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Alessandro Hämmerle, Olympiasieger Snowboardcross
Jetzt ist es leider fix: Der auf 19. und 20. Dezember verschobene FIS-Snowboardcross-Weltcup im Montafon, der Heimbewerb von Alessandro und Luca Hämmerle, muss endgültig abgesagt werden. Das haben Vertreter des Österreichischen Skiverbandes, des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes und des lokalen Organisationskomitees entschieden. Die Absage erreicht den 6-fachen Vorarlberger Sportler des Jahres kurz nach seinem Viertelfinal-Aus zum Weltcup-Auftaktam vergangenen Wochenende in Frankreich. Am Dienstag ist "Izzi" Hämmerle im Studio von "Vorarlberg LIVE" zu Gast.
Veronika Marte, Stadträtin Bregenz (ÖVP)
Die Bregenzer Stadtvertretung hat trotz teils heftiger Kritik im Vorfeld die Finanzbudget für das kommende Jahr beschlossen: Ausgaben in Höhe von 120,1 Millionen Euro stehen Einnahmen in Höhe von 115,1 Millionen Euro gegenüber. Noch im Vorfeld stellte die ÖVP-Stadträtin Veronika Marte klar, die Stadt müsse sich auf ihre wesentlichen Aufgaben besinnen. „Die Prestigeprojekte des Bürgermeisters wie Bregenz Mitte oder die Unterflurlösung der Straße gehören dringend hinterfragt“, forderte sie. Im Gespräch mit VOL.AT-Chefredakteur Marc Springer wird Marte genauer auf diese Punkte und das verabschiedete Budget eingehen.
Jürgen Wagner, ÖAMTC Vorarlberg
Bis 4. Dezember diesen Jahres war in Österreich die Hauptunfallursache mit 30 Prozent „Ablenkung“ und bereits auf Platz zwei mit 22 Prozent rangiert das Rasen. Konkret gab es in Vorarlberg im Vorjahr laut KFV 169 Unfälle aufgrund von „nichtangepasster Geschwindigkeit“, 210 Menschen wurden verletzt und fünf Personen starben. Österreichweit gab es laut Statistik deswegen 106 Tote. Geht es nach Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), soll sich das bald ändern. Bereits vor zwei Jahren hatte sie angekündigt, Autos von extremen Rasern beschlagnahmen zu wollen. Nun ist es soweit: Eine Gesetzesnovelle soll den „Verfall des Fahrzeugs bei rücksichtlosen und gefährlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen“ bringen. Das Auto soll also künftig an Ort und Stelle beschlagnahmt werden können, hieß es am Montag bei einer Pressekonferenz. ÖAMTC-Sprecher Jürgen Wagner informiert am Dienstag in "Vorarlberg LIVE" darüber, ob dieses Gesetz wirklich so kommen wird, wie von der Ministerin angekündigt.
Anna Allgäuer, Embodiment-Coach
Andreas Kaljo, Event & Live-Marketing-Manager
Sandra Schoch, Vizebürgermeisterin Bregenz
Am Donnerstag wurde in der Bregenzer Stadtvertretungssitzung über Budget und Großprojekte diskutiert. Vizebürgermeisterin Sandra Schoch spricht mit Moderator Joachim Mangard über die neuen Beschlüsse und welchen finanziellen Spielraum es noch gibt.
Karin Stöckler, Präsidentin ÖZIV Vorarlberg
Der 3. Dezember ist auch der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Der Tag soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten und den Einsatz für Würde, Rechte und das Wohlergehen fördern. Karin Stöckler spricht in "Vorarlberg LIVE" über Akzeptanz und welche Schritte die Gesellschaft noch gehen muss.
Katharina Wiesflecker, Soziallandesrätin (Die Grünen)
Endlich. Im Dezember soll der angekündigte Pflegebonus an die Mitarbeiter:innen der betreffenden Berufsgruppen ausbezahlt werden. Aber wer kommt in den Genuss der Einmalzahlung? Die Lebenshilfe Österreich kritisiert in einer Aussendung, dass es sich dabei nämlich nicht um ein 15. Gehalt handle, wie anfangs medial kolportiert, sondern um eine 2.000,- Euro Pauschale, von der dann Arbeitgeberanteile, Sozialversicherung und Steuer abzuziehen sei. Netto blieben also kaum 1.000 Euro übrig. Über diese Thema wird VOL.AT-Chefredakteur Marc Springer mit Vorarlbergs Soziallandesrätin ebenso sprechen, wie die parallel dazu beschlossene Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst und das dominierende Thema der Sendung am Donnerstag "Gewalt gegen Frauen".
Sonja Kopf, Sozialistische Jugend
Für Freitag kündigen Vorarlbergs junge Linke die Gegendemonstration zu FBP-Obmann Palms Versammlung gegen "Bevölkerungsaustausch und illegale Migration" an. Sonja Kopf, die Landessekretärin und Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend Vorarlberg positioniert sich konträr: "Solche Aussagen sind an Widerlichkeit nur mehr schwer zu überbieten und kommen ausgerechnet von der FBP."
Little Konzett, Musikproduzent
Niemand geringer als "Die Fantastischen Vier" vertrauen – wie viele andere auch – auf die Künste des Vorarlberger Musikproduzenten Little Konzett. Für eine Albumaufnahme mit den besten Songs zum 30-jährigen Jubiläum wählte die Stuttgarter Rap-Formation erneut jenes Studio, das seit Jahrzehnten auf dem Know-how des Vorarlbergers beruht. Als Schlagzeuger z.B. bei den Tequila Sharks hat sich der Musiker selbst bereits landauf, landab einen Namen gemacht. Inzwischen sitzt er größtenteils hinter dem Mischpult und am Donnerstag nimmt er die Zuschauer:innen von "Vorarlberg LIVE" mit auf eine sehenswerte, virtuelle Studio-Tour.
Marcel Gilly, Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA)
Wie am Dienstagabend bekannt wurde ist ein möglicher Advent-Streik im Handel vom Tisch. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag für die 430.000 Beschäftigten und die Lehrlinge im Handel geeinigt. Die Gehälter und Lehrlingsentschädigungen steigen um mindestens 7 Prozent bzw. mindestens 145 Euro brutto monatlich. Arbeitgeber errechnen eine durchschnittliche Erhöhung um 7,19 Prozent. Die Gewerkschaft spricht von durchschnittlich 7,31 Prozent mehr Gehalt. Der neue Geschäftsführer der Vorarlberger Gewerkschaftsvertretung GPA Marcel Schilly ordnet dieses Ergebnis im Interview am Mittwoch bei "Vorarlberg LIVE" ein.
Stefan Vögel und Anna Gross, Vorarlberger Volkstheater
Am Dienstag feierte ihr kabarettistischer Jahresrückblick Premiere. Das Duo Gross und Vögel steht dabei gemeinsam mit George Nussbaumer und Markus Lins auf der Bühne. Worum geht’s? Corona, Krieg, Hitzewelle, Inseratenaffäre, Amber Heard & Johnny Depp – kann 2022 überhaupt noch positiv zu Ende gehen? Ja, kann es! Das Quartett rückt die Geschehnisse des Jahres in das richtige kabarettistische Licht und blickt noch einmal zurück auf die Themen, die das Ländle 2022 bewegt haben und erst noch bewegen werden.
Kurt Fischer, Bürgermeister Lustenau (ÖVP)
In der größten Marktgemeinde Österreichs stehen gleich mehrere Projektvorhaben an: Der Spatenstich für das neue Stadion des beheimateten Fußballligisten oder die erfolgte Abstimmung im Gemeinderat über den Raumplanungsvertrag zum bevorstehenden Bau einer Moschee sind nur zwei beispielhafte Themen, die in Lustenau für Gesprächsstoff sorgen. Wie viele andere Vorarlberger Gemeindevertreter ist auch Lustenaus Bürgermeister auf Herbergssuche für geflüchtete Menschen. Im Zuge der Fluchtbewegung 2015 und 2016 habe man in Lustenau zwar Erfahrungen mit Großunterkünften sammeln können, doch diese stünden nun nicht mehr zur Verfügung. Die Situation ließe sich mit heute aber kaum vergleichen. Allein innerhalb der von Russland angegriffenen Ukraine seien Millionen auf der Flucht, im Winter drohe eine weitere Zuspitzung der Lage. Grundsätzlich spricht Fischer von einer „großen Herausforderung“; dazu trage auch der angespannte Wohnungsmarkt in Vorarlberg bei.
Marcel Simma, Zivildiener des Jahres
Der 21-jährige Bregenzerwälder brachte durch sein besonderes Engagement während seines Zivildienstes jede Menge Freude in die Herzen der Seniorenheimbewohner in Wolfurt. Die soziale Ader liegt dem heute selbstständigen Unternehmer, wie er den VN sagt, in der Familie. „Schon meine Eltern haben mir vorgelebt, dass man anderen Menschen helfen soll“, erzählt der frisch gekürte Preisträger. Die Zeit im Seniorenheim in Wolfurt beschreibt er als „sehr erfüllend“. Als einziges Haus in Vorarlberg wird im Seniorenheim in Wolfurt das psychobiografische Pflegemodell nach Böhm eingesetzt. „Dabei geht es darum, die Biografie des Bewohners in seinen Alltag einzubauen“, erklärt Simma. Am Dienstag ist er zu Gast im "Vorarlberg LIVE"-Studio.
Martina Rüscher, Gesundheitslandesrätin (ÖVP)
Ulrike Lunacek, Autorin und ehem. Staatssekretärin für Kunst und Kultur
Christof Bitschi, Landesparteiobmann FPÖ
Zum eingelangten Steuerbescheid zur Wirtschaftsbund-Affäre der Vorarlberg ÖVP sagte der blaue Landesparteichef in den Vorarlberger Nachrichten: "Es liegt jetzt schwarz auf weiß auf dem Tisch, dass von einer ÖVP-Teilorganisation über Jahre hinweg fälschlicherweise Steuern in Höhe von über 770.000 Euro nicht bezahlt worden sind. Darüber hinaus drohen noch weitere Steuernachzahlungen für jene Geldzahlungen, die vom ÖVP-Wirtschaftsbund direkt – ohne Umwege – an die Landes-ÖVP als Mutterpartei geflossen sind. Spätestens jetzt muss Landeshauptmann Wallner die Verantwortung, die er als ÖVP-Chef selbstverständlich trägt, übernehmen und das tun, was er schon längst hätte tun sollen und zurücktreten."
Heidi Schuster-Burda, Kandidatin Bürgermeisterwahl Höchst
In Höchst kommt es am Sonntag zum großen Showdown um das Bürgermeisteramt. Den ersten Urnengang entschied die ÖVP-Kandidatin und Interimsbürgermeisterin Heidi Schuster-Burda denkbar knapp vor dem Kandidaten von Höchste Zeit/Die Grünen, Stefan Übelhör. Kurz vor der Stichwahl gingen in der Bodenseegemeinde die Wogen erneut hoch. ÖVP-interne Briefe, die an die Öffentlichkeit kommen und Vorwürfe wegen nicht zustande kommender Kandidatenduelle prägten die Woche vor der Stichwahl.
Kathrin Stainer-Hämmerle, Politikwissenschaftlerin
Die Politikwissenschaftlerin ortet aufgrund der neusten Entwicklungen in der Wirtschaftsbund-Affäre in den Vorarlberger Nachrichten eine „beschädigte Glaubwürdigkeit" der Landes-ÖVP. In der Kommunikationsstrategie könne sie Parallelen zu Vorgängen auf Bundesebene erkennen und meint weiters: „Der Flurschaden ist enorm. Es nutzt der regierenden Partei auch nicht, wenn der Glaube in die Problemlösungskapazität sinkt. Damit gewinnen vor allem populistische Bewegungen.“
Paul Nemitz, Hauptberater der EU-Kommission für Justiz und Verbraucher
Macht, Recht und Demokratie am Arbeitsplatz im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Paul Nemitz, geboren 1962 in Bonn, deutscher Staatsangehöriger, ist Hauptberater in der Generaldirektion für Justiz und Verbraucher der Europäischen Kommission. Er wurde im April 2017 ernannt, nachdem er sechs Jahre lang als Direktor für Grundrechte und Bürgerrechte in derselben Generaldirektion tätig war. Als Direktor leitete Nemitz die Reform der Datenschutzgesetzgebung in der EU (DSGVO), die Verhandlungen über das EU-US Privacy Shield und die Verhandlungen mit großen US-Internetunternehmen über den EU-Verhaltenskodex gegen Aufstachelung zu Gewalt und Hassreden im Internet.
Henrike Brandstötter, NEOS-Nationalratsabgeordnete
Henrike Brandstötter ist Abgeordnete zum Nationalrat. Sie ist NEOS-Sprecherin für Frauen & Gleichbehandlung, Medienpolitik, Afrika, Startups & EPUs, Auslandsösterreicher:innen sowie Afrika & Entwicklungszusammenarbeit. Brandstötter bezeichnet sich selbst als "urban im Kopf", pendelt sehr viel zwischen Wien und Mondsee, heute aber ist sie ganz im Westen Österreichs zu Gast und deshalb auch in der Sendung von "Vorarlberg LIVE".
Klaus Pruenster, Musiker und Komponist
Mit dem Austropop-Klassiker „WUNDERWELT“ wurde der gebürtige Vorarlberger, in Linz lebende Gitarrist und Komponist bekannt. Sein neues Album trägt den Titel "Mensch"und wurde im Oktober 2022 veröffentlicht. Zum 40-jährigen Bühnenjubiläum erschien Anfang November außerdem eine aufwändiges CD-Proejkt, das Pruenster am Donnerstag bei "Vorarlberg LIVE" vorstellen wird.
Andrea Kaufmann, Bürgermeisterin Dornbirn
Vorarlbergs Gemeindeverbandspräsidentin, die Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (ÖVP) spricht im Vorfeld des Interviews bei "Vorarlberg LIVE" von enormen Herausforderungen, welche die Kommunen derzeit zu tragen hätten. Der Bund hat dafür ein Investitionsprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt. Für Vorarlberg stehen den Angaben zufolge rund 43,7 Millionen Euro bereit. Dornbirns Bürgermeisterin wird auch zur Rolle ihrer Stadt bei der Aufnahme von Flüchtlingen Stellung nehmen, zur Amoklaufdrohung in Haselstauden, das Sesselrücken bei ihren Stellvertretern und wie es beim Thema "Markthalle" aussieht.
Bernhard Bereuter, Geschäftsführer AMS Vorarlberg
Das Arbeitsmarktservice Vorarlberg meldete im Oktober 5.223 offene Stellen, ein neuer Höchststand. Von einem reinen Fachkräftemangel kann aber wohl nicht mehr die Rede sein, generell an motivierte Arbeitskräfte ranzukommen, scheint alles andere als einfach zu sein. Dem gegenüber stehen die Arbeitslosenzahlen. "Das mit Abstand höchste Arbeitslosigkeitsrisiko ergibt sich für Personen, die keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss vorweisen können", hält der aktuelle AMS-Bericht einmal mehr fest. Im September lag diese Quote österreichweit bei 17,7%.
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