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Die PinUpDocs und ihren großartigen Kanal findet ihr unter pin-up-docs.de. Auf Twitter kann man ihnen unter @docs_up folgen. Thorben ist auf Twitter dort und hier Paula.
Quellen
Aufzählungs-TextTonner, Peter H., and Peter Tonner. Pharmakotherapie in der Anästhesie und Intensivmedizin. Ed. Lutz Hein. Vol. 1. Berlin, Heidelberg: Springer, 2011.
Aufzählungs-TextHeck, Michael, and Michael Fresenius. Repetitorium Anästhesiologie: Für die Facharztprüfung und das Europäische Diplom. Springer-Verlag, 2007.
Knuf K, Maani CV. Nitrous Oxide. [Updated 2021 Jul 23]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2021 Jan-. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK532922/
Zafirova Z, Sheehan C, Hosseinian L. Update on nitrous oxide and its use in anesthesia practice. Best Pract Res Clin Anaesthesiol. 2018 Jun;32(2):113-123. [
Galinski M, Hoffman L, Bregeaud D, Kamboua M, Ageron FX, Rouanet C, Hubert JC, Istria J, Ruscev M, Tazarourte K, Pevirieri F, Lapostolle F, Adnet F. Procedural Sedation and Analgesia in Trauma Patients in an Out-of-Hospital Emergency Setting: A Prospective Multicenter Observational Study. Prehosp Emerg Care. 2018 Jul-Aug;22(4):497-505.
Emmanouil DE, Quock RM. Advances in understanding the actions of nitrous oxide. Anesth Prog. 2007
Miller AL, Theodore D, Widrich J. StatPearls [Internet]. StatPearls Publishing; Treasure Island (FL): May 12, 2021. Inhalational Anesthetic.
Layzer RB, Fishman RA, Schafer JA. Neuropathy following abuse of nitrous oxide. Neurology. 1978 May;28(5):504-6.
Pinyan T, Curlee K, Keever M, Baldwin KM. A Nurse-Directed Model for Nitrous Oxide Use During Labor. MCN Am J Matern Child Nurs. 2017 May/Jun;42(3):160-165.
https://www.ai-online.info/images/ai-ausgabe/2020/0708-2020/AI_07-08-2020_Sonderbeitrag_Schuster.pdf
Ryan SM, Nielsen CJ. Global warming potential of inhaled anesthetics: application to clinical use. Anesth Analg. 2010 Jul;111(1):92-8. doi: 10.1213/ANE.0b013e3181e058d7. Epub 2010 Jun 2. PMID: 20519425.
https://hyperkapnie.com/category/podcast-skripte/folge-1-klimarelevanz-volatiler-anaesthetika/
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sleekwater.anaesthesia&hl=en
http://www.lachgas-lehrbuch.de (CAVE: letztes Update 2015)
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=6876
#Quellen
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=6831
Die Vorlesungsfolien stehen auf der Episodenhomepage zum Download zu Verfügung.
https://ains.umg.eu/index.php?id=6770
Auch das Formular zur Beantragung von Fortbildungspunkten befindet sich auf der Episodenhomepage. Achtung: Fortbildungspunkte können nur innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung der Episode beantragt werden. Eine nachträgliche Meldung ist bei der Ärztekammer leider nicht möglich.
Caterina MJ, Schumacher MA, Tominaga M, Rosen TA, Levine JD, Julius D. The capsaicin receptor: a heat-activated ion channel in the pain pathway. Nature 1997:389:816-824.
Tominaga M, Caterina MJ, Malmberg AB, Rosen TA, Gilbert H, Skinner K, Raumann BE, Basbaum AI, Julius D. The cloned capsaicin receptor integrates multiple pain-producing stimuli. Neuron 1998:21:531-543.
Caterina MJ, Leffler A, Malmberg AB, Martin WJ, Trafton J, Petersen-Zeitz KR, Koltzenburg M, Basbaum AI, Julius D. Impaired nociception and pain sensation in mice lacking the capsaicin receptor. Science 2000:288:306-313
McKemy DD, Neuhausser WM, Julius D. Identification of a cold receptor reveals a general role for TRP channels in thermosensation. Nature 2002:416:52-58
Peier AM, Moqrich A, Hergarden AC, Reeve AJ, Andersson DA, Story GM, Earley TJ, Dragoni I, McIntyre P, Bevan S, Patapoutian A. A TRP channel that senses cold stimuli and menthol. Cell 2002:108:705-715
Coste B, Mathur J, Schmidt M, Earley TJ, Ranade S, Petrus MJ, Dubin AE, Patapoutian A. Piezo1 and Piezo2 are essential components of distinct mechanically activated cation channels. Science 2010:330: 55-60
Ranade SS, Woo SH, Dubin AE, Moshourab RA, Wetzel C, Petrus M, Mathur J, Bégay V, Coste B, Mainquist J, Wilson AJ, Francisco AG, Reddy K, Qiu Z, Wood JN, Lewin GR, Patapoutian A. Piezo2 is the major transducer of mechanical forces for touch sensation in mice. Nature 2014:516:121-125
der IG-Nobelpreis auf Wikipedia
Achtung: FortbiLinkbeschreibungldungspunkte können nur innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung der Episode beantragt werden. Eine nachträgliche Meldung ist bei der Ärztekammer leider nicht möglich.
Quellen:
Episode 59 des Stimulus-Podcast von Rob Orman, MD
A Medical Student’s Anesthesia Primer or How to Look like a Star on Your First Day
deutsche Übersetzung des Dokumentes aus der Univesitätsmedizin Greifswald
Achtung: Fortbildungspunkte können nur innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung der Episode beantragt werden. Eine nachträgliche Meldung ist bei der Ärztekammer leider nicht möglich.
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=6334
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=6235
Quellen:
Deranged Physiology hat mal wieder eine ganz exzellente Zusammenfassung
Youtube: Cody's Lab - The Law of Partial Pressures Demonstrated Using Vapor Pressure
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=6235
Mit den Veränderungen am Molekül können Proteinbindung, Lipophilie, Toxizität und analgetische Potenz "gesteuert" werden.
Viele Lokalanästhetika kommen als Stereoisomere vor. (L-Bupivacain vs. Bupivacain)
Die Lokalanästhetika liegen in Lösung teilweise ionisiert (also geladen) vor. Das ist wichtig. Nur die nicht ionisierte Form kann die Zellmembran passieren. Aber nur die ionisierte Form kann seine Wirkung intrazellulär entfalten.
Es kommt also auf ein geschicktes Säure-Basen-Gleichgewicht an.
Man kann jetzt die biochemischen Eigenschaften der LA vorhersagen wenn man ein paar pharmakologische Infos hat.
Und hier grüßt Henderson-Hasselbalch
ph-Definition zu Erinnerung:
Der pH-Wert (Abkürzung für Potential des Wasserstoffs, potentia Hydrogenii) ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Er ist die Gegenzahl des dekadischen Logarithmus (Zehnerlogarithmus) der Wasserstoffionen-Aktivität und eine Größe der Dimension Zahl.
Eine verdünnte wässrige Lösung mit einem pH-Wert von weniger als 7 nennt man sauer, mit einem pH-Wert gleich 7 neutral und mit einem pH-Wert von mehr als 7 basisch bzw. alkalisch.
pKa=pH-log LA/LAH+
pKs: ph-Wert, bei dem die Substanz zu gleichen Teilen in ionisierter und nicht ionisierter Form vorliegt (50:50)
die pks-Werte der LA rangieren zwischen 7,7 und 9,1
damit liegen bei physilogischen Bedingungen mehr ionisierte (also hydorphile) als nicht ionisierte (also lipophile) Verbindungen vor.
je näher der pKs am pH liegt desto besser ist die Diffusion durch die Basalmembran
→ und desto schnellerer Wirkeintritt
intrazellulär wird der schnelle spannungsabhängige NA-Kanal blockiert indem sich das Medikament IN den den Kanal setzt (jenseits der Basalmembran…)
Der schnelle spannungsäbhängige NA-Kanal ist der wichtigste Kanal in der Erzeugung eines Depolarisationspotentials beim Aktionspotential. Es kommt durch die Blockade also zu keinem Aktionspotential. Zur Erinnerung: Er transportiert Natrium IN die Zelle rein
Er besteht aus 2 zwei oder mehr Untereinheiten (eine alpha und mindestens einer beta-Unterheinheit)
alpha ist der Kern des Kanals und Beta die Verankerung in der Membran
mittelerweils sind 10 unterschiedliche alpha unterheinheitn bekannt. jede Alpha-Untereinheiti besteht selbst aus 4 Domänen. Jede dieser Domänen setzt sich aus sechs transmembranösen unterheiten zusammen. Wow…
Die Kanäle können offen, geschlossen oder inaktiv (kann nicht durch Depolarisation geöffenet werden, vgl. Refraktärzeit) sein
Der molekulare Wirkmechanismus beruht in erster Linie auf einer reversible Blockade spannungsgesteuerter Na+-Kanäle
Ausfall der Nervenfasern
in der Reihenfolge gemäß ihrem Myelinisierungsgrad und Durchmesser
dünn und unmyelinisiert schneller als dick und myelinreich
a-alpha (motorik) - a-beta (taktile sensibilität) - a-delta (Propriozeption) - a-gamma (Wärme und Schmerz) - b (viszeraler Schmerz)- c (viszeraler Schmerz)
1944 Nobelpreis für Erlanger und Gasser
daraus folgt die typsiche Sequenz:
Vasomotorik (Sympathikolyse) > Schmerz > Kälte > Wärme > Berührung > Druck > Motorik
systemische-toxische Zwischenfälle bei PDA 1,17-12/100.000 und bei peripheren Blockaden 150-200/100.000
Gesamtletalitäte 0,023/100.000
Probleme gibt es vor allem wenn das LA nach intravasal gelangt und hohe Plasmakonzetrationen entstehen
Zentralnervöse Intoxikation führt zu Atemdepression und damit respiratorischer Insuffizienz. Das wiederum bedingt eine Azidose…und jetzt haben wir den Salat…
Durch die Azidose wird der zerebrale Blutfluss hoch reguliert und die Bindungskapazität der Plasmaproteine sinkt. Damit können immer mehr ungebundene Moleküle in das jetzt besonders gut durchblutete Hirn gelangen.
Durch den intrazellulären pH-Abfall werden die LA jetzt dummerweise auch noch großzügig intrazellulär protonieriert, so dass sie in ihrer aktiven Form voliegen und mit den entsprechenden Na-Kanälen interagieren, aber nicht mehr nach extrazellulär wandern können (Ionen-Falle)
hier haben wir es mit einem klassichen Teufelskreis zu tun.
periphere Nervenläsionen sind meistens Ödeme durch eine gesörte Blut-Nervenschranke.
4%iges Lidocain degeneriert 25% der Axone im N. ischiadicus von Ratten…
Es gibt Transiente neurologische Symptome (TNS) nach Spinalanästhsien
Rückenschmerzen mit Ausstrahlung nach Gluteal für einige Tage!
Cauda-Equina Syndom:
meist nach Abklingne der Blockade
schlaffe Parese bis Plegie der Beine
"Reithosen" Parästhesien
Blasen- und Mastdarmstörungen
Inzidenz 0,02%
Ursache ist wahrscheinlich eine lokal zu hohe Konzentration
direkte Effekte durchm Reizleitungsblockade
und indirekte Effekte durch ZNS-vermittelte Effekte
Herz
Kreislauf
Etidocain und razemisches Bupivacain scheinen am gefährlichsten für das Kreislaufsystem zu sein.
Ropivacain und Levobupivacain am günstigsten
Trapping-Effekte treten auf, wenn Wirkstoffe eine Lipidmembran durchqueren und in einen Bereich mit einem deutlich anderen pH-Wert eintreten, als sie ihn zuvor hatten. Durch die pH-Änderung kann das Medikament plötzlich stärker ionisiert und damit weniger lipophil werden. Unfähig, die Membran in die entgegengesetzte Richtung zu durchqueren, werden ionisierte Medikamentenmoleküle in dieser ionisierenden Lösung konzentriert, ein Phänomen, das als "Ion-Trapping" bekannt ist.
Auch die saure Umgebung von Abszessen kann die Polarität von Lokalanästhetika beeinträchtigen, so dass sie weniger lipidlöslich und damit weniger wirksam sind.
Lidocain als Antiarrhythmikum
Barizität durch Zugabe von Glucose steuerbar
Tips für eine LA intox:
Neben Konzentrationsstörungen, Schwindel, Ohrgeräuschen („Klingeln in den Ohren“),
https://www.awmf.org/uploads/txszleitlinien/001-044lS1Praevention-Therapie-systemischen-Lokalanaesthetika-Intoxikation-LAST_2020-01.pdf
Zum EFN-Fomular geht es HIER
Achtung: Fortbildungspunkte können nur innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung der Episode beantragt werden. Eine nachträgliche Meldung ist bei der Ärztekammer leider nicht möglich.
Sarah Bosetti: - "lasst uns nie wieder vom Gendern reden"
ca. 65% der fast 100000 Studierenden der Humanmedizin sind weiblich!
Initiative der ESAIC:
Gender Equity in Medicine Research Foundation
feminem(https://feminem.org) in der Notfallmedizin
CAVE Triggerwarnung! 😉: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/campus/zuviel-feminismus-brauchen-aerzte-eine-maennerquote-14906675.html
Der Anästhesist 06/2019: “Eine Analyse der Personalentwicklung in der Anästhesiologie unter besonderer Berücksichtigung von Gender-Aspekten”: hoher Frauenanteil in der Anästhesie, aber unterdurchschnittlich wenig Frauen in leitenden Positionen
deutscher Ärztinnenbund: Anästhesie: 10% aller Abteilungsleitungen durch Frauen besetzt, 24% aller Oberartzstellen von Frauen ausgeführt
Charlotte-Lehmann-Stiftung
Die Freie Universität Berlin ist nach wie vor Spitzenreiterin bei der Gleichstellung. 186 von 493 Professoren sind hier weiblich, die Quote liegt damit bei fast 38 Prozent.
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=6016
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