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Ein Podcast - featured by Handelsblatt.
Wir durchlaufen bis morgen Abend mit einer Welle von Ergebnissen den Zenit der Berichtssaison. Vor allem im Tech-Sektor wird sichtbar, dass die Ziele zu hochgesteckt sind. Meta verliert zum Handelsstart über 200 Mrd. an Marktwert. Bei NVIDIA und Netflix waren die Prozenteinbrüche ähnlich groß. Wie auch bei ServiceNow waren die Zahlen von Meta gemischt, aber nicht schlecht. Vielmehr sind die Ziele der Wall Street zu aggressiv. Bei IBM und STM ist die Performance hingegen enttäuschend. Gerade weil Meta zu den größten Lieblingen der Wall Street gehört, wird die Zurückhaltung vor den heute Abend anstehenden Zahlen von Google, Microsoft, Intel und KLA dominieren. Außerhalb des Tech-Sektors fallen die Reaktionen auf die Ergebnisse überwiegend positiv aus. American Air, Chipotle, Ford, Whirlpool und Waste Management profitieren von den Zahlen. Caterpillar bremst nach den Zahlen allerdings den Dow Jones deutlich aus. Die Aktien von Anglo American sollten von dem $39 Mrd. Übernahmeangebot von BHP profitieren.
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Nach dem erfreulichen Start in die Woche signalisierten die Futures am heutigen Dienstag eine weitere Erholung an den US-Börsen. Allerdings hielten sich die Kursbewegungen in Grenzen. Im Fokus standen dabei eine Reihe von Quartalsberichten. Diese fielen weitgehend positiv aus, während Anleger ganz gespannt auf die heute Abend anstehende Veröffentlichung der Quartalsergebnisse bei Tesla warteten.
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Am Montag signalisierten die US-Futures einen positiven Handelsauftakt, nachdem die US-Börsen die Vorwoche uneinheitlich beendet hatten. Tech-Werte und einige der KI-Darlings hatten darunter gelitten, dass Super Micro Computer das Datum für seine Bekanntgabe der Quartalsergebnisse veröffentlicht, jedoch keine vorläufigen Eckdaten abgeliefert hatte. Auch in dieser Woche gilt im Rahmen der in Fahrt kommenden Berichtsaison die höchste Aufmerksamkeit den Tech-Titeln. Zumal mit Microsoft, Alphabet, Tesla und Meta Platforms vier der „Magnificent Seven“ Zahlen bekannt geben.
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Die US-Futures signalisierten am Donnerstag einen leicht positiven Handelsauftakt, nachdem der S&P 500 in den vergangenen Tagen vier Mal in Folge den Handel in der Verlustzone beendet hatte. Es war die längste solche Serie seit Januar. Während gestern ASML mit seinen Auftragseingängen für Enttäuschung, insbesondere im Halbleitersektor gesorgt hatte, kann Taiwan Semiconductor nun mit einem überraschend positiven Umsatzausblick die Stimmung aufhellen.
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Die US-Futures signalisierten am heutigen Mittwoch einen positiven Handelsauftakt an den US-Börsen und damit möglicherweise das Ende einer 3 Tage andauernden Verlustserie für den S&P 500. Besonders deutlich nach oben ging es für die Aktie von United Airlines (+5 Prozent) nach oben, nachdem das Unternehmen für das abgelaufene Quartal einen überraschend niedrigen Verlust ausgewiesen hatte.
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Die US-Futures zeigten sich am Dienstag etwas freundlicher. Hierzu hatten erfreuliche Quartalsergebnisse beigetragen, nachdem die Marktstimmung weiterhin etwas unter dem Eindruck der Entwicklungen im Nahen Osten gestanden hatte.
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Der Iran hat erstmals von heimischem Boden ausgehend in einem Gegenschlag am Wochenende Israel angegriffen. Medien berichten, dass der Angriff darauf ausgelegt war limitierten Schaden anzurichten. 99% der Drohnen und Raketen konnten erfolgreich abgewehrt werden. Unter anderem drängt auch die Biden-Administration Israel zu einer diplomatischen Lösung. Ob sich Netanyahu darauf final einlassen wird, ist aktuell noch unklar. Die Erholung der Wall Street ist somit mit Vorsicht zu betrachten. Vorbörslich sehen wir eine leichte Entspannung bei den Ölpreisen, mit einer Erholung des Aktienhandels. Der Dow Jones und S&P 500 verbuchten letzte Woche die größten Verluste seit März und Oktober 2023. Die Aktien von Goldman Sachs profitieren von den soliden Quartalszahlen, und zieht auch die Aktien von Morgan Stanley nach oben. Schwab tendiert nach den Zahlen uneinheitlich. Tesla steht leicht unter Druck. Medienberichten zur Folge sollen rund 10% der Belegschaft abgebaut werden. Apple leidet unter den Auslieferungsdaten des Marktforschers IDC.
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Die Aktien der Banken reagieren auf die bisher gemeldeten Ergebnisse sehr uneinheitlich. BlackRock, die Citigroup, J.P. Morgan, State Street und Wells Fargo konnte alle die Ertragsziele der Wall Street schlagen. Wie dem auch sei, werden die Aussichten trotzdem nur beibehalten. Die Wall Street hatte gehofft, dass die erwarteten Netto-Zinseinnahmen wegen der wieder gestiegenen Renditen angehoben werden. Wir dürften heute auch deshalb Zurückhaltung sehen, weil das Wall Street Journal berichtet, dass sich Iran auf einen direkten Gegenschlag gegen Israel vorbereitet. Der Zeitpunkt könnte bereits in den nächsten 24 bis 48 Stunden sein. Was China betrifft, fielen die letzte Nacht gemeldeten Exporte schwach aus. Kein gutes Omen für die Weltwirtschaft.
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Die Erzeugerpreise für den März sorgen für eine leichte Entspannung der Lage. Bis auf die Kernrate im Vorjahresvergleich, lagen die Gesamt- und Kernrate leicht unter den Zielen des Marktes. Wie dem auch sei, haben wir erhöhte geopolitische Spannung. Laut Bloomberg und dem Wall Street Journal rechnen die USA mit einem nahenden Schlag des Iran gegen Israel. Die Aktien von Tesla leiden unter negativen Kommentaren der Citigroup. Die Absatzzahlen in China scheinen weit unter den Zielen zu liegen. Die Aktien von Costco profitieren von den soliden Umsätzen im März, während Constellation Brands besser als erwartete Gewinne meldet.
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Die Verbraucherpreise lagen im März auf breiter Front leicht über den Erwartungen der Wall Street. Eine Zinssenkung im Juni ist unwahrscheinlich. Neben den März-Verbraucherpreisen und der anbrechenden Berichtssaison, stehen geopolitische Entwicklungen im Fokus. Irans Führungsspitze betont erneut, dass wegen Israels Angriff auf das Konsulat in Syrien ein Vergeltungsschlag stattfinden wird. Was China betrifft, hat die Ratingagentur Fitch das Niveau des Ratings von stabil auf negativ abgestuft. Am Kapitalmarkt wird das allerdings keine Reaktion verursachen.
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