Klinisch Relevant Podcast

Klinisch Relevant Podcast

By Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus WübbelerMedicineHealth & Fitness
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Klinisch Relevant Podcast episodes

  • Künstliche Intelligenz in der klinischen Entscheidungsfindung - mit Dr. Patricia Hinske und Dr. Sievert Weiss
    Zwischen Leitlinien und Halluzinationen: Warum die Quellen hinter KI-Antworten zählen

    Wie verändert KI den ärztlichen Alltag – und welche Kompetenzen werden dadurch wichtiger? Dr. Patricia Hinske und Dr. Sievert Weiß von AMBOSS sprechen über klinische Entscheidungsunterstützung, Chancen und Grenzen generativer KI sowie den Wandel der Arzt-Patienten-Beziehung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Werkzeuge mehr Raum für das schaffen können, was im Alltag oft zu kurz kommt: Zuhören, Einordnen und gemeinsam entscheiden.

    Themen dieser Folge

    • Medizinische Ausbildung im KI-Zeitalter: Grundlagenwissen, Kommunikation und kritischer Umgang mit digitalen Werkzeugen.
    • KI-informierte Patientinnen und Patienten: Gesundheitskompetenz, Verunsicherung und Shared Decision Making.
    • Grenzen großer Sprachmodelle: Halluzinationen, Verzerrungen und die Bedeutung der verwendeten Quellen.
    • AMBOSS AI Mode: Die Gäste erläutern ihren Ansatz einer dialogbasierten Suche mit eingegrenzter medizinischer Quellenbasis.
    • KI im Versorgungsalltag: Gesprächsdokumentation, Bildanalyse, Terminvergabe und administrative Aufgaben.
    • Ärztliche Verantwortung und Transparenz: Das Gespräch beleuchtet ethische Fragen des KI-Einsatzes.
    • Mehr Zeit für Menschen: Warum die Gäste Entlastung auch als Chance für eine empathischere Medizin sehen.
    • Take-Home-Messages
    • Die Gäste verstehen KI als Werkzeug zur Unterstützung ärztlicher Entscheidungen. Klinische Einordnung und Letztentscheidung bleiben aus ihrer Sicht ärztliche Aufgaben.
    • Für den Umgang mit KI sind Quellenqualität, mögliche Fehler und die kritische Bewertung der Antworten zentrale Themen.
    • KI-generierte Informationen können Patientengespräche verändern: Gemeinsam prüfen und verständlich einordnen gewinnt an Bedeutung.
    • Kommunikation, Empathie und medizinisches Grundlagenverständnis bleiben aus Sicht der Gäste entscheidende Kompetenzen.
    • Die Hoffnung der Gesprächspartner: Entlastung bei Dokumentation und Verwaltung schafft mehr Zeit für Patientinnen und Patienten.
    • Gäste
    • Dr. Patricia Hinske: Ärztin mit beruflichem Hintergrund in Pädiatrie und Medizindidaktik; verantwortlich für den Bereich klinische Innovation bei AMBOSS.
    • Dr. Sievert Weiß: Mitgründer von AMBOSS.
    • Für wen hörenswert?
      Für Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, weitere Healthcare Professionals sowie Medizinstudierende und Lehrende, die KI-Werkzeuge, ihre Grenzen und ihre Bedeutung für den klinischen Alltag reflektieren möchten. 

      👉Kennst Du schon die Fortbildungsakademie von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne um und entdecke unsere aktuellen Live-Online- und On-Demand-Fortbildungen:


      https://klinischrelevant.de/fortbildungen/


      **Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]**

      51 min
    • Reform der Pflegeversicherung: Mehr als eine Finanzierungsfrage - mit Prof. Clemens Becker und Prof. Markus Wübbeler
      Prävention, Rehabilitation und interprofessionelle Versorgung als Ansatzpunkte für mehr Selbstständigkeit
      Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
      48 min
    • Calciphylaxie: eine seltene, aber lebensbedrohliche Gefäßerkrankung - mit Dr. Alice Martin
      Medilogin x Klinisch Relevant

      Heute hörst Du einen Podcast unseres Kooperationspartners „Medilogin“

      In dieser Folge geht es um die seltene, aber schwerwiegende Calciphylaxie, die vor allem dialysepflichtige Menschen betrifft. Alice erläutert typische Hautveränderungen, wichtige Risikofaktoren und Differenzialdiagnosen sowie die Möglichkeiten der Diagnostik – von der Biopsie bis zur Knochenszintigrafie. Außerdem schauen wir auf supportive Behandlungsansätze, darunter Anpassungen der Dialyse und des Phosphatmanagements.

      Calciphylaxie (Calciphylaxis)

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK519020/

      Knochenszintigraphie

      https://www.radiologyinfo.org/en/info/bone-scan

      7 min
    • Selektiver Mutismus: Erkennen, verstehen und im Alltag begleiten - mit Sandra Aichlseder
      Selektiver Mutismus: Wenn Sprechen situationsabhängig nicht gelingt

      Zu Hause gesprächig, in der Praxis, Kita oder Schule stumm: Wie lässt sich selektiver Mutismus erkennen – und wie gelingt der Kontakt, wenn eine Antwort ausbleibt?

      Die Logopädin Sandra Aichlseder aus Hamburg erläutert anhand ihrer therapeutischen Erfahrung, welche Missverständnisse entstehen und wie sich Kommunikation in kleinen Schritten unterstützen lässt.

      Themen dieser Episode

      • Selektiver und totaler Mutismus: Begriffe und situationsabhängiges Schweigen.
      • Diagnostische Einordnung: Schüchternheit, Autismus, Sprachauffälligkeiten und mögliche Begleiterkrankungen.
      • Mehr als Schweigen: mögliche Einschränkungen von Blickkontakt, Gestik und Mimik sowie Erstarren.
      • Kontakt in der Praxis: Erwartungen reflektieren, Fragen vereinfachen und alternative Kommunikationswege anbieten.
      • Unterschiedliche mutismustherapeutische Ansätze und Elterncoaching aus Sicht der Gesprächspartnerin.
      • Zusammenarbeit von Logopädie, Psychologie beziehungsweise Psychotherapie, gegebenenfalls Psychiatrie sowie Familie und Schule.
      • Take-Home-Messages

        • Situationsabhängiges Schweigen sollte nicht vorschnell als Ablehnung, Trotz oder mangelnde Mitarbeit interpretiert werden.
        • Für die Einordnung ist relevant, wie sich die Kommunikation in unterschiedlichen Situationen und mit unterschiedlichen Personen verändert.
        • Sandra beschreibt konkrete Fragen, Ja-Nein-Alternativen oder schriftliche Antworten als mögliche Hilfen. Auch diese Wege stehen nicht allen Betroffenen gleichermaßen zur Verfügung.
        • Selektiver Mutismus betrifft auch Erwachsene. Die Gesprächspartnerin betont die Bedeutung frühzeitiger Unterstützung und einer individuell abgestimmten, kleinschrittigen Begleitung.
        • Für wen hörenswert?

          Für Ärztinnen und Ärzte, insbesondere in Pädiatrie und hausärztlicher Versorgung, sowie für Fachkräfte aus Logopädie, Psychotherapie und weiteren Gesundheitsberufen, die schweigenden Patientinnen und Patienten begegnen.

          Gast

          Sandra Aichlseder

          ist Logopädin und Heilpraktikerin und arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen mit selektivem Mutismus und deren Familien. Sie ist die Gründerin von BinMut.de

          Weiterführende Links und fachliche Literaturtipps:

          Auf der Website der Mutismus Selbsthilfe Deutschland e.V. www.mutismus.de finden sich weitere Informationen, Flyer, drei Leitfäden (Selektiver Mutismus in der Arztpraxis, in der Zahnarztpraxis und in der Schule) als digitaler Download oder zum Bestellen in Papierform, ein Therapeutennetzwerk, Hinweise auf Webinare, die Tagung und die Fachzeitschrift Mutismus.de

          Florineth-Baatsch, Franziska; Katz-Bernstein, Nitza; Muchenberger-Gebauer, Andrea: Das stille Kind ist das vergessene Kind. Selektiven Mutismus interdisziplinär überwinden. (Hogrefe Verlag)

          Hartmann, Boris: Gesichter des Schweigens. Die Systemische Mutismus-Therapie/SYMUT® als Therapiealternative. (Schulz-Kirchner Verlag)

          Hartmann, Boris; Lange, Michael: Ratgeber für Angehörige, Betroffene und Fachleute. Mutismus im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. (Schulz-Kirchner Verlag)

          Katz-Bernstein, Nitza: Selektiver Mutismus bei Kindern. Erscheinungsbilder, Diagnostik, Therapie. (Ernst Reinhardt Verlag GmbH & Co. KG)

          Zucht, Pia: Selektiver Mutismus in der Kita. Schweigen verstehen und begleiten. (Verlag Herder GmbH)

          https://sk.reha.tu-dortmund.de/material-1-1/

          https://spa.reha.tu-dortmund.de/fachpersonen/dortmuz-dortmunder-mutismus-zentrum/

          https://www.institut-hartmann.de/mutismus

          https://www.selektiver-mutismus.de/

          https://www.binmut.de/

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          Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

          44 min
        • Arbeit und Krebs: Berufliche Ursachen erkennen
          Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin meets Klinisch Relevant
          Arbeit und Krebs: Berufliche Ursachen erkennen

          Welche Rolle spielt die Arbeit bei einer Krebserkrankung – und wann sollte eine mögliche Berufskrankheit in Betracht gezogen werden?

          In dieser Folge erfährst Du, wie eine gezielte Berufsanamnese Hinweise auf frühere Expositionen liefert und warum bereits ein begründeter Verdacht relevant ist. Unsere Gesprächspartnerin aus der Arbeitsmedizin erläutert typische Konstellationen und die Bedeutung für den klinischen Alltag.

          Themen dieser Folge

          • Arbeitsbedingte Erkrankung und Berufskrankheit: Unterschiede und Bedeutung für Betroffene.
          • Berufsanamnese: frühere Tätigkeiten, Gefahrstoffe und lange Latenzzeiten.
          • Lunge und Pleura: Asbest, Quarzstaub und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.
          • Niere und Harnblase: frühere Entfettungsarbeiten sowie Exposition gegenüber aromatischen Aminen.
          • Haut und blutbildendes System: berufliche UV-Exposition und Benzol.
          • Nase und Nasennebenhöhlen: Eichen- und Buchenholzstäube.
          • Verdachtsanzeige und die präventive Rolle der Arbeitsmedizin.
          • Take-Home-Messages

            • Frage bei Tumorerkrankungen auch nach früheren beruflichen Tätigkeiten und konkreten Arbeitsabläufen. Die aktuelle Berufsbezeichnung allein reicht oft nicht aus.
            • Lange zurückliegende Expositionen können weiterhin relevant sein.
            • Die Expertin betont: Für eine Verdachtsanzeige ist kein abschließender Kausalitätsnachweis erforderlich. Erkrankung, mögliche berufliche Exposition und zeitliche Plausibilität stehen im Mittelpunkt.
            • Ein Berufskrankheitenverdacht ist von der späteren Anerkennung zu unterscheiden.
            • Weitere Risikofaktoren wie Rauchen schließen eine berufliche Mitverursachung nicht automatisch aus.
            • Gast

              Frau Professorin Andrea Kaifie-Pechmann, Leiterin des Instituts für Arbeits-, Umwelt- und Sozialmedizin in Erlangen. Sie berichtet aus Vorsorge, Begutachtung und klinischer Praxis.

              Für wen hörenswert?

              Für Ärztinnen und Ärzte in Hausarztpraxis, Onkologie, Pneumologie, Urologie, Dermatologie, HNO, Radiologie und Arbeitsmedizin sowie für medizinisches Personal, das Menschen mit Tumorerkrankungen betreut.

              Du interessierst Dich für die Arbeit der DGAUM? Hier gibt es weitere Infos!

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              Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

              38 min
            • Aphasie-Therapie: Zwischen Studienbedingungen und Versorgungsalltag - mit Cordula Winterholler und Dr. Robert Darkow

              Forschung in der Logopädie – zwischen Evidenz und Versorgungsrealität

              Wie steht es um die Forschung in der Logopädie? Und welchen Beitrag kann die Akademisierung dazu leisten?

              In dieser Folge von Klinisch Relevant spreche ich mit Dr. Robert Darkow, Studiengangsleiter an der FH JOANNEUM in Graz, über Forschung, Studium und die Entwicklung der Logopädie in Österreich.
              Während die Akademisierung der Logopädie in Deutschland noch immer ein wichtiges und zähes berufspolitisches Thema ist, blickt Österreich bereits auf rund 20 Jahre logopädisches Studium an einer Fachhochschule zurück. Was hat sich dadurch für die Profession, die Forschung und die therapeutische Praxis entwickelt? Und welche Möglichkeiten eröffnet eine akademisch ausgebildete Logopädie für die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung?
              Robert Darkow gibt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und berichtet aus der Forschungspraxis. Im Mittelpunkt der Folge steht dabei eine Versorgungsstudie zur hochfrequenten Aphasietherapie.
              Die wissenschaftliche Evidenz zeigt: Eine hohe Therapiefrequenz kann bei Aphasie wirksam sein. Doch wie sieht die Umsetzung unter den Bedingungen der ambulanten Versorgung tatsächlich aus? Zwischen dem, was Studien unter kontrollierten Bedingungen untersuchen, und dem, was im therapeutischen Alltag realisierbar ist, liegt häufig eine erhebliche Lücke.
              Genau diese Diskrepanz zwischen Evidenz und Versorgungsrealität nimmt die vorgestellte Studie in den Blick. Welche Therapiefrequenzen werden im ambulanten Alltag tatsächlich erreicht? Welche Rahmenbedingungen beeinflussen die Versorgung? Und was bedeutet das für die logopädische Praxis?
              Eine Folge über Akademisierung, Forschung und evidenzbasierte Logopädie – und darüber, warum gute Forschung nicht nur zeigen sollte, was unter idealen Bedingungen funktioniert, sondern auch fragen muss, was davon im Versorgungsalltag ankommt.
              Die qualitative Studie zu den Verhinderungsgründen leitliniengerechter Versorgung : https://bmjopen.bmj.com/content/14/12/e085849
              Die Studie, die o.g. Befunde noch einmal in einer Fokusgruppe einordnet: https://link.springer.com/article/10.1186/s12913-026-15523-w
              Die Studie zu einem möglichen Zusammenhang der Persönlichkeit und Inanspruchnahme: https://www.frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2026.1793090/full

              👉Kennst Du schon die Fortbildungsakademie von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne um und entdecke unsere aktuellen Live-Online- und On-Demand-Fortbildungen: https://klinischrelevant.de/fortbildungen/

              Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

              52 min
            • Neurogene Dysphagien - mit Prof. Rainer Dziewas, Prof. Tobias Warnecke und Thomas Corrinth
              Kohlhammer meets Klinisch Relevant

              Klinisch.Relevant.Gemeinsam.

              In dieser Sonderreihe mit dem Kohlhammer-Verlag interviewen wir hochkarätige Expert:Innen aus dem Fachgebiet der Medizin, die zuletzt Bücher bei Kohlhammer veröffentlicht haben.

              Neurogene Dysphagie: Was Parkinson, Schlaganfall und neuromuskuläre Erkrankungen unterscheidet

              Schluckstörungen können die Medikamenteneinnahme erschweren, die Ernährung gefährden und das soziale Leben tiefgreifend verändern. Doch welche Probleme im Vordergrund stehen, hängt von der neurologischen Grunderkrankung ab.

              In dieser Folge sprechen wir über unterschiedliche Störungsmuster, die Möglichkeiten der endoskopischen Schluckdiagnostik (FEES) und daraus abgeleitete Therapieansätze. Die Dysphagie-Experten Prof. Tobias Warnecke und Prof. Rainer Dzwiewas aus dem Klinikum Osnabrück erläutern die medizinischen Zusammenhänge. Der Journalist Thomas Corrinth ergänzt die neurologische Expertise durch Erfahrungen aus seinen Interviews mit Betroffenen und Angehörigen.

              Themen
              • Parkinson: verlangsamtes Schlucken, früh wenig wahrgenommene Beschwerden und Schwierigkeiten beim Tablettenschlucken.
              • FEES: krankheitsspezifische Untersuchung, Beurteilung der Medikamenteneinnahme und Grenzen bei ösophagealen Schluckstörungen.
              • Schlaganfall: Schlucksicherheit, stille Aspirationen, Schluckeffizienz und bedarfsgerechte Verlaufsuntersuchungen.
              • Neuromuskuläre Erkrankungen: unterschiedliche Befunde bei Myasthenie, ALS und Myositis.
              • Therapie: Behandlung der Grunderkrankung, logopädische Interventionen, expiratorisches Muskelkräftigungstraining (EMST) und im Gespräch erläuterte Stimulationsverfahren.
              • Patientenperspektive: eingeschränkte Lebensqualität, soziale Isolation und individuelle Wege zurück zum gemeinsamen Essen.
              • Take-Home-Messages
                • Bei Parkinson können Schluckstörungen früh auftreten, ohne dass Betroffene sie deutlich wahrnehmen. Auch das Tablettenschlucken verdient Aufmerksamkeit.
                • Schlucksicherheit und Schluckeffizienz sind unterschiedliche Aspekte: Es geht sowohl um den Schutz der Atemwege als auch um eine ausreichende Nahrungsaufnahme.
                • Eine stille Aspiration kann ohne reflektorisches Husten auftreten und in der instrumentellen Diagnostik sichtbar werden.
                • Diagnostik und Therapie richten sich nach Grunderkrankung, Störungsmuster und klinischem Verlauf. Bei veränderter Symptomatik können erneute Schluckuntersuchungen relevant sein.
                • Die geschilderten Einzelfälle zeigen, welchen Unterschied eine gezielte Beurteilung und individuell angepasste Behandlung für Lebensqualität und Teilhabe machen können.
                • Gäste

                  Prof. Tobias Warnecke und Prof. Rainer Dzwiewas aus dem Klinikum Osnabrück, beide Experten für neurogene Dysphagien und Buchautoren, sowie Thomas Corrinth, Journalist und Kommunikationswissenschaftler, der die Perspektiven von Betroffenen und Angehörigen einbringt.

                  Für wen hörenswert?

                  Für Ärztinnen und Ärzte, Logopädinnen und Logopäden, Pflegefachpersonen sowie weitere Healthcare Professionals, die Menschen mit neurologisch bedingten Schluckstörungen betreuen.

                  Im Gespräch erwähnte Bücher
                  • „Verschluckt und ratlos“ – ein laienverständliches Buch mit Patientenberichten und Experteninterviews.
                  • „Neurogene Dysphagien“ – die im Gespräch vorgestellte dritte Auflage mit einem stärkeren Fokus auf krankheitsspezifische Diagnostik und Therapie sowie einer Beteiligung von Susan Langmore.
                  • Infos zu den Autoren:

                    o Prof. Dr. med. Tobias Warnecke und Prof. Dr. med. Rainer Dziewas sind Chefärzte der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation am Klinikum Osnabrück.
                    o 3. Autorin des Fachbuchs: Prof. Dr. Susan E. Langmore ist Sprachtherapeutin und emeritierte Professorin an der Boston University School of Medicine sowie am Sargent College of Health and Rehabilitation Sciences, USA.
                    o Thomas Corrinth ist freiberuflicher Journalist, Kommunikationswissenschaftler und Autor in Essen.

                    • Buchtitel/Weblinks:

                    o Fachbuch: Neurogene Dysphagien
                    ▪ Neurogene Dysphagien | Kohlhammer Shop
                    ▪ https://shop.kohlhammer.de/neurogene-dysphagien-39386.html#147=23
                    ▪ Produktbeschreibung: Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Demenz, Parkinson oder neuromuskuläre Erkrankungen sind die häufigste Ursache von Schluckstörungen. Neurogene Dysphagien spielen in der ambulanten und stationären Versorgung aufgrund ihrer oft schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen sowie der zunehmenden Bevölkerungsalterung eine klinisch hochrelevante Rolle.
                    Das etablierte Werk behandelt praxisorientiert die neurophysiologischen Grundlagen sowie die Diagnostik und Therapie neurogener Dysphagien. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Durchführung und Befundung der flexiblen endoskopischen Evaluation (FEES) neurogener Dysphagien. Die vorliegende 3. Auflage wurde aufgrund vieler relevanter Weiterentwicklungen der letzten Jahre umfassend überarbeitet und in wesentlichen Teilen neu gegliedert. Die spezifischen Diagnostik- und Therapieabschnitte zu den einzelnen neurologischen Erkrankungen folgen nun unmittelbar aufeinander. Durch zahlreiche neue Abbildungen und Videobeispiele für FEES bei verschiedenen Störungsmustern wird die Anwendung noch anschaulicher vermittelt. Die 3. Auflage deckt damit alle Vorgaben des FEES-Ausbildungscurriculums ab und beinhaltet auch alle neuen FEES-Protokolle sowie den integrierten FEES-Befund. Prof. Susan E. Langmore, die Begründerin der FEES und renommierte internationale Dysphagie-Expertin, hat als neue Koautorin u.a. das Thema des spezifischen Dysphagiemanagements vertieft.

                    o Sachbuch: Verschluckt und ratlos

                    ▪ Verschluckt und ratlos | Kohlhammer Shop
                    ▪ https://shop.kohlhammer.de/verschluckt-und-ratlos-44334.html#147=19
                    ▪ Produktbeschreibung: Einwandfreies Schlucken ist eine wichtige Basis für unsere Gesundheit, aber nicht selbstverständlich: Über 5 Millionen Menschen allein in Deutschland haben Schluckstörungen - und viele von ihnen sind ratlos. Die Symptome reichen vom harmlosen Fremdkörpergefühl bis hin zur lebensgefährlichen Mangelernährung oder Lungenentzündung. Besonders häufig tritt die Dysphagie - so der medizinische Fachbegriff - bei Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Demenz auf.
                    Der Journalist Thomas Corrinth und die beiden Neurologie-Professoren Rainer Dziewas und Tobias Warnecke klären in diesem anschaulichen Buch über eine Volkskrankheit auf, die in einer alternden Gesellschaft weiter zunehmen wird. Das Autoren-Trio nimmt Sie mit auf eine lehrreiche Reise durch Mund, Rachen und Speiseröhre sowie ins Gehirn, lässt Betroffene aus ihrem Alltag berichten, erklärt moderne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten und liefert hilfreiche Kontaktadressen. Fakt ist: Schluckstörungen sind gut behandelbar - es braucht vor allem mehr Wissen darüber!

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                    Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter [email protected]

                    42 min
                  • Vom Fließband zur Früherkennung - mit Prof. Lars Wojtecki
                    "Lars ma' hören!" - Prof. Wojteckis Brain Radio

                    Kann eine Kamera Bluthochdruck in nur fünf Sekunden erkennen?

                    Lars ma‘ hören..!“ ist die Audio-Kolumne von Prof. Lars Wojtecki zum Thema „Neurowissenschaft“.

                    Jeden letzten Donnerstag im Monat veröffentlichen wir hier bei Klinisch Relevant eine neue Folge.

                    Das Besondere: Prof. Wojtecki diskutiert aktuelle, spannende Studien mit Bezug zum täglichen Leben.

                    In der heutigen Folge geht es um die potentielle Verwendung von Hyperspektralkameras in der Erkennung von vaskulären Risikofaktoren.

                    Was es damit auf sich hat und warum diese Innovation einen großen Impact auf die Prävention vieler Volkskrankheiten haben könnte, erfährst Du in dieser Folge.

                    Die in diesem Podcast zitierte Arbeit findest Du hier!

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                    4 min
                  • Radiologisch isoliertes Syndrom und Multiple Sklerose - mit Dr. Friederike Held
                    Reine Nervensache x Klinisch Relevant

                    Radiologisch isoliertes Syndrom (RIS) und Multiple Sklerose – Früh erkennen, früh behandeln?

                    Was bedeutet es, wenn typische MS-Läsionen zufällig im MRT entdeckt werden, obwohl keinerlei neurologische Symptome bestehen? Und sollte ein radiologisch isoliertes Syndrom (RIS) bereits wie eine frühe Multiple Sklerose behandelt werden?

                    In dieser Folge diskutieren die Hosts von Reine Nervensache gemeinsam mit der Neuroimmunologin Dr. Friederike Held aktuelle Entwicklungen rund um die neuen Diagnosekriterien der Multiplen Sklerose und die wachsende Bedeutung des radiologisch isolierten Syndroms. Dabei geht es um moderne MRT-Biomarker, die Rolle des Liquors, neue Studiendaten zur frühen Therapie sowie die Herausforderung, Patient:innen zwischen Über- und Untertherapie optimal zu begleiten.

                    Themen dieser Folge

                    • Die neuen Diagnosekriterien der Multiplen Sklerose
                    • Das radiologisch isolierte Syndrom (RIS): Definition und klinische Bedeutung
                    • Wann wird aus RIS eine Multiple Sklerose?
                    • MRT-Biomarker und neue diagnostische Möglichkeiten
                    • Die Bedeutung von Liquordiagnostik und MRZ-Reaktion
                    • Paramagnetic Rim Lesions als möglicher Prognosemarker
                    • Aktuelle Therapiestudien bei RIS
                    • Shared Decision Making bei frühen Krankheitsstadien
                    • Die Zukunft der Biomarkerforschung in der Neuroimmunologie
                    • Unterschiede zwischen europäischer und amerikanischer Versorgungspraxis
                    • Take-Home Messages

                      • Das radiologisch isolierte Syndrom wird zunehmend als frühes biologisches Stadium der Multiplen Sklerose verstanden.
                      • Neue Diagnosekriterien integrieren neben MRT-Befunden zunehmend weitere Biomarker.
                      • Aktuelle Studien zeigen erstmals Hinweise darauf, dass eine frühe immunmodulatorische Therapie das Risiko einer klinischen Konversion reduzieren kann.
                      • Eine sorgfältige Diagnostik einschließlich Liquoruntersuchung bleibt entscheidend.
                      • Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie sollte individuell und gemeinsam mit den Patient:innen getroffen werden.
                      • Offene Kommunikation und regelmäßige Verlaufskontrollen sind zentrale Bestandteile der Betreuung von RIS-Patient:innen.
                      • Hörenswert für

                        • Neurolog:innen
                        • Ärzt:innen in Weiterbildung Neurologie
                        • Neuroradiolog:innen
                        • Neuroimmunologisch interessierte Healthcare Professionals
                        • Medizinstudierende
                        • Wissenschaftlich Interessierte mit Schwerpunkt Multiple Sklerose
                        • Weiterführende Informationen

                          • Klinisch Relevant
                          • Reine Nervensache Podcast
                          • Eine spannende Folge über die Frage, wie früh eine Multiple Sklerose eigentlich beginnt – und warum moderne Diagnostik die Grenzen zwischen Risikostadium und Erkrankung zunehmend verschwimmen lässt.

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                            43 min
                          • Füße, Barfußlaufen und Alltag: Perspektiven aus Ergo- und Physiotherapie - mit Ben Grümer

                            Was haben unsere Füße mit Wahrnehmung, Bewegung und Teilhabe zu tun? Ben von der Barfußschule spricht mit Jessica und Marlen über Barfußgehen, Barfußschuhe und den Blick auf die Füße im therapeutischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus Sportwissenschaft, Ergotherapie und Physiotherapie – von der Beweglichkeit des großen Zehs bis zum bewussten Bodenkontakt.

                            Themen der Folge

                            • Fußwahrnehmung und sensorischer Input im Alltag
                            • Schrittlänge, Fußaufsatz und der Wechsel zu Barfußschuhen
                            • Pronation, Fußgewölbe und der individuelle Umgang mit Einlagen
                            • Der große Zeh bei Richtungswechseln, Treppensteigen und Balance
                            • Berührung, Zehenbewegungen und „Toega“ als Impulse zur Beschäftigung mit den Füßen
                            • Gemeinsames Barfußgehen und Körperwahrnehmung: persönliche Beobachtungen zu Entspannung und emotionalem Erleben
                            • Fußgesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement und Anforderungen an Schuhwerk
                            • Take-Home-Messages

                              • Der Schuh allein verändert noch kein Bewegungsmuster. Ben betont die Bedeutung von Wahrnehmung, Bewegung und Beratung beim Wechsel zu Barfußschuhen.
                              • Beweglichkeit und Belastungsaufnahme gehören zusammen. Die Gesprächspartner richten den Blick auf Pronation, Fußgewölbe und das Zusammenspiel der Zehen, statt allein auf die äußere Fußform.
                              • Alltag und Teilhabe liefern konkrete Anknüpfungspunkte. Richtungswechsel, Treppen und öffentliche Verkehrsmittel zeigen, weshalb Fußwahrnehmung in Ergo- und Physiotherapie Thema sein kann.
                              • Erfahrungen sind keine Wirksamkeitsnachweise. Zu Entspannung und emotionalem Erleben beim Barfußgehen berichtet Ben eigene Beobachtungen; konkrete Studien werden dazu in der Folge nicht genannt.
                              • Barfußgehen ist individuell zu betrachten. Im Gespräch werden gesundheitliche Einschränkungen, ausdrücklich auch Diabetes, sowie die Bedeutung eines sicheren Umfelds angesprochen. Eine pauschale Empfehlung für alle lässt sich daraus nicht ableiten.
                              • Gast und Gesprächspartnerinnen
                                Ben, Sportwissenschaftler und Mitgründer der Barfußschule, im interdisziplinären Gespräch mit Jessica aus ergotherapeutischer und Marlen aus physiotherapeutischer Perspektive.

                                Für wen hörenswert?

                                Für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie weitere Healthcare Professionals, die sich mit Fußfunktion, Körperwahrnehmung und alltagsbezogener Mobilität beschäftigen.

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                                45 min

                              About Klinisch Relevant Podcast

                              From the publisher's feed

                              Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. In unserem Podcast liefern wir Dir 3x/Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, Fachwissen in Deinen klinischen Alltag. Damit wollen wir die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin und damit die Qualität der Patient*innenversorgung verbessern.

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