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Eben als Breaking News über die Ticker gelaufen, die NATO beschließt die Militärausgaben bis spätestens 2025, auf 5% anzuheben.
Die S&P 500-Futures blieben am Mittwoch nahezu unverändert, da Anleger gespannt beobachten, ob der Index sein Allzeithoch erneut erreichen kann. Die Futures auf den S&P 500 stiegen leicht um 0,1 %, die Nasdaq 100 legte 0,3 % zu, während die Dow-Jones-Futures nur minimal zulegten.
Am Dienstag hatte der S&P 500 über 1 % gewonnen – unterstützt durch fallende Ölpreise im Zuge von Spekulationen über einen möglichen dauerhaften Waffenstillstand zwischen Iran und Israel. Der Index liegt damit nur noch knapp unter seinem Rekordhoch. Auch die Nasdaq verzeichnete kräftige Gewinne: Der Nasdaq 100 stieg um 1,5 % auf einen neuen Rekordschlusskurs.
Die Ölpreise fielen in den letzten zwei Tagen deutlich – WTI-Rohöl verlor allein am Dienstag 6 %. Diese Bewegung stützte die Aktienmärkte zusätzlich.
Der Nahostkonflikt ist nur eines von mehreren Risiken in diesem Jahr. Trotz Bedenken über mögliche Zölle, Inflationsrisiken und die Konsumstärke zeigt sich der US-Markt bemerkenswert robust. „Ich nenne es Resilienz – einer der widerstandsfähigsten Märkte, die ich je erlebt habe“, sagte Joe Terranova von Virtus Investment Partners auf CNBC.
Im Fokus der Anleger stehen heute die Zahlen zu den Verkäufen neuer Häuser sowie die erneute Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell vor dem US-Senat.
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Am Dienstagmorgen notierten die Aktienfutures deutlich im Plus, während die Ölpreise stark fielen. Anleger setzen darauf, dass der fragil wirkende Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran Bestand haben könnte. Die Futures auf den Dow Jones Industrial Average stiegen um 284 Punkte beziehungsweise 0,6 Prozent, der S&P 500 legte um 0,7 Prozent zu, und die Nasdaq-100-Futures gewannen 1,1 Prozent.
Gleichzeitig gaben die Ölpreise den zweiten Tag in Folge kräftig nach. Sowohl US-Rohöl (WTI) als auch Brent-Rohöl fielen um mehr als vier Prozent, nachdem sie am Vortag noch zwischenzeitlich den höchsten Stand seit Januar erreicht hatten. In der Spitze hatte der US-Ölpreis am Montag über sieben Prozent verloren.
Für Entspannung sorgte eine Reihe öffentlicher Äußerungen von Donald Trump. Bereits in der Nacht auf Dienstag schrieb er auf der Plattform Truth Social: „Der Waffenstillstand ist jetzt in Kraft. Bitte verletzen Sie ihn nicht!“ Später bekräftigte er, dass Israel den Iran nicht angreifen werde, und erklärte: „Alle Flugzeuge werden umkehren und gleichzeitig dem Iran freundlich zuwinken. Niemand wird verletzt, der Waffenstillstand ist in Kraft.“
Händler von JPMorgan erklärten, dass sich die Märkte nach Abklingen des geopolitischen Risikos wieder auf fundamentale Themen wie Konjunkturdaten, Unternehmensgewinne und das Auslaufen des Zollmoratoriums konzentrieren. Zwar bleibt die Lage angespannt – Israel wirft dem Iran vor, den Waffenstillstand verletzt zu haben, während Teheran erklärt, man halte weiterhin „die Hand am Abzug“. Auch Trump räumte ein, dass beide Seiten bereits gegen die Vereinbarung verstoßen hätten.
Die Kursgewinne bei den Futures geben der Wall Street die Möglichkeit, die positive Tendenz vom Montag fortzusetzen. Bereits zum Wochenauftakt hatten die Märkte Rückenwind durch die Meldung erhalten, dass Katars Luftabwehr einen iranischen Vergeltungsschlag auf einen US-Militärstützpunkt abgefangen habe. Unterstützt wurde die Stimmung zudem durch den Rückgang der Ölpreise, nachdem WTI über Nacht ein neues Jahreshoch markiert hatte, dann aber stark fiel.
Am Dienstag richtet sich der Blick der Anleger auch auf US-Notenbankchef Jerome Powell. Er wird vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses den halbjährlichen geldpolitischen Bericht der Fed vorstellen. Am Mittwoch folgt eine Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats. Powells Auftritt kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt: Er steht unter politischem Druck, die Zinsen zu senken, und zuletzt äußerten sich zwei Fed-Mitglieder dahingehend, dass eine Lockerung bereits im Juli denkbar wäre.
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Trotz der geopolitischen Eskalation fielen die Reaktionen am Ölmarkt relativ verhalten aus. Zwar erreichte der WTI-Preis kurzzeitig neue Hochs bei über 74 Dollar, stabilisierte sich dann aber bei rund +1 %.
Der Markt reagierte angespannt, jedoch ohne Panik. Anleger spekulieren nun über mögliche Vergeltungsmaßnahmen des Iran – etwa Angriffe auf US-Stützpunkte oder eine Blockade der Straße von Hormus, was die globalen Öllieferketten empfindlich stören könnte.
US-Präsident Trump kündigte in einer Rede im Weißen Haus an, es werde entweder Frieden geben – oder eine noch schwerwiegendere Tragödie für den Iran. Außenminister Rubio forderte China auf, diplomatisch einzugreifen, um die strategisch wichtige Meerenge offen zu halten.
Der S&P 500 verzeichnete letzte Woche ein Minus von 0,15 % – die zweite Verlustwoche in Folge. Aktuell liegt der Index ca. 3 % unter seinem Allzeithoch.
Trotz zunehmender Risiken – von Handelskonflikten bis hin zu geopolitischen Spannungen – zeigen sich Märkte und Wirtschaft bislang bemerkenswert robust. Wie lange das so bleibt, bleibt abzuwarten.
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Die Wall Street kann die vorbörslichen Verluste aufholen und startet freundlich in den Tag. Dass der Senat diese Woche den Genius Act durchgewunken hat, wirkt sich auf die Aktien von Coinbase und Circle Internet weiterhin bullish aus. Die USA schaffen mit diesem Gesetz erstmals landesweite Rahmenbedingungen für Stablecoins, mit denen der Wert des US-Dollar durch den Kryptomarkt bewegt werden kann. Traditionelle Zahlungsplattformen wie Visa, Mastercard oder PayPal könnten dadurch untergraben werden. Apple, Amazon, Airbnb, JP Morgan und Walmart prüfen aktuell die Etablierung eigener Stablecoins. Ansonsten ist die Nachrichtenlage heute flau. Die UBS warnt vor dem Risiko einer möglicherweise abkühlenden Wirtschaft. Die Aktien von CarMax, Darden und Accenture werden durch die Quartalszahlen beeinflusst.
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Die Wall Street wartet auf die Entscheidung der US-Notenbank. Man geht davon aus, dass das Zinsniveau beibehalten wird. Obwohl die Wachstumsprognosen gesenkt werden dürften, könnte die FED für dieses Jahr fortan nur noch eine statt bislang zwei Zinssenkungen signalisieren. Ansonsten richten sich die Blicke auf den militärischen Konflikt zwischen Israel und Iran, mit der Frage wie die USA reagieren werden. Iran droht mit extremen Gegenmaßnahmen, sollten die USA eine aktivere Rolle einnehmen. Morgan Stanley rechnet in Folge des Konflikts mit einer geringen Korrektur an der Wall Street, im Rahmen von lediglich 5 bis 7%. Es bleibt jedoch das Risiko, dass das Öl-Angebot doch getroffen wird. Steigt der Ölpreis in diesem Fall auf $90, nehmen die Probleme am Aktienmarkt entsprechend zu. Dies ist aber nicht das Basisszenario. Die Aktien der KI-Werte haben heute Rückenwind. Nach dem AI-Tag bei Marvell Technology, hebt die Bank of America das Kursziel auf $90 an.
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Die Wirtschaft fällt im Mai zunehmend schwach aus, wie ebenfalls die Einzelhandelsumsätze zeigen. Gleichzeitig verabschiedet sich Trump verfrüht vom G7-Gipfel, ohne auch nur einen Deal in der Tasche zu haben. Selbst bei der Einigung mit England bleibt die Frage der Stahl- und Aluminiumzölle offen. Die Unsicherheit um die weitere Entwicklung der militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und Iran bremst die Wall Street ebenfalls leicht aus. Die Aktien der Solarwerte stehen deutlich unter Druck, mit SunRun, Enphase, SolarEdge und FirstSolar unter Druck. Der Senat schließt sich dem Vorschlag des Repräsentantenhauses an, und schlägt bis 2028 eine Streichung der Steuergutschriften für Solar- und Windenergie vor. Bereits im kommenden Jahr sollen die Gutschriften um 60% gesenkt vor, mit der kompletten Streichung ab 2028. Das unter Biden verabschiedete Gesetz hat keine Reduktion bis 2032 vorgesehen.
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Bei den Auseinandersetzungen zwischen Iran und Israel sehen wir noch keine Zeichen einer Entspannung. Laut der BNP Paribas reflektieren die Ölpreise aktuell einen Risikoaufschlag von rund $10 pro Barrel. Solange iranische Ölanlagen nicht direkt ins Visier der Auseinandersetzungen geraten oder es keine ernsthaften Blockadeandrohungen für die Straße von Hormus gibt, dürfte ein Preissprung bei Öl von begrenzter Dauer sein – auch wegen der verfügbaren Reserven Saudi-Arabiens, meint Goldman Sachs. Es ist wichtig zu beachten, dass China unter einer Unterbrechung der Routen besonders leiden würde. Schätzungsweise 90% der Öl-Exporte des Iran gehen nach China. Das Land hat kein Interesse an einer Eskalation und Gefährdung dieser wichtigen Seewege. Unabhängig davon wird die Wall Street auf den G7-Gipfel in Kanada achten. Die Wall Street hofft auf wenigstens ein Abkommen oder zumindest auf eine grobe Rahmenvereinbarung mit mindestens einem US-Handelspartner. Sehen wir das nicht, nehmen die handelspolitischen Risiken kurzfristig zu.
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Seit Tagen kursierten Gerüchte, dass Israel einen Angriff auf Iran vorbereitet. Die USA hatten bereits verkündet, dass man aus Sicherheitsgründen Personal als dem Irak abzieht. Da für den Sonntag im Oman eine Fortsetzung der Atomverhandlungen mit den USA angesetzt waren, kommt der Angriff Israels dennoch überraschend. Es wurden mit über 200 Kampfflugzeugen über 100 gezielte Angriffe umgesetzt. Im Fokus stand die Infrastruktur für Raketen und die Atomanlagen des Landes. Es wurden auch Nuklearwissenschaftler und ein wichtiger Teil der Führung des Militärs eliminiert. Die Öl-Industrie des Iran bliebe verschont. Donald Trump mahnt auf TruthSocial, dass der Iran nun eine zweite Chance habe sich auf ein Atomabkommen einzulassen. Geschieht dies nicht, werde eine weitere und brutalere Angriffswelle auf das Land zukommen.
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Der Handelsstart wird durch den tragischen Absturz einer Air India Maschine überschattet. Es handelte sich um eine 787-8 Dreamliner, mit Motoren von GE Aerospace. Der Ursachen des Crashs sind noch nicht bekannt. Boeing belastet den Dow Jones um hundert Punkte, mit den Aktien von GE Aerospace und Spirit Aerosystems ebenfalls unter Druck. Abgesehen von Oracle ist die Ertragsfront ruhig. Die Aktie profitiert vor allem von den starken Wachstumsaussichten für das Fiskaljahr 2026. Heute Abend meldet Adobe Quartalszahlen. Was Inflation betrifft, liegen nun auch die Mai-Erzeugerpreise unter den Zielen. Gleichzeitig sehen wir einen erneuten Anstieg bei den Erstanträgen für Arbeitslosenhilfe. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass der Zeitpunkt einer erneuten Zinssenkung nun näher gerückt ist. Der US-Dollar ist heute entsprechend schwach.
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Donald Trump postet auf Truth Social, dass man eine Einigung mit China erreicht habe. China werde die Lieferung von Seltenen Erden wieder aufnehmen. Die US-Zölle liegen laut Trump bei nun 50%, während China im Gegenzug 10% Zölle erhebe. Die Aussage ist verwirrend, zumal die US-Zölle bei aktuell eigentlich in einer Spanne von 30% bis 40% liegen. Ferner bleibt unklar, ob und welche Tech-Exportverbote die USA aufheben werden. Was Inflation betrifft, haben wir im Mai eine überraschende Entspannung der Lage gesehen. Die FED hat im Grunde nun Raum eine vorbeugende Zinssenkung umzusetzen, zumal die meisten Mai-Wirtschaftsdaten auf weniger Wachstum deuten. Die Aktien von Tesla ziehen im Vorfeld des Launches der Robotaxis an. Außerdem zieht Elon Musk einen Teil seiner gegen Trump gerichteten Aussagen zurück. GitLab steht wegen der Aussichten unter Druck, mit den Blicken der Wall Street nun auf Oracle.
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