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Absatzprobleme und der derzeitige Stellenabbau in der Automobilbranche werfen ein Schlaglicht auf Probleme einer deutschen Schlüsselindustrie. Entwicklungen wie Elektromobilität, Digitalisierung, Überregulierung machen den Herstellern und Zulieferern zu schaffen. Darüber, wie die deutsche Autobranche ihren Strukturwandel bewältigen kann und welche Rolle die Politik in diesem Veränderungsprozess spielt, sprechen in unserer neuesten Podcast-Folge unser Präsident Clemens Fuest und unser Experte für Industrieökonomik und neue Technologien Oliver Falck.
Donald Trump zieht erneut ins Weiße Haus ein. Zölle, Protektionismus – bereits in seinen Wahlkampfreden platzierte er seine Pläne deutlich. Was bedeuten diese für die deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen? Wie können sich Deutschland, Europa und die Welt wappnen? Andreas Baur vom ifo Zentrum für Außenwirtschaft teilte Mitte November seine Einschätzungen. (Stand: 11.11.2024)
Big Data – ein Buzzword: Was bedeutet es für die Wirtschaftswissenschaften? Wie macht man Massen an unstrukturierten Daten für die ökonomische Forschung nutzbar? Dr. Sebastian Wichert ist Leiter des ifo Datenzentrums, kurz EBDC. Er gibt Einblicke in seine Arbeit mit Big Data Economics sowie in die Bedeutung seines Bereichs inner und außerhalb des ifo.
Freibeträge sorgen im deutschen Steuersystem an vielen Stellen für Entlastungen. Doch immer wieder werden Diskussionen laut: Sorgen Freibeträge für eine ungerechte Verteilung unter verschiedenen Einkommensgruppen? Prof. Andreas Peichl aus dem ifo Institut und Mansour Aalam vom Zentrum neue Sozialpolitik über ein Gedankenspiel, das eine aktuelle ifo Studie mit Daten simuliert: Was wäre, wenn Steuergutschriften die Freibeträge ersetzten?
Strategie, Markenentwicklung, Führung – für kommerzielle Organisationen sind diese Aufgabenfelder Alltag. Der Wissenschaftsbetrieb kann auch davon profitieren, sich intensiv damit zu beschäftigen, sagen Prof. Dr. Clemens Fuest und Dr. Stephanie Dittmer, die als Doppelspitze das ifo Institut leiten. Einige Besonderheiten gilt es zu beachten. Wie gemeinsam verfolgte strategische Ziele und wissenschaftliche Freiheit zusammenpassen, erläutern sie im Interview.
Krieg, Klima, Krisen – kurz vor den Europawahlen 2024 steht die EU vor Herausforderungen. Dabei findet sich im Dienstleistungssektor ein unausgeschöpfter Wachstumstreiber für den EU-Binnenmarkt. Isabella Gourevich und Christoph Angerbauer (IHK) sprechen über Potentiale, Hürden, und darüber, warum ein starkes Auftreten nach Außen beim Abbau von Barrieren innerhalb Europas anfängt.
Nebeneinkünfte von Abgeordneten haben einen schlechten Ruf. Sie werden als möglicher Grund gesehen, warum sich Abgeordnete nicht voll auf ihre parlamentarische Arbeit konzentrieren. Engagieren sich Abgeordnete mit Nebeneinkünften weniger oder anders als Abgeordnete ohne Nebeneinkünfte? Und welche Rolle spielt das Aussehen von Politikern für die parlamentarische Tätigkeit? Die Zusammenhänge erklärt Timo Wochner, Doktorand am ifo Zentrum für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie.
Wie groß sind die Gender-Gaps in Deutschland wirklich? Wie schneiden andere Länder ab? Was sind die Ursachen und welche Maßnahmen können die Ungleichheit verringern? Welche Rolle spielen Familie, Kinder, Geschlechterrollen und Einkommenspräferenzen? Über diese Fragen sprechen Elena Herold und Anne Steuernagel in der neuen Podcast-Folge von „Wirtschaft für alle“.
In Deutschland erreichte die Inflation im Oktober 2022 einen neuen Höhepunkt: Die Raten kletterten erstmals seit Jahrzehnten wieder über 10%. Inzwischen haben die Zentralbanken in Europa und in den USA massiv die Zinsen erhöht – und diese Maßnahmen haben offenbar Wirkung gezeigt: Der Preisauftrieb ließ 2023 wieder merklich nach. Der Preis dafür ist allerdings ein Einbrechen der deutschen Konjunktur. Über die Glaubwürdigkeit der Zentralbanken, sinnvolle und weniger sinnvolle Maßnahmen, Bürger*innen vor der Inflation zu schützen, und langfristige strukturelle Folgen des Preisauftriebs spricht Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef am ifo Institut und Experte für Geldpolitik.
Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine hat viele Menschen aus ihrer Heimat vertrieben – über 7 Millionen insgesamt. Deutschland hat nach Polen die meisten Flüchtlinge aufgenommen. Welche Pläne, Hoffnungen und Erwartungen haben die ukrainischen Geflüchteten in Deutschland? Welche Folgen und Chancen ergeben sich daraus für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft? Darüber sprechen Tetyana Panchenko und Yvonne Giesing vom ifo Zentrum für Internationalen Institutionenvergleich und Migrationsforschung.
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