Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation

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  • Lyme-Borreliose (falsche) Tests und (falsche) Behandlung I Teil 2 I Podcast #87
    Lyme-Borreliose richtig behandeln

    Diese Informationen sind u.a. von Anthony William. Teil 2.

    Kommen wir heute zu dem 2.Teil zum Thema Lyme-Borreliose. Heute geht es darum, welche Tests sinnvoll sind oder nicht, ein Fallbeispiel und wie man dann Lyme-Borreliose behandeln kann. Los geht´s:

    Borreliose-Tests

    Es gibt vor allem zwei Borreliose-Tests:

    1. den Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (ELISA), der Antikörper auf das Borrelia - burgdorferi - Bakterium nachweist, und
    2. den Western Blot, der Antikörper auf verschiedene Proteine von Borrelia burgdorferi nachweist. Beide basieren auf der falschen Annahme, dass Lyme-Borreliose-Symptome von Borrelia burgdorferi hervorgerufen werden. Es passiert daher oft, dass jemand mit Borreliose-Symptomen mit diesen Tests ein negatives Ergebnis bekommt.
    3. Fortschrittliche Labore stellen deshalb zunehmend diese Testmethoden infrage. In dem Maße, dass sie bessere Tests entwickeln, gehen sie allerdings immer noch von der alten Theorie aus, dass Bakterien und/oder Parasiten der Grund für eine Borreliose sind.

      Hast du kürzlich von einem Heilpraktiker oder einem Arzt der funktionellen Medizin die Diagnose Borreliose erhalten, hast du sie womöglich sagen hören, dass man sich nicht mehr auf ELISA oder den Western-Blot-Test verlassen möchte. Vielleicht hat dein Arzt oder deine Ärztin gesagt: »Wir schicken Ihr Blut zu einem besseren Borreliose-Labor.« Als die Ergebnisse dann vorlagen, hat dein Arzt dann wahrscheinlich gesagt, dass dein Blutbild Antikörper oder bestimmte positive Ergebnisse für Bakterien wie Bartonella oder Parasiten wie Babesia aufweise. (Wenn du die Grippe hast, eine Staphylokokken-Infektion, EBV oder sogar Candida, ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls hoch, dass du ein falsch positives Testergebnis für Borreliose erhältst.)

      Das ist der oberschlaue Weg, um von der Tatsache abzulenken, dass die Patienten seit Jahrzehnten falsch informiert worden sind, während die Medizin die falschen Schuldigen jagte.

      Und weil es bei jemandem mit Borreliose-Symptomen äußerst selten vorkommt, dass ein Zeckenbiss vorliegt, erzählen Mediziner neuerdings Geschichten, dass Lyme-Borreliose auch von Moskitos, Wild- oder Pferdebremsen stammen, die einen Patienten vor Jahren gebissen haben sollen.

      Natürlich besteht bei den Bremsen eine geringfügige Möglichkeit, dass sie als Auslöser viraler Symptome infrage kommen, so wie bei den auch schon zuvor erwähnten Insekten. Doch nun auf diese Gliedertiere zu zeigen bedient wieder die alte Theorie von der Lyme-Borreliose und verschlimmert nur die Angst, draußen in der Natur zu sein. Das ist auch nicht besser, als zu sagen, die Zecken seien Schuld.

      Der einzige Vorteil bei dieser neuen Entwicklung ist, dass die Medizin das Spektrum ausweitet, was als Ursache einer Borreliose gelten kann. Endlich bemerkt man, dass es nicht nur eine Ursache gibt und dass die Geschichte mit Borrelia burgdorferi auf falschen Prämissen beruhte. Doch immer noch sehen die Forscher den Wald vor lauter Bäumen nicht, und ich sage voraus, dass in den kommenden Jahren noch weitere Bakterien für die Borreliose herhalten müssen und die wirklichen viralen Schuldigen außen vor bleiben.

      Was Babesia und Bartonella angeht, gibt es außer dem Umstand, dass ihr Anteil bei den Lyme-Borreliose-Symptomen minimal ist, vielfältige Probleme bei der Testung.

      Erstens kann man eine Vireninfektion, die Lyme-Borreliose-Symptome hervorruft, auch ohne diese Kofaktoren haben – in dem Fall bekommt man ein negatives Testergebnis. Zweitens kann man die Kofaktoren durchaus haben; diese lassen sich aber mit den Tests – die bei Weitem nicht fehlerfrei sind – nicht nachweisen und deshalb ebenfalls ein negatives Testergebnis erhalten.

      Der größte Einzelfaktor aber ist, dass ein Großteil aller Menschen Babesia und Bartonella (die normalerweise von allein nichts tun) in sich tragen. Im Ergebnis kannst du also vollkommen gesund sein, aber dennoch ein positives Testergebnis haben. Weil die Bluttests also einem Patienten mit Borreliose-Symptomen ein negatives und einem Menschen ohne Symptome ein positives auswerfen können, sind sie nicht wirklich sinnvoll.

      Testete man hundert Gesunde mit den neuesten Borreliose-Tests aus den besten Laboren, dann würde das Ergebnis in mehr als fünfzig Fällen positiv sein. Die Titer dieser Studienobjekte würden Antikörper für die Bakterien ausweisen, von denen die Medizin sagt, sie steckten hinter der Lyme- Borreliose.

      Um zu wissen, ob du eine Vireninfektion mit Borreliose-Symptomen hast, konzentriere dich am besten auf Krankengeschichte und Symptome. Wenn du einen der vielen typischen Auslöser erlebt hast, durch die eine Vireninfektion aktiviert wird, und dann noch virale Symptome hattest oder hast, wie Juckreiz, Krämpfe, Erschöpfung, Benommenheit, Gedächtnisverlust, Nerven- und Gelenkschmerzen und andere neurologische Symptome, und wenn du dann noch andere Gründe für deinen Zustand ausschließen kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du an einem Virus leidest, der Lyme-Borreliose-Symptome verursacht. Wie gesagt ist das dann höchstwahrscheinlich einer der vielen Stämme der Herpes-Familie wie Herpes Zoster, HHV -6, Epstein-Barr oder Cytomegalie-Virus.

      All diese Viren können im Übrigen falsch positive Ergebnisse bei den neuen empfindlichen Lyme-Borreliose-Labortests hervorrufen. Denn Viren fabrizieren Spaltprodukte, Abfall, viralen Biofilm und die berühmten Spirochäten (Virenhüllen, die für Bakterien gehalten werden), über die zusammengenommen die fehleranfälligen Tests der Borreliose-Labore stolpern, weil die Erkrankung für eine bakterielle gehalten wird.

      Deshalb sollten wir die Behauptungen der Labore nicht als unumstößliche Fakten annehmen. Auch gibt es einen Unterschied zwischen den Laboren und den Ärzten, die sie mit Bluttests beauftragen. Oftmals erfahren die Ärzte nicht, wie die Labore zu ihren Ergebnissen gelangen. Denke daran und seie skeptisch gegenüber den »Fakten«, die man dich glauben zu machen versucht.

      Hast du Antibiotika eingenommen und einen viralen Backlash erlebt, oder bist du noch nicht in Behandlung, hast aber Symptome wie die in diesem Kapitel beschriebenen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du dich dennoch erholst – vorausgesetzt, du hältst dich genau an die Empfehlungen, die ich dir dazu geben kann. Mit der Zeit solltest du 90 Prozent der Viruszellen abtöten können und dein Immunsystem in die Lage versetzen, das Virus wieder zurück in die Latenzphase zu schicken … und dich von der Borreliose zu entlasten.

      Lyme-Borreliose behandeln

      Die Symptome der Lyme-Borreliose sind langfristig sehr belastend. Die meisten Patienten waren schon bei mehreren Ärzten und sind entweder auf Unverständnis gestoßen oder haben eine Diagnose bekommen wie MS, Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis, Sjögren-Syndrom, Migräne, Lupus oder Enzephalomyelitis/chronisches Müdigkeitssyndrom. Wenn so jemand schließlich an einen Spezialisten gerät, kann eine Lyme-Borreliose-Diagnose erst mal eine Erleichterung sein. Man fühlt sich dann, als hätte man endlich ein Rätsel gelöst.

      Zigtausende Menschen erhalten jährlich mit den hier genannten Symptomen eine falsche Diagnose. Wenn du jedoch alle im Folgenden genannten Schritte akribisch beachtest, kannst du deine Vireninfektion zurück in den Ruhezustand zwingen und sie dadurch harmlos machen.

      Wie lange dies dauert, hängt von einer Reihe Faktoren ab, etwa, wie aggressiv das Virus ist, ob du kürzlich Antibiotika genommen hast, in einem gesunden oder mit Giften angereicherten Umfeld lebst oder im frühen oder späten Stadium einer Infektion steckst. Grob geschätzt braucht es ein Erholungsprogramm von sechs Monaten bis zu zwei Jahren, bis die volle Wirkung eintritt.

      Alles, was du brauchst, um dich aus der Borreliose-Falle zu befreien beziehungsweise erst gar nicht in sie hineinzugeraten, kann ich dir in einer Beratung ausführlich mitteilen.

      Du kannst wieder gesund werden. Dein Körper möchte heil sein und sich wohl fühlen. Wenn du ihm gibst, was er braucht, und wegläßt, was ihm schadet, kannst du deine innere Heilkraft »anzapfen« und wieder genesen.

      Nahrungsmittel, die gesund machen

      Bestimmte heilsame Lebensmittel helfen im Falle von Lyme-Borreliose-Symptomen deinem Körper dabei, Viren abzuwehren oder dich von ihnen zu erholen. Dazu gehören vor allem Sternanis, Spargel, wilde Blaubeeren, Rettich, Staudensellerie, Zimt, Knoblauch, Aprikosen und Zwiebeln, weil sie auf unterschiedliche Weise bei der Bekämpfung von Viruszellen, der Entgiftung, der Reparatur von Gehirnzellen, der Erholung des Zentralnervensystems und anderen Gesundungsvorgängen nützlich sind.

      Heilkräuter und Nahrungsergänzungen

      Hier mal ein Auszug:

      Thymian: tötet Viren bei Kontakt. Thymian ist besonders wichtig, weil es die Blut-Gehirn-Schranke passiert. Dadurch kann es Viren im Gehirnstamm und in der Rückenmarksflüssigkeit erreichen.

      Zitronenmelisse: tötet Kofaktoren ab bei einer Virusinfektion, die zu Borreliose-Symptomen führt, etwa die Bakterien Streptococcus, E. coli, Bartonella, Babesia, Mycoplasma pneumoniae und Chlamydophila pneumoniae sowie den Hefepilz Candida. Dadurch wird das Immunsystem entlastet.

      Zink: vermindert Entzündungen und befördert die Immunantwort auf ein Neurotoxin von Viren der Herpes-Familie.

      Süßholzwurzel: verhindert wirksam die Beweglichkeit und Vermehrung von Viruszellen.

      L-Lysin: behindert Viruszellen in der Bewegung und Vermehrung.

      Reishi-Pilze: fördern die Bildung von Lymphozyten, Thrombozyten sowie

      Neutrophilen und stärken dadurch das Immunsystem.

      Astaxanthin: Antioxidans, das von Viren beschädigtes Hirn- und

      Nervengewebe repariert.

      Jod: stabilisiert und stärkt das Hormonsystem.

      Fallgeschichte

      In der Borreliose-Falle

      Stephanie war eine zufriedene Hausfrau und Mutter, die gern für Ehemann Edward und die beiden Kinder sorgte. Als Edward sie wegen einer Jüngeren verlassen hatte, war sie gezwungen, eine Stelle als Kosmetikverkäuferin anzunehmen. Unglücklicherweise hatte sie einen Chef, der seine Untergebenen gern mit der Drohung drangsalierte, dass sie entlassen würden, wenn sie nicht jeden Tag einen bestimmten Umsatz erzielten.

      Nicht nur das Gefühl, schmerzlich betrogen worden zu sein, sondern auch die körperliche und emotionale Anstrengung eines Jobs, dazu die alleinige Verantwortung für die Kinder sowie die Angst vor Arbeits- und Obdachlosigkeit boten vielfältige Auslöser für den Ausbruch einer Virusinfektion. Die Viren hatte sie seit Jahren »beherbergt«, doch erwachten diese nun innerhalb eines Monats aus der Latenz.

      Zunächst verließ das Virus sein Versteck in der Leber und befiel ihr Zentralnervensystem. Stephanie fühlte sich ungewöhnlich müde, abgeschlagen und benommen.

      Besorgt ging sie zum Hausarzt, der sie körperlich untersuchte und Blutbilder machen ließ, aber »nichts Ungewöhnliches finden konnte«. »Das ist bloß der Stress«, sagte er ihr. »Machen Sie sich keine Sorgen, und alles wird gut.«
      Doch Stephanies große Erschöpfung und die Verwirrung blieben. Während das Virus sich vermehrte und sich in die Nervenbahnen ihrer Beine, Arme und Schultern vorarbeitete, bekam sie neurologische Symptome wie nie zuvor. Besonders unangenehm waren die Schmerzen in ihrer linken Hüfte und im Knie, die ihr beim täglichen Joggen das Leben schwer machten. Plötzlich konnte sie auf ihrem linken Bein nur noch trippeln, als ob es nicht mehr richtig funktionierte.
      Stephanie ging erneut zum Hausarzt, der immer noch nichts feststellen konnte. Wegen ihrer Gelenkschmerzen schickte er sie zu einem Rheumatologen.
      Der untersuchte Stephanie wiederum gründlich, machte Bluttests mit einem Schwerpunkt auf Markern für rheumatoide Arthritis. Doch auch er konnte nichts finden. »Sie sind vollkommen gesund«, lautete sein Fazit. »Bleiben Sie ruhig, schlafen Sie genug, und alles wird sich von selbst wieder richten.«

      So gern Stephanie das geglaubt hätte, ihre Symptome wurden schlimmer und nicht weniger. Sie war die ganze Zeit über müde, ganz egal, wie lange sie schlief. Der Schmerz in ihrer linken Schulter wurde heftiger, die linke Hüfte und das Bein wurden schwächer, wodurch sie leicht humpelte. Auch bekam sie leichte Angst(zustände).

      Als sie ihren Freundinnen bei Gelegenheit ihr Leid klagte, meine die eine: »Das klingt genauso wie das, was meine Cousine Shelly hat. Sie hat Lyme-Borreliose.« Sie erklärte ihr den offiziellen Grund für diese Erkrankung.
      »Lyme-Borreliose?«, fragte Stephanie. »Ich lebe in der Stadt. Ich war seit Jahren nicht im Wald, geschweige denn in der Nähe von Hirschen. Wie sollte mich da eine Zecke beißen?«
      »Weiß ich auch nicht«, meinte die Freundin. »Aber wenn alles nichts hilft, kannst du ja genauso gut zu einem Borreliose-Spezialisten gehen. Was hast du zu verlieren?«
      Das leuchtete Stephanie ein. Deshalb ging sie zu einem Spezialisten.
      Dieser nahm Stephanie Blut ab und machte zwei Tests: den ELISA und den Western Blot. Beide prüfen vor allem auf Antikörper, in diesem Fall auf solche gegen Borrelia-burgdorferi-Bakterien. Doch Stephanies Problem war nicht Borrelia burgdorferi; es war ein Virus, und deshalb fielen beide Tests negativ aus.
      Der Spezialist war erfahren genug, um zu wissen, dass man sich auf die Tests nicht verlassen kann, auch wenn er nicht genau sagen konnte, warum. Deshalb nahm er – anders als die anderen Ärzte – ihre Symptome ernst. »Was Sie beschreiben, trifft schon auf Lyme-Borreliose zu«, meinte er, »ich empfehle Ihnen eine dreißigtägige Antibiotikaeinnahme in Tablettenform. Wenn Sie wirklich Lyme-Borreliose haben, wird das die Bakterien abtöten, die sie verursacht haben.«
      Das leuchtete ihr ein. Endlich eine richtige Diagnose und eine Bestätigung. Sie war sofort einverstanden.
      In den nächsten Wochen merkte Stephanie keine Veränderung. Doch die Antibiotika töteten nicht nur die schädlichen Bakterien, sondern die guten gleich mit und schwächten damit ihr Immunsystem langfristig. Auch entzündeten sie ihre Magenschleimhaut, was zu einer schmerzhaften Magenschleimhautent-zündung und Krämpfen führte.
      Das hatte der Spezialist in gewisser Weise erwartet und deshalb auch gleich Probiotika verschrieben. Doch sie reichten nicht, um die Nebenwirkungen zu lindern. Stephanie hatte Verdauungsbeschwerden, verlor ihren Appetit und hatte immer wieder Magenbrennen.
      Nach einem weiteren Monat waren Stephanies Erschöpfung und ihre Gelenkschmerzen schlimmer als vor der Behandlung, ebenso die Benommenheit, die sich jetzt sogar zu einem zeitweisen Gedächtnisverlust auswuchs.
      Ernsthaft besorgt machte sich Stephanie in Büchern und im Internet auf die Suche. Wenn es keine Borreliose war, so ihre Schlussfolgerung, dann womöglich chronisches Müdigkeitssyndrom, Fibromyalgie, Lupus oder sogar MS. Weil der Spezialist ihr nicht hatte helfen können, wollte sie noch einen anderen Borreliose-Spezialisten aufsuchen.

      Dieser nahm weitergefasste Blutuntersuchungen vor als Stephanies vorherige Ärzte und arbeitete mit einem Labor zusammen, das gründlicher untersuchte. Ein Testergebnis erbrachte daher einen Positivbefund für Babesia und Bartonella – was nicht überraschte, bedenkt man die verschiedenen Bakterien und Parasiten, die jemand selbst ohne Lyme-Borreliose-Symptome mit sich herumträgt. Stephanie jedoch wusste nicht, dass Babesia und Bartonella harmlos sind und nichts mit ihren zentralnervösen Störungen zu tun hatten. Also entspannte sie sich, wähnte sie sich doch in guten Händen.

      Als ihr der zweite Spezialist verkündete: »Diesmal werden wir eine ein- bis dreimonatige intravenöse Antibiotikagabe mit einem stärkeren Medikament vornehmen«, willigte Stephanie ein. Das stärkere Antibiotikum, das auch aggressiver war, brachte ihr Schmerz und Leiden in einer ganz neuen Dimension. Es heizte die Vireninfektion an wie Kohlen ein Feuer.

      Nach zwei Monaten mit diesem aggressiven Antibiotikum wurden Stephanies Erschöpfung, Gelenkschmerzen, Benommenheit und Gedächtnisverlust so schwer, dass sie ihren Job kündigen musste. Auch bekam sie Nervenschmerzen und Krämpfe am ganzen Körper. Um ihre Kinder konnte sie sich kaum noch kümmern, weil sie die meiste Zeit des Tages im Bett bleiben musste.
      Ihr Spezialist versicherte Stephanie, dass diese Verschlimmerung kein Anlass zur Sorge sei: »Das heißt nur, dass die Antibiotika arbeiten«, sagte er. »Das nennen wir eine Herxheimer-Reaktion. Sie tritt ein, wenn absterbende Bakterien ihr Gift schneller absondern, als Ihr Körper sie ausleiten kann.«
      Wäre die Infektion, wie er dachte, eine bakterielle gewesen, hätten die Antibiotika in der Tat eine deutliche Besserung bewirkt. So war seine Erklärung nur eine modische Rechtfertigung, eine medizinische Fantasie, um zu begründen, warum es einem Patienten in Behandlung schlechter geht, obwohl es ihm eigentlich bessergehen müsste.
      In Wahrheit litt Stephanie unter empfindlichen entzündeten Nerven, die durch die aggressiven Antibiotika wie auch die zunehmende Viruslast nur noch stärker gereizt wurden. Dennoch glaubte Stephanie ihrem Arzt … und wurde immer kränker.

      Nach dem dritten Monat unter Antibiotika beschlich sie das untrügliche Gefühl, dass sie sterben würde, sollte sie diese Behandlung noch weiter fortsetzen. Sie trennte sich auch von dem zweiten Spezialisten. Aber mit ihrem geschädigten Immunsystem und der Vireninfektion auf dem Vormarsch blieb sie chronisch krank.

      Stephanie wandte sich an noch einen Borreliose-Spezialisten, der ihr Nahrungsergänzungen verschrieb: ein Multivitaminpräparat, Vitamin D, Koenzym Q10 und viel Fischöl. Dieser Arzt wusste aus Erfahrung, dass es besser war, nicht zu viel Antibiotika zu verwenden. Als Stephanie nun mit den Nahrungsergänzungen keine Veränderung bemerkte, gab er nur kleine Dosen des Antibiotikums. Sein Argument war, dass sie schon so hohe Dosen bekommen habe, eine kleinere Dosis für drei Monate aber sicher eine Besserung bringen würde.
      Stephanies Borreliose hatte als leichter Fall begonnen, und dabei wäre es wohl auch geblieben, wenn sie sich von Antibiotika ferngehalten hätte. Doch je mehr sie nahm, desto mehr machte sie den Weg für die Borreliose-Symptome frei, die nun ihr wahres Gesicht zeigten. Es abermals mit Antibiotika zu versuchen war wie ein durchgeladenes Gewehr in der Hand des unbekannten Feindes.

      Nach sechs Wochen bekam Stephanie eine Gehirnentzündung und Nervenschmerzen, die so extrem waren, dass sie sie nicht mehr aushalten konnte. Selbst das Sprechen machte ihr nun Schwierigkeiten.

      Den gegenwärtigen Arzt ließ sie nun ebenso fallen und wandte sich in ihrer Panik einer Reihe von Alternativärzten zu.
      In Anbetracht ihrer schweren Symptome befand einer davon, sie habe überhaupt keine Lyme-Borreliose, sondern amyotrophe Lateralsklerose (ALS ). Ein anderer meinte, sie habe multiple Sklerose. Wieder ein anderer sagte ihr, sie habe das Guillain-Barré-Syndrom. (Und das kam dem Ganzen schon recht nahe.)
      Am Ende landete Stephanie bei einem alternativen Arzt, der zufällig ein Klient von mir war. Er überwies sie sofort als Notfall an mich.
      Nach dem Scan und der Interpretation war das Erste, was ich tat, Stephanie im Hinblick auf ihre Erkrankung zu beruhigen. »Ja«, sagte ich, »mit dieser Krankheit bin ich vertraut. Sie kommt weder von einer Zecke oder einer Pferdebremse noch einem Spinnenbiss – und auch nicht von Bakterien. Der Geist sagt, es sei ein Virenstamm, der eine Gürtelrose ohne Bläschen im Zentralnervensystem, eine Entzündung im Gehirn hervorgerufen hat, deutlich verschlimmert von den Antibiotika, die du genommen hast.«

      Endlich zu erfahren, was wirklich mit ihr los war, hat bei Stephanie einen schweren Stein vom Herzen fallen lassen und ihr nun den Weg zur Genesung frei gemacht. Zur gleichen Zeit war sie wütend auf die Ärzte, die eine relativ leichte Vireninfektion unbekannter Herkunft zu einer fast tödlichen Erkrankung hatten geraten lassen. Wäre sie mit den richtigen natürlichen Methoden behandelt worden, wäre ihr ein gutes Jahr der Agonie erspart worden.

      »Du hast alles Recht dazu, wütend zu sein«, sagte ich ihr. »Doch solltest du auch wissen, dass die Ärzte dir wirklich helfen wollten. Sie haben allerdings unter den falschen Annahmen gehandelt, die es, was den Charakter dieser Erkrankung angeht, schon seit vierzig Jahren gibt. Tausende andere haben Ähnliches erlebt. Worauf es nunmehr ankommt, ist, dass du die Wahrheit kennst, dich erholen und gesund werden kannst.«

      Stephanie hat sich die empfohlenen Lebensmittel, Kräuter und Nahrungsergänzungen besorgt und ist der Anleitung, wobei hier viel Schaden beseitigt werden musste. Nach einem halben Jahr konnte sie wieder Hausarbeit machen und brauchte nur noch einen zweistündigen Mittagsschlaf, um Kraft zu schöpfen. Nach neun Monaten war sie wieder draußen unterwegs: Sie konnte spazieren gehen, ohne zu humpeln, die Kinder zum Fußballtraining fahren und ein bisschen mit dem Hund herumtollen. Nach einem Jahr des natürlichen Anti-Viren-Programms fühlte sich Stephanie wieder so wie vor der Behandlung mit den aggressiven Antibiotika.

      Mit der Zeit hatte sie dann mehr Kraft als vor der Gabe des ersten leichten Antibiotikums. Und schließlich erlangte sie ihre volle Gesundheit zurück, konnte wieder joggen und ein normales Leben leben.

      Was Stephanie durchlaufen hat, war nicht weniger als ein Albtraum. Zehntausende Menschen mit Lyme-Borreliose gehen jedes Jahr durch eine ähnliche Hölle. Tragischerweise endet es bei manchen leidvoll.

      Die gute Nachricht ist, dass Schmerzen und Leid so gut wie vermieden werden können, wenn die wahre Natur einer Lyme-Borreliose verstanden … und die tatsächliche Erkrankung mit den natürlichen Methoden behandelt wird.

      Wenn du dazu mehr wissen bzw. eine Behandlung möchtest, dann nehme gerne Kontakt zu mir auf:

      So, das war´s wieder für heute. Hab´ nen schönen Sonntag und lasse es dir gut gehen. Bis bald. Bleibe oder werde gesund.

      *** »Circular Letter 12–32 to Director of Health«, Connecticut Department of State, 3. August 1976, abgerufen am 8. Januar 2015, www.ct.gov/dph/lib/dph/infectious_diseases/lyme/1976_circular_letter.pdf.

      31 min
    4. Atlantisches Meeresgemüse kann dich von giftigen Metallen befreien I Podcast #86
      Wunderschwammwirkung des atlantischen Meeresgemüses

      Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

      Essbare Algen, vor allem Tang-Arten, werden heute gern als Meeresgemüse bezeichnet, und wenn diese Gemüse aus dem Atlantik stammen, können sie den Körper besonders gut von giftigen Metallen, speziell Schwermetallen, befreien.

      Solche Metalle sind deshalb so schädlich, weil sie elektrische Nervenimpulse blockieren, dämpfen oder verfälschen, aber auch die Nerven selbst schädigen. Dadurch kann es vorkommen, dass es an Neurotransmittern mangelt, und in der Folge kann es zu Ängsten und Depressionen kommen.

      Im Meer haben die Algen die Aufgabe, dem Wasser giftige Metalle und andere Schadstoffe sowie Strahlung zu entziehen und sie unschädlich zu machen. Wenn Lappentang, Blasentang, Braunalgen, Flügeltang, Meersalat, Nabel-Purpurtang, Knorpeltang oder Knotentang mit Giftstoffen im Wasser in Berührung kommen, nehmen sie wie Schwämme möglichst viel davon in sich auf, deaktivieren die destruktiven Schwingungen und entlassen die Stoffe dann wieder ins Meer, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können, weil die Algen sie kaltgestellt haben. Was für ein Wunder, oder?

      Auch wir profitieren beim Verzehr von Meeresgemüse von dieser Wunderschwammwirkung, aber in einer auf unsere Bedürfnisse abgestimmten Variante. Die Algen entlassen die giftigen Metalle, Strahlungen, Dioxine, Pestizide und andere Schadstoffe, nachdem sie sie gebunden und entschärft haben, nicht wieder in unseren Körper, sondern halten sie fest. Auch was die Algen vielleicht selbst an Schadstoffen mitbringen, halten sie beim Durchgang durch unseren Körper fest und lassen nichts zurück, wenn sie schließlich

      ausgeschieden werden.
      Dabei agieren sie im Darm auch als Soforthilfe und nehmen anderen Detoxpflanzen wie dem Koriander ihre giftige Fracht ab.

      Die atlantischen Meeresgemüse hinterlassen in unserem Körper nichts als Nährstoffe, darunter fünfzig gesundheitsfördernde Mineralstoffe. Diese Mineralstoffe sind ganz besonders bioverfügbar und leicht assimilierbar, sodass sie überall im Körper eventuelle Defizite ausgleichen können und nährend wirken. So wird das innere Gleichgewicht wiederhergestellt, und es können Elektrolyte für die Stressabwehr gebildet werden.

      Diese wild wachsenden Nahrungsmittel sind bei Krankheiten aller Art eine Hilfe. Sie reparieren beschädigte DNA, und sie bringen das sicher Gegründete des Ozeans mit sich, das sich auf uns überträgt, sodass wir mit allen möglichen Krankheiten besser fertigwerden. Ihre Wirkung macht sich in erster Linie bei den innersekretorischen Drüsen bemerkbar. Sie absorbieren Strahlen, die für eine Schilddrüsenunterfunktion verantwortlich sein können und den Hypothalamus, die Hirnanhangdrüse und die Zirbeldrüse empfindlich stören.

      Darüber hinaus liefern sie aktives Jod, das der Schilddrüse Schutz vor Strahlung und Viren wie dem Epstein-Barr-Virus bietet. Und schließlich tun die Meeresgemüse auch den Knochen, Zähnen, Sehnen, Bändern und dem Bindegewebe gut und eignen sich bestens für alle von giftigen Metallen ausgelösten Krankheiten und Symptome, beispielsweise Alzheimer, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Epilepsie und Benommenheit.

      Seelische Unterstützung

      Wer unvorhersehbar agiert – himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt, einmal hitzig, dann wieder kühl –, kann mit Meeresgemüse viel erreichen. Wenn jemand überempfindlich, leicht aus der Fassung zu bringen und emotional instabil ist, fehlt ihm oder ihr ein sicheres Fundament. Dieses Fundament bietet atlantisches Meeresgemüse in vollendeter Weise. Der Verzehr entspricht energetisch dem Schwimmen im Meer, das etwas ungemein Ausgleichendes und Erdendes hat.

      Spirituelle Aufgabe

      Oft nehmen wir unbewusst die Sorgen, Befürchtungen und den Stress anderer in unserer Umgebung auf. Wenn wir nichts dagegen tun, nagen solche Gefühle an uns und untergraben unser Wohlbefinden. Meeresgemüse unterweisen uns in einer ganz besonderen Kunst, nämlich wie man emotional Vergiftendes so verarbeitet, dass es unschädlich wird und danach in den Äther entlassen werden kann und niemandem Schaden zufügt.

      2 Tipps

      1.Tip: Damit das Essen dich besser erden kann, kannst du beispielsweise einen Streifen Braunalge mit in den Reiskocher oder Suppentopf geben, aber auch zu jedem anderen herzhaften Gericht genießen.
      2.Tip: Ein ganz besonders heilsames und entschlackendes Elixier ist ein Smoothie aus wilden Blaubeeren, Koriander, Spirulina und Gerstengrassaft-Pulver, den du zusammen mit einer Handvoll Lappentang zubereitest.

      Rezept | Maki-Sushi mit Avocado-Dip

      Schon für das Auge sind diese Nori-Rollen ein Genuss. Die Zubereitung macht Spaß, und der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Traue dir ruhig zu, dieses Sushi selbst herzustellen. Verwende zum Füllen der Nori-Blätter die im Rezept vorgeschlagenen Gemüse, oder treffe deine eigene Wahl. Du musst die Blätter nur fest genug rollen (eventuell mithilfe einer Bambusmatte), dann gelingen sie eigentlich immer. Zusammen mit dem cremigen Avocado-Dip ergeben sie ein perfektes Mittag- oder Abendessen oder auch eine Zwischenmahlzeit.

      Ergibt 1 bis 2 Portionen

      4 Möhren

      3 Zucchini
      1 Jicama*, geschält
      1 Bund Frühlingszwiebeln, Knollenenden abschneiden
      1⁄2 Tasse Lappentang-Stücke
      8 Nori-Blätter

      Für den Dip:

      1 Avocado

      Saft einer Limette
      1⁄4 Tasse Korianderkraut
      1⁄4 Jalapeño- Paprika, ersatzweise Peperoni oder Chili
      1⁄2 Medjoul-Dattel
      1⁄2 Tasse Wasser

      Zubereitung:

      Möhren, Zucchini und Jicama mit einem Spiralschneider, Julienneschneider oder Messer in feine Streifen schneiden.
      Belege die dir zugewandte Seite eines Nori-Blatts mit diesen Streifen, den Frühlingszwiebelblättern und den Tangstücken. Rolle das Blatt mit festem Druck ein. Am Schluss streiche mit dem befeuchteten Finger über den Rand, damit er besser hält. Mit den übrigen Nori-Blättern ebenso verfahren und die Rollen am Schluss in mundgerechte Stücke schneiden.
      Die übrigen Zutaten im Mixer zu einem glatten Dip pürieren und in eine Schüssel füllen. Alles anrichten – und genießen!

      • Eine Jicama ist die Wurzelknolle der Yambohne. Es gibt sie, auch unter der Bezeichnung Bengkuang oder Bengkoang, im spezialisierten Asien- oder Mittelamerika-Lebensmittelhandel oder über das Internet zu kaufen. Auch manche Kaufhäuser mit großen Lebensmittelabteilungen führen sie.
      • Du kannst auch ganz andere Gemüsesorten nehmen. Kombiniere es einfach so, wie du magst.

        So, das war es wieder für heute. Hab einen schönen Sonntag und lasse es dir gut gehen, wo immer du auch bist auf der Welt. Bleibe oder werde gesund.

        15 min
      • Lyme-Borreliose I Falsche Theorien und falsche Behandlungen I Teil 1 I Podcast #85
        Falsche Behandlungen bei Lyme-Borreliose

        Diese Informationen sind u.a. von Anthony William. Teil 1. Teil 2 folgt dann in 2 Wochen.

        Lyme-Borreliose

        Schon seit langer Zeit möchte ich die Wahrheit über die Lyme-Borreliose öffentlich machen. Doch selbst nach Jahrzehnten, in denen ich Menschen geholfen habe, von Borreliose zu genesen, zögere ich fast, dieses zu schreiben. Das liegt daran, dass Borreliose so aufgeladen ist – kofferweise falsche Theorien, klinische Fehleinschätzungen und modische Desinformation.

        Meine Enthüllungen könnten zu Kontroversen führen. Doch das ist nicht mein Ziel. Ich möchte nur, dass die Allgemeinheit versteht, was Lyme-Borreliose wirklich ist und wie man sie wieder loswird. Ich habe dazu gearbeitet und geduldig gewartet, während ich so viele Heilkundige und Klienten in Borreliose unterrichtet habe und unterdessen darauf hoffte, dass die medizinische Forschung die Wahrheit aufdecken würde. Aber die Jahre vergehen, und die Medizin verfolgt weiterhin falsche Fährten.

        Doch niemand will Jahrzehnte warten müssen, um zu erfahren, warum man erkrankt ist.

        Wenn die wahre Geschichte nicht bald ans Licht kommt, bevor die Lyme- Borreliose die nächste Stufe erreicht, wird es nie was mit der Wahrheit. Wir steuern auf einen Zustand zu, bei dem Menschen, die in den nächsten zwanzig Jahren Symptome haben, die denen von rheumatoider Arthritis, multipler Sklerose, Fibromyalgie, chronischem Müdigkeitssyndrom, Epstein-Barr-Virus, Nebennierenschwäche, Darmproblemen oder Schilddrüsenerkrankungen entsprechen, erst mal auf Lyme-Borreliose hin mit fehleranfälligen Tests untersucht werden.

        Um die ganze Borreliose-Konfusion zu verstehen, stelle dir einen Schneeball vor, der vor ein paar Jahren einen Abhang hinuntergerollt ist und nun größer und größer wird. Bald schon überdeckt er Bäume, Tiere, Kabelmasten, Hütten – einfach alles, was ihm im Weg steht –, wobei er unterwegs immer schneller wird. Mit enormer, fast nicht mehr anzuhaltender Geschwindigkeit, die sich aus einer Mischung von Ignoranz und Verwirrung speist, hat er bereits wohlmeinende Ärzte und Betroffene verschluckt – und es geht immer noch weiter. Demnächst kann eine Lawine auf die »Stadt der Menschen« niedergehen.

        Am einfachsten wäre es sicherlich für mich, aus dem Weg zu gehen. Aber so arbeite ich nun mal nicht. Um der Millionen Menschen willen, die in den nächsten zwanzig Jahren vom Borreliose-Wahnsinn erfasst werden, der neuen Ärzte- und Heilpraktiker-Generation willen, die mit veralteten Hypothesen operieren … muss ich das Nötige tun, um die Lawine aufzuhalten.

        In diesem Kapitel bzw. in diesem ersten Teil von 2 Podcastfolgen wirst du deshalb die Wahrheit über Lyme-Borreliose erfahren – und darüber, wie du nicht in die Borreliose-Falle des 21. Jahrhunderts gerätst.

        Ein Blick zurück

        Lasse uns ein wenig in der Zeit zurückreisen, und zwar in den November 1975, als dem Connecticut State Department of Health »mehrere Arthritisfälle unter Kindern in Lyme« gemeldet wurden. Das waren Bewohner von Old Lyme, Lyme und East Haddam, Connecticut – eine Gegend, die für die Lyme-Borreliose namengebend war.

        Lasse uns zunächst nun einmal den technologischen Standard von damals in Erinnerung rufen: Wählscheibentelefone, keine Voicemail, Sony bringt den ersten Videorecorder auf den US -Markt. In den Kliniken bekamen Kinder die Mandeln operiert, als wären es Äpfel, die man vom Baum pflückt, ohne die Hintergründe der Mandelentzündung zu verstehen – was nicht einmal heute der Fall ist. Doch während unsere Technik Riesensprünge gemacht hat, tendieren die Fortschritte bei den mysteriösen Erkrankungen gegen null. Die Symptome, die sich bei den Kindern und ein paar Erwachsenen in der Gegend um Lyme gezeigt hatten – chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und so weiter –, gab es allerorten in Connecticut, ganz zu schweigen von den anderen Staaten im Land. Doch irgendwie kam es dazu, dass in Lyme die Vorkommnisse als neu und unbekannt eingestuft wurden. Ärzte, Forscher und die Stadtbevölkerung sahen sich nach einem Schuldigen um – und landeten bei der Hirschzecke, weil ein Patient ausgesagt hatte, eine solche ein paar Wochen vor seiner Erkrankung gesehen zu haben. Das ist etwa so, wie wenn ein Zug aus unbekannten Gründen entgleiste und ein Passagier berichtete, er habe 50 Kilometer zuvor ein Reh beim Äsen gesehen. In keinem Fall besteht ein kausaler Zusammenhang. Doch obwohl niemand erklären konnte, warum eine Zecke jemanden mit Lyme-Borreliose

        anstecken sollte, begann eine Hexenjagd im Stil des 17. Jahrhunderts. Obwohl es letztlich nur ein Gerücht gab, wurden Hirsche und die auf ihnen lebende Zecke deren Ziel.

        Im Jahr 1981 verkündete dann ein Insektenforscher, das fehlende Glied gefunden zu haben – ein Bakterium namens Borrelia burgdorferi, durch Zeckenbisse auf den Menschen übertragen. Der Forscher wurde gepriesen, was zu einer Reihe von Untersuchungen und Behandlungen im Zusammenhang mit Bakterien bei der Lyme-Borreliose führte.

        Das war der perfekte »Abpfiff« für die medizinischen Autoritäten. Zecken waren ohnehin nicht beliebt, und die Theorie einer durch Zecken übertragbaren Krankheit passte zu den gesellschaftlichen Ängsten vor der Natur. Da ergab es medizinisch wenig Sinn, weiter nach einer Antwort zu fahnden.

        Doch unglücklicherweise waren all diese »Entdeckungen« falsch.

        Das wirst du nun nirgendwo sonst lesen: Lyme-Borreliose wird nicht durch Zecken übertragen. Und das wird sie auch nicht durch Borrelia-burgdorferi- Bakterien.

        Von der Forschung in den Siebzigern und Achtzigern sollte man annehmen, dass sie auf den landesweiten beziehungsweise globalen Charakter der Symptome hätte stoßen müssen. Und auch heute möchte man erwarten, dass jemand aufwacht und mitbekommt, dass Hunderttausende Menschen, die noch nie in die Nähe einer Hirschzecke gekommen sind, die Diagnose Lyme-Borreliose bekommen.

        Was Borrelia burgdorferi angeht, so ist es ein ganz normaler Teil unserer Umgebung und kommt bei allen Menschen und Tieren vor – einschließlich völlig gesunden. Die Wahrheit ist, dass diese Bakterien kein Gesundheitsrisiko darstellen … und null Verbindung zur Lyme-Borreliose haben. Wenn jemand mit Lyme-Borreliose positiv auf Borrelia burgdorferi getestet wird, heißt das gar nichts.

        Nichtsdestotrotz basieren alle Bemühungen der Medizin, die Diagnose und Behandlung betreffend, in den letzten zwanzig Jahren auf der falschen Annahme, dass Lyme-Borreliose von Zecken und Bakterien verursacht werde.

        Wenn dann eine falsche Theorie ein Eigenleben bekommt, will niemand außen vor sein und den Beweis des Gegenteils antreten. Deshalb haben die falschen Annahmen der Medizin in den Siebzigern und Achtzigern zu ungezähltem Leiden bei Patienten geführt, denen nicht nur nicht geholfen, sondern deren Fall oftmals noch von wohlmeinenden Ärzten, die auf der falschen Fährte waren, verschlimmert wurde.

        Was die Medizin ebenfalls nicht weiß, ist, dass es eine Vielzahl von Gründen für Lyme-Borreliose-assoziierte Symptome beim Menschen gibt. Die älteste Variante, die bis in das Jahr 1901 zurückreicht, verursachte nur relativ leichte Symptome. Doch dann hat sich die Krankheit in den fünfziger Jahren in verschiedene Arten und Stämme verzweigt, woraufhin sie in eine immer aggressivere Richtung mutiert ist, die uns schließlich zu den Borreliose-Symptomen der siebziger Jahre in Lyme führt. Zu diesem Zeitpunkt hat die Erkrankung bereits sechzig Jahre lang auf der ganzen Welt das Leben von Menschen zerstört, weil Symptome auf andere Krankheiten geschoben oder einfach als »ein Rätsel« betrachtet wurden.

        Wir haben es zwar weiterhin mit diesen Beschwerdebildern zu tun, allerdings firmieren sie mittlerweile unter vielen Namen, darunter das chronische Müdigkeitssyndrom, die Fibromyalgie, die Epstein-Barr-Virus-Erkrankung, multiple Sklerose, ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), Schilddrüsenstörungen, Lupus, Parkinson, Morbus Crohn sowie Addison-Krankheit und viele mehr. Sie alle sorgen immer noch für viel Verwirrung und resultieren oftmals in einer Borreliose-Diagnose.

        Symptome der Lyme-Borreliose

        Die Verwirrung im Zusammenhang mit den Lyme-Borreliose-Symptomen ist immens. Sie geht so weit, dass alle in diesem Buch behandelten sogenannten Autoimmun- oder mysteriösen Erkrankungen Symptome aufweisen, die man mit einer Lyme-Borreliose in Verbindung bringen könnte.

        Wenn du einen Spezialisten für Borreliose mit irgendeinem Symptom oder sogar einer Diagnose von MS, Lupus, Fibromyalgie, rheumatoider Arthritis, chronischem Müdigkeitssyndrom oder myalgischer Enzephalomyelitis/chronischem Müdigkeitssyndrom aufsuchst – und wir sprechen hier von leichter bis schwerer Erschöpfung, Muskelschmerzen, Schwäche, Zuckungen oder Spasmen, dem Restless-Leg-Syndrom, Benommenheit, Gelenkschmerzen und-schwellungen oder Kribbeln in Händen und Füßen –, dann läufst du Gefahr, Borreliose zu haben, ganz gleich, ob die Tests positiv oder negativ ausfallen. Gehst du jedoch zu einem Arzt, der sich nicht auf Borreliose kapriziert, bekommst du ein völlig anderes Ergebnis. Das hängt ganz von den Interessen und der Aufmerksamkeit des behandelnden Arztes ab.

        Ich pflege meinen Klienten zu sagen, dass der Besuch beim Borreliose- Spezialisten dem eines Besengeschäfts ähnelt – allerdings in Unkenntnis dessen, dass es dort lediglich Besen gibt. Dem Verkäufer sagst du natürlich schon, dass du etwas zum Kachelnschrubben im Bad brauchst, etwas für die Spritzer in der Küche oder die Streifen auf dem Wohnzimmerfenster. Aber das ist völlig ohne Belang. Am Ende gehst du mit einem Besen nach Hause.

        Was Lyme-Borreliose wirklich ist

        Wie gesagt hat die Medizin zunächst angenommen, dass Lyme-Borreliose von einem Bakterium namens Borrelia burgdorferi über die auf Hirschen lebende Zecke übertragen wird.

        Doch seit Kurzem kommen Ärzte und Forschung zu der Erkenntnis, dass sie sich in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten auf das falsche Bakterium gestürzt haben. Deshalb hören neue Patienten nun von neuen Pseudoübeltätern wie Bartonella und dem winzigen Parasiten Babesia. Was sie nicht hören, ist, dass andere schon mit Borrelien so lange auf dem falschen Dampfer unterwegs sind. Diese Erkenntnis bleibt ihnen verwehrt.

        Du solltest deshalb wissen, dass Bartonella und Babesia ebenfalls harmlos sind und bei den meisten von uns vorkommen. All das sind nur Theorien, die etwas vorgaukeln, doch im Grunde nichts als Verwirrung stiften. Und falls du dich das schon fragst: Bartonella und Babesia müssen erst noch in einer Zecke nachgewiesen werden.

        Doch in Wahrheit wird die Lyme-Borreliose weder von Zecken, Parasiten noch von Bakterien hervorgerufen. Lyme-Borreliose ist viral. Erst wenn sich die Medizin dieser Erkenntnis öffnet, wird es für Borreliose-Patienten wieder Hoffnung geben.

        Der wirkliche Grund für den Symptomkomplex Lyme-Borreliose ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Menschen mit Epstein-Barr können Borreliose- Symptome haben, ebenso wie solche mit dem humanen Herpesvirus 6 (HHV -6) und seinen verschiedenen Stämmen. Auch Menschen mit diversen Herpes-Zoster-Stämmen können Borreliose-Symptome aufweisen, wobei solche, bei denen es nicht zum Ausschlag kommt, die schlimmsten Fälle sind (Gehirnhautentzündung und andere Probleme des Zentralnervensystems).

        Das Gleiche gilt für andere Viren: Bluttests vieler Borreliose-Patienten weisen auch EBV und Cytomegalie-Viren auf, von den noch nicht nachweisbaren ganz zu schweigen. Diese alle können hinter Borreliose-Symptomen stecken, insbesondere die aggressiveren Arten. Die hier genannten Viren gehören allesamt zur Herpesvirenfamilie und können zu Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen führen, zu Muskelschmerzen, Fatigue, Nackenschmerzen, brennenden Nervenschmerzen, Herzrasen, zu neurologischen Symptomen jeder Art oder eben zu dem, was die Ärzte für die sogenannte Lyme-Borreliose halten. Sie alle können das Leben einer Patientin oder eines Patienten dramatisch verschlechtern und stellen eine wirkliche Herausforderung dar, wenn sie nicht richtig behandelt werden.

        Doch selbst wenn du über Symptome diverser Vireninfektionen klagst, muss daraus keine mysteriöse Krankheit werden, die dann als Lyme-Borreliose abgestempelt wird und das Virus im Ruhestadium belässt. Und sollte dies doch der Fall sein, dann kannst du ganz viel unternehmen, um die Krankheit zu überwinden.

        Wie die Lyme-Borreliose ausgelöst wird

        Wenn du eine Vireninfektion bemerkst und dein Immunsystem ungewöhnlich schwach ist, kannst du innerhalb von wenigen Tagen Borreliose-Symptome haben. Typischer ist jedoch, dass du seit Jahren – womöglich Jahrzehnten – ein Virus in dir trägst, ohne es zu wissen, bevor es zur Attacke übergeht.

        Alle hier bisher erwähnten Viren halten sich in Leber, Milz, Dünndarm, den Ganglien des Zentralnervensystems oder sonst wo auf, wo sie dem Immunsystem entkommen. Ein Virus hat Zeit, bis eines Tages ein traumatisches Ereignis in körperlicher oder emotionaler Hinsicht, schlechte Ernährung oder ein anderer Auslöser dich schwächt oder die Umweltbedingungen das Virus stärker machen. Dann taucht es auf und entzündet das Zentralnervensystem – was die Abwehr durch das Immunsystem erschwert.

        Haben sich zum Beispiel im Körper Schwermetalle wie Quecksilber angereichert, wird dich das vergiften und das Immunsystem behindern. Gleichzeitig steht aber ein Virus, das Lyme-Borreliose-Symptome hervorzubringen vermag, auf Schwermetallgifte; sie gehören zu seiner Lieblingsnahrung.

        Durch diesen doppelten Schlag nun gelangt das Virus aus seinem Ruhezustand und lässt seine »Armee« anwachsen.

        Ein anderes Beispiel ist der Tod eines Familienangehörigen. Durch den Stress und die schmerzlichen Gefühle werden die Abwehrmechanismen des Immunsystems geschwächt. Zur gleichen Zeit werden die Nebennieren zur Hormonproduktion angeregt – ebenfalls ein vom Virus begehrtes Nahrungsmittel. Starker Stress ist deshalb ein häufiger Auslöser von Lyme-Borreliose.

        Ein Zeckenbiss ist allenfalls ein untergeordneter Punkt in einer Reihe bekannter Auslöser – nicht jedoch der Grund für eine Lyme-Borreliose. Er macht vielleicht 0,5 Prozent aller Borreliose-Fälle aus.

        Auch ist erwähnenswert, dass dein Gesundheitszustand insgesamt eine wichtige Rolle spielt. Selbst wenn zwei Menschen mit genau dem gleichen Virus infiziert sind, wird, wer gut isst, regelmäßig Sport macht und ausreichend schläft, nicht so schwach, um das Virus zu aktivieren, während schon bald an Borreliose-Symptomen leiden wird, wer nicht gut für sich sorgt.

        Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben es mit Symptomen der Lyme-Borreliose durch die folgend beschriebenen Auslöser (nach Häufigkeit) zu tun.

        Die häufigsten Borreliose-Auslöser

        Die nun aufgeführten Substanzen und Umstände sind nicht die Ursache einer Lyme-Borreliose. Vielmehr tragen sie dazu bei, dass bereits bestehende – ruhende – Vireninfektionen aktiviert werden, und zwar solcherart, dass sich Symptome ergeben, die medizinisch gemeinhin unter Lyme-Borreliose zusammengefasst werden. Die Häufigkeit der Auslöser wird hier in absteigender Reihenfolge gelistet.

        Schimmel: Hast du Schimmel zu Hause oder im Büro, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du jeden Tag Pilzsporen einatmest. Das belastet dein Immunsystem, bis es irgendwann zum Zusammenbruch kommt.

        Quecksilberhaltige Amalgamfüllungen: Hast du alte Quecksilberfüllungen im Mund, mag ein wohlmeinender Zahnarzt zu deiner Sicherheit beschließen, sie alle auf einmal zu entsorgen. Das ist jedoch ein Fehler. Es belastet das Immunsystem und sollte schrittweise vorgenommen werden, weil das Quecksilber normalerweise dort, wo es vorkommt, stabil ist, während ein hohes Risiko besteht, dass während der Entsorgung giftiges Quecksilber in die Blutbahn gelangt.

        Quecksilber in anderen Zusammenhängen: Quecksilber ist immer giftig, egal, aus welcher Quelle. Wenn du zum Beispiel oft »Seafood« isst, besonders große Fische wie Thun- oder Schwertfisch, die recht quecksilberhaltig sind, kann das im Immunsystem das Fass zum Überlaufen bringen und zu einer Vireninfektion führen. Sei auf der Hut vor einer Quecksilberbelastung.

        Selbst heutzutage laufen wir immer wieder Gefahr, damit in Berührung zu kommen, besonders im medizinischen Bereich. Erkundige dich und prüfe alles skeptisch, was dir oder deiner Familie durchaus auch in guter Absicht so angeboten wird.

        Pestizide und Herbizide: Wenn es solche auf deinem Rasen, im Garten gibt oder wenn du in der Nähe einer Landwirtschaft oder eines behandelten Parks oder Golfplatzes lebst, dann atmest du jeden Tag unfreiwillig Dämpfe ein. Das aber fügt dir Schaden zu und nährt die Vireninfektion mit stärkenden Giften.

        Insektenvernichtung im häuslichen Umfeld: Ob gegen Käfer, Ameisen oder Kakerlaken gerichtet – am Ende wirst auch du vergiftet und eine Vireninfektion wird unterstützt.

        Tod in der Familie: Einen geliebten Menschen zu verlieren ist ein emotionales Trauma. Es schwächt das Immunsystem und begünstigt Vireninfektionen – die sich von den begleitenden »negativen Gefühlshormonen« ernähren, die von den Nebennieren ausgeschüttet werden.

        Gebrochenes Herz: Von einem geliebten Menschen enttäuscht zu werden, eine unerwartete Trennung, ein Scheidungskrieg oder ein vergleichbares gefühlsmäßiges Trauma ist ein willkommener Auslöser, um Viren auf den Plan zu rufen.

        Pflege einer geliebten Person: Nochmals – auch hier wirkt ein emotionales Trauma immunschwächend und virenstärkend.

        Spinnenbiss: Spinnenbisse sind viel öfter Auslöser von Lyme-Borreliose- Symptomen als Zeckenbisse; sie machen ungefähr 5 Prozent der Fälle in dieser Aufzählung aus. Wenn ein Spinnenbiss Gift in der Haut zurücklässt, wird das Immunsystem geschwächt. In ungefähr einem von fünf Fällen entsteht dabei ein Ausschlag mit Wanderröte.

        Bienenstich: Wie Spinnen- sind Bienenstiche viel öfter Auslöser für Lyme- Borreliose-Symptome als Zeckenbisse und machen ebenfalls ungefähr 5 Prozent der Fälle hier aus. Wenn etwas vom Stachel zurückbleibt, kann daraus eine Infektion resultieren, die das Immunsystem schwächt. In ungefähr einem von fünf Fällen entsteht dabei ein Ausschlag mit Wanderröte.

        »Virusfreundliche« verschreibungspflichtige Medikamente: Viren gedeihen so richtig unter Antibiotika, die auch noch das Immunsystem schwächen. Medikamente wie Benzodiazepine haben jedoch einen ähnlichen Effekt. Wenn du vermutest, dass du eine Vireninfektion hast, gehe zum Arzt und prüfe noch einmal deine verschriebenen Medikamente.

        Lange Medikamenteneinnahme: Selbst wenn du ein Medikament dauerhaft in niedriger Dosierung benötigst, kann ein Zuviel das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen und es einer Virenattacke aussetzen. Das gilt auch für die von mehreren Fachärzten verschriebenen Einzelmedikamente, die zusammen einen überstarken Medikamentencocktail ergeben können.

        Drogenmissbrauch: Illegale Drogen, die Gifte enthalten, können das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen und eine Vireninfektion anfachen.

        Geldsorgen: Angst vor dem Jobverlust, Sorge, die Rechnungen nicht begleichen zu können, und/oder die Angst davor, obdachlos zu werden, zieht eine Reihe sehr starker negativer Emotionen nach sich – einschließlich der Angst zu scheitern, zu sterben, der Angst vor dem Verlust des Selbstwertgefühls, Stress und Scham –, die die Virenabwehr des Immunsystems nachhaltig schwächen können.

        Körperliche Verletzungen: Wenn du dir den Knöchel verstauchst, in einen Autounfall gerätst oder eine andere körperliche Verletzung erlebst, kann das den Körper bis zu dem Punkt belasten, wo sich das Virus stark genug fühlt, um loszuschlagen. Das gilt umso mehr, wenn du operiert werden mußt. Schließlich ist eine Operation immer mit einer Antibiotikagabe verbunden.

        Schwimmen in offenen Gewässern: Wenn es längere Zeit warm ist, bilden sich Rotalgen in Seen und am Meeresufer. Der von ihnen hervorgerufene Sauerstoffmangel begünstigt Bakterienwachstum, was bei Kontakt das Immunsystem belastet und das Virus aus der Latenzphase lockt.

        Oberflächenabfluss: Schwermetalle und andere Gifte können aus alten Mülldeponien in Seen gelangen, besonders bei heißem Sommerwetter. Das Schwimmen in diesen Seen setzt dich dann den Giften aus und vermindert die Immunantwort auf eine Vireninfektion.

        Professionelle Teppichreinigung: Bei einer traditionellen Teppichreinigung werden sehr giftige Chemikalien verwendet. Darüber hinaus enthalten viele Teppiche ohnehin Giftstoffe, weshalb die »Reinigung« eigentlich das Ganze nur verschlimmert. Wenn du viel drinnen bist, atmest du die meiste Zeit Dämpfe ein. Auch das schwächt das Immunsystem und begünstigt Viren. Kaufe Teppiche mit Umweltsiegel und lasse Teppiche nur »umweltfreundlich« reinigen, auch wenn selbst das nicht ganz risikolos ist. Bist du sehr empfindlich, solltest du gegebenenfalls deine Teppiche austauschen.

        Anstrichfarbe: Fast alle Anstrichfarben sondern giftige Dämpfe ab. Gibt es bei dir zu Hause oder im Büro nicht genügend Luftaustausch, kann das mit einer Immunschwäche enden und eine Vireninfektion auslösen.

        Schlaflosigkeit: Schlafstörungen jeder Art sind schädlich für den Körper und können mit der Zeit zu einer Vireninfektion führen.

        Zeckenbiss: Obwohl die Medizin falsch mit der Annahme liegt, dass Zecken Lyme-Borreliose verursachen, können Zeckenbisse doch ein Auslöser für Borreliose- Symptome sein. Wie schon bei Spinnenbissen und Bienenstichen kann bereits der Verbleib etwas tierischer Substanz zu einer Infektion führen, die das Immunsystem schwächt. Wenn du dann noch im Hintergrund einen Virus hast und das Timing perfekt ist, dann reicht ein Biss, um eine Vireninfektion auszulösen. Diese hat dann nichts mit Borrelia burgdorferi zu tun; Borrelia ist nicht für die Infektion verantwortlich.

        Noch mal: Entgegen der populären Ansicht ist eine Zecke der am wenigsten wahrscheinliche Auslöser auf dieser Liste und macht weniger als 0,5 Prozent aller Lyme-Borreliose-Fälle aus.

        Selbst wenn einer dieser Auslöser ein schlafendes Virus aktiviert, kann es doch eine Weile dauern, bis das Virus seine Kriegsvorbereitungen abgeschlossen hat – das heißt eine Armee von »Soldaten« zu schaffen – und seinen ersten Angriff startet. Doch keiner der Auslöser führt zu einer Vireninfektion mit Borreliose-Symptomen, noch kann er dich mit den verschiedenen Bakterien infizieren, die fälschlicherweise mit Lyme- Borreliose in Verbindung gebracht werden.

        Wenn du an etwas leidest, was die Ärzte mit »Lyme-Borreliose« bezeichnen, dann hast du wahrscheinlich jahrelang ein Virus im Körper, bevor du erkrankst. Die Wahrscheinlichkeit, dass vor Krankheitsbeginn einer der obigen Auslöser innerhalb von drei Monaten bis zu einem Jahr vorkam, liegt bei 75 Prozent.

        Antibiotika:

        Die Vorstellung, dass Lyme-Borreliose von Bakterien (und neuerdings: von Parasiten) hervorgerufen wird, ist einer der größten Fehler der modernen Medizingeschichte. Sie hat dazu geführt, dass Generationen von Virusinfizierten nicht geholfen werden konnte. Ich nenne das »die Borreliose-Falle«.

        Normalerweise reagieren Ärzte auf Lyme-Borreliose mit dem Verschreiben eines Antibiotikums, weil sie damit Borrelia burgdorferi und andere Bakterien, etwa Bartonella sowie Parasiten, etwa Babesia – die weder etwas mit Lyme-Borreliose zu tun haben noch sonst eine Gesundheitsgefährdung bedeuten –, den Garaus machen wollen.

        Borrelia, Bartonella und Babesia greifen das Zentralnervensystem nicht an, doch sind Symptome eines entzündeten Zentralnervensystems das Problem Nummer eins bei allen Borreliose-Patienten. Bis dies aber verstanden ist, werden weiterhin Antibiotika verschrieben, die keine positiven Ergebnisse bringen, sondern ein Feld der Verwüstung anrichten. Das ist nicht nur bloß ineffizient, sondern schlicht gefährlich.

        Starke Antibiotika indessen fügen einem Borreliose-Patienten gleich zweifachen Schaden zu: Weil diese normalerweise durch die Vireninfektion aus der Herpes-Familie entzündete Nerven haben, werden Letztere durch die starken Antibiotika noch zusätzlich gereizt. Manche Ärzte unterliegen dem falschen Eindruck, dass die begleitenden Schmerzen (Fieber, Schüttelfrost etc.) ein Zeichen der Besserung seien – ein Anzeichen der sogenannten Herxheimer-Reaktion, bei der Bakterien absterben, während der Körper entgiftet. In Wirklichkeit aber zeigen diese Symptome, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.

        Antibiotika töten zumeist alle Bakterien, nicht nur die Übeltäter. Doch die guten Bakterien im Darm sind für die Gesundheit entscheidend, und ihre Zerstörung ist für das Immunsystem wie für die Verdauung ein Desaster. Wenn ein Arzt dir ein aggressives Antibiotikum für zwei Wochen oder länger verschreibt, dann braucht dein Darm, selbst wenn du täglich Probiotika nimmst, ein Jahr und länger, um sich von diesem Schaden zu erholen. Manche Därme sind danach nie mehr dieselben, auch wenn ein Antibiotikum intravenös verabreicht wurde.

        Viren, die Lyme-Borreliose-Symptome verursachen, sind ganz versessen auf Antibiotika. Antibiotika sind für Viren das, was Muttermilch fürs Kind ist: Sie lassen sie groß und stark werden.

        Weil der einzig wirkliche natürliche Feind, im Falle einer Vireninfektion mit Borreliose-Symptomen, das Immunsystem ist…ist eine Antibiotikaeinnahme, die das Immunsystem schädigt und das Virus befeuert, so effizient, wie das Löschen eines Brandes mit einem Fass Benzin wäre.

        Doch das ist bislang die Standardbehandlung im Falle der Lyme-Borreliose. Durch hohe Antibiotikagaben wird so ein relativ leichter Fall von Borreliose zu einer ausgewachsenen gesundheitlichen Krise, einer potenziell gefährlichen noch dazu. Schlimmerweise passiert das Tag für Tag.

        In dem Maße, wie ganzheitlich arbeitende Borreliose-Spezialisten den Schaden begreifen, den eine aggressive Behandlung mit Antibiotika in den letzten vierzig Jahren angerichtet hat, senken sie allmählich die Antibiotikagaben ab und verbinden sie mit Nahrungsergänzungsmitteln, einschließlich intravenösen Vitamingaben. Doch bevor wir hier Medaillen vergeben, müssen wir dennoch erkennen, dass die Medizin noch Lichtjahre von der Erkenntnis entfernt ist, dass überhaupt kein Antibiotikum bei Borreliose benötigt wird, weil sie durch Viren verursacht wird.

        Da helfen auch alternative Behandlungsformen wie beispielsweise die ultraviolette Blutbestrahlungstherapie (UBI) wenig, weil sie auf der Fehlannahme beruhen, dass das Problem bakterieller Natur und in der Blutbahn angesiedelt sei. Tatsache ist, dass die Viren, die Lyme-Borreliose-Symptome hervorrufen, vor allem in den Nerven sitzen und deshalb nie Borreliose-Symptome hervorrufen, solange sie im Blut sind. Haben die Viren hingegen Organe und Zentralnervensystem befallen, dann machen sie Schwierigkeiten.
        So lange, wie Ärzte glauben, dass das Problem der Borreliose-Symptome bakterieller Natur wäre, sind sie wie im Nebel auf der See, wo sie ein Geisterschiff jagen – zum Nachteil von möglicherweise Millionen Betroffenen.

        Allerdings ist es richtig festzustellen, dass Viren, die Lyme-Borreliose-Symptome hervorrufen, viele Kofaktoren haben. Dazu gehören:

        Streptococcus A und B, E. coli, Mycoplasma pneumoniae, Helicobacter Pylori und/oder Chlamydophila pneumoniae sowie giftige Schimmelpilze und Candida. Bartonella und Babesia, die Übeltäter, die jüngst im Borreliose-Sektor zu trauriger Berühmtheit gelangt sind und die nicht schlimmer sind als Candida, gehören ebenfalls dazu.

        Bedenke aber, dass diese Kofaktoren nicht die Borreliose hervorrufen. Um zu verstehen, warum die Medizin hier immer falschliegt, stelle dir zwei Armeen in der Schlacht vor, von denen die eine (die Medizin) die andere auf dem Rückzug befindliche (die Bakterien) verfolgt. Wenn die erste Gruppe der Fußsoldaten die Verfolgten eingekreist hat, bemerkt sie, dass das, was aus der Entfernung wie Bajonette aussah, in Wirklichkeit Fahnenstangen, Trompeten und Trommelschlegel waren. Die Soldaten waren also hinter den Falschen her. In solcher Weise hat die medizinische Forschung die Boten (Bakterien) bekämpft, während der wahre Gegner (Viren) sich unerkannt aus dem Staub machen konnte.

        Der meiste Schaden entsteht durch eine Vireninfektion, die unentdeckt bleibt oder – falls doch entdeckt – als zweitrangig abgetan wird. Doch die Kofaktoren sind nicht das eigentliche Problem.

        Hinzu kommt, dass die Bakterien der Koinfektionen bei viralen Lyme- Borreliose-Symptomen normalerweise ziemlich resistent gegen Antibiotika sind und es immer häufiger werden. Wenn du also Borreliose-Symptome hast, ist es umso wichtiger, Antibiotika zu meiden.

        Eine Ausnahme von dieser Regel gibt es jedoch: Im Falle einer Infektion zum Beispiel nach einem Spinnenbiss, Bienenstich oder Zeckenbiss – bei der etwas vom Insektenkörper in der Haut geblieben ist – bekämpft der Körper diese Entzündung mit einer Wanderröte (fälschlicherweise der Indikator der Borreliose).

        In dieser Situation ist die Verwendung eines leichten Antibiotikums okay; die langfristigen Risiken einer Antibiotikagabe werden durch das kurzfristige Risiko einer Infektion aufgewogen. Doch eins muss klar sein: Die Infektion selbst ist nicht die Lyme-Borreliose. Und es ist auch nicht das Borrelia burgdorferi darin. Die Wanderröte ist eine normale Staphylokokkeninfektion, verursacht durch eine Verunreinigung in der Einstichstelle. Nur für die Dokumentation: Aus einem Areal mit Wanderröte konnten bisher weder Babesia noch Bartonella angezüchtet werden.

        Dies war der 1. Teil, der 2. folgt in 2 Wochen. Es wäre sonst zu viel. In dem 2. Teil erfährst du dann, welche Tests sinnvoll sind oder nicht, ein Fallbeispiel und wie man Lyme-Borreliose wirklich behandeln kann.

        Nächste Woche geht es dann wieder um ein Lebensmittel.

        Ich wünsche dir einen angenehmen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche. Bleibe oder werde gesund.

        38 min
      • Würzkräuter leisten Erstaunliches für deine Gesundheit I Podcast #84
        Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian gegen krank machende Einflüsse

        Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

        Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian ergänzen sich in ihren Eigenschaften. Jedes dieser Würzkräuter hat sein Spezialgebiet, und wenn du alle vier regelmäßig genießt, verbinden sich ihre krankheitsabwehrenden Pflanzenstoffe und ihr ganzer Reichtum an Mineralstoffen zu einem Rundumschutz gegen krank machende Einflüsse. (Petersilie gehört eigentlich auch in diese Gruppe, besitzt aber mehr Individualität und hat deshalb eine eigene Folge bekommen.)

        Die Kraft dieser Kräuter kommt zum Teil daher, dass sie der Wildform noch sehr nahe sind, auch wenn sie aus gärtnerischem Anbau stammen. Sie können ohne viel Pflege Fuß fassen und gedeihen. Auch wenn sie vernachlässigt werden, schaffen sie es irgendwie, alles zu bekommen, was sie brauchen, um dich dann reichlich mit den Nährstoffen zu versorgen, die du benötigst. Wissenschaftlich ist noch nicht bekannt, dass die Würzkräuter über ihre Wurzeln einen pilzhemmenden Stoff abgeben, den die Regenwürmer lieben. Sie tummeln sich geradezu im Wurzelbereich dieser Kräuter, weil sie hier das bekommen, was sie selbst pilzfrei hält. Als Gegenleistung lockern und belüften sie den Boden und hinterlassen mit ihren Ausscheidungen einen erstklassigen Dünger. Dieser Symbiose verdanken die Würzkräuter ihre besondere Heilkraft. (Falls du diese Kräuter im Topf ziehst, mußt du die Regenwürmer mit organischem Dünger und mineralischen Nährstofflösungen ersetzen.)

        Sehen wir uns diese großartigen Würzbeigaben einmal nacheinander an.

        Oregano: Er leistet Erstaunliches gegen schädliche Bakterien wie Helicobacter sowie bestimmte Streptokokken und Kolibakterien, was wiederum die Risiken der Entstehung von Dünndarmfehlbesiedelung, Magengeschwüren, Halsentzündungen, Ohrenentzündungen und Nebenhöhlenentzündungen verringert. Ätherisches Oreganoöl wirkt besonders stark antibakteriell, vor allem gegen Kolibakterien, die Divertikulitis und Divertikulose auslösen können. Darüber hinaus bietet es Schutz vor Dermatophytosen.

        Rosmarin: Auch er besitzt eine antibakterielle Wirkung, und die entfaltet er vor allem bei antibiotikaresistenten Keimen, wie sie in Krankenhäusern immer häufiger anzutreffen sind. Rosmarin kann von entscheidender Bedeutung sein, wenn du mit Bakterien zu tun hast – etwa Clostridium difficile oder multiresistente Stämme von Staphylococcus aureus –, die Krankheitsbilder wie Megakolon und schwere Infektionen auslösen und sogar zum Tod führen können.

        Salbei: Er ist von Natur aus auf die Bekämpfung von Pilzen eingestellt. Wer Salbei zu sich nimmt, hat eine großartige Hilfe gegen Pilzinfektionen, beispielsweise am Fuß oder im Leistenbereich, aber auch im Darm. Wenn du mit giftigen Schimmelarten in Berührung gekommen bist, halte dich zur Entgiftung an den Salbei. Salbei trägt auch zur Ausleitung giftiger Schwermetalle aus dem Darm bei. Das reicht natürlich nicht, um deinen ganzen Körper zu entgiften, es hilft etwas dabei. Und wenn du regelmäßig entgiftest, also eigentlich täglich nebenbei, dann ist der Salbei und auch andere Lebensmittel eine super Unterstützung. Wenn du meine Entgiftungsbegleitung durchführst, die 1:1 mit mir persönlich stattfindet, bekommst du natürlich alle Informationen dazu. Mehr Infos findest du auf meiner Website wagnernicole.de unter "Angebote".

        Thymian: Er ist dagegen auf Viren spezialisiert und räumt mit Grippeviren, Noroviren, Enteroviren und der großen Schar der Herpesviren auf, die letztlich für Autoimmunerkrankungen und Borreliose verantwortlich sind. Durch die Fähigkeit seiner Inhaltsstoffe, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, wird der Thymian zur Geheimwaffe gegen Viren, die sich am Gehirn oder Rückenmark zu schaffen machen und dadurch neurologische Beschwerden auslösen.

        Seelische Unterstützung

        In diesen stressreichen Zeiten sind heftige emotionale Reaktionen verständlich. Werden sie jedoch zu einem chronischen Muster, das du nicht mehr durchbrechen kannst, greife zu Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Diese Kräuter dämpfen die ständige Reizüberflutung, sodass wir die Dinge gelassen nehmen, wie sie kommen.

        Spirituelle Aufgabe

        Die Würzkräuter sind in dieser oder jener Form seit Urzeiten im Gebrauch, und diese ganze Zeit hindurch haben sie uns treu begleitet und sich einer Welt des stetigen Wandels immer wieder angepasst – dieses Anpassungsvermögen geben sie an uns weiter. Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian sind so zu wichtigen Lehrern geworden, die uns wissen lassen, wer wir sind und was wir werden können. Was gibt es sonst noch in deinem Leben, sei es ein langjähriges Hobby oder eine dauerhafte Beziehung, das dir zuverlässig hilft, alle Ablenkungen auszublenden und dich wieder mit dem zu verbinden, was du im tiefsten Inneren bist?

        3 Tipps

        1.TIP: Erinnere dich immer wieder daran, diese Kräuter täglich beim Kochen zu verwenden.

        2.TIP: Finde heraus, zu welchen deiner Standardrezepte ein bisschen Oregano, Rosmarin, Salbei oder Thymian passt.
        3.Tip: Versuche, den ätherischen Ölen dieser Kräuter einen Platz in deinem Leben zu geben, um Körper, Geist und Seele zu reinigen. Wenn du zum Beispiel Rosmarinöl ins Badewasser gibst, weckst du damit die reinigenden
        Kräfte des Wassers erst so richtig. Und zu der Wichtigkeit des Wasserstrinkens hatte ich ja letzte Woche eine Podcastfolge veröffentlicht.

        So, das war´s wieder für heute. Mache es dir kuschelig zu Hause und lasse es dir gut gehen. Bis bald, bleibe oder werde gesund.

        12 min
      • Blutverschmutzung durch chronischen Wassermangel, inkl. 3 Tips dazu I Podcast #83
        ACHTUNG: Fast jeder hat einen leichten bis chronischen Flüssigkeitsmangel

        Diese Informationen sind u.a. von Anthony William

        Blutverschmutzung

        Fast jeder, der auf diesem Planeten wandelt, hat von Kindheit an einen leichten bis chronischen Flüssigkeitsmangel. Der Körper verfügt über die erstaunliche Fähigkeit, sich darauf einzustellen. Besser gesagt ist es ein schwer schuftendes, aber dennoch meist völlig unbeachtetes Organ, das dazu in der Lage ist. Es kostet die Leber Mühe, uns bei diesem Wassermangel Jahr für Jahr über die Runden zu bringen. Bei einem an chronischer Austrocknung leidenden Menschen können jederzeit ernste und akute Symptome auftreten, einfach weil die Leber so überstrapaziert ist. Ob es zu diesen Symptomen kommt, hängt von der Konstitution des Betroffenen ab.

        Was macht eigentlich eine starke Konstitution aus? Meist hören wir zu dieser Frage, das habe mit den Genen zu tun. Wenn deine Konstitution nicht so stark sei, hättest du halt Pech gehabt bei der Genlotterie, und ein anderer mit robuster Konstitution hätte dir den Hauptgewinn weggeschnappt. Aber so ist es nicht. Dieses Denken lenkt nur von den wahren Bedingungen einer guten Konstitution ab:

        Weniger Giftstoffe im Körper sorgen für widerstandsfähigere Organe, die nicht so schnell Schaden leiden und weniger krankheitsanfällig sind. Eine schwächere Konstitution entsteht durch mehr Gifte im Körper, sodass die Organe zu kämpfen haben und dadurch schwächer und anfälliger sind. Wenn sich Giftstoffe im Körper ansammeln und dann auch noch leichte Viren- oder Bakterieninfektionen hinzukommen, stellt chronischer Flüssigkeitsmangel eine starke Belastung für den ganzen Körper dar. Irgendwann kommt man dann an die Grenze, von der an dieses Defizit das Leben aus den Fugen geraten lassen kann.

        Wenn du beispielsweise eine leichte Streptokokkeninfektion hast (von der du vielleicht gar nichts merkst), kann es von deinem Flüssigkeitshaushalt abhängen, ob du dich wohlfühlst oder wieder mal von einem Harnwegsinfekt, einer Nebenhöhlenentzündung, einer Magenschleimhautentzündung, einem Gerstenkorn, einer Dünndarmfehlbesiedelung oder sogar einem Akneschub heimgesucht wirst.

        Den Medizinern ist noch nicht aufgefallen, dass Streptokokkeninfektionen bei vielen Menschen chronisch sind und mit den genannten Krankheitserscheinungen zusammenhängen. Wenn du eine geringgradige Virusinfektion hast (die ebenfalls nicht unbedingt auffallen muss), kann chronischer Flüssigkeitsmangel auch hier darüber entscheiden, ob du ein ganz normales Leben führen kannst oder plötzlich in die Erschöpfung abrutscht, allerlei Schmerzen oder Tinnitus und Schwindel bekommst, dich benommen fühlst, von Kribbeln und Taubheitsgefühlen oder Verwirrungszuständen und Herzstolpern geplagt wirst.

        Mußt du dich um deinen Wasserhaushalt sorgen, wenn du dich wohlfühlst? Sofern du keine ärztlich festgestellte Leberstörung hast, keine geringgradige Viren- oder Bakterieninfektion vorliegt, keines der vielen Symptome und Beschwerden, die durch Wassermangel verschlimmert werden, weshalb solltest du dir dann überhaupt Gedanken darum machen?

        Nun, erstens weißt du vielleicht gar nicht, dass du etwas hast, schließlich erfasst die medizinische Diagnostik längst nicht alles, was sich unter der Oberfläche abspielt. Zweitens dürfen wir ruhig aufpassen, denn chronischer Flüssigkeitsmangel schadet am Ende jedem. Er ist paradoxerweise der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und mit fünfundsechzig vielleicht einen Gehirnschlag auslöst, wenn das Blut nach jahrzehntelanger Unterversorgung mit Wasser dick und schmutzig geworden ist. Er ist das Zünglein an der Waage, wenn es, nachdem man ein Leben lang Sport getrieben hat, doch zu einem Herzinfarkt kommt. Du fühltest dich pudelwohl, hast Urlaub gemacht, Golf gespielt, es dir gut gehen lassen, hart gearbeitet, Erfolge eingeheimst, und dann streckt dich doch der Gehirnschlag oder Herzinfarkt nieder, und die chronische Austrocknung trägt den Sieg davon. So weit dürfen wir es nicht kommen lassen.

        Mit Flüssigkeitsmangel meine ich nicht den gelegentlich vorkommenden Fall, dass du vergißt, auf einen längeren Spaziergang Wasser mitzunehmen. Das ist einfach vorübergehender, alltäglicher Wassermangel. Dazu kommt es immer wieder, wenn man etwa beim Studium von Hörsaal zu Hörsaal hastet, im Büro viel zu tun hat oder zu Besorgungen unterwegs ist. Denke etwa an Teenager, die einen Shoppingtag veranstalten. Ganz schnell vergehen drei, vier Stunden, in denen sie nichts essen, und auf einmal wird ihnen flau, sie bekommen Kopfweh, sehen verschwommen, werden vielleicht zittrig – und das alles, weil chronischer Flüssigkeitsmangel den Blutzucker regelrecht abstürzen lassen kann. Hier gibt es kaum eine Pufferzone, ein Shoppingvormittag genügt, um solche Symptome auszulösen. Das Stück Pizza und die Limonade, die es zwischendurch gab, verhindern zwar Schlimmeres, doch damit gleicht man chronischen Flüssigkeitsmangel nicht aus, sondern verschlimmert ihn nur.

        Akuten Wassermangel unter extremen Bedingungen fürchten wir natürlich –

        bei Wüstenwanderungen, im Rettungsboot auf dem offenen Meer, bei allen Notfällen, die uns von jeglicher Versorgung abschneiden. Aber das weniger bösartig wirkende Gespenst des chronischen Wassermangels, das uns heimlich verfolgt und unmerklich belastet, nehmen wir längst nicht so ernst. Es erschreckt uns nicht, doch auf Dauer macht es uns krank. Es ist wie ein Freund, mit dem du immer gut ausgekommen bist, bis er sich eines Tages derart danebenbenimmt, dass du es gar nicht fassen kannst.

        Chronischer Wassermangel besetzt dich, und da er schon so lange gegeben ist, fällt er dir nicht mehr auf. Würdest du das einmal unterbrechen und über Monate für gute Befeuchtung aller Körpergewebe sorgen, um es anschließend wieder schleifen zu lassen, fiele dir die Rückkehr der chronischen Austrocknung auf, und es würde dir überhaupt nicht schmecken, davon wieder besetzt zu sein.

        Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wird uns nicht beigebracht. Stattdessen lernen wir schon in der Kindheit, dass ein paar Kekse und eine Tüte Saft ausreichend sind für die Zeit, die wir im Kindergarten verbringen. Natürlich ist Bio-Apfelsaft gut für Kinder, aber ein paar Schlucke genügen einfach nicht für stundenlanges Spiel – und genau das praktizieren wir seit Jahrzehnten. In der Zeit des Heranwachsens und als Erwachsene machen wir weiterhin solche Lernerfahrungen, und wir geben das Gelernte unwissentlich an unsere Kinder weiter, als wäre es wirklich unwesentlich, dem Körper ausreichend Flüssigkeit zuzuführen.

        Wenn wir dann einmal ausreichend mit Wasser versorgt sind, staunen wir über den Unterschied. Es ist wie beim Hahnenkampfspiel im Schwimmbecken, bei dem man jemanden auf den Schultern sitzen hat und gegen ein zweites Team kämpft, das man umzustoßen versucht. Wenn man schließlich den entscheidenden Schubs bekommt und mitsamt dem Partner umfällt, ist plötzlich dessen Gewicht weg, und man atmet auf – wie der Körper aufatmet, wenn er ausreichend mit Wasser versorgt wird. Solltest du irgendetwas Chronisches haben, mit oder ohne konkrete Diagnose, könnte dein Befinden entscheidend davon abhängen, ob dein Körper genügend Flüssigkeit bekommt.

        Unsere Ess- und Trinkgewohnheiten sind nicht dazu angetan, den Blutzucker zu stabilisieren oder Flüssigkeitsmängel auszugleichen. Damit meine ich auch die Sportbegeisterten, die nach Langstreckenläufen Elektrolytgetränke nachschütten. Das reicht nicht.

        Viele bewegungsfreudige Menschen leiden an chronischem Flüssigkeitsmangel. Nehmen wir noch Alkohol, hin und wieder eingenommene Medikamente sowie das minderwertige Salz und die Konservierungsstoffe in so vielen Lebensmitteln hinzu, dann ist das Rezept für die tägliche starke Unterversorgung mit Wasser perfekt.

        Trinkst du am Morgen nach dem Aufwachen gleich einen Liter Zitronenwasser? Sehr wenige tun das. Es wäre aber der ideale Schutz für dich und versorgt deinen Körper auch dann verlässlich und stabil mit Flüssigkeit, wenn du dich ansonsten wie gewohnt ernährst. Das Zitronenwasser gleich in der Früh bringt dich vielleicht durch den ganzen Tag, und das kann auch ein Staudenselleriesaft oder ein Smoothie sein, vorausgesetzt, er hat die richtigen Zutaten. Trendige Smoothies können auch austrocknend wirken, weil sie oft Fett in der Form von Kokosöl oder Nussmus und dazu Molkenprotein, aber kaum Obst enthalten. Auch andere Frühstücksvarianten wirken eher austrocknend, beispielsweise das auch außerhalb des angelsächsischen Raums immer beliebter werdende Frühstück aus Eiern, Schinken und Toast, dazu vielleicht ein Glas Milch oder den guten, alten, pasteurisierten, aus Konzentrat rückverdünnten Orangensaft. Wie sieht es mit Kaffee aus? So viele Menschen nehmen eine Tasse Kaffee und sonst nichts zu sich, bevor sie am Morgen zur Arbeit aufbrechen. Es kann Mittag werden, ehe ihr Körper noch irgendetwas bekommt.

        Die Leberzellen passen sich in vielen Fällen mit der Zeit an diese Unterversorgung mit Flüssigkeit an. Mithilfe eines wunderbaren, noch unbekannten chemischen Kunstgriffs, den ich »Kameleffekt« nenne, gelingt es der Leber, den übrigen Körper auch langfristig ausreichend zu befeuchten. Das ist nicht ideal und keine wirklich gute Situation, aber solange dieses Verfahren greift, rettet es uns das Leben.

        Auch wenn sich deine Leber mit Schädlingen herumschlagen muss, nimmt sie wie ein braver Schwamm jedes bisschen hochwertige Flüssigkeit auf, das irgendwann mal eher zufällig seinen Weg zu ihr findet. Und sie lebt auf diese Augenblicke hin, in denen du etwas wirklich Gutes zu dir nimmst. Vielleicht hat die Tante oder die Oma dir vor einem halben Jahr einen Apfel in die Hand gedrückt, und du hast ihn gegessen, was du von dir aus nie tun würdest – deine Leber jedenfalls hat daraus gemacht, was sie konnte. Auch aus dem Romanasalat, den du letzte Woche beim Nachbarschaftsfest gegessen hast, und der Orange, die eine Freundin mit dir geteilt hat, während ihr gemeinsam das Fußballtraining der Kinder verfolgt habt.

        Deine Leber erkennt lebendige Wassermoleküle aus Obst, Gemüse und grünen Blättern als seltene und kostbare Passanten im Blutstrom und greift sie sich wie Kinder zu Ostern die aufgespürten Eier.

        Dann lagert sie diese Wassermoleküle für die nächste Dürre ein, wieder wie ein Kind, das seine Süßigkeiten verstaut und so über Wochen streckt. Die Leber weiß, dass die Vernachlässigung der Flüssigkeitsaufnahme einfach eine der Bedingungen unseres Menschseins ist, und das schon seit Jahrtausenden, einfach weil gute Flüssigkeitsversorgung nicht immer möglich ist. Und so verdichtet diese kluge Leber die wenigen bioaktiven Wassermoleküle, die sie auftreiben kann, zu einer Art Konzentrat.
        Wenn du Getränke wie Limonade, Kaffee oder schwarzen Tee zu dir nimmst, die eher austrocknend wirken, setzt die Leber einige ihrer gespeicherten und hochkonzentrierten bioaktiven Wassermoleküle ein, die bei den toten – kontaminierten oder überfilterten – Wassermolekülen eine Aktivierung bewirken, die sie wieder zu lebendigem Wasser macht. Dieses wiederbelebte Wasser kann dann überall im Körper Gutes bewirken und zum Beispiel in Herz und Gehirn für gute Befeuchtung sorgen.

        Du nutzt den Kameleffekt schon sehr lange, ohne es zu wissen, und so konntest du all die Jahre des chronischen Flüssigkeitsmangels überleben. Sehr vielen Menschen geht es so, und dass du überlebt hast, verdankst du deiner Leber. Aber was, wenn ihr die Kraft ausgeht? Nur eine saubere, funktionsfähige, gut befeuchtete Leber ist dauerhaft in der Lage, konzentrierte bioaktive Wassermoleküle zu speichern und damit das Blut flüssig genug zu halten. Es muss eine Leber sein, die ihre natürliche Fähigkeit, mit allen immer wieder auftauchenden Schädlingen fertigzuwerden, noch im vollen Umfang besitzt. Wenn wir jedoch nicht gut für uns sorgen, wird der wunderbare Kameleffekt irgendwann schwächer werden und verschwinden, und das kann bei Leuten, die sich von Kindheit an schlecht ernähren und nicht auf den Flüssigkeitshaushalt ihres Körpers achten, relativ früh im Leben sein. Hätte man uns in der Kindheit mehr Obst und Gemüse und weniger Austrocknendes zu essen gegeben, könnte der Kameleffekt viel länger anhalten. Jedenfalls gilt, dass die Anpassungsfähigkeit und die Schutzfunktionen der Leber mit der Zeit nachlassen, wenn sie zu lange und mit zu wenig Befeuchtung ihre volle Leistung erbringen muss und dadurch schließlich so geschwächt ist, dass sie träge wird oder auf andere Art ihre Leistungskraft einbüßt. Sie ist dann so sehr gestaut, dass die Schlackenstoffe ins Blut und ins Lymphsystem überlaufen.

        Das ist der Vorgang, den ich mit »Syndrom des verschmutzten Bluts« umschreibe.

        Blut ist eine sehr vielschichtige Angelegenheit. Wir bilden uns gern ein, alle seine Geheimnisse seien bereits gelüftet, doch da irren wir uns gewaltig. Wenn wir meinen, zumindest der Wissenschaft seien die Abermillionen chemischen Abläufe im Blut bekannt, liegen wir schief. Realitätsblind ist auch, wer meint, das gesamte Spektrum der vom Blut transportierten Hormone sei bereits erfasst. Und wer glaubt, der ganze große Kreis der Immunzellen und nützlichen Mikroorganismen, die zum »Innenleben« unseres Bluts gehören, sei bereits entdeckt und erklärt, der Gesamtzusammenhang verstanden, der hat wirklich gar nichts begriffen. Den Forschern im Labor würde schwindelig werden, wenn sie um die schiere Zahl und Menge der Schadstoffe in unserem Blut wüssten. Kaum auszudenken, wie viele Blutanalysen erforderlich wären, um auch nur einen Bruchteil der Toxine in verschmutztem Blut zu erfassen, die in ihrer Gesamtheit Einblick in die Ursachen so vieler menschlicher Leiden geben. Unser Blut ist ein Fluss, aus dem du ganz sicher erst trinken würdest, wenn er eine Kläranlage durchlaufen hätte.

        Grundsätzlich kann man also sagen: Je schlechter die Wasserversorgung, desto schmutziger ist das Blut. Und wer möchte schon verschmutztes Blut, das dick und mit Giftstoffen und anderen Schädlingen gesättigt ist und – je nach Art der Verschmutzung – die hier genannten Symptome und Störungen auslöst und noch viel mehr?

        Also gewöhne dir an mehr zu trinken. An alles, was neu ist, müssen wir uns erst gewöhnen.

        Hier 3 Tips von mir:

        1. Klebe dir überall Zettel hin, auf denen in Großbuchstaben steht: TRINKEN.
        2. Bereite dir morgens die Menge Wasser zu, die du am Tag trinken möchtest. Abends muss das alles ausgetrunken sein.
        3. Gewöhne dir an morgens Zitronenwasser zu trinken. Es reichen ein paar Spritzer Zitrone. Fang klein an und steigere dich dann. Vielleicht startest du mit 250ml Wasser und ein paar Tropfen Zitrone. Du wirst sehen, irgendwann wirst du es sogar vermissen, wenn du es nicht mehr trinkst. Es tut wirklich sehr, sehr gut. Durch das Zitronenwasser wird der Körper u.a. auch gut mit Mineralstoffen versorgt. Achte gerne darauf, daß die Zitrone Bioqualität hat.
        4. So, das war´s heute wieder. Ich wünsche dir einen tollen Sonntag. Bleibe oder werde gesund.

          23 min
        5. Süßholzwurzel, die schlagkräftigste Waffe gegen Viren-Explosion I Podcast #82
          In der Süßholzwurzel haben wir ein hochwirksames Mittel gegen den Autoimmun-Wahn des 21. Jahrhunderts.

          Diese Informationen sind u.a. von Anthoyn William, Medical Medium.

          Süßholzwurzel ist ein Retter in der Not, die wichtigste Heilpflanze in der heutigen Welt und das Kamel, das uns durch die Wüste der chronischen Krankheiten tragen kann.

          Was ist an der Süßholzwurzel so besonders? Nun, sie ist die schlagkräftigste Waffe gegen die Viren-Explosion. Wie du mittlerweile durch meine Podcastfolgen vielleicht weißt, stecken Viren der Herpes-Familie (darunter EBV, HHV-6, Zytomegalievirus und Varizella-Zoster-Virus) sehr häufig hinter rätselhaften Erkrankungen wie Fibromyalgie, dem chronischen Müdigkeitssyndrom, Borreliose, Menière-Krankheit und Nebennierenschwäche, sie erzeugen eine Fülle von Symptomen wie Schwindel, Benommenheit, diverse Schmerzen irgendwo im Körper oder in den Gelenken, und schließlich sind sie auch noch für sogenannte Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis und Hashimoto-Thyreoiditis verantwortlich.

          Der Körper greift sich nicht selbst an, das tun nur die verschiedenen Stämme und Mutationen dieser Herpesviren – und deshalb brauchen wir einen starken antiviralen Helfer an unserer Seite: die Süßholzwurzel. Ihre Inhaltsstoffe behindern die Vermehrung des Virus und machen ihm zusätzlich das Leben schwer, weil sie im Körper ein für Viren besonders unwohnliches Milieu schaffen. Kurz, in der Süßholzwurzel haben wir ein hochwirksames Mittel gegen den Autoimmun-Wahn des 21. Jahrhunderts.

          Süßholzwurzel leistet Menschen mit niedrigem Blutdruck gute Dienste und vermindert die Leber-Hitze, was auf dieses Organ sehr beruhigend wirkt. Und ganz wichtig: Süßholzwurzel dient der Erholung der Nebennieren besser als jedes andere Mittel. Beliebte Mittel wie Rhodiola (Rosenwurzel), Tulsi (auch indisches oder heiliges Basilikum genannt), Ginseng und sogar Ashwagandha (Schlafbeere oder indischer Ginseng) leisten nicht annähernd das, was Süßholzwurzel für die innersekretorischen Drüsen tun kann. Der Einsatz dieser anderen Heilpflanzen kann immerhin sinnvoll sein, weil sie die Nebennieren zumindest auf dem Stand halten, den sie gerade haben; das bedeutet etwa für leistungsschwache Nebennieren, dass sie nicht noch weiter abfallen.

          Süßholzwurzel dagegen wirkt auf die Nebennieren wie ein Batterieladegerät; es holt sie aus dem Leistungstief heraus, sodass sie wieder in vollem Umfang für dich da sein können.

          Es sind widersprüchliche und teils falsche Annahmen über die Süßholzwurzel im Umlauf. Lasse dich davon nicht in eine ablehnende Haltung treiben, denn damit würdest du dich um dieses großartige Heilmittel bringen.

          Seelische Unterstützung

          Süßholzwurzel ist wunderbar für alle, die Emotionen über den Darm statt im Kopf verarbeiten. Wenn schon kleinere Missverständnisse dich so unter Stress setzen, dass du Magenschmerzen oder Sodbrennen oder Kribbeln im Bauch bekommst, kann Süßholzwurzel solchen Beschwerden vorbeugen oder sie lindern.

          Spirituelle Aufgabe

          Richtig angewendet kann Süßholzwurzel sogar dann die Gesundheit wiederherstellen, wenn du schon sehr lange an einer Krankheit laborierst. Wenn du je richtig krank warst, weißt du, was für ein göttliches Wunder die Genesung ist. Wer das nicht selbst erlebt hat, sieht Heilung bei anderen vielleicht einfach als Rückkehr zur Normalität, aber du weißt, dass »normal« und die Wiederherstellung des Wohlbefindens echte Wunder sind. Und so lehrt uns die Süßholzwurzel, dass sich solche kleinen Wunder ständig überall ringsum zutragen und wir sie nur sehen, wenn wir unsere Scheuklappen ablegen. Gibt es andere Dinge in deinem Leben, die banal wirken und dabei im Grunde höchst erstaunlich sind? Kommmentiere gerne.

          3 Tipps

          1. TIP: Wenn du deinen Koffeinkonsum einstellen möchtest, versuche es mit Süßholzwurzeltee als Ersatz. Gleich am Morgen getrunken, kann er deiner Energie enormen Auftrieb geben.
          2. TIP Wenn du deine Nahrung nicht gut verdauen kannst oder auswärts etwas Unbekömmliches zu dir genommen hast, trinke zur Entlastung deiner Verdauung Süßholztee.
          3. TIP: Neben dem Tee sind auch alkoholfreie Extrakte zu empfehlen.
          4. Rezept | Süßholztee mit Zimt

            Der intensive Geschmack dieses duftenden Tees löst gleich wohlig warme Gefühle aus. Erinnere dich beim Trinken an die Lakritzleckereien der Kindheit, und schwelge in der Leichtigkeit und Freude solcher Erinnerungen.

            Ergibt 4 Tassen

            2 EL geraspelte Süßholzwurzel
            1 TL abgeriebene Orangenschale
            1 TL Zimtpulver
            1⁄2 TL ganze Gewürznelken

            Alle Zutaten gut vermengen. Ausreichend Wasser für 4 Tassen erhitzen und pro Tasse 1 TL der Mischung verwenden. 5 Minuten oder länger ziehen lassen.

            Für einen stärkeren und heilkräftigeren Tee verwende maximal 1 EL pro Tasse.

            Wenn du Beschwerden und Krankheiten entkommen möchtest, macht es logischerweise keinen Sinn so weiter zu machen wie bisher. Denn dann wird sich ja nichts ändern. Du hoffst dann lediglich, daß es dich nicht so stark trifft. Das war´s dann auch schon.

            Wenn du aber den sicheren Weg gehen möchtest, also fit und gesund werden möchtest, dann solltest du etwas anders machen als bisher.

            Ich wünsche dir alles Liebe, bleibe oder werde gesund …

            11 min
          5. Der "Tod" ist paradiesisch, das Sterben jedoch kann grausam sein I Podcast #81
            Meine Mutter hat ihren irdischen Körper verlassen

            Meiner Mutter ging es schon eine Zeit lang nicht gut. Davon abgesehen kenne ich meine Mutter nur krank - mal mehr, mal weniger. Sie hatte so viele Beschwerden & Krankheiten, auf die ich aber hier an dieser Stelle nicht eingehen möchte. Es geht um die letzten Wochen.

            Am 22.08.24 war ich mit ihr u.a. am Nachmittag beim Lungenarzt. Dort wurde Flüssigkeit in der Lunge festgestellt und dann empfohlen ins Krankenhaus zu fahren. Da meine Mutter noch die Tasche in Ruhe packen wollte (bzw. ich sie gepackt habe), entschieden wir uns den nächsten Tag ins Krankenhaus in die andere Stadt zu fahren. In dem Krankenhaus in unserer Stadt kommst du selten lebend wieder raus. :-)

            Ich konnte in der Nacht kaum schlafen, und früh um 06 Uhr hat meine Mutter auch schon angerufen, daß sie kaum noch Luft bekommt. Ich habe sie dann abgeholt und bin mit Hochgeschwindigkeit auf der Autobahn Richtung Notfallaufnahme gefahren. Sie hatte aber auch sehr starke Rückenschmerzen. So müßte sie eigentlich für dem Rücken flach liegen, aber um Luft zu bekommen eher gerade sitzen. Es war also gehoppst wie gesprungen, sie hatte in jeder Position heftige Schmerzen oder bekam keine Luft.

            Auf der Autobahn fuhr dann auf der linken Spur jemand sehr langsam, obwohl rechts frei war. Ich habe gehupt etc., er bremste mich aus. Wie fatal. Wenn ich nicht so gut Auto fahren könnte, wäre daraus ein Unfall entstanden. Ich wollte dann rechts überholen, er fuhr dann auch auf die rechte Seite. Ich kam mir vor wie in einem Film. Was geht diesen Mann an wie schnell ich fahre, zumal es sich um einen Notfall handelte. Ich habe ihn dann irgendwann abhängen können, dann nutze er noch seine Lichthupe. Also so was dann auch noch dazu.

            Bei der Notfallaufnahme angekommen, klingelte ich und klopfte ich wie verrückt. Die Krankenschwester ging seelenruhig zu dem Öffner, alles in Zeitlupe. Ich möchte auf die Machenschaften des Krankenhauses nicht so sehr ins Detail gehen, aber schon einige Dinge ansprechen, denn es wurde sehr viel falsch gemacht, Informationen nicht übertragen etc.

            Ob das die private Zusatzversicherung meiner Mutter war, die einfach nicht weiter gegeben wurde, oder die Tatsache, daß ich in der Notfallaufnahme nicht bei ihr sein durfte, sondern rausgeworfen wurde…
            Warum wurde die Zusatzversicherung nicht weitergegeben? Weil die auf der Notfallaufnahme die Menschen dort so schnell wie möglich loswerden möchten udn das geht nur, wenn sie wo viele Möglichkeiten haben wie es nur geht. Wenn sie also nur nach privaten Zimmern gesucht hätten, wäre sie wohl ein paar Tage länger auf der Notfallaufnahme gewesen.
            Auch die Kost wurde nicht aufgenommen. Ich hatte mehrmals gesagt, daß meine Mutter sich überwiegend vegetarisch ernährt, aber das interessierte niemanden. Sie hatte somit einige Tage kaum etwas gegessen, der Körper wurde immer mehr geschwächt. Meine Mutter ernährte sich zwar überwiegend vegetarisch, aber sonst sehr schlecht. Zwar besser als früher, aber der Körper konnte den Jahrzehnte langen Raubbau nicht mehr gut ausgleichen.

            Es stellte sich dann auch heraus, daß sie eine frische Fraktur in der Brustwirbelsäule hatte, was wahrscheinlich bei einer Untersuchung passierte, da die Beine falsch gelagert wurden. Sie hatte auch Osteoporose, da gibt es schnell mal eine Fraktur. Ältere Frakturen waren auch auf dem Röntgenbild zu sehen.

            Dann wurde sie tagelang nicht gewaschen, das übernahm ich dann. Als ich mit der Stationsleitung sprach, sagte man mir, daß meine Mutter mobil sei und auch selbst zur Toilette geht und sie weiter mobilisiert werden soll. Ich fragte dann, ob er weiß, daß meine Mutter mehrere Frakturen in der Wirbelsäule hat und ob das wohl sinnvoll ist in der Lage einen Patienten zu mobilisieren? Ich war echt fassungslos.
            Eine Krankenschwester trug dann das Essen, das meine Mutter nicht anrührte, an mir vorbei, bevor ich noch den Joghurt vom Tablett nehmen konnte. Ich sagte: "Das ist das einzige, was sie isst". Die Schwester antwortete mir: "Das wird hier aber gehortet". Ich:" Ach ja? Wo denn?" Im Kühlschrank stand ein einziger Joghurt. Sie guckte nervös um sich und sagte dann:"Ich bin eigentlich eine Gute."
            Als meine Mutter in ein anderes Zimmer, nun endlich privat verlegt wurde, schaffte man es nicht ihre Handtücher auf der selben Station von einem Zimmer zum anderen zu tragen. Sie wußten angeblich nicht, wem diese gehören und gaben sie in die Krankenhauswäsche. Somit waren die Handtücher weg. Im neuen Zimmer fand ich dann noch eine halb volle Urinflasche im Badezimmer.

            Ich könnte noch viel mehr solcher Ereignisse erzählen, aber ich denke, du weißt nun, was ich meine. Wenn ich nicht da gewesen wäre…, wenn sich niemand kümmert… was wird dann mit den Menschen gemacht? Genau darauf möchte ich auch eingehen. Was ist mit den Menschen los, die einst mal diesen Job aus (hoffentlich) Leidenschaft gewählt haben?

            Für mich sind das so viele Gründe mich weiterhin bewußt zu ernähren, um niemals so etwas erleben zu müssen.
            Zum Glück konnte ich meiner Mutter mit Quantenheilung einen Teil der Schmerzen, wenn ich vor Ort war, nehmen. Das hielt dann auch noch einige Stunden danach an. Aber wenn der Körper kaputt ist, und seine Zeit gekommen ist, der Seelenplan dann auch noch erfüllt werden soll, dann hilft nur das, was helfen soll.

            Den Chefarzt sah ich nur einmal. Ich sprach meist mit dem Oberarzt, der sehr nett war. Es wurde bei den Untersuchungen auch Tumormarker entdeckt, Metastasen und mehr. Ihre Lunge wurde 2 punktiert, MRT etc.

            Als meine Mutter sagte, sie wolle keine Untersuchungen mehr und auch keine Therapie, ging es nur noch darum einen Platz im Hospiz oder auf einer Palliativstation zu bekommen. Denn dort kann man auch ganz andere Medikamente bzw. andere Dosierungen verabeichen.
            Das Krankenhaus wollte sich eigentlich kümmern, doch rief ich lieber selber die möglichen Plätze an. Ein paar Tage später hatte sie dann einen Platz auf einer Palliativstation in einer anderen Stadt, etwas näher zu meinem Wohnort, aber auch noch 25 Minuten Fahrzeit.
            Ich war durch die letzten Wochen echt fix und fertig. Hinfahren, zurück fahren, arbeiten, die Sonderwünsche meiner Mutter erfüllen, was ich gerne machte, dann die ganze Bürokratie. Meine Mutter kümmerte sich auch um ihren 90jährigen Bruder, was ich dann auch übernahm. Dann waren noch andere Dinge zu regeln. Ich kann schon sehr viel ab, ich kann sehr viel schaffen. Aber das war echt sehr viel. Zumal die Situation mit meiner Mutter natürlich auch noch eine extra Nummer ist.
            Irgendwann ging ich echt auf dem Zahnfleisch. Wie mein Körper das duchhielt, ich weiß es nicht. Ich dachte jeden Moment kipp ich um, aber ich lief einfach weiter. Das hätte ich niemals geschafft, wenn ich mich nicht so bewußt ernähren würde und auch nicht ohne meine Nahrungsergänzungsmittel und der Quantenheilung.

            Dann kam für ein paar Tage mein Bruder, der einige Stunden entfernt wohnt. So konnte ich dann und wann mal einen Tag Pause machen.

            Meine Mutter sagte dann auch zeitnah den Ärzten, daß sie einschlafen möchte. In dem Krankenhaus auf der Palliativstation sprach ich niemals mit einem Chefarzt, aber die Kosten dafür werden auf jeden Fall bei der Zusatzversicherung abgerechnet.

            Die Oberärztin war zwar oberflächlich nett, mochte mich aber nicht. Klar, ich hatte etwas Ahnung, sie konnte mir also nichts vormachen. Es gab ganze 5 Zimmer auf der Palliativstation und trotzdem kam sie erst nach 30Minuten, nachdem ich ihr sagte, daß meine Mutter starke Schmerzen hatte oder ihr übel ist. Gerade auf der Palliativ sollte so etwas nicht passieren. Die Oberärztin vereidigte sich und sagte, daß das ganz normal sei bei der Krankheit. Ich fragte dann: Ob es dann ganz normal ist, daß man die Menschen dann so quält? Also ich war auf 180.

            Ja, die Ärzte und Krankenschwestern haben damit tagtäglich zu tun, aber nicht die Angehörigen oder die PatientInnen. Da fehlte den meisten auf der Station das Mitgefühl und/oder die korrekte Ausbildung. Aber es kam noch schlimmer, dazu später. Meine Mutter gab auch hin und wieder den Schwestern 5 Euro, mit der Begründung, daß sie dann nett seien. Das hat sie auch schon in dem anderen Krankenhaus gemacht, wo sie dann tatsächlich zeitnah gewaschen wurde. Da sind wir auch wieder beim Thema: Geld regiert die Welt.
            Es gab aber auch nette und liebevolle Schwestern, ein Pfleger hat wohl sogar die halbe Nacht ihre Hand gehalten. Wie süß.

            Dann folgten die Tage, an denen es rapide bergab ging. Meine Mutter wollte auch einfach nicht mehr. Wir warteten auf einen Hospizplatz, da meine Mutter dachte, nur da könne ihr geholfen werden. Dann hatten wir am Freitag für Montag endlich einen Platz zugesichert bekommen, doch am Samstag bat meine Mutter den Arzt ihr so schnell wie möglich zu helfen. Es war Wochenende, es war ein anderer Oberarzt, nicht die Oberärztin im Dienst.

            Ich fragte dann, wann man das starten könne und er antwortete, daß das kein Service sei, den man buchen könnte. Wie einfühlsam. Man überlege sich: Die Mutter liegt im Sterben, ich hatte schon Wochen lang Streß ohne Ende und dann wirst du auf so einer Station so behandelt. Ich war mit meinen Kräften auch am Ende, sonst hätte ich die passende Antwort parat gehabt. Ein wenig konnte ich aber kontern, und so besprachen wir, zusammen mit meinem Bruder, der wieder angereist war, wenn es am Samstag immer noch ihr Wunsch sei, am Sonntag mit der Sedierung gestartet wird.

            Ja, und dann war es soweit. Ich war seit ca. 07 Uhr bei meiner Mutter. Eine Schwester wollte sie dann umlagern, fasste nur kurz das Bein an und meine Mutter schrie. Ich habe mich so erschrocken. Es hieß ein paar Tage vorher, daß die (im Sterben liegenden) nur noch mal die Bühne nutzen und auf sich aufmerksam machen wollen. Das war aber nicht so, wie sich später heraus stellte. Dazu komme ich noch.

            Es wurde dann der Tropf mit der Infusion geholt, meiner Mutter gesagt, daß sie jetzt einschlafen und nicht mehr aufwachen wird. Was für eine Situation. Am Tag vorher habe ich noch allen wichtigen Menschen Bescheid gesagt, die vielleicht noch Abschied nehmen wollen. Das war echt sehr gefühlvoll. Einige konnten selbst nicht mehr anreisen, weil sie zu alt oder krank waren. Die eine Freundin sagte dann:"Dann telefonieren wir jetzt also das letzte Mal…?" Ja, es wurde tschüß gesagt, nicht "auf Wiedersehen". Das ist schon heftig. Der letzte Tag. Viele, viele Tränen. Meine Mutter war zu der Zeit aber schon nicht mehr ganz bewußt hier. Sie hatte ja viele Jahre Morphium Pflaster nehmen müssen, da eine Operation missglückt ist. Das Morphiumpflaster wurde im Krankenhaus dann durch Tabletten ersetzt. Das Ding war, daß meine Mutter an den Tagen keine Tabletten mehr nahm, sondern ausspuckte. Somit hatte sie kein Morphium. In der Infusion dachte ich, sei Morphium enthalten, inkl. Beruhigungsmittel. Bei einer Sedierung gibt man u.a. starkes Beruhigungsmittel. Meine Mutter sollte dann als Bonus, oder wie man in Fachsprache sagt "Bolus" erhalten, wenn sie unruhig werden sollte. Das Ding war, daß sie also gar kein Morphium bekam, nur diesen Bonus, was mir/uns nicht bewußt war. Sie muss also nicht nur sehr starke Schmerzen gehabt haben (deswegen auch der laute Schrei), sondern auch kalten Entzug vom Morphium. Als das dann am 2.Tag der Sedierung bekannt wurde (sie hatte aber schon 2 Tage vorher alle Tabletten ausgespuckt), bekam sie dann eine Dauerinfusion mit Morphium. Unfassbar. Wie kann so etwas passieren? Sicher, die Ärzte wollen nicht zu viel Morphium geben, um nicht der Tötung angeklagt zu werden, aber so etwas? Mir fehlten die Worte, und die Oberärztin sagte auch nichts dazu. Ich glaube, ihr war das nicht so bewußt.

            Mein Bruder und ich saßen dann also von früh bis spät an ihrem Bett und warteten auf die Erlösung. Man wartet dann, bis das Herz alleine aufhört zu schlagen. Es war sehr merkwürdig die Mutter dort atmend liegend zu sehen, aber nicht mehr mit ihr sprechen zu können. Sie atmete, und hörte uns auch reden, dessen bin ich mir sicher, konnte aber nicht mehr antworten. Manchmal hatte sie Atemaussetzer, dann dachten wir schon es ist soweit, aber sie atmete dann doch weiter. Ich weiß nicht, was besser ist: Ein schneller Tod durch einen Unfall beispielsweise, oder ein langsamer Tod. Sicher, man kann sich bei einem langsamen Tod noch verabschieden, ein paar Dinge klären, was auch wirklich sehr hilfreich ist und war, aber man muss ggf. den geliebten Menschen leiden sehen. Wenn meine Mutter keine Schmerzen gehabt hätte, ok, dann wären es "nur" meine Verlust-Schmerzen gewesen. Aber so…

            Am Montag Abend hatte ich schon so ein Gefühl. Die eine Krankenschwester fühlte ihren Puls und sagte, sie wird die Nacht nicht überleben. Das Herz schlägt nur noch sehr schwach. Mit dieser Schwester hatte ich mich auch über Dinge wie Seelenplan, Verlassen des Körpers etc. unterhalten. Ich sagte ihr auch, daß ich mit Verstorbenen kommunziere und das zukünftig auch beruflich machen werde. Sie fand das sehr interessant und ich konnte ihr eine andere Sichtweise zeigen, die ihr das Leben nun etwas leichter macht. Wie schön.

            In dieser Nacht wurde ich um ca. 01 Uhr wach, um kurz nach 01 Uhr klingelte mein Handy. Die Schwester teilte mir mit, daß meine Mutter nun verstorben sei. Ich fragte, wann. Sie sagte, daß sie um 00:00 Uhr nach ihr geschaut hätte, sie da ruhig atmetete und als sie jetzt um 01Uhr ins Zimmer ging, sie nicht mehr atmetete. Ich hatte ein komisches Gefühl, etwas an ihrer Aussage stimmte nicht. Das fühlte ich. Ich spürte, daß der Todeszeitpunkt ein anderer war.

            Sie fragte dann, ob wir uns noch verabschieden möchten. Ja, natürlich. Ich rief meinen Bruder an und wir fuhren ein letztes Mal los, um unsere Mutter zu sehen.
            Das Zimmer war sehr schön hergerichtet, mit verschiedenen Kerzen und künstlichen Blumen. Auf ihrem Bett verteilt lagen künstliche Rosenblätter. Es sah wirklich sehr schön aus.
            Für jene, die noch nie eine Leiche gesehen haben, kann es schockierend sein. Meine Mutter sah auch die ganzen Tage zuvor nicht mehr so lebendig aus. Sie verfiel immer mehr. Der Mund stand beim Atmen auch immer auf und die Pupillen verschwanden fast meist. In diesem Moment war es schon noch etwas anders, da sie ja nun nicht mehr atmete. Der Körper war auch schon etwas kühl. Und auch das sprach für einen anderen Todeszeitpunkt. Denn ein Körper kühlt etwa nach 2-3 Std. aus, je nach Lagerung, Kleidung etc. Da wir aber zeitnah vor Ort waren, wäre angeblich erst ca. 1 Std. vergangen. Warum beim Todeszeitpunkt gelogen wurde? Dazu gleich noch mehr.
            Wir verabschiedeten uns also nochmals von unserer Mutter, packten die restlichen Sachen zusammen, überreichten tatsächlich noch etwas für die Kaffeekasse und verließen dann das Krankenhaus. Es war sehr merkwürdig für mich meine Mutter dort nun alleine zu lassen, obwohl ich wußte, es ist nur der Körper, nur eine Hülle, die wir uns für diese Inkarnation ausgesucht haben.

            Am nächsten Tag hatte ich wieder einen Termin mit meinem Ausbilder bzgl. meiner Ausbildung zum Jenseitsmedium und Heilerin. Ich fragte ihn, ob er etwas zum Todeszeitpunkt sagen kann. Es war irgendwie lustig, denn er sagte, meine Mutter übt gerade. Ja, die frisch Verstorbenen müssen sich erst einmal mit den Frequenzen beschäftigen, wie sie uns etwas mitteilen können. Und meine Mutter warf mit Frequenzen nur so um sich. Dann sagte mein Ausbilder, daß sie gegen 23 Uhr gegangen ist, also defintiv vor 00:00Uhr. Tja, das passte zu meinem Gefühl, das ich bei dem Telefonat mit der Schwester hatte, und das passte auch mit der Körpertemperatur meiner Mutter. Niemand denkt natürlich daran, daß die Angehörigen so etwas jemals mitbekommen. Es wird ja immer davon ausgegangen, daß die Angehörigen nichts wissen von Gesundheit, Krankheit, Tod etc. Die meisten Menschen gehen ja auch immer von sich selbst aus, d.h. die meisten Menschen denken, wenn sie das nicht wissen oder nicht fühlen, weiß und fühlt das ein anderer Mensch auch nicht. Das läuft ganz unbewußt ab. Wir gehen immer erst einmal von uns selbst aus.

            Viele Menschen können sich auch nicht vorstellen, daß man mit Verstorbenen Kontakt haben kann, weil sie selbst es eben nicht können. Obwohl es jeder kann, viele sind dafür nur gesperrt. Aber darauf möchte ich jetzt nicht so sehr eingehen.
            Warum wird beim Todeszeitpunkt gelogen? Wenn sie 23 Uhr angegeben hätten, würde das Krankenhaus auch nur noch für den Tag Geld bekommen. Wenn sie nach 00:00 Uhr angeben, erhalten sie die vollen Kosten für den kompletten Tag bezahlt, auch die privaten Zusatzleistungen. Wichtig ist hier zu verstehen, daß Krankenhäuser auch einfach nur Unternehmen sind, die schwarze Zahlen schreiben müssen.
            Wie man diese Lüge mit dem Todeszeitpunkt mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ist mir ein Rätsel. Aber ja, es wurde wahrscheinlich schon so oft gemacht, daß das ganz normal ist. Für uns steht nun aber ein anderer Todestag fest und das finde ich echt makaber. Das ist ein sehr großer Eingriff.

            Jetzt, als ich diese Folge spreche, ist es Samstag morgen, also gestern. Die Beerdigung ist am kommenden Freitag. Mir geht es eigentlich ganz gut. Es sind viele Tränen geflossen, aber ich bin meiner Mutter aktuell näher als zu dem Zeitpunkt als sie gelebt hat. Sie ist immer bei mir, sie hilft mir. Und es sind schon Dinge passiert…irre. Und genau das tröstet mich. Wenn ich diesen Kontakt zu Verstorbenen nicht hätte, wäre die Trauer wohl noch etwas anders. Aber das hilft mir sehr. Und ich freue mich darauf, daß ich zukünftig auch anderen Menschen damit helfen kann. Aktuell fühle ich meine Mutter nur, da durch das Ereignis des Ablebens des Körpers meiner Mutter meine Energie aktuell nicht so hoch ist wie sonst. Dann kann ich keinen Jenseitskontakt haben. Ich hoffe, daß ich am Dienstag richtig mit meiner Mutter sprechen kann, denn dann habe ich wieder ein Meeting mit meinem Ausbilder.

            Meine Mutter ist jetzt auf jeden Fall im Paradies. Und es hat ihr sehr geholfen, daß ich ihr vorher davon erzählt habe. So richtig geglaubt hat sie es nicht, aber sie konnte nun durch das Wissen anders und schneller agieren.
            Ich hatte auch schon 2 Nahtoderlebnisse und ich weiß, wie schön es ist. Eine Liebe, die wir defintiv nicht kennen. So stark. Ohne Worte. Die Liebe, die wir hier auf Erden Liebe nennen, ist nichts dagegen. Das ist mit nichts vergleichbar. Doch darauf möchte ich jetzt auch nicht so tief eingehen. Ich hoffe nur, daß dir diese Podcastfolge helfen kann einiges anders, leichter zu sehen, und auf deine Ernährung, deine Lebensweise zu achten, wenn du später mal nicht so leiden möchtest.
            In diesem Sinne bis bald. Bleibe oder werde gesund.

            32 min
          6. Mango als Einschlafhilfe & Schutz vor vielen anderen gesundheitlichen Belangen I Podcast #80
            Hole dir das gesunde Mango-Lassie Rezept

            Diese Informationen sind u.a. von Anthony William

            Als Einschlafhilfe wird gern ein Glas warme Milch empfohlen, aber ein Wundermittel ist das nicht. Tatsächlich setzt der Mix aus Fett und Milchzucker der Bauchspeicheldrüse zu und kann Insulinresistenz auslösen, was wiederum Schläfrigkeit bewirkt. Es ist einfach die Reaktion, die man auch auf ein allzu üppiges Essen mit ordentlich Fett und anschließendem süßem Dessert hat:

            Man kann kaum noch die Augen offenhalten.

            Eine echte Einschlafhilfe ist dagegen die Mango. Esse vor dem Zubettgehen eine Mango, und die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe sowie an Aminosäuren gebundene Glukose und Fruktose sorgen im Gehirn sofort für einen Nachschub an Neurotransmittern, die den meisten an Schlaflosigkeit Leidenden echte Nachtruhe bescheren.

            Mangos wirken außerdem bei einer ganzen Reihe anderer gesundheitlicher Belange segensreich. Sie schützen vor Stress und Vireninfektionen, und ihre Betacarotine stärken und unterstützen die Haut, sie wirken sogar vorbeugend gegen alle Formen von Hautkrebs. Sie helfen bei Hypoglykämie, dem Vorläuferstadium des Diabetes, und bei Typ-2-Diabetes. Ihr an Phenolsäuren gebundenes Magnesium beruhigt das Zentralnervensystem, was wiederum Gehirnschlägen, epileptischen Anfällen und Herzinfarkten vorbeugt. Das Fruchtfleisch beruhigt die Magen- und Darmschleimhaut und lindert dadurch die Folgen der Darmträgheit. Schließlich sind Mangos auch eine ideale Sportlernahrung, weil sie die Muskeln mit Natrium, Magnesium und der so dringend benötigten Glukose versorgen, was dazu führt, dass man länger und intensiver trainieren kann, ohne anschließend erschöpft zu sein.

            Wenn du unter folgenden Beschwerden oder Krankheiten leidest, dann melde dich so schnell wie möglich bei mir. Je früher, desto besser.

            Melde dich bei Autoimmunerkrankungen, Arteriosklerose, Depressionen, EBV, Histaminintoleranz, die Krankheit mit 5 Buchstaben, Knochen-und Gelenkkrankheiten (Rheuma/Arthritis/Osteoporose/Gicht), Lyme Borreliose, Magen-Darm-Probleme, Nervenschmerzen.

            Wenn dir also Beschwerden und Krankheiten den Alltag erschweren, dann schreibe an [email protected]. Ich bin für dich da und kann dir helfen.

            Weiter zur Mango:

            Seelische Unterstützung

            Wenn es um unsere seelische Gesundheit geht, können Mangos von entscheidender Bedeutung sein. Sie heben nicht nur die Stimmung, sondern lindern Depressionen einschließlich der Winterdepression. Mangos wirken außerordentlich heilsam, wenn man sich verlassen, abgeschnitten, ausgegrenzt, gekränkt, übergangen, einsam oder im Stich gelassen fühlt. Es liegt daran, dass Mangos uns eine neue Ausrichtung geben, sodass wir uns frohe Erlebnisse nicht mehr entgehen lassen, sondern jede Gelegenheit wahrnehmen – und so entdecken wir schließlich auch unsere wahre Bestimmung.

            Spirituelle Aufgabe

            Mangos vertragen Hitze wie sonst keine andere Frucht. Sie verstehen sich zu schützen, wie hoch die Temperatur und wie stark die Sonneneinstrahlung auch sein mag. Durch den Verzehr nehmen wir ihre innere Kühle in uns auf. Dabei lernen wir, auch mit extremen Situationen so umzugehen, dass wir innerlich nicht verbrennen. Wir bleiben dann ruhig und gefasst, selbst wenn der Stress gewaltig ist, wir ärgern uns nicht mehr so leicht und sind weniger hitzköpfig. Wenn mal wieder alles zu viel zu werden droht, iß eine Mango oder mixe eine gefrorene Mango in einen Smoothie. Und denkedaran, wenn du diese kraftvolle Frucht in dich aufnimmst: Sie wird dir dabei helfen, schwierigen Situationen anders zu begegnen als bisher.

            5 Tipps

            1. Tip: Iß zwei Mangos pro Tag, wenn die Ergebnisse deutlich ausfallen sollen.
            2. Tip: Iß vor dem Schlafengehen eine Mango, wenn du tiefer schlafen möchtest und dir spirituell aufschlussreiche Träume wünschst. So stellst du dich auf Aha-Momente am Morgen ein.
            3. 3.Tip: Mangos allein sind schlaffördernd, aber zusammen mit Selleriestangen oder auf dem Salat entfalten sie die gegenteilige Wirkung. Wenn abzusehen ist, dass du bis in den Abend hinein arbeiten mußt, gibt dir ein später Snack aus Mangos mit Grünzeug noch einmal richtig Power.
            4. Tip: Wenn das Training einmal länger sein soll und du dich trotzdem besser erholen möchtest, schicke eine Mango voraus.
            5. 5.Tip: Wenn du dich in der Meditation mit einem Problem auseinandersetzen möchtest, hast du es mit einer vorher genossenen Mango leichter, auf die Erkenntnis zu stoßen, die du suchst.

              Rezept Mango-Lassi

              Ergibt 1 bis 2 Portionen

              4 Tassen gewürfelte Mango

              1⁄2 Tasse Kokosmilch
              2 Blätter Minze
              1 gefrorene Banane
              1 Prise Kardamom (nach Belieben)

              Alle Zutaten im Mixer zu einer sämigen Flüssigkeit pürieren.

              Kardamom besitzt ein sehr eigenes und starkes Aroma. Vorsichtig dosieren oder weglassen.

              So, das war´s wieder heute mit der kürzeren Folge.

              Bleibe oder werde gesund

              11 min
            6. Leberwerte und was sie (nicht) bedeuten I Podcast #79
              Was die Leberwerte tatsächlich besagen

              Diese Informationen sind u.a. von Anthony William

              Nehmen wir einen Mann namens Kurt, der zum Arzt geht, um sich durchchecken zu lassen. Der Arzt nimmt ihm Blut ab, und ein paar Tage darauf erkundigt sich Kurt nach den Ergebnissen der Laboruntersuchung.

              »Sie haben erhöhte Leberwerte«, sagt der Arzt.
              »Aha, und was bedeutet das?«, möchte Kurt wissen.
              »Wissen Sie, was? Kommen Sie doch einfach noch mal vorbei, dann
              sprechen wir alles durch, und ich kann ein paar weitere Laborwerte anfordern.«

              Als Kurt zu seinem Termin in die Praxis kommt, fragt er noch einmal: »Also, was heißt das, wenn ich erhöhte Leberwerte habe?«

              »Na ja«, meint der Arzt, »so ganz genau wissen wir das nicht. Es bedeutet jedenfalls, dass irgendwas mit Ihrer Leber ist. Vielleicht ein Leberschaden.«
              Kurt: »Wie könnte ich denn meine Leber beschädigt haben?«
              Arzt: »Es könnte eine Leberstörung sein, oder vielleicht braut sich eine Krankheit zusammen, was ich allerdings nicht glaube, weil Sie mir ansonsten einen ziemlich gesunden Eindruck machen. – Trinken Sie viel Alkohol? Haben Sie großen Stress? Wissen Sie, es kann auch sein, dass gar nichts los ist. Oder vielleicht gibt es entzündetes Gewebe in Ihrer Leber. Wir nehmen einfach noch mal Blut ab und machen ein paar weitere Tests.«

              Tausenden geht es so, dass sie erhöhte Leberwerte haben und kein richtiger Grund dafür zu erkennen ist. Irgendetwas muss mit der Leber los sein, aber niemand, die Experten eingeschlossen, weiß, um was es sich handelt. Wenn man jetzt bei Kurt eine Computertomografie (CT), eine Positronenemissionstomografie (PET), eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder eine Ultraschalluntersuchung der Leber macht, kann es sein, dass sich überhaupt kein Befund ergibt, dem man weiter nachgehen kann. Es würde auch keinen Grund geben, eine Gewebeprobe zu nehmen. Man würde ihn nach Hause schicken mit der Anweisung: »Ernähren Sie sich ein bisschen besser, tun Sie was gegen den Stress, sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Kommen Sie in drei Monaten wieder vorbei, dann sehen wir nach, wie sich die Werte geändert haben.«

              Natürlich könnte es auch sein, dass bei einem dieser bildgebenden Verfahren

              etwas Auffälliges erkennbar wird, deutliche Entzündungsherde beispielsweise, Narbengewebe oder Zystenbildung. Dann wäre zumindest dem Arzt plausibel, weshalb Kurt erhöhte Leberwerte hat.

              Viele Fälle nehmen diesen Verlauf: Die Leberwerte sind erhöht, aber sonst deutet eigentlich nichts auf ein Problem hin. Deshalb meinen viele Mediziner, die Leberwerte ließen eigentlich keine sicheren Schlussfolgerungen zu, sie seien unzuverlässig und ungenau. Es kommt vor, dass jemand Narbengewebe oder eine Zyste in der Leber hat und die Leberwerte trotzdem normal sind. Sogar bei einer Fettleber können die Werte erhöht sein oder auch nicht. Und wenn mit bildgebenden Verfahren sichtbare Veränderungen der Leber zu erkennen sind, sagen die Leberwerte nicht, was da vor sich geht und was zu tun ist.

              Laborwerte für die Leber sind eher ein Ratespiel. Wir werden uns jetzt ansehen, was wirklich vor sich geht, wenn die Leberwerte erhöht sind, und was diese Werte besagen, auch wenn sie nicht der Weisheit letzter Schluss sind.

              Ich möchte die Aussagekraft der Leberwerte nicht grundsätzlich infrage stellen; ich finde, sie haben ihren Platz. Angehende Mediziner bekommen zum Abschluss ihres Studiums neben manch anderem kein Orakel mit auf den Weg, sondern müssen mit dem arbeiten, was ihnen zu Gebote steht. Da ist es wirklich ein Segen, dass es wenigstens Laborwerte der Leber gibt, die ihnen weiterhelfen können. Diese Werte sind wichtige Indikatoren, die dem Arzt zumindest erlauben, bei der Beratung seiner Patienten auch mal seiner Intuition, seinem Bauchgefühl zu folgen.

              Ich schätze die Leberwerte schon deshalb, weil sie Ärzte und Patienten darauf aufmerksam machen, dass möglicherweise etwas nicht ganz in Ordnung ist – wovon man sonst vielleicht keine Ahnung hätte. Erhöhte Leberwerte geben manch einem Anlass, etwas an seiner Lebensweise zu ändern, und Kurts Arzt veranlassten sie zu der Ermahnung, er solle besser auf sich achten. Kurt wird sich jetzt vielleicht wirklich öfter überlegen, was er isst, und wer weiß, vielleicht senkt das sein Herzinfarktrisiko. Auch wenn die Ernährungsratschläge des Arztes oder eines trendigen Zeitschriftenartikels nicht viel taugen, wird er künftig vielleicht doch eher gesündere Lebensmittel zu sich nehmen und ein bisschen mehr auf seine Gesundheit achten. Das ist schon eine ganze Menge.

              Was die Leberwerte tatsächlich besagen

              Für die Laboruntersuchung der Leber wird eine Blutprobe genommen und auf bestimmte Parameter hin untersucht, von denen angenommen wird, dass sie Auskunft über den Zustand der Leber geben. Die beiden am häufigsten geprüften Enzyme sind Alanin-Aminotransferase (ALAT) und Aspartat- Aminotransferase (ASAT). Vielfach werden auch die Werte für alkalische Phosphatase (ALP) und Gamma-Glutamyltransferase (GGT) angezeigt.

              Üblich ist darüber hinaus die Bestimmung des Albumins, eines Bluteiweißes, von dem man annimmt, dass es wichtige Nahrungsbestandteile und möglicherweise auch Hormone im Blut transportiert. Wenn im Blutbild ein niedriger Albuminstand zu erkennen ist, zeugt das (nach medizinischer Lehrmeinung) von schlechter Ernährung, und dein Arzt wird dir dazu vermutlich Ratschläge erteilen. Hohe Albuminwerte geben den Medizinern dagegen Anlass, weitere Untersuchungen vorzunehmen, um zu sehen, ob es irgendwo im Körper Probleme gibt, etwa irgendeine Verletzung oder eine bakterielle Infektion. Aber wie bei den Enzymwerten wird hier eigentlich gar nichts wirklich festgestellt (und erhöhtes Albumin deutet eher auf Virenaktivität hin).
              Das Blutbild kann auch erhöhte Bilirubinwerte enthalten. Dieser Stoff entsteht, wenn die Leber rote Blutkörperchen abbaut und recycelt. Es gibt zwei Arten von Bilirubin, die eine Form wird in der Leber selbst gebildet, die andere zirkuliert mit dem Blut und wird von der Leber eingefangen und so umgebaut, dass es als Leber-Bilirubin dienen kann. Erhöhtes Bilirubin im Blut kann auf eine Störung der Bauchspeicheldrüse, auf drohende Probleme der Leber oder der Gallenwege oder sogar auf einen Tumor des Gallengangs hindeuten.
              Solche Laboruntersuchungen sind insofern sinnvoll, als es bei abweichenden Befunden gut sein kann, dass mit der Leber etwas nicht stimmt – aber was da eigentlich los ist, bleibt den Medizinern häufig verborgen. Heutige Lebertests können zwar auf Probleme aufmerksam machen, bevor sie richtig schlimm werden, aber sie sind kein Frühwarnsystem. Wenn sich hier etwas Auffälliges zeigt, ist daran abzulesen, dass bei diesem Patienten schon sehr lange eine Leberstörung bestanden haben muss, die sich nur bisher noch nicht in den Leberwerten niedergeschlagen hat. Wenn ein Erwachsener erhöhte Leberwerte bei den Enzymen oder beim Bilirubin hat, bedeutet das in der Regel, dass sich schon vor langer Zeit etwas in der Leber festgesetzt hat, vor zehn oder sogar dreißig oder noch mehr Jahren:
              Leberträgheit, eine alte Vireninfektion, sogenannte Autoimmunentzündungen, das Frühstadium einer Hepatitis C oder irgendetwas anderes könnte vor langer Zeit eingesetzt haben. (Bei Kindern ist das natürlich anders.)

              Die einzige Lebererkrankung, die sich auch bei Erwachsenen schnell an den Leberwerten zeigt, ist eine akute Infektion. Hier würden sich die Ärzte auch am rasch zunehmenden Entzündungsgeschehen in der Leber orientieren. Darüber hinaus würde ihnen die Zahl der weißen Blutkörperchen eine Reaktion des Immunsystems signalisieren, und schließlich hätten sie zur Orientierung noch Symptome wie Fieber, Schwäche, Übelkeit und Hautverfärbungen.

              Diese Untersuchungsmethoden sind noch nicht sehr sensibel. Künftige Tests, mit denen es aber noch Weile dauert, werden schon die frühen Anzeichen von Leberstörungen erfassen – hier gibt es noch einiges zu entdecken. So tauchen nicht nur die genannten vier Enzyme als Indikatoren im Blut auf, sondern Dutzende, nur sind sie wissenschaftlich noch nicht identifiziert. Darüber hinaus existieren Hunderte noch unbekannte Stoffe, an denen sich ablesen lässt, was mit der Leber los ist und wo. Man wird unterscheiden können, ob es sich um Hepatitis A, B, C, D, E oder eine der zahlreichen weiteren Spielarten handelt, deren Entdeckung noch aussteht.

              Oder haben sich vielleicht Pestizide und Herbizide in der Leber angesammelt und bremsen sie aus? Künftige Tests werden all das unterscheiden können, weil die Enzyme und andere von der Leber freigesetzte Stoffe ganz bestimmte, genau unterschiedene Aussagen machen. Jedes Enzym, jede chemische Verbindung stellt eine Chiffre dar.

              Und wenn das alles echter Fortschritt werden soll, muss man dem medizinischen Establishment eine Brücke ins Land der Wahrheit und Wahrhaftigkeit bauen. Die Medizin wird zur Kenntnis nehmen und sich zu eigen machen müssen, wie weit giftige Metalle verbreitet sind und woher sie kommen. Sie wird die Gefährlichkeit der routinemäßigen Anwendung (auch aus der Luft wie etwa beim Besprühen von Mückenbrutgebieten) von Herbiziden, Fungiziden und Pestiziden für die Leber erkennen müssen. Wenn diese Aufrichtigkeit zunimmt, könnte es endlich möglich werden, die Enzyme und anderen Stoffe zu identifizieren, die die Leber manchmal in Schüben freisetzt. Erst dann wird man darauf kommen, dass dieses Aufflackern ein Notsignal darstellt, an dem sich auch gleich ablesen lässt, weshalb es gesendet wird. So wird man ermitteln, dass bestimmte Signale auf bestimmte Insektizide oder giftige Metalle wie Aluminium und Quecksilber hinweisen: dass jeder Giftstoff und jedes Pathogen mit einem anderen Leberenzym assoziiert ist und man sich dadurch ein umfassendes Bild vom Zustand einer Leber machen kann.

              Diese Richtung darf die wissenschaftliche Forschung jedoch jetzt noch nicht einschlagen. Wenn man hier die richtigen Schlüsse zöge, hätte das zur Folge, dass die Interessen und der Einfluss derer auffliegen würden, die mit Agrarchemie und toxischen Metallen ihr Geld verdienen. Man würde sich dann eingestehen müssen, wie diese Industriezweige all das zu unserem Alltag gemacht haben – und dass der Medizinbetrieb hier willig mitzieht. So ist beispielsweise bekannt, dass pharmazeutische Substanzen und daraus bestehende Medikamente Schwermetalle enthalten können. Da versteht es sich fast von selbst, dass von deren Wirkung auf die Leber noch nicht die Rede sein darf. Auch zwischen der Agrarchemie und der Medizin bestehen Verbindungen, und auch deshalb dürfen die auf der Hand liegenden Schlüsse noch nicht gezogen werden. Das wird noch lange verboten bleiben. Vieles wird sich ändern müssen, bevor werdende und praktizierende Ärzte die Fakten an die Hand bekommen, auf deren Grundlage sie sagen könnten: »Sieh an, dieses Enzym hier besagt, dass sich Ihre Leber mit einem Virus herumschlägt. Ah, und da ist noch ein anderes, das durch alltäglich angewendete Fungizide ausgelöst wird. Und hier haben wir noch eins, diesmal von den Insektiziden, die in Ihrem Wohnort aus der Luft gegen die Mückenplage versprüht werden.«

              Für gute Beziehungen zwischen Medizin und Industrie ist es besser, wenn wir ahnungslos bleiben.

              Übrigens haben wir gerade einen der Gründe für die Freisetzung von Enzymen durch eine entzündete oder anderweitig geschädigte Leber erwähnt: Es handelt sich um so etwas wie Leuchtkugeln als Notsignale. Wenn in früheren Zeiten ein Schiff in Seenot geriet, versuchte man, mit Leuchtgeschossen auf sich aufmerksam zu machen. Die Enzyme der Leber teilen darüber hinaus sogar noch mit, wo das Problem liegt, ungefähr so, als würde man von einem sinkenden Schiff aus rote Leuchtkugeln verschießen, grüne dagegen, wenn es auf eine Sandbank gelaufen ist, und violette bei einem Piratenüberfall. Doch wen will die Leber da eigentlich aufmerksam machen? Nicht den Arzt. Sie weiß nicht einmal, was ein Arzt ist. Aber sie kennt sich mit deinem Körper und seinen Funktionen aus, und wenn sie Notsignale in der Form von Enzymen und anderen Stoffen absetzt, sind sie für andere Teile des Körpers bestimmt. Es handelt sich um Warnungen, denen andere Organe und Drüsen entnehmen können, dass etwas mit der Leber ist. Sie können an ihren Symptomen und Beschwerden ablesen, dass die Leber in Not ist, und die Enzyme und sonstigen von der Leber ausgesandten Stoffe stellen entsprechende Mitteilungen an den Rest des Körpers dar. Damit verbindet sich eine schöne Zukunftsvision: Wenn die medizinische Forschung irgendwann die Bedeutung dieser chemischen Mitteilungen entschlüsselt, wird man die Signale der Leber ebenso deuten können, wie es jetzt schon der Körper vermag.

              Bis dahin gilt, dass ein Blutbild nur einen winzigen Bruchteil dessen erfasst, was wirklich vor sich geht. Denke dir zum Vergleich eine Wasserprobe aus einem Teich oder einer Pfütze. Man kann bei stehendem Wasser damit rechnen, dass es mit Hunderten problematischen Stoffen und Keimen belastet ist – Parasiten, Bakterien, schädlichen Pilzen und Algen, Amöben, Protozoen sowie Umweltgiften. Jetzt stelle dir weiterhin vor, der Labortest ergäbe, dass nur vier Mikroben von ähnlicher Art in der Probe vorhanden seien und sie ansonsten Trinkwasserqualität habe. Dem würdest du nicht trauen, denn du weißt einfach, dass die Technik der Wasseranalyse heute mehr vermag als das. Du würdest die Analyse als missglückt erkennen und darauf bestehen, dass eine zweite Probe genommen und sorgfältig analysiert wird, um die tatsächlichen Verhältnisse zu erfassen. Das erste Analyseergebnis beschreibt aber den Stand, den derzeit unsere Blutuntersuchungen bei allen chronischen Gesundheitsstörungen haben. Das kann man nun so oder so betrachten: pessimistisch als krasse Rückständigkeit oder optimistisch als einen Zustand, der noch viel Entwicklungspotenzial bietet.

              Doch zurück zur Leber. Ihre chemischen Signale sind nicht einfach Hilferufe, sondern zugleich etwas sehr Positives, nämlich Warnsignale, die anderen Teilen des Körpers erlauben, sich auf die veränderten Umstände einzustellen. Es wäre schon großartig, wenn sich diese Botschaften durchsetzten und uns zum Trinken von mehr Staudenselleriesaft veranlassten. Sie sind aber in Wirklichkeit sogar noch besser, ja geradezu wundersam: Diese Mitteilungen, die wir weder sehen noch fühlen, geben dem Nervensystem Anweisung, die Leber zu unterstützen. Die Nebennieren lassen sie wissen, dass Probleme ins Haus stehen und sie ihr Tempo ein wenig drosseln sollen. Auch die Bauchspeicheldrüse bekommt den Rat, ihre Produktion von Enzymen (es sind andere als die Warnenzyme der Leber) sorgfältig zu dosieren.

              Die Enzyme der Leber und ihre noch unentdeckten anderen Warnstoffe spielen noch eine weitere Rolle, die ihnen aber erst bei der Freisetzung zugeteilt wird: Sie wirken als »Putzmittel«, die aktiv Giftstoffe binden und ausschalten. Wenn also ein Giftstoff die Leber schädigt und danach entwischt, schickt die Leber diese Enzyme und anderen Stoffe mit dem Auftrag los, die entkommenen Partikel, Gifte und sonstigen Stoffe zu jagen und zu stellen und zuletzt auszuschalten. Eigentlich wirken diese Enzyme als Ausputzer für alle Schädlinge, die die Leber mit ihren (Perime-)Zellen nicht selbst bezwingen konnte, weil sie zu stark überlastet war, zu sehr gestaut, zu träge.

              Das sollten wir uns an dieser Stelle noch einmal vor Augen führen: Normalerweise gibt die Leber Abfälle erst frei, wenn sie entschärft und deaktiviert sind. Sie entscheidet selbst, was sie für den Abtransport durch Darm und Nieren verpackt oder mit der Gallenflüssigkeit zur Gallenblase schickt. Das ändert sich erst, wenn die Leber zu stark belastet ist und nicht mehr richtig mithalten kann. Wenn ihr jetzt ein noch nicht entwaffneter Schädling entkommt, schickt sie ihm ihre Enzyme nach. Bösartige Viren wie EBV oder HHV-6 können sich in der Leber einnisten, und auch hier wird sie ihre Enzyme ins Spiel bringen. Eine ausreichend starke Leber kann Neurotoxine teilweise unschädlich machen, aber giftig bleiben sie dann immer noch. Eine schwächere Leber tut sich damit viel schwerer, und da werden die Enzyme besonders wichtig, wenngleich keineswegs sicher ist, dass sie Neurotoxine ganz deaktivieren können. Und schließlich sind Leberenzyme, die Abfallstoffen nachstellen, auch noch in der Lage, solche Schädlinge einzufangen und zur Leber zurückzubringen, damit sie dort sicher eingelagert werden können.

              Denke daran, dass bei dir das Frühstadium einer Leberstörung vorliegen könnte, ohne dass das Blutbild erhöhte Werte für die Leberenzyme zeigt. Tatsächlich sind diese Schübe von Leberenzymen gegeben, auch bei ganz milden Störungen oder deren Vorstadien. Heutige Labormethoden entdecken diese Schübe einfach nicht, solange sie eine bestimmte Stärke unterschreiten. Wichtig ist außerdem, dass diese Tests nur einige wenige Enzyme erfassen, während in Wirklichkeit deutlich mehr im Spiel sind. Der Enzymspiegel des Bluts kann auch dann erniedrigt sein, wenn die Leber alle Enzyme selbst benötigt, um Schadstoffe in ihrem Inneren zu verarbeiten. Wenn sie schon am »Tatort« energisch durchgreifen kann, muss sie den wenigen entkommenen Übeltätern nicht mehr so viele Enzyme nachschicken, sodass sie dann auch nicht im Blutbild auftauchen.

              Da Leberenzyme (und die anderen noch nicht entdeckten Verbindungen) so

              überaus aktiv sind, werden sie von der Leber sicher nicht als überflüssig betrachtet. Wenn sie diese Stoffe ins Blut entlässt, dann mit gutem Grund. In der Medizin wird dagegen angenommen, Leberenzyme würden nur dann freigesetzt, wenn Leberzellen beschädigt oder zerstört werden, wenn sie platzen oder absterben – und dabei weiß man nicht einmal, wie solche Verletzungen und Beschädigungen ablaufen. Aus dieser Sicht handelt es sich um die normalen Abläufe in der Leber, bei denen Enzyme als Nebenprodukte anfallen. Es steckt, wie du jetzt weißt, weitaus mehr dahinter, aber von diesem vielschichtigen Signalgeschehen und der beschriebenen Beutejagd ist wissenschaftlich noch nichts bekannt.

              Leberenzyme werden nicht nur bei Schädigungen dieses Organs freigesetzt; Du kannst erhöhte Leberwerte haben, ohne dass dem Organ erkennbar etwas fehlt. Du hast keine Symptome, die Leber ist nicht krank, auch nicht in einem Früh- oder Vorstadium, und doch könnte das Blutbild erhöhte Werte für die Leberenzyme zeigen, weil der Leber gerade schädliche Abfälle entkommen sind und sie ihnen Enzyme nachgeschickt hat, die eine Treibjagd veranstalten und Ordnung schaffen sollen.

              Was die Leberwerte besagen und was nicht

              Ich bin für die Bestimmung der Leberwerte, weil sie immerhin auf versteckte Leberstörungen hinweisen können, die sonst vielleicht unbemerkt blieben – selbst wenn dann die falsche Diagnose gestellt wird und nicht die bestmögliche Behandlung erfolgt. Bei der Betrachtung der Testergebnisse muss uns aber klar sein, dass die Methoden noch sehr rudimentär sind. Erstens machen sie keine Aussagen darüber, wo es hapert, sodass die Ärzte nach sichtbaren Anzeichen suchen müssen; und wenn in den Scans keine Verschlüsse oder Neubildungen oder Stellen mit Narbengewebe zu erkennen sind, geht das Ratespiel weiter.

              Ich habe außerdem im Laufe der Jahre in Hunderten von Fällen erlebt, dass die Leute erhöhte Leberwerte hatten und tatsächlich etwas mit ihrer Leber nicht stimmte – sei es ein Tumor oder eine Zyste oder Narbengewebe – und die Ursachen ihrer Symptome trotzdem anderswo lagen.

              Um verstehen zu können, weshalb du mit Müdigkeit, allerlei Schmerzen, Schwindel, Schwäche, Depression oder Angst zu kämpfen hattest, müsstest du über die Dinge Bescheid wissen.

              Frühe Hinweise auf eine Erkrankung der Leber sind zum Großteil von eher naheliegender Art: Prädiabetes und Typ-2-Diabetes, Hypoglykämie, Blutzuckerschwankungen, Ekzeme und Psoriasis, Gewichtszunahme, Chemikalienunverträglichkeiten, Gehirnnebel, Winterdepression, beschleunigte Alterung, Methylierungsprobleme, Hormonstörungen, Völlegefühl, Gicht, Augenringe, Krampfadern und Besenreiser, Cellulite (»Orangenhaut«), Flüssigkeitsansammlungen, Lymphödem, geschwollene Hände und Füße, Dünndarmfehlbesiedelung und sogar ein Mangel an Salzsäure im Magen.

              All das hat mit der Leber zu tun, und es gibt noch viel mehr, beispielsweise die zahlreichen Symptome eines in der Leber aktiven Virus. Ich habe mit Leuten geredet, die solche Symptome hatten und bei denen die Leberwerte erhöht waren, aber bei anderen waren diese Werte normal. Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes haben keine erhöhten Leberwerte, und viele andere haben sie. In beiden Fällen geht der Diabetes von der Leber aus. Gicht deutet auf eine schwere Leberstörung hin, und es lässt sich nicht vorhersehen, ob erhöhte Leberwerte festgestellt werden oder nicht. Bei Menschen mit Gewichtsproblemen können die Leberwerte erhöht sein, und bei vielen anderen sind sie es nicht, nicht einmal dann, wenn sie an Fettleber oder an einem Vorstadium leiden. Erhöhte Leberwerte können sich innerhalb einer Woche oder eines Monats einstellen und wieder normalisieren, je nachdem, was die Leber gerade zu bewältigen hat. Würde man die Leberwerte an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen ermitteln, könnten sie einmal annähernd normal sein, dann drei Tage später stark erhöht und wiederum zwei Tage später völlig normal. Was du bei diesem Test für Resultate erhältst, hängt sehr weitgehend davon ab, an welchem Tag du zur Blutabnahme gehst. Ist es der Tag, an dem die Werte hoch sind? Niedrig? Mittel? Das kann man nie wissen, da es sich meist um eine einmalige Maßnahme handelt, die nicht an den folgenden Tagen zum Vergleich wiederholt wird.

              Trotzdem können wir auf die Ermittlung der Leberwerte nicht verzichten. Wenn sie erhöht sind, gibt uns das zumindest Anlass, einmal genauer hinzusehen und künftig besser für unsere Leber zu sorgen. Dabei müssen wir uns immer vor Augen halten, dass dieser Test, wie alle Laboruntersuchungen, nie hundertprozentig treffsicher ist. Das haben wir an den Laboruntersuchungen für Borreliose und HIV gelernt. Bei Vielen fällt der HIV-Test zunächst positiv aus, und die Wiederholung ergibt ein negatives Ergebnis – es ist schon fast der Normalfall. Bei Borreliose geschieht das Gleiche.

              Ähnlich ist es bei Laboruntersuchungen auf Lupus und rheumatoide Arthritis. Mit diesen Tests sollen Entzündungen und erhöhte Immunreaktionen festgestellt werden, sie sagen aber nichts über die Gründe der verstärkten Immunreaktion oder Entzündung aus. Hier kommt es leicht zu falschen Schlussfolgerungen, weil die Interpretation eher ein Ratespiel ist.

              Je früher, desto besser

              Selbst wenn die Leberwerte korrekt anzeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist, können wir sie nicht als einzigen Indikator für Leberstörungen heranziehen. Wir können nicht wie Kurt munter drauflosleben und damit rechnen, dass irgendwann durch die Leberwerte ein Weckruf ergeht. Wir wollen aber auch nicht schlechter dran sein als Kurt und mit einer Leberstörung leben, die nicht in den Werten erscheint und für die wir folglich auch keinen Weckruf bekommen.

              Du möchtest dich auch nicht mit Diabetes, Gewichtszunahme, Gicht oder sogar einer chronischen geringgradigen Vireninfektion wie EBV herumschlagen (die Krankheiten wie Meningoenzephalitis, chronisches Müdigkeitssyndrom und Hashimoto- Thyreoiditis auslösen kann) und erst im fortgeschrittenen Alter mit fünfzig, sechzig oder siebzig Jahren anfangen, besser für dich zu sorgen, nachdem erhöhte Leberwerte bei dir festgestellt wurden. Statt abzuwarten, bis irgendwann lästige oder lebensbedrohende Krankheiten über uns herfallen, müssen wir selbst die Initiative ergreifen und vorsorgen. Wir müssen lernen, die Anzeichen und Symptome all der Nöte und Störungen zu deuten, die von der Leber ausgehen.

              Wir müssen den Laboruntersuchungen zuvorkommen. Wenn es um die Leber geht, können wir gar nicht früh genug dran sein.

              Ich biete Unterstützung für verschiedene Beschwerden & Krankheiten an. Wenn du also unter folgenden Beschwerden oder Krankheiten leidest, dann melde dich so schnell wie möglich bei mir. Je früher, desto besser.

              Melde dich bei Autoimmunerkrankungen, Arteriosklerose, Depressionen, EBV, Histaminintoleranz, die Krankheit mit 5 Buchstaben, Knochen-und Gelenkkrankheiten (Rheuma/Arthritis/Osteoporose/Gicht), Lyme Borreliose, Magen-Darm-Probleme, Nervenschmerzen.
              Schreibe an [email protected]

              Ich bin für dich da.

              Bis bald, bleibe oder werde gesund.

              29 min
            7. Katzenkralle anstatt Antibiotika I Podcast #78
              Auch gegen Viren leistet die Katzenkralle Erstaunliches

              Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

              Es ist heute bekannt, dass Entzündungen immer dann beteiligt sind, wenn krankhafte Zustände einfach nicht weichen wollen. Aber auch die medizinische Forschung weiß nach wie vor nicht, weshalb diese Entzündungen überhaupt vorhanden sind – und allzu häufig steht das im Hintergrund, was ich in diesem Buch »Viren-Explosion« nenne.

              Die eigentliche Ursache der Leiden so vieler Menschen sind verschiedene Stämme und Spielarten des Epstein-Barr-Virus, des Gürtelrose-Erregers und verschiedener Herpesviren sowie allerlei Bakterien und Parasiten. Um der Entzündungsepidemie Herr zu werden und die belastenden und lähmenden Symptome chronischer Krankheiten loszuwerden, müssen wir uns erst einmal dem Grundübel zuwenden und diese pathogenen Keime vertreiben. Hier kommt die Katzenkralle ins Spiel, die Vielen auch unter den Namen Uña de gato oder Cat’s Claw bekannt ist. Katzenkralle (Uncaria tomentosa) gehört zu den machtvollsten Verbündeten im Kampf gegen die Epidemie der chronischen und rätselhaften Krankheiten im 21. Jahrhundert.

              Katzenkralle kann so gut wie alle Symptome lindern, auch bei neurologischen Erkrankungen und Verdauungsbeschwerden. Die Heilkräfte dieser Pflanze finden inzwischen zwar einige Beachtung, aber die Forschung erkennt auch heute noch nicht, dass manche ihrer Inhaltsstoffe pharmazeutischen Medikamenten überlegen sind. Viel zu oft werden bei bestimmten Krankheiten wie der Borreliose Antibiotika eingesetzt.

              Die Welt sähe anders aus, würde Katzenkralle den Platz der Antibiotika einnehmen; die Krankheitsfälle würden zurückgehen, die Genesung würde raschere Fortschritte machen, ganz gleich, wie die Diagnose jeweils lautet. Kein Zweifel, pharmazeutische Antibiotika haben ihren Platz und ihren Sinn, aber Katzenkralle unterscheidet sich von allen diesen Mitteln dadurch, dass pathogene Keime keine Resistenz gegen diese Heilpflanze ausbilden können, wie das bei Antibiotika häufig der Fall ist.

              Parasiten wie Babesien (Krankheit dann Borreliose) und parasitierende Bakterien wie Bartonella halten dem Angriff der Katzenkralle nicht stand.

              Diese Heilpflanze eliminiert sie und andere ohne die gefürchtete sehr unangenehme Herxheimer-Reaktion, zu der es bei der Verwendung chemischer Antibiotika kommen kann, wenn viele absterbende Bakterien entsprechend große Mengen giftiger Stoffwechselprodukte freisetzen. Die in der Katzenkralle enthaltenen Begleitstoffe regulieren diese Prozesse so, dass die Folgen für den Betroffenen erträglich bleiben.

              Auch gegen Viren leistet die Katzenkralle Erstaunliches. Irgendwann wird die medizinische Forschung eine Gruppe antiviraler Adaptogene entdecken und feststellen, dass Katzenkralle hier an erster Stelle zu nennen ist. Das macht diese Heilpflanze zur ultimativen Geheimwaffe gegen Krankheiten, bei denen Viren im Hintergrund stehen. Ich spreche hier beispielsweise von PANDAS (einem neuropsychiatrischen Syndrom bei Kindern und Jugendlichen), von ALS (amyotropher Lateralsklerose), Halsentzündung, multipler Sklerose, unerklärlichen Schmerzen und mehr.

              Bei Streptokokkeninfektionen, die vielfach fälschlich als Candidabefall diagnostiziert werden, leistet Katzenkralle ebenfalls nützliche Dienste. Millionen von Frauen bekommen gegen Harnwegsinfekte Antibiotika und Antimykotika, die eher verschlimmernd wirken, weil die Übeltäter eigentlich Streptokokken sind, die oft eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln. Katzenkralle geht ohne Nebenwirkungen gegen Streptokokken vor und ist deshalb bei Harnwegsinfekten das Mittel der Wahl – und überhaupt von grundlegender Bedeutung für unsere Zeit.

              Falls du schwanger bist oder gerade werden möchtest, solltest du Katzenkralle jedoch in dieser Zeit meiden.

              Seelische Unterstützung

              Wenn jemand mit Urteilen und Schuldzuweisungen schnell bei der Hand ist, muss er oder sie erst einmal überhaupt darauf aufmerksam werden. Im nächsten Schritt kann man dann Katzenkralle nehmen. Diese Heilpflanze vermindert das Gefühl der Dringlichkeit, sodass man nicht immer gleich automatisch reagiert, sondern erst einmal überlegt und verarbeitet, um die Dinge dann mit kühlem Kopf anzugehen.

              Spirituelle Aufgabe

              Sind wir nicht ständig auf der Suche nach etwas, das uns endlich umfassende Gesundheit bescheren soll? Bei jedem neuen Gesundheitstrend hoffen wir, dass er endlich die Lösung bringt, den Schutz, den wir uns erhoffen – endlich die Entdeckung, die unser Leben ändern wird. Dabei steht mit der Katzenkralle bereits eine Wundermedizin im Regal des Bioladens oder Reformhauses, und wir gehen daran vorbei. Oder wir haben sie bereits selbst in unserem Heilkräuterregal stehen und vergessen ihre Anwendung. Katzenkralle stammt aus dem tropischen Dschungel, ist also eigentlich exotisch genug, um unser Interesse zu wecken. Aber inzwischen ist sie für jedermann zu haben, und vielleicht denken wir deshalb, sie sei nichts Besonderes. Wer ihre wunderbaren Heilkräfte erleben möchte, muss ihr eine reale Chance geben.

              Auch sonst übersehen wir im Leben so manches, was sich als Segen erweisen würde. Das lehrt uns die Katzenkralle: die Dinge noch einmal neu zu bewerten. Hast du je einen Menschen, einen Sachverhalt oder eine Chance unterschätzt und dann später gemerkt, dass dir etwas ganz Einmaliges entgangen ist? Vielleicht ist jetzt gerade etwas in deiner Reichweite, das helfen könnte? Auch das lehrt uns die Katzenkralle: Manchmal ist das Gesuchte zum Greifen nah. Wir brauchen nichts als Geistesgegenwart, um diese alltäglichen Wunder wahrzunehmen, die uns gefunden haben und nur noch ergriffen werden wollen.

              ** 3 Tipps**

              1. TIP: Wenn du Katzenkrallentinktur besorgst, achte darauf, dass es keine alkoholische Lösung ist. Alkohol schwächt die wohltuenden Wirkungen dieser Heilpflanze.
              2. TIP: In deiner Reiseapotheke sollte immer auch Katzenkrallentinktur sein. Nehme während einer Reise öfter mal eine kleine Dosis, das stärkt deine Abwehrkräfte und schützt vor Malaria und bakteriellen Infektionen.
              3. TIP: Bei welchen Beschwerden du das Mittel auch anwendest: Du solltest Katzenkralle immer am Abend nehmen, denn da können sich die Heilkräfte am besten entfalten.
              4. Rezept Katzenkrallentee

                Wenn du die Heilkräfte deines Körpers wecken möchtest, gibt es nichts Besseres, als eine Tasse Katzenkrallentee zu genießen, während du den aufgehenden Mond betrachtest. Noch besser ist die Wirkung, wenn du früher am Tag Yoga oder Pilates geübt hast.

                Ergibt 4 Tassen:

                4 TL Katzenkralle

                1⁄2 Zitrone in Scheiben
                naturreiner Honig (nach Belieben)

                Erhitze Wasser für 4 Tassen Tee. Verwende 1 TL Katzenkralle pro Tasse. 5 Minuten oder länger ziehen lassen.

                Soll der Tee noch heilkräftiger werden, nehme bis zu 1 EL Katzenkralle pro Tasse.

                Ich biete ganz neu individuelle Pläne an. Und zwar bei folgenden Beschwerden:

                Magen-Darm Erkrankungen
                Depressionen
                Lyme Borreliose
                Autoimmunerkrankungen
                Nervenschmerzen
                Knochen-und Gelenkserkrankungen
                EBV (Eppstein-Barr-Virus)

                Wenn du mehr dazu wissen möchtest, nimm gerne Kontakt mit mir auf und schreibe an [email protected]

                Ich wünsche dir einen ganz tollen Sonntag. Bis bald. Bleibe oder werde gesund.

                20 min

              About Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation

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              Was, wenn du Zugang zu etwas hättest, das dein Verstand nicht greifen kann – aber deine Seele längst kennt?