
Sign up to save your podcasts
Or


Faire Bezahlung für Künstler*innen und Autor*innen geht anders. Mit Julia Reda über den aktuellen Stand im Urheberrecht und warum Uploadfilter eine schlechte Idee sind.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
juliareda.eu
Logbuch Netzpolitik 259 zu Uploadfiltern und Leistungsschutzrecht
saveyourinternet.eu
Petition der DigitalCourage gegen Uploadfilter (DE)
Blogpost Ja, wir brauchen ein neues Urheberrecht. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter sind keine Lösung.
Die PRO-Seite:
AKTIV WERDEN UND HIER ANRUFEN
gesamte Liste der EU-Parlamentarier
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenMit Markus Stromiedel zum Selfpublishing von Hörbüchern, Aufnahmetechnik, was tun bei Versprechern, die Nachbearbeitung, Nebengeräusche – und einem Leifheit Wäscheständer.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
Janas Lieblingsplätzchen Podcast
Markus Stromiedel
Thomann (vermutlich alles, was man je an Audioequipment brauchen oder wollen kann)
Marus Stromiedel hat einen kleinen Verlag gegründet und produziert selbst Hörbücher in Studioqualität; zuerst nur für seine eigenen Bücher, dann auch für einige Kolleg*innen und mittlerweile ist eine ganze Hörbuchreihe daraus geworden.
Die Grundidee war, dass Leser*innen den Autor*innen bei Lesungen gern zuhören. Warum also nicht die Lesung zu den Leser*innen nach Hause bringen? So kam es zu der Tatort-Schreibtisch-Reihe „Autoren Live“. Bei allen Hörbüchern dieser Reihe interpretieren die Autor*innen selbst ihre Bücher.
Markus‘ Vortrag zu Hörbüchern auf der diesjährigen Criminale war gut besucht. Markus hat aber alle gewarnt und gesagt, sie sollen es sich sehr gut überlegen, ob sie das wirklich selber machen wollen, vermutlich hat sich deshalb noch niemand bei ihm gemeldet für ein selbstproduziertes Hörbuch.
Markus hat mit seinen eigenen Büchern angefangen. Schon sehr früh hat er die Hörbuchrechte seiner Romane bei sich behalten. Für das erste Buch wurde vom Verlag ein Hörbuch produziert, danach aber keine mehr, weil es sich damals für den Verlag nicht lohnte, eine aufwändige CD-Produktion mit Booklet und 6-8 CDs zu machen (das war vor Downloadzeiten). Sein erstes Buch war Spitzentitel beim Verlag mit einer großen Werbekampagne, wo die CDs gleich mit produziert wurden, trotzdem war das Ergebnis für Markus nur unbefriedigend. Wirtschaftlich war es ok, die Lizenzen wurden gezahlt. Aber das Ergebnis war ein auf die Hälfte gekürztes Buch, das überdies zwar von einem Top-Sprecher gesprochen wurde, aber wie er es gesprochen hatte, passte gar nicht zu dem, wie Markus selbst sich das Buch vorgestellt hatte.
Beim zweiten Buch gab es keine große Werbeaktion und auch keine Hörbücher mehr – zu dem Zeitpunkt muss ein Autor schon ein Selbstläufer sein. Beim Verhandeln des dritten Buches nutzte er die Chance und behielt die Hörbuchrechte bei sich.
Nach einigen Jahren bot sich die Gelegenheit, die Hörbuchrechte in die Tat umzusetzen. Nachdem sich gerade der Markt komplett gewandelt hatte und Downloads aufgekommen waren, nutzte er die Chance.
Einen Hörbuchdownload zu produzieren ist ungleich günstiger, als eine CD-Produktion. Man hat „nur“ die Arbeit der Aufnahme, die Investition in die Produktion der Tonträger fällt weg.
Die ersten Bücher sind im Leseförderprogramm Kopf-Kick zu finden. Das waren große, aufwändige Produktionen mit einer halben Stunde Filmmusik eines befreundeten Filmkomponisten. Der Erfolg war so groß, dass daraus der mut für das Projekt „Autoren live“ entsprang.
Filmmusik und was die Dimension „Ton“ noch alles zum nicht-nur-Text dazubringt … Bücher wirken auf einmal ganz anders.
Es gibt Unterschiede, ob man Bücher liest oder vorliest.
Am 1. August ist gerade der nächste Band von Markus‘ Kommissar Selig Reihe erschienen, die folgenden zwei Bände erscheinen im September und Oktober. Die Hörbuchrechte der ersten Bände liegen bereits wieder bei ihm und damit hatte er die Chance, die Bücher als ungekürzte Hörbücher noch einmal komplett neu aufzunehmen.
Zu Markus‘ Verwunderung haben sich die ersten Bücher besser vorlesen lassen als die neueren. Der Sache will er noch auf den Grund gehen.
Aber der Hinweis ist gut: Gleich beim Schreiben dran denken, ob man den Text dann später auch gut vorlesen kann!
Laut vorlesen ist ohnehin ein guter Tipp, um sich dem eigenen Manuskript noch einmal neu zu nähern; wie wenn man die Schrift wechselt oder das Schriftbild tauscht, hat man nochmal einen ganz anderen Blick darauf.
Dass es das erste Buch der Kommissar Selig Reihe schon als Verlagsproduktion gibt, hat Markus nicht gestresst. Das gibt es auch noch immer in der gekürzten Fassung mit professionellem Sprecher zu kaufen. Aber jetzt auch die ungekürzte Lesung vom Autor selbst.
Markus hat übrigens auch eine Sprecherausbildung.
Stressig wurde es erst beim (Vor-)Lesen; das Buch hat 14 Stunden. Das heißt, man sitzt 14 Stunden da, plus all die Stunden, die man anhält, wiederholt und korrigiert, … Das sind am Ende gut 30 Stunden, die man liest und liest und liest. -> Jetzt eine gekürzte Fassung!
Aber wenn das Buch dann fertig ist mit Musik und fertig produziert, dann ist alles gut. Dann gibt es eine Fassung, wo wirklich jedes Wort so ist, wie man es haben wollte, wo man es geschrieben hat. Das ist sehr, sehr schön.
Wenn man als Autor*in beim Cover schon nicht mitreden kann, ist das meist schon schlimm genug. Aber wenn dann noch ein/e Sprecher*in das Buch interpretiert und es klingt auch noch ganz anders, als man es sich beim Schreiben vorgestellt hat, dann sind Autor*innen schon sehr unglücklich.
Es gibt tolle Sprecher*innen, die ein Buch auch auf’s nächste Level bringen können. Aber nicht jede/r Vorleser*in ist für jede/n Hörer*in geeignet. Viele unterscheiden auch gar nicht, ob es ein Schauspieler*innen-Hörbuch oder ein Autor*innen-Hörbuch ist. Am Ende ist auch völlig egal, wer das Buch vorliest, am Ende muss ein gutes Hörerlebnis stehen. Daher sollte man, bevor man selbst ein Hörbuch aufnimmt, nochmal in sich gehen und ehrlich zu sich sein: Kann ich das?
Nochmal zurück zu den Stunden: Markus sagte vorher, dass er für ein Hörbuch von 14 Stunden Länge 30 Stunden Aufnahmezeit gebraucht hätte. Aber 1:2 ist schon ein sehr guter Schnitt! Bei den Aufnahmen im Studio, bei denen sich der Tontechniker um die ganze Aufnahme kümmert, ist man viel konzentrierter am Text und kann nach einer kurzen Unterbrechung sofort weiterlesen. Da kommt man schneller voran.
Wenn man ein Hörbuch selbst aufnimmt, muss man ständig die Rollen wechseln: Lesen – merken, dass etwas nicht passt – als Tontechnier an den Rechner gehen – Aufnahme stoppen – an die Stelle zurückfahren – usw. – usw. – dann wieder in das Gefühl des Lesen zurückfinden; das ist unglaublich zeitaufwändig.
Das ist beim Podcasten übrigens auch so, dass man Teile neu aufnimmt, weil etwas noch nicht passt.
Vor allem hat man, wenn man etwas neu einspricht oder noch etwas dazwischenstückelt, immer Brüche drin.
Und jetzt die Sache mit dem Leifheit Wäscheständer … Das ist nämlich die einzige Chance, als Autor*in einen Wäscheständer von der Steuer abzusetzen!
Markus hat sich an sein jetziges Setup herangetastet. Die ersten beiden Bände der Torwächter Reihe hat er mit einem befreundeten Tontechniker im Tonstudio aufgenommen. Für das Leseförderprojekt hat er einen sehr guten Preis für die Stunden dort bekommen. Das dritte Buch hat Markus im Büro mit einem MP3-Player/Aufnahmegerät aufgenommen, das Ergebnis war allerdings dasselbe. Wieder musste der Tontechniker die ganzen Aufnahmen noch einmal anhören und hat viele Stunden dran gesessen. Deswegen haben sie dann für die Autoren Live Reihe ein neues Setup entwickelt.
Die erste Überlegung war, dass ein Headset nicht geht, weil man für eine Hörbuchaufnahme vor dem Mikrophon flexibel sein muss. Man spricht nicht immer gleich in das Mirko, sondern man geht z.B. ein Stückchen weiter zurück, wenn man brüllen will. Für die Figuren hat sich Markus Positionen im Raum gesucht – der Kommissar ist rechts oben an der Seite, der Bösewicht ist unten links, etc. und das Hinbewegen mit dem Körper zu den Figuren im Raum – manchmal nur ein Zentimeter! – hilft, die Stimme um diese Nouance zu verändern, dass der Tonfall erkennbar ein anderer ist.
Ziel für Markus: ein Hörbuch muss im Idealfall wie ein Hörspiel sein.
Mit einem passenden Mikro und dem Rest vom Setup hat sich Markus dann unter den mit Decken behängten Leifheit Wäscheständer gesetzt – weil der in der Mitte kein Kreuz hat! Wäscheständer mit Decken erzeugt eine sehr trockene Atmospäre.
Markus‘ Setup:
Klaudias bisheriges Setup (zum Vergleich):
Zum Podcasten verwende ich meist das Zoom H4n plus Headset (AKG HSC-271). Das Headset hat einen XLR Anschluss und kann mit einem Audiointerface (z.B. Blue Icicle) auch per USB an den Rechner gehängt werden – das mach ich, wenn ich bei anderen Podcasts zu Gast bin und remote dazugeschaltet werde.
Zurück zu den Hörbüchern …
Beim Podcasten nehme ich mit dem Headset ins Aufnahmegerät auf, Markus macht das etwas schlauer, indem er direkt ins Schnittprogramm aufnimmt und währenddessen überarbeitet. Wenn er sich bei einem Absatz verspricht, spult er gleich zurück und macht ihn neu, anstatt ihn stehen zu lassen, um zu vermeiden, bei der Postproduktion versehentlich einen ganzen Absatz zu überarbeiten, um dann festzustellen, dass danach „Unterbrechung“ / „der Absatz nochmal neu“ kommt.
Markus‘ Vorgehensweise bei Versprechern:
Auf die Art kann er die „Anschluss-Sprünge“ auf ein Minimum reduzieren.
Man muss allerdings sehr aufpassen, dass man nicht „technisch“ liest. Wenn man im „Tontechniker-Modus“ ist, wird die Aufnahme nicht gut. Bei der Aufnahme muss man sich klar machen: Du bist der/die Sprecher*in, der/die in das Buch mit den Hörer*innen eintaucht! Das Eintauchen ist das Wichtige! Wenn man unterbricht um etwas zu schneiden, dann muss das nebenbei passieren und sobald man wieder liest, muss man wieder in der Geschichte drin sein.
Wenn man am Audiomaterial arbeitet, ist das anders, als wenn man an einem geschriebenen Text mit Absätzen und Seiten arbeitet. Man sieht die Wörter nicht, sondern nur „Schlangenlinien“. Man kann auch nicht nach einem Wort suchen, sondern im Zweifelsfall muss man alles nochmal anhören.
Markus ist schon ein paar Schritte weiter, er kann die Wellenformen schon „lesen“. Man kann zwar keine Wörter lesen, aber erkennen, wenn sich etwas wiederholt. Beispielsweise das Wort „Kapitel“ sieht immer gleich aus und hat immer den gleichen Abstand von 4-6 Sekunden davor. Markus sieht über die Wellenlinien, wo die Kapitel beginnen. Daneben hat er den Text mit gut erkennbaren Absätzen auf einem zweiten Rechner offen. So hat er sowohl Text als auch Audioaufnahme zeitgleich im Blick und kann relativ schnell zu bestimmten Abschnitten springen.
Wenn er vielleicht mal „abgesprungen“ statt „aufgesprungen“ gesagt hat, sucht er sich eine andere Stelle mit demselben Wort und falls es das nicht gibt, dann mit derselben Silbe, um diese dort zu kopieren und an der fehlerhaften Stelle zu ersetzen. Wenn es nicht 100%ig passt, sind die Höder*innen meist gnädig oder denken, die/der Sprecher*in hatte Schluckauf. Oder sie merken es überhaupt nicht.
Tontechniker machen Flickarbeit mit einzelnen Silben durch den Text durch.
Wenn man ein Hörbuch selbst aufnimmt, muss man sich vorher darüber im Klaren sein, dass man sehr viele Dinge einfach selber tun muss, wie beim Selfpublishen eines Buches auch. Als Verlagsautor*in schreibt man das Buch und das war’s. Als Selfpublisher*in muss man sich auch um Cover, Buchsatz, Werbung, Pressearbeit, etc. kümmern -> alles Arbeiten, die einem vom Schreiben abhalten!
Markus hat mehrere Wochen an den aktuellen drei Hörbüchern gearbeitet – jedes über 400 Seiten. „Eins mit 480 Seiten einzusprechen ist ja auch irgendwie eine bescheuerte Idee.“
Hörbücher sind ein ganz eigenes Feld.
Spannend: Wer überhaupt kein Kunde eines Download-Hörbuchs ist, sind Besucher von Lesungen! Auch wenn bei Lesungen viele fragen, wann die Bücher als Hörbuch rauskommen, die Erfahrung aller Autor*innen ist, dass die Hörbücher bei Lesungen nicht genommen werden. Wer nur wegen solcher Anfragen bei Lesungen Hörbücher machen will, sollte es lassen. Man muss bereit sein, bei Audible und ins Streaming zu gehen.
Zurück zur Postproduktion – diese Nebengeräusche!
Es ist immer dann gut, wenn man die Stimme nicht überlastet – 2 bis 4 Stunden pro Tag lesen und über mehrere Wochen aufnehmen ist gut. Man sollte auch immer schon geredet haben, bevor man aufnimmt, sonst ist die Stimme noch zu rau.
Markus hatte sich schonmal zeitlich verkalkuliert und musste dann 8 Stunden am Tag sprechen. Da war der Unterschied zwischen der letzten Stunde vom Vortag und dem Anfang vom nächsten, ausgeschlafenen Tag sehr deutliche Unterschiede. Aber die Hörer*innen akzeptieren das sehr schnell.
Nebengeräusche sind dafür die Hölle.
In jedem Fall Probeaufnahmen machen und jemanden zum Hören geben, der schon im Tonstudio gearbeitet hat, hilft ungemein.
Eine Lösung für z.B. das Speichelproblem ist, einige Stunden nichts zu trinken vor dem Einsprechen. Das ist zwar in der Situation zwar anstrengend und über Wochen auch nicht leicht, aber es reduziert die Nachbearbeitung um ein Vielfaches.
Keine glatten Flächen und alles mit Stoff auslegen/abkleben, damit kein Hall oder Nebengeräusche entstehen. Eine Sprecherkabine ist sehr hilfreich.
Nicht ans Mikrofon anstoßen und auch nicht zu dicht drangehen.
Je sauberer die Aufnahme, desto einfacher die Postproduktion!
Papierrascheln ist auch nicht gut. Man kann stattdessen mit einem Tablet arbeiten, den Text als Textdatei auf’s Tablet laden, das Wischen hört man nicht, Blättern hingegen schon. Wenn man mit Papier arbeitet, dann in jedem Fall schräg halten, dass eventuelle Knackgeräusche nicht auch noch durch die Resonanzfläche hinter dem Mikro verstärkt werden.
Ein gutes Mikro ist auch extrem hilfreich. Das vom Markus hat z.B. nur einen sehr kleinen Bereich, dass ein entfernt zu hörendes Flugzeug z.B. gar nicht mit in der Aufnahme war.
Ein gutes Setup kostet so um die € 500,- – eine Investition die sich lohnt, weil sie am Ende Arbeit spart.
Ich hab ja während der Sprecherausbildung festgestellt, dass ich Spaß daran habe, u.a. auch an Nachrichten sprechen. Die Sprecherkabine bei der Sprecher Akademie war zwar sehr klein, aber es hat Spaß gemacht.
Bei einem kleinen Auftrag hatte ich mal einen Teleprompter – das war extrem praktisch. Das Ganze lief als App auf sowohl einem iPad als auch einem iPhone; das iPad war fixiert vor mir und am iPhone konnte man nebenbei die Geschwindigkeit steuern.
Bei der Aufnahme ist man ja auch nicht vor Publikum, dass man Angst haben muss, sich am Tablet zu verblättern.
Beim Podcasten mach ich es mir ja einfach mit Auphonic.
Die ersten zwei Stunden müssen perfekt sein, um die Hörer*innen „am Haken“ zu haben. Nach den ersten zwei Stunden lässt Markus schonmal Knackser innerhalb eines Wortes drin. Sehr scharfe Knackser müssen aber alle raus.
Man wundert sich, was auch in Profibüchern noch alles drin ist! Die Hörer*innen sind offenbar eine Menge gewöhnt. Natürlich muss man eine gute Arbeit abliefern, aber 100% knacksfrei muss man es nicht machen.
Podcasts sind dagegen überhaupt stressfrei, die müssen nicht perfekt sein. Es gibt zwar auch Radioproduktionen mit vielen Sound-Ebenen, die als Podcast veröffentlicht werden, aber der Großteil sind „Privatproduktionen“, wo Menschen sich einfach unterhalten und da gibt es dann auch einfach Nebengeräusche, wie ein Kind einen Ball fängt, die Katze vom Tisch fällt oder sonstwas.
Wenn man ein Hörbuch professionell aufnehmen und verkaufen will, sollte man das allerdings deutlich enger sehen.
Und lohnt sich das mit diesen Hörbüchern eigentlich?
Die Antwort ist aber beim Schreiben dieselbe: Wenn jemand fragt „soll ich ein Buch schreiben?“, dann muss derjenige vor allem Spaß am Schreiben haben, dass es in jedem Fall am Ende keine verlorene Zeit war! Man muss Spaß am Schreiben und auch am Aufnehmen haben. Um reich und berühmt zu werden, taugen weder das Schreiben noch das Aufnehmen.
Genremäßig laufen Jugendromane und Krimis gut. Komödien werden schon spezieller. Kurz gesagt: Was sich am Buchmarkt gut macht, läuft auch als Hörbuch gut.
Immer auf die Zielgruppe achten! Man muss die Kunden erreichen, die auch Hörbücher hören.
Das Hörmordkartell macht Krimi-Kurzgeschichten als Hörbücher. Markus hat da noch nichts veröffentlicht und ich hab noch keine Antwort bekommen.
Audible, Napster, Spotify, Apple Store, Google Shop, …
Joanna Penn macht rein Selfpublishing und veröffentlicht auch ihre Hörbücher via Amazon ACX selbst.
Den Hörer*innen ist es übrigens vollkommen wurscht, wie ein Buch entstanden ist, es muss einfach eine Profiarbeit sein. Das ist dasselbe wie beim Selfpublishing. Da muss ein Lektorat und ein Korrektorat drübergehen. Und beim Hörbuch muss einfach eine wirklich gute Qualität vorliegen.
Für Selfpublishing Bücher gibt es schon „Komplettservices“, um ein Buch komplett selbst herauszubringen. Vielleicht wird es so etwas auch einmal für Hörbücher geben. Ich kann mir das gut vorstellen, Markus ist vorsichtig gespannt, weil gerade die Qualitätsfrage im DIY Bereich eine große ist.
Der von mir häufig zitierte Cory Doctorow liest seine Novellas übrigens in seinem Podcast vor – immer so auf 20 Minuten und über mehrere Episoden hinweg. Das wäre vielleicht ein Format, mit dem man experimentieren kann, bevor man sich 90 Stunden an ein volles Hörbuch begibt (und dann nur € 50,- einnimmt).
Mixed Media und Buchserien, die einfach irgendwann aufhören – ich finde, das ist ein Problem.
Markus hat immer alle Bücher produziert, die er den Leser*innen und Hörer*innen auch versprochen hat. Aber Verleger sind da finanziell (leider) sehr vorsichtig. Für die Hörer*innen wäre es aber gut, das Buch dennoch zu machen – vielleicht als Podcast, mit einem anderen Sprecher, etc. Es gibt schon Möglichkeiten, die aber Kreativität und Flexibilität erfordern. Und das haben Verlage meist nicht.
Der gute Rat an alle, die jetzt noch immer überlegen, ob sie das mit dem Hörbuch selber machen mal probieren sollten:
Man kann mal vorsichtig damit anfangen, sich Audacity runterzuladen und einfach mal eine Aufnahme zu starten. Dran denken, an Audiacity zu spenden! Dann Menschen vorspielen und fragen, was sie davon halten – vllt auch Menschen fragen, die einen nicht mögen, damit man eine ehrliche Antwort bekommt.
Für Markus ist es mit den 4 Hörbüchern, zu denen jetzt nochmal 3 dazu kommen, ein wesentlicher finanzieller Faktor im Einkommen geworden.
Aber gerade am Anfang muss es Spaß machen!
Und zum Anfang ein Buch nehmen, das standalone ist und nicht der zweite oder dritte Teil einer Serie.
Beim Selbertun merkt man dann, welche Tricks und Kniffe die Profis machen – das macht den großen Spaß an der Sache aus!
Markus Stromiedel ist im Netz zu finden unter:
Amazon und Audible nehmen übrigens ca 50% Provision. Alle anderen Vertriebswege sind für die Autor*innen besser! Wir wollen ja alle, dass möglichst viel bei denen ankommt, die die Bücher schreiben/aufnehmen!
***
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenMit René Pfeiffer zum Schreiben von technischen Dokumentationen, den Unterschieden zum kreativen Schreiben, den ganz eigenen Herausforderungen an technische Schreiber und was alles schiefgehen kann, wenn man das nicht ordentlich macht.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
Sascha Lobos Debatten-Podcast: Upload-Filter und Urheberrecht: Deutschland, das Land des Digital-Trumpismus
Mein Blogpost „Ja, wir brauchen ein neues Urheberrecht. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter sind keine Lösung.“
Seite zu Lesungshonoraren und gerechter Vergütung bei den Mörderischen Schwestern
Initiative Urheberrecht
saveyourinternet.eu
felixreda.eu
Logbuch Netzpolitik 259
Petition der DigitalCourage gegen Uploadfilter (DE)
Buzzfeedartikel zu Facebooks Datennutzung (auf Empfehlung im Wochendämmerung Podcast)
Facebooks Kamerazugriff
luchs.at
Für englische Texte, die nicht von Natives geschrieben werden:
Guter Sekundär-/Tertiärquelleneinstieg:
Auch technische Dokumentation kann spannend sein!
Technische Prozesse & Software müssen dokumentiert werden. Oft machen das die Techniker*innen „hinterher noch schnell“, mit all dem Wissen, das sie ohnehin haben.
Wenn man einfach anfängt, eine Doku zu schreiben, ist schon etwas schief gegangen. Zuerst braucht man einen Plan und einen Ablauf.
Auch Beispiele sind sehr hilfreich und machen oft den Großteil der Arbeit und Zeit beim Schreiben aus.
Bilder helfen auch.
In einer technischen Dokumentation sind Tätigkeiten beschrieben. Oft werden Schritte beschrieben und dann kommt im nächsten Schritt eine Information dazu, bei der es gut gewesen wäre, sie gleich von Beginn an zu haben.
Guter Tipp: Wie bei Strickmustern oder Rezepten immer einmal vorher komplett durchlesen!
Das sollte nach Möglichkeit aber nicht der Fall sein. Wenn eine Doku gut geschrieben ist, kann man sie Schritt für Schritt durchmachen, ohne sie zweimal zu lesen.
Auch Beispiele sollten passend ausgesucht sein. Es hilft nichts, wenn ein super komplexes Beispiel abgehandelt wird, aber der Leser den Einstieg nicht schafft.
Es ist immer gut, wenn man weiß, wo man ist. Auf Schreiber*innen-Seite ist also zu bedenken, wo sich der Leser*innen gerade befinden könnte. Analog zur Übersichtskarte mit dem roten Punkt „Sie sind hier“.
Es ist auch immer gut, wenn man die Software oder das Gerät wirklich kennt, über das man gerade schreibt. Selbst wenn man es selbst nicht gebaut hat, kann – und sollte – man sich mit denjenigen unterhalten, die es gebaut haben, um zu erfahren, was es denn tut, wie es funktioniert. Wichtige Fragen dabei sind, was man damit alles machen kann, wie man es in Betrieb nimmt / installiert, etc., was sind die Prozeduren/Prozesse, die das Ding machen soll, …
Das Wichtigste an einer technischen Dokumentation ist das Inhaltsverzeichnis. Danach, gleich am Anfang, sollten nicht gleich die komplexen Beispiele kommen. Am Anfang sollte man davon ausgehen, dass noch nichts da ist und die technische Doku soll die Anwender*innen dahin bringen, was sie eben machen wollen.
Eine Dokumentation ist dann gut, wenn sie den Bereich „FAQ – frequently asked questions“ nicht braucht. Denn es sollte keine Fragen geben, wenn die Doku ordentlich geschrieben ist.
Was in Dokus oft fehlt, sind die Dinge, die schiefgehen können – die Take-Out, quasi.
Das Raketen- & Astronautenbeispiel war die Apollo8 – auch genannt im Talk von pascoda bei der GPN18 (ab Minute 17:22).
Wenn man ausgeschlafen ist, Kaffee hatte und alles super läuft, passiert selten was. Aber auch ausgebildete Menschen machen in Stress-Situationen Fehler. Deswegen gibt es in Flugzeugen Checklisten. Natürlich wissen Pilot*innen und Crew, was zu tun ist. Aber wenn Stress ist, kann so eine Checkliste sehr zur Beruhigung beitragen. Ebenso in der Notaufnahme. Checklisten wiederholen zwar viel, aber das schadet nicht.
Solche Listen, eine Troubleshooting-Abteilung und Fehlerbeschreibungen sollten in jeder Doku vorhanden sein.
Ebenso sollten Checklisten für die Anwender*innen vorhanden sein, um auftretende Fehler rekonstruieren zu können. Z.B. Welches Betriebssystem, welcher Browser in welcher Version, etc., um es den Menschen, die einem dann helfen wollen, einfacher zu machen, den Fehler nachzustellen.
Es gab auch mal so etwas Altmodisches wie Reparaturscheine.
Oft gehen Programmierer davon aus, dass die Anwender*innen wissen, welche Informationen benötigt werden. Die Erfahrung zeigt, dem ist nicht so.
Auch wenn Dinge klar sind, trotzdem lieber hinschreiben!
Man sollte auch Abbildungen und Diagramme als Stilmittel schätzen. Gerade für Abläufe sind.
Bankomaten sind oft schwer zu bedienen, weil sie eine Mischung aus Tastenfeld und Touchscreen haben und oft nicht klar ist, was zu machen ist oder welches Eingabewerkzeug jetzt funktioniert.
Ganz wichtig sind auch Begriffserklärungen. Beim kreativen Schreiben sind Wortwiederholungen ein No-Go. Beim technischen Schreiben ist das dagegen aber durchaus erwünscht! Wenn man nämlich für ein und dieselbe Sache 4 verschiedene Wörter verwendet, kann das zu Verwirrung führen; sowohl bei Lernenden als auch bei etwas erfahreneren Nutzer*innen.
Das liest sich vielleicht schlimm, aber wenn man ein Wort dauernd liest, merkt man es sich dafür auch schneller.
Technische Dokumentationen eignen sich nicht sehr zum Reimen.
Probleme können in unserer heute bereits sehr vernetzten Welt ein größeres Ausmaß annehmen als „ich versuche das nach dem Mittagessen nochmal“. Es ist mittlerweile nicht mehr unüblich, dass ein Problem ganze Infrastrukturen lahmlegt.
Was wir im letzten Jahr mit #wannacry gesehen haben war, wie kritische Infrastruktur durch eine sich selbst weiter verbreitende Welle an Erpressungstrojanern Teile von Krankenhäusern lahmgelegt hat. Für die Menschen in den jeweiligen IT-Abteilungen war das eine extreme Krisensituation. Da steht dann auf der Checkliste ganz oben: „Durchatmen.“
Die Informationsbeschaffung läuft normalerweise in Ruhe ab und im Krisenfall kommt man häufig in Bereiche, wo man konkret nichts tun kann.
Zurück zur Doku heißt das, dass man auch den Fall abbildet, dass die Anwender*innen nichts tun können und Hilfe brauchen und was in so einem Fall zu tun ist.
Das Verhalten von Software und Menschen in Krisensituationen geht allerdings über die Möglichkeiten einer technischen Doku hinaus. Aber man muss die Fälle schon adressieren und nicht so tun, als gäbe es das alles gar nicht.
Auch der Fall eines unerwünschten Datenverlusts sollte abgedeckt sein. Zum Beispiel, wenn in einem System eine Festplatte kaputt ist und eine nicht, dann will man die richtige austauschen und eine Doku sollte dabei helfen und es nicht noch schlimmer machen.
Daten löschen kann jederzeit passieren! Nicht nur Autore*innen.
Backups! Backups! Backups!
Ein Backup hilft auch, wenn man z.B. eine Software auf eine neuere Version updaten möchte. Das Schlimmste, was passieren kann, wenn etwas schiefläuft ist, dass sich nichts ändert. Das entspannt ungemein.
Die technische Autorin hat auch eine Aufgabe als „Therapeut“, schlechte Nachrichten schonend beizubringen.
Technische Dokumentation schreiben ist deswegen so aufwändig, weil man alles noch einmal durchspielen muss.
Es kann sein, dass Informationen in Dokus falsch sind oder nicht (oder schlecht) getestet.
Vor allem sind oft ganz viele Informationen nur implizit in Dokus drin. Wenn man schreibt „mach ein Backup, ehe Du anfängst“, kann das durchaus bedeuten, dass dieses Backup zwei Tage braucht – das ist bei Mailservern, etc. durchaus üblich. Das sollte man aber auch erwähnen, dass Vorbereitungen einen bestimmten Zeitrahmen in Anspruch nehmen können, damit die Anwender*innen das gleich einplanen und nicht währenddessen drauf kommen.
Deswegen steckt üblicherweise viel Hirnschmalz und Zeit in einer technsichen Dokumentation. Die Aufbereitung und Strukturierung nimmt viel Zeit in Anspruch. Und ja, man kann auch Storyboards für Fakten machen! Man kann auch allen Komponenten Charakternamen geben und eine Story bauen. Im Falle von Servern ist das sogar eine ganz gute Idee. Falls es wirklich einen Malwareangriff gibt oder eine Hackerin sich in die Infrastruktur reingehackt hat, ist es schon gut, „Mailserver2“ nicht auf dem Silbertablett zu servieren. Server „Gandalf“ hat durchaus einen Sicherheitsaspekt.. Vor allem sollten alle Komponenten klar und unmissverständlich benannt sein.
Loki und Sokrates hätten sich möglicherweise gut verstanden.
Ich bin vor einer Weile auf Laptops umgestiegen, da ich gern in Kaffeehäusern schreibe. Da ist es unpraktisch, den Standrechner mitzunehmen. Obgleich das Anfang der 90er für Klausuren im IT Bereich wohl möglich war. Für LAN Parties hat man ja auch ganze Rechner mitgeschleppt.
IT klingt ja immer so trocken und unkreativ. Man muss aber trotzdem kreativ sein, um an alles zu denken, was passieren kann. Denn alles was passieren kann, wird auch passieren. Selbst wenn es einen simplen Entscheidungsbaum gibt, man kann dies, das oder jenes mit dem Ding machen, sollte man darüber nachdenken, was man denn wirklich noch alles damit machen könnte. Es passiert oft, dass Dinge für etwas verwendet werden, wofür sie nicht gedacht waren. Das ist ja der Wortsinn von „Hacken“: Dinge anders verwenden, als sie vom Hersteller gedacht waren. Das plakative Beispiel ist da der Bierdeckel unter dem wackelnden Tischbein.
Weiter mit Kreativität: Kleine Dinge können sehr große Auswirkungen haben. Das Netz kennt keine lokalen Grenzen. Speziell, wenn man vernetzte Software hat, da weiß man ja nicht, mit wem die jetzt redet. Wer kann sie verwenden?
Wenn man irgendwo in einer technischen Doku den Satz findet: „Diese Applikation ist nur in internen Netzwerken zu verwenden“, dann kann man davon ausgehen, dass irgendwas fehlt. Irgendetwas wurde bei der Programmierung nicht betrachtet und viele Annahmen gemacht. Natürlich ist der Satz an sich legitim, aber man sollte daraus einen kleinen Absatz in der Doku machen und erklären, warum das so ist.
Niemand wird sich darüber beschweren, wenn der Mietwagen nicht gepanzert ist. Natürlich ist er das nicht und niemand regt sich darüber auf. Aber man muss auch bei Software oder Hardware so ehrlich sein und dazuschreiben: „Diese Software/Hardware ist nicht für Hochsicherheitsnetze gedacht und nicht für öffentliche Verwendung.“ Eine Dokumentation muss ehrlich bleiben. Das ist kein Marketingfolder, sondern technische Dokumentation.
Es gab im letzten Jahr den Fall, wo in einer Firma eine vernetzte Kaffeemaschine eingebaut wurde, die die Techniker aber nicht in das vorgesehene Sub-Netz bekommen haben. Stattdessen haben sie die Maschine dann in das Netzwerk gehängt, wo auch die ganzen Rechner der Angestellten drin hingen. Über die Kaffeemaschine kam dann eine Malware in das Firmennetzwerk und dann war mal die gesamte Firma down, weil die Kaffeemaschine mit den Zugangsdaten „admin/admin“ oder so eben ein Einfallstor aufgemacht hat. Da hätte wohl auch besser stehen sollen: „Bloß nicht in firmeninterne Netzwerke hängen!“
Das ist momentan leider ein großes Missverständnis auf Konsumentenebene. Das ganze netzwerkfähige Zeug (#IoT), das Weihnachten aus der Verpackung genommen und einfach mal ins Netz gehängt wird, ohne Standardpasswörter wie admin/admin oder 0000 zu wechseln mit dem Gedanken: Das machen wir dann mal später, jetzt geht das ja mal eben so. Und jetzt kommt das große Missverständnis: Der Gedanke: „Das wird ja niemanden interessieren, ich bin ja zu uninteressant für ‚die‘. Aber: Da sitzt niemand, der darauf wartet, dass Hansi Müller genau diese Kamera ins Netzwerk hängt, um sich dieses eine Ding zu schnapüpen und sich die Videos aus seinem Vorgarten anzugucken. Stattdessen wird das Gerät automatisch von zum Beispiel einem Botnetzwerk gefunden und ebenfalls zu einem „Bot“ gemacht. Es wird zu einem Sprungbrett für andere.
Renés Wunsch: Wenn man etwas auspackt, muss oben auf die technsiche Doku liegen und erst wenn man die gelesen und verstanden hat, bekommt man das Ding selber! ;D
Das ist eine besondere Kategorie für Autor*innen von technischen Dokumentationen, die man beschreiben kann. Wenn man noch nicht vernetzte Geräte nimmt wie beispielsweise eine Gastherme, da gibt es auch Dinge, die man nicht sieht, die aber gefährlich sind; Kohlenmonoxyd etwa. Manche Geräte haben dafür einen Sensor, manche nicht, aber das steht als Gefahrenquelle sicher in der Dokumentation zu dem Gerät drin.
Auch Dinge, die man nicht sieht – ob das Kohlenmonoxyd ist oder Netzwerktraffic – die muss man einfach beschreiben. Wenn es Risiken gibt, müssen die beschrieben werden.
Einige Hersteller haben es schon verstanden. Es gibt mittlerweile Dinge, die man nicht mehr in Betrieb nehmen kann, ohne das Passwort zu ändern. So soll das auch sein.
Für die Doku heißt das wieder: Man muss ehrlich sein. Da stößt man an die Grenzen der Vermarktung. Es gibt die Fälle, wo den Autor*innen von Dokus gesagt wird „das lassen wir jetz weg“. Das gibt es leider wirklich.
Telemetrie ist ein Begriff, den man aus der Formel1 kennt. Telemetriedaten sind Betriebsdaten von Fahrzeugen oder Geräten zu Laufzeiten abführt. In der Formel1 wissen die Mechaniker am Rand, wie es dem Auto geht. Und Microsoft weiß, wie es dem Windows geht. Windows10 meldet periodisch $Dinge und am anderen Ende der Leitung weiß jemand was. Und das ist auch leider der Dokumentationsstand, den wir für den Betrieb haben. Was sie genau übertragen ist in der Dokumentation nicht aufgeschlüsselt.
Wenn etwas nicht dokumentiert ist, hat das üblicherweise bestimmte Gründe.
Die TU Wien führt gerade Ethik im ersten Studienabschnitt verpflichtend ein – das ist super! Ethik für technische Autoren wäre auch etwas. Bei einer Kettensäge beschreibt man ja auch die Gefahren. Man schreibt ja nicht: „Pass halt auf, wird schon nix sein.“ Auf der Datenebene macht man das aber. Es ist unverständlich, warum das nicht gleichwertig ist.
Dass die TU Wien jetzt Ethik verpflichtend einführt ist ein Schritt in die richtige Richtung, um Menschen dazu zu bringen, darüber nachzudenken, was mit ihrer Software alles gemacht werden kann. Wir reden hier nicht nur von Schreibprogrammen oder lustigen Spielen mit Pinguinen, sondern von Systemen, die in Krankenhäusern im Einsatz sind oder an Flughäfen in der Flugsteuerung. Das sind alles Sachen, die von Menschen programmiert und dokumentiert werden. Deswegen ist es so wichtig, dass die Sachen ordentlich geschrieben/programmiert werden.
„Doku or it didn’t happen!“
Schaden tut es nicht, diesen Anspruch an Vollständigkeit und Sorgfalt zu übernehmen. Wenn man das nämlich nicht tut, kann das in der Anwendung gegebenenfalls scheußlich schiefgehen. Wenn ein Flugüberwachungssystem schlecht dokumentiert ist, das will keiner haben!
Es gibt noch immer Systeme, man wundert sich, wo … Die laufen einfach länger, als sie gedacht waren. Das kann etwas Kleines sein wie ein privates Content Management System, das 2000 geschrieben wurde und noch immer funktioniert. Das kann aber auch ein kommerzielles System sein, das vor zig Jahren mal gebaut und zusammengeschraubt wrude und plötzlich ist das nach 20 Jahren immernoch in Betrieb.
Wenn man eine technische Dokumentation schreibt, muss man davon ausgehen, dass das Ding auf unbestimmte Zeit läuft.
Ein Kriegsschiff – ein voll mit Waffen ausgestattetes Stück Stahl gondelt da irgendwo auf dem Meer rum und ist aufgrund seines Betriebssystems komplett unsicher. Wenn man das jemals an ein Netzwerk hängt, kann es am Ende noch sein, dass auch die Kanonen noch Teil eines Botnetzes werden.
Ein Quell ewiger Freude für Krimiautor*innen!
Und dann gibt es Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, dass sie uralte Hardware, teilweise aus den Siebzigern, reparieren und durchgebrannte Teile ersetzen für fünfstellige Beträge, damit das System, das da seit den Siebzigern läuft, weiter betrieben werden kann. Oft sind die, die das System für genau diesen Zweck gebaut hat, leider schon vor X Jahren verstorben ist und niemand mehr in der Lage ist, dieses Ding zu warten. Oft gibt es auch den Source Code nicht mehr – also das, wie es mal geschrieben wurde – sondern nur noch die kompilierte Version.
Zur Erklärung: Es läuft auf den Geräten nicht der Quellcode, sondern immer eine kompilierte, eine zusammengestellte Version, die eine lauffähige Umgebung schafft. Der Quellcode ist bei vielen Dingen, insbesondere kommerziellen Produkten nicht einsehbar. Es gibt auf der anderen Seite Open Source Foftware, also offener Quellcode, den man reingucken kann, was das tatsächlich tut.
Tipp für SciFi Autor*innen: Es gibt auch heute noch diese riesigen Mainframe Computer, die ganze Hallen füllen. Die haben eine lange Laufzeit, weil sie einfach teuer sind, die tauscht man frühestens alle zehn Jahre. Man muss da in Dekaden rechnen! In den Sechzigern hat man damit angefangen und dann pro Dekade eine neue Generation. Wenn man den Computer nun austauscht, dann bringt die neue Generation eine Umgebung mit, in der man die alten Programme einfach 1:1 weiterlaufen lassen kann, ohne sie zu modifizieren. In der Firma selber scheiden aber immer mal Mitarbeiter aus und da wurde mal ein Programm geschrieben, das läuft gut und dann ist irgendwann mal die Doku verschwunden oder auch einfach nie geschrieben worden, … Also selbst moderne Mainframes haben oft Code laufen, der älter ist als sie selbst, der nicht mehr gewartet wird, nicht dokumentiert ist, aber läuft, weil man weiß ja nie [was passiert, wenn man das abstellt].
Deswegen sollte man sich beim Schreiben Mühe geben, dass man das auch in 30 Jahren noch lesen möchte und kann.
Am 20. Juni wurde im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments eine Urheberrechtsreform beschlossen, die ich – wie viele andere – für gefährlich halte, da sie meiner Meinung nach zu große Gefahren für das freie Internet, insbesondere für unser Grundrecht freier Meinungsäußerung, birgt. Bitte macht Euch selbst ein Bild, informiert Euch und nehmt noch Einfluss bis zum 5. Juli 2018.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
Blogpost Ja, wir brauchen ein neues Urheberrecht. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter sind keine Lösung.
Seite zu Lesungshonoraren und gerechter Vergütung bei den Mörderischen Schwestern
saveyourinternet.eu
felixreda.eu
Logbuch Netzpolitik 259
Petition der DigitalCourage gegen Uploadfilter (DE)
Nur ein kurzes Update zu Verlagsvertrag, der DSGVO & dem PrivacyShield und dem neuen Datenschutz Podcast.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Der Datenschutz Podcast
Gmeiner Verlag
.@EP_Justice MEPs say EU-US Privacy Shield does not provide the adequate level of protection for EU citizens and call on @EU_Commission to suspend the arrangement until the US authorities comply with its terms. Motion for a resolution adopted adopted by 29/25/3 @Claude_Moraes
— LIBE Committee Press (@EP_Justice) June 11, 2018
PrivacyShield
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenKlaudia und Kiwi reden über die Höhen und Tiefen, die ein gewählter Weg so mitbringen kann, aber auch die Lebendigkeit, die alles gleich viel schöner und bunter macht.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Kiwi Pfingsten kiwipflingsten.com
***
„Du weißt schon, dass Du das nicht Dein Leben lang weiter machen MUSST, oder?“
Selbständigkeit bedeutet mehr Höhen und Tiefen.
Zentrale Fragen, wenn man sich selbst aus den Augen verliert, wenn man sehr im Alltags-Trott z.B. in einem Vollzeitjob ist:
In so einer Situation hat man oft ein Brett vor’m Kopf und man sieht nicht mehr, wer man ist und was einen ausmacht.
Kiwi ist akribisch bei der Suche danach, was Menschen speziell und glücklich macht.
Unternehmerisches Bewusstsein ist wichtig und notwendig.
Es ist gut zu fühlen, dass man auf dem richtigen Weg ist, auch wenn man grad einen Umweg nimmt oder einen falschen Abzweig genommen hat. Wichtig ist das Gefühl: Ja, das ist mein Weg.
Es gehört Mut dazu, aus dem Bekannten herauszugehen. Es ist immer ein Schritt ins Ungewisse.
Und es bringt immer Veränderungsschmerzen mit sich.
Unternehmer*innen, die etwas für sich aufbauen wollen, sind Menschen, die ein bisschen mehr wollen; die sich selber auch mehr herausfordern wollen und Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen mit sich bringen und vor allen Dingen: Kreativität.
Wenn Du einen Drang hast, zu kreieren, dann findest Du auch einen Weg, der gut zu Dir passt.
Warum sich Kiwi wohl genau die „Übergangssituationen“ ausgesucht hat? Für Kiwi ist es ein Geschenk, Menschen wachsen zu sehen. Hadern und Zögern ist ein liebenswertes Merkmal an uns Menschen. Aber zu sehen, wie sich Perspektiven ändern, wie das Zögern überwunden wird, wie sich die Blickwinkel auf den Prozess ändern und auf die eigene Person, wie Mut gefasst wird, wie Menschen sich trauen und wachsen – das ist es, warum Kiwi diese Prozesse so interessant findet.
Müssen …
Aber das ist nichts für jeden. Manche Menschen sind so, manche nicht. Aber es gibt Menschen mit sehr bunten Lebensläufen, mit vielen verschiedenen Jobs, die sie schon hatten und Menschen, die mehrere Sachen machen und nicht nur eins. Es muss nicht so gradlinig sein; es kann auch bunter sein.
In der Gesellschaft ist es allerdings auch noch teilweise schwierig, zu sagen, ich mach das jetzt anders. Behörden, etc. sind nicht darauf vorbereitet, vor allem, wenn man in der ganzen Welt zu Hause ist. Innerhalb der EU haben wir allerdings schon sehr große Freiheiten.
Die Grenzen, die politisch überall wieder hochgehen, sind erschreckend. Die Freiheit innerhalb der EU ist ein großes Geschenk.
Für Menschen mit Dayjobs und vielleicht größeren „Abhängigkeiten“ wie Familie, Haus, etc. – gibt es wohl eine „Light-Version“ von Veränderung?
Es ist gut, einen Weg zu wählen, der nicht stresst. Wenn es finanziell stresst, kann der nächste Schritt auch wider ein Job sein. Aber in dem Wachstumsprozess kommt früher oder später der Punkt, wo man sagt: Jetzt lass ich alles los und baue mir Meins fokussiert auf. Das hat auch etwas mit Vertrauen ins sich selbst zu tun.
Ich verzweifele ja auch noch regelmäßig an der Welt und Höhen und Tiefen sind sehr eindeutig da, aber viel weniger werden diese wohl nicht mehr werden. Dafür hab ich schon viele Wege gefunden, die alle nicht funktioniert haben. Aber den EINEN passenden Weg, gibt es nicht. Man entwickelt sich ja weiter und man merkt beim Tun, was sich gut anfühlt und was nicht und dann fängt man an, anzupassen und die Dinge, die sich nicht gut anfühlen und die nicht funktionieren, werden im Gehen abgeändert. Try & error.
Was man wissen sollte, bevor man den Schritt in die Selbständigkeit geht: Der Tagesverlauf eines Unternehmers ist gezeichnet vom ständigen Auf und Ab. Aber das Wichtigste ist, das nicht persönlich zu nehmen. Das ist bei allen so. Einen geradlinigen Weg gibt es nicht.
Zu Professionalität gehören:
Aber wenn man das einmal alles raus hat, hat man hinterher ein viel geileres Leben!
Wenn man beim Gedanken angekommen ist: „Ich will keine „Arbeit“, ich will eine sinnstiftende Beschäftigung“, dann ist es der erste Schritt ist, darüber nachzudenken, ob ein kreatives Business vielleicht eine Option wäre.
Wenn man sich selbständig macht, ändert sich die eigene Rolle und damit auch das eigene Selbstverständnis. Es braucht Zeit, da reinzuwachsen.
Mal Pause machen und auf sich selber achten ist besonders wichtig. Die eigene Gesundheit ist das Allerwichtigste, was man hat. Denn wenn man nicht kreieren/schaffen kann, kann man auch kein Geld verdienen.
Wird sich das lohnen?
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenKlaudia und Anni reden darüber, dass Autorensein im Kopf beginnt und was das Autorenbusiness so alles mit sich bringt. Nebst einer Philosophie des Scheiterns, Einer für Alle und Alle für Einen und den verschiedenen Income Streams von Autor*innen.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
Sendegarten „Schutzkraut“ vom 24. Mai 2018
Du kannst mich sehr gerne auch finanziell unterstützen.
Anni Bürkl, Texte & Tee
Book on Demand
VG Wort (De)
Patreon (Klaudias Patreon Seite)
Joanna Penn
***
Anni Bürkl, Texte & Tee
https://twitter.com/ABuerkl/status/985921283954216960
Mein erster Blog bestand von 1999 bis 2001. Ich hab ihn nach einem Shitstorm geschlossen.
Das sind keine grauen Haare, das sind Wisdom Highlights!!!
Selbständig machen nach 9/11 und dem Zusammenbruch der Internetblase war auch sehr mutig.
Es fing bei Anni alles mit einem Sachbuch an.
Es gibt keine fehlerfreien Bücher. Irgendein Hund bleibt immer.
Journalismus ist in Österreich leider schlecht bezahlt.
Radiojournalismus hat Anni übrigens nie gemacht.
Irgendwann muss man sich entscheiden: Macht man das als Hobby oder macht man einen Job daraus?
Bezahlung ist ein klassisches Frauenthema: Oft durch mangelndes Selbstwertgefühl.
Wenn man viel verkaufen will, muss man auch schauen, was gefragt ist. Und dann muss man sich fragen, will ich das machen oder will ich meine Stimme behalten.
Geschichten schreiben, die man nicht schreiben will, funktionieren nicht.
Anni ist „Hybridautorin“, sie hat sowohl Verlagsbücher als auch Selfpublishing Titel.
Die deutschsprachige Buchbranche ist klein und man trifft sich immer zweimal.
Man muss in der Branche zusammenstehen. Autor*innen sollen keine Scheiße bauen und anderen schaden. Man macht kein Zeug für Dumpingpreise. Man liest nicht gratis. Einer für alle und alle für einen.
Tipp: Es gibt Möglichkeiten, Lesehonorare vom Staat fördern zu lassen. Österreich liest, Kriminacht, etc. sind gut, da eine große Veranstaltung mehr Besucher anzieht. Mit so einer Förderung muss der Veranstalter dann nicht das gesamte Lesehonorar aufstellen.
Dinge ändern sich. Auch der Buchmarkt hat eine ziemliche Änderung durchgemacht.
In den 90ern gab es „Autorenhandbücher“, wo man sich die Verlage rausgesucht hat!
Auch die Autor*innen sind selbstbewusster geworden. Man muss sich nicht mehr alles unterjubeln lassen.
Lektion 1: Verträge lesen lernen.
Man kann Kolleg*innen fragen.
Verhandeln ist völlig normal und üblich. Auch Autor*innen dürfen das.
Auch Verwertungsgesellschaften wie VG-Wort und LiteraMechana sind finanziell durchaus ein valider Punkt. Die Mitgliedschaft kostet nichts, sie kriegen Provision von dem, was sie für die Autor*innen „eintreiben“. Bibliothekstantieme beispielsweise oder Tageszeitungen/Zeitschriften.
Bücher klauen ist unfair.
Almende – die Weide, die allen gehört.
Fokus? F00!
Solange das Internet besteht, sind die Möglichkeiten dort natürlich größer.
Jetzt kann man im Onlinebusiness noch alles testen, ausprobieren, wie das alles funktioniert, bis im Frühjahr 2019 die ePrivacy-Verordnung kommt.
Das Schreiben war bei Anni eine schleichende Kriminalisierung der Autorin.
Annis Tipps:
Danke, Anni!
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenDSGVO, Feedback und warum gratis Lesungen keine Werbung für Autor*innen sind.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
patreon.com/viennawriter
“Wir zahlen übrigens nichts für die Lesung”
Sendegarten Podcast
***
„DSGVO – an sich ganz easy“ Podcast – 3.700 Downloads zwischen 2. & 22. Mai und Auphonic Spenden. DANKE!!! Vier Anfragen nach gratis Arbeit (meh.) und eine Einladung in den Sendegarten Podcast für den Vorabend der DSGVO – YAY!!! (24.05.2018, 20:00 Uhr)
Zu dieser Gratisarbeit … Ich hab schon ganz viele Infos zur DSGVO bei mir im Blog und eine ganze Podcast Miniserie dazu gemacht. Da sind sicher 100 Stunden Arbeit drin. Und eine Anfrage „Machen Sie das mal öffentlich in einem meiner Webinare und die Daten meines Unternehmens können Sie ja als Beispiel nehmen. Das ist ja PR für Sie.“ – ehrlich? Nein.
Das ist ja wie bei Lesungen!
Bei Sachbuchautor*innen mag das als Werbung gelten, die haben ihre Haupteinnahmen über Vorträge.
Nur 10% der Lesungsbesucher*innen kaufen vor Ort ein Buch, alle anderen haben es in der Regel schon und bringen es mit, um es signieren zu lassen.
Lesungen haben für Fiction Autor*innen eher die Aufgabe, dass man seine Leser*innen kennenlernen kann, bzw. umgekehrt, dass die Leser*innen die Autorinnen und Autoren besser kennenlernen können.
Wenn die Veranstalter Eintrittsgelder nimmt, Catering und Raummiete zahlen, wieso soll denn die Autorin oder der Autor nix bekommen?
L’art pour l’art – die Kunst um ihrer selbst Willen ist ja ganz nett, zahlt aber nicht die Miete.
Vom Schreiben leben ist 1. harte Arbeit und 2. sind Lesungen einer von vielen möglichen Income Streams.
€20,- oder €50,- kann eigentlich jeder Veranstalter zusammenkriegen.
Bruno Thyke: Tausche Reichweite gegen Buch
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenWas ist diese DSGVO? Worum geht es und was muss man beachten?
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Klaudias Onlinekurse
patreon.com/viennawriter
***
Die ausführlicheren Versionen zur DSGVO:
Was ist die DSGVO?
Worum geht es?
Was braucht man denn nun wirklich?
Kopplungsverbot
Anfragen
Rechtsgrundlagen
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenEine Solo-Folge über die Criminale 2018, den Podcast Workshop für Autoren und dass es noch ganz viele weitere Podcasts von deutschsprachigen Autor*innen geben sollte.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Podcasts DE:
Schreibweisen
Podcasts EN
Podigee
Klaudias Patreon Seite
DSGVO an sich ganz easy
***
Es gibt vie mehr englischsprachige Podcasts von Autor*innen unf auch für Autor*innen als im Deutschen. Da muss was getan werden! Kolleg*innen, tut was!
Vermutung: Das liegt daran, dass es in den englischsprachigen Ländern „kreatives Schreiben“ als Schulfach und auch begleitend an den Unis gibt.
Bitte gebt mir mal Feedback, welche Schreiber-Podcsts Ihr hört!
Wenn Du selbst Autor*in bist, möchtest Du nicht einen Podcast starten?
Warten auf Elke.
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
UnterstützenFrom the publisher's feed