Was bleibt – der MDR SACHSEN-ANHALT Wochenrückblick

Was bleibt – der MDR SACHSEN-ANHALT Wochenrückblick

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Was bleibt – der MDR SACHSEN-ANHALT Wochenrückblick episodes

  • Nach Waldbrand im Harz: Totholz-Debatte flammt wieder auf

    Nach Waldbrand im Harz: Streit um Totholz verschärft sich

    • Nach dem Waldbrand im Harz ist die Diskussion um das Totholz wieder hochgekocht. Die eine Seite fordert eine Räumung dessen, da es Waldbrände angeblich begünstige und die Zufahrten für Rettungskräfte erschwere – die andere Seite spricht sich dafür aus, das Totholz im Wald zu lassen und somit eine ökologische Wiederaufforstung zu ermöglichen.
    • Im Gespräch mit dem Nationalpark Harz, dem Landkreis, Vertretern der Feuerwehren und der Politik wurde kürzlich ein Kompromiss erarbeitet, nach dem für bessere Zufahrtswege das Totholz lokal geräumt werden soll.
    • Der zuständige Minister Sven Schulze (CDU) hatte in dieser Woche sogar über einen Ausstieg des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Nationalpark Harz nachgedacht, um selbst besser über die Beräumung bestimmen zu können. Allerdings hätte dies viele negative Konsequenzen.
    • Und... was bleibt?

      • Ein Dissens, der nicht aufgeklärt ist.
      • Die Erkenntnis, dass alle beteiligten Seiten wieder versuchen müssen, Teil der Lösung zu sein.
      • Mehr zum Thema

        • Waldbrand am Brocken führt zu Streit um Nationalpark
        • Feuer am Brocken: Regen hat die Situation entspannt
        • Waldbrand im Harz hat Kosten in Millionenhöhe verursacht
        • Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Waldbrand am Brocken
        • Fragen, Feedback oder Anregungen? Gern per Mail an [email protected]

          21 min
        • Rücktritt von Ines Hoge-Lorenz als MDR-Landesfunkhausdirektorin und die Folgen

          Rücktritt von Ines Hoge-Lorenz als Landesfunkhausdirektorin und die Folgen

          • Auch nach der persönlichen Erklärung von Ines Hoge-Lorenz zu ihrem Rücktritt bleiben noch offene Fragen. Zum Beispiel, inwiefern ihr Ehemann in der Causa Foht verwickelt war.
          • Der Ruf nach Reformen innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist laut. Allerdings scheitert die Umsetzung dieser in der Regel daran, dass es keine einheitlichen Anforderungen seitens der Politik gibt.
          • Aufklärung und Transparenz sind nun besonders wichtig, sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler.
          • Und... was bleibt?

            • Die Erkenntnis, dass aufkommende Zweifel am öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch Reformen besänftigt werden könnten, weil dieser ein hohes Gut ist und bleiben wird.
            • Mehr zum Thema

              • Persönliche Erklärung Ines Hoge-Lorenz
              • Landesfunkhausdirektorin Hoge-Lorenz legt Amt nieder
              • Prozess gegen ehemaligen MDR-Unterhaltungschef Foht fortgesetzt
              • Betrug und Bestechlichkeit: Die Causa Udo Foht
              • RBB-Rundfunkrat beruft Schlesinger als Intendantin ab
              • "Die Intendanten sind zu machtvoll"
              • Ruf nach neuem Ost-Fernsehen: Linke will MDR und RBB fusionieren
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                31 min
              • Fußballkrimi im Paul-Greifzu-Stadion und holpriger Schulstart

                Holpriger Schulstart – ab Minute 01:20

                • Für etwa 200.000 Schülerinnen und Schüler begann in dieser Woche ein neues Schuljahr. Doch vor allem an Sekundarschulen startet das neue Jahr mit wenig guten Aussichten, besonders hier, aber auch anderen Schulformen, droht mehr Ausfall als je zuvor. Nur 92% des Unterrichts können stattfinden.
                • Der Lehrermangel ist in Sachsen-Anhalt ein Dauerproblem, dem das Land vor allem auch mit Seiteneinsteigern begegnen will. Schon jetzt machen sie ein Drittel aller Neueinstellungen aus.
                • Ein Masterplan in Sachen Lehrermangel gibt es nicht. Schon jetzt werden mehr Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet. Zum Wintersemester gibt es 200 Studienplätze mehr in Halle. Allerdings müssen diese Studierenden ihre Ausbildung erst einmal abschließen und anschließend auch in Sachsen-Anhalt bleiben wollen.
                • Und... was bleibt?

                  • Dass der Lehrermangel auch in diesem Schuljahr ein großes Problem ist, welches leider nicht all zu bald gelöst werden kann.
                  • Der DFB-Pokal, ein zerstörter Rasen und RB Leipzig – ab Minute 11:30

                    • Unbekannte sollen eine Art Unkrautvernichtungsmittel auf den Rasen des Fußballplatzes im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau-Roßlau gekippt haben. Der Platz ist nicht mehr nutzbar, weshalb das Spiel von RB Leipzig gegen Teutonia Ottensen verlegt werden muss.
                    • Von Beginn an steht die Erstrunden-Partie im DFB-Pokal unter keinem guten Stern. Der Raseneklat jetzt ist nur der Gipfel des Eisbergs und die Kosten für Dessau-Roßlau enorm. Gespielt werden muss trotzdem - am Ende in Leipzig.
                    • Und... was bleibt?

                      • Nüchtern betrachtet nur Verlierer. Hohe Verluste, ein riesiger Imageschaden für den Fußball allgemein und Dessau-Roßlau behält einen ramponierten Rasen, der über Monate nicht mehr genutzt werden kann.
                      • 23 min
                      • Irish Traveller in Wolmirsleben

                        Irish Traveller in Wolmirsleben – ab Minute 01:30

                        • Auf dem Campingplatz am Schachtsee bei Wolmirsleben haben sich seit knapp einer Woche mehrere hundert "Irish Traveller" eingefunden.
                        • Anwohnerinnen und Dauercamper beschweren sich über Lärm, illegale Müllentsorgung und Autorennen auf der Bundesstraße.
                        • Die Polizei ist mittlerweile vor Ort präsent, seitdem fanden zumindest keine Autorennen mehr auf öffentlichen Straßen statt.
                        • Und... was bleibt?

                          • Ein Nachdenken darüber, wie man mit anderen Lebensentwürfen und Kulturen umgehen sollte.
                          • Dass alle sich an gewisse Grundregeln des Zusammenlebens halten müssen.
                          • Mehr zum Thema

                            • Beitrag aus Sachsen-Anhalt Heute vom 11.08.2022: "Vandalismus und illegale Autorennen in Wolmirsleben"
                            • Fragen, Feedback oder Anregungen? Gern per Mail an [email protected]

                              20 min
                            • Klimaproteste der "Letzten Generation" und Guru-Kult im Harz

                              Klimaproteste der "Letzten Generation" – ab Minute 01:30

                              • Die "Letzte Generation" macht mit drastischen Aktionen auf ihre Ziele aufmerksam und will so das Thema "Klimaschutz" im öffentlichen Diskurs weiter vorantreiben.
                              • Die Gruppe nimmt es dabei in Kauf, auf relativ wenig Akzeptanz in weiten Teilen der Bevölkerung zu stoßen und rechtfertigt ihre Aktionen mit dem Klima-Notstand.
                              • Es ist ein erklärtes Ziel der Gruppe, auch die Gerichte über Klimaschutz-Themen einzubeziehen und entscheiden zu lassen.
                              • Und... was bleibt?

                                • Die Erkenntnis, dass uns das Thema Klimaschutz für den Rest unseres Leben begleiten wird, in ganz unterschiedlichen Formen.
                                • Mehr zum Thema

                                  • Was hinter den Klimaprotesten der "Letzten Generation" steckt
                                  • "Klimabewegung wird neue Formen des zivilen Ungehorsams hervorbringen"
                                  • Klimaschützer blockieren Straßen in Leipzig und Dresden
                                  • Guru-Kult im Harz mit Verbindungen zu dubioser Gruppierung nach Indien – ab Minute 34:40

                                    • Die Spiritual Science Research Foundation (SSRF) hat vor einiger Zeit ein Hotel in Allrode im Harz gekauft, um dort vermutlich eine Art Europa-Zentrum für ihre Gruppe zu errichten.
                                    • Allerdings haben Recherchen gezeigt, dass es Verbindungen zu einer Gruppe nach Indien gibt, die dort für terroristische Anschläge verantwortlich sein soll.
                                    • Der Guru der SSRF betont stets, dass es sich um völlig verschiedene Gruppen handeln soll.
                                    • Und... was bleibt?

                                      • Der Harz scheint sich als Rückzugsort für dubiose Gruppen zu etablieren.
                                      • Der Auftrag, die Spiritual Science Research Foundation weiter zu beobachten.
                                      • Mehr zum Thema

                                        • MDR exactly: Guru-Kult im Harz - Was passiert hier?
                                        • Religiöse Gemeinschaft im Harz hat Kontakt zu teils terroristischen Fundamentalisten
                                        • Diese gefährlichen Glaubensgemeinschaften sind in Mitteldeutschland aktiv
                                        • Spirituelle Organisation im Harz: Das steckt hinter der SSRF
                                        • SSRF in Allrode: Das antwortet die spirituelle Gruppe auf Sorgen und Kritik
                                        • Fragen, Feedback oder Anregungen? Gern per Mail an [email protected]

                                          1 hr 7 min
                                        • Vorbereitung auf das Szenario "Gaskrise" und Jugendarmut in Sachsen-Anhalt

                                          Szenario "Gaskrise" - ernstnehmen, vorbereiten, aber keine Panik verbreiten – ab Minute 02:54

                                          • Auch wenn das Gas momentan noch nicht knapp ist, steigen die Preise an den Märkten bereits enorm. Viele Haushalte erhalten bereits erste angepasste Nebenkosten, die sich Teile der Bevölkerung nicht mehr leisten können.
                                          • In der diese Woche gegründeten Arbeitsgruppe der Landesregierung sind bis auf das Justizministerium alle Ministerien vertreten. Es sollen Energiesparmaßnahmen in den eigenen Häusern, aber auch Vorbereitungen auf konkrete Szenarien in Sachen Katastrophenschutz getroffen werden.
                                          • Der Grad zwischen dem sich Gedanken machen über das "Szenario Gaskrise" und Panik schüren ist schmal. Energieminister Armin Willingmann (SPD) gab in dieser Woche zu bendeken, dass diese auch die Preisentwicklung für Gas am Markt befeuere.
                                          • Und... was bleibt?

                                            • Dass wir alles situativ betrachten und verfolgen müssen und frühestens in einer Woche mehr Antworten auf das Szenario "Gaskrise" haben.
                                            • Jede und jeder dritte junge Erwachsene ist armutsgefährdert – ab Minute 28:02

                                              • Jugendarmut ist in der gesellschaftlichen Debatte und der Politik ein unterrepräsentiertes Thema. In Sachsen-Anhalt ist jede und jeder dritte junge Erwachsene von Armut betroffen.
                                              • Die Corona-Pandemie und die aktuelle Inflation könnten dazu führen, dass Jugendarmut weiter zu nimmt. Allerdings ist sie bereits vorher ein großes Problem gewesen. Die Gründe dafür sind vielfältig wie Robin Radom vom Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt im Gespräch erklärt.
                                              • Um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der Armut zu helfen, müssen die Angebote niedrigschwellig sein. Das beginnt bei Freizeitangeboten wie Jugendclubs und endet bei politischen Maßnahmen wie einer Ausweitung der geplanten Kindergrundsicherung auf Jugendliche und junge Erwachsene.
                                              • Den Link zur Reportage von exactly findet ihr hier: Ohne Geld und abgehängt - Jugend in Armut.

                                                Und... was bleibt?

                                                • Die Notwendigkeig bei Jugendarmut politisch zu handeln. Wenn das nicht passiert, bleibe Jugendarmut. Die Erfahrung zeige: Aus Jugendlichen in Armut werden junge Erwachsene in Armut, die diese wiederum häufig an ihre Kinder weitergeben.
                                                • Fragen, Feedback oder Anregungen? Gern per Mail an [email protected]

                                                  56 min
                                                • Vier-Tage-Woche in Schulen und fehlende Unterstützung aus der Luft bei Waldbränden

                                                  Sachsen-Anhalt führt Vier-Tage-Woche an einigen Schulen ein – ab Minute 01:31

                                                  • Sachsen-Anhalt will in einigen Sekundar- und Gemeinschaftsschulen eine Vier-Tage-Woche einführen. Am fünften Tag sollen die Kinder dann beispielsweise im Homeschooling sein oder in ein Unternehmen für ein Praktikum gehen.
                                                  • Während das Bildungsministerium betont, dass es sich dabei um ein Modellprojekt handelt, mit zwölf teilnehmenden Schulen, legt eine Spiegel-Recherche und ein Schreiben des Bildungsministeriums nah, dass alle interessierten Schulen daran teilnehmen können.
                                                  • Hintergrund der Maßnahme sei demnach der akute Mangel an Lehrerinnen und Lehrern. Auch dies wird seitens des Bildungsministeriums bestritten.
                                                  • Und... was bleibt?

                                                    • Enttäuschung darüber, dass den Schülerinnen und Schülern nicht das geboten wird, was sie brauchen, um sich selbst kreativ zu entwickeln.
                                                    • Mehr zum Thema

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                                                      • Mansfeld-Südharz sucht Lehrkräfte mit "Speed-Dating"
                                                      • Rufe nach Wiederausbau der Lehrerausbildung in Magdeburg werden lauter
                                                      • Sachsen-Anhalt will in diesem Jahr tausend neue Lehrer einstellen
                                                      • Fehlende Unterstützung aus der Luft bei Waldbränden – ab Minute 32:37

                                                        • In Sachsen-Anhalt gibt es nur zwei Polizeihubschrauber, die bei Waldbränden unterstützen könnten. Und selbst diese sind nicht immer einsatzbereit bzw. dauert es sehr lange, bis die Meldekette durchlaufen ist und die Hubschrauber in der Luft sind.
                                                        • Es gibt verschiedene Expertinnen und Experten, die die Anschaffung von Hubschraubern und Flugzeugen zum Löschen fordern und bundesweit in verschiedenen Zentren zu verteilen, sodass überall schnelle Unterstützung gewährleistet ist. Der Aufbau einer solchen Infrastruktur benötigt aber Zeit.
                                                        • Sachsen-Anhalts Innenministerium hat in diesem Fall bislang wenig Handlungsbedarf gesehen.
                                                        • Und... was bleibt?

                                                          • Die Sorgen auf Seiten der Feuerwehr, weil eine Veränderung der Lage nicht absehbar ist.
                                                          • Die Hoffnung, dass es bis dahin keine zu großen Waldbrände gibt, die außer Kontrolle geraten.
                                                          • Mehr zum Thema

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                                                            • Waldbrände: Feuerwehren wollen bessere Hilfe aus der Luft
                                                            • Fragen und Antworten zu Waldbränden
                                                            • Fragen, Feedback oder Anregungen? Gern per Mail an [email protected]

                                                              1 hr
                                                            • Keine Elternzeit für Landrat Puhlmann und wie die Inflation vor allem Geringverdiener trifft

                                                              Kreistag verwehrt Landrat Puhlmann 50-Prozent-Elternzeit – ab Minute 01:10

                                                              • Der Kreistag hat den Antrag von Landrat Patrick Puhlmann (SPD) auf eine Elternzeit zu 50 Prozent abgelehnt. Eine offizielle Begründung dafür ist bislang nicht bekannt.
                                                              • Dieser Fall zeigt auch, wie wichtig es ist, diverse Parlamente zu haben, damit alle Stimmen einer durchmischten Gesellschaft Gehör finden.
                                                              • In einem Sonderkreistag soll über den Fall noch einmal entschieden werden.
                                                              • Und... was bleibt?

                                                                • Die Diskussion darum, welche Rolle Männer in der Familie spielen.
                                                                • Mehr zum Thema

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                                                                  • Wie die Inflation Menschen mit geringem Einkommen besonders hart trifft – ab Minute 20:04

                                                                    • Durch die Folgen der Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine gibt es grad in Deutschland Preissteigerungen, wie es sie im wiedervereinigten Deutschland noch nie gegeben hat.
                                                                    • Besonders betroffen davon sind Menschen mit geringem Einkommen.
                                                                    • Bei zukünftigen Maßnahmen ist es wichtig, dass sie vor allem diesen Menschen zu Gute kommt.
                                                                    • Und... was bleibt?

                                                                      • Es bleibt weniger Geld übrig.
                                                                      • Damit die Menschen mit geringem Einkommen nicht noch weiter abgehängt werden, ist jetzt der Zeitpunkt, um über eine Umverteilung zu reden.
                                                                      • Mehr zum Thema

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                                                                        • Fragen, Feedback oder Anregungen? Gern per Mail an [email protected]

                                                                          50 min
                                                                        • Bilanz von Lutz Trümper – 21 Jahre Oberbürgermeister von Magdeburg

                                                                          Lutz Trümper über die Magdeburger Innenstadt und das veränderte Stadbild – ab 09:20 Minuten

                                                                          Die großen Einkaufszentren in der Magdeburger Innenstadt (Allee-Center und City Carré) seien Zeitzeugen der 1990er Jahre und der Wendezeit insgesamt. Außerdem habe die Innenstadt damals mit den Einkaufszentren am Rande der Stadt zu veröden gedroht.

                                                                          Der Hasselbachplatz ist laut Trümper als Kneipenviertel, das er einst war, ungeeignet. Denn durch den vielen Verkehr lade der Platz kaum zum Verweilen ein. Hinzu komme, dass der Ärger zwischen den Anwohnerinnen und Anwohnern und dem Kneipenlärm vorprogrammiert sei.

                                                                          Für den scheidenden Oberbürgermeister war es immer wichtig, eine durchmischte Bevölkerung in der Stadt zu haben – einerseits junge Menschen und Familien und andererseits gut verdienende Menschen, die sich mit ihrem Geld in der Stadt einbringen. Für ihn gehört beides zusammen.

                                                                          Lutz Trümper über die Hochwasser in Magdeburg – ab 22:03 Minuten

                                                                          Die Hochwasser-Katastrophen bezeichnet Trümper als seine schwerste Zeit. In diesen Zeiten werde einem auch immer die Verantwortung bewusst. Denn mit nur einer Fehlentscheidung könne man für einen riesigen Schaden verantwortlich sein und diese könne über das ganze weitere Leben entscheiden.

                                                                          In Rothensee seien 2013 die Sandsäcke beim Hochwasser auf der falschen Straßenseite verbaut wurden, wodurch das Elb-Wasser überhaupt erst die Straße erreichen und es zu erheblichen Schäden kommen konnte. Heute seien die Gebäude dort alle perfekt auf ein Hochwasser eingestellt.

                                                                          Lutz Trümper zu den Fragen der Nutzerinnen und Nutzern – ab 28:41 Minuten

                                                                          "Warum machen Sie nicht weiter?" und "Was machen Sie danach?"

                                                                          Auf diese Frage antwortete Trümper, dass man aufs Alter gucken müsse. Die Wahlperiode für einen Bürgermeister in Sachsen-Anhalt sind sieben Jahre. Nach noch einer weiteren Wahlperiode wäre er 74 Jahre alt.

                                                                          Trümper erklärte, es gebe noch andere Dinge im Leben, die zukünftig mehr im Mittelpunkt stehen sollen, wie zum Beispiel seine Enkelkinder oder Reisen. Insbesondere eine Wohnmobil-Reise nach Kanada und eine Reise nach Neuseeland und Australien stehen auf seiner Liste ganz oben.

                                                                          Darüber hinaus kann Trümper sich vorstellen, sich auch in Zukunft gelegentlich in das Geschehen in der Stadt einzubringen. Aber aus den Belangen im Magdeburger Rathaus wolle er sich raushalten. Ihm schwebten eher Ehrenämter in der Stadt vor.

                                                                          Würden Sie nochmal ein Projekt wie den Bahnhofstunnel in Angriff nehmen?

                                                                          Trümper erklärte, dieses Vorhaben sei richtig gewesen, auch wenn Fehler gemacht würden. Am Ende werden laut Trümper alle sagen, dass es durch den Tunnel einen optimalen Umstiegspunkt von ÖPNV zum Bahn-Verkehr gibt.

                                                                          Der scheidende Oberbürgermeister sagte aber auch, dass es in Deutschland zu lange dauere, bis gebaut werde. Demnach würden erste Zahlen für Kalkulationen viel zu früh genannt und man würde in der Öffentlichkeit daran gemessen. So erklärt er sich die Diskrepanz zwischen ursprünglich genannten Zahlen für die Kosten des City-Tunnels und den am Ende deutlich höheren Kosten.

                                                                          Wie es zur Intel-Ansiedlung kam – ab 44:18 Minuten

                                                                          Über die Intel-Ansiedlung erklärte Trümper, die Gewerbe- und Industrie-Flächen in Rothensee wären völlig ausgelastet gewesen. Darum habe man sich in der Stadt Gedanken machen müssen, wo man Neuansiedlungen realisieren könne und den Eulenberg, wo BMW sich einst niederlassen sollte, neu geplant.

                                                                          Mit diesem Gebiet sei die Stadt auf Immobilien-Messen vertreten gewesen, um mögliche Investoren und Unternehmen für eine Ansiedlung zu überzeugen. Vertreter von Intel seien so auf das Gebiet aufmerksam geworden. Vor allem die Größe des Gebiets in Kombination mit der Verkehrsanbindung habe Intel überzeugt, sich in Magdeburg niederzulassen.

                                                                          Und... was bleibt?

                                                                          • Für Trümper bleiben viele gute Momente, an denen er abends mit der Gewissheit nach Hause gegangen ist, die Stadt voranzubringen.
                                                                          • Mehr zum Thema

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                                                                            • Womit Trümper Schlagzeilen machte
                                                                            • Fragen, Feedback oder Anregungen? Gern per Mail an [email protected]

                                                                              1 hr 14 min
                                                                            • Pflichtdienst für alle und Ärztemangel

                                                                              Wo fehlen die Meisten Ärztinnen und Ärzte? – ab Minute 01:16

                                                                              • Besonders in Salzwedel, Eisleben, Bitterfeld-Wolfen, Dessau-Roßlau und Naumburg fehlen besonders viele Hausärztinnen und Hausärzte.
                                                                              • Die Ursache für den Mangel liegt für die Kassenärztliche Vereinigung vor allem in den 1990er Jahren. Damals wurde die Zahl der Plätze für das Medizinstudium in Sachsen-Anhalt reduziert.
                                                                              • Eine schnelle Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Eine Maßnahme ist die eingeführte Landarztquote. Außerdem wurde bundesweit die Terminservicestelle eingerichtet. Diese soll dabei helfen schnell eine Praxis in der Nähe zu finden.
                                                                              • Und... was bleibt?

                                                                                • Wir können kurzfristig nur versuchen den Mangel bestmöglich zu managen.
                                                                                • Dienstpflicht für alle - was steckt hinter Steinmeiers Vorschlag? – ab Minute 0:57

                                                                                  • Nicht zum ersten Mal wird ein Pflichtdienst für alle diskutiert. Dieses Mal hat nacht Einschätzungen von Reporter Ulli Wittstock vor allem der Krieg in der Ukraine das Thema wieder auf die Tagesordnung gebracht.
                                                                                  • Der Vorschlag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kontrovers diskutiert. Zustimmung kommt vor allem aus den Reihen der CDU. FDP und Bündnis 90/Die Grünen lehnen den Vorschlag ab. Auch in Sachsen-Anhalt sind Politik wie in der Bevölkerung geteilter Meinung.
                                                                                  • Geselschaftlicher Zusammenhalt kann nicht durch Gesetze und Verpflichtungen hergestellt werden. Es sollten die Ursachen der sozialen Spaltung bekämpft werden.
                                                                                  • Und... was bleibt?

                                                                                    • Der Eindruck, dass Politik wie Medien dazu aufgefordert sind darüber nachzudenken wie wir unser Miteinander neu gestalten.
                                                                                    • Fragen, Feedback oder Anregungen? Gern per Mail an [email protected]

                                                                                      33 min

                                                                                    About Was bleibt – der MDR SACHSEN-ANHALT Wochenrückblick

                                                                                    From the publisher's feed

                                                                                    Welche Themen haben Sachsen-Anhalt in dieser Woche bewegt? Der MDR SACHSEN-ANHALT-Wochenrückblick „Was bleibt“ fasst die Woche zusammen, bietet Hintergründe und Einordnung.

                                                                                    More shows like Was bleibt – der MDR SACHSEN-ANHALT Wochenrückblick

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                                                                                    Das Interview von MDR AKTUELL

                                                                                    0 Listeners

                                                                                    Kekulés Gesundheits-Kompass von MDR AKTUELL by Mitteldeutscher Rundfunk

                                                                                    Kekulés Gesundheits-Kompass von MDR AKTUELL

                                                                                    15 Listeners

                                                                                    Tabubruch von MDR AKTUELL by Mitteldeutscher Rundfunk

                                                                                    Tabubruch von MDR AKTUELL

                                                                                    4 Listeners