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Medizinische Entscheidungen am Lebensende sind oft komplex, besonders im Pflegeheim. Wann ist eine Krankenhauseinweisung sinnvoll? Wie können Patientenwünsche rechtzeitig dokumentiert werden? Und welche Rolle spielen Hausärztinnen und Hausärzte in diesen Situationen? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Palliativmediziner und Hausarzt Christian Seifert.
Krankenhauseinweisung, Reanimation oder palliative Versorgung: Am Lebensende müssen bei Pflegeheimbewohnerinnen und Pflegeheimbewohnern oft schwierige Entscheidungen getroffen werden. Dabei geht es nicht nur um medizinische Möglichkeiten, sondern auch um die Frage, was die Betroffenen selbst möchten. Wie lassen sich Patientenwille und medizinische Indikation in Einklang bringen? Welche Rolle spielen Patientenverfügungen, Angehörige und Vorausplanung?
Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Christian Seifert. Er erklärt aus seiner hausärztlichen und palliativmedizinischen Perspektive, wie diese teils sensiblen Gespräche geführt werden können und wo ein gelungenes "Advanced Care Planning" an der Realität im Pflegealltag scheitert.
Christian Seifert ist hausärztlich tätiger Internist und Palliativmediziner in Luthe sowie Mitarbeiter am Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.
ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert.
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Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
Die überaktive Blase (OAB) ist ein häufiges urologisches und urogynäkologisches Beschwerdebild, das die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken kann. Im Podcast diskutieren Experten aus Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Urologie, wie die Diagnostik gelingt, welche Therapieoptionen heute verfügbar sind und warum eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend für den Behandlungserfolg ist.
Die OAB ist ein Thema, das für die hausärztliche Versorgung, die Gynäkologie und die Urologie gleichermaßen relevant ist. Zu Gast im Podcast sind daher Experten aus allen drei Fachrichtungen. In dieser Folge diskutieren Dr. Irmgard Landgraf, Allgemeinmedizinerin in eigener hausärztlicher Praxis in Berlin, Dr. Claudia Mörgeli vom Deutschen Beckenboden Zentrum, Klinik für Urogynäkologie am Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin, und Dr. Sebastian Nestler, niedergelassener Urologe in der Praxis UROGATE in Bad Vilbel, aus unterschiedlichen Versorgungsperspektiven.
Im Mittelpunkt stehen die hausärztliche Erstdiagnostik, die Indikationen für eine fachärztliche Abklärung, aktuelle Therapieoptionen sowie die Frage, wie eine fachrichtungsübergreifende Betreuung von Menschen mit OAB optimal gestaltet werden kann.
Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
Impressum
„Wenn ständiger Harndrang den Alltag bestimmt: die überaktive Blase im Fokus“
Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin
Mit freundlicher Unterstützung von APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV):
Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin
Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0
Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature
Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge
Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696
© Springer Medizin Verlag GmbH
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
Schmerzen in der Schwangerschaft stellen Behandelnde vor ein Dilemma: Einerseits bestehen Sorgen vor Risiken für das Ungeborene, andererseits kann auch unbehandelter Schmerz Folgen für Mutter und Kind haben. Welche Analgetika kommen infrage, wie sind Paracetamol und Ibuprofen zu bewerten? Und was gilt bei Migräne oder chronischen Schmerzen? Darüber sprechen wir mit dem Reproduktionstoxikologen Dr. med. Wolfgang Paulus.
Was tun bei Schmerzen in der Schwangerschaft? Schmerzmittel verordnen? Und wenn ja, welche? Auf der einen Seite steht da die Sorge vor unerwünschten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen für da ungeborene Kind. Allerdings ist die Alternative - Nichts tun und die Schwangere die Schmerzen einfach aushalten lassen - auch keine Lösung.
Das Problem: Studiendaten zur Sicherheit von Medikamenten in der Schwangerschaft fehlen, nicht nur bei Schmerzmitteln. Für einige Subtanzklassen kann man aufgrund der jahrelangen Erfahrung mittlerweile Empfehlungen abgeben. Bei anderen bedarf es einer engen Betreuung und Monitoring des ungeborenen Kindes.
Was also kann man den Frauen raten und wie sie gut versorgen? Darf eine Schwangere Ibuprofen einnehmen? Wie begegnet man Bedenken gegenüber z.B. Paracetamol? Und wie gehen wir mit Patientinnen um, die aufgrund von Migräne oder chronischen Schmerzen auf Analgetika angewiesen sind?
Dazu sprechen wir in dieser Folge mit Dr. med. Wolfgang Paulus. Er ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sein Schwerpunkt ist die Reproduktionstoxikologische Risikoevaluation und Beratung. Er leitet die Beratungsstelle für Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit an der Universitätsfrauenklinik Ulm. Außerdem ist er Mitglied im European Network of Teratology Information Services (ENTIS) und Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.
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Die 2026 aktualisierte S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe markiert einen deutlichen Kurswechsel: weg vom "reflexartigen Griff zur Heparinspritze", hin zum risikoadaptierten Vorgehen. Dr. med. Ruth Peter hat die Überarbeitung begleitet. Im Podcast erklärt sie: Wann ist eine Prophylaxe gerechtfertigt? Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle? Und welche Hochrisiko-Konstellationen dürfen nicht übersehen werden?
Die Indikation zur Thromboseprophylaxe wurde lange Zeit großzügig gestellt, etwa nach einer Unterschenkelfraktur, einer Kniearthroskopie oder vor einem Langstreckenflug. Die überarbeitete Fassung der S3-Leitlinie „Prophylaxe der venösen Thromboembolie“ empfiehlt nun in vielen Situationen ein risikoadaptiertes Vorgehen mit einer individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung.
Gleichzeitig gibt es weiterhin Konstellationen mit hohem Risiko für venöse Thromboembolien, etwa nach Hüft- und Knieendoprothesen oder größeren abdominalchirurgischen Eingriffen. Auch individuelle Faktoren wie Adipositas oder Rauchen spielen bei der Risikobewertung eine wichtige Rolle.
„Es geht viel mehr um eine risikoadaptierte Beurteilung, nicht mehr um den reflexartigen Griff zur Heparinspritze“, sagt die Allgemeinmedizinerin Dr. med. Ruth Peter. Sie hat den Aktualisierungsprozess der Leitlinie im Auftrag der DEGAM als Patin begleitet.
In dieser Folge erklärt Dr. Ruth Peter, was die neue Leitlinie für die tägliche Arbeit in der Hausarztpraxis bedeutet. Wie geht sie vor, wenn Patientinnen und Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden und sie die ambulante Weiterbehandlung übernimmt? Und wie kommuniziert sie mit ihnen über Risiko, Nutzen und Erwartungen?
Dr. med. Ruth Peter ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und arbeitet in einer Hausarztpraxis in Marburg. Außerdem ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Marburger Institut für Allgemeinmedizin.
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Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
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Typ-1-Diabetes lässt sich bislang nicht verhindern, aber früher erkennen. Prof. Dr. Olga Kordonouri spricht im Springer Medizin Podcast über die Chancen des Screenings, die Vermeidung von Ketoazidosen und neue Ansätze, den Krankheitsausbruch zu verzögern.
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes steigt seit Jahren. Die Erkrankung ist zwar gut behandelbar, kann aber gefährliche Folgen haben. Besonders gefürchtet ist die diabetische Ketoazidose, eine lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung. Im Springer Medizin Podcast spricht Prof. Dr. Olga Kordonouri, Diabetologin und Pädiaterin, darüber, wie sich das Risiko solcher Notfälle verringern lässt.
Dazu gibt es spezielle Screeningprogramme. Mithilfe von Bluttests lassen sich Autoantikörper, die auf einen späteren Typ-1-Diabetes hinweisen, bereits früh nachweisen. Darin sieht Kordonouri eine wichtige Chance für betroffene Kinder und ihre Familien.
Zwar lässt sich die Erkrankung derzeit nicht verhindern, doch die frühe Diagnose verschafft Familien wertvolle Zeit zur Vorbereitung. Zudem eröffnen neue immunmodulatorische Therapien die Möglichkeit, den Ausbruch eines manifesten Typ-1-Diabetes hinauszuzögern. „Es ist eine Nachricht, die wir gut begleiten können“, sagt Kordonouri.
Prof. Dr. Olga Kordonouri, hat sich in den Fachgebieten Pädiatrie und Diabetologie spezialisiert. Sie ist Chefärztin der Diabetologie, Endokrinologie und Allgemeinen Pädiatrie sowie stellvertretende Ärztliche Direktorin am Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult in Hannover.
Redaktion und Realisation: Cecilia Weber
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Die PCR-Diagnostik bei infektiologischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Ein Trend sind dabei so genannte Multiplex-PCR, also PCR-Untersuchungen, bei denen nicht – wie in der Covid-Pandemie – gezielt nach einem Erreger, sondern gleich nach einem ganzen Panel möglicher Erreger gefahndet wird.
Wann macht der Einsatz einer Multiplex-PCR Sinn – und wann vielleicht auch nicht? Darüber sprechen Prof. Dr. Marcus Panning, Department für Diagnostik am
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Impressum
"Viele Erreger, ein Test: Wann lohnt sich die Multiplex-PCR?"
Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin
Mit freundlicher Unterstützung von Roche Diagnostics Deutschland, Mannheim
Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV):
Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin
Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0
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Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Viele ältere Patientinnen und Patienten nehmen zehn oder mehr Medikamente ein. Doch je länger eine Medikation besteht, desto wichtiger wird die Frage, ob sie noch zum aktuellen Gesundheitszustand, zur Funktionalität und zu den Therapiezielen passt. „Man kann in der Altersmedizin keine One-size-fits-all-Empfehlungen geben“, sagt Prof. M. Cristina Polidori.
Im Gespräch mit Moderator Prof. Markus M. Lerch erklärt die Geriaterin Prof. Dr. M. Cristina Polidori, warum die leitliniengerechte Therapie einzelner Erkrankungen im höheren Lebensalter nicht automatisch die beste Therapie ist. Denn bei älteren, multimorbiden Patienten und Patientinnen kann eine Medikation, die ursprünglich sinnvoll war, neue Beschwerden auslösen – und damit eine Verordnungskaskade in Gang setzen.
Ein Schwerpunkt der Folge ist deshalb das Medikationsmonitoring. Was nehmen Patientinnen oder Patienten wirklich ein, in welcher Dosis, zu welcher Tageszeit und mit welchem Ziel? Entscheidend sei nicht allein die Diagnose, sondern wie es einem Menschen im Alltag geht und welche Funktionen erhalten werden sollen. Prof. Polidori plädiert dafür, vor jedem Deprescribing oder Represcribing zunächst genau hinzuschauen: auf die tatsächliche Einnahme, auf Selbstmedikation, auf Angehörige und Hausärztinnen und Hausärzte als zentrale Partner. So wird aus dem bloßen Streichen von Medikamenten eine individuelle, personenzentrierte Therapieentscheidung.
Prof. Dr. M. Cristina Polidori ist Internistin und Geriaterin und leitet die Klinische Altersforschung der Klinik II für Innere Medizin der Universitätsklinik Köln. Im Centrum für Medizin im Alter am Evangelischen Krankenhaus Weyertal ist sie zudem für das altersmedizinische Training verantwortlich.
>>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin
Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier.
Funktionelles Assessment und Medikation im höheren Lebensalter, Ausgabe 03/2026 von Die Innere Medizin](https://www.springermedizin.de/link/52073350?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen))
(Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo)
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Redaktion und Realisation: Laura Dittmann und Cecilia Weber
Auch wenn eine stationäre Therapie bei eine Anorexia Nervosa zunächst den erhofften Erfolg gebracht hat, kommt es in der Zeit danach oft zu Rückschlägen mit erneuten Essstörungsgedanken und Gewichtsverlust. Die Psychologin Dr. Kathrin Peters erklärt, welche Bewältigungsstrategien auch außerhalb der Klinik gut umgesetzt werden können und wie Sie Betroffene dabei unterstützen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Trotz erfolgreicher stationärer Therapie bleibt die Rückfallrate bei Anorexia nervosa hoch – nachhaltige Strategien für den Alltag sind daher essenziell. In dieser Folge erläutert Dr. Kathrin Peters, wie Gewichtsmapping, strukturierte Mahlzeitenpläne und gezielte Expositionsübungen nicht nur die körperliche Stabilisierung fördern, sondern auch die Eigenständigkeit der Betroffenen stärken. Doch wie gelingt der Transfer in den Alltag?
Dr. Kathrin Peters ist leitende Psychologin am Fachzentrum für Psychosomatik in der Schön Klinik Bad Staffelstein.
Redaktion: Claudia Baier
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Ein Testosteronmangel kann neben sexuellen Symptomen zahlreiche körperliche und psychische Beschwerden verursachen, darunter zum Beispiel Erschöpfung, Stimmungstiefs, Gewichtszunahme und metabolische Auffälligkeiten. Ein erhöhtes Risiko tragen besonders Männer mit Adipositas, Typ-2-Diabetes oder metabolischem Syndrom. Da die Symptome häufig unspezifisch sind, bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Hausärztinnen und Hausärzte sollten daher einen geschärften Blick für Risikofaktoren sowie für typische und untypische Beschwerden haben. Auch die Behandlung kann in vielen Fällen in der Hausarztpraxis erfolgen und dazu beitragen, Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren.
Dr. Alexander Sahi erklärt im Podcast, wie Hausärztinnen und Hausärzte einen Testosteronmangel erkennen, leitliniengerecht behandeln und betroffene Patienten langfristig begleiten können.
Dr. Alexander Sahi ist Androloge und Urologe in einer Privatpraxis in Köln.
Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
Impressum
"Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt"
Podcast
Moderation: Caroline Ring, Berlin
Mit freundlicher Unterstützung von Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV):
Redaktion: Henrik Ellinghaus
Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin
Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0
Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature
Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge
Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696
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Dank moderner Neonatologie erreichen heute immer mehr Frühgeborene das Erwachsenenalter. "Eine Frühgeburt ist keine Anekdote aus der Vergangenheit, sondern ein anamnestischer Hinweis", sagt der Neonatologe Prof. Dr. Dominique Singer. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt er, welche Risiken für Lunge, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel bekannt sind.
Die Surfactant-Substitutionstherapie als kausale Behandlung des Atemnotsyndroms (RDS) bei Frühgeborenen hat in den 1980er und 1990er Jahren zum entscheidenden Durchbruch in der Neonatologie geführt. Seither führt die stetige Weiterentwicklung der frühen intensivmedizinischen Betreuung dazu, dass immer mehr und immer kleinere Frühgeborene ihren erschwerten Start ins Leben überstehen.
Jetzt, 30 bis 40 Jahre später, erreicht die erste Generation von Frühgeborenen das mittlere Erwachsenenalter. Und auch wenn sie den unmittelbaren Komplikationen ihrer Geburt und der frühen Kindheit mittlerweile entwachsen sind, so kann die Frühgeburt doch auch noch heute ihre Spuren hinterlassen. Studien zeigen: Eine Frühgeburt kann das Risiko für bestimmte Lungen-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen erhöhen. Was bedeutet das konkret für die Betreuung dieser "neuen Patientengruppe"? Warum kann die Information „früh geboren“ auch in der hausärztlichen Praxis relevant sein? Und wie lassen sich Studienergebnisse richtig einordnen, ohne Betroffene zu verunsichern?
"Diese Patientinnen und Patienten zeichnen sich durch eine besondere und ernstzunehmende Vulnerabilität aus", sagt der Neonatologie Prof. Dr. Dominique Singer. Er erklärt in dieser Podcastfolge, welche möglichen Langzeitfolgen beobachtet wurden und welche Mechanismen hier eine Rolle spielen könnten.
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