
Sign up to save your podcasts
Or


Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu – Zeit für einen Rückblick auf ein Jahr voller Herausforderungen, Fortschritte und Rückschläge. In dieser Episode spricht Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, mit Host Jonas Zerweck, Referent für Digitale Kommunikation am Wuppertal Institut. Gemeinsam beleuchten sie positive Entwicklungen wie die Dynamik im Bereich der erneuerbaren Energien und Fortschritte bei der Wasserstoff-Infrastruktur, die wichtigen Rückenwind für die Energiewende geben. Gleichzeitig thematisieren sie Rückschläge, etwa die Abschaffung der Sektoren im Klimaschutzgesetz, Unsicherheiten durch die politische Lage und das ausbleibende Momentum auf internationaler Ebene.
Mit Blick auf 2025 betont Fischedick die Notwendigkeit von Mut und entschlossenem Handeln. Trotz aller Herausforderungen sieht er Hoffnung, da der Handlungsdruck an vielen Stellen unübersehbar geworden ist. Der Wandel kann noch gelingen – mit Zuversicht, Planungssicherheit und einem gemeinsamen Gestaltungswillen.
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Die EU steht vor wegweisenden Entscheidungen: In Brüssel nehmen die neuen Kommissar*innen ihre Arbeit auf und zentrale Fragen der Industriepolitik rücken in den Fokus. Warum ist eine funktionierende Industriepolitik so essenziell – und welche Herausforderungen gilt es zu meistern? In dieser Folge sprechen Michael Bloss, EU-Parlamentarier der Grünen/EFA und Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, und Dr. Lukas Hermwille, Co-Leiter des Forschungsbereichs Transformative Industriepolitik am Wuppertal Institut, über die Rolle der EU in einer globalisierten Welt. Sie beleuchten, wie gute Industriepolitik zur Sicherung des Wohlstands und zum Klimaschutz beiträgt – und was nötig ist, um im Handel mit starken Partnern wie China oder den USA zu bestehen.
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Am 11. November beginnt die COP29 in Aserbaidschan – eine Klimakonferenz, die insbesondere die Verantwortung der Industrieländer für die Klimafinanzierung im Globalen Süden in den Mittelpunkt rückt. In dieser Episode spricht Dr. Heike Henn, Leiterin der Unterabteilung Klima, Energie und Umwelt im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, über die Ziele der deutschen Delegation. Gemeinsam mit Carsten Elsner, Researcher im Bereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut, analysiert sie die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Konferenz.
Beide Gäste beleuchten die besonderen Rahmenbedingungen der diesjährigen COP, darunter die Rolle des Gastgeberlands Aserbaidschan und die aktuellen geopolitischen Spannungen. Sie sind sich einig, dass ein positives Signal von der Konferenz ausgehen könnte, das auch nichtstaatliche Akteure ermutigt, stärker in Klimaschutz zu investieren.
Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung zum Wuppertal Lunch zur COP29 gibt es hier: https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/8745
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Unsere Städte stehen vor großen Herausforderungen, wenn es um Klimaanpassung und Mobilität geht. Wie können unsere Wohnquartiere dabei gleichzeitig lebenswerter werden? In dieser Episode von Zukunftswissen.fm sind Robert Broesi, Geschäftsführer des Planungsbüros must in Köln, und Dr. Steven März, Senior Researcher im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut, zu Gast. Beide berichten von ihren Erfahrungen aus dem Projekt LesSON, das sich mit der Frage beschäftigt, was eine lebenswerte Straße ausmacht. Im Gespräch teilen sie ihre Erkenntnisse darüber, wie Bürger*innenbeteiligung zu erfolgreichen Quartiersumbauten beitragen kann und welche Hürden es dabei zu überwinden gilt.
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Krisen überall und das seit Jahren! Einen scharfen und genauen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit zu behalten ist wichtig, aber es ermüdet auch und kann frustrieren. Oft fällt es leichter, wenn das Ziel lockt und wir auf etwas hin anstatt von etwas weg arbeiten. Das gilt individuell aber auch gesellschaftlich. Die utopischen Visionen von Solarpunk versprechen eine Welt in Frieden und Harmonie und erneuerbare Energien versorgen die Menschen, die umgeben von viel Natur und Pflanzen frei von Sorgen sind. Das "Punkt" betont den radikalen Bruch zur heutigen Welt – etwa wenn es um das Wirtschaften geht. In dieser Folge sprechen Lino Zeddies, Gesellschaftsentwickler, Autor und Transformationsbegleiter, und Dr. Imke Schmidt, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Zirkulärer Wandel am Wuppertal Institut, darüber, was Solarpunk genau ist und wie solche Visionen uns stärken können. Wie würde ein Wirtschaftssystem in einer solchen Welt aussehen? Und was lässt sich über dier Verteilung von Verantwortung in Gesellschaften anhand solcher Visionen verstehen?
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
In dieser Episode von dreht sich alles um die Zukunft der Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Zu Gast sind Prof. Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, und Sophia von Bonin, Mission Lead Circular Futures bei ProjectTogether. Sie beleuchten, warum das Thema Kreislaufwirtschaft hierzulande noch am Anfang steht und welche Hindernisse einer Weiterentwicklung im Wege stehen. Im Gespräch diskutieren sie den notwendigen Paradigmenwechsel, der über die bisherige Fokussierung auf Recycling hinausgehen muss. Beide Experten sind sich einig, dass die erfolgreiche Umsetzung der im Entstehen sich befindenden Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie nur durch das aktive Mitwirken von Wirtschaft, Zivilgesellschaft und weiteren Akteuren gelingen kann.
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
In dieser Folge geht es um den digitalen Produktpass und seine Bedeutung für die Kreislaufwirtschaft. Dr. Holger Berg, stellvertretender Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft und Co-Leiter des Forschungsbereichs Digitale Transformation am Wuppertal Institut, erklärt, warum umfassende Informationen über Produkte und Materialien essentiell sind, um sie im Kreis führen zu können. Gemeinsam mit Tilmann Vahle, Director for Sustainable Mobility and Batteries bei Systemiq, einem Think Tank und Unternehmensberatung für Nachhaltigkeit, beleuchtet Berg die anstehende Einführung des digitalen Produktpasses durch die EU. Vahle erläutert die Bedeutung des Produktpasses für die Unabhängigkeit von kritischen Rohstoffen und die Reduktion von Importen. Die beiden Experten diskutieren die Herausforderungen, die Unternehmen unterschiedlicher Größe bei der Umsetzung des digitalen Produktpasses erwarten, und bewerten dessen Bedeutung auf globaler Ebene. Sie sind optimistisch, dass der digitale Produktpass eine zentrale Rolle beim Etablieren einer Kreislaufwirtschaft spielen wird. Vahle berichtet von der positiven Erwartungshaltung vieler Unternehmen, während Berg bereits erste Veränderungen und neue Geschäftsmodelle beobachtet.
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
In dieser Podcastepisode geht es um die Auswirkungen der veränderten Klimabedingungen auf unsere Gesundheit. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren“ sowie Co-Leiterin des Forschungsbereichs Innovationslabore am Wuppertal Institut, und Dr. med. Andrea Nakoinz, Fachärztin für Anästhesie und Teil des Hitzeteams von KLUG e.V., diskutieren darüber, wie extreme Wetterbedingungen die Gesundheitssysteme belasten könnten. Die beiden Expertinnen erklären, welche individuellen Schutzmaßnahmen ergriffen werden sollten und welche systemischen Veränderungen notwendig sind. Besonderen Wert legen sie auf die Integration des Gesundheitsschutzes in die Klimapolitik und Stadtentwicklung. Ihr Gespräch liefert Einblicke und praktische Empfehlungen, wie wir uns und unsere Gesellschaft besser auf extreme Wetterlagen vorbereiten können.
Die angesprochenen Studien findet ihr jeweils unter diesen Links:
BARMER-EKG, Studie des Wuppertal Instituts
PACE-Studie (Planetary Health Action Survey)
Die Studie zum Verhältnis von Hitze- und Kältetoten (Andrea Nakoinz spricht von einer Studie der "Bill & Melinda Gates Stiftung", die gemeinte Studie ist allerdings diese und in "The Lancet" erschienen)
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Smartphones verbinden Menschen weltweit und sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch ihre kurze Nutzungsdauer von durchschnittlich nur 2,5 Jahren in Deutschland hat erhebliche Folgen für Umwelt und Klima. Rund 80 Prozent der CO2-Emissionen entstehen bereits in der Produktion. In der aktuellen Episode unseres Podcasts ist Dr. Julia Reinhard, Researcherin im Forschungsbereich Digitale Transformation am Wuppertal Institut, zu Gast. Sie ist federführende Autorin des Diskussionspapiers “Circularity as the Service” und erläutert, wie durch zirkuläre Angebote und bessere Reparaturmöglichkeiten die Emissionen gesenkt werden können. Ebenfalls zu Gast ist Sebastian Daus, Co-Founder und CEO bei FixFirst. Er erklärt, warum eine verbesserte Reparatur-Experience notwendig ist und welche Hürden derzeit noch bestehen. Beide diskutieren, wie Zirkularität in Geschäftsmodellen des Smartphone-Markts integriert und durch politische Vorgaben unterstützt werden kann.
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland und die Olympischen Spiele in Paris stehen an! Stefan Wagner, verantwortlich für die Stabsstelle Unternehmensentwicklung beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim und Mitglied der Nachhaltigkeitskommission der Deutschen Fußball Liga, sowie Dr. Imke Schmidt, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Zirkulärer Wandel am Wuppertal Institut, beleuchten die ökologischen und sozialen Auswirkungen der beiden Veranstaltungen. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist der hohe Anteil der CO2-Emissionen durch die An- und Abreise der Fans bei der Fußball-EM. Andere Faktoren mit Einfluss auf die Emissionen seien der Konsum rund die Spiele, die Verpflegung der Fans und die Stadien. Die Olympischen Spiele böten ähnliche Herausforderungen und Chancen. Wagner und Schmidt sind sich einig: Die Konzentration der Spiele in einer Stadt bringe einige Unterschiede im Nachhaltigkeitskonzept mit sich. Sie betonen, dass Großveranstaltungen wie diese eine wichtige Signalwirkung haben – und damit das Potenzial, nachhaltige Veränderungen in der Gesellschaft anzustoßen.
Zur internationalen Initiative Sports20 geht es hier: https://sports20.org/de/
***
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
From the publisher's feed

180 Listeners

229 Listeners

99 Listeners

45 Listeners

185 Listeners

54 Listeners

99 Listeners

9 Listeners

6 Listeners

7 Listeners

326 Listeners

30 Listeners

3 Listeners

25 Listeners