Der Springer Medizin Podcast

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By Redaktion SpringerMedizin.deScienceMedicineHealth & FitnessNatural Sciences
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    28 min

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Der Springer Medizin Podcast episodes

  • Nüchtern vor der Operation: Wie viel Karenz ist wirklich nötig?
    mit Dr. Anne Rüggeberg, Anästhesiologin

    Warum sind Patientinnen und Patienten oft deutlich länger nüchtern als empfohlen? Welche Getränke sind vor einer Operation erlaubt und wie lassen sich moderne Nüchternheitskonzepte sicher umsetzen? Antworten dazu gibt die Anästhesiologin Dr. Anne Rüggeberg im Podcast-Interview.

    Viele Patientinnen und Patienten sind vor einer Operation deutlich länger nüchtern, als es aktuelle Empfehlungen vorsehen. Das internationale multidisziplinäre Konsensus-Statement zur perioperativen Nüchternheit bei Erwachsenen zeigt Wege auf, wie überlange Flüssigkeitskarenzzeiten vermieden und gleichzeitig Sicherheit und Patientenwohl verbessert werden können.

    Über die wissenschaftlichen Hintergründe, praktischen Erfahrungen mit liberalen Trinkkonzepten und Herausforderungen bei der Umsetzung im Klinikalltag spricht die Anästhesiologin Dr. Anne Rüggeberg.

    Sie möchten das Interview mit Dr. Anne Rüggeberg als Video anschauen? Kein Problem! Das Interview ist im Rahmen der Reihe MedTalk Anästhesiologie als Video verfügbar. Schauen Sie rein. Der MedTalk Anästhesiologie ist die eine Webcast-Serie von Springer Medizin, passend zur Fachzeitschrift Die Anaesthesiologie.

    Literaturhinweise
    • Internationales multidisziplinäres Konsensus-Statement zur perioperativen Nüchternheit bei Erwachsenen, erschienen in Die Anaesthesiologie
    • Nüchternheitskarten
    • Acht Empfehlungen zur perioperativen Nüchternheit, kostenfrei nach Registrierung
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      26 min
    • Therapieadhärenz als beeinflussbarer Prognosefaktor bei CML (gesponsert von Novartis Pharma GmbH)
      mit Dr. Susanne Isfort, Geschäftsführerin des Comprehensive Cancer Center (CCC) und Leiterin des onkologischen Zentrums an der medizinischen Hochschule Hannover und Andreas B. Thiele, niedergelassener Internist, Radiologe und Sportmediziner in Köln

      Tyrosinkinasehemmer haben die Prognose bei chronischer

      myeloischer Leukämie (CML) deutlich verbessert und die Lebenserwartung der
      Betroffenen nahezu normalisiert. Die meist erforderliche Dauertherapie stellt
      jedoch hohe Anforderungen an die Adhärenz. Neben Wirksamkeit sind daher
      Verträglichkeit, Lebensqualität und patientenbezogene Faktoren von großer
      Bedeutung. Hören Sie im Podcast, wie eine sorgfältige Betreuung der Betroffenen
      eine Nonadhärenz verhindern und den Therapieerfolg unterstützen kann.

      Die Therapieadhärenz ist bei CML einer der wichtigsten Schlüsselfaktoren

      für langfristig tiefe und stabile Remissionen. Gefährdet werden kann sie unter
      anderem durch Nebenwirkungen, Polymedikation und komplexe Einnahmevorschriften.
      Umso wichtiger sind eine individuell passende Therapieauswahl, ein konsequentes
      Nebenwirkungsmanagement und eine für Patientinnen und Patienten verständliche
      Kommunikation, insbesondere beim Wunsch nach einem Therapiewechsel. Da die
      spezialärztlichen Kontrollen im Langzeitverlauf häufig nur alle paar Monate
      erfolgen, kommt auch der hausärztlichen Betreuung eine zentrale Rolle zu. PD
      Dr. Susanne Isfort und Andreas Thiele erklären im Podcast, wie Adhärenz,
      Verträglichkeit und Lebensqualität durch eine abgestimmte, fachübergreifende
      Versorgung gestärkt werden können.

      PD Dr. Susanne Isfort ist Geschäftsführerin des

      Comprehensive Cancer Center (CCC) und Leiterin des onkologischen Zentrums an
      der medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Andreas B. Thiele ist
      niedergelassener Internist, Kardiologe und Sportmediziner in Köln, hauptsächlich
      ist er als Hausarzt tätig.

      FA-11795722, 09/26

      Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

      Impressum

      „Therapieadhärenz als beeinflussbarer Prognosefaktor bei CML “ 

      Podcast

      Moderation: Dr. Thomas

      Meißner, Erfurt

      Mit freundlicher Unterstützung von Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

      Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Kristin Ullrich

      Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin

      Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0 Fax: +49 (0) 61 02 / 506 – 203 E-Mail: [email protected]

      Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature

      Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge

      Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B

      Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696

      © Springer Medizin Verlag GmbH

      Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

      41 min
    • Das Lebensende im Pflegeheim begleiten
      mit Christian Seifert, Hausarzt und Palliativmediziner

      Medizinische Entscheidungen am Lebensende sind oft komplex, besonders im Pflegeheim. Wann ist eine Krankenhauseinweisung sinnvoll? Wie können Patientenwünsche rechtzeitig dokumentiert werden? Und welche Rolle spielen Hausärztinnen und Hausärzte in diesen Situationen? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Palliativmediziner und Hausarzt Christian Seifert.

      Krankenhauseinweisung, Reanimation oder palliative Versorgung: Am Lebensende müssen bei Pflegeheimbewohnerinnen und Pflegeheimbewohnern oft schwierige Entscheidungen getroffen werden. Dabei geht es nicht nur um medizinische Möglichkeiten, sondern auch um die Frage, was die Betroffenen selbst möchten. Wie lassen sich Patientenwille und medizinische Indikation in Einklang bringen? Welche Rolle spielen Patientenverfügungen, Angehörige und Vorausplanung?

      Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Christian Seifert. Er erklärt aus seiner hausärztlichen und palliativmedizinischen Perspektive, wie diese teils sensiblen Gespräche geführt werden können und wo ein gelungenes "Advanced Care Planning" an der Realität im Pflegealltag scheitert.

      Christian Seifert ist hausärztlich tätiger Internist und Palliativmediziner in Luthe sowie Mitarbeiter am Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.

      Literaturhinweise
      • Die hausärztliche Perspektive auf die Indikationsstellung und Einwilligung bei der Vorausplanung von Reanimationsversuchen in Pflegeheimen, erschienen in Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Open Access)
      • Entscheidungen am Lebensende im Pflegeheim, erschienen in Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Zugriff mit Abo)
      • ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert.

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        Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

        25 min
      • Wenn ständiger Harndrang den Alltag bestimmt: die überaktive Blase im Fokus (gesponsert von APOGEPHA Arzneimittel GmbH)
        mit Dr. Irmgard Landgraf, Berlin, Dr. Claudia Mörgeli, Berlin, und Dr. Sebastian Nestler, Bad Vilbel

        Die überaktive Blase (OAB) ist ein häufiges urologisches und urogynäkologisches Beschwerdebild, das die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken kann. Im Podcast diskutieren Experten aus Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Urologie, wie die Diagnostik gelingt, welche Therapieoptionen heute verfügbar sind und warum eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend für den Behandlungserfolg ist.

        Die OAB ist ein Thema, das für die hausärztliche Versorgung, die Gynäkologie und die Urologie gleichermaßen relevant ist. Zu Gast im Podcast sind daher Experten aus allen drei Fachrichtungen. In dieser Folge diskutieren Dr. Irmgard Landgraf, Allgemeinmedizinerin in eigener hausärztlicher Praxis in Berlin, Dr. Claudia Mörgeli vom Deutschen Beckenboden Zentrum, Klinik für Urogynäkologie am Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin, und Dr. Sebastian Nestler, niedergelassener Urologe in der Praxis UROGATE in Bad Vilbel, aus unterschiedlichen Versorgungsperspektiven.

        Im Mittelpunkt stehen die hausärztliche Erstdiagnostik, die Indikationen für eine fachärztliche Abklärung, aktuelle Therapieoptionen sowie die Frage, wie eine fachrichtungsübergreifende Betreuung von Menschen mit OAB optimal gestaltet werden kann.

        Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

        Impressum

        „Wenn ständiger Harndrang den Alltag bestimmt: die überaktive Blase im Fokus“

        Podcast

        Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin

        Mit freundlicher Unterstützung von APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden

        Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV):

        Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg
        Redaktion: Dr. Fabian Weipert

        Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin

        Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0

        Fax: +49 (0) 61 02 / 506 – 203

        Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature

        Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge

        Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B

        Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696

        © Springer Medizin Verlag GmbH

        Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

        28 min
      • Schmerzmittel in der Schwangerschaft: Was, wann, wieviel?
        mit Dr. med. Wolfgang Paulus, Gynäkologe

        Schmerzen in der Schwangerschaft stellen Behandelnde vor ein Dilemma: Einerseits bestehen Sorgen vor Risiken für das Ungeborene, andererseits kann auch unbehandelter Schmerz Folgen für Mutter und Kind haben. Welche Analgetika kommen infrage, wie sind Paracetamol und Ibuprofen zu bewerten? Und was gilt bei Migräne oder chronischen Schmerzen? Darüber sprechen wir mit dem Reproduktionstoxikologen Dr. med. Wolfgang Paulus.

        Was tun bei Schmerzen in der Schwangerschaft? Schmerzmittel verordnen? Und wenn ja, welche? Auf der einen Seite steht da die Sorge vor unerwünschten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen für da ungeborene Kind. Allerdings ist die Alternative - Nichts tun und die Schwangere die Schmerzen einfach aushalten lassen - auch keine Lösung.

        Das Problem: Studiendaten zur Sicherheit von Medikamenten in der Schwangerschaft fehlen, nicht nur bei Schmerzmitteln. Für einige Subtanzklassen kann man aufgrund der jahrelangen Erfahrung mittlerweile Empfehlungen abgeben. Bei anderen bedarf es einer engen Betreuung und Monitoring des ungeborenen Kindes.

        Was also kann man den Frauen raten und wie sie gut versorgen? Darf eine Schwangere Ibuprofen einnehmen? Wie begegnet man Bedenken gegenüber z.B. Paracetamol? Und wie gehen wir mit Patientinnen um, die aufgrund von Migräne oder chronischen Schmerzen auf Analgetika angewiesen sind?

        Dazu sprechen wir in dieser Folge mit Dr. med. Wolfgang Paulus. Er ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sein Schwerpunkt ist die Reproduktionstoxikologische Risikoevaluation und Beratung. Er leitet die Beratungsstelle für Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit an der Universitätsfrauenklinik Ulm. Außerdem ist er Mitglied im European Network of Teratology Information Services (ENTIS) und Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

        Anlaufstellen
        • Reprotox Universitätsklinikum Ulm: Beratungsstelle für Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit
        • Embryotox Charité Universitätmedizin Berlin: Pharmakovigilanz - und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie
        • Literaturhinweise
          • CME-Beitrag in Der Schmerz: Schmerztherapie während der Schwangerschaft (Zugriff mit Abo)
          • Trainingsfall aus dem Vorbereitungskurs Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin: 26/w in der 15. Schwangerschaftswoche mit akutem Medikamentenbedarf (Zugriff mit Abo)
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            39 min
          • Risikobewertung statt Reflex: Neue S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe
            mit Dr. med. Ruth Peter, Allgemeinmedizinerin

            Die 2026 aktualisierte S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe markiert einen deutlichen Kurswechsel: weg vom "reflexartigen Griff zur Heparinspritze", hin zum risikoadaptierten Vorgehen. Dr. med. Ruth Peter hat die Überarbeitung begleitet. Im Podcast erklärt sie: Wann ist eine Prophylaxe gerechtfertigt? Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle? Und welche Hochrisiko-Konstellationen dürfen nicht übersehen werden?

            Die Indikation zur Thromboseprophylaxe wurde lange Zeit großzügig gestellt, etwa nach einer Unterschenkelfraktur, einer Kniearthroskopie oder vor einem Langstreckenflug. Die überarbeitete Fassung der S3-Leitlinie „Prophylaxe der venösen Thromboembolie“ empfiehlt nun in vielen Situationen ein risikoadaptiertes Vorgehen mit einer individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung.

            Gleichzeitig gibt es weiterhin Konstellationen mit hohem Risiko für venöse Thromboembolien, etwa nach Hüft- und Knieendoprothesen oder größeren abdominalchirurgischen Eingriffen. Auch individuelle Faktoren wie Adipositas oder Rauchen spielen bei der Risikobewertung eine wichtige Rolle.

            „Es geht viel mehr um eine risikoadaptierte Beurteilung, nicht mehr um den reflexartigen Griff zur Heparinspritze“, sagt die Allgemeinmedizinerin Dr. med. Ruth Peter. Sie hat den Aktualisierungsprozess der Leitlinie im Auftrag der DEGAM als Patin begleitet.

            In dieser Folge erklärt Dr. Ruth Peter, was die neue Leitlinie für die tägliche Arbeit in der Hausarztpraxis bedeutet. Wie geht sie vor, wenn Patientinnen und Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden und sie die ambulante Weiterbehandlung übernimmt? Und wie kommuniziert sie mit ihnen über Risiko, Nutzen und Erwartungen?

            Dr. med. Ruth Peter ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und arbeitet in einer Hausarztpraxis in Marburg. Außerdem ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Marburger Institut für Allgemeinmedizin.

            ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert.

            Literaturhinweise
            • S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE)
            • CME-Artikel aus "Zeitschrift für Allgemeinmedizin" Thromboseprophylaxe – wann ist sie erforderlich – und wann nicht unbedingt? (Zugriff mit Abo)
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              Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

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              28 min
            • Typ-1-Diabetes bei Kindern: Früher erkennen, besser behandeln
              mit Prof. Dr. Olga Kordonouri, Pädiaterin und Diabetologin

              Typ-1-Diabetes lässt sich bislang nicht verhindern, aber früher erkennen. Prof. Dr. Olga Kordonouri spricht im Springer Medizin Podcast über die Chancen des Screenings, die Vermeidung von Ketoazidosen und neue Ansätze, den Krankheitsausbruch zu verzögern.

              Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes steigt seit Jahren. Die Erkrankung ist zwar gut behandelbar, kann aber gefährliche Folgen haben. Besonders gefürchtet ist die diabetische Ketoazidose, eine lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung. Im Springer Medizin Podcast spricht Prof. Dr. Olga Kordonouri, Diabetologin und Pädiaterin, darüber, wie sich das Risiko solcher Notfälle verringern lässt.

              Dazu gibt es spezielle Screeningprogramme. Mithilfe von Bluttests lassen sich Autoantikörper, die auf einen späteren Typ-1-Diabetes hinweisen, bereits früh nachweisen. Darin sieht Kordonouri eine wichtige Chance für betroffene Kinder und ihre Familien.

              Zwar lässt sich die Erkrankung derzeit nicht verhindern, doch die frühe Diagnose verschafft Familien wertvolle Zeit zur Vorbereitung. Zudem eröffnen neue immunmodulatorische Therapien die Möglichkeit, den Ausbruch eines manifesten Typ-1-Diabetes hinauszuzögern. „Es ist eine Nachricht, die wir gut begleiten können“, sagt Kordonouri.

              Prof. Dr. Olga Kordonouri, hat sich in den Fachgebieten Pädiatrie und Diabetologie spezialisiert. Sie ist Chefärztin der Diabetologie, Endokrinologie und Allgemeinen Pädiatrie sowie stellvertretende Ärztliche Direktorin am Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult in Hannover.

              Redaktion und Realisation: Cecilia Weber

              Literaturhinweise
              • Früherkennung des Typ-1-Diabetes im Kindesalter, erschienen in der Monatsschrift Kinderheilkunde (Zugriff mit Abo)
              • Populationsscreening auf Inselautoantikörper?, erschienen in der Monatsschrift Kinderheilkunde
              • Inkretinmimetika: Neue Wege in der Behandlung des Typ-1-Diabetes?, erscheinen auf SpringerMedizin.de (Zugriff nach kostenfreier Registrierung)
              • Typ 1 Diabetes mellitus. Neue Aspekte in Therapie und Technologie 2025, erschienen in Die Diabetologie (Zugriff mit Abo)
              • Diabetische Ketoazidose, erschienen in Pädiatrie hands-on (Zugriff nach kostenfreier Registrierung)
              • Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.

                Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

                34 min
              • Viele Erreger, ein Test: Wann lohnt sich die Multiplex-PCR? (gesponsert von Roche Diagnostics Deutschland)
                mit Prof. Dr. Marcus Panning, Institut für Virologie, und PD Dr. Roland Elling, Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, beide vom Universitätsklinikum Freiburg

                Die PCR-Diagnostik bei infektiologischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Ein Trend sind dabei so genannte Multiplex-PCR, also PCR-Untersuchungen, bei denen nicht – wie in der Covid-Pandemie – gezielt nach einem Erreger, sondern gleich nach einem ganzen Panel möglicher Erreger gefahndet wird.

                Wann macht der Einsatz einer Multiplex-PCR Sinn – und wann vielleicht auch nicht? Darüber sprechen Prof. Dr. Marcus Panning, Department für Diagnostik am

                Institut für Virologie, Universitätsklinikum Freiburg, und PD Dr. Roland Elling, Pädiatrische Infektiologie an der Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, ebenfalls vom Universitätsklinikum Freiburg. Das Thema wird dabei aus klinischer sowie aus labormedizinischer Perspektive beleuchtet.

                Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

                Impressum

                "Viele Erreger, ein Test: Wann lohnt sich die Multiplex-PCR?"

                Podcast

                Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin

                Mit freundlicher Unterstützung von Roche Diagnostics Deutschland, Mannheim

                Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV):

                Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg
                Redaktion: Dr. Fabian Weipert

                Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin

                Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0

                Fax: +49 (0) 61 02 / 506 – 203

                Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature

                Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge

                Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B

                Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696

                © Springer Medizin Verlag GmbH

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                24 min
              • Medikamente im Alter: Was absetzen, was weitergeben?
                Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. M. Cristina Polidori, Köln

                Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)

                Viele ältere Patientinnen und Patienten nehmen zehn oder mehr Medikamente ein. Doch je länger eine Medikation besteht, desto wichtiger wird die Frage, ob sie noch zum aktuellen Gesundheitszustand, zur Funktionalität und zu den Therapiezielen passt. „Man kann in der Altersmedizin keine One-size-fits-all-Empfehlungen geben“, sagt Prof. M. Cristina Polidori.

                Im Gespräch mit Moderator Prof. Markus M. Lerch erklärt die Geriaterin Prof. Dr. M. Cristina Polidori, warum die leitliniengerechte Therapie einzelner Erkrankungen im höheren Lebensalter nicht automatisch die beste Therapie ist. Denn bei älteren, multimorbiden Patienten und Patientinnen kann eine Medikation, die ursprünglich sinnvoll war, neue Beschwerden auslösen – und damit eine Verordnungskaskade in Gang setzen.

                Ein Schwerpunkt der Folge ist deshalb das Medikationsmonitoring. Was nehmen Patientinnen oder Patienten wirklich ein, in welcher Dosis, zu welcher Tageszeit und mit welchem Ziel? Entscheidend sei nicht allein die Diagnose, sondern wie es einem Menschen im Alltag geht und welche Funktionen erhalten werden sollen. Prof. Polidori plädiert dafür, vor jedem Deprescribing oder Represcribing zunächst genau hinzuschauen: auf die tatsächliche Einnahme, auf Selbstmedikation, auf Angehörige und Hausärztinnen und Hausärzte als zentrale Partner. So wird aus dem bloßen Streichen von Medikamenten eine individuelle, personenzentrierte Therapieentscheidung.

                Prof. Dr. M. Cristina Polidori ist Internistin und Geriaterin und leitet die Klinische Altersforschung der Klinik II für Innere Medizin der Universitätsklinik Köln. Im Centrum für Medizin im Alter am Evangelischen Krankenhaus Weyertal ist sie zudem für das altersmedizinische Training verantwortlich.

                >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin

                Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

                Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier.

                Literaturhinweise

                Funktionelles Assessment und Medikation im höheren Lebensalter, Ausgabe 03/2026 von Die Innere Medizin](https://www.springermedizin.de/link/52073350?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen))

                (Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo)

                Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de](https://www.springermedizin.de/link/52670952?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen))

                Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

                Redaktion und Realisation: Laura Dittmann und Cecilia Weber

                33 min
              • Anorexia nervosa: Was kommt nach der Klinik?
                mit Dr. Kathrin Peters, Psychologin

                Auch wenn eine stationäre Therapie bei eine Anorexia Nervosa zunächst den erhofften Erfolg gebracht hat, kommt es in der Zeit danach oft zu Rückschlägen mit erneuten Essstörungsgedanken und Gewichtsverlust. Die Psychologin Dr. Kathrin Peters erklärt, welche Bewältigungsstrategien auch außerhalb der Klinik gut umgesetzt werden können und wie Sie Betroffene dabei unterstützen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

                Trotz erfolgreicher stationärer Therapie bleibt die Rückfallrate bei Anorexia nervosa hoch – nachhaltige Strategien für den Alltag sind daher essenziell. In dieser Folge erläutert Dr. Kathrin Peters, wie Gewichtsmapping, strukturierte Mahlzeitenpläne und gezielte Expositionsübungen nicht nur die körperliche Stabilisierung fördern, sondern auch die Eigenständigkeit der Betroffenen stärken. Doch wie gelingt der Transfer in den Alltag?

                Dr. Kathrin Peters ist leitende Psychologin am Fachzentrum für Psychosomatik in der Schön Klinik Bad Staffelstein.

                Redaktion: Claudia Baier

                Interview: Nathalie Brecht

                Literaturhinweise
                • Weiterführung von Bewältigungsstrategien bei Anorexia nervosa: Wie können Betroffene den Bewältigungsverlauf positiv beeinflussen?, erschienen in der Fachzeitschrift Die Psychotherapie
                • Anorexia nervosa im Kindes- und Jugendalter, erschienen im Fachmagazin Pädiatrie (Zugriff nach kostenfreier Registrierung)
                • Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.

                  Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

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