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By Redaktion SpringerMedizin.de
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mit Dr. med. Ruth Peter, Allgemeinmedizinerin Die 2026 aktualisierte S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe markiert einen deutlichen Kurswechsel: weg vom "reflexartigen Griff zur Heparinspritze", hin zum risikoadaptierten Vorgehen. Dr. med. Ruth Peter hat die Überarbeitung begleitet. Im Podcast erklärt sie: Wann ist eine Prophylaxe gerechtfertigt? Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle? Und welche Hochrisiko-Konstellationen dürfen nicht übersehen werden? Die Indikation zur Thromboseprophylaxe wurde lange Zeit großzügig gestellt, etwa nach einer Unterschenkelfraktur, einer Kniearthroskopie oder vor einem Langstreckenflug. Die überarbeitete Fassung der S3-Leitlinie „Prophylaxe der venösen Thromboembolie“ empfiehlt nun in vielen Situationen ein risikoadaptiertes Vorgehen mit einer individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung. Gleichzeitig gibt es weiterhin Konstellationen mit hohem Risiko für venöse Thromboembolien, etwa nach Hüft- und Knieendoprothesen oder größeren abdominalchirurgischen Eingriffen. Auch individuelle Faktoren wie Adipositas oder Rauchen spielen bei der Risikobewertung eine wichtige Rolle. „Es geht viel mehr um eine risikoadaptierte Beurteilung, nicht mehr um den reflexartigen Griff zur Heparinspritze“, sagt die Allgemeinmedizinerin Dr. med. Ruth Peter. Sie hat den Aktualisierungsprozess der Leitlinie im Auftrag der DEGAM als Patin begleitet. In dieser Folge erklärt Dr. Ruth Peter, was die neue Leitlinie für die tägliche Arbeit in der Hausarztpraxis bedeutet. Wie geht sie vor, wenn Patientinnen und Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden und sie die ambulante Weiterbehandlung übernimmt? Und wie kommuniziert sie mit ihnen über Risiko, Nutzen und Erwartungen? Dr. med. Ruth Peter ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und arbeitet in einer Hausarztpraxis in Marburg. Außerdem ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Marburger Institut für Allgemeinmedizin. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE) CME-Artikel aus "Zeitschrift für Allgemeinmedizin" Thromboseprophylaxe – wann ist sie erforderlich – und wann nicht unbedingt? (Zugriff mit Abo) Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de..

mit Dr. Kathrin Peters, Psychologin Auch wenn eine stationäre Therapie bei eine Anorexia Nervosa zunächst den erhofften Erfolg gebracht hat, kommt es in der Zeit danach oft zu Rückschlägen mit erneuten Essstörungsgedanken und Gewichtsverlust. Die Psychologin Dr. Kathrin Peters erklärt, welche Bewältigungsstrategien auch außerhalb der Klinik gut umgesetzt werden können und wie Sie Betroffene dabei unterstützen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Trotz erfolgreicher stationärer Therapie bleibt die Rückfallrate bei Anorexia nervosa hoch – nachhaltige Strategien für den Alltag sind daher essenziell. In dieser Folge erläutert Dr. Kathrin Peters, wie Gewichtsmapping, strukturierte Mahlzeitenpläne und gezielte Expositionsübungen nicht nur die körperliche Stabilisierung fördern, sondern auch die Eigenständigkeit der Betroffenen stärken. Doch wie gelingt der Transfer in den Alltag? Dr. Kathrin Peters ist leitende Psychologin am Fachzentrum für Psychosomatik in der Schön Klinik Bad Staffelstein. Redaktion: Claudia Baier Interview: Nathalie Brecht Literaturhinweise Weiterführung von Bewältigungsstrategien bei Anorexia nervosa: Wie können Betroffene den Bewältigungsverlauf positiv beeinflussen?, erschienen in der Fachzeitschrift Die Psychotherapie Anorexia nervosa im Kindes- und Jugendalter, erschienen im Fachmagazin Pädiatrie (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.

mit Dr. Alexander Sahi, Androloge und Urologe in einer Privatpraxis in Köln Ein Testosteronmangel kann neben sexuellen Symptomen zahlreiche körperliche und psychische Beschwerden verursachen, darunter zum Beispiel Erschöpfung, Stimmungstiefs, Gewichtszunahme und metabolische Auffälligkeiten. Ein erhöhtes Risiko tragen besonders Männer mit Adipositas, Typ-2-Diabetes oder metabolischem Syndrom. Da die Symptome häufig unspezifisch sind, bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Hausärztinnen und Hausärzte sollten daher einen geschärften Blick für Risikofaktoren sowie für typische und untypische Beschwerden haben. Auch die Behandlung kann in vielen Fällen in der Hausarztpraxis erfolgen und dazu beitragen, Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren. Dr. Alexander Sahi erklärt im Podcast, wie Hausärztinnen und Hausärzte einen Testosteronmangel erkennen, leitliniengerecht behandeln und betroffene Patienten langfristig begleiten können. Dr. Alexander Sahi ist Androloge und Urologe in einer Privatpraxis in Köln. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum "Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt" Podcast Moderation: Caroline Ring, Berlin Mit freundlicher Unterstützung von Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Henrik Ellinghaus Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0 Fax: +49 (0) 61 02 / 506 – 203 E-Mail: [email protected] Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

mit Prof. Dr. Dominique Singer, Neonatologe Dank moderner Neonatologie erreichen heute immer mehr Frühgeborene das Erwachsenenalter. "Eine Frühgeburt ist keine Anekdote aus der Vergangenheit, sondern ein anamnestischer Hinweis", sagt der Neonatologe Prof. Dr. Dominique Singer. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt er, welche Risiken für Lunge, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel bekannt sind. Die Surfactant-Substitutionstherapie als kausale Behandlung des Atemnotsyndroms (RDS) bei Frühgeborenen hat in den 1980er und 1990er Jahren zum entscheidenden Durchbruch in der Neonatologie geführt. Seither führt die stetige Weiterentwicklung der frühen intensivmedizinischen Betreuung dazu, dass immer mehr und immer kleinere Frühgeborene ihren erschwerten Start ins Leben überstehen. Jetzt, 30 bis 40 Jahre später, erreicht die erste Generation von Frühgeborenen das mittlere Erwachsenenalter. Und auch wenn sie den unmittelbaren Komplikationen ihrer Geburt und der frühen Kindheit mittlerweile entwachsen sind, so kann die Frühgeburt doch auch noch heute ihre Spuren hinterlassen. Studien zeigen: Eine Frühgeburt kann das Risiko für bestimmte Lungen-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen erhöhen. Was bedeutet das konkret für die Betreuung dieser "neuen Patientengruppe"? Warum kann die Information „früh geboren“ auch in der hausärztlichen Praxis relevant sein? Und wie lassen sich Studienergebnisse richtig einordnen, ohne Betroffene zu verunsichern? "Diese Patientinnen und Patienten zeichnen sich durch eine besondere und ernstzunehmende Vulnerabilität aus", sagt der Neonatologie Prof. Dr. Dominique Singer. Er erklärt in dieser Podcastfolge, welche möglichen Langzeitfolgen beobachtet wurden und welche Mechanismen hier eine Rolle spielen könnten. Literaturhinweise Beitrag aus der Zeitschrift für Allgemeinmedizin: "Erwachsene Frühgeborene: Risikoprofil und Versorgungsbedarf einer neuen Patientengruppe" Beitrag aus der Zeitschrift gynäkologie + geburtshilfe: "Fortschritte in der Neonatologie" Publikationen des Bundesverbands Frühgeborene e.V." Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert.

mit Dr. Gudula Kirtschig, Dermatologin Selbst für erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte stellt der Lichen sclerosus oft eine diagnostische Herausforderung dar. Die Betroffenen leiden unter Juckreiz, Schmerzen und Hautveränderungen im Genitalbereich. Dennoch bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Im Podcast erklärt Dr. Gudula Kirtschig, warum das so ist, worauf es bei der Diagnose ankommt und welche Therapien helfen. Der Lichen sclerosus begleitet Betroffene häufig das gesamte Leben. Im Gegensatz zu anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen gibt es bislang weder zugelassene Biologika noch umfangreiche Forschung. Woran liegt das und was empfiehlt die neue Leitlinie für die Kortison-Therapie? Dr. Gudula Kirtschig, Dermatologin und Leitlinienkoordinatorin, ist auf den Lichen sclerosus spezialisiert. Im Podcast gibt sie fundierte Einblicke in Diagnostik und Therapie, ordnet den aktuellen Forschungsstand ein und erklärt, wie die Erkrankung am besten in der Praxis gemanagt wird. Literaturhinweise Beitrag in "hautnah dermatologie" Lichen sclerosus S3-Leiltinie: frühe Diagnose und Therapie sind entscheidend (kostenfrei nach Registrierung) Beitrag in "Die Dermatologie" Genitaler Lichen sclerosus und Lichen planus (kostenfrei nach Registrierung) Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
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