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Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, aber anstatt ihre Wohnung zu wärmen, müssen einige Menschen die Heizung ausgeschaltet lassen und frieren. Andere sind gezwungen, den Kühlschrank abzustellen, oder können es sich finanziell nicht leisten, die Kinder zum Arzt zu bringen. Energiearmut ist bittere Realität, allerdings im öffentlichen Diskurs als Thema unterrepräsentiert. Grundsätzlich betrifft sie die drei Bereiche Energie, Wärme und Mobilität. Aber die Konsequenzen wirken sich oft auf das gesamte Leben aus – etwa, wenn Betroffene abwägen müssen, die Wohnung zu heizen oder sich gesund zu ernähren. Im Gespräch umreißen Dr. Katja Schumacher, stellvertretende Leiterin des Bereichs Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, und Florin Vondung, Senior Researcher im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, die Komplexität des Themas, erklären Gründe für Energiearmut und warum die Zeit drängt – und sie erzählen, was ihnen Mut für die Zukunft macht.
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Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Um den Klimawandel entscheidend zu verlangsamen, müssen die Menschen ihren Ressourcenverbrauch deutlich reduzieren. Jedes Jahr liegt dieser deutlich über dem, was die planetaren Grenzen eigentlich hergeben. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen sozialen Gruppen. Vermögende Menschen sind im Schnitt für deutlich mehr Emissionen verantwortlich als solche mit geringem Einkommen. Bei den Reichen liegt daher der große Hebel für die Transformation. Um einer Lösung näher zu kommen, wird die Frage nach dem richtigen Maß wichtig. Hier setzt Suffizienz an: Was ist genug? Das bedeutet zum einen eine Reduktion, wo zu viel verbraucht wird, aber auch eine Erhöhung überall dort, wo es noch nicht genug gibt. Wie wir die Welt gerechter und gleichzeitig klimaschonender gestalten können, diskutieren in dieser Episode Astrid Schaffert, Referentin für sozial gerechte Klimapolitik und Leiterin der Arbeitsgruppe Klimaschutz bei der Caritas, und Lotte Nawothnig, Junior Researcherin im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut.
Zum Zukunftsimpuls: Suffizienz-Strategien für Konsum, Gebäude, Verkehr, Kreislaufwirtschaft und Energie
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Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Täglich werden Forschungseinrichtungen wie Universitäten oder das Wuppertal Institut von Kriminellen digital attackiert. Gegen solche Hacks muss sich die Wissenschaft verteidigen – was eine große Herausforderung darstellt: Nicht nur ist wissenschaftliche Arbeite meist ein offener Prozess mit diversen Schnittstellen und Partner*innen, was eine Vielzahl an Angriffszielen bietet Auch die finanziellen Ausstattungen ermöglichen oft nicht denselben Schutz wie etwa in der freien Wirtschaft. Über digitale Gefahren, Herausforderungen und Verteidigungsmaßnahmen diskutieren in dieser Folge Prof. Dr. Birgitta Wolff, Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, und Michael Lüttig, Leiter der EDV am Wuppertal Institut.
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Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Stadtwerke versorgen die Bevölkerung mit Grundsätzlichem – Strom, Wasser und Wärme. Sie stehen vor der riesigen Aufgabe, die klima- und energiepolitischen Entscheidungen in die Tat umzusetzen. Aber warum sind gerade diese kommunalen Unternehmen für die Energiewende so wichtig?
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Künstliche Intelligenz verändert beinahe jeden Bereich unserer Gesellschaft. Auch die Wissenschaft sucht ihren Umgang mit der neuen Technologie. Dabei eröffnen sich große Chancen, schließlich arbeitet die Wissenschaft oft mit großen Datensätzen – und überall, wo viele Daten existieren, kann Künstliche Intelligenz ansetzen. Sie kann Muster erkennen, Kategorien zuordnen und Daten generieren. Allein: Wie verändert KI das wissenschaftliche Arbeiten der Zukunft? Und welche Chancen und Risiken ergeben sich?
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Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Plastik findet sich praktisch überall und wir sind darauf angewiesen. Es ist nicht nur vielseitig und nützlich, sondern auch günstig und leicht. In der Medizin rettet es Leben und in Zügen sorgt es für klimaschonende Reisen. Aber Plastik schadet auch massiv der Umwelt und zerstört Lebensräume und führt zu Krankheiten. Das zeigt, dass wir jeden Tag zu viel Plastik produzieren und verbrauchen. Wie also können wir die Zukunft sinnvoll gestalten? Brauchen wir überhaupt noch Plastik und wenn ja, wie sollten wir damit umgehen?
Über das System “Plastik”, über Recycling und Mehrweg-Lösungen diskutieren in dieser Folge Benedict Wermter, Investigativjournalist und Autor des Buchs „Die Plastiksucht“, und Prof. Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut.
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Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei Twitter @Wupperinst sowie Instagram @wupperinst
Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
With the release of AI (Artificial Intelligence) applications such as ChatGPT, Dall-E-2, and Runway Gen-2, artificial intelligence has ultimately become mainstream. Today, internet access is virtually all it takes to create AI-generated images, text, and video in the blink of an eye. Even though first effects are already clearly noticeable: The short and medium-term consequences of this rapid development are not yet foreseeable even for experts.
In the new episode of the Wuppertal Institute’s podcast Zukunftswissen.fm, Catherine Miller, Director of the European AI & Society Fund, and Dr. Holger Berg, Vice-Director of the Circular Economy Research Division and Co-Head of the Digital Transformation Research Unit at the Wuppertal Institute, talk about the social and ecological impact of AI: On the one hand, they discuss the resource requirements of AI applications – from the use of rare earths for hardware manufacturing to the energy needed for the operation of AI models to the human labor required for system development. Secondly, Berg and Miller talk about the social aspects of AI, such as the psychologically stressful labor performed by workers in the Global South who train AI models, or the use of AI in determining prison sentences and in credit allocation processes. Miller and Berg raise the question of the extent to which regulation of AI is needed – and whether politics can keep up with the rapid development of AI applications. How AI can help to combat climate change and which conflicts of interest emerge in this context, are other topics discussed in the podcast episode.
It's going to be exciting! Listen in and stay informed: #ZukunftswissenFM
Catherine Miller, https://europeanaifund.org/our-work/
European AI & Society Fund, https://europeanaifund.org/
Holger Berg, https://wupperinst.org/c/wi/c/s/cd/1319
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, https://wupperinst.org, Twitter: @Wupperinst, Instagram: @wupperinst
Zukunftswissen.fm, https://zukunftswissen.fm
Wer an das Wuppertal Institut denkt, kommt im ersten Moment nicht auf die Idee, dass dort auch zur Rolle von Kunst und Kultur im Zuge der Nachhaltigkeitstransformation geforscht wird. Doch im Sommer 2018 prägte Prof. Dr. Uwe Schneidewind, ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts, mit dem Buch “Die Große Transformation – Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels” den Begriff der #Zukunftskunst am Wuppertal Institut. Mit einem daraus entstandenen Ämtertausch unter dem Motto "Wechsel/Wirkung", bei dem Schneidewind mit dem Intendanten der Oper Wuppertal, Berthold Schneider, im Frühjahr 2019 für drei Wochen die Arbeitsplätze tauschte, wurde die Zusammenarbeit von Kultur und Wissenschaft weiter ausgebaut.
Auch die aktuelle Podcast-Episode von Zukunftswissen.fm nimmt sich dem Thema an und geht unter anderem Fragen auf den Grund, wie: Was verbindet Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit miteinander? Wie können Kunst, Kultur und Wissenschaft Transformation gemeinsam gestalten? Welche Rolle übernimmt dabei das Design? Haben Kulturschaffende einen anderen Blick auf Nachhaltigkeit als die Wissenschaft? Und wie werden nachhaltige Projekte im Kunst- und Kulturbereich finanziell gefördert?
In dieser Episode sprechen Bettina Milz, inhaltliche Koordinatorin und Leiterin der Vorlaufphase des Wuppertaler "Pina Bausch Zentrum”, und Dr. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren und Co-Leiterin des Forschungsbereichs Innovationslabore am Wuppertal Institut, darüber, wie Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit zusammenhängen. Sie diskutieren, wie Transformation im Zusammenspiel von Kunst, Kultur und Wissenschaft gemeinsam gestaltet werden kann und sich auf Augenhöhe begegnen.
Es wird spannend! Reinhören und informiert bleiben: #ZukunftswissenFM
Das inhaltliche Konzept des Pina Bausch Zentrums verbindet Tradition und Aufbruch, künstlerische Exzellenz und demokratisches Kunstverständnis, internationale Strahlkraft und Einbindung der Stadtgesellschaft. Getragen wird es von vier interagierenden, aber auch autonomen Handlungsfeldern: dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, der Pina Bausch Foundation, dem Bereich der internationalen Produktion und der Partizipation mit dem „Forum Wupperbogen“. Jedes Handlungsfeld soll programmatisch und organisatorisch die Synergien der Zusammenführung unter einem gemeinsamen Dach nutzen. Besucher*innen werden ein einmaliges und genreüberspannendes Programm erleben, das die Bühne und das Medium Theater gänzlich neu denkt und erfahrbar macht.
** Erläuterung:
BKM: Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, https://bit.ly/3LT3Ucs
SDGs: Sustainable Development Goals, https://sdgs.un.org/goals
Bettina Milz, https://pinabauschzentrum.de/team/bettina-milz
Pina Bausch Zentrum, https://pinabauschzentrum.de/
Das Vier-Säulen-Konzept: https://pinabauschzentrum.de/konzept
Carolin Baedeker, https://wupperinst.org/c/wi/c/s/cd/27
Transformationstandem Wuppertal, https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/2031
Wechsel/Wirkung Ämtertausch, https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/4689
Moderation: Meria Meyer, https://wupperinst.org/c/wi/c/s/cd/1751
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, https://wupperinst.org, Twitter: @Wupperinst, Instagram: @wupperinst
Zukunftswissen.fm, https://zukunftswissen.fm
Reallabore sind Experimentierräume, in denen nachhaltige Lösungen entwickelt und erforscht werden. Dabei arbeiten Forschende mit der Zivilgesellschaft Hand in Hand.
Im Rückblick auf die Konferenz des Netzwerk der Reallabore für Nachhaltigkeit 2022 reflektieren Dr. Oliver Parodi, Leiter des Karlsruher Transformationszentrums am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Dr. Regina Rhodius, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung am Öko-Institut e. V., und Matthias Wanner, Researcher im Forschungsbereich Innovationslabore am Wuppertal Institut, in dieser Podcastepisode über die Reallabor-Entwicklung der letzten zehn Jahre. Dabei überlegen sie, wie Reallabore so weiterentwickelt werden können, dass die Ergebnisse auch tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden. Außerdem fragen sie sich, wie politisch Reallabore eigentlich sind und wie transdisziplinär sie gestaltet werden müssen.
Es wird spannend! Reinhören und informiert bleiben: #ZukunftswissenFM
Oliver Parodi, https://www.itas.kit.edu/kollegium_parodi_oliver.php
Regina Rhodius, https://www.oeko.de/das-institut/team/team-detail/regina-rhodius, https://www.waldbau.uni-freiburg.de/mitarbeiter/mitarbeiter_sammlung/Regina%20Rhodius
Matthias Wanner, https://wupperinst.org/c/wi/c/s/cd/1388, https://twitter.com/WannerMatthias
Zukunftswissen.fm, https://zukunftswissen.fm
Warum gilt ein Einfamilienhaus als erstrebenswert? Weshalb steht ein schnelles Auto für ein Gefühl von Freiheit, obwohl wir unsere Freizeit damit verbringen, im Stau zu stehen? Die meisten Menschen sind mit solch vermeintlich positiven (Wert-)Vorstellungen aufgewachsen. Außerdem erinnern uns Werbeanzeigen täglich und überall daran, dass Konsum angeblich glücklich macht und materieller Wohlstand zu mehr Zufriedenheit führt.
In dieser Episode spricht Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel am Wuppertal Institut, mit dem Wissenschaftsjournalisten und Autor Ranga Yogeshwar darüber, warum es uns so schwerfällt alte Gewohnheiten abzulegen, obwohl uns rational bewusst ist, dass unser Verhalten dem Klima und der Umwelt schadet.
Es wird spannend! Reinhören und informiert bleiben: #ZukunftswissenFM
Ranga Yogeshwar, https://yogeshwar.de/
Anja Bierwirth, https://wupperinst.org/c/wi/c/s/cd/759
Zukunftswissen.fm, https://zukunftswissen.fm
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