
Sign up to save your podcasts
Or


Diese Informationen sind u.a. von Anthony William
Gewichtszunahme
Würdest du eine Umfrage unter Gesundheits- und Fitnessprofis durchführen und dich bei ihnen nach den Ursachen von Übergewicht erkundigen, wäre die häufigste Antwort: »Langsamer Stoffwechsel«, dicht auf gefolgt von »Zu viele Kalorien«, »Zu viele Kohlenhydrate« und »Zu wenig Bewegung«. Du kennst diese Antworten, man hört sie von Ärzten, Trainern, Angehörigen und Freunden, die Medien sind voll davon. Aber wenn du selbst mit deinem Gewicht zu kämpfen hast, weißt du, dass es da keine simple Formel gibt.
Hier das gängige Klischee: Wenn jemand übergewichtig ist, dann deshalb, weil er so gern futtert, und zwar zu viel Gebratenes und Süßes, und außerdem zu viel auf der Couch herumlungert. Da wird aber nicht wirklich gesehen, mit was man es bei unerklärlicher Gewichtszunahme eigentlich zu tun hat. Manchmal genügt es nicht, mehr Kalorien zu verheizen, als man aufnimmt. Du hast es vielleicht schon mit dem Kalorienzählen versucht und festgestellt, dass es dir nicht nur auf die Nerven geht, sondern auch wirkungslos ist. Dazu kommt dann noch der äußerst frustrierende Gedanke, dass du mit einem lahmen Stoffwechsel geboren bist und deine Kollegin oder beste Freundin den Hauptgewinn gezogen hat. Unser Umgang mit übergewichtigen und fettleibigen Menschen (auch wenn wir es selbst sind) zeugt nicht gerade von Mitgefühl und kann mitunter richtig grausam sein.
Es wird Zeit, dass wir uns vor Augen führen, was unerklärliche Gewichtszunahme wirklich ist, und dazu müssen wir erst einmal verstehen, was sie nicht ist.
Übergewicht kommt nicht durch zu viele Kohlenhydrate oder zu wenig Bewegung oder Selbstbeherrschung zustande, auch nicht durch Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) oder das polyzystische Ovarsyndrom (wenngleich beide auf künftige Gewichtsprobleme hindeuten). Und schließlich kommt auch ein langsamer Stoffwechsel nicht als Grund infrage – so etwas wie einen schnellen oder langsamen Stoffwechsel gibt es nämlich nicht.
Diese letztere Aussage kann erst einmal ziemlich bestürzend wirken, schließlich sehen wir den Stoffwechsel als eine wissenschaftlich sehr gut erfasste Sache. Das Wort wird so oft und so selbstverständlich gebraucht, dass es sich nur um eine der Grundtatsachen der Schöpfung handeln kann,
Tatsächlich sind die Mechanismen des Zu- und Abnehmens wissenschaftlich noch weitgehend unbekannt, und »Stoffwechsel« ist da einfach eine handliche Bezeichnung. So vieles bleibt da noch aufzuklären.
Sind Schilddrüse und Nebennieren verantwortlich?
Was passiert eigentlich, wenn wir zunehmen? Du wirst dich inzwischen kaum noch wundern, wenn ich sage, dass die Leber den überwältigenden Teil der Verantwortung trägt. Schilddrüse und Nebennieren können zwar beteiligt sein, aber auch dieses Engagement führt uns in beiden Fällen zur Leber zurück. Sehen wir uns das einmal an.
Die Schilddrüsen-Leber-Connection
Sehr oft wird Übergewicht heute der Schilddrüse angelastet, aber Schilddrüsenprobleme sind nicht ursächlich an einer Gewichtszunahme beteiligt, wie Anthony schon in dem Buch Heile deine Schilddrüse ausgeführt hat. Viele Menschen in den USA und weltweit leiden an Schilddrüsenstörungen und halten trotzdem ihr Normalgewicht. Es stimmt zwar, dass viele andere mit solchen Störungen zunehmen, doch das darf nicht als Grund für Übergewicht gesehen werden. Diese Drüse ist nicht die Ursache, nicht bei Unterfunktion, nicht bei Hashimoto-Thyreoiditis und nicht einmal dann, wenn sie gänzlich entfernt wurde.
Wir gehen also von einer bloßen Theorie des Stoffwechsels aus und verbinden sie dann mit den Rätseln der Schilddrüse – das ist keine Gleichung, bei der wir mit einer eindeutigen Lösung rechnen dürfen. Zwei Unbekannte ergeben nichts Bekanntes.
Es besteht jedoch ein indirekter Zusammenhang zwischen Schilddrüsenstörungen und Übergewicht. Schilddrüsenprobleme haben in 95 Prozent der Fälle virale Ursachen, und chronische Vireninfektionen belasten und schwächen die Leber. In vielen Fällen läuft es so, dass sich Viren, die es auf die Schilddrüse abgesehen haben, unterwegs erst einmal in der Leber einnisten. Wird die Leber durch Viren und deren Abfälle geschädigt und überlastet, beginnt ihre Filterleistung nachzulassen, und in der Folge nimmt der Mensch zu.
Man erlebt Schwankungen der Körpertemperatur und Gehirnnebel, man nimmt um die Körpermitte zu. Das alles liegt jedoch nicht an der Schilddrüse, sondern geht von der Leber aus. Wenn Schilddrüsenprobleme zusammen mit Gewichtszunahme auftreten, dann deshalb, weil sie beide Folgen eines Virenbefalls darstellen. Gewichtsprobleme gehen nicht von der Schilddrüse selbst aus.
Die Nebennieren-Leber-Connection
Die Nebennieren finden heute deutlich mehr Beachtung als noch vor ein paar Jahren. Das ist in mancher Hinsicht eine gute Sache, denn immerhin werden viele Patienten und ihre Schwierigkeiten jetzt ernst genommen, und die Medizin sieht sich genötigt, die Verbundenheit aller Vorgänge im menschlichen Körper zur Kenntnis zu nehmen. Wir können den engagierten Medizinern dankbar sein, die nichts unversucht lassen, um neue und für ihre Patienten hilfreiche Erklärungen zu finden.
Nebennierenschwäche, erhöhter Cortisol- und Cholesterinspiegel, Hormonstörungen – all das verlangsamt angeblich den Stoffwechsel, sodass man seine Speckpolster nicht mehr loswird, nicht einmal mit viel Bewegung. Die Theorie stimmt aber nicht, und wir haben hier wieder einmal den Fall, dass eine reale Korrelation besteht, die aber keinen Kausalzusammenhang darstellt. Und noch einmal: Wir haben es dabei definitiv nicht mit einer Verlangsamung des Stoffwechsels zu tun. Der Stoffwechsel kann grundsätzlich nicht zur Erklärung von Gewichtszu- oder - abnahme dienen.
In Wirklichkeit ist es so, dass mehr oder weniger starke Adrenalinüberschüsse im Blut eine Kettenreaktion in Gang setzen, die schließlich dazu führt, dass man zunimmt. Ansatzpunkt dieser Kettenreaktion sind der Stress und die Reizüberflutung durch unser heutiges Nonstopleben. Wie du in dem Buch auch lesen kannst, aktiviert deine Leber einen ganz erstaunlichen Mechanismus der Abschirmung, wenn deine Nebennieren viel Adrenalin ins Blut pumpen. Da überschüssiges Adrenalin zerstörend wirken kann und die Leber dich davor schützen möchte, saugt sie das Adrenalin auf. Dabei benutzt sie bereits eingelagerte Hormone als Köder und Falle, und so gelingt es, die neuen Hormone durch Bindung an vorhandene unschädlich zu machen. Ist die Leber jetzt allerdings nicht in Bestform, kann sie diese Verbindungen nicht restlos ausscheiden, sondern muss einen Teil einlagern, und das führt leicht zur Gewichtszunahme, wie wir schon mehrfach gesehen haben.
Die Leber als Speicher
Ob wir Gewichtsprobleme haben oder nicht, hängt letztlich davon ab, wie schnell oder langsam unsere Leber arbeitet – was aber keinesfalls mit einem Urteil über die grundsätzliche Funktionstüchtigkeit unseres Körpers verbunden ist. Du hast keinesfalls eine Leber »geerbt«, die träge oder auf Zack ist. Es kommt vielmehr darauf an, was deine Leber alles zu bewältigen hat.
Wenn jemand sich mit Keksen vollschlagen kann und trotzdem nicht zunimmt, dann nicht wegen seines raschen Stoffumsatzes, sondern weil die Leber noch nicht an der Grenze ihrer Speicherkapazität für Fett und Giftstoffe ist und deshalb schneller arbeiten kann. Trotzdem ist die Leber vielleicht auch in diesem Fall schon gestresst und überlastet. Auch wenn man schlank ist, kann es sein, dass sich eine Leberkrankheit anbahnt oder Störungen vorliegen, die Bluthochdruck, Akne, Gelbsucht und ähnliche Symptome erzeugen. Übergewicht hat immer mit den Schadstoffspeichern der Leber zu tun, und wenn jemand essen kann, was er oder sie will, ohne zuzunehmen, bedeutet das immer, dass auf diesem Gebiet noch keine Funktionseinschränkung besteht.
Gestörte Fettspeicherung weist nicht automatisch auf eine schlechte Ernährung hin. Fettreiches Essen ist sicherlich ein gewichtiger Faktor, doch es gibt weitere, die wir nicht übersehen sollten. Alles die Leber Belastende spielt hier eine Rolle, zum Beispiel giftige Metalle, DDT und andere Pestizide, Herbizide und Fungizide, Lösungsmittel, Kunststoffe, Industriechemikalien und sonstige Giftstoffe. Wenn die Leber solche Substanzen einlagern muss, belegen sie wertvollen Speicherplatz, und das kann von einer bestimmten Grenze an problematisch werden.
Du kannst dir dazu meinen 0€ Guide Gifteliste holen und Genaueres zu den Giften erfahren. Kommentiere "Gifteliste" und ich sende dir den Link oder gehe auf meine Website wagnernicole.de unter Guides für 0 Euro.
Zu den Giften kommt der schädigende Einfluss von Viren und Bakterien. Eines dieser Viren, von denen unbedingt bekannt sein sollte, dass es die Leberfunktion schädigt, ist das Epstein-Barr-Virus, das letztlich für die Entstehung von Schilddrüsenstörungen, Fibromyalgie, Lupus, Borreliose, Sarkoidose, Mukoviszidose, Ehlers-Danlos-Syndrom und vielen anderen Krankheiten bis hin zum chronischen Müdigkeitssyndrom verantwortlich ist.
Das Virus kann sich in das Lebergewebe regelrecht hineinbohren und es beschädigen, sodass Narben entstehen. Dadurch kann die Leber träge werden und einen Teil ihrer Speicherkapazität einbüßen. EBV hinterlässt auch Rückstände in der Form von Stoffwechselprodukten, Neurotoxinen, Dermatoxinen und Virenhüllen, die ebenfalls von der Leber weiterverarbeitet oder, wenn dazu keine Kapazitäten frei sind, zu deinem Schutz eingelagert werden müssen.
Nachdem die Leber eingesprungen ist und alte Hormone aus ihren Speichern entlässt, die mit den neuen feste Verbindungen eingehen und sie so neutralisieren (ein wissenschaftlich noch nicht entdeckter Vorgang), kann es immer noch sein, dass von diesen neuen Hormonkomplexen mehr anfällt, als die Leber in ihren Speichern unterbringen kann.
Im Idealfall ist die Leber gut in Form und kann Fette, Giftstoffe und Hormone mühelos verarbeiten. Gifte zieht sie ganz aus dem Verkehr, während sie hochwertige Fette und Hormone, die der Körper später noch verwenden kann, eher festhält. Bei den meisten von uns hat die Leber jedoch einfach zu viel zu tun. Während das Blut in breitem Strom in die Leber eintritt, haben die Fließbandarbeiter, die Leberläppchen, alle Hände voll zu tun, all das Brauchbare und Unbrauchbare zu sortieren und zu verpacken. Kommt zu viel Unbrauchbares daher, ermüden diese Arbeiter irgendwann und können nicht mehr mithalten, und als Notlösung muss die Leber diese Überschüsse einlagern. Da sie jedoch ohnehin schon zur Trägheit tendiert, wird es schwierig, genügend Platz dafür zu finden.
Oft muss die Leber dann alles zusammen – Fett, Hormone und Hormonkomplexe, Gifte und Schlacken – gemeinsam am gleichen Ort verstauen, notfalls sogar in den für Nährstoffe vorgesehenen Speichern. Wertvolles und Abfälle zusammenwerfen, das liegt unserer Leber eigentlich gar nicht, aber in einer Notlage muss sie zu deinem Schutz so handeln. Sie muss verhindern, dass zu viel Fett im Blut bleibt und sich in Herz und Arterien festsetzt, dass Cholesterin gebildet wird, dass Insulinresistenz entsteht und dass Diabetesrisiko steigt – und so weiter. Die Leber arbeitet am Rande ihrer Kräfte und wird mit der Zeit müde und träge, ihre Schutzvorrichtungen versagen zunehmend den Dienst.
Gewichtszunahme im Alter
Wie kommt es, dass wir mit den Jahren eher zunehmen? Viele essen ihr Leben lang einfach das, was ihnen schmeckt, vielleicht mit gelegentlichen Maßhalteappellen an die eigene Person, die sie dann doch wieder brechen, aber jedenfalls gelingt es ihnen, ein gesundes Normalgewicht zu halten. Doch irgendwann geschieht es dann doch, wenn wir von ganz seltenen Ausnahmen
In zahlreichen Fällen entstehen Leberprobleme über Jahrzehnte still im Hintergrund, bis die Leber so träge geworden ist, dass sie die Fettspeicherung nicht mehr richtig regeln kann. Viele geben dann an, sie hätten jahrzehntelang immer das gleiche Gewicht gehabt und dann ohne ersichtlichen Grund zugenommen. Trainer sagen gern, der Stoffwechsel werde mit den Jahren langsamer, und dagegen müsse man sich einfach besser ernähren und mehr bewegen. Viele erleben dadurch tatsächlich eine Besserung, aber nicht, weil diese Maßnahmen den Stoffwechsel angekurbelt hätten. Wenn man mehr ursprüngliche Nahrung zu sich nimmt und den Körper in Bewegung hält, kann die Leber besser entschlacken und bekommt auch mehr Sauerstoff. Es ist für die Leber eine Art Verjüngungskur, die den Leuten das Abnehmen erleichtert. Mit dem Stoffwechsel hat das nichts zu tun.
Bei Menschen, denen äußerlich noch nichts anzusehen ist, kann es trotzdem sein, dass die Leber schon mit Fettdepots kämpft und sich in Richtung Trägheit bewegt. Dann kann ein Umschlagspunkt kommen, von dem an man plötzlich zunimmt, auch wenn man sich nicht anders verhält als früher. Viele von denen, die trotz Sport und umsichtiger Ernährung immer weiter zulegen, bekommen dann zu hören: »Du hast einen langsamen Stoffwechsel. «
Bei unerklärlicher Gewichtszunahme ist die Leber so träge geworden, dass sie besondere Unterstützung benötigt, um zu gesunden. Durch überschüssiges Fett und Adrenalin, die Abfälle pathogener Keime sowie Toxine ist die Leber überlastet und kann Fett nicht mehr so gut verarbeiten wie früher, sodass sich immer mehr davon ansammelt. Schließlich hat die Leber innerlich einen solchen Fettstau, dass sie jetzt außen Depots anlegen muss und sich in Richtung Fettleber bewegt. Allmählich sammelt sich Fettgewebe auch im Verdauungstrakt und zuletzt in Herz und Arterien an. Dann kann es zu einer Erhöhung des A1c-Werts und zu einer Prädiabetesdiagnose kommen. Was man um die Gürtellinie zugenommen hat, hält sich hartnäckig.
Liefen wir alle mit unserer Leber in den Händen herum, wäre sofort zu erkennen, wie viele Menschen eine Fettleber oder deren Frühstadium haben. Tatsächlich orientieren wir uns aber am äußeren Erscheinungsbild, und da kann es vorkommen, dass schlanke Leute andere als »dick« sehen, während ihre eigene Leber, könnte man sie sehen, genauso als »dick« zu bezeichnen wäre, nur dass die Wirkungen äußerlich noch nicht zu erkennen sind.
Wenn jemand als »dick« bezeichnet wird oder sich selbst dick findet, macht
Des Rätsels Lösung
Was ist mit den Achtzig- und Neunzigjährigen, die einfach schlank bleiben? Es sind nicht viele, aber was ist bei ihnen anders? Da wird etwas von guten Genen und schnellem Stoffwechsel gemunkelt, doch auch in diesem Fall treffen solche Theorien nicht zu. Wenn jemand ein Leben lang ganz von selbst ein niedriges Normalgewicht hält, dann deshalb, weil die Leber nie drastisch überfordert war. Die Leber eines solchen Menschen war nie mit Schadstoffen, Viren, Schwermetallen, allen möglichen Arten und Abarten von pathogenen Keimen, mit Kunststoffen, Drogen, Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden, Lösungsmitteln, Dioxin und anderen giftigen Verbindungen sowie mit Fett überfrachtet. Dadurch konnte auch immer reichlich Galle von bester Qualität und enzymatischer Lebendigkeit gebildet werden. Was die Leber im Laufe der Jahre an Fett, Pathogenen und Schadstoffen zu verarbeiten hatte, überforderte sie nicht. Wenn wir über Generationen zur Fettleibigkeit neigende Familien mit anderen vergleichen, deren Mitglieder ebenfalls über Generationen eher schlank waren, kann es tatsächlich so aussehen, als wäre hier Vererbung im Spiel. So wichtig die Gene jedoch für unser Leben sind, in diesem Fall spielen sie nicht die Hauptrolle.
Zwillinge sind innerhalb einer Familie diejenigen, bei denen die DNA besonders weitgehend übereinstimmt, und da sie in vielen Fällen unterschiedlich stark zu Übergewicht neigen, können die Gene hier kein wesentlicher Faktor sein. Bei einem der beiden ist die Leber möglicherweise stark mit Schwermetallen belastet, während die Virenbelastung des anderen unauffällig bleibt und zudem weniger Schwermetalle beteiligt sind. Es läuft darauf hinaus, dass einer der beiden Zwillinge zunimmt und der andere schlank bleibt. Vergessen wir nicht, dass die Menschen trotz ähnlicher genetischer Ausstattung verschieden sind.
Das bloße Wissen, dass Übergewicht zu einem erheblichen Anteil durch Flüssigkeitsansammlungen bedingt ist, lässt einen bereits aufatmen. Es bedeutet ja, dass es beim Abnehmen nicht einfach auf das zermürbende Verheizen von Kalorien ankommt, sondern der Damm brechen muss, der dem Übergewicht abzufließen erlaubt. Halten wir uns außerdem bewusst, dass die Fettpolster, die jemand mit sich herumträgt, nicht unbedingt mit Fast Food und Bewegungsmangel zu erklären sind. Es kann sein, dass man täglich Sport treibt und sich nach landläufiger Auffassung gesund ernährt, aber trotzdem Fett ansetzt, weil EBV oder andere Störenfriede die Leber behindern.
Denke also nicht gleich an das Laufband, übe lieber Mitgefühl. Sage dir, dass niemand sein Übergewicht selbst verschuldet und dass es auch kein Schicksal ist. Es gibt einen Weg, und der geht von dieser Tatsache aus. Wenn wir die Leber heilen, indem wir alles ausräumen, was sie belastet hat – Viren, Adrenalinüberschuss, Giftstoffe und so weiter –, halten wir den Schlüssel zu echter Gewichtsreduzierung in der Hand.
Wenn du daran interessiert bist etwas in deinem Leben, an deiner Lebensweise anzupassen, kannst du mit mir 1:1 zusammen arbeiten. Ich biete z.B. eine "Natürliche Entgiftung" an. Mehr Informationen findest du auf meiner Website wagnernicole.de unter "Angebote".
So, das war es wieder. Ich hoffe, du hast einige Erkenntnisse gesammelt und die Folge hat dir weitergeholfen. Ich freue mich immer über gute Bewertungen und auch Kommentare, wo auch immer du diese Folge hörst.
Lasse es dir gut gehen. Bleibe oder werde gesund.
Diese Informationen sind u.a. von Anthony William
Die Zitronenmelisse, meist einfach Melisse genannt, ist ein großes Nervenberuhigungsmittel, und das gilt insbesondere für die Nerven des Verdauungstrakts.
Sind Magen oder Darm aus unerfindlichen Gründen gereizt, liegt das meist an überempfindlichen Nerven. Was wir essen, auch wenn es leicht verdaulich ist, reibt an den Wänden des Verdauungstrakts, und das kann bei sehr empfindlichen Nerven schon genügen, um Unbehagen auszulösen. Diese Empfindlichkeit kann weitere Folgeerscheinungen haben, etwa Übelkeit, Appetitmangel oder plötzlichen Stuhldrang bei Nervosität. Die Melisse ist ein Geschenk, das Gott und Mutter Natur uns machen, damit wir in dieser aufreibenden Welt zurechtkommen. Sie kann es mit all den angesprochenen Zuständen aufnehmen, weil sie beruhigende Eigenschaften und Wirkstoffe mitbringt, unter anderem Alkaloide, die wissenschaftlich noch nicht entdeckt sind, aber die Nervenrezeptoren im Verdauungstrakt so beruhigen, dass sie unempfindlicher werden und Entzündungen abklingen können. Das macht die Melisse zu einer wunderbaren Helferin bei Stress.
Aber die Melisse kann noch mehr. Sie ist ein wahres Allheilmittel, das so gut wie allem im Körper etwas Wohltuendes zu bieten hat. Melisse hat einen besonders hohen Gehalt an Spurenelementen wie Bor, Mangan, Kupfer, Chrom, Molybdän, Selen und Eisen und enthält außerdem reichlich Kieselsäure, die uns mit dem Mengenelement Silizium versorgt. Außerdem sorgt sie für den sparsamen Verbrauch von Vitamin B12, sie überwacht dessen Reserven im Körper und verhindert, dass alles aufgebraucht wird. Dieses Kraut wirkt im ganzen Körper gegen Parasiten, Viren und Bakterien, es bekämpft insbesondere Epstein-Barr-Viren, Zoster-Viren und andere Viren der Herpes-Familie wie zum Beispiel HHV-6. Ganz Erstaunliches leistet es bei Mandelentzündung, einer durch Streptokokken verursachten Infektion.
Seelische Unterstützung
Stress und Verunsicherung lassen uns manchmal mit Bangen in die Zukunft blicken. Dann liegen wir nachts wach und wälzen Gedanken über unsere Zukunft oder die unserer Familie. Wenn Sie häufig in Sorgen um sich oder andere sind, kann die Melisse Ihnen einiges davon abnehmen und dafür ein Gefühl von Frieden hinterlassen.
Spirituelle Aufgabe
Die Melisse ist ein Heilkraut mit sehr breitem Wirkspektrum – und sie sagt uns, dass wir ebenso facettenreich sind. Unser Leben hat nicht nur einen einzigen Sinn und Zweck. Innerhalb einer Lebensspanne können wir etliche ganz verschiedene Leben führen. Wir leben nicht nach einem einzigen Plan, sondern es bieten sich immer wieder neue Gelegenheiten, unsere verschiedenen Begabungen auszuspielen und unterschiedlichen Zwecken zu widmen. Manche unserer Begabungen entdecken wir erst unterwegs, und manche leben wir, ohne dass uns bewusst wird, was wir damit bewirken.
3 Tipps
Melissentee mit Thymian und Zitrone
Dieser Melissentee ist wohltuend und mild. Die Zitrone überdeckt nicht den schönen, subtileren Geschmack des Krauts, aber wenn du es doch gern zitroniger hättest, dann gebe ruhig mehr Saft oder Schale hinzu.
Ergibt 2 bis 4 Tassen
2 EL Zitronenmelisse
Melisse, Zitronenschale und Thymian in einer Schale vermengen. Pro Tasse 1 TL der Mischung verwenden. 5 Minuten oder länger ziehen lassen.
Soll der Tee stärker und heilkräftiger werden, verwende 2 TL oder 1 EL pro Tasse.
Übrigens ist Thymian auch sehr gut gegen Husten und allgemein Atemwegsbeschwerden. Einfach frische oder getrockneten Thymian mit heißem Wasser übergießen und 5 Minuten oder lönger ziehen lassen.
Zum Schluß möchte ich noch etwas zu meiner Tätigkeit mitteilen. Was genau biete ich dir an, um dich bei deiner Gesundheit zu unterstützen. Aktuell gibt es 3 Möglichkeiten:
Du kannst dir z.B. durch meinen Onlinekurs Grund-und Expertenwissen zum Säura Basen Haushalt aneignen. Ich habe dazu einige Jahre Apothekenpersonal geschult und das Wissen, gepaart mit meinen anderen Ausbildungen und meinen Erfahrungen zu diesem Kurs zusammengefasst. Es ist ein reiner Onlinekurs, den du eigenständig, von wo immer du möchtest, anschauen kannst. Für mehr Informationen dazu schaue gerne auf meine Website wagnernicole.de unter Angebote. Da sind die ganzen Inhalte aufgeführt und auch schon mal ein Einblick in die Beschwerden & Krankheiten, die vom Säure Basen Haushalt entstehen können.
Dann biete ich die "Natürliche Entgiftung" an. Das ist auch ein Onlinekurs, aber mit persönlicher Begleitung durch mich. Das heißt, daß du die Einkaufslisten und Essenspläne, Schritt-für Schritt Anleitungen und mehr in einem Onlineportal einsehen kannst und Woche für Woche durchgeführt wirst, und außerdem jede Woche einmal mit mir persönlich über ein Videomeeting deine Fragen stellen und mir deine Fortschritte mitteilen kannst. Du erhälst in dem Gespräch außerdem weiterführende Informationen.
Diesen Teilbereich, also den Bereich mit den Nahrungsergänzungsmitteln biete ich auch losgelöst von der Entgiftung an. Das heißt, ich schaue mir deinen Ist-Zustand an, was du isst und einnimmst, und ich schreibe dir dazu einen Plan an Nahrungsergänzungsmitteln. Die Kosten betragen aktuell 105 Euro zzgl. der Nahrungsergänzungsmittel. Der Preis ist relativ niedrig, wenn man so sieht, was andere Coaches für eine persönliche Beratung nehmen. Ja, der Preis wird auch noch etwas ansteigen. Ich biete es aktuell zu dem Preis an, weil es ein neues Angebot von mir ist. Dennoch wird es auch in Zukunft kein horrend hoher Preis werden. An den Nahrungsergänzungsmitteln verdiene ich übrigens nichts (außer an dem Omega), ich suche dir die besten und günstigsten Firmen heraus. Aber es geht nicht um günstig, das noch angemerkt dazu. Denn es geht um das Preis-Leistungsverhältnis. Ich nenne dir Firmen, die keine unnötigen Zusatzstoffe einsetzen und einen fairen Preis dafür nehmen. Diese Firmen machen keine große Werbung, müssen also nicht das Geld, das sie über das Marketing ausgeben über die hohen Preise wieder reinholen.
Und jetzt wünsche ich dir wieder einen sonnigen Sonntag. Bleibe oder werde gesund. ❤️
Diese Informationen sind u.a. von Medical Medium
Stelle dir mal einen Swimmingpool vor, der gerade abgelassen wird, während zugleich aus einem Schlauch Frischwasser zuläuft.
Der Burn-out ist schuld
Die Schulmedizin kommt nicht gern auf die wahren Probleme zu sprechen, die hinter den chronischen Krankheiten der Menschen stehen. Lieber hält man sich hier an den Burn-out-Begriff und identifiziert alles, was daherkommt, als Burn-out. Aber irgendwann wollen die Leute nicht mehr hören, dass ihre Probleme Anzeichen eines »Ausgebranntseins« sind – genauso wie man es nicht mehr hören kann, dass die Gene irgendwie hinter allen Gesundheitsstörungen stecken. Die Menschen wünschen sich jetzt echte Erklärungen; und da die medizinische Forschung sie nicht bieten kann, jedenfalls nicht bei chronischen Krankheiten, greift man gern auf den Burn-out als Sündenbock zurück und sieht sich aus dem Schneider.
Auch »Burn-out« ist so ein Name, der eigentlich »selber schuld« bedeutet. Da klingt durch, dass man einfach schwach ist, dass man mit der Hitze nicht zurechtkommt, dass man einen Urlaub braucht und irgendwie minderwertig ist. Man erkennt das daran, wie andere mit einem umgehen: »Du bist doch fertig. Wir brauchen jemand anderen für diesen Job, einen, der mehr aushält.«
So ein »Bescheidwissen« leuchtet einem vielleicht für zehn Sekunden oder eine Stunde oder auch ein, zwei Tage ein, aber darüber hinaus hat eine derartige Burn-out-Diagnose nicht viel Tröstliches. Man fragt sich dann: »Wieso bin ich ausgebrannt? Wieso komme ich nicht mit Dingen zurecht, die andere durchaus im
Angebot und Nachfrage
Das Gehirn ist, wie du längst weißt, ein komplexes Geflecht elektrischer Vorgänge. Da muss nicht immer alles ganz perfekt ablaufen, es bestehen Spielräume, solange wir gut versorgt sind. Bei ausreichenden Reserven können wir uns auch mal Fehler erlauben.
Dein Blut ist bemüht, deinem Gehirn all die wichtigen Bausteine zuzuleiten, die es benötigt, aber sie können unterwegs bereits ausgedünnt werden. Das liegt zum Teil daran, dass deine übrigen Organe und die Drüsen ebenfalls dringend Zuwendung benötigen. Und wenn sie bereits Mangel leiden, werden
Dann ist auch zu überlegen, ob unsere Gewebe ausreichend befeuchtet sind.
Dann die wichtige Frage des Sauerstoffs: Ist unser Blut ausreichend mit Sauerstoff angereichert?
Und ganz wichtig: Ist der übrige Körper funktionstüchtig genug, um unser Gehirn wirklich zu unterstützen? Ist unsere Leber träge geworden und gestaut, weil wir uns zu fettreich ernähren, Viren haben oder in dieser Welt allzu vielen Giftstoffen ausgesetzt sind?
Zucker trägt Nährstoffe in die Gehirnzellen, Fett nicht. Eine Grundtatsache, die du dir merken solltest, ist die, dass dein Gehirn und andere Organe auch dann Mangel leiden können, wenn mit ausführlichen Blutuntersuchungen festgestellt worden ist, dass du ausreichend mit Nährstoffen versorgt bist. Dass die Nährstoffe im Blut sind, heißt noch lange nicht, dass sie auch an die richtigen Stellen in Gehirn und Körper gelangen. Nährstoffe können durch das
Was unserem Gehirn fehlt
Die drei wichtigsten Nahrungsbestandteile sind Glukose, Spurenmineralsalze und Vitamin B12. Außerdem muss dein Gehirn mit wichtigen Gehirnhormonen versorgt werden, es muss genügend Wasser haben und dazu bestimmte Aminosäuren, Antioxidanzien, Makromineralstoffe wie Magnesium und Kalium, sekundäre
Glukosemangel
Glukose, eine Zuckerform, ist eigentlich kein Nährstoff, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenmineralstoffe und andere Nahrungsbestandteile für die Gesundheit von Gehirn und Körper sorgen. Was ist an Glukose anders? Glukose ist die eigentliche Nahrungsquelle für dein Gehirn. Es funktioniert nur mit Glukose.
Glukose kühlt Gehirnzellen und-gewebe. Unser Denkorgan muss gut mit Glykogen, der Speicherform der Glukose, versorgt sein, damit immer ein Notvorrat vorhanden ist, wenn über längere Zeit nicht reichlich Glukose zugeführt wird. Oft – allzu oft – werden unsere Glykogenvorräte zu stark in Anspruch genommen und abgebaut. Ein gutes Beispiel dafür ist das falsch durchgeführte
Mangel an Spurenmineralsalzen
Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt für die Funktionsfähigkeit des
Es gibt verschiedenen Arten von Elektrolyten.
Gehirnzellen unterscheiden sich von allen anderen im Körper, und Nervenzellen im Gehirn sind wiederum anders als die Zellen aller anderen Nerven im Körper. Sie benötigen reichlich Spurenmineralstoffe, um ihre Arbeit verrichten zu können. Andere Nervenzellen im Körper brauchen nicht so viele Spurenmineralstoffe.
Beachte, dass Salz etwas anderes ist als Spurenmineralsalze. Die sind nämlich bioverfügbar und an andere Mineralstoffe gebunden. Wenn man reines Salz zu sich nimmt, ist das ungefähr so wie der Verzehr von raffiniertem Zucker. Dieser industriell verarbeitete Zucker ist nicht das, was das Gehirn braucht. Ihm fehlt fast der gesamte Mineralstoffgehalt des natürlichen Zuckers, und er
Auch Stein- und Meersalz können den Mangel an Spurenmineralstoffen nicht beheben. Sie sind gewöhnlichem Tafelsalz zwar vorzuziehen, wenn man überhaupt Salz verwendet, aber ihre Zusammensetzung ist dadurch verändert worden, dass
Neurotransmitterhormone benötigen zu ihrer Vervollständigung Spurenmineralstoffe. Bei Mangel an Spurenmineralstoffen im Gehirn kommt es zum zeitweiligen Wiederaufflackern von Symptomen, weil das elektrische Geschehen auf Stellen im Gehirn trifft, wo das Gewebe arm an Spurenmineralstoffen ist. Sie bilden in den elektrischen Leitbahnen Abschnitte, in denen das elektrische
Das läuft ganz anders, wenn jemand reichlich Spurenmineralstoffe im Gehirn hat und dann bewusst die Gedanken zur Ruhe bringt. Weil Spurenmineralsalze zur Temperaturregulierung vorhanden sind, gibt es unter diesen Voraussetzungen keine starken Schwankungen und keine Unterkühlung. Man ist dann in der Lage, seine Gedankentätigkeit relativ mühelos zu regulieren.
Vitamin-B12-Mangel
Unser Gehirn kommt nicht ohne Vitamin B12 aus, unter anderem deshalb, weil es das Gewebe so stärkt, dass es sich gegen das elektrische Geschehen behaupten kann. Jede Zelle im Gehirn benötigt Vitamin B12, um überleben zu können. Grundsätzlich leben Gehirnzellen länger, wenn es ihnen zur Verfügung steht. Dieses Vitamin soll in die Zellwand eingelagert werden, damit sie sich
Das erwärmend wirkende elektrische Geschehen im Gehirn kann durch psychische Problemsituationen oder den Gehirnstrom eines Konflikts bedingt sein. Es kann sich auch einfach um Problemlösungsvorgänge oder die normalen Anforderungen des Lebens, der Arbeit oder der Schule handeln. Das Gehirn erwärmt
Wenn deine Gehirnzellen Vitamin B12 verlieren, kann zu viel Spiel und Spaß irgendwann dazu führen, dass du »ausgespielt« hast, also durch ein Übermaß an Kurzweil ausgebrannt bist und dich nur mit Mühe wieder erholst. Das kann
Wir nehmen nur ganz wenig Vitamin B12 mit der Nahrung auf, deshalb ist der Mangel ebenso weit verbreitet wie Zinkmangel. Und was du an Vitamin B12 aus Fleisch, Eiern, Käse oder anderen tierischen Produkten beziehst, ist nicht das, was in die Gehirnzellen gelangt und sie optimal funktionstüchtig erhält. Dieses Vitamin B12 taugt nur für die Gehirnzellen des betreffenden Tiers, es ist ein ganz anderes Coenzym, das den Zwecken eines menschlichen Gehirns
Dieses selbst erzeugte Vitamin B12 wird anschließend in der Leber
Wenn wir im Auto voll aufs Gas steigen, müssen wir uns darauf verlassen, dass alles ganz solide gebaut und verschraubt ist und der Wagen nicht unter der geballten Kraftentfaltung leidet. Das Vitamin B12 in unserem Gehirn gehört zu diesen soliden Verschraubungen, die das Gehirn zusammenhalten. Manche Menschen nutzen es schneller ab, und das liegt an ihren besonderen Erlebnissen und
Vom Vitamin-B12-Mangel hängt es auch ab, wie sehr uns eine chronische Krankheit, die neurologischer Natur ist, behindert und wie lange bestimmte Symptome auch dann bestehen bleiben, wenn die eigentliche Ursache, beispielsweise das EBV (Eppstein-Barr-Virus), ausgeräumt ist. Die Genesungsphase kann sich nämlich aufgrund eines Vitamin-B12-Mangels länger hinziehen.
Mangel an Gehirnhormonen
Viele der Hormone im Gehirn, die für die Kommunikation und für Gefühle von Frieden und Glück zuständig sind, stammen ursprünglich von den Nebennieren. Was die Rolle der Nebennieren für unser Gehirn angeht, hat die medizinische Forschung noch nicht einmal die Oberfläche angekratzt. Unsere Nebennieren produzieren nicht nur Hormone, die für die Fortpflanzung wichtig sind, sondern
Auch unsere Leber kann, wenn sie gut genug funktioniert, einige Gehirnhormone bereitstellen. Aber wie du von meinen vorherigen Folgen weißt, haben die allermeisten Menschen keine Leber, die optimal funktioniert, und deshalb spielt eine gestaute und träge Leber ihre ganz eigene Rolle für den Mangel an Gehirnhormonen.
Darüber hinaus gibt es Neurotransmitterhormone, die im Gehirn erzeugt werden und immer wieder so nachproduziert werden können, dass sie zu bestimmten Neuronen passen. Wenn sich also ein Neuron entwickelt, entsteht zusammen mit dieser Zelle eine entsprechende Neurotransmittersubstanz. Falls bestimmte
Wir haben uns daran gewöhnt, die Dinge zu stark zu vereinfachen.
Chronischer Wassermangel
Dein Gehirn benötigt Wasser, und geliefert wird es ihm mit dem Blut.
Bei diesem Thema des chronischen Wassermangels geht es nicht einfach darum, ob wir genügend elektrolythaltiges Wasser trinken oder nicht, es geht einzig um das Wasser. Wenn wir Wasser ohne Elektrolyte und Spurenmineralsalze trinken, bedeutet das nicht, dass dem Wasser in unseren Adern und in unserem Gehirn diese Stoffe fehlen, denn das Wasser in unserem Blut nimmt unterwegs die
Wichtiger ist im Zusammenhang mit der chronischen Austrocknung
Deine Leber ist der beste Freund deines Gehirns
Geht eine Beziehung zu Ende, leiden wir Herzschmerz. Ähnliches gilt für Vertrauensbruch, Betrug und traumatische Ereignisse. Damit wir das gut überstehen, setzt unser Gehirn große Anteile seiner Reserven ein, weil das schwierige oder traumatische Ereignis eine Art Gewitter erzeugt. Der Stress, dem dein Gehirn jetzt ausgesetzt ist, entzieht den Neurotransmittern Wasser, und viele verausgaben sich in diesem Prozess völlig. Für die Nervenbahnen wichtige Stoffe werden im Übermaß verbraucht, andere Stoffe wie Aminosäuren und Enzyme verbrannt. Ganz schnell werden jetzt auch Glukose, Glykogen, Elektrolyte und Spurenmineralstoffe verbraucht, und wenn dann auch noch ein Trauma zu verarbeiten ist, wissen wir nicht, wie wir unser Gehirn fit halten können. Wahrscheinlich unternehmen wir nichts, um seine Reserven aufzustocken, sondern strapazieren es eher noch weiter, weil wir uns nicht ausreichend ernähren, sondern lieber zu Kaffee, Schokolade, Eis, Pizza, Chips,
Wenn dein Gehirn wieder aufgebaut werden soll, mußt du erst einmal deine Leber regenerieren. Unser Gehirn kann nur stark sein, wenn die Leber es ist, und dazu müssen wir ihre gestaute Verfassung auflösen und ihre Vorräte auffüllen, damit sie in Krisenzeiten schnell reagieren und die Verluste des Gehirns
Wir laufen ständig mit Defiziten herum, die ganze Menschheit befindet sich in einem Dauermangelzustand. Wir wachsen mit Nahrungsmitteln auf, die wir eigentlich nicht essen sollten, und auch als Erwachsene sind wir gehalten, Sachen zu essen, die nicht für Menschen bestimmt sind. Als Kinder und Erwachsene werden wir auf fettreiches Trostfutter und Anregungsmittel getrimmt, die nie für uns gedacht waren, zu denen wir jedoch ausgerechnet dann greifen, wenn wir vor dem Burn-out stehen. Das Erste, wonach viele greifen,
Unsere Leber soll eigentlich unser Nährstoffmagazin sein, in demwir auf sekundäre Pflanzenstoffe, antivirale und antibakterielleSubstanzen, Spurenmineralstoffe, Makromineralien, Enzyme, Hormone, Glukose und vieles mehr zugreifen können. Ist sie jedoch durch fettreiche Ernährung gestaut und träge geworden – und das gilt für minderwertige und hochwertige Fette gleichermaßen –, verliert sie ihre Fähigkeit, die vom Gehirn so unbedingt benötigten Nährstoffe zu erfassen, zu konvertieren, zu verarbeiten und zu methylieren. Kurz, fettreiche Ernährung ist einer der Gründe für unsere Nährstoffdefizite.
Kampf-oder-Flucht-Situationen dezimieren deine Reserven
Selbst wenn wichtige Nahrungsbestandteile das Gehirn erreichen und seine Speicher aufstocken, sodass es immer Zugriff auf stabilisierende Substanzen wie Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe hat, müssen wir doch noch an die Wirkung von Kampf-oder-Flucht-Situationen denken. Hohe Adrenalinbelastung ist
Erschwerende Begleitumstände
Viele setzen alles daran, sich ihre Gesundheit zurückzuerobern. Doch selbst wenn sich jemand an die Grundanweisungen für natürliche Gesundheit hält und auf industriell verarbeitete Nahrungsmittel verzichtet, besteht die Gefahr, dass er oder sie in die Trendfalle tappt. In einer Welt, in der man mit
Wenn das Gehirn durch Viren entzündet ist, werden größere Mengen an für das Gehirn nötigen Stoffen verbraucht, mehr als bei anderen Menschen ohne durch Neurotoxine verursachte Entzündungen. Das ist deshalb so, weil Neurotoxine die Neuronen anschwellen lassen, und ein geschwollenes Neuron verbraucht
Unser wahres Ich wiederherstellen
Vielleicht denken wir, bei einem Burn-out sei es wichtig, unsere Gedanken in den Griff zu bekommen. Jetzt, so die Annahme, kommt es vor allem darauf an, die Gehirnströme in den Nervenbahnen mit positiven Gedanken und Meditation zu steuern. Das kann tatsächlich hilfreich sein. Aber wenn die physischen Funktionen unseres Gehirns lückenhaft sind, fällt es uns schwer, zu meditieren oder kreative, positive, produktive und glückliche Gedanken zu fassen und unsere Ziele und Träume zu verwirklichen. Viele Menschen mit dem Burn-out, die ratlos nach den Ursachen fragen und nicht wissen, wie sie dieses und andere Symptome heilen können, versuchen es mit solchen mentalen Übungen und hoffen, sich so von ihren körperlichen und psychischen Nöten befreien zu können.
Mentale Praktiken reichen aber für sich allein nicht sehr weit. Um
Die körperlichen Ursachen der Burn-out-Problematik müssen beseitigt werden: Unsere Neurotransmitter sind geschwächt und leiden unter Wassermangel, unsere Neuronen sind atrophiert, die elektrischen Impulse sind gedämpft, unser Gehirn schwimmt praktisch in Säure, und unsere Glukosereserven nehmen rapide ab.
Wenn man mit Gehirn-Burn-out lebt und zudem die Voraussetzungen für die Gesundheit des Gehirns fehlen, tut man sich schwer, ein ungesundes Denkmuster zu korrigieren. Die Korrektur hält nicht, sie wird diesem Menschen nicht zu eigen. Deswegen haben es Betroffene so schwer, zu meditieren, bei einer
Gehirn-Burn-out ruft manchmal Eigenschaften in uns wach, die eigentlich gar nicht zu uns gehören. Wir sind dann nicht wiederzuerkennen, wir sind nicht mehr wir selbst. Gehirn-Burn-out zwingt uns in die Knie, lässt uns an uns selbst zweifeln, stellt infrage, ob wir ein guter Mensch sind, lässt uns an unserem Tun zweifeln, am Sinn unseres Daseins. Das heißt nicht, dass du ein schwacher Mensch wärst. Du hast den Burn-out nicht durch dein Denken
Das elektrische Geschehen ist ein ganz wesentlicher Aspekt unseres Gehirns. Es
Wenn du nun erkannt hast, daß du etwas tun kannst und mußt, vor allem die Gifte eleminieren und die richtigen Nahrungsergänzungen zu dir nehmen solltest, dann ist deine Zeit nun reif für meinen Onlinekurs "Natürliche Entgiftung". Du findest mehr Informationen dazu auf meiner Website wagnernicole.de unter Angebote.
Bis bald, bleibe oder werde gesund.
Diese Informationen sind u.a. von Anthony William
Die Papaya findet im Supermarkt meist nicht viel Beachtung. Die Leute wissen nicht, auf was sie verzichten, wenn sie diese Frucht links liegen lassen. Bei Magen- oder Darmstörungen beispielsweise gibt es kaum etwas Besseres als Papayas. Sie helfen bei Dickdarmentzündung, Morbus Crohn, Reizdarmsyndrom,
Die verdauungsfördernden Eigenschaften der Papaya sind unübertroffen. Die Frucht enthält über fünfhundert noch unentdeckte Verdauungsenzyme, die unsere Bauchspeicheldrüse unterstützen, die Darmwände wiederherstellen, Entzündungen abklingen lassen und die Entstehung von Narbengewebe verhindern. Die Aminosäuren der Papaya verbinden sich mit ihren Enzymen zu wissenschaftlich noch nicht erfassten virenhemmenden Pflanzenstoffen. Außerdem enthalten die Früchte hochwirksame und ebenfalls noch unbekannte Koenzyme, die das Milieu im
Wenn du dir etwas gegen Darmträgheit wünschst, sind Papayas das Richtige für dich. Bei Bauchschmerzen und entzündeter Darmschleimhaut beruhigen Papayas die gereizten Nervenenden in dieser Region. Wenn jemand beim Fasten oder wegen Anorexie oder einer schweren Erkrankung einige Zeit nichts gegessen hat,
Seelische Unterstützung
Miesepetrigkeit ist mit Papaya schnell behoben, bei dir selbst ebenso wie bei den Menschen in deiner Umgebung. Für den Fall, dass du ungeduldig oder unleidlich wirst oder einfach schlecht drauf bist, solltest du eine Papaya griffbereit halten. Papayas hauchen uns Licht ein, verdrängen das Dunkle und vertreiben alles, was sich an Urteilen, Groll und Frust in uns angestaut hat.
Spirituelle Aufgabe
Der Papayabaum macht keinen besonders stabilen Eindruck, und doch bringt er diese schweren Früchte in großer Fülle hervor. Man stellt sich da eine fast übernatürliche Willenskraft vor, die wild entschlossen ist, sich gegen die Schwerkraft durchzusetzen. Der Baum scheint uns zu sagen, dass auch wir unsere scheinbaren Schwächen überwinden können, wenn wir uns in den Dienst einer
Jede Papaya enthält ein verborgenes Heilwissen, das unser Körper
3 Tipps
Papaya-Fruchtschale
Ergibt 2 Portionen
6 Tassen Papaya- Würfel
Papaya, Datteln und eine Tasse Himbeeren im Mixer zu einem Smoothie verarbeiten und auf zwei Schalen verteilen. Mangowürfel, Bananenscheiben und die restlichen Himbeeren darauf verteilen. Zum Schluss mit
Wenn du gemeinsam mit unseren tollen Lebensmitteln entgiften möchtest, dann ist mein Kurs "Natürliche Entgiftung" genau das Richtige für dich. Mit der natürlichen Entgiftung entgiftest du eben natürlich, ohne Produkteinnahme. Erlebe mit diesem Kurs, wie du die Gifte, die dich in deinem Leben behindern du selbst und gesund zu sein, eleminieren kannst. Du findest mehr Informationen dazu auf meiner Website wagnernicole.de unter Angebote.
Bis bald, bleib oder werde gesund.
Heute möchte ich wieder einmal über unser Gehirn reden.
Du hast z.B. ein
Heute geht es um das Suchtgehirn.
Beim Gedanken an Sucht fällt uns gleich die Epidemie der opiumartigen Suchtmittel, der Straßendrogen und des Alkohols ein und dann die Beratungs-Hotlines, die Rehabilitationsmaßnahmen, die anonymen Programme zur Entwöhnung und Genesung.
Solche genetischen Theorien scheinen zu besagen, dass Sucht bei den Betroffenen etwas Schicksalhaftes ist, man nichts dagegen tun kann und es wenig Sinn hat, sich freikämpfen zu wollen, weil dieses Thema nun mal in der DNA fixiert ist. Mache dir bitte ganz klar, dass genetisch bedingte Sucht eine unbewiesene Theorie ist und nicht etwa ein nüchterner wissenschaftlicher Befund oder gar ein Durchbruch.
Sucht geht tiefer, und all diese Erklärungsversuche reichen dort nicht hin. Sucht ist auch viel weiter verbreitet, als bekannt ist. Sucht geht über Fentanyl, Heroin, Kokain, Alkohol, Medikamente und Zigaretten hinaus. Wir alle haben tief in uns ein Suchtpotenzial.
Sucht kann etwas so Einfaches sein wie der gewohnheitsmäßige Verzehr bestimmter Nahrungsmittel oder Gerichte. Sucht kann auch darin bestehen, dass du etwas vortäuschst, was dir nicht guttut. Du kannst gerätesüchtig sein – süchtig nach Handys und dergleichen. Du kannst fernsehsüchtig sein. Du kannst nach Autofahren süchtig sein, du kannst streitsüchtig sein. Deine Sucht
Man kann süchtig danach sein, den ganzen Tag aus dem Fenster zu schauen und zu verfolgen, was sich in der Nachbarschaft tut. Du kannst süchtig danach sein, bis tief in die Nacht oder sogar die ganze Nacht wach zu bleiben, um sich dann einzureden, du bist dann einfach produktiver, weil die Welt so still ist.
Sammelleidenschaft – Haustiere, Antiquitäten oder sonst etwas – kann zur Sucht werden, weil die Sammlung ja nie vollständig wird. Sammelsucht hat viele Spielarten und kann auch Objekte betreffen, die eigentlich weggeworfen gehören. Du kannst ordnungssüchtig sein, und das mag so tief gehen, dass alles genau an seinem Platz sein muss und du es nicht erträgst, wenn irgendeine Kleinigkeit nicht genau da liegt, wo sie deiner Meinung nach hingehört.
Dann die schon etwas bedenklicheren Süchte wie zum Beispiel nach Koffein. Koffein findet sich nicht nur in Kaffee, Schwarz- und Kombucha-Tee, sondern auch in Schokolade, Kakao, Matcha- und Grüntee. Bei manchen beherrscht das Koffein den ganzen Tag, und es fällt ihnen nicht unbedingt auf. Es gilt als ganz normal, um die Tagesmitte ein bisschen »den Tatterich« zu bekommen, wenn die Morgendosis Koffein sich verbraucht hat und man prompt zur nachmittäglichen Auffrischung greift. Koffein ist ein allgemein akzeptiertes und normales Suchtmittel, das man nicht infrage zu stellen hat, auch wenn es ernsthafte Beschwerden nach sich ziehen kann. Wir sprechen scherzhaft von unserer Koffeinsucht: »Meinen Morgenkaffee macht mir daheim keiner streitig.« Von der Realität, nämlich dass Koffein eine psychoaktive Droge ist, wird selten gesprochen.
Sexsucht, Spielsucht und viel zu schnelles Fahren auf öffentlichen
Aber nicht alle Süchte sind negativ. Es gibt auch wertvolle Süchte, etwa wenn du süchtig nach ausreichendem Nachtschlaf bist. Du kannst auch süchtig nach gesunden Hobbys sein. Du kannst süchtig nach Aufenthalten in der Natur sein. Unsere Suchtveranlagung kann uns, wie wir am Ende dieser Folge feststellen werden, auch unterstützen. Aber was ist mit Süchten, die uns nicht fördern? Unsere Suchtveranlagung kann ganz schnell ungesund werden, wenn wir
Sucht und ihre Geschichte
Früher dachte man, Sucht bestünde einfach darin, dass jemand eine bestimmte Substanz missbraucht. Vor allem illegalen Substanzen wurde ein hohes Suchtpotenzial nachgesagt. An zweiter Stelle standen verschreibungspflichtige Medikamente wie zum Beispiel Schmerzmittel, die Opiumderivate enthalten und deshalb als suchterzeugend gelten. Vielen, die Schmerzen litten und bei denen
Wir haben wahrlich lange gebraucht, um auch nur zu erkennen, dass Alkoholmissbrauch eine Sucht ist. Eigentlich möchten wir es auch jetzt noch nicht wissen. Wenn du trinkst, folgt daraus nicht selbstverständlich, dass das von anderen als Alkoholismus gesehen wird. Erst wenn man wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen ist oder auf einer Parkbank aufwacht und sich schier endlos erbricht oder mehrmals als Notfall eingeliefert worden ist, wird vielleicht
Alkohol ist so selbstverständlich und so beliebt, dass alle Schuldzuweisungen praktisch an ihm abprallen, bis der Zusammenhang wirklich nicht mehr zu leugnen ist. Oft ist es so, dass man erst aufhorcht und sich ein Entwöhnungsprogramm verordnet, wenn man sein Leben oder das Leben anderer bereits schwer beschädigt hat. Die Bezeichnungen »Sucht« und »Alkoholismus« sparen wir uns für diese Extremsituationen auf.
Jeder versucht erst einmal, sich mit allen möglichen Ausflüchten durchzumogeln: dass man ja nur in Gesellschaft trinke, nur mit Freunden, nur am Wochenende oder nur ein Gläschen am Abend.
Umso mehr ist vom Willen die Rede. Wenn sich jemand mit Drogen- oder Alkoholmissbrauch, mit Spiel- oder Kaufsucht herumplagt, stehen wir da und fragen uns: »Also, was machen wir jetzt mit dem?« Oder: »Wie kriegen wir die wieder hin?« Denn liegt da nicht ganz offensichtlich eine Schwäche vor? Süchtige werden vielfach als uneinsichtig, wenn nicht gar als Realitätsverweigerer angesehen. Auch Dummheit wird gelegentlich vermutet. Aber es stimmt einfach nicht, dass Menschen, die in eine Sucht hineingeraten, schwach oder dumm sind. Auch intelligente Menschen werden süchtig. Außerdem ist jeder intelligent.
Neuerdings wird Sucht als Krankheit anerkannt, und das kommt der Wahrheit schon näher. Diese Wahrheit besteht darin, dass im Gehirn etwas vor sich geht, was erklärt, wie manche Substanzen und Aktivitäten eine Abhängigkeit entstehen lassen. Diese Gehirnreaktion macht verständlich, wie jemand überhaupt dazu
Niemand weiß wirklich, was im Gehirn für die Entstehung von Süchten verantwortlich ist. Von einer Krankheit zu sprechen, heißt noch nicht, dass wir verstehen, was da vor sich geht. Den Status einer Krankheit haben Süchte nur bekommen, weil sie eine so starke Wiederholungstendenz zeigen. Man beobachtet einen Drang zu immer wieder dem gleichen selbstschädigenden Verhalten. Wenn eine Sucht erkennbar destruktiv ist, aber die meisten Menschen ihr nicht in auffälliger Weise verfallen sind, lassen wir sie als Krankheit
Nicht jeder ist auf Kokain, Heroin, LSD oder anderen Drogen. Nicht jeder konsumiert psychedelische Pilze. Es sind sogar vergleichsweise wenige, die sich auf so etwas einlassen, weshalb wir hier gut nachverfolgen können, wie jemand in die Sucht abgleitet. Wir erkennen eine klare Tendenz, nach einem Entzug in den Substanzmissbrauch zurückzufallen. In solchen Fällen sprechen wir dann von einer Krankheit. Bei manchen Substanzen gibt es keine Grauzone der Art, dass man nur am Wochenende ein bisschen Heroin nimmt oder sich am Abend »ein Gläschen Heroin« genehmigt. Mit einer Droge wie Heroin gerät man nämlich schnell in diesen destruktiven Strudel, der keinen Zweifel mehr lässt, dass es sich um eine Sucht handelt.
Es hat lange genug gedauert, bis wir es auch nur so weit gebracht haben, dass wir von Krankheit und nicht einfach von Willensschwäche oder moralischem Versagen sprechen. In solchen extremen Fällen erkennen wir, dass es sich um Muster handelt, um irgendwie mit dem Gehirn verknüpftes Suchtverhalten – aber auch dann wissen wir längst noch nicht alles.
Was Sucht wirklich ist
Für eine Suchtanfälligkeit gibt es im Wesentlichen vier Ursachen:
Je nach den Umständen kann nur einer dieser Faktoren vorliegen, oder es handelt sich um irgendeine Kombination. Giftige Metalle im Gehirn beispielsweise können für sich allein eine Suchtbereitschaft erzeugen, selbst bei Menschen, die wohlbehütet und bestens versorgt aufgewachsen sind. Bei anderen liegen zusätzlich Nährstoffmängel oder seelische Verletzungen vor, und diese lassen eine charakteristische Suchtbereitschaft entstehen.
Giftige Metalle
…sind ein gewichtiger Faktor für die Entstehung von Substanzmissbrauch und anderen Formen der Sucht.
Adrenalin und Sucht
Die Rolle des Adrenalins ist von zentraler Bedeutung für das Verständnis des Suchtgeschehens. Bei jeder Art von Sucht sind wir im Grunde süchtig nach dem Adrenalin, das im Zusammenhang damit ausgeschüttet wird.
Adrenalin im Zusammenhang mit giftigen Metallen und anderen Hirntäuschern
So gut wie jeder läuft heute mit einer Giftmetallbelastung des Gehirns herum. Manche sind nur leicht belastet, andere stark.
Manche sind gesundheitlich so stark beeinträchtigt, dass sie gar nicht viel Sport treiben können. Ihnen fehlt das Trainingsadrenalin, mit dem sich die Auswirkungen giftiger Metalle auf das Gehirn abfedern lassen. Aber auch wenn die Möglichkeit uneingeschränkt besteht, merkt man bald, dass die Sache ihre Grenzen hat. Man kann nicht ununterbrochen trainieren, um sich die Angst oder
Adrenalin und Mangelzustände
Wenn unser Gehirn außerdem Mangel an wichtigen Versorgungsgütern leidet, haben wir erst recht Anlass, uns mit Adrenalin Erleichterung zu verschaffen und über das Defizit hinweghelfen zu lassen. Unterversorgung des Gehirns ist bei der
Im Übrigen stellt eine fettreiche Ernährung in sich selbst eine Sucht
Adrenalin und seelische Verletzungen
Seelische Traumata können in den emotionalen Zentren des Gehirns Narben entstehen lassen, die dann zu Hindernissen werden. Außerdem kann es zu Entzündungen in den Blutgefäßen kommen, die zu Stauungen führen, Gewebe kann sich verhärten, oder es kommt sogar zum Schwund von Gehirngewebe. Das alles kann dazu führen, dass ständig Adrenalin für den kurzfristigen Ausgleich
Adrenalin wirkt unter Umständen auch beruhigend und entzündungshemmend. Wenn die emotionalen Zentren unseres Gehirns sich infolge elektrischer Überhitzung durch seelische Herausforderungen und ständige Stimmungsschwankungen verhärten, schafft Adrenalin schnell Erleichterung, wenn auch nur
Adrenalin und früher Koffeinkonsum
Früher Kontakt mit Koffein ist ein versteckter Suchtauslöser, der für
Koffeinsucht ist Adrenalinsucht: Wenn wir von Koffein abhängig werden, sind wir eigentlich auf das vom Koffein ausgelöste Adrenalin aus. Ähnliches gilt für andere Substanzabhängigkeiten und Alkohol, im Grunde handelt es sich um Adrenalinsucht. Die Koffeinindustrie ist daran interessiert, Kinder möglichst früh an Koffein zu gewöhnen, sogar schon vor der Geburt. Deswegen gilt Schokolade als harmlos. Schwangere Frauen trinken Grüntee, weil er angeblich
Wenn eine Frau in der Schwangerschaft großer Stressbelastung ausgesetzt ist, kommt es zu Adrenalinschüben, die auch das Kind erreichen und nach denen es jedes Mal wieder einen Entzug durchmacht. Ein solches Auf und Ab der Adrenalinüberflutung ist ebenfalls eine Form der frühen Anbahnung späterer Suchtprobleme.
Diese Form der stressbedingten Adrenalinschwemme kann ähnlich wie die durch Koffein bedingte Adrenalin-Achterbahnfahrt im späteren Leben ein Suchtverhalten nach sich ziehen. Vergleichbares gilt, wenn ein Kind traumatischen Ereignissen ausgesetzt ist.
Eine nachhaltige Lösung
Adrenalin, auch wenn es im Moment etwas Wohltuendes haben mag, fordert mit der Zeit seinen Preis, weil es für sich allein eine ätzende Wirkung hat, und zwar insbesondere dann, wenn wir immer wieder diesen Schwall einer besonders intensiven Adrenalinmixtur brauchen. Eine plötzliche Adrenalinausschüttung, die uns über die Wirkung von Hirntäuschern und über Lücken durch unzureichende
Zuckersucht – nicht das, was sie zu sein scheint
Was wir als »Zuckersucht« bezeichnen, ist nicht im eigentlichen Sinne eine Sucht, sondern fällt in eine andere Kategorie. Anders als Nikotin, Glutamat und Koffein, die unser Gehirn und Körper nicht brauchen, ist Zucker (Glukose) ein entscheidend wichtiger Nährstoff.
Die Wahrheit über Gene und Sucht
Gern lassen wir uns einreden, Sucht sei genetisch bedingt. Es gibt Familien, bei denen sich die Suchtneigung über Generationen verfolgen lässt; und da liegt es doch sicher nahe, einen erblichen Zusammenhang zu vermuten. Und selbst wo Sucht nicht als eine durchgehende Linie in einem Stammbaum zu erkennen ist, wird sie nach Aussagen der Fachleute trotzdem genetisch bedingt sein.
Die betroffenen Familienmitglieder hatten immer wieder die gleichen Nährstoffmängel und psychischen Belastungen, sie waren immer wieder den gleichen giftigen Leicht-, Schwer- und Halbmetallen sowie anderen Hirntäuschern ausgesetzt, weil die Lebensumstände ähnlich waren. Zudem ist immer wieder das gleiche Muster der frühen Begegnung mit Koffein zu erkennen,
Es ist jedoch ein großer Fehler, Süchte den Genen anzulasten.
Ein weiterer Nachteil der genetischen Suchttheorie liegt darin, dass man dann einen Grund hat, sie gar nicht erst loswerden zu wollen, sondern sich ihr zu ergeben. Man denkt vielleicht: »Ich werde einfach weiter rauchen und trinken, der Doktor sagt ja, es liegt an meinen Genen.« Viele Menschen nehmen den Kampf um das Ziel, ans andere Ufer zu gelangen, gar nicht erst auf. Und wenn wir davon ausgehen, dass Sucht genetisch bedingt ist, geben wir auch nicht viel auf die schlimmen Erfahrungen, die jemand gemacht hat, auf die seelischen Verletzungen und Traumata. »Deswegen hast du deine Sucht doch nicht«, geben wir den Betroffenen zu verstehen. »Es liegt nicht an deinen Kränkungen und
Alltägliche Sucht
Aber was steckt denn nun hinter unserer Suchtgefährdung? Ganz
»Alles in Maßen« ist ein populärer Spruch, mit dem wir uns die Erlaubnis erteilen, alles auszuprobieren. Um zu verstehen, weshalb »Mäßigung« ein untauglicher Begriff ist und weshalb es so oft nicht beim maßvollen Umgang mit Substanzen und Aktivitäten bleibt, erfährst du in nachfolgenden Podcastfolgen. Wir werden uns da mit drei besonders vielsagenden Beispielen befassen und uns vor Augen führen, wie süchtig machende Substanzen – Psychedelika, Alkohol und Koffein – mit dem Gehirn interagieren, sogar in kleinsten Dosen.
Wie dein Suchtverhalten auch aussehen mag – Koffein, Drogen, Alkohol, Nikotin, Glutamat, Sex, Medikamente, Glücksspiel, Streitsucht, Kaufsucht, digitale Gerätschaften, Fernsehen, die Nacht durchmachen, Duftkerzen, andere Düfte, ungesunde Nahrungsmittel, Sammeltrieb, Ordnungszwang, Arbeit, Training oder
Starte einfach mit meinem Onlinekurs "Natürliche Entgiftung" und du wirst zeitnah Veränderungen spüren können. Geh auf meine Website wagnernicole.de. Unter Angebote findest du dann den Reiter "Natürliche Entgiftung". Solltst du Fragen dazu haben, schreibe einfach an [email protected].
Bis bald, bleibe oder werde gesund.
Diese Informationen sind u.a. von Anthony William
Kurkuma oder Gelbwurz fördert unser Wohlbefinden auf jede nur erdenkliche Art. Bekannt ist, dass Kurkuma bis zu drei Prozent Curcumin enthält, den gelben Pflanzenfarbstoff, der auch für die entzündungshemmenden Eigenschaften dieser Pflanze verantwortlich ist. Sehr nützlich ist Kurkuma bei Zuständen wie Lupus erythematodes, die dadurch charakterisiert sind, dass der Körper auch dann noch bei seinen eingefleischten Reaktionszyklen bleibt, wenn der ursprüngliche Auslöser (beim Lupus das Epstein-Barr-Virus) nicht mehr vorhanden ist. Beachte, dass chronische Entzündungen wie bei Autoimmunerkrankungen einfach Abwehrreaktionen des Körpers auf Eindringlinge wie etwa Viren darstellen und NICHT bedeuten, dass der Körper sich gegen sich selbst wendet, wie heute vielfach irrtümlich angenommen wird. Aber wenn solch ein Zyklus einmal in Gang gekommen ist, braucht der Körper manchmal auch nach der Beseitigung des Krankheitsauslösers Unterstützung, um den Kreislauf zu durchbrechen. Das kann niemand besser als die Kurkumawurzel, weil sie natürliche entzündungshemmende Substanzen enthält, die überschießende Entzündungsreaktionen auf pathogene Einflüsse dämpfen.
Kurz, Kurkuma ist wunderbar für alles Entzündliche und deshalb Schmerzhafte im Körper, seien es die Nerven, das Gehirn oder die Gelenke.
Kurkuma wirkt nicht nur gegen die Entzündung, sondern verbessert auch die Durchblutung. Das macht die Wurzel zum idealen Gewürz für alle, die mit chronischen Histaminreaktionen zu kämpfen haben oder deren Blut wegen Leber- oder Kreislaufschwäche mit Giftstoffen überladen ist. Besonders günstig wirkt sich der hohe Mangangehalt zusammen mit dem Curcumin aus. Er reduziert das schlechte Cholesterin und vermehrt das gute, hemmt Tumoren und Zysten und kann praktisch allen Krebsarten vorbeugen, vor allem dem Hautkrebs. Darüber hinaus verstärkt das Mangan die Fähigkeit des Curcumins, unseren Körper von giftigen Metallen zu befreien.
Seelische Unterstützung
Kurkuma tut Menschen gut, denen es schwerfällt, sich selbst als wertvoll zu empfinden. Wenn Sie beobachten, dass Sie Ihren Anteil an Unternehmungen oder Ihren Beitrag zu Beziehungen herunterspielen, immer etwas an sich auszusetzen haben oder Komplimente schlecht annehmen können, dann greifen Sie zu Kurkuma, damit Sie mehr zu schätzen lernen, was für ein wertvoller, großartiger Mensch Sie sind und was Sie alles zu bieten haben.
Spirituelle Aufgabe
Nackenschmerzen, Nervenentzündung, Nesselsucht, Panik, Rückenschmerzen.
2 Tipps
TIP
TIP
Du siehst wieder einmal wie toll unsere Natur ist ud was sie alles für uns tun kann. Wir müssen es nur machen, und zwar regelmäßig.
Und weil unsere Natur so toll ist, biete ich einen Onlinekurs zur "Natürlichen Entgiftung" an, also ohne Produkteinnahme. Denn duch Produkteinnahme kannst du wieder Gifte in deinen Körper bekommen.
Unsere Nahrungsmittel sind nicht mehr so stark wie früher, enthalten nicht mehr die Fülle an Nährstoffen. Zusätzlich sind wir heutzutage mehr Giften denn je ausgeleifert. Damit ist der Körper überfordert und kann dich nicht mehr so gut unterstützen. Dann starten die Beschwerden und Krankheiten bereits in frühem Alter. Das ist nicht normal. Du kannst gesund und fit sein. Nur weil alle um dich herum vielleicht auch immer mal wieder krank sind, heißt das nicht, daß das so sein muss. Gerade, weil heutzutage so viele Menschen krank sind, ist das umso mehr ein Zeichen, daß alle entgiften sollten.
Das war´s wieder für heute. Dann wünsche ich dir alle Liebe, bleibe oder werde gesund.
Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.
Du hast jetzt nach meiner vorletzten Podcastfolge in etwa auch eine Vorstellung von den vielen Bedrohungen, denen die Leber ausgesetzt ist und standzuhalten hat. Viren, Bakterien, Schimmelpilze, die Abfälle pathogener Keime, giftige Metalle, Strahlung, DDT und andere Pestizide, Herbizide und Fungizide, dazu Lösungsmittel, Umweltgifte, Drogen, Alkohol, Adrenalinüberschüsse, fettreiche Ernährung und mehr – das alles setzt dem immer um unser Wohlergehen bemühten Organ täglich zu. Und es geht nicht nur um Einflüsse, denen wir in unserem jetzigen Leben ausgesetzt sind, sondern wir können Pathogene und Toxine auch von unseren Eltern erben, die sie wiederum von ihren Eltern haben – und so weiter. Was unsere Leber jetzt an Quecksilber, DDT oder EBV in ihren Speichergeweben festzuhalten versucht, stammt teilweise aus vergangenen Zeiten: eine gewaltige Aufgabe, die von der Leber glänzend bewältigt wird.
Aber irgendwann ist sie doch überfordert.
Wir haben nicht gelernt, unserer Leber dann und wann Verschnaufpausen zu gönnen, sie regelmäßig zu »warten«, wie wir unser Geschirr spülen oder den Wagen waschen, den Staubsaugerbeutel wechseln, die Wäsche versorgen. Wie lernen auch nicht, unserer Leber gar nicht erst große Belastungen zuzumuten. Deshalb kann sie nicht frei agieren, sondern muss sich mit all den Dingen herumschlagen, die sich in ihr ansammeln und immer größer werdende Depots bilden. Es läuft auf den Zustand hinaus, den ich als »Leberträgheit« bezeichne.
Ein Kampf im Verborgenen
Um zu verstehen, was Leberträgheit wirklich ist, müssen wir ein persönliches Verhältnis zu dem Organ aufbauen. Die Leber lebt und atmet und ist sehr aktiv, und wenn wir dazu noch wissen, dass sie mit über zweitausend »Dienstleistungen« an den im ersten Teil betrachteten Körperfunktionen der Vorratshaltung, Auslieferung, Reinigung, Ausscheidung, Erzeugung und Herstellung beteiligt ist, ahnen wir vielleicht, was es heißt, eine Leber zu sein. Den ganzen Tag und die ganze Nacht ist sie für dich da und setzt sich selbstlos für deine Gesundheit ein, damit es dir gut geht und folglich auch den Menschen in deiner Umgebung, die dir besonders nah sind.
Die Leber soll in deinem Körper der Friedensstifter sein, der Fels in der Brandung, das Familienmitglied, das die Dinge wieder zurechtrückt und einrenkt, auch wenn es schwierig wird – jemand, der die Wogen zuverlässig wieder glättet, bevor ein Streit eskaliert. Sie opfert sich, damit du vor den Folgen des Alkoholkonsums, vor Blutverschmutzung, hohem Blutdruck und manch anderem bewahrt bleibst. In den meisten Fällen schafft die Leber das über Jahrzehnte, doch irgendwann stellt sich heraus, dass man sich zu lange einfach auf sie verlassen hat und sie ihrer Friedensmission nicht mehr nachkommen kann. Sie kränkelt, sie ist gestaut, verstimmt, frustriert, ja verärgert. Man hat sie über ihre Kräfte in Anspruch genommen, und jetzt muss sie kämpfen, statt Frieden stiften zu können.
Das erste Stadium dieses Kampfmodus ist die Leberträgheit. Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird, kann es zu heftigen, grimmigen Schlachten kommen, die sich als immer ernstere Symptome und Beschwerden zeigen.
Wie sehen deine Aufgaben und Pflichten aus? Die Dinge, die du ungern tust? Die Schwierigkeiten? Wie fühlst du dich bei den Kämpfen, die du im Alltag zu bestehen hast? Bist du müde? Wurstelst du dich nur noch so durch? Weißt du, wie es sich anfühlt, wenn irgendeine große oder kleine Aufgabe dir über den Kopf wächst, dich so fertigmacht, dass du dich anschließend wie ausgespuckt fühlst? Hast du je an einem Wettlauf teilgenommen oder dich für die Einhaltung eines Termins abgehetzt und dann erlebt, dass du dich die nächsten Tage nur so dahinschleppst? So fühlt sich eine träge Leber.
Leberträgheit ist weit verbreitet, neun von zehn Menschen haben damit zu tun. In fünfzehn Jahren werden es 100 Prozent derer sein, die nicht über diese Beeinträchtigung informiert sind und nichts Vorbeugendes unternehmen. Sie
Wenn eine Leber nicht mehr ganz auf dem Damm ist, entstehen nicht nur die Symptome und Störungen, die man erwartet und die in der Medizin bekannt sind. Ekzeme und Psoriasis beispielsweise sind nicht einfach Hauterkrankungen, wie meist angenommen wird, sondern Folgen einer bestimmten Form der Leberüberlastung. Auch Akne, eine angeblich hormonell bedingte Hautstörung, weist auf eine bestimmte Art der Überforderung unserer Leber hin. Bei unerklärlichem Bluthochdruck und anderen Erscheinungen, für die kein medizinischer Grund zu erkennen ist – Herzrasen, Typ-2-Diabetes, Winterdepression, Augenringe, chronischer Wassermangel der Körpergewebe, Krampfadern, Gewichtszunahme, Chemikalienunverträglichkeit, Völlegefühl, Verstopfung und so weiter –, ist nicht bekannt, dass sie von der Leber ausgehen. Und bevor sich solche Störungen zu benennbaren Krankheiten verdichten, handelt es sich einfach darum, dass der Leber zu viel zugemutet wird und sie zu wenig Unterstützung bekommt. Anders gesagt: All das beginnt als Leberträgheit.
Was ist eigentlich Leberträgheit?
»Träge« ist nur eine der möglichen Bezeichnungen für eine überlastete Leber. »Gestaut« ist noch solch ein Wort, das uns an das eigentliche Problem heranführen kann. In der Schule lernen wir, dass gestautes, also stehendes Wasser eine Brutstätte für Keime oder keimtragende Insekten ist. Im Amazonasgebiet findet man in stehenden Gewässern mitunter Amöben, die unser Gehirn befallen können! Unseren heimischen Garten halten wir frei von stehendem Wasser, damit sich die Mücken nicht so vermehren. Dass unsere Leber auch stagnieren kann, erfahren wir dagegen nicht. Aber nachdem wir jetzt eine bildhafte Vorstellung davon haben, ist uns klar, dass wir uns ganz bestimmt keine Leber wünschen, die in Stillstand herrscht, in der sich Toxine stauen und Krankheitskeime vermehren, in der das normale Fließgeschehen behindert ist, sodass Krankhaftes nicht mehr ausgeschwemmt werden kann.
Bei Leberträgheit könnten wir auch an eine nicht vernünftig aufgezogene oder gebührend gewürdigte Abfallwirtschaft denken. Niemand fühlt sich gern übersehen oder gar übel beleumundet, ganz sicher nicht die wackeren Müllwerker, die sich tagein, tagaus um die Entsorgung unserer Abfälle kümmern. Wenn du dich je derart ignoriert gefühlt hast, weißt du, wie so etwas schmerzt, wie entmutigend, bedrückend und kränkend es ist. Folglich bist du bemüht, anderen Menschen so etwas nicht anzutun. Wir zahlen regelmäßig dafür, dass die Abfalldienste unseren Müll abholen, oder wir fahren selbst zum Wertstoffhof und entrichten sofort die anfallenden Gebühren. Wir trennen unseren Müll und stellen die verschiedenen Fraktionen regelmäßig bereit, wir spülen die Mülltonne aus, wenn sie allzu stark verschmutzt ist. Wir recyceln und kompostieren so viel, wie eben möglich ist, um die Müllmenge von vornherein gering zu halten.
Die Leber jedoch, unsere eigene innere Müllabfuhr, vergessen wir. Ich bin im Laufe meines Lebens immer wieder Menschen begegnet, in deren Küche kein Krümel und auf deren Teppichen kein Stäubchen zu sehen war – ganz im Unterschied zur trostlosen Verfassung ihrer Leber. Die Toilette benutzen und gelegentlich ordentlich schwitzen, das genügt nicht, um all das unbrauchbare Zeug wieder loszuwerden, dem wir täglich ausgesetzt sind – nicht in der heutigen Welt jedenfalls. Wir lernen leider nicht, wie wir die Leber bei ihrer Selbstreinigung unterstützen können oder wie wir sie mit Verfahren, die dem Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln der Abfallwirtschaft entsprechen, von Anfang an entlasten. Stattdessen ist es so, dass wir unsere Leber nur benutzen und immer davon ausgehen, dass alles läuft wie ein Uhrwerk, während in Wirklichkeit längst Sand im Getriebe ist. Die Leber befindet sich dann in einem ähnlichen Zustand wie Müllbehälter während eines Streiks: alles übervoll.
Zuletzt wollen wir uns die überlastete Leber als ein Haus vorstellen, dessen Besitzer geerbt hat und jetzt zwischen lauter Erbstücken aus Blei und Asbest leben muss. Es erinnert an die bereits beschriebene Situation, dass viele Menschen heute mit einer Leber zur Welt kommen, die bereits mit Pathogenen und Giften aus der Zeit der Vorfahren befrachtet ist. Dieser Erbe jedenfalls versucht, seinen Haushalt irgendwie funktionstüchtig und sauber zu halten, und eine Zeitlang gelingt es ihm auch. Aber nehmen wir an, es tauchten jetzt allerlei Gäste auf, deren Benehmen sehr zu wünschen übrig lässt. Sie treten Schmutz- und Benzinspuren durchs Haus, schleppen Gepäckstücke voller Abfall herein, stopfen verschimmelte Kleidung in die Schränke und bringen Mäuse, Flöhe und Wanzen mit, die sich schnell im ganzen Haus ausbreiten. Zu allem Überfluss futtern sie auch noch die Speisekammer mit den speziellen Notvorräten des Hausherrn leer. Sie sind einer schlimmer als der andere und machen den armen Erben wirklich fertig. Von Tag zu Tag fällt es ihm schwerer, den Haushalt zu versorgen, und schließlich kann er sich nur noch um das Allerwichtigste kümmern – gerade so weit, dass das Haus stehen bleibt und das heillose Chaos sich nicht in die Nachbarschaft ausbreitet.
Das also ist Leberträgheit: ein selbstloser, aber überforderter Friedensstifter, stehendes Wasser, streikende Müllabfuhr, ein mit Schmutz, Keimen und Chemie überladenes Haus. Niemand sucht sich so etwas aus, weder in der Umgebung noch im Körperinneren. Bis jetzt hattest du, was Leberträgheit angeht, nichts zu melden. Das ändert sich gerade ganz grundlegend. Da du das Geheimnis nun kennst, mußt du Leberträgheit und die mit ihr verbundenen unerklärlichen Beschwerden nicht länger über dich ergehen lassen.
Symptome, die Leben retten
Eins sollten wir klären, bevor wir weitermachen: Leberträgheit bedeutet nicht, dass deine Leber faul wäre, das kann sie nämlich gar nicht.
Mut ist die Seele deiner Leber, es fehlt ihr nicht an Mumm und Entschlossenheit, wenn es darum geht, dich zu verteidigen. Sie unternimmt alles zu deinem Schutz, darin ist sie unvergleichlich. Wie ein Schlachtross auf die Sicherheit seines Reiters bedacht ist, wird die Leber alle Angriffe auf dich abzufangen versuchen, um dich zu schützen.
Sie ist auch immer weniger in der Lage, Stoffe zu neutralisieren, die deinem Körper nicht bekommen. Wie wir im ersten Teil gesehen haben, hängen viele der über zweitausend Leberfunktionen mit Entgiftung und Entschlackung zusammen. Eine verstopfte, überlastete Leber ist derart entkräftet, dass sie solche Stoffe nicht mehr so effizient wie früher umwandeln kann und sie stattdessen zunehmend einlagert, was wiederum ihre Filterleistung noch mehr reduziert.
Stelle dir einen von Fischausscheidungen zugesetzten Aquariumfilter oder einen prallvollen Staubsaugerbeutel vor, dann kannst du ungefähr nachvollziehen, wie sauer der Leber ihre Arbeit werden kann. Da sie nicht mehr so gut filtert wie eine gesunde Leber, gelangen Abfallstoffe zunehmend wieder ins Blut und verursachen dort etliche der Probleme. Es ist ein Teufelskreis: Je stärker die Belastung der Leber durch Pestizide und andere Chemikalien, durch Viren, Bakterien, Strahlen, Alkohol, Antibiotika, Drogen, giftige Metalle, Kunststoffe und hohe Blutfettwerte wird, desto schwerer fällt es ihr, die Blutzusammensetzung zu überwachen und Schadstoffe abzubauen. Verschmutztes und mit Giften überladenes Blut kann sich in der Form von Augenringen, Hitzewallungen und anderen Symptomen bemerkbar machen.
Auch Leberhitze ist eine der möglichen Erscheinungsformen. Wie ein Motor heiß wird und schwerer arbeiten muss, wenn er mit altem Schmieröl betrieben wird, das nicht mehr die vorgeschriebene Viskosität hat, so läuft auch die Leber heiß, wenn sie zu viel »Klärschlamm« zu verarbeiten hat. Das führt zu Symptomen wie Hitzewallungen oder einem generellen Überhitzungsgefühl (darauf gehen wir in den folgenden Kapiteln ein). Solange die Leber nicht zu stark überlastet ist, kann es aber auch sein, dass du noch keinerlei Beeinträchtigung spürst (dazu gleich noch mehr).
All das bedeutet wie gesagt nicht, dass deine Leber faul wäre. Ihre Bemühungen um die Regulation dieser Hitze ist nur ein weiterer Job neben den fünfzig anderen Baustellen, auf denen sie bereits beschäftigt ist. Bist du es, der oder die in der Hitze des Gefechts kühlen Kopf bewahrt und nachgibt und notfalls sogar die Schuld für etwas Missglücktes auf sich nimmt? Fängst du Schläge oder Bestrafungen ab, die anderen gelten, läßt du dich beschimpfen, um jemand anderen zu schützen? Das jedenfalls ist der Alltag deiner Leber, und der Schützling bist du. Sie ist immer für uns da und stets bereit, die Verschmutzung, den Stress, die Reizüberflutung und die Fehlernährung in unserem Leben irgendwie auszugleichen.
Es kommt wie gesagt auch vor, dass die Leber träge wird und wir trotzdem lange symptomfrei bleiben. Das ist wieder eines dieser Leberwunder: Sie trägt ihre Last möglichst lange allein und hält Beeinträchtigungen von dir fern. Du weißt vielleicht, wie das ist, wenn du ohnehin schon viel zu tun hast und dann von allen Seiten noch neue Anträge auf dich einstürmen und du trotzdem nichts von deiner Überlastung sichtbar werden läßt, weil du es allen recht machen möchtest. Du beißt dich durch, du beklagst dich nicht, und erst wenn es wirklich nicht mehr zu schaffen ist, gibst du mal einen Laut von dir.
Wie es dazu kommt, dass die Leber ihren Belastungen immer weniger gewachsen ist, hängt von den speziellen Lebensumständen des Einzelnen ab, und hier gibt es die verschiedensten Kombinationen von Faktoren. Leberträgheit kann beispielsweise durch chronische geringgradige EBV- Infektion über längere Zeit entstehen. Auch andere Viren kommen hier infrage. Weitere mögliche Ursachen sind giftige Metalle, die sich mit der Zeit angesammelt haben, periodisch eingenommene verschreibungspflichtige Medikamente, zu häufiger Alkoholkonsum, ungesunde fettreiche Ernährung über Jahrzehnte, zu viel Kaffee und schließlich emotionale Wechselbäder, durch die im Laufe eines Lebens immer wieder Flucht oder-Kampf- Reaktionen und in der Folge Adrenalinüberflutungen der Leber ausgelöst werden.
Fünf Spielarten der Leberträgheit
Rauch macht uns auf Feuer aufmerksam, und von der Art des Rauchs lässt sich auf die Art des Feuers schließen. Auch Leberstörungen lassen sich anhand der Symptome differenzieren. Ich möchte dir deshalb fünf Spielarten der Leberträgheit vorstellen. Dabei handelt es sich nämlich nicht um ein einziges festgefügtes Krankheitsbild. Die Leber wird nicht insgesamt plötzlich träge, sondern es kann sein, dass nur ein Teil betroffen ist, während der Rest normal arbeitet.
Mitte der Leber:
Wenn eine Leber im Kernbereich träge wird, ist mit diesen Symptomen zu rechnen: Hitzewallungen, Nachtschweiß, Prädiabetes, Schwellung, Wassereinlagerungen, schwankende Körpertemperatur, Energiemangel, Gewichtszunahme, Gehirnnebel, Augenringe, Hypoglykämie, Hyperglykämie, Erschöpfung, Hautausschlag, Ärgerlichkeit, Frustration, Reizbarkeit, Gefühl von Einsamkeit, Depression, Beklommenheit, Ängstlichkeit, schlechter Hauttonus, Hautverfärbungen (auch Raynaud-Syndrom), übermäßiger Durst.
Unterseite:
Leberträgheit im unteren Bereich des Organs kann dazu führen, dass du dich nachts im Bett hin und her wirfst beziehungsweise schlecht oder gar nicht schläfst. Auch Verstopfung ist möglich, oder du fühlst dich einfach unbehaglich. Manchmal wird dir ohne erkennbaren äußeren Grund heiß oder kalt, du neigst zu Eifersucht und bist »dünnhäutig«, also leicht zu kränken.
Oberseite:
Schlechte Verdauung, Sodbrennen, Völlegefühl, Gastritis, Druckgefühl im Bauch, Reizbarkeit, geringe Frustrationstoleranz, Schultersteifigkeit, Schulterschmerz, wunde, schmerzende Zunge, Aphten, rissige Mundwinkel, andere geschwürige Wunden im Mundbereich, Schwankungen der Körpertemperatur, aufgetriebener oder verhärteter Oberbauch – diese Symptome können bei Leberträgheit im oberen Bereich des Organs auftreten.
Linke Seite:
Bei Trägheit der linken Leberseite (des linken Leberlappens) ist mit Schwächegefühlen im linken Bein oder Arm zu rechnen, mit Übelkeit, Angst, Appetitmangel, unstillbarem Hunger, regellos auftretenden Magenschmerzen, Stimmungslabilität, Reizbarkeit, Empfindlichkeit, Rückenschmerzen.
Rechte Seite:
Wird die größere rechte Seite der Leber (der rechte Leberlappen) träge, können die Nägel (wegen Zinkmangel) brüchig werden oder sich verfärben. Es kommt rechts im Bereich der Rippen zu Stichen, und die ganze rechte Körperseite scheint etwas schwächer zu sein. Außerdem: Zuckungen oder Krämpfe in den Beinen, eine leichte Verfärbung der Zunge, ein wundes Gefühl an der Zungenspitze, unerklärliche Hitze- oder Kälteempfindungen, und generell wird man schwer warm.
Die Mitteilungen der Leber entschlüsseln
Symptome können wie eine Fremdsprache sein, die man nicht gelernt hat. Jetzt kommt es aber zunehmend darauf an, dass wir für unseren Körper und in diesem Fall für die Leber als Dolmetscher tätig werden. Viele Symptome und Krankheiten, die als irgendein Versagen des Körpers angesehen werden, besagen eigentlich nur, dass eine Leber, die Schaden genommen hat und träge wird, um Hilfe ersucht. Wenn du ständig müde bist, wird der Arzt sagen, du hättest zu viel Stress, während es sich tatsächlich um eine EBV- Infektion der Leber handeln könnte. Bei Hitzewallungen wirst du zu hören bekommen, sie seien hormonell bedingt und ganz normal, ein Zeichen der einsetzenden oder gerade stattfindenden oder überstandenen Wechseljahre, während der wahre Hintergrund darin bestehen kann, dass die Leber schon lange einen Virus in Schach zu halten versucht oder mit Schwermetallen und anderen Giftstoffen belastet ist.
Bei unerklärlicher Gewichtszunahme wird es heißen, dass du zu viel ißt, dich falsch ernährst oder dich mehr bewegen mußt – keine Rede von einer mit Viren, Adrenalinüberschüssen und anderen schädlichen Substanzen belasteten Leber. Bei Akne wird man als Grund die Pubertät oder irgendeine andere Hormonumstellung angeben, während es in Wirklichkeit um Streptokokken geht, die in der gestauten Leber bestens gedeihen und gleichzeitig für eine erhöhte Belastung des Lymphsystems sorgen. Das alles bedeutet aber nicht, dass dein Körper vor dem Zusammenbruch steht. Es bedeutet lediglich, dass deine Leber um Hilfe bittet.
In weiteren Folgen möchte ich mit dir einige von der Leber ausgehende Symptome und Gesundheitsstörungen näher ansehen. Zum Teil sind das Themen, mit denen du vermutlich rechnst:
Du mußt deinem Körper nicht länger mit Argwohn begegnen, er hat es nicht auf dich abgesehen. Er lässt dich auch nicht im Stich, und er ist nicht schwach. Dein Körper hält zu dir. Hören wir auf, diese Gesundheitsprobleme als »Lebenslänglich«Urteile, als klägliches Versagen des Körpers, als tickende Autoimmun-Zeitbomben zu sehen, die irgendwann hochgehen, ohne dass wir irgendetwas daran ändern könnten. Führen wir uns lieber vor Augen, welch ein Segen es ist, dass die Leber um Hilfe ruft. Erst wenn sie deutlich zeigt, wie sehr sie zu kämpfen hat, eröffnet sich für uns die Möglichkeit zu reagieren. Und indem wir unserer Leber Gelegenheit geben, gesund zu werden, erobern wir uns unser Leben zurück.
Jetzt weißt du also, daß du unbedingt entgiften solltest, um Folgeschäden verhindern zu können. Starte jetzt mit meinem Onlinekurs "Natürlichen Entgiftung". "Natürlich" heißt, daß du keine Produkte einnehmen musst, sondern mit ganz natürlichen Lebensmittel entgiftest. Du kaufst also nichts extra, sondern anders. Die Entgiftung startet am 24.08.24 mit der Vorbereitungswoche, damit du dich auf die kommenden Wochen der Entgiftung eben vorbereiten kannst. Ich bin immer an deiner Seite. Wir haben wöchentliche Zoom Calls und du kannst mich zwischendurch per Telegram oder Whatsapp erreichen.
https://wagnernicole.de/angebote/natuerliche-entgiftung/
Bis bald, bleibe oder werde gesund.
Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.
Bei Himbeerpflanzen denken wir zuerst an ihre köstlichen und gesunden Beeren, aber den Blättern gebührt eigentlich die gleiche Beachtung. Wenn es um die weiblichen Fortpflanzungsorgane geht, sind Himbeerblätter kaum zu schlagen. Sie sorgen hier in idealer Weise für ausgewogene Verhältnisse und Schutz. Himbeerblätter wirken insgesamt ausgleichend auf das Hormonsystem, sie fördern beispielsweise die Östrogen-, Progesteron- und Testosteronproduktion in den Nebennieren und liefern der Schilddrüse wichtige Nährstoffe. Im gesamten endokrinen System sorgen sie für eine ausreichende Hormonausschüttung.
Alle diese Wirkungen machen Himbeerblättertee zu einem besonders tief wirkenden Tonikum bei Problemen mit der Empfängnisfähigkeit oder auch zur Vorbereitung des weiblichen Körpers auf eine Schwangerschaft. Der Tee beugt nicht nur einer Fehlgeburt vor, sondern ist auch eine Geheimwaffe gegen Erschöpfungszustände nach der Geburt und gegen die Wochenbettdepression. Er fördert die Milchbildung und reichert die Milch, was weniger bekannt ist, mit Vitaminen und Mineralstoffen an, wodurch sie für das Neugeborene noch nahrhafter wird.
Auch für Männer ist der Tee durch seine blutreinigende und entschlackende Wirkung von hohem Gesundheitswert. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, etwa Antioxidantien wie Anthocyane und Polyphenole, machen die Blätter zu einem generell entzündungshemmenden Mittel mit besonderer Wirkung auf die
Sie wirken auch sehr gut bei Eisenmangel, fördern den erwünschten Haarwuchs, und da sie die Bauchspeicheldrüse stärken, profitiert jeder von ihnen, der an einer Entzündung dieses Organs laboriert. Die adaptogenen Eigenschaften der Himbeerblätter haben bisher wenig Beachtung gefunden, aber sie sind tatsächlich ein Adaptogen erster Güte.
Seelische Unterstützung
Wenn du Geborgenheit, Gelassenheit, Mitgefühl, Trost, herzliche Zuneigung und ruhig auch ein bisschen Bewunderung brauchst, sind Himbeerblätter eine großartige Hilfe. Verwöhne dich selbst damit – oder eine Freundin, die es gerade nötig hat.
Spirituelle Aufgabe
Himbeeren können den ganzen Garten überwuchern, wenn du nicht aufpasst. Aber das ist gut in den Griff zu bekommen, wenn du ein wenig Geduld mitbringst und weißt, welche Triebe man zurückschneiden muss. Die Pflanzen werden dadurch sogar gesünder und tragen reicher. In unserem Leben gibt es auch Situationen, die im Chaos zu enden drohen – manche sind beherrschbar, aber leider nicht alle. Himbeersträucher lehren uns, die Dinge im Auge zu behalten, den Anfängen zu wehren, die Stacheln nicht zu scheuen und rechtzeitig wahrzunehmen, um was es geht. Was könnte sich in deinem Leben mit der Zeit zum Besseren wenden, wenn du dich jetzt darum kümmerst?
** 4 Tipps**
Rezept Himbeerblättertee
Samen, Blätter und Blütenblätter finden in diesem köstlichen Tee harmonisch zusammen. Während du ihn trinkst, stellst du dir vor, wie in dir eine ähnliche Harmonie entsteht, wenn du deine Geschlechtsorgane und deinen gesamten Körper als ein Ganzes empfindest.
Ergibt 4 Tassen
2 EL Himbeerblätter
Die Zutaten in einer Schale mischen und davon je 1 TL pro Tasse verwenden. Mit kochendem Wasser aufgießen und 5 Minuten oder auch länger ziehen lassen.
Soll der Tee noch heilkräftiger sein, verwende 2 TL oder sogar 1 EL der Mischung pro Tasse.
Und somit sage ich wieder:
Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.
Die Leber, ein unauffälliger Verbündeter
Doch davon merkt man nicht viel, die Leber findet kaum Beachtung und gehört nicht zu den Stars unter den Organen des Körpers. In der Schule lernen wir nicht gerade viel über sie, und sie schafft es längst nicht so oft in die Schlagzeilen wie etwa das Gehirn. An das Gehirn können wir ein paar Dioden anschließen und dann die Wellen beobachten, an denen sich beispielsweise Wachzustand und Schlaf unterscheiden lassen. Wenn wir ein Brett vor dem Kopf haben oder an Ängsten, Depressionen und anderen psychischen Problemen laborieren, erleben wir das ganz direkt.
Auch das Herz findet viel Beachtung, schließlich spüren wir es ganz direkt. Wir merken, wie es schlägt, vor allem, wenn es rast oder ein bisschen aus dem Takt ist. Seine Muster lassen sich im EKG sichtbar machen, und so können wir auch verfolgen, ob sich unsere Pulsfrequenz durch ein Trainingsprogramm verbessert.
Auch andere Teile unseres Körpers wissen sich zur Geltung zu bringen. Muskeln werden durch Training fester und bekommen mehr Relief, und wenn wir einmal bettlägerig sind, werden sie kleiner und weicher.
An unserer Haut ist sofort abzulesen, was in unserem Leben los ist, sie kann blass und schuppig, gerötet und entzündet – oder eben strahlend sein.
Die Lunge macht sich ebenfalls bemerkbar, wenn auch weniger auffällig: Die Brust weitet sich beim tiefen Einatmen und zieht sich wieder zusammen, wenn wir ausatmen. Früher waren die Gefahren des Rauchens nur wenigen bekannt, aber inzwischen gibt es überall mehr als deutliche Warnhinweise darauf, und jeder weiß, dass das Rauchen Lungenkrebs und andere Krankheiten verursachen kann.
Wenn der Bauch voll ist, spüren wir das. Auch das Knurren des leeren Magens wissen wir zu deuten.
Die Harnblase macht sich bemerkbar, wenn sie gefüllt ist. Wenn das Wasserlassen wehtut oder wenn es dabei brennt, liegt möglicherweise ein Harnwegsinfekt vor, und wir können den Urin nach seiner Farbe, Menge und Zusammensetzung beurteilen.
Auch der Darm erinnert uns fast täglich an seine Existenz, und was wir ausscheiden, lässt sich analysieren. Diese und andere Teile unseres Körpers wissen wir in ihrer komplexen Funktion wirklich zu würdigen, das liegt aber vor allem auch daran, dass wir sie bei ihrer Arbeit beobachten können.
Und die Leber? Aus den Augen, aus dem Sinn. Sie ist für uns so gut wie nicht vorhanden. Das Wort »Leber« haben wir vielleicht mal in Großmutters Küche gehört, als sie eine Füllung aus Geflügelinnereien zubereitete. Wir fühlen die Leber nicht wie unser schlagendes Herz und nehmen deshalb an, dass sie nicht allzu ausdauernd und intensiv für uns arbeitet. Und da wir nicht mitbekommen, wie sie sich müht, scheint doch alles in Ordnung zu sein, oder? Die Leber bleibt uns ein wenig mysteriös. Was macht sie eigentlich da drinnen, »macht« sie überhaupt irgendetwas? Allzu leicht vergessen wir sogar ihre bloße Existenz.
Allerdings ist den medizinischen Fachleuten bekannt, dass bei sehr vielen Patienten unter der Oberfläche irgendetwas nicht stimmt. Sie wissen, dass etwas nicht in Ordnung ist, was man aber nie richtig zu fassen bekommt. Sie erleben ganz direkt, wie die gesundheitlichen Beschwerden zunehmen. Immer mehr Menschen kommen mit unerklärlichen chronischen Krankheiten zu ihnen, und sie versuchen mit allen Mitteln herauszufinden, was da vor sich geht. Doch leider gibt es im medizinischen Denken immer wieder Strömungen, die eher verhindern, dass echte Lösungen entdeckt werden.
Einer dieser neueren medizinischen Modetrends sorgt dafür, dass die Schilddrüse immer mehr Zeit, Energie und Ressourcen bindet. Wir haben uns diese populären Theorien in meinem vorigen Buch Heile deine Schilddrüse angesehen. Ihre Anhänger schieben so gut wie alles, vom Haarausfall bis zu Fehlgeburten, auf die kränkelnde Schilddrüse, und wir haben uns vor Augen geführt, weshalb das falsch ist. Zwar spielt die Schilddrüse eine wirklich tragende Rolle für unseren Körper, aber sie ist keineswegs der entscheidende Faktor bei der Entstehung chronischer Krankheiten. Sehr häufig, wenn die Schilddrüse, das Herz, der Darm oder die Gene zum Sündenbock gemacht werden, geht es in Wirklichkeit um die überlastete Leber.
Die Wahrheit ist, dass du nie einen besseren Freund als deine Leber gehabt hast. Sie übt mehr als zweitausend entscheidend wichtige Funktionen aus, die der medizinischen Wissenschaft noch nicht bekannt sind. Sie ist Tag und Nacht für dich im Einsatz. Sie sorgt vor, wenn sie weiß, dass du besonderen Belastungen ausgesetzt sein wirst, und sie steht bereit, wenn du dir Ausrutscher leistest, nach denen aufgeräumt werden muss. Sie ist Speicher, Filter, Müllabfuhr, Recyclingbetrieb und mehr – und das alles gleichzeitig. Die Leber schirmt dich ab, beschützt dich, verteidigt dich nach allen Seiten hin. Sie hat schon immer auf dich aufgepasst, sie löscht Brände, entschärft Sprengsätze, überwacht die Halunken in deinem Körper und beugt internen terroristischen Angriffen vor. Nach allem, was du schon erlebt hast, ist es deiner Leber zu verdanken, dass du überhaupt noch auf Erden wandelst.
Frage mal einen Chirurgen, wie es für ihn war, im OP erstmals vor der
Und jetzt steht es für dich an, deine Leber ganz neu kennenzulernen und zu bestaunen wie dieser junge Operateur – mindestens. Dafür habe ich (also Anthony) dieses Buch geschrieben: Du sollst einen Blick in deinen Körper werfen können, um mit deinem treuesten Verbündeten Bekanntschaft zu schließen, der unermüdlich für dich im Einsatz ist und mehr leistet, als irgendwer ahnt. Wer Naturwunder bestaunen möchte, muss nicht um den halben Globus fliegen. Es genügt schon ein Blick in das Innere unseres Körpers.
Die bedrohte Leber
Hast du zu viel um die Ohren, als dass du noch einfach Wunder bestaunen kannst? Was sagt uns angesichts der täglichen Herausforderungen und all der Aufgaben, um die wir uns gleichzeitig zu kümmern haben, die Tatsache, dass die Intelligenz unseres Körpers nirgendwo besser zum Ausdruck kommt als in der Leber? Müssen wir uns wirklich auch noch mit diesem Organ befassen? Es gibt doch auch so schon genug zu berücksichtigen. Wir müssen für die Sicherheit und Gesundheit unserer Familien sorgen, Erfolg im Beruf haben, fit bleiben, Fettleibigkeit, Depressionen und anderen um sich greifenden Übeln entgegenwirken, etwas gegen Herzkrankheiten und vorzeitiges Altern unternehmen, mit chronischen Krankheiten, einer ökologisch verwahrlosten Erde, den Folgen des Artensterbens und überhaupt einer ungewissen Zukunft umgehen – die Liste ließe sich beliebig erweitern. Da braucht man schon genug Energie, um über die Runden zu kommen – wozu also noch einen Punkt auf die Agenda setzen? Weshalb sollten wir uns auch noch ausgerechnet mit der Leber belasten, wenn doch angeblich Stressabbau, »Entschleunigung« und Vereinfachung des alltäglichen Lebens angesagt sind, der Verzicht auf alles, was nicht unbedingt sein muss?
Weil unsere Leber in Not ist und wir uns dringend um sie kümmern müssen.
Weil so viel von ihren Kräften und unserer Sorge für sie abhängt. Und noch ein Grund: Was wäre, wenn es einen zentralen Faktor deiner Gesundheit und deines Wohlbefindens gäbe, auf den du dich so konzentrieren könntest, dass für alle anderen Aspekte deiner Gesundheit gesorgt wäre, sogar für sich anbahnende Gesundheitsstörungen, von denen du vielleicht noch gar nichts weißt? Wenn wir wüssten, wie viele Symptome, Beschwerden und Krankheiten – nicht bloß Leberkrebs, -zirrhose und Hepatitis – mit der Leber zusammenhängen, würde sich in der Medizin so gut wie alles um dieses Organ drehen.
Die Rettung der Leber ist entscheidend wichtig für Herz, Gehirn, Immunsystem, Haut und Verdauungstrakt. Hier geht es um guten Schlaf, ausgeglichenen Blutzucker, die Senkung des Blutdrucks und Gewichtsabnahme. Es geht darum, wie jung du aussiehst und dich fühlst, wie klar du im Kopf bist, ob du Frieden hast und glücklich bist, ob du dich auf diese Zeit rasend schneller Veränderungen noch einstellen kannst.
Wer auf Erleuchtung aus ist, wendet sich seinem Gehirn und dem »Dritten Auge« zu, um in der eintretenden Stille des Geistes höhere Bewusstseinsstufen zu erreichen oder eine angestrebte Zukunft zu visualisieren. An die Leber denkt dabei niemand, wo sie doch für die Erleuchtung mehr bedeutet, als du auch nur ahnst.
Bei allem Engagement für die Gesundheit und Überlebensfähigkeit der Erde dürfen wir unser eigenes »Klima« nicht aus dem Auge verlieren. Jeder hat seinen eigenen »Planeten«, um den er sich sorgen sollte, nämlich seinen Körper. Von deiner Geburt an hast du eine ganze Welt mit dir herumgetragen. Von der Erde wissen wir, dass vom schwächsten Glied im empfindlichen ökologischen Gesamtzusammenhang eine Gefährdung des Ganzen ausgehen kann, und so ist es auch für uns persönlich wichtig, uns umfassend um unseren Körper zu kümmern.
Sind majestätische Tiere wie diese Wale wichtig? Zucken wir die Schultern, wenn sie aussterben? Nein. Natürlich spielen bedrohte Arten eine wichtige Rolle und sind es wert, geschützt zu werden. Das muss auch für unsere überlastete, überarbeitete, ausgepumpte, gestresste, bedrohte Leber gelten.
Niemand wünscht sich verschmutzte Meere, in denen die Tiere nur mit Mühe überleben können. Und niemand wünscht sich einen Körper, dessen Blut so mit Giftstoffen überlastet ist, dass die Leber nur noch mit letzter Kraft all die Aufgaben bewältigen kann, die unserer Gesunderhaltung dienen.
Doch an diesem Punkt der akuten Bedrohung unserer Leber stehen wir jetzt. Unsere eigene Umwelt starrt vor Schmutz und Giftstoffen, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind. Eigentlich ist unser Körper noch schlimmer dran als die Erde, und die Hauptlast der Säuberungs- und Entgiftungsarbeit trägt die Leber.
Denke dir deine Leber als einen Bartenwal und dein Blut als das Meer. Wenn dieses Meer mit der Zeit schlammig und dickflüssig wird – dabei ist an Antibiotika und andere Medikamente zu denken, an Pestizide, Fungizide, Reinigungsmittel, Lösungsmittel und Kunststoffe, dazu chronische Austrocknung, virale und bakterielle Abfallprodukte, überschüssiges Fett aus ungeeigneter Nahrung und mehr –, so fällt es diesem »Wal« immer schwerer, Nahrung anzusaugen, und weil er deshalb keine Erholungspausen mehr bekommt, leidet mit der Zeit seine Gesundheit. Dann fällt es ihm möglicherweise schwer, auch nur zum Luftholen aufzutauchen.
Die Welt hat ein Leberproblem. Derzeit sind Störungen dieses Organs eher die Regel als die Ausnahme. Wenn ich mich in einer Menge von tausend Menschen bewege, haben neunhundert davon eine leidende Leber, und die allermeisten wissen nichts davon. Um es zu wiederholen: Die Leber ist wichtiger, als irgendwer weiß. Die medizinische Forschung hat sich – außer auf dem Gebiet der Transplantationen – nicht gerade intensiv mit diesem Organ befasst, und so wird auch nicht gelehrt, wie viel es mit der weltweiten Gesundheitskrise zu tun hat. Es ist in der Medizin noch kaum bekannt, was es alles leistet, wie viele Gesundheitsstörungen, Beschwerden und Krankheiten unserer Zeit eigentlich Symptome einer überlasteten Leber sind oder was sie braucht, damit es ihr gut geht – und da es nicht bekannt ist, wird es auch nicht verbreitet. All das ist fern und unbekannt wie die Plastikmüllfelder auf den Ozeanen vor ihrer Entdeckung.
Ohne es zu wissen, treiben wir unsere Leber an die äußerste Grenze dessen, was sie zu leisten und auszuhalten vermag.
Gehirnnebel, Erschöpfung, Gewichtszunahme, Winterdepression, Reizbarkeit, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Ängstlichkeit, Akne, aufgetriebener Bauch und Verstopfung sind derart verbreitet, dass man sie meist nicht einmal als Anzeichen einer Grundstörung betrachtet. In Wahrheit handelt es sich jedoch um Hilferufe der Leber. Diese Beeinträchtigungen behindern uns, prägen unseren Blick auf die Welt, und wenn wir nichts gegen sie unternehmen, entwickeln sie sich zu ernsteren Problemen. Leberstörungen können wie ein fauler Zahn sein, um den wir uns so lange nicht kümmern, bis schließlich eine tiefe Infektion im Kiefer entsteht.
Dann die Dysfunktionen, deren ernster Charakter uns bewusst ist und die etwas Unaufhaltsames zu haben scheinen, etwa Diabetes, Depressionen, Palpitationen, Gicht, Ekzeme, Psoriasis und Methylierungsprobleme, von denen noch nicht bekannt ist, dass sie von der Leber ausgehen. Bei Fettleber, Gelbsucht, Hepatitis, Zirrhose und Leberkrebs wissen die Mediziner natürlich um die Rolle des Organs, doch das macht diese Krankheiten nicht weniger rätselhaft. Und grundsätzlich gilt, dass der Leber als Hauptfilter unseres Körpers und als wichtigster Nährstoffspeicher eine entscheidende Bedeutung für die Auseinandersetzung mit Gesundheitsstörungen aller Art zukommt. Kurz, wir befinden uns insgesamt in einer prekären Lage, da Leberprobleme weltweit enorm zunehmen.
Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass die Welt anders dastünde, wenn alle jetzt lebenden Menschen eine gesündere Leber hätten. Krankheiten hätten dann kein so leichtes Spiel mit uns, die Nachrichten berichteten nicht ständig von Ärger, Wut, Habgier und Gewalt, Angst wäre nicht der kennzeichnende Zug unserer Zeit – so wichtig ist die Gesundheit dieses Organs für unser gesamtes Dasein.
Nehmen wir es also wichtig. Wie beim Plastik im Meer, wie bei irgendeiner bedrohten Art: Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, das »Chemielabor unseres Körpers« weiterhin zu vernachlässigen, nur weil die Leiden dieses Organs nicht gleich ins Auge springen. Wir dürfen es nicht länger ignorieren, nur weil es scheinbar dringendere und höhere Vorhaben wie etwa die Rettung der Erde gibt. Auch für diese höheren Aufgaben müssen wir erst einmal unser eigenes Leben in Sicherheit bringen, und das beginnt mit der Entlastung unserer Leber.
Wenn du jetzt denkst: Wow, ja, ich wollte sowieso mal entgiften, hast das aber immer wieder vor dich hergeschoben, dann habe ich etwas für dich:
Du kannst dann mit meinem Onlinekurs "Natürliche Entgiftung" starten. Der Gruppenkurs ist mit persönlicher Begleitung durch mich. Der Kurs startet immer alle 7 Wochen, jetzt sind wir am 06.07.24 gestartet. Der nächste Beginn ist also der 24.08.24. Du kannst den Kurs aber schon gleich buchen, damit du dir deine Platz sicherst (denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es ist immer eine kleine Gruppe) und auch auf dem Laufenden gehalten wirst. Klicke dafür hier:
Du kannst natürlich auch sofort starten mit der Entgiftung, dann direkt mit mir persönlich in einer 1:1 Begleitung. Schreibe dafür an: [email protected]
Grundkurs Leber
Wüsste man in der Medizin um den wahren Wert der Leber, würden sich schon die Kinder neben dem Abc und dem Einmaleins ein Grundwissen über das Organ aneignen. Um zum Studium – nicht nur der Medizin – zugelassen zu werden, würde man den absolvierten »Grundkurs Leber« vorweisen müssen.
Stattdessen strapazieren wir unsere Leber unwissentlich schon von jungen Jahren an, und im Studium setzt sich dieser Trend fort. Zum Ausgleich für den ganzen Stress fangen viele Studenten an zu trinken oder experimentieren mit Drogen, und dabei ernähren sie sich schlecht, puschen sich mit Kaffee und schlagen sich die Nächte um die Ohren. Das setzt ihrer Leber mächtig zu, und sie scheinen nichts davon zu wissen – seltsamerweise, da es beim Studium ja eigentlich um Wissen geht. Das Studium kann wie ein anhaltender Übergriff auf die Leber sein. Wir starren ausschließlich auf die intellektuelle Entwicklung der jungen Leute und den Stand ihrer Kenntnisse – schließlich sollen sie gute Noten bekommen, einen glänzenden Abschluss hinlegen und dann einen tollen Job ergattern –, doch das alles kann beträchtlich auf Kosten der Leber gehen.
Was haben sie von dieser glanzvollen Karriere, wenn das Organ überlastet ist, sie nicht ihr Bestes geben können oder wenn es der Leber schließlich so schlecht geht, dass sie die Stelle, um die sie so hart gerungen haben, nicht mehr bekleiden können? Ihre Noten und Diplome helfen ihnen nicht aus dem Bett, wenn Erschöpfung und andere Gesundheitsstörungen sie einmal flachgelegt haben.
Zirrhose, Hepatitis, Leberversagen, Gelbsucht, Leberkrebs, erhöhte Leberwerte – das alles haben wir schon mal gehört. Vielleicht war sogar von »Leberhitze« die Rede, oder der Heilpraktiker hat uns zu Nahrungsergänzungen für das Organ geraten. Jeder kennt es auch als Nahrungsmittel, aber wer weiß schon, dass wir unserer Leber kaum etwas Schlimmeres antun können als den Verzehr von Leber?
Damit ist auch schon umrissen, was wir im Allgemeinen über die Leber wissen. In der antiken Mythologie hingegen wurde ihr mehr Aufmerksamkeit zuteil als in der modernen Medizin …
So viele Einzelheiten müssen erst noch entdeckt werden. Im Medizinstudium erfährt man nicht allzu viel über die Anatomie und Funktionsweise der Leber, es sei denn, man möchte Chirurg oder Hepatologe werden oder befasst sich im Wahlfach speziell mit Lebertransplantationen. Vom Wesen des Organs oder seiner optimalen Versorgung erfährt man auch dann nicht genug. Die Quellenlage ist mehr als dürftig.
Was würden wir lernen, wenn wir den »Leberunterricht« bekämen, der dem Organ eigentlich gebührt? Zunächst einmal erführen wir, dass in der Leber richtig gearbeitet wird und dass sie etliche Funktionen erfüllt, deren wichtigste wir im Folgenden näher betrachten wollen:
Alles in allem soll uns die Leber im Gleichgewicht halten, und das ist in dieser so aus der Balance geratenen Welt eine wirklich gewaltige Aufgabe. Hast du so viel zu tun, dass du überarbeitet bist? Fühlst du dich manchmal überhitzt? Hast du den Eindruck, dass deine Arbeit unbeachtet bleibt oder jedenfalls nicht richtig gewürdigt wird? Multipliziere das mal mit zwanzig, dann beschreibt es die Lage deiner Leber. Da magst du fünf Jobs mit hundert Aufgaben haben und wie ein Berserker arbeiten, deine Leber leistet trotzdem noch mehr. Wenn du den weiteren Weg in Freundschaft mit ihr zurücklegen möchtest, solltest du ihr unbedingt die verdiente Anerkennung zollen – sie wird sich fühlen wie dein Partner, dessen bis dahin unbeachteter Einsatz im Haushalt endlich gebührend gewürdigt wird.
Im Rahmen der idealen Leberaufklärung würden wir außerdem erfahren, dass dieses Organ ein Schlachtross ist. Es ist jederzeit bereit für dich zu kämpfen und immer darauf bedacht, deine übrigen Organe abzuschirmen. Sehr wahrscheinlich kämpft deine Leber sogar eben jetzt für dich gegen Gifte und andere krankmachende Einflüsse wie die »Gnadenlosen Vier« (Strahlung, toxische Metalle, DDT und die Virenexplosion), denen wir im Alltag ausgesetzt sind, ganz abgesehen von ungeeigneten Nahrungsmitteln und Zutaten, die unbemerkt immer stärker in unserer Ernährung vertreten sind.
Die Kämpfe der Leber zeigen sich nach außen hin gern als Symptome und Beschwerden, und es ist deshalb ganz wichtig zu ermitteln, was die erhöhten Blutzuckerwerte, der hohe Cholesterinspiegel oder der Gehirnnebel wirklich bedeuten. Wenn sich dabei zum Beispiel zeigt, dass unerklärliche Gewichtszunahme auf eine verschlackte, blockierte Leber hindeutet und nicht auf Bewegungsarmut oder einen trägen Stoffwechsel, wird das deine Sicht der Dinge wahrscheinlich grundsätzlich verändern.
Bei Krankheitserscheinungen wie einem Ekzem, Gicht oder Diabetes wirst du die Schuld nicht mehr bei dir suchen müssen. Sind die Geheimnisse einmal gelüftet, mußt du nicht mehr so kämpfen, wie du es vielleicht bisher gewohnt warst.
Bei einem ordentlichen Lebertraining würden wir schließlich auch darauf zu sprechen kommen, wie entscheidend wichtig Pflege und Ernährung des Organs sind. Bist du je fix und fertig und dringend ruhebedürftig gewesen? Musstest du getröstet und verwöhnt werden, um dich von den Kämpfen des Lebens erholen zu können? Danach lechzt auch die überforderte Leber.
Freunde fürs Leben
Wenn du dich zum Leberexperten ausgebildet hast, wird das Leben wie »nagelneu«. Du sonnst dich dann nicht nur in dem Gefühl, die Zügel wieder in der Hand zu haben und deine Selbstheilungskräfte ganz neu zu entdecken; darüber hinaus hat die Leber großen Einfluss auf dein seelisches Wohlbefinden, worauf wir in diesem Buch noch näher eingehen werden. Erneuere die Beziehung zu diesem Organ, und du wirst auch mit deiner Seele wieder mehr in Kontakt sein. Es wird uns in jungen Jahren nicht eigens beigebracht, aber die kostbare Wahrheit lautet, dass die Leber wohlauf sein muss, wenn wir Glück und den ganzen Zauber des Daseins erfahren wollen. Wenn du und deine Leber gut befreundet sind, besteht eine Austauschbeziehung: Das Befinden der einen Seite wirkt sich auf das der anderen aus. Unwissentlich haben wir diese Freundschaft belastet. Wir haben sie geschwächt, und die Folgen bekommen wir jetzt zu spüren. Arbeite immer Hand in Hand mit diesem Freund statt gegen ihn, das ändert alles.
Falls du müde und entmutigt bist und dich manchmal ganz allein fühlst oder dich nur noch so durch den Tag schleppst, immer mit dem Rücken zur Wand, solltest du dir in Erinnerung rufen, dass die Leber bedingungslos treu auf deiner Seite steht und nur darauf wartet, dass du ihren wahren Wert erkennst.
Deshalb heißt es jetzt: »Leinen los!«
Wenn du also nun endlich entgfiten möchtest, dann lege los:
Ich wünsche dir alles Liebe, bleibe oder werde gesund.
Diese Informationen sind u.a. von Anthony William, Medical Medium.
Wir leben in dieser Welt vielfach im Reaktionsmodus. Am Beginn des Tages haben wir bestimmte Ziele im Auge, doch dann kommt plötzlich irgendein kleiner Notfall dazwischen, oder irgendein Gerät funktioniert nicht, oder ein Kunde hat eine dringende Anfrage. Wir schalten auf Krise um und kommen vielleicht den ganzen Tag nicht wieder aus dieser Verfassung heraus, weil immer wieder irgendwelche unvorhergesehenen Probleme auftauchen.
Tag für Tag sind kleine und große Feuer zu löschen. In diesem Reaktionsmodus müssen wir bleiben, wenn wir die grassierende Beschleunigung überleben wollen. Allerdings neigen wir zu Überreaktionen, wenn wir nicht zwischendurch manchmal Ruhe finden. Dann bist du vielleicht spät dran, um deinen Sohn vom Fußballtraining abzuholen, der dichte Verkehr macht es auch nicht leichter, und plötzlich hupst du jemanden vor dir an, der bei Gelb bremst.
Ingwer ist ganz wichtig, um uns in dieser Verfassung wieder auf den Boden zu holen. Wenn du den ganzen Tag mehr oder weniger im Galopp unterwegs warst und schließlich der Feierabend naht, bleibt der Körper häufig wie erstarrt in diesem Reaktionsmuster. So werden stressbedingte Krankheiten geschürt: Erschöpfung der Nebennieren, Blasenkrampf, Sodbrennen, Gastritis, Reizdarm, chronische Muskelschmerzen, Schlafapnoe, Schlaflosigkeit und mehr. Die krampflösende Wirkung des Ingwers ist kaum zu übertreffen. Eine Tasse Ingwertee löst Verkrampfungen des Magens und anderswo, und die Wirkung hält bis zu zwölf Stunden an.
Ingwer ist eher für die Muskeln und Organe und nicht so sehr für die Nerven
Wenn deine Kehlkopfmuskulatur verspannt ist, weil du geschrien oder zu viel gesprochen hast oder etwas runterschlucken mußt, was du eigentlich lieber sagen würdest, wirkt Ingwer wunderbar entspannend auf diesen Bereich.
Diese entspannende Wirkung verdankt der Ingwer seinen über sechzig Mineralstoffen und Spurenelementen, weit über dreißig zum Teil noch unentdeckten Aminosäuren und gut fünfhundert Enzymen und Koenzymen, die im Verbund unsere ständige Reaktionsbereitschaft dämpfen. Und mit seiner antiviralen, antibakteriellen und antiparasitären Wirkung hat der Ingwer seinen Ruf als Stärker unseres Immunsystems wirklich verdient.
Seelische Unterstützung
Ingwer ist ideal für Menschen, die glauben, etwas zurückhalten zu müssen, was sie eigentlich gern sagen würden. In einer solchen Lage wäre es manchmal besser, sich trotzdem zu Wort zu melden, aber es kann auch sein, dass man das Gefühl hat, man würde die Lage mit seinen ansonsten völlig unangebrachten Worten nur verschlimmern. Dafür ist Ingwer da. Wenn du deine wahren Gefühle oder Ansichten zurückhältst, kann es sein, dass du dich beengt oder geradezu unterdrückt fühlst und sich auch dein Körper verspannt. Diese Spannung muss wieder gelöst werden, und darin ist Ingwer ein Meister.
Spirituelle Aufgabe
Vom Ingwer können wir lernen, uns von einstweilen unlösbaren Dingen zu lösen und nicht auf der rettenden Eingebung und dem Durchbruch zu beharren. Wir müssen nicht alles bewältigen oder immer Abhilfe schaffen können. Wir müssen uns nicht unter Stress setzen und sofort reagieren. Es gibt genügend andere Dinge, denen wir uns zuwenden können, es hat keinen Sinn, uns noch mehr aufzuladen. Die krampflösende Magie des Ingwers macht sich nicht nur an unseren Muskeln und dem Knoten im Bauch bemerkbar, sondern lässt auch unsere Seele aufatmen, bereinigt Wunden und Beschädigungen – wir brauchen das nur zuzulassen.
4 Tipps
REZEPT | Ingwerlimonade
Eine wahre Erfrischung! Und dieses Getränk kann auch sehr hilfreich sein, wenn du von koffeinhaltigen Energiedrinks wegkommen möchtest. Die subtil wärmende Wirkung des frischen Ingwersafts in der Limonade wirst du nie mehr missen wollen.
Ergibt 2 bis 4 Getränke
1⁄4 Tasse Honig (oder Dattelsirup, Ahornsirup)
Zubereitung:
Honig und 1 Tasse Wasser zusammen leicht erwärmen, bis sich der Honig ganz aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
Ingwer und Limetten zusammen in einen Krug entsaften, dann mit 3 Tassen Wasser verrühren. Zum Schluss das abgekühlte Honigwasser und die Minzeblätter einrühren.
In den Kühlschrank stellen, bis die gewünschte Trinktemperatur erreicht ist.
Ich habe Ingwer auch mal bei Halsproblemen oder Husten einfach gekaut. Immer wieder ein neues Stück Ingwer in den Mund legen und ablutschen, den Rest dann kauen, damit die ätherischen Öle schön heraus kommen.
Wenn du eine Beratung wünschst, schreibe mich gerne an. Was biete ich dir?
Ich biete vegane Ernährungsberatung, Beratung zur bewußten Lebensweise und auch 2 Onlinekurse:
1 Einen Kurs zum Säure Basen Haushalt. Zu dem Thema habe ich auch Apothekenpersonal geschult. Schaue dich dazu gerne auf meiner Website um.
So, dann wünsche ich dir alles Liebe, viele Erkenntnisse und Weiterentwicklung. Bleibe oder werde gesund.
From the publisher's feed