angepasst wird. Mit Übernahme der Hard- und Software ist davon auszugehen, dass das User-Tracking auch auf dem Tolino ausgeweitet wird, wie Kobo dies seit Jahren macht.
https://www.buchreport.de/2015/02/06/kaufen-ist-nicht-gleich-lesen/
Nutzerprofile können aus dem Surf- und Kaufverhalten im Shop gewonnen werden. Der Kauf von Büchern und E-Books kann für das Profil kumuliert werden. Bei den Buchhändlern der Tolino-Allianz (Thalia, Weltbild, Hugendubel, Osiander …) ist die Hardware-Plattform Tolino zwar identisch, doch da es sich um konkurrierende Unternehmen handelt, werden keine Daten zwischen den Unternehmen fließen. Allein die gemeinsame Hardware musste kartellrechtlich ausgelotet werden. Bei Amazon ist dies anders, hier sind alle Dinge eng verzahnt. Neben den Buchkäufen fließen auch die Kaufdaten andere Produkte mit ein. Zusätzliche Dienste und Angebote wie Kindle Unlimited, Amazon Music, Prime Video, Audible oder Alexa erhöhen bei Amazon die Menge der auswertbaren Daten.
Die Meinungs- und Diskussionsplattformen Goodreads (Bücher) und IMDB (Filme, Serien) gehören ebenfalls zu Amazon. Auf den amerikanischen Kindle-Geräten ist Goodreads bereits integriert. Goodreads kann via Web zwar in Österreich und Deutschland genutzt werden, noch gibt es aber keine deutschsprachige Oberfläche und die Integration auf den Geräten steht noch aus. Eine im deutschsprachigen Raum sehr verbreitete konkurrierende Leseplattform mit Schwerpunkt unterhaltende Belletristik ist Lovelybooks, die wiederum zum Holtzbrinck-Konzern gehört. Dazu später mehr.
Was weiß Amazon / Kobo / Tolino (Thalia, Weltbild, etc.) / … von mir als Leser?
Wo und wie kaufe ich Web, Mobil, direkt auf den Geräten?
Direktes Kauf- und Leseverhalten auf dem E-Reader
Amazon hat speziell bei Self-Publishern die geliehenen Bücher zunächst nach Stückzahl vergütet, nach Manipulationen die Zählung aber auf gelesene Seiten umgestellt. Um die unterschiedlichsten Bücher einheitlich abzurechnen, hat Amazon für gelesene Seiten den Wert KENPC (Kindle Edition Normalized Page Count) eingeführt.
Anhand der oft markierten Textstellen hat der Mathematiker Jordan Ellenberg im Jahre 2014 im Wallstreet Journal eine Liste der am wenigsten zuende gelesenen Bestseller veröffentlicht
Wie hat mir das Buch gefallen? Bewertung am Leseende oder Leserkommentar
Welche privaten Daten unserer Leser haben wir als Autoren eigentlich, welche haben Dritte? Wo werden sie gespeichert, und auf welche davon hat ein Roman- oder Sachbuchautor selbst überhaupt Zugriff? Wie kann man die vorhandenen Daten sinnvoll nutzen? Und welche gebe ich als Autor von mir selber preis?
=> Facebook hat mehr Daten über die Nutzer als der Inhaber der Seite
Newsletter
=> Wird der Newsletter über die populären Anbieter (z. B. Mailchimp) versendet, entstehen dort kumulierte Nutzerprofile über unterschiedliche Versender hinweg
Gewinnspiele
Eigene Website/Blog
Daten von Shops/vom Verlag
Welche Daten geben Amazon & Co. an Selfpublisher weiter?
Daten von Lesercommunities
Als Self-Publisher die eigene Buchdatei auf Amazon und Co. selbst anbieten und mit Leserinnen und Lesern via Blog, Newsletter und Social-Media-Kanälen in Kontakt bleiben. Das alles gehört untrennbar zum heutigen Leser- & Autorendasein. Doch wie öffentlich muss ein Buchautor, eine Buchautorin heute tatsächlich sein, um erfolgreich am Buchmarkt überleben, also Bücher verkaufen zu können?
Autorinnen und Autoren (auch Verlagsautoren) können sich bei authorcentral.amazon.de anmelden und sich als Autorin/Autor seiner Bücher outen. Nach einer Prüfung kann man dann den offiziellen Amazon-Verkaufsrang auch rückwirkend einsehen und die Leserkommentare kumuliert ansehen. Weitere Dateneinsichten gewährt Amazon nicht.
»Braucht« man Social-Media-Profile, Newsletter, Website, etc., um heute ein erfolgreicher Autor/Selfpublisher zu sein?
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