Zeitgenossenschaft

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By Fabian TrinklerHistory
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Zeitgenossenschaft episodes

  • Der Bau des ersten Gotthard Eisenbahntunnels

    Was ist eigentlich ein Podcast zur Schweizer Geschichte ohne eine Folge zum Gotthard?

    Unvollständig!

    Genau darum holen wir das in dieser Episode nach und erkunden dafür die Geschichte des allerersten Tunnels am Gotthard. Er war gleichzeitig die erste in der Schweiz gebaute Alpenpassage und hatte darum eine enorme Bedeutung für die Entwicklung des Schweizer Bundesstaates.

    Um dieses komplexe Thema besser zu verstehen, dürfen wir wie immer auf die Unterstützung eines ausgewiesenen Experten zählen: Kilian Elsasser spezialisiert sich seit Jahrzehnten auf die vielschichtige Geschichte rund um den Gotthard und hat dazu auch mehrfach publiziert.

    Mehr Informationen:

    • Zur Homepage von Kilian T. Elsasser (Museumsfabrik)
    • Zum Buch "Drei Weltrekorde am Gotthard"
    • Mehr Infos zum Rundgang im Göschenen mit dem Visierstollen

    Alle Folgen der Zeitgenossenschaft sind auf den gängigen Podcast Portalen wie Spotify, unserer RSS-Seite oder auf unserer Homepage www.zeit-genossenschaft.ch zu hören.

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    52 min
  • Das Ritterhaus Bubikon - ein Schaufenster ins späte Mittelalter

    Habt ihr euch je gefragt, wie die Pfade des einflussreichen Johanniterordens, die Geschicke der Stadt Zürich und die Umbrüche der Reformation ineinandergreifen?

    Nein? Dann seit ihr bei dieser Folge der Zeitgenossenschaft genau richtig. Wir begeben uns auf Spurensuche im Ritterhaus Bubikon. Wir zeigen euch, wie diese historischen Entwicklungen in einem kleinen Ort im Zürcher Oberland ineinanderflossen und was die damit einhergehenden Veränderungen ganz konkret für das Leben der Menschen vor Ort bedeuteten.

    Ich freue mich sehr, für dieses Gespräch die Gastfreundschaft von Stefanie Fivian in Anspruch zu nehmen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ritterhaus und kennt sich darum im Thema hervorragend aus.

    Mehr Informationen zum heutigen Thema findet ihr:

    • Auf der Homepage des Ritterhauses
    • Auf der Homepage www.bubikon.ch
    • Auf den Schweizer Ordenseiten der Johanniter und der Malteser

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    44 min
  • Walter Bosshard - Fotograf, Journalist, Pionier

    Diese Episode der Zeitgenossenschaft erzählt die zwischenzeitilch vergessene, aber nicht weniger spannende Lebensgeschichte von Walter Bosshard. Dieser arbeitete ab den 1920er Jahren als Journalist und Fotograf in vielen Weltregionen und spezialisiert sich in den 1930er auf China. Dort schaffte er es als erste Person, ein Farbfoto von Mao Zedong - dem späteren Begründer der Volksrepublik China - zu schiessen. Seine Fotos und Texte geben einen seltenen Einblick in eine Weltregion, die zu dieser Zeit ansonsten fast vergessen war.

    Erzählt wird diese spannende Geschichte von Dr. Daniel Nerlich, er ist der stellvertretende Archivleiter im Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich, wo der Nachlass von Walter Bosshard lagert. Herzlichen Dank für die tolle Kooperation.

    • Fotostrecke, mit run300 Bilder von Walter Bosshard: https://fotostiftung.zetcom.net/de/collection/?f=relatedWorks_1905_Walter+Bosshard

    • Beitrag bei CCTV Beitrag, wo man einige Sequenzen aus dem Film von Walter Bosshard über Mao Zedong schauen kann: https://polybox.ethz.ch/index.php/s/6GnRgPFf6cg9nYw

    • Nachlasses von Walter Bosshard direkt im Archiv für Zeitgeschichte: https://onlinearchives.ethz.ch/archive/tree/67eb3ac55e51467e8c0a52f499951d39?page=0&pageSize=10

    • Die “Brücke der Freundschaft” ist eine Kooperation des Archivs für Zeitgeschichte mit dem Stadtarchiv Shanghai und weiteren chinesischen Institutionen: https://afz.ethz.ch/lehre-forschung/brennpunkt-zeitgeschichte/ausstellungen/bruecke-der-freundschaft.html

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    41 min
  • Mythos Schweiz

    "In Gottes Namen. Amen. Das öffentliche Ansehen und Wohl erfordert, dass Friedensordnungen dauernde Geltung gegeben werde."

    Mit diesen feierlichen Worten beginnt der Bundesbrief von 1291. Darin verpflichten sich die Talschaften von Uri, Schwyz und Unterwalden – angesichts der "Arglist der Zeit" – gegenseitig zu Beistand, Rat und Förderung, um sich mit Leib und Gut gegen jede Gewalt zu schützen.

    Dieses historische Dokument gilt heute, zusammen mit dem Rütlischwur und Wilhelm Tell, als einer der wichtigsten Pfeiler unseres Schweizer Selbstverständnisses.

    Aber warum eigentlich? Was macht genau dieses Stück Pergament so besonders? Und wie viel Mythos steckt eigentlich in dieser Gründungsgeschichte unserer schönen Schweiz?

    Um diese Fragen zu klären, begrüsse ich heute die Expertin schlechthin für dieses Thema: Annina Michel.

    Sie ist die Leiterin des Bundesbriefmuseums in Schwyz und wird dieses komplexe Thema für uns einordnen. Ein Besuch dort lohnt sich sehr, man kann auch Führungen für Gruppen buchen.

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    33 min
  • Der Urning

    In der heutigen Folge steht kein grosser Staatsmann, kein berühmter Wissenschaftler und auch kein verwegener Feldherr im Fokus. Sondern ein Mensch, der auf seine eigene Weise zum Pionier wurde und dann lange in Vergessenheit geriet.

    Jakob Rudolf Forster lebte zwischen 1853 und 1926 und stand offen zu seiner Homosexualität.

    Die beiden heutigen Gäste haben seine bewegte Lebensgeschichte des in einem lebendigen Buch niedergeschrieben und erzählen uns heute spannende Einblicke davon.

    Philipp Hofstetter ist selbständiger Historiker und Archivar. Er setzt seit über 20 Jahren Projekte im Bereich Geschichte um. René Hornung ist Freelance-Journalist im Pressebüro St.Gallen. Er schreibt über Architektur, Kultur, Politik und Wirtschaft.

    Mehr Informationen zu dieser Episode findet ihr:

    • Im Buch von René und Philipp: Der Urning. Selbstbewusst Schwul vor 1900.
    • In der von Jakob Rudolf Forster im Eigenverlag herausgegebene Autobiographie auf e-rara
    • Auf der Homepage von Philipp Hofstetter

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    *Die Zeitgenossenschaft bedankt sich sehr bei der Stadt Zug für den grosszügigen Förderbeitrag, welcher dieses Projekt möglich macht.

    **Da es kein Fotographie von Jakob Rudolf Forster erhalten geblieben ist, steht als Episodenbild stellvertretend ein Bild der Zürcher Männerbadeanstalt.

    47 min
  • Landamme Chruselchopf. Oder wie Schwyz einmal fast in zwei Halbkantone zerbrochen wäre

    Gast in dieser Folge der Zeitgenossenschaft ist Kaspar Michel, er war 2016 nach dem Studium mein erster richtiger Chef. Damals war er Finanzdirektor und damit Regierungsrat im Kanton Schwyz, ein Amt, welches er zwischen 2010 und 2022 innehatte.

    Davor hat er Geschichte und Staatswissenschaften studiert und war über acht Jahre lang Staatsarchivar im Kanton Schwyz. Er ist ein äusserst profunder Kenner der Geschichte des Innerschweizer Kantons.

    Mitgebracht hat er uns die faszinierende Biographie von Melchior Diethelm. Anhand seiner Lebensgeschichte erhalten wir einen wunderbar spannenden Einblick in die politischen Verhältnisse im Kanton Schwyz zwischen ca. 1815-1850. Zusätzlich erfahren wir aber einiges über die Entwicklungen in der Eidgenossenschaft selber, welche sich auf dem Weg zur ersten Bundesverfassung 1848 und damit im zeitweise schmerzhaften Wandel vom Staatenbund zum Bundestaat befand.

    Kaspar hat die Geschichte von Melchior Diethelm in einem spannenden Artikel niedergeschrieben.

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    40 min
  • Eine unbekannte Seite des General Ulrich Wille (1. Weltkrieg)

    2025 markiert das 100. Todesjahr von General Ulrich Wille, dem obersten Schweizer Militär während dem ersten Weltkrieg.

    Passend dazu haben wir in dieser Folge einen besonderen Leckerbissen für euch! Über Gnadengesuche an den General erhalten einen seltenen Einblick in einige Lebensgeschichten von ganz gewöhnlichen Bürgerinnen und Bürger der Schweiz während des Ersten Weltkriegs. Zudem lernen wir eine weniger erforschte Seite des als kompromisslosen Disziplinator bekannten Ulrich Wille kennen.

    Von diesen Geschichten erzählen wird uns Lea Moliterni. Lea ist ein Multitalent, arbeitet beim Schweizerischen Roten Kreuz, wirkt nebenbei in verschiedenen Projekten als freie Historikerin und hat für ihre Doktorarbeit mit dem Namen "Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen" ein spannendes Buch zum heutigen Thema geschrieben.

    Alle Folgen der Zeitgenossenschaft sind auf den gängigen Podcast Portalen oder auf unserer Homepage www.zeit-genossenschaft.ch zu hören.

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    46 min
  • Wirtschaftsgeschichte der Schweiz - Teil 3 (aktuelle Entwicklungen)

    In dieser Folge der Zeitgenossenschaft widmen wir uns der wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz in den letzten Jahren und Jahrzehnten, nehmen dafür aber die aktuellen Entwicklungen im Herbst 2024 als Anlass. Davon ausgehend versuchen wir, einige der wichtigen Akteure und Mechanismen für die Schweizer Konjunktur darzustellen und historisch einzuordnen.

    Der Gast ist mit Tobias Straumann ein alter Bekannter und langjähriger Unterstützer der Zeitgenossenschaft. Tobias ist ordentlicher Professor für Geschichte der Neuzeit und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich und gilt als einer der renommiertesten Experten für die Wirtschaftsgeschichte der Schweiz. Er publiziert regelmässig zu den hier besprochenen Themen und seine Beiträge erscheinen oft in den grossen Zeitungen.

    Wer sich gerne noch etwas für dieses nicht immer einfach greifbare Thema rüsten möchte, dem empfehle ich die Folgen 2 und 4 dieses Podcasts, wo wir gemeinsam mit Tobias die Schweizer Wirtschaftsgeschichte im 20 Jahrhundert bereits erforscht und damit sozusagen das Fundament für diese Folge gebaut haben.

    Alle Folgen der Zeitgenossenschaft sind auf den gängigen Podcast Portalen oder auf unserer Homepage www.zeit-genossenschaft.ch zu hören.

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    38 min
  • BONUSFOLGE: Warum ein Schweizer am Wiener Kongress im Vorzimmer des russischen Zaren sass

    Im folgenden Gespräch erörtern wir die sehr spannende Lebensgeschichte von Frederic-César de la Harpe, einem Schweizer Politiker, welcher in einem bewegten Leben zwischen 1754 und 1838 viel erlebt hat. Mitunter hat er für die Unabhängigkeit des Kantons Waadt von der Obrigkeit in Bern gekämpft, hat einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Erziehung eines wichtigen russischen Zaren beigetragen, hat in der Schweiz per Staatsstreich kurzzeitig die Macht an sich gerissen und hat schliesslich auch mit Napoleon Bonaparte verkehrt. Wie all das zusammenhängt, erzählt unser Gast Olivier Meuwly, welcher sich intensiv mit dem Protagonisten auseinander gesetzt hat.

    Achtung Bonusfolge: Aufgrund einer Sprachbarriere zwischen mir und dem heutigen Gast, entsprechen einige Teile des folgenden Gesprächs nicht dem üblichen Audio-Standard dieses Podcasts und es kann Stellen enthalten, welche eher schwer verständlich sind.

    Ich habe mich aber aus drei Gründen entschieden, die Unterhaltung als Bonusfolge dieser zweiten Staffel der Zeitgenossenschaft trotzdem zu veröffentlichen.

    • Erstens ist die Lebensgeschichte des Protagonisten Frederic César de la Harpe sehr spannend und in unserer Schweizer Geschichtsschreibung nicht sehr präsent.
    • Zweitens kommt mit Olivier Meuwly zum ersten Mal ein Vertreter der französischsprachigen Westschweiz zu Wort in diesem Format.
    • Drittens hatten wir beim Probehören das Gefühl, dass zwar einige Stellen etwas schwer verständlich sind, es aber trotzdem möglich ist, dem roten Faden der Unterhaltung zu folgen. Es wäre sehr schade gewesen, diese spannende Biographie im digitalen Mülleimer unseres Archivs verschwinden zu lassen.
    54 min
  • Wie in Rothenthurm kein Waffenplatz gebaut wurde

    Die Schweiz ist das einzige Land, in welchem der Moorschutz in der Verfassung festgeschrieben ist. In Artikel 78, Absatz 5 unserer Bundesverfassung steht nämlich:

    Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und gesamtschweizerischer Bedeutung sind geschützt. Es dürfen darin weder Anlagen gebaut noch Bodenveränderungen vorgenommen werden.

    Normalerweise regelt die Bundesverfassung als oberstes Organ des Schweizer Rechtssystems aber keine so konkreten Sachverhalte und so überrascht es nicht, dass dieser Absatz über eine erfolgreiche Volksinitiative 1987 in die Verfassung geschrieben wurde.

    Interessanterweise war der Auslöser dafür aber nicht vordergründig die Sorge um die Moore im schönen Schweizerland, sondern entstand vielmehr durch den lokalen Widerstand gegen einen neuen Waffenplatz der Armee im Gebiet von Rothenthurm im Kanton Schwyz.

    Stephanie Müller ist in der Nähe des fraglichen Gebiets aufgewachsen und hat die verschiedenen Akteure und Akteurinnen sowie die jeweiligen Motive in ihrem 2023 veröffentlichten Buch “Rothenthurm. Der Kampf um den Waffenplatz". aufgearbeitet. Nun hat sie den Weg zu uns in die Zeitgenossenschaft gefunden und wird uns erzählen, wie es den Einwohner des kleinen Dorfes im Herzen der Zentralschweiz gelungen ist, sich erfolgreich gegen die Pläne des übermächtig wirkenden Eidgenössische Militärdepartements zu wehren.

    Diese Folge der Zeitgenossenschaft ist auf den gängigen Podcast Portalen oder auf unserer Homepage

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    34 min

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Episoden der Schweizer Geschichte kurz und knackig erzählt - das ist unser Podcast Zeitgenossenschaft. In jeder Folge beleuchten wir mit einem Gast einen spannenden Aspekt unserer ereignisreichen…