Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation

Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation

Download on the App Store

Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation episodes

  • Unerklärliche Gewichtszunahme? Dann höre unbedingt diese Folge I Podcast #77
    Es gibt keinen zu langsamen Stoffwechsel I Das Problem liegt woanders

    Diese Informationen sind u.a. von Anthony William

    Gewichtszunahme

    Würdest du eine Umfrage unter Gesundheits- und Fitnessprofis durchführen und dich bei ihnen nach den Ursachen von Übergewicht erkundigen, wäre die häufigste Antwort: »Langsamer Stoffwechsel«, dicht auf gefolgt von »Zu viele Kalorien«, »Zu viele Kohlenhydrate« und »Zu wenig Bewegung«. Du kennst diese Antworten, man hört sie von Ärzten, Trainern, Angehörigen und Freunden, die Medien sind voll davon. Aber wenn du selbst mit deinem Gewicht zu kämpfen hast, weißt du, dass es da keine simple Formel gibt.

    Hier das gängige Klischee: Wenn jemand übergewichtig ist, dann deshalb, weil er so gern futtert, und zwar zu viel Gebratenes und Süßes, und außerdem zu viel auf der Couch herumlungert. Da wird aber nicht wirklich gesehen, mit was man es bei unerklärlicher Gewichtszunahme eigentlich zu tun hat. Manchmal genügt es nicht, mehr Kalorien zu verheizen, als man aufnimmt. Du hast es vielleicht schon mit dem Kalorienzählen versucht und festgestellt, dass es dir nicht nur auf die Nerven geht, sondern auch wirkungslos ist. Dazu kommt dann noch der äußerst frustrierende Gedanke, dass du mit einem lahmen Stoffwechsel geboren bist und deine Kollegin oder beste Freundin den Hauptgewinn gezogen hat. Unser Umgang mit übergewichtigen und fettleibigen Menschen (auch wenn wir es selbst sind) zeugt nicht gerade von Mitgefühl und kann mitunter richtig grausam sein.

    Es wird Zeit, dass wir uns vor Augen führen, was unerklärliche Gewichtszunahme wirklich ist, und dazu müssen wir erst einmal verstehen, was sie nicht ist.

    Übergewicht kommt nicht durch zu viele Kohlenhydrate oder zu wenig Bewegung oder Selbstbeherrschung zustande, auch nicht durch Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) oder das polyzystische Ovarsyndrom (wenngleich beide auf künftige Gewichtsprobleme hindeuten). Und schließlich kommt auch ein langsamer Stoffwechsel nicht als Grund infrage – so etwas wie einen schnellen oder langsamen Stoffwechsel gibt es nämlich nicht.

    Diese letztere Aussage kann erst einmal ziemlich bestürzend wirken, schließlich sehen wir den Stoffwechsel als eine wissenschaftlich sehr gut erfasste Sache. Das Wort wird so oft und so selbstverständlich gebraucht, dass es sich nur um eine der Grundtatsachen der Schöpfung handeln kann,

    während es tatsächlich nur die Binsenweisheit enthält, dass der Körper ein lebendiger Organismus ist, der Nahrung assimiliert und Energie aus ihr gewinnt. Wenn jemand schwer abnehmen oder auch nur das Gewicht halten kann, genügt es nicht zu sagen, der Stoffwechsel sei träge. Nach einer solchen Aussage kann man eigentlich nur resigniert aufgeben, denn heißt das nicht, dass man mit einem irgendwie defekten Körper geboren ist und sich für den Rest des Lebens damit abfinden muss?

    Tatsächlich sind die Mechanismen des Zu- und Abnehmens wissenschaftlich noch weitgehend unbekannt, und »Stoffwechsel« ist da einfach eine handliche Bezeichnung. So vieles bleibt da noch aufzuklären.

    Sind Schilddrüse und Nebennieren verantwortlich?

    Was passiert eigentlich, wenn wir zunehmen? Du wirst dich inzwischen kaum noch wundern, wenn ich sage, dass die Leber den überwältigenden Teil der Verantwortung trägt. Schilddrüse und Nebennieren können zwar beteiligt sein, aber auch dieses Engagement führt uns in beiden Fällen zur Leber zurück. Sehen wir uns das einmal an.

    Die Schilddrüsen-Leber-Connection

    Sehr oft wird Übergewicht heute der Schilddrüse angelastet, aber Schilddrüsenprobleme sind nicht ursächlich an einer Gewichtszunahme beteiligt, wie Anthony schon in dem Buch Heile deine Schilddrüse ausgeführt hat. Viele Menschen in den USA und weltweit leiden an Schilddrüsenstörungen und halten trotzdem ihr Normalgewicht. Es stimmt zwar, dass viele andere mit solchen Störungen zunehmen, doch das darf nicht als Grund für Übergewicht gesehen werden. Diese Drüse ist nicht die Ursache, nicht bei Unterfunktion, nicht bei Hashimoto-Thyreoiditis und nicht einmal dann, wenn sie gänzlich entfernt wurde.

    Die Mediziner fingen an, Gewichtsprobleme mit der Schilddrüse in Zusammenhang zu bringen, als der Glaube aufkam, die Schilddrüse sei das Steuerzentrum des Stoffwechsels. Beachte, dass ich das einen »Glauben« nenne. Zum Stoffwechsel haben wir eigentlich nur eine Theorie, die aber so oft wiederholt wurde, dass sie inzwischen als ausgemachte Tatsache gilt. Auch die Funktionsweise der Schilddrüse ist wissenschaftlich noch nicht richtig durchschaut.

    Wir gehen also von einer bloßen Theorie des Stoffwechsels aus und verbinden sie dann mit den Rätseln der Schilddrüse – das ist keine Gleichung, bei der wir mit einer eindeutigen Lösung rechnen dürfen. Zwei Unbekannte ergeben nichts Bekanntes.

    Es besteht jedoch ein indirekter Zusammenhang zwischen Schilddrüsenstörungen und Übergewicht. Schilddrüsenprobleme haben in 95 Prozent der Fälle virale Ursachen, und chronische Vireninfektionen belasten und schwächen die Leber. In vielen Fällen läuft es so, dass sich Viren, die es auf die Schilddrüse abgesehen haben, unterwegs erst einmal in der Leber einnisten. Wird die Leber durch Viren und deren Abfälle geschädigt und überlastet, beginnt ihre Filterleistung nachzulassen, und in der Folge nimmt der Mensch zu.

    Man erlebt Schwankungen der Körpertemperatur und Gehirnnebel, man nimmt um die Körpermitte zu. Das alles liegt jedoch nicht an der Schilddrüse, sondern geht von der Leber aus. Wenn Schilddrüsenprobleme zusammen mit Gewichtszunahme auftreten, dann deshalb, weil sie beide Folgen eines Virenbefalls darstellen. Gewichtsprobleme gehen nicht von der Schilddrüse selbst aus.

    Die Nebennieren-Leber-Connection

    Die Nebennieren finden heute deutlich mehr Beachtung als noch vor ein paar Jahren. Das ist in mancher Hinsicht eine gute Sache, denn immerhin werden viele Patienten und ihre Schwierigkeiten jetzt ernst genommen, und die Medizin sieht sich genötigt, die Verbundenheit aller Vorgänge im menschlichen Körper zur Kenntnis zu nehmen. Wir können den engagierten Medizinern dankbar sein, die nichts unversucht lassen, um neue und für ihre Patienten hilfreiche Erklärungen zu finden.

    Aber hier müssen wir aufpassen, dass wir nicht schon wieder einem noch weitgehend unerforschten Teil unseres Körpers alles Mögliche anlasten, wofür sich sonst keine Schuldigen finden lassen. Müdigkeit? Konzentrationsschwäche? Depression? Angst? Schlaflosigkeit? Viele denken heute, dergleichen gehe von den Nebennieren aus. Die sind längst nicht gänzlich erforscht, also erscheint es nicht direkt abwegig, schwer einzuordnende Störungen mit ihnen in Verbindung zu bringen. Gewichtszunahme ist nur ein Phänomen unter etlichen anderen, die sich hier bequem in einen Topf werfen lassen.

    Nebennierenschwäche, erhöhter Cortisol- und Cholesterinspiegel, Hormonstörungen – all das verlangsamt angeblich den Stoffwechsel, sodass man seine Speckpolster nicht mehr loswird, nicht einmal mit viel Bewegung. Die Theorie stimmt aber nicht, und wir haben hier wieder einmal den Fall, dass eine reale Korrelation besteht, die aber keinen Kausalzusammenhang darstellt. Und noch einmal: Wir haben es dabei definitiv nicht mit einer Verlangsamung des Stoffwechsels zu tun. Der Stoffwechsel kann grundsätzlich nicht zur Erklärung von Gewichtszu- oder - abnahme dienen.

    In Wirklichkeit ist es so, dass mehr oder weniger starke Adrenalinüberschüsse im Blut eine Kettenreaktion in Gang setzen, die schließlich dazu führt, dass man zunimmt. Ansatzpunkt dieser Kettenreaktion sind der Stress und die Reizüberflutung durch unser heutiges Nonstopleben. Wie du in dem Buch auch lesen kannst, aktiviert deine Leber einen ganz erstaunlichen Mechanismus der Abschirmung, wenn deine Nebennieren viel Adrenalin ins Blut pumpen. Da überschüssiges Adrenalin zerstörend wirken kann und die Leber dich davor schützen möchte, saugt sie das Adrenalin auf. Dabei benutzt sie bereits eingelagerte Hormone als Köder und Falle, und so gelingt es, die neuen Hormone durch Bindung an vorhandene unschädlich zu machen. Ist die Leber jetzt allerdings nicht in Bestform, kann sie diese Verbindungen nicht restlos ausscheiden, sondern muss einen Teil einlagern, und das führt leicht zur Gewichtszunahme, wie wir schon mehrfach gesehen haben.

    Die Leber als Speicher

    Ob wir Gewichtsprobleme haben oder nicht, hängt letztlich davon ab, wie schnell oder langsam unsere Leber arbeitet – was aber keinesfalls mit einem Urteil über die grundsätzliche Funktionstüchtigkeit unseres Körpers verbunden ist. Du hast keinesfalls eine Leber »geerbt«, die träge oder auf Zack ist. Es kommt vielmehr darauf an, was deine Leber alles zu bewältigen hat.

    Wenn jemand sich mit Keksen vollschlagen kann und trotzdem nicht zunimmt, dann nicht wegen seines raschen Stoffumsatzes, sondern weil die Leber noch nicht an der Grenze ihrer Speicherkapazität für Fett und Giftstoffe ist und deshalb schneller arbeiten kann. Trotzdem ist die Leber vielleicht auch in diesem Fall schon gestresst und überlastet. Auch wenn man schlank ist, kann es sein, dass sich eine Leberkrankheit anbahnt oder Störungen vorliegen, die Bluthochdruck, Akne, Gelbsucht und ähnliche Symptome erzeugen. Übergewicht hat immer mit den Schadstoffspeichern der Leber zu tun, und wenn jemand essen kann, was er oder sie will, ohne zuzunehmen, bedeutet das immer, dass auf diesem Gebiet noch keine Funktionseinschränkung besteht.

    Gestörte Fettspeicherung weist nicht automatisch auf eine schlechte Ernährung hin. Fettreiches Essen ist sicherlich ein gewichtiger Faktor, doch es gibt weitere, die wir nicht übersehen sollten. Alles die Leber Belastende spielt hier eine Rolle, zum Beispiel giftige Metalle, DDT und andere Pestizide, Herbizide und Fungizide, Lösungsmittel, Kunststoffe, Industriechemikalien und sonstige Giftstoffe. Wenn die Leber solche Substanzen einlagern muss, belegen sie wertvollen Speicherplatz, und das kann von einer bestimmten Grenze an problematisch werden.

    Du kannst dir dazu meinen 0€ Guide Gifteliste holen und Genaueres zu den Giften erfahren. Kommentiere "Gifteliste" und ich sende dir den Link oder gehe auf meine Website wagnernicole.de unter Guides für 0 Euro.

    https://wagnernicole.de/nahrungsmittelgifte-guide-fuer-0-euro/

    Zu den Giften kommt der schädigende Einfluss von Viren und Bakterien. Eines dieser Viren, von denen unbedingt bekannt sein sollte, dass es die Leberfunktion schädigt, ist das Epstein-Barr-Virus, das letztlich für die Entstehung von Schilddrüsenstörungen, Fibromyalgie, Lupus, Borreliose, Sarkoidose, Mukoviszidose, Ehlers-Danlos-Syndrom und vielen anderen Krankheiten bis hin zum chronischen Müdigkeitssyndrom verantwortlich ist.

    Das Virus kann sich in das Lebergewebe regelrecht hineinbohren und es beschädigen, sodass Narben entstehen. Dadurch kann die Leber träge werden und einen Teil ihrer Speicherkapazität einbüßen. EBV hinterlässt auch Rückstände in der Form von Stoffwechselprodukten, Neurotoxinen, Dermatoxinen und Virenhüllen, die ebenfalls von der Leber weiterverarbeitet oder, wenn dazu keine Kapazitäten frei sind, zu deinem Schutz eingelagert werden müssen.

    Dann noch das überschüssige Adrenalin und Cortisol.

    Nachdem die Leber eingesprungen ist und alte Hormone aus ihren Speichern entlässt, die mit den neuen feste Verbindungen eingehen und sie so neutralisieren (ein wissenschaftlich noch nicht entdeckter Vorgang), kann es immer noch sein, dass von diesen neuen Hormonkomplexen mehr anfällt, als die Leber in ihren Speichern unterbringen kann.

    Und schließlich haben wir noch die Schädigung der Leber durch überschüssiges Adrenalin. In Zeiten anhaltender hoher Stressbelastung oder wenn Funktionsstörungen an anderer Stelle ausgeglichen werden müssen (bei zu wenig Schilddrüsenhormonen beispielsweise), fluten die Nebennieren den Körper mit mehr Adrenalin, als anschließend wieder abgebaut werden kann. Dieses überschüssige aktive Adrenalin setzt der Leber stark zu. Es wirkt beinahe so, als würde die Leber »sauer eingelegt«, vor allem wenn man viel Salz verzehrt, Essig an den Salat gibt und dazu auch noch ein bisschen Alkohol trinkt, sagen wir ein Gläschen Wein am Abend. Wenn Adrenalin unsere Leber behindert, hat sie noch mehr Mühe, schädliche Dinge zu verstauen.

    Im Idealfall ist die Leber gut in Form und kann Fette, Giftstoffe und Hormone mühelos verarbeiten. Gifte zieht sie ganz aus dem Verkehr, während sie hochwertige Fette und Hormone, die der Körper später noch verwenden kann, eher festhält. Bei den meisten von uns hat die Leber jedoch einfach zu viel zu tun. Während das Blut in breitem Strom in die Leber eintritt, haben die Fließbandarbeiter, die Leberläppchen, alle Hände voll zu tun, all das Brauchbare und Unbrauchbare zu sortieren und zu verpacken. Kommt zu viel Unbrauchbares daher, ermüden diese Arbeiter irgendwann und können nicht mehr mithalten, und als Notlösung muss die Leber diese Überschüsse einlagern. Da sie jedoch ohnehin schon zur Trägheit tendiert, wird es schwierig, genügend Platz dafür zu finden.

    Oft muss die Leber dann alles zusammen – Fett, Hormone und Hormonkomplexe, Gifte und Schlacken – gemeinsam am gleichen Ort verstauen, notfalls sogar in den für Nährstoffe vorgesehenen Speichern. Wertvolles und Abfälle zusammenwerfen, das liegt unserer Leber eigentlich gar nicht, aber in einer Notlage muss sie zu deinem Schutz so handeln. Sie muss verhindern, dass zu viel Fett im Blut bleibt und sich in Herz und Arterien festsetzt, dass Cholesterin gebildet wird, dass Insulinresistenz entsteht und dass Diabetesrisiko steigt – und so weiter. Die Leber arbeitet am Rande ihrer Kräfte und wird mit der Zeit müde und träge, ihre Schutzvorrichtungen versagen zunehmend den Dienst.

    Gewichtszunahme im Alter

    Wie kommt es, dass wir mit den Jahren eher zunehmen? Viele essen ihr Leben lang einfach das, was ihnen schmeckt, vielleicht mit gelegentlichen Maßhalteappellen an die eigene Person, die sie dann doch wieder brechen, aber jedenfalls gelingt es ihnen, ein gesundes Normalgewicht zu halten. Doch irgendwann geschieht es dann doch, wenn wir von ganz seltenen Ausnahmen

    absehen: Fettansatz um die Körpermitte, der kletternde Zeiger der Waage und das mulmige Gefühl, dass der Körper nicht mehr mitspielt.

    In zahlreichen Fällen entstehen Leberprobleme über Jahrzehnte still im Hintergrund, bis die Leber so träge geworden ist, dass sie die Fettspeicherung nicht mehr richtig regeln kann. Viele geben dann an, sie hätten jahrzehntelang immer das gleiche Gewicht gehabt und dann ohne ersichtlichen Grund zugenommen. Trainer sagen gern, der Stoffwechsel werde mit den Jahren langsamer, und dagegen müsse man sich einfach besser ernähren und mehr bewegen. Viele erleben dadurch tatsächlich eine Besserung, aber nicht, weil diese Maßnahmen den Stoffwechsel angekurbelt hätten. Wenn man mehr ursprüngliche Nahrung zu sich nimmt und den Körper in Bewegung hält, kann die Leber besser entschlacken und bekommt auch mehr Sauerstoff. Es ist für die Leber eine Art Verjüngungskur, die den Leuten das Abnehmen erleichtert. Mit dem Stoffwechsel hat das nichts zu tun.

    Bei Menschen, denen äußerlich noch nichts anzusehen ist, kann es trotzdem sein, dass die Leber schon mit Fettdepots kämpft und sich in Richtung Trägheit bewegt. Dann kann ein Umschlagspunkt kommen, von dem an man plötzlich zunimmt, auch wenn man sich nicht anders verhält als früher. Viele von denen, die trotz Sport und umsichtiger Ernährung immer weiter zulegen, bekommen dann zu hören: »Du hast einen langsamen Stoffwechsel. «

    Bei unerklärlicher Gewichtszunahme ist die Leber so träge geworden, dass sie besondere Unterstützung benötigt, um zu gesunden. Durch überschüssiges Fett und Adrenalin, die Abfälle pathogener Keime sowie Toxine ist die Leber überlastet und kann Fett nicht mehr so gut verarbeiten wie früher, sodass sich immer mehr davon ansammelt. Schließlich hat die Leber innerlich einen solchen Fettstau, dass sie jetzt außen Depots anlegen muss und sich in Richtung Fettleber bewegt. Allmählich sammelt sich Fettgewebe auch im Verdauungstrakt und zuletzt in Herz und Arterien an. Dann kann es zu einer Erhöhung des A1c-Werts und zu einer Prädiabetesdiagnose kommen. Was man um die Gürtellinie zugenommen hat, hält sich hartnäckig.

    So weit der Fettanteil der Gewichtszunahme.

    Liefen wir alle mit unserer Leber in den Händen herum, wäre sofort zu erkennen, wie viele Menschen eine Fettleber oder deren Frühstadium haben. Tatsächlich orientieren wir uns aber am äußeren Erscheinungsbild, und da kann es vorkommen, dass schlanke Leute andere als »dick« sehen, während ihre eigene Leber, könnte man sie sehen, genauso als »dick« zu bezeichnen wäre, nur dass die Wirkungen äußerlich noch nicht zu erkennen sind.

    Wenn jemand als »dick« bezeichnet wird oder sich selbst dick findet, macht

    überschüssiges Fett nur einen Teil des Übergewichts aus, der Rest besteht aus Flüssigkeitsansammlungen, gerade in Fällen von unerklärlicher Gewichtszunahme. Wenn du dreißig Kilo Übergewicht hast, sind wahrscheinlich nur ungefähr zwanzig Kilo davon Fett, und der Rest ist vom Körper festgehaltenes Wasser. Es handelt sich dann um ein nicht diagnostiziertes Lymphödem, das entsteht, wenn das Lymphsystem Filterfunktionen übernehmen muss, die eigentlich zu den Aufgaben der Leber gehören. Grundsätzlich ist die Leber für Makroabfälle zuständig und das Lymphsystem für die Verarbeitung von Mikroabfällen. Ist die Leber jedoch überanstrengt, entgeht ihr manches, was an Müll daherkommt, und das gelangt dann ins Lymphsystem, ist aber eigentlich zu grob und zu zäh, um hier verarbeitet zu werden. Solche Abfälle setzen den Lymphgefäßen dann mehr oder weniger stark zu, sodass die Lymphe nicht mehr normal fließen kann. Das Lymphsystem gibt sich alle Mühe, die Lymphe irgendwie an den Engpässen vorbeizupressen, und dadurch bilden sich Taschen von Lymphflüssigkeit – die beschriebenen Flüssigkeitsansammlungen, die einen erheblichen Anteil des Übergewichts ausmachen. Die bloße Kenntnis dieses Zusammenhangs bringt uns der Lösung ein gutes Stück näher.

    Des Rätsels Lösung

    Was ist mit den Achtzig- und Neunzigjährigen, die einfach schlank bleiben? Es sind nicht viele, aber was ist bei ihnen anders? Da wird etwas von guten Genen und schnellem Stoffwechsel gemunkelt, doch auch in diesem Fall treffen solche Theorien nicht zu. Wenn jemand ein Leben lang ganz von selbst ein niedriges Normalgewicht hält, dann deshalb, weil die Leber nie drastisch überfordert war. Die Leber eines solchen Menschen war nie mit Schadstoffen, Viren, Schwermetallen, allen möglichen Arten und Abarten von pathogenen Keimen, mit Kunststoffen, Drogen, Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden, Lösungsmitteln, Dioxin und anderen giftigen Verbindungen sowie mit Fett überfrachtet. Dadurch konnte auch immer reichlich Galle von bester Qualität und enzymatischer Lebendigkeit gebildet werden. Was die Leber im Laufe der Jahre an Fett, Pathogenen und Schadstoffen zu verarbeiten hatte, überforderte sie nicht. Wenn wir über Generationen zur Fettleibigkeit neigende Familien mit anderen vergleichen, deren Mitglieder ebenfalls über Generationen eher schlank waren, kann es tatsächlich so aussehen, als wäre hier Vererbung im Spiel. So wichtig die Gene jedoch für unser Leben sind, in diesem Fall spielen sie nicht die Hauptrolle.

    Es geht dabei vielmehr um »Erbstücke« von ganz anderer Art: Lebergiftstoffe. Menschen, die nie mit Gewichtsproblemen kämpfen müssen, haben einfach weniger Gift von ihren Eltern geerbt als andere. Vielleicht wollte die Großmutter einfach kein DDT im Garten verwenden, wie es alle anderen im Viertel taten. Vielleicht war ein Vater kein Fabrikarbeiter wie so viele andere. In solchen Familien waren die Leber der Angehörigen weniger mit Schadstoffen belastet, und folglich hatten sie ein geringeres Risiko, übergewichtig zu werden. Mit den Genen hatte das jedenfalls nie etwas zu tun.

    Zwillinge sind innerhalb einer Familie diejenigen, bei denen die DNA besonders weitgehend übereinstimmt, und da sie in vielen Fällen unterschiedlich stark zu Übergewicht neigen, können die Gene hier kein wesentlicher Faktor sein. Bei einem der beiden ist die Leber möglicherweise stark mit Schwermetallen belastet, während die Virenbelastung des anderen unauffällig bleibt und zudem weniger Schwermetalle beteiligt sind. Es läuft darauf hinaus, dass einer der beiden Zwillinge zunimmt und der andere schlank bleibt. Vergessen wir nicht, dass die Menschen trotz ähnlicher genetischer Ausstattung verschieden sind.

    Übergewicht ist nicht schicksalhaft, niemand ist dazu verurteilt oder sollte deswegen verurteilt werden. Hungern, wie verrückt trainieren oder die Familie verfluchen – das ist jetzt Vergangenheit für dich.

    Das bloße Wissen, dass Übergewicht zu einem erheblichen Anteil durch Flüssigkeitsansammlungen bedingt ist, lässt einen bereits aufatmen. Es bedeutet ja, dass es beim Abnehmen nicht einfach auf das zermürbende Verheizen von Kalorien ankommt, sondern der Damm brechen muss, der dem Übergewicht abzufließen erlaubt. Halten wir uns außerdem bewusst, dass die Fettpolster, die jemand mit sich herumträgt, nicht unbedingt mit Fast Food und Bewegungsmangel zu erklären sind. Es kann sein, dass man täglich Sport treibt und sich nach landläufiger Auffassung gesund ernährt, aber trotzdem Fett ansetzt, weil EBV oder andere Störenfriede die Leber behindern.

    Wenn du das nächste Mal einem übergewichtigen Menschen begegnest oder beim Blick in den Spiegel vom eigenen Erscheinungsbild enttäuscht bist, lasse einmal alle Urteile weg, um genau hinzusehen.

    Denke also nicht gleich an das Laufband, übe lieber Mitgefühl. Sage dir, dass niemand sein Übergewicht selbst verschuldet und dass es auch kein Schicksal ist. Es gibt einen Weg, und der geht von dieser Tatsache aus. Wenn wir die Leber heilen, indem wir alles ausräumen, was sie belastet hat – Viren, Adrenalinüberschuss, Giftstoffe und so weiter –, halten wir den Schlüssel zu echter Gewichtsreduzierung in der Hand.

    Wenn du daran interessiert bist etwas in deinem Leben, an deiner Lebensweise anzupassen, kannst du mit mir 1:1 zusammen arbeiten. Ich biete z.B. eine "Natürliche Entgiftung" an. Mehr Informationen findest du auf meiner Website wagnernicole.de unter "Angebote".

    So, das war es wieder. Ich hoffe, du hast einige Erkenntnisse gesammelt und die Folge hat dir weitergeholfen. Ich freue mich immer über gute Bewertungen und auch Kommentare, wo auch immer du diese Folge hörst.

    Lasse es dir gut gehen. Bleibe oder werde gesund.

    30 min
  • Zitronenmelisse beruhigt deine Nerven I Podcast #76
    Die Zitronenmelisse ist ein großes Nervenberuhigungsmittel

    Diese Informationen sind u.a. von Anthony William

    Die Zitronenmelisse, meist einfach Melisse genannt, ist ein großes Nervenberuhigungsmittel, und das gilt insbesondere für die Nerven des Verdauungstrakts.

    Viele Menschen haben das, was man eine empfindliche Verdauung nennt, und dazu bekommen sie dann auch noch komplizierte und vielfach falsche Diagnosen. Meist geht es hier einfach um Nervenenden in den Verdauungsorganen, die überempfindlich geworden sind. Nerven sind an vielen Verdauungsbeschwerden beteiligt, die uns heutzutage zu schaffen machen.
    Oft handelt es sich um Entzündungszustände der Nerven, die für Zwerchfell, Magen und Darm zuständig sind und für Empfindlichkeiten oder Unverträglichkeiten sorgen.

    Sind Magen oder Darm aus unerfindlichen Gründen gereizt, liegt das meist an überempfindlichen Nerven. Was wir essen, auch wenn es leicht verdaulich ist, reibt an den Wänden des Verdauungstrakts, und das kann bei sehr empfindlichen Nerven schon genügen, um Unbehagen auszulösen. Diese Empfindlichkeit kann weitere Folgeerscheinungen haben, etwa Übelkeit, Appetitmangel oder plötzlichen Stuhldrang bei Nervosität. Die Melisse ist ein Geschenk, das Gott und Mutter Natur uns machen, damit wir in dieser aufreibenden Welt zurechtkommen. Sie kann es mit all den angesprochenen Zuständen aufnehmen, weil sie beruhigende Eigenschaften und Wirkstoffe mitbringt, unter anderem Alkaloide, die wissenschaftlich noch nicht entdeckt sind, aber die Nervenrezeptoren im Verdauungstrakt so beruhigen, dass sie unempfindlicher werden und Entzündungen abklingen können. Das macht die Melisse zu einer wunderbaren Helferin bei Stress.

    Aber die Melisse kann noch mehr. Sie ist ein wahres Allheilmittel, das so gut wie allem im Körper etwas Wohltuendes zu bieten hat. Melisse hat einen besonders hohen Gehalt an Spurenelementen wie Bor, Mangan, Kupfer, Chrom, Molybdän, Selen und Eisen und enthält außerdem reichlich Kieselsäure, die uns mit dem Mengenelement Silizium versorgt. Außerdem sorgt sie für den sparsamen Verbrauch von Vitamin B12, sie überwacht dessen Reserven im Körper und verhindert, dass alles aufgebraucht wird. Dieses Kraut wirkt im ganzen Körper gegen Parasiten, Viren und Bakterien, es bekämpft insbesondere Epstein-Barr-Viren, Zoster-Viren und andere Viren der Herpes-Familie wie zum Beispiel HHV-6. Ganz Erstaunliches leistet es bei Mandelentzündung, einer durch Streptokokken verursachten Infektion.

    Darüber hinaus entgiftet die Melisse Leber, Milz und Nieren, sodass die Anfälligkeit der Harnblase für Entzündungen reduziert wird. Das macht sie zum Star im Kampf gegen interstitielle Zystitis und Harnwegsinfekte.

    Seelische Unterstützung

    Stress und Verunsicherung lassen uns manchmal mit Bangen in die Zukunft blicken. Dann liegen wir nachts wach und wälzen Gedanken über unsere Zukunft oder die unserer Familie. Wenn Sie häufig in Sorgen um sich oder andere sind, kann die Melisse Ihnen einiges davon abnehmen und dafür ein Gefühl von Frieden hinterlassen.

    Spirituelle Aufgabe

    Die Melisse ist ein Heilkraut mit sehr breitem Wirkspektrum – und sie sagt uns, dass wir ebenso facettenreich sind. Unser Leben hat nicht nur einen einzigen Sinn und Zweck. Innerhalb einer Lebensspanne können wir etliche ganz verschiedene Leben führen. Wir leben nicht nach einem einzigen Plan, sondern es bieten sich immer wieder neue Gelegenheiten, unsere verschiedenen Begabungen auszuspielen und unterschiedlichen Zwecken zu widmen. Manche unserer Begabungen entdecken wir erst unterwegs, und manche leben wir, ohne dass uns bewusst wird, was wir damit bewirken.

    3 Tipps

    1. Bereite aus frischer Melisse einen Sonnentee: Gebe das frische Kraut in einen Glaskrug mit Wasser, den du für einige Stunden direkt in die Sonne stellst. Die Sonne extrahiert die Heilkräfte der Melisse und wertet sie noch auf, was deiner Heilung zugutekommt.
    2. Verwende die Zitronenmelisse möglichst auch in der Küche. Du kannst die Pflanze im Topf auf dem Fensterbrett ziehen und immer ein paar Blätter klein geschnitten über den Salat geben. Das verleiht ihm ein besonderes Aroma und macht ihn noch heilsamer.
    3. Melisse vor dem Zubettgehen beruhigt die Nerven und lässt dich besser schlafen.
    4. Melissentee mit Thymian und Zitrone

      Dieser Melissentee ist wohltuend und mild. Die Zitrone überdeckt nicht den schönen, subtileren Geschmack des Krauts, aber wenn du es doch gern zitroniger hättest, dann gebe ruhig mehr Saft oder Schale hinzu.

      Ergibt 2 bis 4 Tassen

      2 EL Zitronenmelisse

      1 TL abgeriebene Zitronenschale
      1⁄2 TL zerkleinerte frische Thymianblätter
      1 TL Zitronensaft

      Melisse, Zitronenschale und Thymian in einer Schale vermengen. Pro Tasse 1 TL der Mischung verwenden. 5 Minuten oder länger ziehen lassen.

      Vor dem Servieren 1⁄2 TL Zitronensaft pro Tasse hinzufügen.

      Soll der Tee stärker und heilkräftiger werden, verwende 2 TL oder 1 EL pro Tasse.

      Übrigens ist Thymian auch sehr gut gegen Husten und allgemein Atemwegsbeschwerden. Einfach frische oder getrockneten Thymian mit heißem Wasser übergießen und 5 Minuten oder lönger ziehen lassen.

      Zum Schluß möchte ich noch etwas zu meiner Tätigkeit mitteilen. Was genau biete ich dir an, um dich bei deiner Gesundheit zu unterstützen. Aktuell gibt es 3 Möglichkeiten:

      1. Du kannst dir z.B. durch meinen Onlinekurs Grund-und Expertenwissen zum Säura Basen Haushalt aneignen. Ich habe dazu einige Jahre Apothekenpersonal geschult und das Wissen, gepaart mit meinen anderen Ausbildungen und meinen Erfahrungen zu diesem Kurs zusammengefasst. Es ist ein reiner Onlinekurs, den du eigenständig, von wo immer du möchtest, anschauen kannst. Für mehr Informationen dazu schaue gerne auf meine Website wagnernicole.de unter Angebote. Da sind die ganzen Inhalte aufgeführt und auch schon mal ein Einblick in die Beschwerden & Krankheiten, die vom Säure Basen Haushalt entstehen können.

      2. Dann biete ich die "Natürliche Entgiftung" an. Das ist auch ein Onlinekurs, aber mit persönlicher Begleitung durch mich. Das heißt, daß du die Einkaufslisten und Essenspläne, Schritt-für Schritt Anleitungen und mehr in einem Onlineportal einsehen kannst und Woche für Woche durchgeführt wirst, und außerdem jede Woche einmal mit mir persönlich über ein Videomeeting deine Fragen stellen und mir deine Fortschritte mitteilen kannst. Du erhälst in dem Gespräch außerdem weiterführende Informationen.

      3. Ganz neu ist jetzt der Bereich Nahrungsergänzung. Das ist inklusive. doch der Preis ist gleich geblieben. Das heißt, daß ich abgestimmt auf deine Beschwerden einen Plan mit Nahrungsergänzungsmitteln erstelle. Das wird so gut angenommen und hat sehr großen Erfolg. Denn wir haben heutzutage nun mal alle ein Nährstoffdefizit und dadurch entstehen Beschwerden und Krankheiten.

      4. Diesen Teilbereich, also den Bereich mit den Nahrungsergänzungsmitteln biete ich auch losgelöst von der Entgiftung an. Das heißt, ich schaue mir deinen Ist-Zustand an, was du isst und einnimmst, und ich schreibe dir dazu einen Plan an Nahrungsergänzungsmitteln. Die Kosten betragen aktuell 105 Euro zzgl. der Nahrungsergänzungsmittel. Der Preis ist relativ niedrig, wenn man so sieht, was andere Coaches für eine persönliche Beratung nehmen. Ja, der Preis wird auch noch etwas ansteigen. Ich biete es aktuell zu dem Preis an, weil es ein neues Angebot von mir ist. Dennoch wird es auch in Zukunft kein horrend hoher Preis werden. An den Nahrungsergänzungsmitteln verdiene ich übrigens nichts (außer an dem Omega), ich suche dir die besten und günstigsten Firmen heraus. Aber es geht nicht um günstig, das noch angemerkt dazu. Denn es geht um das Preis-Leistungsverhältnis. Ich nenne dir Firmen, die keine unnötigen Zusatzstoffe einsetzen und einen fairen Preis dafür nehmen. Diese Firmen machen keine große Werbung, müssen also nicht das Geld, das sie über das Marketing ausgeben über die hohen Preise wieder reinholen.

      5. Bei Interesse schreibe mich dazu gerne per Mail an: [email protected]

        Und jetzt wünsche ich dir wieder einen sonnigen Sonntag. Bleibe oder werde gesund. ❤️

        17 min
      6. Dein ausgebranntes Mangelgehirn I Burnout und mehr I Podcast #75
        Burnout ist nicht das, was du denkst

        Diese Informationen sind u.a. von Medical Medium

        Stelle dir mal einen Swimmingpool vor, der gerade abgelassen wird, während zugleich aus einem Schlauch Frischwasser zuläuft.

        Dir ist heiß, du bist verschwitzt und würdest gern in diesem Pool schwimmen, um dich abzukühlen. Zu dumm, dass das Wasser schneller abläuft, als Frischwasser nachgefüllt werden kann.
        So ist es auch, wenn die Versorgungsgüter des Gehirns nicht so schnell herangeschafft werden können, wie das Gehirn sie verbraucht. Sofern Vitamine, Mineralstoffe, Spurenmineralstoffe, Elektrolyte, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, antivirale und antibakterielle Stoffe, Antioxidanzien, Anthocyane, Coenzyme, Alkaloide, Polyphenole und Neurotransmitter schneller wieder verschwinden, als wir sie über die Ernährung nachliefern können,
        wie soll unser Gehirn dann optimal funktionieren? Hier werden die Grundlagen des Burn-outs gelegt. Angebot und Nachfrage. Nährstoffmängel und Burn-out haben mehr miteinander zu tun, als irgendjemand weiß.

        Der Burn-out ist schuld

        Die Schulmedizin kommt nicht gern auf die wahren Probleme zu sprechen, die hinter den chronischen Krankheiten der Menschen stehen. Lieber hält man sich hier an den Burn-out-Begriff und identifiziert alles, was daherkommt, als Burn-out. Aber irgendwann wollen die Leute nicht mehr hören, dass ihre Probleme Anzeichen eines »Ausgebranntseins« sind – genauso wie man es nicht mehr hören kann, dass die Gene irgendwie hinter allen Gesundheitsstörungen stecken. Die Menschen wünschen sich jetzt echte Erklärungen; und da die medizinische Forschung sie nicht bieten kann, jedenfalls nicht bei chronischen Krankheiten, greift man gern auf den Burn-out als Sündenbock zurück und sieht sich aus dem Schneider.

        Nun ist Burn-out eine sehr reale Sache, aber um was es sich da wirklich handelt und was hier abläuft, kommt in der medizinischen Erklärung nicht vor. In der Alternativmedizin wird nach wie vor geglaubt, Autoimmunkrankheiten bestünden darin, dass der Körper sich selbst angreife. Diese aus der Schulmedizin übernommene Vorstellung war schon immer und ist bis heute nichts weiter als eine Theorie. Und sowohl Alternativ- als auch Schulmedizin gehen im
        Grunde davon aus, dass man Autoimmunreaktionen selbst verschuldet.

        Auch »Burn-out« ist so ein Name, der eigentlich »selber schuld« bedeutet. Da klingt durch, dass man einfach schwach ist, dass man mit der Hitze nicht zurechtkommt, dass man einen Urlaub braucht und irgendwie minderwertig ist. Man erkennt das daran, wie andere mit einem umgehen: »Du bist doch fertig. Wir brauchen jemand anderen für diesen Job, einen, der mehr aushält.«

        Und so kann der Weg zu einer Burn-out-Diagnose aussehen:
        »Weshalb fühle ich mich so mies? Was ist los mit mir? Wie geht’s jetzt weiter? Oje, im Bauch sitzt es, aber es wird nicht besser, was also habe ich? Eure Sachen für den Darm habe ich alle ausprobiert. Ich war auch im MRT und bin jetzt bei meinem fünften Arzt, und diese Probiotika und Parasitenkuren bringen nichts. Was ist denn nun los mit mir? Ah, Burn-out. Gut, dann weiß ich jetzt wenigstens Bescheid.«

        So ein »Bescheidwissen« leuchtet einem vielleicht für zehn Sekunden oder eine Stunde oder auch ein, zwei Tage ein, aber darüber hinaus hat eine derartige Burn-out-Diagnose nicht viel Tröstliches. Man fragt sich dann: »Wieso bin ich ausgebrannt? Wieso komme ich nicht mit Dingen zurecht, die andere durchaus im

        Griff haben?« Wenn du in der glücklichen Lage bist, dir eine Auszeit zu nehmen, wirst du erleben, dass es dir davon auch nicht besser geht. Dann dämmert dir allmählich, dass die Bezeichnung »Burn-out« nur die Oberfläche betrifft und man längst noch nicht weiß, was in der Tiefe geschieht.
        Meine Anmerkung: Du bekommst dann Tabletten, meist Anti-Depressiva, mit denen es dir dann vielleich besser geht. Du schleppst dich damit dann irgendwie weiter.
        Burn-out sollte nie eine eigenständige Diagnose sein. Eine Diagnose muss auch die relevanten Hintergründe erfassen: virale Entzündung, giftige Leicht-, Schwer- und Halbmetalle und andere Schadstoffe sowie Lösungsmittel, Glutamat-Ablagerungen, Mangel an Glukose und Mineralsalzen, geschädigte Neuronen und
        Neurotransmitter, Nebennierenstörungen und die kleinen Sünden, die uns von Drogenpushern wie zum Beispiel der Koffeinindustrie angewöhnt wurden. Burn-out muss als vielschichtiges Wechselspiel diverser Faktoren gesehen werden, das uns mit der Zeit immer weiter ins Defizit all der Versorgungsgüter rutschen lässt, die das Gehirn benötigt, um uns gesund und stark zu erhalten.

        Angebot und Nachfrage

        Das Gehirn ist, wie du längst weißt, ein komplexes Geflecht elektrischer Vorgänge. Da muss nicht immer alles ganz perfekt ablaufen, es bestehen Spielräume, solange wir gut versorgt sind. Bei ausreichenden Reserven können wir uns auch mal Fehler erlauben.

        Aber wenn die Versorgung nicht so läuft und die Vorräte zu lange zu knapp sind, kann man das Gehirn nicht innerhalb eines Tages oder einer Woche wieder mit allem ausstatten, was es für seine zahlreichen Spezialfunktionen benötigt. Burn-out entsteht nämlich auch nicht über Nacht. Er ist eigentlich bereits geschehen, wenn wir auf die Anzeichen aufmerksam werden.
        Wenn die Anzeichen deutlich werden, sind wir schon mittendrin. Bei manchen besteht schon jahrelang ein Defizit, bevor erste Burn-out-
        Symptome auftreten. Zum Burn-out kann es auch dann kommen, wenn wir keinen großen Herausforderungen wie Stress, Nöten, Überarbeitung und Überforderung ausgesetzt sind – einfach weil er ganz überwiegend mit Defiziten zu tun hat. Defizite können auch dann entstehen, wenn unser Leben ganz gemächlich verläuft, wir aber nicht über die erforderlichen Kenntnisse verfügen, um uns
        wirklich gut zu versorgen.
        Burn-out ist ganz eng mit der Frage verknüpft, ob wir alles vom Gehirn Benötigte schneller aufnehmen können, als es verbraucht wird. Wenn das Gehirn nicht hat, was es braucht, sind wir die Leidtragenden.
        Aber wie man Mangelzustände des Gehirns vermeidet, ist nicht so ganz einfach zu erklären und zu verstehen. Es genügt nicht, ihm einfach das zu geben, was es wirklich braucht, statt es nach einer gerade angesagten Theorie von Gehirnversorgung zu ernähren. Der Mangel an geeigneten bioverfügbaren Nährstoffen in unserer Ernährung ist zwar ein wichtiger Gesichtspunkt, doch das erklärt noch nicht vollständig, wie es zu Mangelerscheinungen im Gehirn
        kommt, die uns in Richtung Burn-out treiben lassen und unsere Gesundheit gefährden. Geben wir unserem Gehirn und Körper genug von dem, was sie benötigen, um den stressbedingten erhöhten Bedarf auszugleichen? Bei jeder Form von Stress, ob wir ihm täglich oder nur gelegentlich ausgesetzt sind, ob er leicht oder heftig ist, ob es um emotionale Ereignisse geht oder körperlich viel zu leisten ist, ob Termine oder einfach eine Grippe im Spiel sind,
        immer geht es um die Frage, ob unser Gehirn alles bekommt, was es benötigt, um durchzupowern und sich dann wieder zu erholen und seine Reserven neu aufzubauen.

        Dein Blut ist bemüht, deinem Gehirn all die wichtigen Bausteine zuzuleiten, die es benötigt, aber sie können unterwegs bereits ausgedünnt werden. Das liegt zum Teil daran, dass deine übrigen Organe und die Drüsen ebenfalls dringend Zuwendung benötigen. Und wenn sie bereits Mangel leiden, werden

        sie etwas von der kostbaren Fracht für sich abzweigen, die eigentlich
        für das Gehirn bestimmt ist. Soll dein Gehirn gesund und stark bleiben, kommt es aber darauf an, dass all diese wichtigen Stoffe dein Gehirn auch erreichen, um es funktionstüchtig zu erhalten. Dazu müssen wir unseren Köper unter systemischen Gesichtspunkten betrachten, und da geht es nicht immer um die
        Nährstoffe selbst, um die Bausteine der Gehirnhormone. Könnte es
        sein, dass wir in unserem Köper unwissentlich ein Milieu entstehen lassen, das unsere Bemühungen um ein gut ernährtes Gehirn zunichtemachen?

        Dann ist auch zu überlegen, ob unsere Gewebe ausreichend befeuchtet sind.

        Ist genügend Wasser vorhanden, damit unser Blut alles vom Gehirn
        Benötigte herbeischaffen kann?

        Dann die wichtige Frage des Sauerstoffs: Ist unser Blut ausreichend mit Sauerstoff angereichert?

        Und ganz wichtig: Ist der übrige Körper funktionstüchtig genug, um unser Gehirn wirklich zu unterstützen? Ist unsere Leber träge geworden und gestaut, weil wir uns zu fettreich ernähren, Viren haben oder in dieser Welt allzu vielen Giftstoffen ausgesetzt sind?

        Wenn das so ist, dann verfügt die Leber nicht mehr über ihre volle Kapazität, Nährstoffe zu speichern und in eine für das Gehirn geeignete bioverfügbare Form zu überführen. Außerdem erzeugt ein Übermaß an Fett im Blut eine bestimmte Form von Insulinresistenz, die verhindert, dass die Zellen an die kostbare Glukose kommen.

        Zucker trägt Nährstoffe in die Gehirnzellen, Fett nicht. Eine Grundtatsache, die du dir merken solltest, ist die, dass dein Gehirn und andere Organe auch dann Mangel leiden können, wenn mit ausführlichen Blutuntersuchungen festgestellt worden ist, dass du ausreichend mit Nährstoffen versorgt bist. Dass die Nährstoffe im Blut sind, heißt noch lange nicht, dass sie auch an die richtigen Stellen in Gehirn und Körper gelangen. Nährstoffe können durch das

        Fett im Blut gebunden sein, bis sie schließlich ihre Wirksamkeit einbüßen und mit dem Urin ausgeschieden werden.
        Es gibt noch einige andere Dinge zu bedenken, mit denen wir den
        Nutzen all der gesunden Sachen, die wir zu uns nehmen, praktisch löschen. Wenn wir beispielsweise im Rahmen einer Candida-Therapie Natron, Kohle oder Heilerde einnehmen, damit unser Gehirn mehr Nährstoffe erhält, erreichen wir in Wirklichkeit das Gegenteil. Diese Stoffe begraben praktisch die Darmschleimhaut unter sich und unterbinden mehr oder weniger stark die Aufnahme von Nährstoffen, die sonst zum Gehirn transportiert werden könnten.

        Was unserem Gehirn fehlt

        Die drei wichtigsten Nahrungsbestandteile sind Glukose, Spurenmineralsalze und Vitamin B12. Außerdem muss dein Gehirn mit wichtigen Gehirnhormonen versorgt werden, es muss genügend Wasser haben und dazu bestimmte Aminosäuren, Antioxidanzien, Makromineralstoffe wie Magnesium und Kalium, sekundäre

        Pflanzenstoffe, Coenzyme, Alkaloide, Anthocyane, antivirale und antibakterielle Stoffe sowie Polyphenole. Defizite bei diesen essenziellen Substanzen für die Gehirnfunktion sind in der heutigen Welt sehr weit verbreitet und bilden die Grundlage für Burn-out, Sucht, Gedächtnisschwäche, Gehirnnebel, Verwirrungszustände, Phobien, Zwangsstörungen, Depressionen sowie Ausrichtungs- und Konzentrationsstörungen.
        Wir werden uns hier auf Glukose, Spurenmineralsalze, Vitamin B12, Gehirnhormone und ausreichende Wasserversorgung konzentrieren.
        Ohne diese Grundbestandteile werden tiefere Probleme wie giftige Metalle, andere Giftstoffe sowie Krankheitserreger umso schädlicher.

        Glukosemangel

        Glukose, eine Zuckerform, ist eigentlich kein Nährstoff, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenmineralstoffe und andere Nahrungsbestandteile für die Gesundheit von Gehirn und Körper sorgen. Was ist an Glukose anders? Glukose ist die eigentliche Nahrungsquelle für dein Gehirn. Es funktioniert nur mit Glukose.

        Glukose kühlt Gehirnzellen und-gewebe. Unser Denkorgan muss gut mit Glykogen, der Speicherform der Glukose, versorgt sein, damit immer ein Notvorrat vorhanden ist, wenn über längere Zeit nicht reichlich Glukose zugeführt wird. Oft – allzu oft – werden unsere Glykogenvorräte zu stark in Anspruch genommen und abgebaut. Ein gutes Beispiel dafür ist das falsch durchgeführte

        intermittierende Fasten mit viel Kaffee und kaum direkt verwertbarer
        Glukose, und das über Stunden, während der Mensch irgendwie mit Adrenalin durchkommen muss.
        Bei niedrigem Stand des Glukosespeichers und des Speichers für Spurenmineralsalze lodert das Gehirnfeuer auf, weil jetzt das
        Adrenalin im Vordergrund steht und im elektrischen Geschehen des Gehirns als eine Art Heizmaterial wirkt. Bei Glukosemangel sind wir anfällig für Schockerlebnisse im Kleinen wie im Großen. Es kann in seelischen Stress-situationen vorkommen, dass Gehirngewebe bei Mangel an kühlender Glukose verschmort und dadurch Verhärtungen und Narbengewebe entsteht. Da ist »Burn-out« dann mal ganz wörtlich zu verstehen. Zum Glück kann sich dieses Gehirngewebe wieder erholen und neu bilden. Das muss man nur richtig begleiten, und es kostet Zeit. Und man muss einschätzen können, wie das Gehirn
        wirklich arbeitet.

        Mangel an Spurenmineralsalzen

        Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt für die Funktionsfähigkeit des

        Gehirns ist die elektrische Leitfähigkeit. Für diese Funktion sorgen in
        deinem Gehirn die Elektrolyte, und Spurenmineralsalze sind die Bausteine der Elektrolyte, die demnach eine grundlegend wichtige Voraussetzung darstellen. Spurenmineralstoffe im Gehirn sind sogar noch wichtiger als essenzielle Fettsäuren. Elektrische Impulse kommen im Gehirn nicht weiter, wenn keine Spurenmineralsalze vorhanden sind. (Glaube aber nicht, das ließe sich durch mehr Salz im Essen ausgleichen – mehr dazu gleich.)

        Es gibt verschiedenen Arten von Elektrolyten.

        Verbrauchselektrolyte nehmen schnell wieder ab und verschwinden dann, sie verlassen das Gehirn oder werden von den elektrischen Strömen verdampft. Diese Verbrauchselektrolyte sind aus Makromineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Natrium aufgebaut. Dann gibt es noch die Grundelektrolyte, die länger halten.
        Diese Grundelektrolyte sind aus Spurenmineralsalzen aufgebaut und
        heften sich an Neurotransmitter. Diese Elektrolyte erzeugen keine plötzliche Erwärmung. Sie geben den Neurotransmittern vielmehr die Möglichkeit, die Hitze zu reflektieren. Diese aus Spurenmineralsalzen bestehenden Elektrolyte verbrauchen sich auch längst nicht so schnell wie die anderen und bleiben deutlich länger aktiv. Das elektrische Impulsgeschehen kann nur kontinuierlich ablaufen, wenn ein stetiger Zustrom von Elektrolyten und Spurenmineralsalzen stattfindet. Sobald Elektrolyte und Spurenmineralsalze irgendwo im Gehirn gänzlich fehlen, nimmt die elektrische Ladung in diesem Gebiet stark ab. Das macht sich bei den betroffenen Menschen als komplette Aussetzer bemerkbar, sie
        verlieren den Faden. Der Gedanke war da, aber scheint jetzt so weit
        in den Hintergrund gerückt zu sein, dass man ihn nicht mehr zu
        fassen bekommt.

        Gehirnzellen unterscheiden sich von allen anderen im Körper, und Nervenzellen im Gehirn sind wiederum anders als die Zellen aller anderen Nerven im Körper. Sie benötigen reichlich Spurenmineralstoffe, um ihre Arbeit verrichten zu können. Andere Nervenzellen im Körper brauchen nicht so viele Spurenmineralstoffe.

        Beachte, dass Salz etwas anderes ist als Spurenmineralsalze. Die sind nämlich bioverfügbar und an andere Mineralstoffe gebunden. Wenn man reines Salz zu sich nimmt, ist das ungefähr so wie der Verzehr von raffiniertem Zucker. Dieser industriell verarbeitete Zucker ist nicht das, was das Gehirn braucht. Ihm fehlt fast der gesamte Mineralstoffgehalt des natürlichen Zuckers, und er

        wird im Körper zu etwas ganz anderem. Das ist bei aufbereitetem Salz genauso. Ihm fehlen die um das Natrium angelagerten Spurenmineralstoffe. Wenn es in den Körper gelangt, wirkt es austrocknend, anstatt das Gehirn mit dem zu versorgen, was es benötigt.

        Auch Stein- und Meersalz können den Mangel an Spurenmineralstoffen nicht beheben. Sie sind gewöhnlichem Tafelsalz zwar vorzuziehen, wenn man überhaupt Salz verwendet, aber ihre Zusammensetzung ist dadurch verändert worden, dass

        man sie aus ihrer natürlichen Umgebung herausgelöst hat. Diese Salze sind zu konzentriert. Meersalz beispielsweise ist insofern verändert, als man es aus seinem gelösten Zustand herausgeholt hat. Es besitzt wohl mehr Mineralstoffe als gereinigtes Tafelsalz, aber aufgrund des Trocknungsverfahrens ist seine Ausstattung mit Mineralstoffen doch unzureichend. Außerdem bewirkt konzentriertes Salz wie zum Beispiel Steinsalz im Körper eine Art Salzschock. Der Salzschock versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, und dadurch
        wird das Salz weniger bioverfügbar. Die besten und besonders gut bioverfügbaren Spurenmineralsalze bekommen wir aus heilsamen Nahrungsmitteln wie Zitronen und Staudenselleriesaft.

        Neurotransmitterhormone benötigen zu ihrer Vervollständigung Spurenmineralstoffe. Bei Mangel an Spurenmineralstoffen im Gehirn kommt es zum zeitweiligen Wiederaufflackern von Symptomen, weil das elektrische Geschehen auf Stellen im Gehirn trifft, wo das Gewebe arm an Spurenmineralstoffen ist. Sie bilden in den elektrischen Leitbahnen Abschnitte, in denen das elektrische

        Geschehen gebremst wird. Da kann der Mensch dann Mühe haben, etwas aufzunehmen oder sich selbst auszudrücken, wenn es darum geht, mündlich oder schriftlich etwas mitzuteilen. Noch schlimmer werden diese Mangelerscheinungen, wenn auch noch giftige Metalle und virale Neurotoxine im Gehirn sind. Je schlimmer der Mangel an Spurenmineralstoffe im Gehirn wird, desto stärker erwärmt sich das Gewebe, denn wie gesagt:
        Spurenmineralstoffe schützen das Gehirngewebe. Sie steuern die Wärmeentwicklung, und Glukose wirkt darüber hinaus kühlend. Wenn bei jemandem großer Mangel an vielen Spurenmineralsalzen herrscht, also an Elektrolyten, kann angestrengtes Denken beinah schmerzhaft werden. Das liegt daran, dass sich die Gehirnzellen in der Nähe von elektrischen Leitbahnen besonders stark erwärmen, weil keine Spurenmineralsalze da sind, um hier die Erwärmung des
        Gehirns zu dämpfen. Dieser Überhitzung elektrischer Leitbahnen
        versuchen manche Leute dadurch zu begegnen, dass sie weniger denken und lieber weitgehend abschalten. Dann kühlt das Gehirngewebe aber stärker ab, als es sollte, denn bei einem Mangel an Spurenmineralstoffen kann das Gehirn die Temperatur generell schlecht regulieren. Wenn jemand das Denken zu unterdrücken versucht, kann aus Überhitzung Unterkühlung werden, obwohl die
        Denktätigkeit bestehen bleibt. Temperaturschwankungen wirken sich
        dann als ein Hin und Her zwischen Klarheit und mangelnder Klarheit aus, oder man hat erst das Gefühl, angestrengt denken zu müssen, und wenn man das Denken dann zu unterdrücken versucht, fühlt man sich wie »weggetreten«. Überhitzung und Unterkühlung rauben dem elektrischen Geschehen im Gehirn und damit letztlich dem Gehirn selbst Energie.

        Das läuft ganz anders, wenn jemand reichlich Spurenmineralstoffe im Gehirn hat und dann bewusst die Gedanken zur Ruhe bringt. Weil Spurenmineralsalze zur Temperaturregulierung vorhanden sind, gibt es unter diesen Voraussetzungen keine starken Schwankungen und keine Unterkühlung. Man ist dann in der Lage, seine Gedankentätigkeit relativ mühelos zu regulieren.

        Vitamin-B12-Mangel

        Unser Gehirn kommt nicht ohne Vitamin B12 aus, unter anderem deshalb, weil es das Gewebe so stärkt, dass es sich gegen das elektrische Geschehen behaupten kann. Jede Zelle im Gehirn benötigt Vitamin B12, um überleben zu können. Grundsätzlich leben Gehirnzellen länger, wenn es ihnen zur Verfügung steht. Dieses Vitamin soll in die Zellwand eingelagert werden, damit sie sich

        schneller regeneriert, wenn sie durch Giftstoffe oder andere Faktoren beschädigt wird.

        Das erwärmend wirkende elektrische Geschehen im Gehirn kann durch psychische Problemsituationen oder den Gehirnstrom eines Konflikts bedingt sein. Es kann sich auch einfach um Problemlösungsvorgänge oder die normalen Anforderungen des Lebens, der Arbeit oder der Schule handeln. Das Gehirn erwärmt

        sich ebenso beim Sport, bei dem das Gehirn auf jede deiner Bewegungen achtet und allen beteiligten Muskeln im Körper Signale sendet. Dein Gehirn ist jetzt eine Maschine im Betriebsmodus, und wie schnell dein Gehirn sich anschließend wieder erholt, hängt davon ab, auf wie viel Vitamin B12 es in jeder Zelle freien Zugriff hat.
        Im Idealfall liegen in jeder einzelnen Gehirnzelle 60 oder mehr Prozent deiner gesamten Vitamin-B12–Kapazität vor, und das muss bioverfügbar sein. Es löst sich in Gehirnzellen. Deine beiden Organe, die am meisten Vitamin B12 aufnehmen, sind Leber und Gehirn. Hat eine Gehirnzelle weniger als 60 Prozent ihres maximalen Vitamin-B12-Gehalts, entstehen bereits kleine Schäden. Bei unter 30 Prozent ist die Schädigung schon deutlicher spürbar. Bei unter 5 Prozent kommt es zu ernsten Schäden, und dann ist die Zellwand vielleicht
        schon nicht mehr reparierbar.
        Negative Gedanken bauen das Vitamin in den Gehirnzellen nicht ab, und positive Gedanken können seinen Gehalt nicht erhöhen. Aber negative Erlebnisse wie Verrat, Vertrauensbruch, Verlust, Beziehungsprobleme und tragische Weltereignisse können den Vitamin-B12-Vorrat abbauen, und Ähnliches gilt sogar für erfreuliche Erlebnisse. Freude, Glück und fröhliches Spiel zum Beispiel, der kleine Skiausflug und andere aktive Auszeiten, neue Beziehungen,
        neue Chancen, neugeborene Kinder und ein neuer Job – sie alle
        kosten Vitamin B12.

        Wenn deine Gehirnzellen Vitamin B12 verlieren, kann zu viel Spiel und Spaß irgendwann dazu führen, dass du »ausgespielt« hast, also durch ein Übermaß an Kurzweil ausgebrannt bist und dich nur mit Mühe wieder erholst. Das kann

        eine ganz eigene Form der Erschöpfung nach sich ziehen, und dann
        brauchst du vielleicht Urlaub vom Urlaub. Schwierige psychische Situationen können die gleiche Wirkung haben, sie treiben einen in den Burn-out, wenn die Gehirnzellen nicht genügend Vitamin B12 zur Verfügung haben. Dann gestaltet sich die Erholung sehr schwierig.

        Wir nehmen nur ganz wenig Vitamin B12 mit der Nahrung auf, deshalb ist der Mangel ebenso weit verbreitet wie Zinkmangel. Und was du an Vitamin B12 aus Fleisch, Eiern, Käse oder anderen tierischen Produkten beziehst, ist nicht das, was in die Gehirnzellen gelangt und sie optimal funktionstüchtig erhält. Dieses Vitamin B12 taugt nur für die Gehirnzellen des betreffenden Tiers, es ist ein ganz anderes Coenzym, das den Zwecken eines menschlichen Gehirns

        nicht dient. Eine Blutuntersuchung macht diesen Unterschied nicht erkennbar. Bei einer Blutuntersuchung wird erstens nur das Vitamin B12 im Blut ermittelt, und zweitens fällt nicht auf, dass es das falsche ist, selbst wenn quantitativ genügend vorhanden zu sein scheint. Es gibt keine Testmethode, nach der sich bestimmen ließe, wie viel Vitamin B12 in einer Gehirnzelle ist, ob es sich um brauchbares oder unbrauchbares handelt oder wie viel eine Gehirnzelle tatsächlich verwendet. Das Vitamin B12, von dem du und dein Gehirn leben, wird immer noch aus dem Petersilienstängel gemacht, den du vor zehn Jahren
        im Garten gepflückt hast, und dafür ist die erhöhte Anzahl von Mikroorganismen verantwortlich. Diese Mikroorganismen befinden sich auf selbst angebauten oder auf dem Wochenmarkt gekauften Nahrungsmitteln. Nach dem Verzehr leben die Mikroorganismen in unserem Ileum, einem Dünndarmabschnitt, und unterstützen dort die Vitamin-B12-Produktion.

        Dieses selbst erzeugte Vitamin B12 wird anschließend in der Leber

        gespeichert. Das mit der Nahrung oder mit Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommene Vitamin B12 muss erst von der Leber konvertiert werden, damit die Methylierung stattfinden kann. Das in unserem Dünndarm erzeugte Vitamin B12 braucht nicht methyliert zu werden, sondern wird gleich in der Leber gespeichert.
        Wenn unsere Leber in ihrer Funktion eingeschränkt ist, sodass wir
        Vitamin B12 nicht mehr so gut speichern und zugeführtes Vitamin B12 nicht mehr konvertieren können, damit es löslich und fürGehirnzellen verwendbar wird, sorgt unsere gestaute und träge Leber dafür, dass ein Vitamin-B12-Mangel entsteht.

        Wenn wir im Auto voll aufs Gas steigen, müssen wir uns darauf verlassen, dass alles ganz solide gebaut und verschraubt ist und der Wagen nicht unter der geballten Kraftentfaltung leidet. Das Vitamin B12 in unserem Gehirn gehört zu diesen soliden Verschraubungen, die das Gehirn zusammenhalten. Manche Menschen nutzen es schneller ab, und das liegt an ihren besonderen Erlebnissen und

        Belastungen. Wir alle leiden heute mehr oder weniger stark an Vitamin-B12-Mangel. Eigentlich benötigen alle Nervenzellen eine gewisse Menge des Vitamins, aber wir sind alle mit Nervenzellen unterwegs, denen es fehlt. Bei manchen von uns liegt es bei weniger als 30 Prozent dessen, was sie aufnehmen könnten, und wir sind es, die darunter leiden. Und eines dieser Leiden ist eben der Burn-out.

        Vom Vitamin-B12-Mangel hängt es auch ab, wie sehr uns eine chronische Krankheit, die neurologischer Natur ist, behindert und wie lange bestimmte Symptome auch dann bestehen bleiben, wenn die eigentliche Ursache, beispielsweise das EBV (Eppstein-Barr-Virus), ausgeräumt ist. Die Genesungsphase kann sich nämlich aufgrund eines Vitamin-B12-Mangels länger hinziehen.

        Mangel an Gehirnhormonen

        Viele der Hormone im Gehirn, die für die Kommunikation und für Gefühle von Frieden und Glück zuständig sind, stammen ursprünglich von den Nebennieren. Was die Rolle der Nebennieren für unser Gehirn angeht, hat die medizinische Forschung noch nicht einmal die Oberfläche angekratzt. Unsere Nebennieren produzieren nicht nur Hormone, die für die Fortpflanzung wichtig sind, sondern

        auch manche Arten von Neurotransmitterhormonen und hormonellen Stoffen für die Gehirnfunktion. Ausgebrannte, geschwächte Nebennieren können für einen Mangel an diesen Hormonsubstanzen verantwortlich sein.

        Auch unsere Leber kann, wenn sie gut genug funktioniert, einige Gehirnhormone bereitstellen. Aber wie du von meinen vorherigen Folgen weißt, haben die allermeisten Menschen keine Leber, die optimal funktioniert, und deshalb spielt eine gestaute und träge Leber ihre ganz eigene Rolle für den Mangel an Gehirnhormonen.

        Darüber hinaus gibt es Neurotransmitterhormone, die im Gehirn erzeugt werden und immer wieder so nachproduziert werden können, dass sie zu bestimmten Neuronen passen. Wenn sich also ein Neuron entwickelt, entsteht zusammen mit dieser Zelle eine entsprechende Neurotransmittersubstanz. Falls bestimmte

        Bausteine dafür fehlen, entsteht ein Mangel an solchen Hormonen.
        (Tatsächlich besitzt das Gehirn über eine geradezu wunderbare Fähigkeit, die Neuronen selbst dann zu bilden, wenn ein starker Mangel an hormonellen Bausteinen herrscht.)
        Die Theorie, dass Neurotransmitterbestandteile im Verdauungstrakt
        erzeugt werden, ist falsch. Bestimmte Nahrungsmittel vermögen
        Neurotransmitter oder Bausteine für Neurotransmitter bereitzustellen. Melatonin beispielsweise, ein antioxidativ wirkendes Gehirnhormon, ist in manchen Nahrungsmitteln enthalten, beispielsweise in Kirschen. Das heißt aber nicht, dass Melatonin aus dem Verdauungstrakt kommt. Neurotransmittersubstanzen können über den Verdauungstrakt in den Organismus gelangen, stammen aber nicht von dort. Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, kann die Bausteine für Neurotransmittersubstanzen liefern, aber der
        Verdauungstrakt selbst stellt sie nicht her. Gehirn, Leber und Drüsen
        (zum Beispiel Nebennieren, Hypothalamus und Zirbeldrüse) wirken bei der Neurotransmitterproduktion mit, der Darm nicht.

        Wir haben uns daran gewöhnt, die Dinge zu stark zu vereinfachen.

        Zum Beispiel machen wir gern den Darm für alles verantwortlich. Die Leute wissen nicht, weshalb es ihnen schlecht geht, aber sie denken trotzdem, es liege am Darm, weil die Alternativmedizin uns einzureden versucht, alle Probleme gingen vom Darm aus und Dünn- wie auch Dickdarm seien irgendwie für alles andere im Körper verantwortlich. Zugleich fordert die Alternativmedizin Leute dazu auf, Kaffee zu trinken und Koffein auch in anderer Form zu sich zu
        nehmen, dazu Wein und CBD-Öl. Dann sind wir auch noch gefährlichen Chemikalien in Duftkerzen und Parfüms ausgesetzt, von denen die Leute meinen, sie dienten der Selbstfürsorge. Aber nichts davon wird als Problem betrachtet, vielmehr ist der Darm das Problem. Und dabei ist Koffein für sich allein betrachtet so etwas wie Batteriesäure und tötet alle gesunden Mikroorganismen in deinem
        Darm ab, obschon es dazu gekaufte Studien gibt, die etwas anderes sagen. Selbst wenn dein Darm also Neurotransmitterverbindungen produzierte, bestünde sehr wenig Aussicht, dass sie überleben.
        Ganz davon abgesehen, dass Koffein und Alkohol, wenn sie ins Gehirn gelangen, dort die Neurotransmitter zersetzen.

        Chronischer Wassermangel

        Dein Gehirn benötigt Wasser, und geliefert wird es ihm mit dem Blut.

        Enthält dein Blut zu wenig Wasser, bekommt dein Gehirn das zu spüren. Wasser ist neben Glukose wesentlicher Bestandteil des Kühlmechanismus für dein Gehirn, und auch für den Transport der Glukose muss dein Blut genügend Wasser enthalten. Wenn das Blut reichlich Wasser enthält und dadurch dünn genug wird, kann es die Glukose ganz schnell ans Gehirn ausliefern, damit es nicht hungern
        muss. Ohne ausreichend Wasser im Blut wird die Glukose nicht in genügender Weise zur Verfügung gestellt, auch nicht, wenn du dich glukosereich ernährst. Das bedingt sich gegenseitig, denn Glukose muss auch vorhanden sein, damit das Wasser seine Arbeit verrichten kann: Seine Kühlwirkung im Gehirn ist nur dann gegeben, wenn es genügend Glukose mitführt. Auch im Blut müssen Wasser
        und Glukose zugegen sein, damit es Elektrolyte und Spurenmineralsalze transportieren kann, diese Reglersubstanzen, die verhindern, dass sich das Gehirn überhitzt oder dass es überaktiv oder zu wenig aktiv ist.

        Bei diesem Thema des chronischen Wassermangels geht es nicht einfach darum, ob wir genügend elektrolythaltiges Wasser trinken oder nicht, es geht einzig um das Wasser. Wenn wir Wasser ohne Elektrolyte und Spurenmineralsalze trinken, bedeutet das nicht, dass dem Wasser in unseren Adern und in unserem Gehirn diese Stoffe fehlen, denn das Wasser in unserem Blut nimmt unterwegs die

        Elektrolyte und Spurenmineralstoffe auf, die wir mit der Nahrung zu
        uns nehmen und die auf diesem Wege schließlich ins Blut gelangen.

        Wichtiger ist im Zusammenhang mit der chronischen Austrocknung

        die Frage, wie dick unser Blut dabei wird. Falls das Blut aufgrund von Wassermangel dickflüssiger wird, spielt es keine Rolle, wie viel es an Elektrolyten und Spurenmineralsalzen mit sich führt, denn wenn das Gehirn zu wenig Wasser bekommt, führt das auf jeden Fall zu dieser Art von chronischer Austrocknung. So gut wie jeder nimmt mit der Nahrung zu viel Fett auf, auch wenn wir das nicht unbedingt merken. Das allein macht das Blut bereits dickflüssiger, sodass Wasser und Glukose nicht in ausreichender Menge das Gehirn erreichen. Dein Blut kann auch dann dick werden, wenn du erstens
        nicht genug trinkst und ein Blut zweitens voller Adrenalin durch Kaffee und Kampf-oder-Flucht-Reaktionen ist und du dann auch noch eine träge oder gestaute Leber hast, die mit giftigen Metallen sowie anderen Giften und Schadstoffen und schließlich auch noch mit viralen und bakteriellen Abfallstoffen überlastet ist. Koffein und Adrenalin wirken entwässernd und machen es uns sicher nicht leichter, einen bestehenden chronischen Wassermangel zu überwinden. Verdicktes, zähes Blut kann dem Gehirn kaum
        genügend Glukose, Spurenmineralsalze, Elektrolyte und Sauerstoff bereit-stellen, sodass unsere Gehirnzellen bei chronischem Wassermangel schnell ins Defizit rutschen und wir uns in Richtung Burn-out bewegen.

        Deine Leber ist der beste Freund deines Gehirns

        Geht eine Beziehung zu Ende, leiden wir Herzschmerz. Ähnliches gilt für Vertrauensbruch, Betrug und traumatische Ereignisse. Damit wir das gut überstehen, setzt unser Gehirn große Anteile seiner Reserven ein, weil das schwierige oder traumatische Ereignis eine Art Gewitter erzeugt. Der Stress, dem dein Gehirn jetzt ausgesetzt ist, entzieht den Neurotransmittern Wasser, und viele verausgaben sich in diesem Prozess völlig. Für die Nervenbahnen wichtige Stoffe werden im Übermaß verbraucht, andere Stoffe wie Aminosäuren und Enzyme verbrannt. Ganz schnell werden jetzt auch Glukose, Glykogen, Elektrolyte und Spurenmineralstoffe verbraucht, und wenn dann auch noch ein Trauma zu verarbeiten ist, wissen wir nicht, wie wir unser Gehirn fit halten können. Wahrscheinlich unternehmen wir nichts, um seine Reserven aufzustocken, sondern strapazieren es eher noch weiter, weil wir uns nicht ausreichend ernähren, sondern lieber zu Kaffee, Schokolade, Eis, Pizza, Chips,

        Limonadengetränken, Sushi, Desserts und angeliefertem Essen greifen und uns damit auch noch eine Adrenalinflut bescheren.
        Unsere Leber ist unter anderem dazu da, für Krisenzeiten Notvorräte wichtiger Nährstoffe anzulegen – Mineralsalze, Elektrolyte, sekundäre Pflanzenstoffe, Gehirnhormone und mehr.
        Muss das Gehirn große Mengen seiner Reserven aufbrauchen, sollte die Leber einspringen und einen Schwall gespeicherter Nährstoffe ins Blut ausschütten, um das Gehirn zu versorgen.
        Dummerweise haben die Leute alle eine träge und gestaute Leber, und diese Notvorräte sind einfach nicht da.
        Und selbst wenn die Leber über Vorräte verfügt, werden die Betriebsstoffe des Gehirns doch schneller verheizt, als die Leber sie in Stresssituationen wie Beziehungskrisen oder anderen traumatischen Ereignissen nachliefern kann. Selbst unter günstigen Umständen dauert es seine Zeit, die Reserven des Gehirns wieder aufzustocken. Gerade in Zeiten der Erholung oder Genesung dient
        uns eine ausgepowerte, ausgepumpte Leber ganz bestimmt nicht.

        Wenn dein Gehirn wieder aufgebaut werden soll, mußt du erst einmal deine Leber regenerieren. Unser Gehirn kann nur stark sein, wenn die Leber es ist, und dazu müssen wir ihre gestaute Verfassung auflösen und ihre Vorräte auffüllen, damit sie in Krisenzeiten schnell reagieren und die Verluste des Gehirns

        zumindest teilweise kompensieren kann.

        Wir laufen ständig mit Defiziten herum, die ganze Menschheit befindet sich in einem Dauermangelzustand. Wir wachsen mit Nahrungsmitteln auf, die wir eigentlich nicht essen sollten, und auch als Erwachsene sind wir gehalten, Sachen zu essen, die nicht für Menschen bestimmt sind. Als Kinder und Erwachsene werden wir auf fettreiches Trostfutter und Anregungsmittel getrimmt, die nie für uns gedacht waren, zu denen wir jedoch ausgerechnet dann greifen, wenn wir vor dem Burn-out stehen. Das Erste, wonach viele greifen,

        wenn sie das Gefühl haben, dass etwas nicht richtig läuft – Streit,
        Gehirnnebel, unangenehme Gefühle oder Gedanken, Erschöpfungsgefühl hinter den Augen oder neurologische Fatigue im Gehirn –, sind Stimulanzien. Und wenn das Adrenalin-High dann einsetzt, etwa durch eine psychoaktive Suchtdroge wie Koffein oder durch irgendeins der Dramen, die das Leben so mit sich bringt,
        genehmigen sie sich fettreiches Trostfutter, das ebenfalls nie für
        unsere Ernährung vorgesehen war.
        Weshalb sind solche Nahrungsmittel nicht so harmlos, wie sie uns erscheinen? Weil sie nicht vorm Burn-out schützen, sondern ihn sogar anbahnen. Sie schützen nicht nur nicht, sondern sind für Betroffene sehr hinderlich, weil sie Leber und Gehirn ausbremsen.
        Trotzdem werden wir ermuntert, nach solchen Nahrungsmitteln zu greifen, um uns zu trösten oder zu betäuben oder eben durchpowern zu können.

        Unsere Leber soll eigentlich unser Nährstoffmagazin sein, in demwir auf sekundäre Pflanzenstoffe, antivirale und antibakterielleSubstanzen, Spurenmineralstoffe, Makromineralien, Enzyme, Hormone, Glukose und vieles mehr zugreifen können. Ist sie jedoch durch fettreiche Ernährung gestaut und träge geworden – und das gilt für minderwertige und hochwertige Fette gleichermaßen –, verliert sie ihre Fähigkeit, die vom Gehirn so unbedingt benötigten Nährstoffe zu erfassen, zu konvertieren, zu verarbeiten und zu methylieren. Kurz, fettreiche Ernährung ist einer der Gründe für unsere Nährstoffdefizite.

        Kampf-oder-Flucht-Situationen dezimieren deine Reserven

        Selbst wenn wichtige Nahrungsbestandteile das Gehirn erreichen und seine Speicher aufstocken, sodass es immer Zugriff auf stabilisierende Substanzen wie Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe hat, müssen wir doch noch an die Wirkung von Kampf-oder-Flucht-Situationen denken. Hohe Adrenalinbelastung ist

        nämlich von erheblichem Einfluss auf eingelagerte Gehirnnährstoffe.
        Große Adrenalinmengen können unser Gehirn überhitzen, und gut gefüllte Nährstoffspeicher schützen vor den schlimmen Folgen der ätzenden Wirkung von zu viel Adrenalin.
        Die Speicher, aus denen das Gehirn seinen Bedarf deckt, sind schwer gefüllt zu halten, wenn diese Reserven nicht nur für die alltägliche Arbeit eingesetzt werden – für Denken, Fühlen, Sprechen, Spielen, für unsere Aufgaben und Pflichten, für den ganz normalen Lebensvollzug und das Verfolgen unserer Träume –, sondern wir daraus auch noch in Kampf-oder-Flucht-Momenten schöpfen
        müssen. In schwierigen und herausfordernden Zeiten schütten unsere Nebennieren Adrenalin (oder Epinephrin) aus, das geschwind ins Gehirn gelangt. Adrenalin ist für schnelle Verbrennung da und wirkt mit dem elektrischen Geschehen im
        Gehirn so zusammen wie Benzin mit Feuer.
        Das Feuer deines Gehirns erhält dich am Leben. Es lässt dich schwierige Augenblicke durchstehen, schnelle Entscheidungen treffen und dich verteidigen. Aber wenn du immer solchen Situation ausgesetzt bist und das zu lange anhält, wird aller Nachschub, den dein Gehirn erreicht, gleich wieder verbraucht, und es bleibt nicht genug, um Reserven anzulegen. Die Eingänge gleichen die Verluste nicht aus.
        Kampf-oder-Flucht-Situationen sind keine Katastrophe, das Leben ist nun mal hart, und wir haben einiges durchzustehen. Das macht nichts, solange wir wissen, wie wir die Reserven unseres Gehirns aufstocken können. Oft geschieht aber das Gegenteil. Solange das Leben reibungslos seinen Gang geht und wir keine Hetze haben, nutzen wir diese Zeit oft nicht, um für unser Gehirn frische Reserven anzulegen. Lieber geben wir unseren Schwächen nach und frönen
        der Koffeinsucht, dem intermittierenden Fasten, hitzigen Aktivitäten
        (wie Hot Yoga und überlangen Saunagängen), extremer Abkühlung und schließlich Alkohol und Antidepressiva. Wir gönnen uns Nahrungsmittel und geben uns Aktivitäten hin, die unser Gehirn nicht unbedingt unterstützen. Koffeinhaltige Getränke wirken für sich allein stark dezimierend auf die Reserven unseres Gehirns. Koffein versetzt uns in einen künstlichen Krisenmodus, der Kampf-oder-Flucht-Situationen zu etwas Alltäglichem macht, selbst wenn eigentlich alles in Ordnung ist und seinen Gang geht. Das raubt unserem Gehirn nach und nach seine Nährstoffreserven.

        Erschwerende Begleitumstände

        Viele setzen alles daran, sich ihre Gesundheit zurückzuerobern. Doch selbst wenn sich jemand an die Grundanweisungen für natürliche Gesundheit hält und auf industriell verarbeitete Nahrungsmittel verzichtet, besteht die Gefahr, dass er oder sie in die Trendfalle tappt. In einer Welt, in der man mit

        Gesundheitsmaßnahmen immer nur Teilerfolge erzielt, ist man praktisch gezwungen, eine Modetheorie nach der anderen auszuprobieren und sich als Versuchskaninchen für im Ansatz falsche Hypothesen zur Verfügung zu stellen. Wenn das der Fall ist, wird es lange dauern, bis sich das Gehirn erholen kann, falls es überhaupt dazu kommt.
        Gehirn-Burn-out ist eine komplexe Angelegenheit, wie du dieser Folge entnehmen konntest. Bei vielen Menschen, die sich mit Gesundheitsstörungen plagen, liegen virale Entzündungen oder neurologische Fatigue vor. Außerdem bestehen bei ihnen Ablagerungen von giftigen Metallen und anderen Schadstoffen wie
        Lösungsmitteln, Lufterfrischern, Duftstoffen, Duftkerzen, Parfüms, Weichspülern, Wäscheparfüm, Bekleidungschemikalien und Glutamat im Gehirn, ganz zu schweigen von Koffeinsucht und Alkoholabhängigkeit.
        Wenn sich der Burn-out zu lange hinzieht, können sich depressive und Angstzustände damit verbinden. Manchmal erleben diese Menschen Depersonalisierung und Gehirnnebel, insbesondere dann, wenn Grundschädigungen durch giftige Metalle im Gehirn vorliegen, was bei so gut wie allen der Fall ist. Von der Menge, Zusammenstellung und Lokalisierung der giftigen Leicht-, Schwer-und Halbmetalle im Gehirn hängt es ab, welche Sonderform des Burn-outs die Betroffenen haben, beispielsweise Depression mit etwas Angst.
        Dann haben wir noch virale Entzündungen im Gehirn. Wenn leichte Entzündungen dieser Art vorliegen, gerät man schneller in den Burn- out, als wenn keine Viren zugegen sind. Ein Burn-out ist schlimm genug, aber wenn zusätzlich leichte virale Infektionen durch das EBV, Gürtelroseviren, Herpes-simplex-Viren, HHV-6, HHV-7 oder das Cytomegalovirus vorliegen, gerät man noch leichter in den Burn- out. Sind nämlich umgrenzte Gebiete von Gehirngewebe durch virale Neurotoxine entzündet, dämpft das die Neuronen, Neurotransmitter, Hirnnerven und endokrinen Drüsen des Gehirns und setzt sie unter Stress. Die Symptome und Beschwerden hängen davon ab, wo die Entzündung besonders stark ist. Außerdem hängt davon ab, welche Art von Burn-out der betroffene Mensch erlebt.

        Wenn das Gehirn durch Viren entzündet ist, werden größere Mengen an für das Gehirn nötigen Stoffen verbraucht, mehr als bei anderen Menschen ohne durch Neurotoxine verursachte Entzündungen. Das ist deshalb so, weil Neurotoxine die Neuronen anschwellen lassen, und ein geschwollenes Neuron verbraucht

        einfach mehr Versorgungsgüter, weil es ständig bemüht ist, sich selbst zu reparieren. Bei einer viral bedingten Gehirnentzündung benötigt man beispielsweise die doppelte Menge Glukose.
        Wenn man eine virale Gehirnentzündung hat und dann untaugliche
        Ernährungsratschläge bekommt, wird alles noch einmal so schwierig. Wird jetzt eine fettreiche Ernährung empfohlen, schränkt das die Sauerstoffversorgung des Gehirns ein, und Sauerstoff wäre notwendig, um die virale Entzündung einzudämmen und das Gehirngewebe durch Erzeugung neuer Gehirnzellen wieder in
        Ordnung zu bringen. Und wie gesagt, eine fettreiche Ernährung behindert die Aufnahme der Glukose in die Gehirnzellen.
        Hat man eine viral bedingte Entzündung und dazu giftige Metalle im
        Gehirn, heißt dies keineswegs, der Burn-out sei nicht mehr zu beheben. Man muss aber darauf achten, dass parallel die Viren eingedämmt werden und die Belastung mit giftigen Metallen reduziert wird. Bedenke jedoch, dass man mehr Zeit und Hilfe benötigen, wenn Komplikationen wie die genannten vorliegen.

        Unser wahres Ich wiederherstellen

        Vielleicht denken wir, bei einem Burn-out sei es wichtig, unsere Gedanken in den Griff zu bekommen. Jetzt, so die Annahme, kommt es vor allem darauf an, die Gehirnströme in den Nervenbahnen mit positiven Gedanken und Meditation zu steuern. Das kann tatsächlich hilfreich sein. Aber wenn die physischen Funktionen unseres Gehirns lückenhaft sind, fällt es uns schwer, zu meditieren oder kreative, positive, produktive und glückliche Gedanken zu fassen und unsere Ziele und Träume zu verwirklichen. Viele Menschen mit dem Burn-out, die ratlos nach den Ursachen fragen und nicht wissen, wie sie dieses und andere Symptome heilen können, versuchen es mit solchen mentalen Übungen und hoffen, sich so von ihren körperlichen und psychischen Nöten befreien zu können.

        Mentale Praktiken reichen aber für sich allein nicht sehr weit. Um

        anhaltende Erleichterung zu finden, müssen wir uns um Schwächen auf dem Gebiet von Angebot und Nachfrage kümmern und dafür sorgen, dass der Verbrauch an Versorgungsgütern fürs Gehirn nicht höher ist als die Nachlieferung.

        Die körperlichen Ursachen der Burn-out-Problematik müssen beseitigt werden: Unsere Neurotransmitter sind geschwächt und leiden unter Wassermangel, unsere Neuronen sind atrophiert, die elektrischen Impulse sind gedämpft, unser Gehirn schwimmt praktisch in Säure, und unsere Glukosereserven nehmen rapide ab.

        Dadurch wird es sehr schwer, unser Denken und Fühlen durch Selbstfürsorge, Liebe, positives, kreatives Denken, Neuausrichtung unserer Denkmuster und die Ausschaltung von Triggersituationen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Unsere Schwierigkeiten und Kämpfe haben nämlich immer einen körperlichen Anteil.
        Die besten Meditationen finden in einem Gehirn statt, das mit allem Notwendigen optimal versorgt ist: mit Elektrolyten, Spurenmineralsalzen, Glukose, Vitamin-B12-Reserven, leitfähigen Neurotransmittern, starken Neuronen von der richtigen Größe und lebhaftem elektrischem Impulsgeschehen. Wichtig ist außerdem, dass kaum giftige Leicht-, Schwer- und Halbmetalle, Duftstoffe,
        Glutamat, Koffein und Alkohol vorhanden sind. Dann kann der nachhaltige Umbau von Denkmustern gelingen, dann können wir unsere Auslöser abschalten und uns auf ein Dasein im gegenwärtigen Augenblick einstimmen. Dauerhafte gedankliche
        Klarheit und Produktivität kann nur mit der richtigen Versorgung des
        Gehirns gelingen.

        Wenn man mit Gehirn-Burn-out lebt und zudem die Voraussetzungen für die Gesundheit des Gehirns fehlen, tut man sich schwer, ein ungesundes Denkmuster zu korrigieren. Die Korrektur hält nicht, sie wird diesem Menschen nicht zu eigen. Deswegen haben es Betroffene so schwer, zu meditieren, bei einer

        Sache zu bleiben oder an sich zu glauben.
        Du liest richtig: Wenn die wesentlichen Spurenmineralstoffe in unserem Gehirn vorhanden sind, unterstützen sie unseren Glauben an uns selbst.
        Wenn jemand unleidlich, reizbar und übermüdet ist, sich nicht wohlfühlt oder nicht ganz auf dem Damm ist, weil er oder sie sich mit etwas plagt und
        erschöpft ist und du diesen Menschen dann irgendwie provozierst, wird es zu einer mehr oder weniger heftigen Reaktion kommen. Man wird mit solchen Auslösern viel leichter fertig, wenn man einigermaßen in sich gefestigt ist, nicht übermüdet und nicht reizbar, wenn man sich vital fühlt und klar denken kann, weil für die Bedürfnisse des Gehirns gesorgt ist und auch keine Adrenalin- oder Koffeinsucht oder Ähnliches besteht. Kann man klar denken und
        kommt dann ein Auslöser daher, wird man vielleicht erleben, dass alles sofort vergeben und vergessen ist, oder die Person klopft einem sogar auf die Schulter und sagt: »Macht nichts, ich kann das voll verstehen.«

        Gehirn-Burn-out ruft manchmal Eigenschaften in uns wach, die eigentlich gar nicht zu uns gehören. Wir sind dann nicht wiederzuerkennen, wir sind nicht mehr wir selbst. Gehirn-Burn-out zwingt uns in die Knie, lässt uns an uns selbst zweifeln, stellt infrage, ob wir ein guter Mensch sind, lässt uns an unserem Tun zweifeln, am Sinn unseres Daseins. Das heißt nicht, dass du ein schwacher Mensch wärst. Du hast den Burn-out nicht durch dein Denken

        herbeigeführt. Er ist körperlicher Natur.
        Es gibt Muster, die bei Gehirn-Burn-out immer deutlicher hervortreten können: Wir ereifern uns zu schnell, wir werden hitzköpfig, wir sind fassungslos, wir rasten aus, wir bekommen Wutanfälle. Unsere Hirnmaschine läuft schnell heiß, und da fehlt dann nicht mehr viel, bis sie Feuer fängt. In dieser geschwächten
        Verfassung erreichen uns alle von außen kommenden Einflüsse anders und werden anders verarbeitet, weil das Gehirn kaum noch Reserven hat. Beim geringsten Anlass lodert das Feuer auf, und man reagiert heftig, auch wenn man das nicht unbedingt zeigt. Innerlich, im Gehirn, reagiert man. Es entsteht ein Schwelbrand, der nicht mehr ganz aufhört. Geschieht das immer wieder, wenn dir
        etwas gegen den Strich geht, so bildet sich ein Muster, ein durch den
        Burn-out – nicht durch dich selbst – bedingtes Muster, das von schlechter Versorgung des Gehirns zeugt. Jemand macht: »Buh«, und du zuckst zusammen. Dein Gehirn zuckt zusammen. So kann ein Muster der Überhitzung entstehen, in dessen Feuer die Notvorräte des Gehirns ganz schnell verbrennen.

        Das elektrische Geschehen ist ein ganz wesentlicher Aspekt unseres Gehirns. Es

        entsteht durch das Zusammenwirken zweier übernatürlicher Kräfte, von denen eine ihre Energie aus dem Äther bezieht und die andere aus unserer Seele. Dazu haben wir noch eine körperliche Komponente, und die liegt in der von Anfang an bestehenden Programmierung von Herz und Gehirn auf ein gedeihliches,
        lebenswertes Leben. Daraus bezieht unser Gehirn seine Lebenskraft, und das macht seine Funktionsweise aus.

        Wenn du nun erkannt hast, daß du etwas tun kannst und mußt, vor allem die Gifte eleminieren und die richtigen Nahrungsergänzungen zu dir nehmen solltest, dann ist deine Zeit nun reif für meinen Onlinekurs "Natürliche Entgiftung". Du findest mehr Informationen dazu auf meiner Website wagnernicole.de unter Angebote.

        Das ist tatsächlich eine 1:1 Begleitung durch mich. Ich schaue mir dann auch direkt an, welche Beschwerden und Krankheiten du hast, welche Nahrungsergänzungsmittel du einnimmst, und wo noch Anpassungsbedarf besteht. Die Plätze sind, logischerweise, begrenzt, da mein Tag auch nur 24 Std. hat. also beeile dich und sichere dir deinen Platz.

        Bis bald, bleibe oder werde gesund.

        1 hr 2 min
      7. Papaya bei Magen-und Darmstörungen I Podcast #74
        Die verdauungsfördernden Eigenschaften der Papaya sind unübertroffen

        Diese Informationen sind u.a. von Anthony William

        Die Papaya findet im Supermarkt meist nicht viel Beachtung. Die Leute wissen nicht, auf was sie verzichten, wenn sie diese Frucht links liegen lassen. Bei Magen- oder Darmstörungen beispielsweise gibt es kaum etwas Besseres als Papayas. Sie helfen bei Dickdarmentzündung, Morbus Crohn, Reizdarmsyndrom,

        Geschwüren, Divertikulitis, Magenschleimhautentzündung, Bauchkrämpfen, Leberkrankheiten und Bauchspeicheldrüsenentzündung. Sie töten H. pylori, C. difficile, E.coli und andere schädliche Bakterien sowie Parasiten ab, auch
        Würmer. Papayas sind bei Fehlbesiedelung des Dünndarms die ideale Heilnahrung.

        Die verdauungsfördernden Eigenschaften der Papaya sind unübertroffen. Die Frucht enthält über fünfhundert noch unentdeckte Verdauungsenzyme, die unsere Bauchspeicheldrüse unterstützen, die Darmwände wiederherstellen, Entzündungen abklingen lassen und die Entstehung von Narbengewebe verhindern. Die Aminosäuren der Papaya verbinden sich mit ihren Enzymen zu wissenschaftlich noch nicht erfassten virenhemmenden Pflanzenstoffen. Außerdem enthalten die Früchte hochwirksame und ebenfalls noch unbekannte Koenzyme, die das Milieu im

        Verdauungstrakt basischer machen.

        Wenn du dir etwas gegen Darmträgheit wünschst, sind Papayas das Richtige für dich. Bei Bauchschmerzen und entzündeter Darmschleimhaut beruhigen Papayas die gereizten Nervenenden in dieser Region. Wenn jemand beim Fasten oder wegen Anorexie oder einer schweren Erkrankung einige Zeit nichts gegessen hat,

        sind Papayas aus dem Mixer bestens für die Umgewöhnung auf
        Nahrungsaufnahme geeignet, weil sie kalorienreich, nahrhaft und leicht verdaulich sind. Auch bei der Haut wirkt die Papaya Wunder. Mit ihren Vitaminen, Mineralien und vor allem den Carotinoiden reduziert sie die
        Faltenbildung und ist überhaupt ein Jungbrunnen für die Haut. Sie
        lässt die Haut nicht nur wieder strahlen, sondern kann auch Ekzeme, Psoriasis und Akne heilen.

        Seelische Unterstützung

        Miesepetrigkeit ist mit Papaya schnell behoben, bei dir selbst ebenso wie bei den Menschen in deiner Umgebung. Für den Fall, dass du ungeduldig oder unleidlich wirst oder einfach schlecht drauf bist, solltest du eine Papaya griffbereit halten. Papayas hauchen uns Licht ein, verdrängen das Dunkle und vertreiben alles, was sich an Urteilen, Groll und Frust in uns angestaut hat.

        Spirituelle Aufgabe

        Der Papayabaum macht keinen besonders stabilen Eindruck, und doch bringt er diese schweren Früchte in großer Fülle hervor. Man stellt sich da eine fast übernatürliche Willenskraft vor, die wild entschlossen ist, sich gegen die Schwerkraft durchzusetzen. Der Baum scheint uns zu sagen, dass auch wir unsere scheinbaren Schwächen überwinden können, wenn wir uns in den Dienst einer

        guten Sache stellen. Unser Äußeres zählt dabei wenig; was wir erreichen können, hängt von unserem wahren, tieferen Ich ab.

        Jede Papaya enthält ein verborgenes Heilwissen, das unser Körper

        beim Verzehr sofort erkennt und umsetzt. Es kommt einer körperlichen Erneuerung gleich, die uns heilt und das Beste aus uns hervorholt. Papayabäume und ihre Früchte lassen uns wissen, dass es für Heilung und Wachstum keine Grenzen gibt. Krankheiten und körperliche Einschränkungen können uns nicht aufhalten. Alles, was zuerst unmöglich erscheint, lässt sich schließlich doch
        bewerkstelligen.

        3 Tipps

        1. TIP: Iß bei Darmträgheit täglich eine halbe Papaya.
        2. TIP: Kaufe möglichst keine Papayas, die aus Hawaii stammt und daher mit gentechnisch veränderten Organismen kontaminiert sein können.
        3. TIP: Wenn du eine leichte Schärfe magst iß ein paar Kerne zusammen mit dem Fruchtfleisch. Ein paar dieser Kerne pro Woche begünstigen die Vertreibung von
        4. Parasiten. Sehr gut zur Wiederherstellung der Darmgesundheit ist ein im Mixer zubereiteter Trunk aus Papaya und entsaftetem Staudensellerie.

          Papaya-Fruchtschale

          Ergibt 2 Portionen

          6 Tassen Papaya- Würfel

          4 entsteinte Datteln
          2 Tassen Himbeeren
          1 Tasse gewürfelte Mango
          1 Banane in Scheiben
          1 EL Kokosraspel
          1 EL frische Minze, fein gehackt
          etwas Limettensaft

          Papaya, Datteln und eine Tasse Himbeeren im Mixer zu einem Smoothie verarbeiten und auf zwei Schalen verteilen. Mangowürfel, Bananenscheiben und die restlichen Himbeeren darauf verteilen. Zum Schluss mit

          Kokosraspeln und Minze bestreuen und mit ein paar Spritzern Limette abrunden.

          Wenn du gemeinsam mit unseren tollen Lebensmitteln entgiften möchtest, dann ist mein Kurs "Natürliche Entgiftung" genau das Richtige für dich. Mit der natürlichen Entgiftung entgiftest du eben natürlich, ohne Produkteinnahme. Erlebe mit diesem Kurs, wie du die Gifte, die dich in deinem Leben behindern du selbst und gesund zu sein, eleminieren kannst. Du findest mehr Informationen dazu auf meiner Website wagnernicole.de unter Angebote.

          Bis bald, bleib oder werde gesund.

          10 min
        5. Auch du bist süchtig I Das Suchtgehirn I Podcast #73
          Es geht nicht nur um die "harten Drogen"

          Heute möchte ich wieder einmal über unser Gehirn reden.

          Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

          Du hast z.B. ein

          1.elektrostatisches Gehirn
          2.ein Legierungsgehirn
          3.ein virales Gehirn
          4.ein emotionales Gehirn
          5.entzündete Hirnnerven
          6.ein ausgebranntes Mangelgehirn
          7.ein Suchtgehirn
          8.ein saures Gehirn

          Heute geht es um das Suchtgehirn.

          Beim Gedanken an Sucht fällt uns gleich die Epidemie der opiumartigen Suchtmittel, der Straßendrogen und des Alkohols ein und dann die Beratungs-Hotlines, die Rehabilitationsmaßnahmen, die anonymen Programme zur Entwöhnung und Genesung.

          Vielleicht denken wir auch an Leute, die sich mit ihrer Sucht selbst
          finanziell ruiniert haben. Wir sehen den ganzen Aufruhr, den sie in ihrem eigenen Leben und dem ihrer Lieben anrichten. Zu den Ursachen gibt es eine Menge von Theorien: schwierige Jugend, Fehlverhalten, Druck im Kreis der Gleichaltrigen, schlechter Umgang. Inzwischen sind auch die Gene im Gespräch und die Idee, dass Süchtige irgendwie mit einem Sucht-Gen geboren werden.
          Immer wenn die Gene zum Sündenbock gemacht werden, ist es klug, sich eine gewisse gesunde Skepsis zu bewahren. Gen-Theorien werden gern mit oft zweifelhaften Studien untermauert und sind eine billige Ausflucht, mit welcher der Eindruck erweckt werden soll, mit den betroffenen Menschen sei etwas grundsätzlich nicht in Ordnung. Im Grunde sagen sie aber: »Wir wissen nicht, was hier los ist.«

          Solche genetischen Theorien scheinen zu besagen, dass Sucht bei den Betroffenen etwas Schicksalhaftes ist, man nichts dagegen tun kann und es wenig Sinn hat, sich freikämpfen zu wollen, weil dieses Thema nun mal in der DNA fixiert ist. Mache dir bitte ganz klar, dass genetisch bedingte Sucht eine unbewiesene Theorie ist und nicht etwa ein nüchterner wissenschaftlicher Befund oder gar ein Durchbruch.

          Sucht geht tiefer, und all diese Erklärungsversuche reichen dort nicht hin. Sucht ist auch viel weiter verbreitet, als bekannt ist. Sucht geht über Fentanyl, Heroin, Kokain, Alkohol, Medikamente und Zigaretten hinaus. Wir alle haben tief in uns ein Suchtpotenzial.

          Wenn du meinst, du bist immun dagegen, machst du dir vielleicht etwas vor. Ich rede hier nicht einfach von Alkohol und Drogen. Sucht kommt auf allen Ebenen, in allen Gesellschaftsschichten und jeder Lebensform vor. »Wir alle haben
          unsere Schwächen«, heißt es oft. Das trifft mehr zu, als uns bewusst
          ist.

          Sucht kann etwas so Einfaches sein wie der gewohnheitsmäßige Verzehr bestimmter Nahrungsmittel oder Gerichte. Sucht kann auch darin bestehen, dass du etwas vortäuschst, was dir nicht guttut. Du kannst gerätesüchtig sein – süchtig nach Handys und dergleichen. Du kannst fernsehsüchtig sein. Du kannst nach Autofahren süchtig sein, du kannst streitsüchtig sein. Deine Sucht

          könnte darin bestehen, im Internet toxische Meinungen zum Besten
          zu geben. Trainingssucht ist eine sehr reale Sache. Kauf- und Adrenalinsucht ebenfalls – Seilrutschen, Paragliding, Bungee-Jumping und so weiter.

          Man kann süchtig danach sein, den ganzen Tag aus dem Fenster zu schauen und zu verfolgen, was sich in der Nachbarschaft tut. Du kannst süchtig danach sein, bis tief in die Nacht oder sogar die ganze Nacht wach zu bleiben, um sich dann einzureden, du bist dann einfach produktiver, weil die Welt so still ist.

          Sammelleidenschaft – Haustiere, Antiquitäten oder sonst etwas – kann zur Sucht werden, weil die Sammlung ja nie vollständig wird. Sammelsucht hat viele Spielarten und kann auch Objekte betreffen, die eigentlich weggeworfen gehören. Du kannst ordnungssüchtig sein, und das mag so tief gehen, dass alles genau an seinem Platz sein muss und du es nicht erträgst, wenn irgendeine Kleinigkeit nicht genau da liegt, wo sie deiner Meinung nach hingehört.

          Dann die schon etwas bedenklicheren Süchte wie zum Beispiel nach Koffein. Koffein findet sich nicht nur in Kaffee, Schwarz- und Kombucha-Tee, sondern auch in Schokolade, Kakao, Matcha- und Grüntee. Bei manchen beherrscht das Koffein den ganzen Tag, und es fällt ihnen nicht unbedingt auf. Es gilt als ganz normal, um die Tagesmitte ein bisschen »den Tatterich« zu bekommen, wenn die Morgendosis Koffein sich verbraucht hat und man prompt zur nachmittäglichen Auffrischung greift. Koffein ist ein allgemein akzeptiertes und normales Suchtmittel, das man nicht infrage zu stellen hat, auch wenn es ernsthafte Beschwerden nach sich ziehen kann. Wir sprechen scherzhaft von unserer Koffeinsucht: »Meinen Morgenkaffee macht mir daheim keiner streitig.« Von der Realität, nämlich dass Koffein eine psychoaktive Droge ist, wird selten gesprochen.

          Sexsucht, Spielsucht und viel zu schnelles Fahren auf öffentlichen

          Straßen gehören zu den wirklich ernsten Süchten. Man kann nach Duftkerzen, Lufterfrischern und Parfüms süchtig sein, und auch die sind der Gesundheit sehr abträglich, vor allem wenn es sich um künstliche Duftstoffe handelt. Solche Düfte werden von Chemieunternehmen so kreiert, dass sie Suchtpotenzial besitzen und man dem Drang, sie zu kaufen, nur mit Mühe widerstehen kann,
          was dazu führt, dass wir uns und unsere Umgebung immer wieder
          mit diesen Chemieprodukten traktieren.

          Aber nicht alle Süchte sind negativ. Es gibt auch wertvolle Süchte, etwa wenn du süchtig nach ausreichendem Nachtschlaf bist. Du kannst auch süchtig nach gesunden Hobbys sein. Du kannst süchtig nach Aufenthalten in der Natur sein. Unsere Suchtveranlagung kann uns, wie wir am Ende dieser Folge feststellen werden, auch unterstützen. Aber was ist mit Süchten, die uns nicht fördern? Unsere Suchtveranlagung kann ganz schnell ungesund werden, wenn wir

          nicht wissen, wodurch ernste, gefährliche und destruktive Süchte entstehen.

          Sucht und ihre Geschichte

          Früher dachte man, Sucht bestünde einfach darin, dass jemand eine bestimmte Substanz missbraucht. Vor allem illegalen Substanzen wurde ein hohes Suchtpotenzial nachgesagt. An zweiter Stelle standen verschreibungspflichtige Medikamente wie zum Beispiel Schmerzmittel, die Opiumderivate enthalten und deshalb als suchterzeugend gelten. Vielen, die Schmerzen litten und bei denen

          den Medizinern aus mangelnder Kenntnis chronischer Krankheiten nichts Besseres einfiel, als ihnen Opiate zu verabreichen, ist es so ergangen. Es lag nicht an diesen Menschen, doch oft wurde es so gesehen.

          Wir haben wahrlich lange gebraucht, um auch nur zu erkennen, dass Alkoholmissbrauch eine Sucht ist. Eigentlich möchten wir es auch jetzt noch nicht wissen. Wenn du trinkst, folgt daraus nicht selbstverständlich, dass das von anderen als Alkoholismus gesehen wird. Erst wenn man wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen ist oder auf einer Parkbank aufwacht und sich schier endlos erbricht oder mehrmals als Notfall eingeliefert worden ist, wird vielleicht

          jemand sagen: »Hör mal, könnte es sein, dass du süchtig bist?«

          Alkohol ist so selbstverständlich und so beliebt, dass alle Schuldzuweisungen praktisch an ihm abprallen, bis der Zusammenhang wirklich nicht mehr zu leugnen ist. Oft ist es so, dass man erst aufhorcht und sich ein Entwöhnungsprogramm verordnet, wenn man sein Leben oder das Leben anderer bereits schwer beschädigt hat. Die Bezeichnungen »Sucht« und »Alkoholismus« sparen wir uns für diese Extremsituationen auf.

          Jeder versucht erst einmal, sich mit allen möglichen Ausflüchten durchzumogeln: dass man ja nur in Gesellschaft trinke, nur mit Freunden, nur am Wochenende oder nur ein Gläschen am Abend.

          Aber beim Alkohol ist das alles schon Sucht, und das liegt an seiner
          besonderen Wirkung auf unseren Körper. Am Alkohol ist sehr deutlich zu erkennen, wie weniger auffällige Süchte vom gesellschaftlichen Konsens gedeckt werden. Es war schon immer so, dass wir mit Sucht nicht in Verbindung
          gebracht werden wollten. Die Schuld wurde immer bei den Süchtigen selbst gesehen – sie seien willensschwach oder sonst irgendwie geistig minderbemittelt. Mitgefühl war auffallend spärlich vertreten.

          Umso mehr ist vom Willen die Rede. Wenn sich jemand mit Drogen- oder Alkoholmissbrauch, mit Spiel- oder Kaufsucht herumplagt, stehen wir da und fragen uns: »Also, was machen wir jetzt mit dem?« Oder: »Wie kriegen wir die wieder hin?« Denn liegt da nicht ganz offensichtlich eine Schwäche vor? Süchtige werden vielfach als uneinsichtig, wenn nicht gar als Realitätsverweigerer angesehen. Auch Dummheit wird gelegentlich vermutet. Aber es stimmt einfach nicht, dass Menschen, die in eine Sucht hineingeraten, schwach oder dumm sind. Auch intelligente Menschen werden süchtig. Außerdem ist jeder intelligent.

          Neuerdings wird Sucht als Krankheit anerkannt, und das kommt der Wahrheit schon näher. Diese Wahrheit besteht darin, dass im Gehirn etwas vor sich geht, was erklärt, wie manche Substanzen und Aktivitäten eine Abhängigkeit entstehen lassen. Diese Gehirnreaktion macht verständlich, wie jemand überhaupt dazu

          kommt, sich auf süchtig machende Substanzen und Aktivitäten
          einzulassen.

          Niemand weiß wirklich, was im Gehirn für die Entstehung von Süchten verantwortlich ist. Von einer Krankheit zu sprechen, heißt noch nicht, dass wir verstehen, was da vor sich geht. Den Status einer Krankheit haben Süchte nur bekommen, weil sie eine so starke Wiederholungstendenz zeigen. Man beobachtet einen Drang zu immer wieder dem gleichen selbstschädigenden Verhalten. Wenn eine Sucht erkennbar destruktiv ist, aber die meisten Menschen ihr nicht in auffälliger Weise verfallen sind, lassen wir sie als Krankheit

          gelten. Alkohol liegt in diesem Schwellenbereich. Große Anteile der
          Bevölkerung sprechen ihm zu, aber erst wenn jemand sein Leben damit zerstört, ist von der Krankheit des Alkoholismus die Rede.

          Nicht jeder ist auf Kokain, Heroin, LSD oder anderen Drogen. Nicht jeder konsumiert psychedelische Pilze. Es sind sogar vergleichsweise wenige, die sich auf so etwas einlassen, weshalb wir hier gut nachverfolgen können, wie jemand in die Sucht abgleitet. Wir erkennen eine klare Tendenz, nach einem Entzug in den Substanzmissbrauch zurückzufallen. In solchen Fällen sprechen wir dann von einer Krankheit. Bei manchen Substanzen gibt es keine Grauzone der Art, dass man nur am Wochenende ein bisschen Heroin nimmt oder sich am Abend »ein Gläschen Heroin« genehmigt. Mit einer Droge wie Heroin gerät man nämlich schnell in diesen destruktiven Strudel, der keinen Zweifel mehr lässt, dass es sich um eine Sucht handelt.

          Bei Alkohol geht das nicht so schnell, aber es handelt sich doch um ein Suchtmittel, dessen Missbrauch schlimme Folgen haben kann.
          Doch bis dahin hält man sich in einer Grauzone auf. Vielleicht trinkt
          man jeden Abend ein Glas Wein und erkennt daran nichts Krankhaftes. Alkohol gehört nach allgemeinem Verständnis einfach dazu und steht deshalb sozusagen unter Schutz. Jeder trinkt Alkohol, und wir möchten das einfach nicht als problematisch sehen.
          Erst wenn wir mehrmals angetrunken im Straßenverkehr erwischt worden sind, dabei sogar jemanden verletzt haben, als gewalttätig aufgefallen sind oder wenn sich Angehörige oder Freunde von uns abwenden – erst dann entschließen wir uns endlich zum Entzug und sehen dann zu, dass wir trocken bleiben und unser Leben wieder auf die Reihe bekommen. Und wenn wir dann doch wieder mit einer Flasche auf der Parkbank landen, dann erst gilt unsere Sucht als
          Krankheit.

          Es hat lange genug gedauert, bis wir es auch nur so weit gebracht haben, dass wir von Krankheit und nicht einfach von Willensschwäche oder moralischem Versagen sprechen. In solchen extremen Fällen erkennen wir, dass es sich um Muster handelt, um irgendwie mit dem Gehirn verknüpftes Suchtverhalten – aber auch dann wissen wir längst noch nicht alles.

          Was Sucht wirklich ist

          Für eine Suchtanfälligkeit gibt es im Wesentlichen vier Ursachen:

          1. giftige Leicht-, Schwer- und Halbmetalle sowie weitere
          2. mitwirkende Hirntäuscher,
          3. Defizite im Gehirn, vor allem Mangeln an Glukose, Glykogen
          4. und Spurenmineralstoffen,
          5. seelische Verletzungen in jungen Jahren oder auch später,
          6. früher Kontakt mit Koffein (bereits im Mutterleib oder als
          7. Säugling, Kleinkind und Kind).

            Je nach den Umständen kann nur einer dieser Faktoren vorliegen, oder es handelt sich um irgendeine Kombination. Giftige Metalle im Gehirn beispielsweise können für sich allein eine Suchtbereitschaft erzeugen, selbst bei Menschen, die wohlbehütet und bestens versorgt aufgewachsen sind. Bei anderen liegen zusätzlich Nährstoffmängel oder seelische Verletzungen vor, und diese lassen eine charakteristische Suchtbereitschaft entstehen.

            Giftige Metalle

            …sind ein gewichtiger Faktor für die Entstehung von Substanzmissbrauch und anderen Formen der Sucht.

            Halten wir fest, dass es sich bei den vier genannten Ursachen um die Hauptgründe für die Entstehung von Süchten handelt – verantwortlich für die meisten Fälle von Sucht. Früher Kontakt mit Drogen und Alkohol kann Suchtverhalten auslösen. Schon geringfügiger Alkoholkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit kann den Weg dafür bahnen. Da diese Risiken jedoch inzwischen den meisten bekannt sind, kommen sie als Suchtauslöser nicht mehr sehr häufig vor. Schwangere und stillende Frauen sprechen aber immer noch gern anderen bedenklichen Substanzen wie Schokolade, Grüntee und sogar Kaffee zu. Kinder bekommen außerdem immer wieder Schokolade. Deswegen betrachten wir in diesem Kapitel das Koffein als einen der vier besonders häufig gegebenen Gründe für die Entstehung von Süchten.
            Es gibt bei allen diesen Ursachen – giftige Metalle und andere Hirntäuscher, Defizite, seelische Verletzungen und Koffein – eine verbindende Gemeinsamkeit, die jeden von uns betrifft, unabhängig von Art und Ausmaß der Sucht. Diese Gemeinsamkeit ist das Adrenalin.

            Adrenalin und Sucht

            Die Rolle des Adrenalins ist von zentraler Bedeutung für das Verständnis des Suchtgeschehens. Bei jeder Art von Sucht sind wir im Grunde süchtig nach dem Adrenalin, das im Zusammenhang damit ausgeschüttet wird.

            Sehen wir uns das einmal an. Wir beginnen mit der ersten der vier großen Suchtursachen, mit den giftigen Leicht-, Schwer- und Halbmetallen und anderen Hirntäuschern.

            Adrenalin im Zusammenhang mit giftigen Metallen und anderen Hirntäuschern

            So gut wie jeder läuft heute mit einer Giftmetallbelastung des Gehirns herum. Manche sind nur leicht belastet, andere stark.

            Gelangt jetzt Adrenalin ins Gehirngewebe, ist das eine Art Gegengift, das die Wirkung der toxischen Leicht-, Schwer- und Halbmetalle teilweise aufhebt, weil die elektrischen Signale unter seinem Einfluss leichter ihren Weg durch die Metalle und um sie herum finden; außerdem wirkt das Adrenalin vorübergehend infektionshemmend in den Hirnarealen, in denen die Giftmetalle Entzündungen schüren.
            Wenn wir also etwas zu uns nehmen, was eine vermehrte Adrenalinausschüttung nach sich zieht, erleben wir eine Phase der Erleichterung von der Wirkung der giftigen Metalle in unserem Gehirn, und anschließend möchten wir immer wieder nach dieser Substanz greifen, die den Adrenalinschwall auslöst. Vergessen wir aber nicht, dass diese Metalle nicht die einzigen Giftstoffe in unserem Gehirn sind. Das Gehirn kann regelrecht von allen möglichen Schadstoffen durchseucht sein. Das können daneben alle möglichen Chemiegifte, Säuren und Kunststoffe sein, außerdem Strahlungsrückstände und andere Hirntäuscher, die sich
            im Gehirn herumtreiben und einnisten. Überdies schaffen Glutamat-, Kalzium- und Salzablagerungen kristalline Gebilde im Gehirn, die das elektrische Geschehen ganz erheblich behindern. Da kann sich das Adrenalin wie eine willkommene Verschnaufpause von der Giftüberlastung anfühlen. Auch hier entfaltet das Adrenalin eine Art Antidotwirkung, weil es elektrische Leitungshindernisse überbrückt und vorübergehend leichte Entzündungs-erscheinungen abmildert.
            Letztlich erzeugt also die Überlastung mit Giftstoffen die Anfälligkeit
            für Süchte, und je weniger Giftstoffe im Gehirn vorhanden sind, desto geringer ist diese Anfälligkeit.
            Es gibt deutlich sichtbare, aber auch ganz unauffällige Suchterscheinungen, die einen plötzlichen Adrenalinausstoß nach sich ziehen. Bei manchen Leuten handelt es sich da ganz einfach um Substanzmissbrauch, während andere geradezu süchtig nach Streit und Konfrontation sind, durch die sie sich selbst gefährden und sich in der Folge ihren Adrenalinkick verschaffen. Viele »behandeln« ihre leichte Gehirnentzündung, ihre Ängste und Depressionen, die
            durch giftige Metalle entstehen, mit Sport, ohne sich des Zusammenhangs bewusst zu sein. Das infolge der Anstrengung ausgeschüttete Adrenalin verschafft ihnen vorübergehend Erleichterung. So kann sich eine regelrechte Trainingssucht entwickeln.

            Manche sind gesundheitlich so stark beeinträchtigt, dass sie gar nicht viel Sport treiben können. Ihnen fehlt das Trainingsadrenalin, mit dem sich die Auswirkungen giftiger Metalle auf das Gehirn abfedern lassen. Aber auch wenn die Möglichkeit uneingeschränkt besteht, merkt man bald, dass die Sache ihre Grenzen hat. Man kann nicht ununterbrochen trainieren, um sich die Angst oder

            Depression vom Leib zu halten. Dann greift man gern zu Kaffee, um gezielt oder unwissentlich die Adrenalinausschüttung zu pushen – mitunter wird sogar vor dem Work-out Kaffee getrunken.
            Unabhängig davon, mit welchen Substanzen oder Aktivitäten man sich sein Adrenalin-High verschafft, um für eine Weile die Wirkung giftiger Metalle und anderer Toxine im Gehirn nicht mehr so zu spüren, ist es so, dass niemand weiß, was da vor sich geht. Vom Grad der Belastung hängt es unter anderem ab, wie extrem die Sucht wird und wie stark man sich an Adrenalin als Überbrückungshilfe hält.

            Adrenalin und Mangelzustände

            Wenn unser Gehirn außerdem Mangel an wichtigen Versorgungsgütern leidet, haben wir erst recht Anlass, uns mit Adrenalin Erleichterung zu verschaffen und über das Defizit hinweghelfen zu lassen. Unterversorgung des Gehirns ist bei der

            heutigen Ernährungsweise und Schadstoffbelastung die Norm. Wenn wir Tag für Tag mit zu wenig Glukose, Glykogen und Spurenmineralsalzen im Gehirn leben müssen, rächt sich das, vor allem wenn dann auch noch Aminosäuren und Gehirnhormone fehlen. Niemand fordert uns dazu auf, für genügend Glukose und
            Glykogen zu sorgen und unseren Neurotransmittern Spurenmineralstoffe aus Quellen wie Selleriesaft und Blattgemüse zuzuführen. Stattdessen gibt es die Standardernährung mit zu viel Fett und Eiweiß, und das bedeutet wieder mal, dass wir unwissentlich auf Adrenalinausschüttung als Ersatz für den dringend
            benötigten Nachschub fürs Gehirn aus sind. Auf diesem Wege erzeugen Mangelzustände des Gehirns eine gewisse Anfälligkeit für Suchtimpulse, weil wir nach allem greifen, was diese Adrenalinschwemme auslöst, die uns über Versorgungslücken hinweghilft.

            Im Übrigen stellt eine fettreiche Ernährung in sich selbst eine Sucht

            dar. Immer wenn wir Fett zu uns nehmen, schütten unsere Nebennieren einen speziellen Adrenalinmix aus, damit unser Herz leichter mit dem verdickten Blut zurechtkommt. Adrenalin ist außerdem auch ein Blutverdünner, und das ist der Grund dafür, dass wir uns beim Verzehr fettreicher Speisen oft so gut fühlen. Das hält aber nicht vor. Die Wohlfühlaugenblicke vergehen, und dann
            brauchen wir wieder Fett für den nächsten Moment des Behagens. Insofern sind Fette eigentlich süchtig machend und außerdem die wahre Ursache der Zuckersucht.

            Adrenalin und seelische Verletzungen

            Seelische Traumata können in den emotionalen Zentren des Gehirns Narben entstehen lassen, die dann zu Hindernissen werden. Außerdem kann es zu Entzündungen in den Blutgefäßen kommen, die zu Stauungen führen, Gewebe kann sich verhärten, oder es kommt sogar zum Schwund von Gehirngewebe. Das alles kann dazu führen, dass ständig Adrenalin für den kurzfristigen Ausgleich

            solcher Störungen benötigt wird. Es gibt noch andere Gründe für erhöhtes Verlangen nach Adrenalin. Stress und hohe psychische Beanspruchung können zu erhöhter elektrischer Aktivität und damit zur Erwärmung der elektrischen Leitbahnen führen, und dazu kommt dann womöglich noch übersäuertes Gehirngewebe und Blut zusammen mit saurer Zerebrospinalflüssigkeit. Bei jemand anderem liegt in der Nähe eines emotionalen Zentrums möglicherweise eine
            leichte Gehirnentzündung vor. Alle Erscheinungen dieser Art können die Symptome verschlimmern und damit den Adrenalinbedarf noch weiter erhöhen.

            Adrenalin wirkt unter Umständen auch beruhigend und entzündungshemmend. Wenn die emotionalen Zentren unseres Gehirns sich infolge elektrischer Überhitzung durch seelische Herausforderungen und ständige Stimmungsschwankungen verhärten, schafft Adrenalin schnell Erleichterung, wenn auch nur

            kurzzeitig. Wir werden süchtig nach diesem Adrenalin, das nicht nur der Entzündung entgegenwirkt, sondern von unserem verhärteten Gehirn als wohltuend empfunden wird. In der Folge werden wir dann unter Umständen süchtig nach dem, was die Adrenalinflut auslöst, sei es Koffein, Alkohol, Schokolade, Sex, Streit, Fett oder sonst etwas.

            Adrenalin und früher Koffeinkonsum

            Früher Kontakt mit Koffein ist ein versteckter Suchtauslöser, der für

            sich allein oder zusammen mit anderen Ursachen auftreten kann.
            Wir geben den Kleinen Schokolade, und die enthält eine Form von Koffein. Wenn eine schwangere oder stillende Frau Koffein in der Form von Schokolade, Kaffee, Kaffeegetränken, Grüntee, Schwarztee, Kakao oder Kombucha-Tee zu sich nimmt, wird das Kind dadurch bereits mit Koffein belastet. Entsteht auf diese Weise schon in der Kindheit Koffeinsucht, kann das allen weiteren Süchten
            im späteren Leben den Weg bereiten.

            Koffeinsucht ist Adrenalinsucht: Wenn wir von Koffein abhängig werden, sind wir eigentlich auf das vom Koffein ausgelöste Adrenalin aus. Ähnliches gilt für andere Substanzabhängigkeiten und Alkohol, im Grunde handelt es sich um Adrenalinsucht. Die Koffeinindustrie ist daran interessiert, Kinder möglichst früh an Koffein zu gewöhnen, sogar schon vor der Geburt. Deswegen gilt Schokolade als harmlos. Schwangere Frauen trinken Grüntee, weil er angeblich

            gesundheitliche Vorzüge bietet. Das ungeborene Kind muss jeden
            Tag Entzug über sich ergehen lassen, und das bereitet den Weg für
            ein Leben voller Süchte. Nach der Geburt kann Koffein in der Muttermilch dazu führen, dass das Kind nachts nicht gut schläft.

            Wenn eine Frau in der Schwangerschaft großer Stressbelastung ausgesetzt ist, kommt es zu Adrenalinschüben, die auch das Kind erreichen und nach denen es jedes Mal wieder einen Entzug durchmacht. Ein solches Auf und Ab der Adrenalinüberflutung ist ebenfalls eine Form der frühen Anbahnung späterer Suchtprobleme.

            Diese Form der stressbedingten Adrenalinschwemme kann ähnlich wie die durch Koffein bedingte Adrenalin-Achterbahnfahrt im späteren Leben ein Suchtverhalten nach sich ziehen. Vergleichbares gilt, wenn ein Kind traumatischen Ereignissen ausgesetzt ist.

            Missbrauch beispielsweise löst heftige Adrenalinschübe aus. In dieser Phase der Ausformung des Gehirns kann auf solche Weise eine Anfälligkeit für die Befriedigung des Adrenalinbedarfs durch Süchte entstehen.
            Diese Zusammenhänge sollten alle Eltern vor Augen haben, damit sie im Falle eines frühen Kontaktes ihres Säuglings oder Kindes mit Koffein und anderen Adrenalinauslösern auf eine gute Ernährung achten können, die dem Kind möglichst viele Hirntäuscher erspart.

            Eine nachhaltige Lösung

            Adrenalin, auch wenn es im Moment etwas Wohltuendes haben mag, fordert mit der Zeit seinen Preis, weil es für sich allein eine ätzende Wirkung hat, und zwar insbesondere dann, wenn wir immer wieder diesen Schwall einer besonders intensiven Adrenalinmixtur brauchen. Eine plötzliche Adrenalinausschüttung, die uns über die Wirkung von Hirntäuschern und über Lücken durch unzureichende

            Versorgung des Gehirns hinweghilft oder auch beruhigend auf entzündetes Gehirngewebe wirkt, ist als Soforthilfe im Notfall gedacht, die uns in Krisensituationen zu überleben erlaubt. Eine wiederholte Überflutung des Gehirns und des übrigen Körpers mit Adrenalin kann jedoch auf Dauer nicht gut gehen. Ermüdungserscheinungen machen sich als Gewichtszunahme, psychische Instabilität, chronische Müdigkeit, beschleunigte Alterung und bei Frauen in der Form von Haarausfall bemerkbar.
            Statt uns Tag für Tag diesem Adrenalin-Notsystem zu überlassen, täten wir besser daran, für die Grundbedürfnisse zu sorgen und uns den tieferen Problemen zuzuwenden, die, wie wir gesehen haben, durch Süchte erkennbar werden: giftige Leicht-, Schwer- und Halbmetalle im Gehirn und dazu weitere schädliche Stoffe wie Glutamat, Salz und Ablagerungen von Kalzium, Mangel an wichtigen Versorgungsgütern wie Glukose, Glykogen und Spurenmineralsalzen, Blockaden im Gehirngewebe, zu denen es durch Verhärtungen in den emotionalen Zentren des Gehirns kommt, und Berührung mit Koffein in jungen Jahren.

            Zuckersucht – nicht das, was sie zu sein scheint

            Was wir als »Zuckersucht« bezeichnen, ist nicht im eigentlichen Sinne eine Sucht, sondern fällt in eine andere Kategorie. Anders als Nikotin, Glutamat und Koffein, die unser Gehirn und Körper nicht brauchen, ist Zucker (Glukose) ein entscheidend wichtiger Nährstoff.

            Gehirn und Körper benötigen ihn einfach. Raffinierter Zucker ist sicherlich kein ideales Nahrungsmittel, aber wenigstens greifen wir nicht nach ihm, um uns auf indirektem Wege Adrenalin zu verschaffen, wie es bei anderen Substanzen der Fall ist. Wenn wir Zucker zu uns nehmen, dann, um unserem Gehirn Glukose zuzuführen. Das kann aber durch Insulinresistenz unterbunden
            werden, zu der es kommt, wenn zu viel Fett in unserem Blut ist. Wir haben Zucker zu uns genommen, aber wenn die Zellen nicht viel davon bekommen, entsteht neues Zuckerverlangen. Dadurch wird es so schwierig, raffiniertem Zucker und anderen raffinierten Kohlenhydraten wie zum Beispiel Weißbrot »in Maßen« zuzusprechen.
            Halten wir hier schon mal fest, dass suchtartiges Verlangen nach raffiniertem
            Zucker eine Art Fortsetzung anderer Süchte sein kann, bei denen es
            um bestimmte Nahrungsmittel oder auch um die Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten (vor allem gegen Depression, Angst, ADHS und bipolare Störung) gehen kann. Wie kommt es dazu? Unser übersteigertes Zuckerverlangen kann eine Art Selbstbehandlung sein. Unbewusst und doch sehr gezielt behandeln wir da den ungenügenden Füllstand unserer Glukose-
            und Glykogenspeicher im Gehirn. Wenn wir uns wirklich Erleichterung verschaffen und unsere Naschsucht eindämmen möchten, können wir das Glukose- und Glykogendefizit unseres Gehirns durch weniger fettreiche Nahrung ausgleichen und stattdessen vermehrt zu Nahrungsmitteln greifen, die reich an
            bioverfügbarer Glukose sind, zum Beispiel Obst. Ergänzend dazu gibt es noch eine ganze Reihe anderer Medical-Medium-Heilanwendungen.
            Ich biete dazu die "Natürliche Entgiftung" an. Damit kannst du endlich die Metalle und andere Gifte, die dein Gehirn fluten, loswerden.
            Schau mal auf meiner Webite unter Angebote, dort findest du mehr dazu.

            Die Wahrheit über Gene und Sucht

            Gern lassen wir uns einreden, Sucht sei genetisch bedingt. Es gibt Familien, bei denen sich die Suchtneigung über Generationen verfolgen lässt; und da liegt es doch sicher nahe, einen erblichen Zusammenhang zu vermuten. Und selbst wo Sucht nicht als eine durchgehende Linie in einem Stammbaum zu erkennen ist, wird sie nach Aussagen der Fachleute trotzdem genetisch bedingt sein.

            Wenn Opa beispielsweise dem Alkohol zusprach und sich dann bei irgendeinem anderen Familienmitglied ein Suchtverhalten einstellt, müssen wir uns sagen lassen: »Das haben Sie vom Großvater.«
            Jemand wird dann vielleicht fragen: »Wenn das genetisch vererbt wird, wie kommt es dann, dass Mama keine Scherereien damit hat, ich aber schon?« Die Antwort wird dann lauten: »Ach, das hat eine Generation übersprungen.« Wenn die wahren Ursachen einer Sucht unbekannt sind, scheint es naheliegend zu sein, an Vererbung zu denken.
            So einfach ist das mit der Sucht aber nicht, denn die Anlage dazu ist nicht genetisch fixiert. Das wird uns nur erzählt, weil wir hier so bereitwillig anbeißen. Gene erklären nicht, was Sucht ist. Die genetische Vererbungstheorie der Sucht wirkt, wie gesagt, deshalb so überzeugend, weil sich in manchen Fällen tatsächlich beobachten lässt, dass eine Sucht innerhalb einer Familie von Generation zu Generation immer wieder auftritt. Das hat aber ganz andere als die vermuteten genetischen Gründe.

            Die betroffenen Familienmitglieder hatten immer wieder die gleichen Nährstoffmängel und psychischen Belastungen, sie waren immer wieder den gleichen giftigen Leicht-, Schwer- und Halbmetallen sowie anderen Hirntäuschern ausgesetzt, weil die Lebensumstände ähnlich waren. Zudem ist immer wieder das gleiche Muster der frühen Begegnung mit Koffein zu erkennen,

            und schließlich wurden auch noch die immer gleichen giftigen Metalle und andere Schadstoffe von Generation zu Generation weitergereicht. Das wissen aber nicht viele, und wenn dann in den Schlagzeilen von Sucht und Genen die Rede ist, finden wir, das klinge ganz vernünftig. Wir sehen ja die Ablagerungen giftiger Metalle und andere Hindernisse im Gehirn des anderen und in unserem eigenen nicht. Was wir aber sehen, sind die Folgen einer Sucht – das Verhalten von Menschen, die mit einer Sucht ringen, die Reaktionen der betroffenen Menschen in ihrem Umfeld und möglicherweise auch eine Wiederholungstendenz innerhalb der Familie. Wir kennen die Gesichtszüge eines betroffenen Menschen und finden Ähnlichkeiten im Vergleich mit den Gesichtszügen eines Vorfahren, der sich ebenfalls mit einer Sucht herumschlug. Dann denken wir: »Aha, die gleiche Nase, die gleichen Ohren, offenbar ist Sucht genetisch bedingt.«
            Genetik steht ungefähr auf einer Stufe mit Neurowissenschaft.
            Beide präsentieren sich uns als besonders hochstehende, wenn nicht erhabene Spezialgebiete der Medizin, deren Innenleben sich unserem Verständnis entzieht und vor dem wir uns folglich nur verneigen können. Beide haben für uns etwas so Erhabenes, dass sie wohl von Gott selbst installiert worden sein müssen. Und wenn Genetik und Neurowissenschaft dann auch noch verbunden werden,
            wenn es heißt, Genetik, Epigenetik und Genexpression bestimmten unsere Neurobiologie und Neurochemie, dann haben wir da eigentlich nichts mehr zu melden und auch nicht mehr zu fragen, was bei einer Sucht eigentlich geschieht. Die ganze Terminologie besagt eigentlich schon, dass die Leute genau wissen, wovon sie reden.

            Es ist jedoch ein großer Fehler, Süchte den Genen anzulasten.

            Immer wenn die Gene für etwas schuldig gesprochen werden, verbindet sich damit die unausgesprochene Botschaft, da sei nichts mehr zu ändern. Falls du glaubst, der Grund für deine Sucht liege in deinen Genen, wird sich das so anfühlen, als hättest du, um dir deine Freiheit zurückzuerobern, einen geradezu übermenschlichen Kampf vor dir. Man ist versucht, gleich abzuwinken, weil es wie ein Kampf aussieht, den man schlicht nicht gewinnen kann. Und wenn wir uns dieser Theorie anschließen, dass Süchte genetisch bedingt sind, was hat diese Theorie dann zu bieten, wenn es um die Frage geht, wie wir unsere Gene in Ordnung bringen und uns von der Sucht befreien können? Nun, die Antwort lautet, dass das eben nicht geht, und das ist das große Manko der Verknüpfung von Sucht und Genen. Wie setzt du deine Gene schachmatt? Gar nicht. Deine Gene gewinnen.

            Ein weiterer Nachteil der genetischen Suchttheorie liegt darin, dass man dann einen Grund hat, sie gar nicht erst loswerden zu wollen, sondern sich ihr zu ergeben. Man denkt vielleicht: »Ich werde einfach weiter rauchen und trinken, der Doktor sagt ja, es liegt an meinen Genen.« Viele Menschen nehmen den Kampf um das Ziel, ans andere Ufer zu gelangen, gar nicht erst auf. Und wenn wir davon ausgehen, dass Sucht genetisch bedingt ist, geben wir auch nicht viel auf die schlimmen Erfahrungen, die jemand gemacht hat, auf die seelischen Verletzungen und Traumata. »Deswegen hast du deine Sucht doch nicht«, geben wir den Betroffenen zu verstehen. »Es liegt nicht an deinen Kränkungen und

            Schwierigkeiten und Nöten.« Wenn es heißt, es liege an unseren Genen, zweifeln wir an uns selbst, zweifeln wir an der Realität unserer Traumatisierung und an ihrer Bedeutung für unsere Sucht.
            Wenn wir Ausdrücke wie »Schalter-Gen« hören, klingt das so, als handele es sich um etwas wissenschaftlich Festgestelltes und Beschriebenes. Sei dir auch bewusst, dass das An- und Abschalten von Genen nach wie vor eine Theorie ist. Es gibt noch keinen Nachweis dafür und auch nicht dafür, dass daraus Probleme
            entstehen. Es gibt da für die Wissenschaftler keine Fenster, durch
            die sie in den Genbestand der Leute hineinschauen könnten, um sich anzusehen, wie Gene ein– und ausgeschaltet werden und auf diesem Wege eine Sucht entstehen lassen. Wissenschaftlich ist noch nicht einmal erwiesen, dass diese Möglichkeit der Einschaltung von Genen überhaupt existiert und ob ein Zusammenhang zwischen Genveränderungen und den beobachtbaren Ereignissen besteht.
            Das ist eine interessante Theorie, aber eben auch nur das: Theorie.
            In diesem Bereich, Gene und Sucht, ist alles Theorie, welche Begriffe wir auch wählen mögen. Seien wir lieber vorsichtig mit Theorien, die in der Luft liegen, aber unbestätigt und nicht von methodisch korrekten Studien gedeckt sind. Oftmals, wenn eine Studie über ein Gen erscheint, bilden sich auf einmal Theorien, die nichts mit der Studie selbst zu tun haben. Dann wird diese Studie angeführt, obwohl sie nicht in Verbindung mit der neu entworfenen
            Theorie steht – oder allenfalls dadurch, dass beide mit Genen zu tun
            haben.
            Milliarden werden in die Genforschung gepumpt, und alles in der Annahme, dass es da um die Behebung von Problemen und Krankheiten geht. Aber selbst wenn die daran beteiligten Forscher in bester Absicht handeln, müssen sie damit rechnen, dass ihre Arbeit zweckentfremdet wird. Die Genforschung will nicht helfen oder unsere Gene aktivieren, um unser Leben zu verbessern. Letztlich ist sie darauf aus, über die genetische Schiene etwas zu finden, womit
            man die menschliche Natur und die Menschheit selbst in den Griff
            bekommen und beherrschen kann.
            Bleibe also wach und kritisch, wenn du von Theorien hörst, die sich wissenschaftlich geben und behaupten, Sucht sei letztlich genetischer Natur. Wo man Sucht den Genen anlastet, wird eigentlich gesagt, unser innerstes Menschsein sei der eigentliche Ursprung des Problems.

            Alltägliche Sucht

            Aber was steckt denn nun hinter unserer Suchtgefährdung? Ganz

            sicher sind wir nicht fehlerhaft oder schiefgewickelt. Nicht alle Süchte
            sind ungesund, wie wir schon am Beginn dieser Folge festgestellt
            haben. Voll und ganz zu leben, Bestrebungen, Träume und Visionen von Dingen zu haben, auf die wir aus sind, das alles kann süchtig machen, genauso wie Liebe, Freude und Glück. Selbst die schlichtesten Vergnügen des Lebens wie Spazier-gänge besitzen Suchtpotenzial. Wir können auch süchtig nach besonders gesunden
            Sachen werden.
            Bei positiven Süchten geht es wie bei negativen letztlich um Adrenalin. Was der medizinischen Forschung unbekannt ist: Unsere Nebennieren stellen 56 verschiedene Adrenalinmixturen für alle Lebens- und Gefühlslagen her. Über die Hälfte dieser Adrenalinmischungen sind für Alltagssituationen bestimmt – forsches Gehen, Gespräche mit Fremden, Baden, Schwimmen, Träumen. Durch die Ausschüttung dieser Adrenalinmischungen kann es zu angenehmen Empfindungen kommen, die wir dann immer wieder haben möchten als angenehme Ergänzung zu gutem Schlaf, einem gesunden Hobby oder dem Aufenthalt in der Natur. Diese
            alltäglichen Adrenalinmischungen haben etwas Mildes im Unterschied zu den schärferen und raueren Mixturen, die für Krisensituationen bestimmt sind. Zur Ausschüttung milderer Adrenalinmischungen kommt es durch ebenfalls mildere Auslöser, und beides zusammen übt auf Körper und Gehirn eine eher aufbauende und sanfte Wirkung aus.
            Für eine gesunde Sucht und eine gesunde Lebensweise benötigen wir Adrenalin. Wenn wir es für ungesundes Tun einsetzen und unsere Reserven verbrauchen, haben wir nicht viel von gesunder Sucht und gesunden Aktivitäten. Schöne Empfindungen, Erlebnisse und Gefühle, aber auch ein verlässlich hohes Energieniveau bleiben uns verwehrt, wenn wir uns auf ungesundes Tun versteifen, bei dem wir unser Adrenalin für die falschen Zwecke einsetzen. Dann kann es sein, dass unsere ungesunden Süchte den Nutzen unserer gesunden Süchte schmälern.
            Natürlich können wir auch süchtig auf Ungesundes sein, was als gesund ausgegeben wird. Dann fallen wir auf etwas herein, was uns aufgrund seines Suchtcharakters ein Adrenalin-High verschafft. Ja, es gibt unterstützende, lebensfreundliche, gesunde und lebensverlängernde Süchte, doch das bedeutet nicht, dass als gesund ausgegebene Dinge wirklich gesund sind.

            »Alles in Maßen« ist ein populärer Spruch, mit dem wir uns die Erlaubnis erteilen, alles auszuprobieren. Um zu verstehen, weshalb »Mäßigung« ein untauglicher Begriff ist und weshalb es so oft nicht beim maßvollen Umgang mit Substanzen und Aktivitäten bleibt, erfährst du in nachfolgenden Podcastfolgen. Wir werden uns da mit drei besonders vielsagenden Beispielen befassen und uns vor Augen führen, wie süchtig machende Substanzen – Psychedelika, Alkohol und Koffein – mit dem Gehirn interagieren, sogar in kleinsten Dosen.

            Wie dein Suchtverhalten auch aussehen mag – Koffein, Drogen, Alkohol, Nikotin, Glutamat, Sex, Medikamente, Glücksspiel, Streitsucht, Kaufsucht, digitale Gerätschaften, Fernsehen, die Nacht durchmachen, Duftkerzen, andere Düfte, ungesunde Nahrungsmittel, Sammeltrieb, Ordnungszwang, Arbeit, Training oder

            irgendein anderes Suchtverhalten –, es liegt nicht daran, dass mit dir etwas nicht stimmt. Wenn du es einfach nicht bei einem Gläschen, einer Zigarette oder einer Dosis eines opiumhaltigen Medikaments belassen kannst, dann nicht, weil du schwach wärst. Da du so weit gekommen bist, mußt du stark sein. Dass du mit einem so unterstützungsbedürftigen Gehirn bereits so lange gelebt hast, beweist, dass du stark bist. Es ging nie darum, es »besser zu wissen«. Du warst immer klug genug, und da du jetzt weißt, wie unser Suchtgehirn tickt, kannst du diese Klugheit nutzen, um dein Gehirn so zu unterstützen, wie es sich das schon immer gewünscht hat. Entgifte einfach. Und lebe bewußt.

            Starte einfach mit meinem Onlinekurs "Natürliche Entgiftung" und du wirst zeitnah Veränderungen spüren können. Geh auf meine Website wagnernicole.de. Unter Angebote findest du dann den Reiter "Natürliche Entgiftung". Solltst du Fragen dazu haben, schreibe einfach an [email protected].

            Bis bald, bleibe oder werde gesund.

            47 min
          8. Kurkuma für alles Entzündliche und deshalb Schmerzhafte im Körper I Podcast #72
            Kurkuma hemmt auch Tumoren und Zysten

            Diese Informationen sind u.a. von Anthony William

            Kurkuma oder Gelbwurz fördert unser Wohlbefinden auf jede nur erdenkliche Art. Bekannt ist, dass Kurkuma bis zu drei Prozent Curcumin enthält, den gelben Pflanzenfarbstoff, der auch für die entzündungshemmenden Eigenschaften dieser Pflanze verantwortlich ist. Sehr nützlich ist Kurkuma bei Zuständen wie Lupus erythematodes, die dadurch charakterisiert sind, dass der Körper auch dann noch bei seinen eingefleischten Reaktionszyklen bleibt, wenn der ursprüngliche Auslöser (beim Lupus das Epstein-Barr-Virus) nicht mehr vorhanden ist. Beachte, dass chronische Entzündungen wie bei Autoimmunerkrankungen einfach Abwehrreaktionen des Körpers auf Eindringlinge wie etwa Viren darstellen und NICHT bedeuten, dass der Körper sich gegen sich selbst wendet, wie heute vielfach irrtümlich angenommen wird. Aber wenn solch ein Zyklus einmal in Gang gekommen ist, braucht der Körper manchmal auch nach der Beseitigung des Krankheitsauslösers Unterstützung, um den Kreislauf zu durchbrechen. Das kann niemand besser als die Kurkumawurzel, weil sie natürliche entzündungshemmende Substanzen enthält, die überschießende Entzündungsreaktionen auf pathogene Einflüsse dämpfen.

            Kurz, Kurkuma ist wunderbar für alles Entzündliche und deshalb Schmerzhafte im Körper, seien es die Nerven, das Gehirn oder die Gelenke.

            Apropos Gehirn: Viele Menschen laufen mit einer nicht diagnostizierten niedriggradigen viralen Enzephalitis (Gehirnentzündung) herum, die eine so geringe Schwellung auslöst, dass sie bei medizinischen Untersuchungen nicht auffällt. Die Symptome können jedoch erheblich sein, und die Diagnose lautet dann manchmal »myalgische Enzephalomyelitis« oder »chronisches Müdigkeitssyndrom«. Tatsächlich handelt es sich um eine rätselhafte Erkrankung, die letztlich durch Epstein-Barr-Viren ausgelöst wird. Zu ihren Symptomen gehören Kopfdruck, Benommenheit, Schwindel, starke Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen (das sich auch mit Brille nicht bessert), Verwirrungszustände und starke Ängste bis zur Panik. Bei solchen Zuständen ist Kurkuma das Mittel der Wahl.

            Kurkuma wirkt nicht nur gegen die Entzündung, sondern verbessert auch die Durchblutung. Das macht die Wurzel zum idealen Gewürz für alle, die mit chronischen Histaminreaktionen zu kämpfen haben oder deren Blut wegen Leber- oder Kreislaufschwäche mit Giftstoffen überladen ist. Besonders günstig wirkt sich der hohe Mangangehalt zusammen mit dem Curcumin aus. Er reduziert das schlechte Cholesterin und vermehrt das gute, hemmt Tumoren und Zysten und kann praktisch allen Krebsarten vorbeugen, vor allem dem Hautkrebs. Darüber hinaus verstärkt das Mangan die Fähigkeit des Curcumins, unseren Körper von giftigen Metallen zu befreien.

            Seelische Unterstützung

            Kurkuma tut Menschen gut, denen es schwerfällt, sich selbst als wertvoll zu empfinden. Wenn Sie beobachten, dass Sie Ihren Anteil an Unternehmungen oder Ihren Beitrag zu Beziehungen herunterspielen, immer etwas an sich auszusetzen haben oder Komplimente schlecht annehmen können, dann greifen Sie zu Kurkuma, damit Sie mehr zu schätzen lernen, was für ein wertvoller, großartiger Mensch Sie sind und was Sie alles zu bieten haben.

            Spirituelle Aufgabe

            Nackenschmerzen, Nervenentzündung, Nesselsucht, Panik, Rückenschmerzen.

            Die starken entzündungshemmenden Eigenschaften der Gelbwurz sind dazu da, uns einmal Luft zu verschaffen, damit wir uns fragen können, in welche Bereiche unseres Lebens mehr Ruhe einkehren sollte. Entzündung ist ja nicht nur ein körperliches Geschehen, sondern wir können auch geistig, psychisch und sogar spirituell »entzündet« sein. Das kann sich in Form von Urteilen, Schuldzuweisungen, Wut und chronischer Unzufriedenheit zeigen und ist wie die Entzündungen im Körper sehr unangenehm. Vielleicht liegt der ursprüngliche Grund Ihres Unmuts weit zurück, aber jetzt setzt sich das ganz von selbst immer weiter fort, und Sie durchleben den Schmerz immer wieder. Wenn Sie diese »existenzielle Entzündung« wieder einmal kommen sehen, vergegenwärtigen Sie sich noch einmal die ursprüngliche Situation, mit der das alles begann, und lassen Sie sich dann vom Kurkuma den Anstoß geben, diesen Teufelskreis zu beenden.

            2 Tipps

            1. TIP

            2. Bei Husten, Halsweh, Erkältung, Grippe und Nebenhöhlenentzündungen kannst du Kurkuma und Ingwer (beide frisch) zusammen entsaften, um eine Art Konzentrat zu erhalten, von dem du im Laufe des Tages immer wieder kleine Schlucke nimmst. Das wirkt schleimlösend und auswurffördernd und beschleunigt die Heilung.

            3. TIP

            4. Mache nach dem Training oder nach schwerer körperlicher Arbeit einen Versuch mit Kurkuma. Es spielt keine Rolle, ob du ein Gericht damit würzen, den Saft oder einen Kurkumatee trinkst oder ein Nahrungsergänzungsmittel nimmst. Kurkuma verkürzt die Erholungsphase der stark beanspruchten Muskeln, Bänder und Gelenke und wirkt entzündungshemmend bei kleinen Verletzungen, die du vielleicht gar nicht bemerkt hast, die aber sonst vielleicht ein unangenehmes Nachspiel hätten.

              Du siehst wieder einmal wie toll unsere Natur ist ud was sie alles für uns tun kann. Wir müssen es nur machen, und zwar regelmäßig.

              Und weil unsere Natur so toll ist, biete ich einen Onlinekurs zur "Natürlichen Entgiftung" an, also ohne Produkteinnahme. Denn duch Produkteinnahme kannst du wieder Gifte in deinen Körper bekommen.

              Warum jeder Mensch entgiften sollte, habe ich bereirs in mehreren Podcastfolgen ausführlich beschrieben und werde es auch weiterhin tun. Doch hier einmal kurz zusammengfasst, warum du entgiften solltest:

              Unsere Nahrungsmittel sind nicht mehr so stark wie früher, enthalten nicht mehr die Fülle an Nährstoffen. Zusätzlich sind wir heutzutage mehr Giften denn je ausgeleifert. Damit ist der Körper überfordert und kann dich nicht mehr so gut unterstützen. Dann starten die Beschwerden und Krankheiten bereits in frühem Alter. Das ist nicht normal. Du kannst gesund und fit sein. Nur weil alle um dich herum vielleicht auch immer mal wieder krank sind, heißt das nicht, daß das so sein muss. Gerade, weil heutzutage so viele Menschen krank sind, ist das umso mehr ein Zeichen, daß alle entgiften sollten.

              Überlege mal: Gab es früher die Krankheiten, die es heute gibt? Na also. Das ist doch der beste Beweis dafür, daß sich Vieles geändert hat.
              Mein Onlinekurs startet wieder am 24.08.24 mit der Vorbereitungswoche.
              Wenn du so motiviert bist und jetzt sofort tarten möchtest, dann ist das auch möglich. Schreibe mir einfach an [email protected]
              Anmelden zu dem Onlinekurs kannst du dich über meine Website wagnernicole.de. Unter Angebote findest du dann die "Natürliche Entgiftung".

              Das war´s wieder für heute. Dann wünsche ich dir alle Liebe, bleibe oder werde gesund.

              18 min
            5. Das stille Leiden deiner Leber I Erkenne die Symptome I Podcast #71
              Der unsichtbare Sturm deiner Leber I Was ist Leberträgheit?

              Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

              Du hast jetzt nach meiner vorletzten Podcastfolge in etwa auch eine Vorstellung von den vielen Bedrohungen, denen die Leber ausgesetzt ist und standzuhalten hat. Viren, Bakterien, Schimmelpilze, die Abfälle pathogener Keime, giftige Metalle, Strahlung, DDT und andere Pestizide, Herbizide und Fungizide, dazu Lösungsmittel, Umweltgifte, Drogen, Alkohol, Adrenalinüberschüsse, fettreiche Ernährung und mehr – das alles setzt dem immer um unser Wohlergehen bemühten Organ täglich zu. Und es geht nicht nur um Einflüsse, denen wir in unserem jetzigen Leben ausgesetzt sind, sondern wir können Pathogene und Toxine auch von unseren Eltern erben, die sie wiederum von ihren Eltern haben – und so weiter. Was unsere Leber jetzt an Quecksilber, DDT oder EBV in ihren Speichergeweben festzuhalten versucht, stammt teilweise aus vergangenen Zeiten: eine gewaltige Aufgabe, die von der Leber glänzend bewältigt wird.

              Aber irgendwann ist sie doch überfordert.

              Wir haben nicht gelernt, unserer Leber dann und wann Verschnaufpausen zu gönnen, sie regelmäßig zu »warten«, wie wir unser Geschirr spülen oder den Wagen waschen, den Staubsaugerbeutel wechseln, die Wäsche versorgen. Wie lernen auch nicht, unserer Leber gar nicht erst große Belastungen zuzumuten. Deshalb kann sie nicht frei agieren, sondern muss sich mit all den Dingen herumschlagen, die sich in ihr ansammeln und immer größer werdende Depots bilden. Es läuft auf den Zustand hinaus, den ich als »Leberträgheit« bezeichne.

              Ein Kampf im Verborgenen

              Um zu verstehen, was Leberträgheit wirklich ist, müssen wir ein persönliches Verhältnis zu dem Organ aufbauen. Die Leber lebt und atmet und ist sehr aktiv, und wenn wir dazu noch wissen, dass sie mit über zweitausend »Dienstleistungen« an den im ersten Teil betrachteten Körperfunktionen der Vorratshaltung, Auslieferung, Reinigung, Ausscheidung, Erzeugung und Herstellung beteiligt ist, ahnen wir vielleicht, was es heißt, eine Leber zu sein. Den ganzen Tag und die ganze Nacht ist sie für dich da und setzt sich selbstlos für deine Gesundheit ein, damit es dir gut geht und folglich auch den Menschen in deiner Umgebung, die dir besonders nah sind.

              Die Leber soll in deinem Körper der Friedensstifter sein, der Fels in der Brandung, das Familienmitglied, das die Dinge wieder zurechtrückt und einrenkt, auch wenn es schwierig wird – jemand, der die Wogen zuverlässig wieder glättet, bevor ein Streit eskaliert. Sie opfert sich, damit du vor den Folgen des Alkoholkonsums, vor Blutverschmutzung, hohem Blutdruck und manch anderem bewahrt bleibst. In den meisten Fällen schafft die Leber das über Jahrzehnte, doch irgendwann stellt sich heraus, dass man sich zu lange einfach auf sie verlassen hat und sie ihrer Friedensmission nicht mehr nachkommen kann. Sie kränkelt, sie ist gestaut, verstimmt, frustriert, ja verärgert. Man hat sie über ihre Kräfte in Anspruch genommen, und jetzt muss sie kämpfen, statt Frieden stiften zu können.

              Das erste Stadium dieses Kampfmodus ist die Leberträgheit. Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird, kann es zu heftigen, grimmigen Schlachten kommen, die sich als immer ernstere Symptome und Beschwerden zeigen.

              Wie sehen deine Aufgaben und Pflichten aus? Die Dinge, die du ungern tust? Die Schwierigkeiten? Wie fühlst du dich bei den Kämpfen, die du im Alltag zu bestehen hast? Bist du müde? Wurstelst du dich nur noch so durch? Weißt du, wie es sich anfühlt, wenn irgendeine große oder kleine Aufgabe dir über den Kopf wächst, dich so fertigmacht, dass du dich anschließend wie ausgespuckt fühlst? Hast du je an einem Wettlauf teilgenommen oder dich für die Einhaltung eines Termins abgehetzt und dann erlebt, dass du dich die nächsten Tage nur so dahinschleppst? So fühlt sich eine träge Leber.

              Leberträgheit ist weit verbreitet, neun von zehn Menschen haben damit zu tun. In fünfzehn Jahren werden es 100 Prozent derer sein, die nicht über diese Beeinträchtigung informiert sind und nichts Vorbeugendes unternehmen. Sie

              ist das Anfangsstadium praktisch aller anderen Leberstörungen, die Erklärung für so vieles, was uns heute plagt. Trotzdem kümmern sich die medizinische Forschung und die praktizierte Medizin nicht groß um dieses Phänomen. Zirrhose, Hepatitis, Gelbsucht, Fettleber, Leberkrebs, das sind im Zusammenhang mit der Leber die relevanten Namen, die alle Aufmerksamkeit binden. Natürlich sind sie wirklich wichtig und verdienen Beachtung, schließlich können sie den Betroffenen das Leben tatsächlich schwer machen. Aber solche Krankheiten liegen nicht von Anfang an in voll ausgeprägter Form vor, sondern haben ihr Frühstadium. Man wacht nicht eines Tages unverhofft mit einer Leberzirrhose auf, sondern vorher hat sich schleichend, heimlich und über Jahre eine Leberträgheit entwickelt, und wenn uns das entgeht, sodass wir nichts dagegen unternehmen, ist die Leber irgendwann überfordert. Sie bewältigt ihre Aufgaben nicht mehr so leicht wie früher, sie kann dich nicht mehr so gut beschützen, und da mag es dann sein, dass es zu krankhaften Zuständen kommt.

              Wenn eine Leber nicht mehr ganz auf dem Damm ist, entstehen nicht nur die Symptome und Störungen, die man erwartet und die in der Medizin bekannt sind. Ekzeme und Psoriasis beispielsweise sind nicht einfach Hauterkrankungen, wie meist angenommen wird, sondern Folgen einer bestimmten Form der Leberüberlastung. Auch Akne, eine angeblich hormonell bedingte Hautstörung, weist auf eine bestimmte Art der Überforderung unserer Leber hin. Bei unerklärlichem Bluthochdruck und anderen Erscheinungen, für die kein medizinischer Grund zu erkennen ist – Herzrasen, Typ-2-Diabetes, Winterdepression, Augenringe, chronischer Wassermangel der Körpergewebe, Krampfadern, Gewichtszunahme, Chemikalienunverträglichkeit, Völlegefühl, Verstopfung und so weiter –, ist nicht bekannt, dass sie von der Leber ausgehen. Und bevor sich solche Störungen zu benennbaren Krankheiten verdichten, handelt es sich einfach darum, dass der Leber zu viel zugemutet wird und sie zu wenig Unterstützung bekommt. Anders gesagt: All das beginnt als Leberträgheit.

              Deshalb solltest du unbedingt wissen, um was es sich da eigentlich handelt. Es kann dir nicht dauerhaft gut gehen, wenn du nicht weißt, wie du dich schützen kannst. Und wie könntest du dich vor etwas schützen, von dessen Existenz du nie erfahren hast?

              Was ist eigentlich Leberträgheit?

              »Träge« ist nur eine der möglichen Bezeichnungen für eine überlastete Leber. »Gestaut« ist noch solch ein Wort, das uns an das eigentliche Problem heranführen kann. In der Schule lernen wir, dass gestautes, also stehendes Wasser eine Brutstätte für Keime oder keimtragende Insekten ist. Im Amazonasgebiet findet man in stehenden Gewässern mitunter Amöben, die unser Gehirn befallen können! Unseren heimischen Garten halten wir frei von stehendem Wasser, damit sich die Mücken nicht so vermehren. Dass unsere Leber auch stagnieren kann, erfahren wir dagegen nicht. Aber nachdem wir jetzt eine bildhafte Vorstellung davon haben, ist uns klar, dass wir uns ganz bestimmt keine Leber wünschen, die in Stillstand herrscht, in der sich Toxine stauen und Krankheitskeime vermehren, in der das normale Fließgeschehen behindert ist, sodass Krankhaftes nicht mehr ausgeschwemmt werden kann.

              Bei Leberträgheit könnten wir auch an eine nicht vernünftig aufgezogene oder gebührend gewürdigte Abfallwirtschaft denken. Niemand fühlt sich gern übersehen oder gar übel beleumundet, ganz sicher nicht die wackeren Müllwerker, die sich tagein, tagaus um die Entsorgung unserer Abfälle kümmern. Wenn du dich je derart ignoriert gefühlt hast, weißt du, wie so etwas schmerzt, wie entmutigend, bedrückend und kränkend es ist. Folglich bist du bemüht, anderen Menschen so etwas nicht anzutun. Wir zahlen regelmäßig dafür, dass die Abfalldienste unseren Müll abholen, oder wir fahren selbst zum Wertstoffhof und entrichten sofort die anfallenden Gebühren. Wir trennen unseren Müll und stellen die verschiedenen Fraktionen regelmäßig bereit, wir spülen die Mülltonne aus, wenn sie allzu stark verschmutzt ist. Wir recyceln und kompostieren so viel, wie eben möglich ist, um die Müllmenge von vornherein gering zu halten.

              Die Leber jedoch, unsere eigene innere Müllabfuhr, vergessen wir. Ich bin im Laufe meines Lebens immer wieder Menschen begegnet, in deren Küche kein Krümel und auf deren Teppichen kein Stäubchen zu sehen war – ganz im Unterschied zur trostlosen Verfassung ihrer Leber. Die Toilette benutzen und gelegentlich ordentlich schwitzen, das genügt nicht, um all das unbrauchbare Zeug wieder loszuwerden, dem wir täglich ausgesetzt sind – nicht in der heutigen Welt jedenfalls. Wir lernen leider nicht, wie wir die Leber bei ihrer Selbstreinigung unterstützen können oder wie wir sie mit Verfahren, die dem Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln der Abfallwirtschaft entsprechen, von Anfang an entlasten. Stattdessen ist es so, dass wir unsere Leber nur benutzen und immer davon ausgehen, dass alles läuft wie ein Uhrwerk, während in Wirklichkeit längst Sand im Getriebe ist. Die Leber befindet sich dann in einem ähnlichen Zustand wie Müllbehälter während eines Streiks: alles übervoll.

              Deshalb könnten wir Leberträgheit auch als eine Art Streik dieses Organs betrachten. Und da du inzwischen weißt, dass die Leber immer auf deiner Seite steht, kannst du davon ausgehen, dass es sich um einen völlig gerechtfertigten Streik handelt, der uns auf etwas ganz Wichtiges aufmerksam machen soll, nämlich dass wir die Ausscheidungsprozesse unseres Körpers genauso wichtig nehmen müssen wie die geregelte Müllabfuhr. Ansonsten sorgen wir nämlich dafür, dass sich alle möglichen opportunistischen Keime, die grundsätzlich den Weg des geringsten Widerstands gehen, ein Beispiel an uns nehmen und sich über unsere Leber hermachen.

              Zuletzt wollen wir uns die überlastete Leber als ein Haus vorstellen, dessen Besitzer geerbt hat und jetzt zwischen lauter Erbstücken aus Blei und Asbest leben muss. Es erinnert an die bereits beschriebene Situation, dass viele Menschen heute mit einer Leber zur Welt kommen, die bereits mit Pathogenen und Giften aus der Zeit der Vorfahren befrachtet ist. Dieser Erbe jedenfalls versucht, seinen Haushalt irgendwie funktionstüchtig und sauber zu halten, und eine Zeitlang gelingt es ihm auch. Aber nehmen wir an, es tauchten jetzt allerlei Gäste auf, deren Benehmen sehr zu wünschen übrig lässt. Sie treten Schmutz- und Benzinspuren durchs Haus, schleppen Gepäckstücke voller Abfall herein, stopfen verschimmelte Kleidung in die Schränke und bringen Mäuse, Flöhe und Wanzen mit, die sich schnell im ganzen Haus ausbreiten. Zu allem Überfluss futtern sie auch noch die Speisekammer mit den speziellen Notvorräten des Hausherrn leer. Sie sind einer schlimmer als der andere und machen den armen Erben wirklich fertig. Von Tag zu Tag fällt es ihm schwerer, den Haushalt zu versorgen, und schließlich kann er sich nur noch um das Allerwichtigste kümmern – gerade so weit, dass das Haus stehen bleibt und das heillose Chaos sich nicht in die Nachbarschaft ausbreitet.

              So etwas würden die meisten von uns nur mit großer Mühe aushalten, aber es beschreibt tatsächlich recht gut, wie es einer Leber geht, die von Giften und schädlichen Keimen aus den Situationen des Alltags überschwemmt und dabei auch noch ihrer kostbaren Notvorräte an Nährstoffen beraubt wird. Niemand klärt uns darüber auf, dass unsere Leber Viren und Bakterien bekämpft, dass sie giftige Leicht-, Schwer- und Halbmetalle (etwa Quecksilber aus Amalgamfüllungen oder Aluminium aus der in der Küche verwendeten Alufolie) sowie Herbizide und DDT mitsamt seinen neueren Pestizidverwandten und manches andere unschädlich macht.
              Unsere Leber, die filtern und reinigen und das Gute für später aufbewahren soll, wird, um uns zu schützen, zum Sammelbecken für alles Schädliche. Es kommt zu Warnsignalen in Form von Symptomen, und da wir deren eigentlichen Grund nicht kennen, lassen wir uns Medikamente verschreiben, die aber die Symptome lediglich dämpfen und der Leber in dieser ohnehin schon dunklen Stunde noch mehr Arbeit aufbürden, nämlich diese Medikamente auch noch zu verarbeiten.
              Dabei legen wir so großen Wert darauf, unsere unmittelbare Umgebung adrett und sauber zu halten: Wir sortieren Sachen aus, die wir nicht mehr brauchen, und was wir behalten wollen, ordnen wir. Wir verwenden Luftfilter und achten auf sorgfältige Platzierung der Möbel – wir legen Wert auf ein sauberes, behagliches Zuhause. Nur merken wir dabei nicht, dass wir unsere Leber zumüllen und ihr keine Verschnaufpausen gönnen. Im Haus ist alles picobello, alle Flächen blinken nur so, Teppiche werden mit giftigen Shampoos behandelt, und dann stecken wir auch noch bedenkliche Lufterfrischer in die Steckdosen, damit alles frisch und sauber duftet. Wie sehr dieser Sauberkeitswahn unserer Leber schadet, merken wir schlechterdings nicht.

              Das also ist Leberträgheit: ein selbstloser, aber überforderter Friedensstifter, stehendes Wasser, streikende Müllabfuhr, ein mit Schmutz, Keimen und Chemie überladenes Haus. Niemand sucht sich so etwas aus, weder in der Umgebung noch im Körperinneren. Bis jetzt hattest du, was Leberträgheit angeht, nichts zu melden. Das ändert sich gerade ganz grundlegend. Da du das Geheimnis nun kennst, mußt du Leberträgheit und die mit ihr verbundenen unerklärlichen Beschwerden nicht länger über dich ergehen lassen.

              Symptome, die Leben retten

              Eins sollten wir klären, bevor wir weitermachen: Leberträgheit bedeutet nicht, dass deine Leber faul wäre, das kann sie nämlich gar nicht.

              Sicher kennst du die Tage, an denen du dich etwas angeschlagen fühlst. Du beißt dich durch, aber alles ist so viel mühsamer als sonst. So geht es einer trägen Leber auch. Wenn sie gegen Widerstände ankämpfen muss, wird ihre Arbeit umso schwerer. Eine träge Leber arbeitet zum Ausgleich sogar zwei- bis dreimal mehr als unter normalen Umständen. Eine Leber kann noch so träge sein, sie wird sich trotzdem immer irgendwie durchkämpfen. Das hat sie in der Zeit der Schwangerschaft durch chemische Kommunikation mit der Leber deiner Mutter gelernt und wird dabei bleiben, solange du lebst.

              Mut ist die Seele deiner Leber, es fehlt ihr nicht an Mumm und Entschlossenheit, wenn es darum geht, dich zu verteidigen. Sie unternimmt alles zu deinem Schutz, darin ist sie unvergleichlich. Wie ein Schlachtross auf die Sicherheit seines Reiters bedacht ist, wird die Leber alle Angriffe auf dich abzufangen versuchen, um dich zu schützen.

              Dabei hat sie aber einiges einzustecken und leidet selbst darunter. Zuerst lässt ihr Gedächtnis nach, und da sie neben dem Gehirn und der Schilddrüse ja der dritte wichtige »Datenspeicher« deines Körpers darstellt, ist das eine prekäre Situation. Sie bedeutet, dass die Leber mit zu vielen giftigen Metallen, Pathogenen und ihren Abfallprodukten, Schlacken und Chemikalien belastet ist und nicht mehr so viel für deinen Körper tun kann, wie sie müsste und möchte. Sie büßt nach und nach die Fähigkeit ein, wichtige biochemische Verbindungen und Hormone zu identifizieren, aufzunehmen, zu katalogisieren, umzuarbeiten und bereitzustellen.

              Sie ist auch immer weniger in der Lage, Stoffe zu neutralisieren, die deinem Körper nicht bekommen. Wie wir im ersten Teil gesehen haben, hängen viele der über zweitausend Leberfunktionen mit Entgiftung und Entschlackung zusammen. Eine verstopfte, überlastete Leber ist derart entkräftet, dass sie solche Stoffe nicht mehr so effizient wie früher umwandeln kann und sie stattdessen zunehmend einlagert, was wiederum ihre Filterleistung noch mehr reduziert.

              Stelle dir einen von Fischausscheidungen zugesetzten Aquariumfilter oder einen prallvollen Staubsaugerbeutel vor, dann kannst du ungefähr nachvollziehen, wie sauer der Leber ihre Arbeit werden kann. Da sie nicht mehr so gut filtert wie eine gesunde Leber, gelangen Abfallstoffe zunehmend wieder ins Blut und verursachen dort etliche der Probleme. Es ist ein Teufelskreis: Je stärker die Belastung der Leber durch Pestizide und andere Chemikalien, durch Viren, Bakterien, Strahlen, Alkohol, Antibiotika, Drogen, giftige Metalle, Kunststoffe und hohe Blutfettwerte wird, desto schwerer fällt es ihr, die Blutzusammensetzung zu überwachen und Schadstoffe abzubauen. Verschmutztes und mit Giften überladenes Blut kann sich in der Form von Augenringen, Hitzewallungen und anderen Symptomen bemerkbar machen.

              Auch Leberhitze ist eine der möglichen Erscheinungsformen. Wie ein Motor heiß wird und schwerer arbeiten muss, wenn er mit altem Schmieröl betrieben wird, das nicht mehr die vorgeschriebene Viskosität hat, so läuft auch die Leber heiß, wenn sie zu viel »Klärschlamm« zu verarbeiten hat. Das führt zu Symptomen wie Hitzewallungen oder einem generellen Überhitzungsgefühl (darauf gehen wir in den folgenden Kapiteln ein). Solange die Leber nicht zu stark überlastet ist, kann es aber auch sein, dass du noch keinerlei Beeinträchtigung spürst (dazu gleich noch mehr).

              All das bedeutet wie gesagt nicht, dass deine Leber faul wäre. Ihre Bemühungen um die Regulation dieser Hitze ist nur ein weiterer Job neben den fünfzig anderen Baustellen, auf denen sie bereits beschäftigt ist. Bist du es, der oder die in der Hitze des Gefechts kühlen Kopf bewahrt und nachgibt und notfalls sogar die Schuld für etwas Missglücktes auf sich nimmt? Fängst du Schläge oder Bestrafungen ab, die anderen gelten, läßt du dich beschimpfen, um jemand anderen zu schützen? Das jedenfalls ist der Alltag deiner Leber, und der Schützling bist du. Sie ist immer für uns da und stets bereit, die Verschmutzung, den Stress, die Reizüberflutung und die Fehlernährung in unserem Leben irgendwie auszugleichen.

              Die Leber verfügt auch über eine »Anti-Trägheits-Alarmreaktion«, die auf chemischem Wege ausgelöst wird und einen Energieschub zur Überwindung der Stauung bewirkt. Die Reaktion selbst besteht in Leberspasmen, die sich als ein Kribbeln oder Zucken, als leichter Schmerz, als Wärme oder Hitze, als ein Ziehen, als Auftreibung, als kurzer Stich oder als Seitenstechen bemerkbar machen kann, aber häufig von keinerlei Empfindung begleitet ist. Auch wenn subjektiv kaum etwas empfunden wird, verschaffen solche Spasmen der Leber kurzzeitig Erleichterung, sodass sie die Dinge vorübergehend etwas besser im Griff hat.
              Wenn die Leber für dich in den Kampf zieht, dann auch deshalb, weil sie eine sehr wichtige Drüse schützen möchte: deine Bauchspeicheldrüse. Wenn jemand überproportional viel Fett zu sich nimmt, mehr, als Gallenflüssigkeit zu dessen Aufschließung verfügbar ist, belastet das die Leber. Zum Schutz der Bauchspeicheldrüse muss sie jetzt andere Methoden der Fettverarbeitung finden – das ist einer der Gründe, weshalb sie anpassungsfähig oder adaptogen sein muss. Je schlechter es der Leber geht, desto weiter nehmen ihre Glukosereserven ab, und wenn ein gewisser Tiefststand erreicht ist, kann sie keine Glukose mehr an die Bauchspeicheldrüse weitergeben, um die Insulinresistenz zu unterbinden.
              Dein Arzt wird dann vielleicht sagen, dein Glykohämoglobin A1c (umgangssprachlich »Langzeit-Blutzucker«) sei erhöht oder sogar stark erhöht und es liege ein Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes vor. Deine Leber ist in einem Maße für die Bauchspeicheldrüse verantwortlich, dass sie speziell für sie einen Hilfsstoff freisetzt, eine Art personalisierten Pflasterstoff, der die Heilung ihrer Wunden fördert.
              Ein weiterer kostbarer Teil deines Körpers, den die Leber schützen möchte, ist das Herz. Sie filtert Giftstoffe aus dem Blut und zerlegt sie, damit sie nicht den Sauerstoff im Blut verdrängen können. Da würde das Herz an Luftmangel leiden, und in den Klappen und Arterien könnten sich Plaques bilden. Außerdem soll dadurch das Blut verdünnt werden, damit das Herz nicht so schwer arbeiten muss.
              Alles Mögliche kann passieren, wenn die Leber zu sehr unter Stress steht: Narben, Zysten und Tumoren können entstehen, das Immunsystem wird geschwächt, die Leber vergrößert und entzündet sich – auf all das werde ich in weiteren Podcastfolgen noch eingehen.

              Es kommt wie gesagt auch vor, dass die Leber träge wird und wir trotzdem lange symptomfrei bleiben. Das ist wieder eines dieser Leberwunder: Sie trägt ihre Last möglichst lange allein und hält Beeinträchtigungen von dir fern. Du weißt vielleicht, wie das ist, wenn du ohnehin schon viel zu tun hast und dann von allen Seiten noch neue Anträge auf dich einstürmen und du trotzdem nichts von deiner Überlastung sichtbar werden läßt, weil du es allen recht machen möchtest. Du beißt dich durch, du beklagst dich nicht, und erst wenn es wirklich nicht mehr zu schaffen ist, gibst du mal einen Laut von dir.

              Diese Neigung hat auch die Leber: sich einfach durchzubeißen. Deshalb bleiben so viele Menschen symptomfrei, bis sie Ende dreißig oder Anfang vierzig sind, und wenn dann erste Symptome kommen, deutet man sie bei Frauen gern als den Beginn der Wechseljahre. Relativ plötzlich setzen Hitzewallungen, Reizbarkeit und Schlafstörungen ein, aber gar so plötzlich kommt das alles in Wahrheit nicht. Es ist die Geschichte einer über Jahrzehnte langsam entstehenden Leberträgheit, die sich schließlich bemerkbar macht. Das ist in der Medizin nach wie vor unbekannt, weil Ursachen fälschlich im Hormonhaushalt gesehen werden, was bis heute dazu führt, dass die Frauen nicht wissen, was ihnen eigentlich fehlt – ganz davon abgesehen, dass mit Hormonersatztherapien sehr viel Geld zu verdienen ist.

              Wie es dazu kommt, dass die Leber ihren Belastungen immer weniger gewachsen ist, hängt von den speziellen Lebensumständen des Einzelnen ab, und hier gibt es die verschiedensten Kombinationen von Faktoren. Leberträgheit kann beispielsweise durch chronische geringgradige EBV- Infektion über längere Zeit entstehen. Auch andere Viren kommen hier infrage. Weitere mögliche Ursachen sind giftige Metalle, die sich mit der Zeit angesammelt haben, periodisch eingenommene verschreibungspflichtige Medikamente, zu häufiger Alkoholkonsum, ungesunde fettreiche Ernährung über Jahrzehnte, zu viel Kaffee und schließlich emotionale Wechselbäder, durch die im Laufe eines Lebens immer wieder Flucht oder-Kampf- Reaktionen und in der Folge Adrenalinüberflutungen der Leber ausgelöst werden.

              Bei all den Belastungen, denen deine Leber im Laufe der Zeit ausgesetzt gewesen sein mag, hat sie es wunderbarerweise doch immer wieder geschafft, Brücken zu bauen und Brände einzudämmen, um dich vor Gefahren und Leid zu bewahren. Aber es kam der Tag, an dem sie die Last nicht mehr allein tragen konnte und dir mit Symptomen – zum Beispiel Nachtschweiß und Gehirnnebel, Schlafstörungen, anfallsweise Rosazea oder ein Ekzem – zu verstehen gab, dass sie Hilfe benötigte. Das geschah in der Hoffnung, dass du eines Tages verstehen würdest, was da vor sich geht, um dann unterstützende Maßnahmen zu ergreifen. So weit ist die Welt noch nicht. Symptome und Krankheiten werden noch nicht der Leber zugeordnet, schon gar nicht der Leberträgheit, dieser weitgehend unbekannten Störung.
              Symptome sind uns lästig, sie scheinen zu besagen, dass der Körper sich gegen uns wendet. Dabei sind sie eigentlich wertvolle Hinweise auf etwas, was auf tieferer Ebene zu entgleisen droht. Bei Rauchentwicklung sagen wir ja auch nicht, die Luft habe es auf uns abgesehen. Wir wissen dann vielmehr, dass irgendwo etwas brennt oder schmort. Wir sind dankbar für dieses Warnzeichen und sehen nach, woher es kommt.

              Fünf Spielarten der Leberträgheit

              Rauch macht uns auf Feuer aufmerksam, und von der Art des Rauchs lässt sich auf die Art des Feuers schließen. Auch Leberstörungen lassen sich anhand der Symptome differenzieren. Ich möchte dir deshalb fünf Spielarten der Leberträgheit vorstellen. Dabei handelt es sich nämlich nicht um ein einziges festgefügtes Krankheitsbild. Die Leber wird nicht insgesamt plötzlich träge, sondern es kann sein, dass nur ein Teil betroffen ist, während der Rest normal arbeitet.

              Bei vielen Menschen werden mehrere Bereiche träge, die wir jetzt nacheinander betrachten wollen. Beachte, dass deine Leber in einem oder in mehreren dieser Bereiche oder sogar in allen fünf träge sein kann, ohne dass zwangsläufig die im Folgenden angeführten Symptome auftreten.

              Mitte der Leber:

              Wenn eine Leber im Kernbereich träge wird, ist mit diesen Symptomen zu rechnen: Hitzewallungen, Nachtschweiß, Prädiabetes, Schwellung, Wassereinlagerungen, schwankende Körpertemperatur, Energiemangel, Gewichtszunahme, Gehirnnebel, Augenringe, Hypoglykämie, Hyperglykämie, Erschöpfung, Hautausschlag, Ärgerlichkeit, Frustration, Reizbarkeit, Gefühl von Einsamkeit, Depression, Beklommenheit, Ängstlichkeit, schlechter Hauttonus, Hautverfärbungen (auch Raynaud-Syndrom), übermäßiger Durst.

              Unterseite:

              Leberträgheit im unteren Bereich des Organs kann dazu führen, dass du dich nachts im Bett hin und her wirfst beziehungsweise schlecht oder gar nicht schläfst. Auch Verstopfung ist möglich, oder du fühlst dich einfach unbehaglich. Manchmal wird dir ohne erkennbaren äußeren Grund heiß oder kalt, du neigst zu Eifersucht und bist »dünnhäutig«, also leicht zu kränken.

              Oberseite:

              Schlechte Verdauung, Sodbrennen, Völlegefühl, Gastritis, Druckgefühl im Bauch, Reizbarkeit, geringe Frustrationstoleranz, Schultersteifigkeit, Schulterschmerz, wunde, schmerzende Zunge, Aphten, rissige Mundwinkel, andere geschwürige Wunden im Mundbereich, Schwankungen der Körpertemperatur, aufgetriebener oder verhärteter Oberbauch – diese Symptome können bei Leberträgheit im oberen Bereich des Organs auftreten.

              Linke Seite:

              Bei Trägheit der linken Leberseite (des linken Leberlappens) ist mit Schwächegefühlen im linken Bein oder Arm zu rechnen, mit Übelkeit, Angst, Appetitmangel, unstillbarem Hunger, regellos auftretenden Magenschmerzen, Stimmungslabilität, Reizbarkeit, Empfindlichkeit, Rückenschmerzen.

              Rechte Seite:

              Wird die größere rechte Seite der Leber (der rechte Leberlappen) träge, können die Nägel (wegen Zinkmangel) brüchig werden oder sich verfärben. Es kommt rechts im Bereich der Rippen zu Stichen, und die ganze rechte Körperseite scheint etwas schwächer zu sein. Außerdem: Zuckungen oder Krämpfe in den Beinen, eine leichte Verfärbung der Zunge, ein wundes Gefühl an der Zungenspitze, unerklärliche Hitze- oder Kälteempfindungen, und generell wird man schwer warm.

              Die Mitteilungen der Leber entschlüsseln

              Symptome können wie eine Fremdsprache sein, die man nicht gelernt hat. Jetzt kommt es aber zunehmend darauf an, dass wir für unseren Körper und in diesem Fall für die Leber als Dolmetscher tätig werden. Viele Symptome und Krankheiten, die als irgendein Versagen des Körpers angesehen werden, besagen eigentlich nur, dass eine Leber, die Schaden genommen hat und träge wird, um Hilfe ersucht. Wenn du ständig müde bist, wird der Arzt sagen, du hättest zu viel Stress, während es sich tatsächlich um eine EBV- Infektion der Leber handeln könnte. Bei Hitzewallungen wirst du zu hören bekommen, sie seien hormonell bedingt und ganz normal, ein Zeichen der einsetzenden oder gerade stattfindenden oder überstandenen Wechseljahre, während der wahre Hintergrund darin bestehen kann, dass die Leber schon lange einen Virus in Schach zu halten versucht oder mit Schwermetallen und anderen Giftstoffen belastet ist.

              Bei unerklärlicher Gewichtszunahme wird es heißen, dass du zu viel ißt, dich falsch ernährst oder dich mehr bewegen mußt – keine Rede von einer mit Viren, Adrenalinüberschüssen und anderen schädlichen Substanzen belasteten Leber. Bei Akne wird man als Grund die Pubertät oder irgendeine andere Hormonumstellung angeben, während es in Wirklichkeit um Streptokokken geht, die in der gestauten Leber bestens gedeihen und gleichzeitig für eine erhöhte Belastung des Lymphsystems sorgen. Das alles bedeutet aber nicht, dass dein Körper vor dem Zusammenbruch steht. Es bedeutet lediglich, dass deine Leber um Hilfe bittet.

              In weiteren Folgen möchte ich mit dir einige von der Leber ausgehende Symptome und Gesundheitsstörungen näher ansehen. Zum Teil sind das Themen, mit denen du vermutlich rechnst:

              Hepatitis beispielsweise, aber es gibt auch andere Störungen wie Prädiabetes, Ekzeme, Psoriasis und Dünndarmfehlbesiedelung, die man nicht ohne Weiteres mit der Leber in Zusammenhang bringt.

              Du mußt deinem Körper nicht länger mit Argwohn begegnen, er hat es nicht auf dich abgesehen. Er lässt dich auch nicht im Stich, und er ist nicht schwach. Dein Körper hält zu dir. Hören wir auf, diese Gesundheitsprobleme als »Lebenslänglich«Urteile, als klägliches Versagen des Körpers, als tickende Autoimmun-Zeitbomben zu sehen, die irgendwann hochgehen, ohne dass wir irgendetwas daran ändern könnten. Führen wir uns lieber vor Augen, welch ein Segen es ist, dass die Leber um Hilfe ruft. Erst wenn sie deutlich zeigt, wie sehr sie zu kämpfen hat, eröffnet sich für uns die Möglichkeit zu reagieren. Und indem wir unserer Leber Gelegenheit geben, gesund zu werden, erobern wir uns unser Leben zurück.

              Jetzt weißt du also, daß du unbedingt entgiften solltest, um Folgeschäden verhindern zu können. Starte jetzt mit meinem Onlinekurs "Natürlichen Entgiftung". "Natürlich" heißt, daß du keine Produkte einnehmen musst, sondern mit ganz natürlichen Lebensmittel entgiftest. Du kaufst also nichts extra, sondern anders. Die Entgiftung startet am 24.08.24 mit der Vorbereitungswoche, damit du dich auf die kommenden Wochen der Entgiftung eben vorbereiten kannst. Ich bin immer an deiner Seite. Wir haben wöchentliche Zoom Calls und du kannst mich zwischendurch per Telegram oder Whatsapp erreichen.

              Geh auf meine Seite wagnernicole.de. Unter Angebote findest du dann die "Natürliche Entgiftung". Oder hier:

              https://wagnernicole.de/angebote/natuerliche-entgiftung/

              Bis bald, bleibe oder werde gesund.

              40 min
            6. Himbeerblätter für dein Hormonsystem I Podcast #70
              Sie sind ein Adaptogen erster Güte

              Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

              Bei Himbeerpflanzen denken wir zuerst an ihre köstlichen und gesunden Beeren, aber den Blättern gebührt eigentlich die gleiche Beachtung. Wenn es um die weiblichen Fortpflanzungsorgane geht, sind Himbeerblätter kaum zu schlagen. Sie sorgen hier in idealer Weise für ausgewogene Verhältnisse und Schutz. Himbeerblätter wirken insgesamt ausgleichend auf das Hormonsystem, sie fördern beispielsweise die Östrogen-, Progesteron- und Testosteronproduktion in den Nebennieren und liefern der Schilddrüse wichtige Nährstoffe. Im gesamten endokrinen System sorgen sie für eine ausreichende Hormonausschüttung.

              Alle diese Wirkungen machen Himbeerblättertee zu einem besonders tief wirkenden Tonikum bei Problemen mit der Empfängnisfähigkeit oder auch zur Vorbereitung des weiblichen Körpers auf eine Schwangerschaft. Der Tee beugt nicht nur einer Fehlgeburt vor, sondern ist auch eine Geheimwaffe gegen Erschöpfungszustände nach der Geburt und gegen die Wochenbettdepression. Er fördert die Milchbildung und reichert die Milch, was weniger bekannt ist, mit Vitaminen und Mineralstoffen an, wodurch sie für das Neugeborene noch nahrhafter wird.

              Auch für Männer ist der Tee durch seine blutreinigende und entschlackende Wirkung von hohem Gesundheitswert. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, etwa Antioxidantien wie Anthocyane und Polyphenole, machen die Blätter zu einem generell entzündungshemmenden Mittel mit besonderer Wirkung auf die

              Organe und Drüsen.

              Sie wirken auch sehr gut bei Eisenmangel, fördern den erwünschten Haarwuchs, und da sie die Bauchspeicheldrüse stärken, profitiert jeder von ihnen, der an einer Entzündung dieses Organs laboriert. Die adaptogenen Eigenschaften der Himbeerblätter haben bisher wenig Beachtung gefunden, aber sie sind tatsächlich ein Adaptogen erster Güte.

              Seelische Unterstützung

              Wenn du Geborgenheit, Gelassenheit, Mitgefühl, Trost, herzliche Zuneigung und ruhig auch ein bisschen Bewunderung brauchst, sind Himbeerblätter eine großartige Hilfe. Verwöhne dich selbst damit – oder eine Freundin, die es gerade nötig hat.

              Spirituelle Aufgabe

              Himbeeren können den ganzen Garten überwuchern, wenn du nicht aufpasst. Aber das ist gut in den Griff zu bekommen, wenn du ein wenig Geduld mitbringst und weißt, welche Triebe man zurückschneiden muss. Die Pflanzen werden dadurch sogar gesünder und tragen reicher. In unserem Leben gibt es auch Situationen, die im Chaos zu enden drohen – manche sind beherrschbar, aber leider nicht alle. Himbeersträucher lehren uns, die Dinge im Auge zu behalten, den Anfängen zu wehren, die Stacheln nicht zu scheuen und rechtzeitig wahrzunehmen, um was es geht. Was könnte sich in deinem Leben mit der Zeit zum Besseren wenden, wenn du dich jetzt darum kümmerst?

              ** 4 Tipps**

              1. Wenn du im Laufe des Tages in ein Tief gerätst, gieße einen Himbeerblättertee auf. Das macht alles etwas leichter.
              2. Brühe Himbeerblätter zusammen mit Brennnesselblättern auf, dann hast du einen Tee, der regenerierend auf das gesamte Fortpflanzungssystem wirkt und den Hormonhaushalt ausgleicht.
              3. Trinke bei Vollmond mehr Himbeerblättertee, denn das steigert die Potenz. 4. Das Wachstum der Himbeersträucher verstärkt sich zu Vollmond um ein Viertel, und sogar die getrockneten Blätter haben diesen Rhythmus noch in sich.
              4. Rezept Himbeerblättertee

                Samen, Blätter und Blütenblätter finden in diesem köstlichen Tee harmonisch zusammen. Während du ihn trinkst, stellst du dir vor, wie in dir eine ähnliche Harmonie entsteht, wenn du deine Geschlechtsorgane und deinen gesamten Körper als ein Ganzes empfindest.

                Ergibt 4 Tassen

                2 EL Himbeerblätter

                8 Kardamomkapseln
                1 TL Rosenblüten oder -knospen (ungespritzt)

                Die Zutaten in einer Schale mischen und davon je 1 TL pro Tasse verwenden. Mit kochendem Wasser aufgießen und 5 Minuten oder auch länger ziehen lassen.

                Soll der Tee noch heilkräftiger sein, verwende 2 TL oder sogar 1 EL der Mischung pro Tasse.

                Und somit sage ich wieder:

                Bis bald, bleibe oder werde gesund.

                11 min
              5. Deine Leber ist in Not, du solltest dich dringend um sie kümmern I Podcast #69
                Die Welt hat ein Leberproblem

                Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

                Die Leber, ein unauffälliger Verbündeter

                Doch davon merkt man nicht viel, die Leber findet kaum Beachtung und gehört nicht zu den Stars unter den Organen des Körpers. In der Schule lernen wir nicht gerade viel über sie, und sie schafft es längst nicht so oft in die Schlagzeilen wie etwa das Gehirn. An das Gehirn können wir ein paar Dioden anschließen und dann die Wellen beobachten, an denen sich beispielsweise Wachzustand und Schlaf unterscheiden lassen. Wenn wir ein Brett vor dem Kopf haben oder an Ängsten, Depressionen und anderen psychischen Problemen laborieren, erleben wir das ganz direkt.

                Auch mit den Symptomen des geistigen Niedergangs sind wir vertraut, die Symptome einer beginnenden Demenz würden uns nicht entgehen. Viele Geschehnisse erinnern uns täglich an unser Gehirn, auch häufig vorkommende Redewendungen wie »Sie hat was im Köpfchen« oder »Benutz mal dein Gehirn«. Manchmal tippen wir uns einfach an die Stirn, und das sagt mehr als tausend Worte. Oder wir lösen »Kopfnüsse«.

                Auch das Herz findet viel Beachtung, schließlich spüren wir es ganz direkt. Wir merken, wie es schlägt, vor allem, wenn es rast oder ein bisschen aus dem Takt ist. Seine Muster lassen sich im EKG sichtbar machen, und so können wir auch verfolgen, ob sich unsere Pulsfrequenz durch ein Trainingsprogramm verbessert.

                Auf der Verpackung mancher Lebensmittel ist von »Herzgesundheit« die Rede, und von Jugend an wissen wir, was »Herzleid« ist und wie es sich anfühlt, sein »Herz zu verlieren« oder etwas »mit Herzblut« zu schreiben. Eltern, die ihr Kind eine erste Beziehung eingehen sehen, hoffen inständig, dass ihm nicht »das Herz gebrochen« wird.

                Auch andere Teile unseres Körpers wissen sich zur Geltung zu bringen. Muskeln werden durch Training fester und bekommen mehr Relief, und wenn wir einmal bettlägerig sind, werden sie kleiner und weicher.

                An unserer Haut ist sofort abzulesen, was in unserem Leben los ist, sie kann blass und schuppig, gerötet und entzündet – oder eben strahlend sein.

                Die Lunge macht sich ebenfalls bemerkbar, wenn auch weniger auffällig: Die Brust weitet sich beim tiefen Einatmen und zieht sich wieder zusammen, wenn wir ausatmen. Früher waren die Gefahren des Rauchens nur wenigen bekannt, aber inzwischen gibt es überall mehr als deutliche Warnhinweise darauf, und jeder weiß, dass das Rauchen Lungenkrebs und andere Krankheiten verursachen kann.

                Wenn der Bauch voll ist, spüren wir das. Auch das Knurren des leeren Magens wissen wir zu deuten.

                Die Harnblase macht sich bemerkbar, wenn sie gefüllt ist. Wenn das Wasserlassen wehtut oder wenn es dabei brennt, liegt möglicherweise ein Harnwegsinfekt vor, und wir können den Urin nach seiner Farbe, Menge und Zusammensetzung beurteilen.

                Auch der Darm erinnert uns fast täglich an seine Existenz, und was wir ausscheiden, lässt sich analysieren. Diese und andere Teile unseres Körpers wissen wir in ihrer komplexen Funktion wirklich zu würdigen, das liegt aber vor allem auch daran, dass wir sie bei ihrer Arbeit beobachten können.

                Und die Leber? Aus den Augen, aus dem Sinn. Sie ist für uns so gut wie nicht vorhanden. Das Wort »Leber« haben wir vielleicht mal in Großmutters Küche gehört, als sie eine Füllung aus Geflügelinnereien zubereitete. Wir fühlen die Leber nicht wie unser schlagendes Herz und nehmen deshalb an, dass sie nicht allzu ausdauernd und intensiv für uns arbeitet. Und da wir nicht mitbekommen, wie sie sich müht, scheint doch alles in Ordnung zu sein, oder? Die Leber bleibt uns ein wenig mysteriös. Was macht sie eigentlich da drinnen, »macht« sie überhaupt irgendetwas? Allzu leicht vergessen wir sogar ihre bloße Existenz.

                Allerdings ist den medizinischen Fachleuten bekannt, dass bei sehr vielen Patienten unter der Oberfläche irgendetwas nicht stimmt. Sie wissen, dass etwas nicht in Ordnung ist, was man aber nie richtig zu fassen bekommt. Sie erleben ganz direkt, wie die gesundheitlichen Beschwerden zunehmen. Immer mehr Menschen kommen mit unerklärlichen chronischen Krankheiten zu ihnen, und sie versuchen mit allen Mitteln herauszufinden, was da vor sich geht. Doch leider gibt es im medizinischen Denken immer wieder Strömungen, die eher verhindern, dass echte Lösungen entdeckt werden.

                Einer dieser neueren medizinischen Modetrends sorgt dafür, dass die Schilddrüse immer mehr Zeit, Energie und Ressourcen bindet. Wir haben uns diese populären Theorien in meinem vorigen Buch Heile deine Schilddrüse angesehen. Ihre Anhänger schieben so gut wie alles, vom Haarausfall bis zu Fehlgeburten, auf die kränkelnde Schilddrüse, und wir haben uns vor Augen geführt, weshalb das falsch ist. Zwar spielt die Schilddrüse eine wirklich tragende Rolle für unseren Körper, aber sie ist keineswegs der entscheidende Faktor bei der Entstehung chronischer Krankheiten. Sehr häufig, wenn die Schilddrüse, das Herz, der Darm oder die Gene zum Sündenbock gemacht werden, geht es in Wirklichkeit um die überlastete Leber.

                Die Wahrheit ist, dass du nie einen besseren Freund als deine Leber gehabt hast. Sie übt mehr als zweitausend entscheidend wichtige Funktionen aus, die der medizinischen Wissenschaft noch nicht bekannt sind. Sie ist Tag und Nacht für dich im Einsatz. Sie sorgt vor, wenn sie weiß, dass du besonderen Belastungen ausgesetzt sein wirst, und sie steht bereit, wenn du dir Ausrutscher leistest, nach denen aufgeräumt werden muss. Sie ist Speicher, Filter, Müllabfuhr, Recyclingbetrieb und mehr – und das alles gleichzeitig. Die Leber schirmt dich ab, beschützt dich, verteidigt dich nach allen Seiten hin. Sie hat schon immer auf dich aufgepasst, sie löscht Brände, entschärft Sprengsätze, überwacht die Halunken in deinem Körper und beugt internen terroristischen Angriffen vor. Nach allem, was du schon erlebt hast, ist es deiner Leber zu verdanken, dass du überhaupt noch auf Erden wandelst.

                Frage mal einen Chirurgen, wie es für ihn war, im OP erstmals vor der

                freigelegten lebendigen Leber eines Patienten zu stehen: Was war das für ein Erlebnis nach all den Seminarstunden, dem Bücherstudium, dem Betrachten endloser Folgen von Bildern, den Monaten des Sezierens von Leichen in der Anatomie? Wahrscheinlich wird ungläubiges Staunen aus den Antworten sprechen. Möglicherweise konnte dieser Chirurg in der folgenden Nacht nicht schlafen, weil ihm vom Anblick dieses geheimnisvollen, königlichen Organs in seiner natürlichen Umgebung der Kopf schwirrte, als hätte er draußen auf dem Meer Wale beobachtet – und das, obwohl er nur einen Bruchteil dessen kannte, was die Leber alles kann und macht.

                Und jetzt steht es für dich an, deine Leber ganz neu kennenzulernen und zu bestaunen wie dieser junge Operateur – mindestens. Dafür habe ich (also Anthony) dieses Buch geschrieben: Du sollst einen Blick in deinen Körper werfen können, um mit deinem treuesten Verbündeten Bekanntschaft zu schließen, der unermüdlich für dich im Einsatz ist und mehr leistet, als irgendwer ahnt. Wer Naturwunder bestaunen möchte, muss nicht um den halben Globus fliegen. Es genügt schon ein Blick in das Innere unseres Körpers.

                Die bedrohte Leber

                Hast du zu viel um die Ohren, als dass du noch einfach Wunder bestaunen kannst? Was sagt uns angesichts der täglichen Herausforderungen und all der Aufgaben, um die wir uns gleichzeitig zu kümmern haben, die Tatsache, dass die Intelligenz unseres Körpers nirgendwo besser zum Ausdruck kommt als in der Leber? Müssen wir uns wirklich auch noch mit diesem Organ befassen? Es gibt doch auch so schon genug zu berücksichtigen. Wir müssen für die Sicherheit und Gesundheit unserer Familien sorgen, Erfolg im Beruf haben, fit bleiben, Fettleibigkeit, Depressionen und anderen um sich greifenden Übeln entgegenwirken, etwas gegen Herzkrankheiten und vorzeitiges Altern unternehmen, mit chronischen Krankheiten, einer ökologisch verwahrlosten Erde, den Folgen des Artensterbens und überhaupt einer ungewissen Zukunft umgehen – die Liste ließe sich beliebig erweitern. Da braucht man schon genug Energie, um über die Runden zu kommen – wozu also noch einen Punkt auf die Agenda setzen? Weshalb sollten wir uns auch noch ausgerechnet mit der Leber belasten, wenn doch angeblich Stressabbau, »Entschleunigung« und Vereinfachung des alltäglichen Lebens angesagt sind, der Verzicht auf alles, was nicht unbedingt sein muss?

                Weil unsere Leber in Not ist und wir uns dringend um sie kümmern müssen.

                Weil so viel von ihren Kräften und unserer Sorge für sie abhängt. Und noch ein Grund: Was wäre, wenn es einen zentralen Faktor deiner Gesundheit und deines Wohlbefindens gäbe, auf den du dich so konzentrieren könntest, dass für alle anderen Aspekte deiner Gesundheit gesorgt wäre, sogar für sich anbahnende Gesundheitsstörungen, von denen du vielleicht noch gar nichts weißt? Wenn wir wüssten, wie viele Symptome, Beschwerden und Krankheiten – nicht bloß Leberkrebs, -zirrhose und Hepatitis – mit der Leber zusammenhängen, würde sich in der Medizin so gut wie alles um dieses Organ drehen.

                Die Rettung der Leber ist entscheidend wichtig für Herz, Gehirn, Immunsystem, Haut und Verdauungstrakt. Hier geht es um guten Schlaf, ausgeglichenen Blutzucker, die Senkung des Blutdrucks und Gewichtsabnahme. Es geht darum, wie jung du aussiehst und dich fühlst, wie klar du im Kopf bist, ob du Frieden hast und glücklich bist, ob du dich auf diese Zeit rasend schneller Veränderungen noch einstellen kannst.

                Deine Entscheidung, etwas für deine Leber zu tun, ist der entscheidende Punkt auf deiner To-do-Liste. Es gibt nichts Besseres gegen Stress, kein wirksameres Anti-Aging-Mittel, keinen zuverlässigeren Schutz vor den Bedrohungen der Welt als eine gesunde Leber. Sie ist entscheidend für dein körperliches, seelisches und spirituelles Wohlbefinden. Uns gut um unsere Leber zu kümmern ist also kein zusätzlicher Aufwand, mit dem wir die tagtägliche Überforderung noch weiter steigern, sondern die große Erleichterung, mit der wir uns endlich wieder ein wenig Luft verschaffen.

                Wer auf Erleuchtung aus ist, wendet sich seinem Gehirn und dem »Dritten Auge« zu, um in der eintretenden Stille des Geistes höhere Bewusstseinsstufen zu erreichen oder eine angestrebte Zukunft zu visualisieren. An die Leber denkt dabei niemand, wo sie doch für die Erleuchtung mehr bedeutet, als du auch nur ahnst.

                Bei allem Engagement für die Gesundheit und Überlebensfähigkeit der Erde dürfen wir unser eigenes »Klima« nicht aus dem Auge verlieren. Jeder hat seinen eigenen »Planeten«, um den er sich sorgen sollte, nämlich seinen Körper. Von deiner Geburt an hast du eine ganze Welt mit dir herumgetragen. Von der Erde wissen wir, dass vom schwächsten Glied im empfindlichen ökologischen Gesamtzusammenhang eine Gefährdung des Ganzen ausgehen kann, und so ist es auch für uns persönlich wichtig, uns umfassend um unseren Körper zu kümmern.

                Sind majestätische Tiere wie diese Wale wichtig? Zucken wir die Schultern, wenn sie aussterben? Nein. Natürlich spielen bedrohte Arten eine wichtige Rolle und sind es wert, geschützt zu werden. Das muss auch für unsere überlastete, überarbeitete, ausgepumpte, gestresste, bedrohte Leber gelten.

                Niemand wünscht sich verschmutzte Meere, in denen die Tiere nur mit Mühe überleben können. Und niemand wünscht sich einen Körper, dessen Blut so mit Giftstoffen überlastet ist, dass die Leber nur noch mit letzter Kraft all die Aufgaben bewältigen kann, die unserer Gesunderhaltung dienen.

                Doch an diesem Punkt der akuten Bedrohung unserer Leber stehen wir jetzt. Unsere eigene Umwelt starrt vor Schmutz und Giftstoffen, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind. Eigentlich ist unser Körper noch schlimmer dran als die Erde, und die Hauptlast der Säuberungs- und Entgiftungsarbeit trägt die Leber.

                Denke dir deine Leber als einen Bartenwal und dein Blut als das Meer. Wenn dieses Meer mit der Zeit schlammig und dickflüssig wird – dabei ist an Antibiotika und andere Medikamente zu denken, an Pestizide, Fungizide, Reinigungsmittel, Lösungsmittel und Kunststoffe, dazu chronische Austrocknung, virale und bakterielle Abfallprodukte, überschüssiges Fett aus ungeeigneter Nahrung und mehr –, so fällt es diesem »Wal« immer schwerer, Nahrung anzusaugen, und weil er deshalb keine Erholungspausen mehr bekommt, leidet mit der Zeit seine Gesundheit. Dann fällt es ihm möglicherweise schwer, auch nur zum Luftholen aufzutauchen.

                Die Welt hat ein Leberproblem. Derzeit sind Störungen dieses Organs eher die Regel als die Ausnahme. Wenn ich mich in einer Menge von tausend Menschen bewege, haben neunhundert davon eine leidende Leber, und die allermeisten wissen nichts davon. Um es zu wiederholen: Die Leber ist wichtiger, als irgendwer weiß. Die medizinische Forschung hat sich – außer auf dem Gebiet der Transplantationen – nicht gerade intensiv mit diesem Organ befasst, und so wird auch nicht gelehrt, wie viel es mit der weltweiten Gesundheitskrise zu tun hat. Es ist in der Medizin noch kaum bekannt, was es alles leistet, wie viele Gesundheitsstörungen, Beschwerden und Krankheiten unserer Zeit eigentlich Symptome einer überlasteten Leber sind oder was sie braucht, damit es ihr gut geht – und da es nicht bekannt ist, wird es auch nicht verbreitet. All das ist fern und unbekannt wie die Plastikmüllfelder auf den Ozeanen vor ihrer Entdeckung.

                Ohne es zu wissen, treiben wir unsere Leber an die äußerste Grenze dessen, was sie zu leisten und auszuhalten vermag.

                Wenn wir in dieser Welt etwas bewegen möchten, brauchen wir unsere volle
                Leistungskraft. Krankheitssymptome aber schränken uns ein.

                Gehirnnebel, Erschöpfung, Gewichtszunahme, Winterdepression, Reizbarkeit, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Ängstlichkeit, Akne, aufgetriebener Bauch und Verstopfung sind derart verbreitet, dass man sie meist nicht einmal als Anzeichen einer Grundstörung betrachtet. In Wahrheit handelt es sich jedoch um Hilferufe der Leber. Diese Beeinträchtigungen behindern uns, prägen unseren Blick auf die Welt, und wenn wir nichts gegen sie unternehmen, entwickeln sie sich zu ernsteren Problemen. Leberstörungen können wie ein fauler Zahn sein, um den wir uns so lange nicht kümmern, bis schließlich eine tiefe Infektion im Kiefer entsteht.

                Dann die Dysfunktionen, deren ernster Charakter uns bewusst ist und die etwas Unaufhaltsames zu haben scheinen, etwa Diabetes, Depressionen, Palpitationen, Gicht, Ekzeme, Psoriasis und Methylierungsprobleme, von denen noch nicht bekannt ist, dass sie von der Leber ausgehen. Bei Fettleber, Gelbsucht, Hepatitis, Zirrhose und Leberkrebs wissen die Mediziner natürlich um die Rolle des Organs, doch das macht diese Krankheiten nicht weniger rätselhaft. Und grundsätzlich gilt, dass der Leber als Hauptfilter unseres Körpers und als wichtigster Nährstoffspeicher eine entscheidende Bedeutung für die Auseinandersetzung mit Gesundheitsstörungen aller Art zukommt. Kurz, wir befinden uns insgesamt in einer prekären Lage, da Leberprobleme weltweit enorm zunehmen.

                Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass die Welt anders dastünde, wenn alle jetzt lebenden Menschen eine gesündere Leber hätten. Krankheiten hätten dann kein so leichtes Spiel mit uns, die Nachrichten berichteten nicht ständig von Ärger, Wut, Habgier und Gewalt, Angst wäre nicht der kennzeichnende Zug unserer Zeit – so wichtig ist die Gesundheit dieses Organs für unser gesamtes Dasein.

                Nehmen wir es also wichtig. Wie beim Plastik im Meer, wie bei irgendeiner bedrohten Art: Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, das »Chemielabor unseres Körpers« weiterhin zu vernachlässigen, nur weil die Leiden dieses Organs nicht gleich ins Auge springen. Wir dürfen es nicht länger ignorieren, nur weil es scheinbar dringendere und höhere Vorhaben wie etwa die Rettung der Erde gibt. Auch für diese höheren Aufgaben müssen wir erst einmal unser eigenes Leben in Sicherheit bringen, und das beginnt mit der Entlastung unserer Leber.

                Wenn du jetzt denkst: Wow, ja, ich wollte sowieso mal entgiften, hast das aber immer wieder vor dich hergeschoben, dann habe ich etwas für dich:

                Du kannst dann mit meinem Onlinekurs "Natürliche Entgiftung" starten. Der Gruppenkurs ist mit persönlicher Begleitung durch mich. Der Kurs startet immer alle 7 Wochen, jetzt sind wir am 06.07.24 gestartet. Der nächste Beginn ist also der 24.08.24. Du kannst den Kurs aber schon gleich buchen, damit du dir deine Platz sicherst (denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es ist immer eine kleine Gruppe) und auch auf dem Laufenden gehalten wirst. Klicke dafür hier:

                https://wagnernicole.de/angebote/natuerliche-entgiftung/

                Du kannst natürlich auch sofort starten mit der Entgiftung, dann direkt mit mir persönlich in einer 1:1 Begleitung. Schreibe dafür an: [email protected]

                Grundkurs Leber

                Wüsste man in der Medizin um den wahren Wert der Leber, würden sich schon die Kinder neben dem Abc und dem Einmaleins ein Grundwissen über das Organ aneignen. Um zum Studium – nicht nur der Medizin – zugelassen zu werden, würde man den absolvierten »Grundkurs Leber« vorweisen müssen.

                Stattdessen strapazieren wir unsere Leber unwissentlich schon von jungen Jahren an, und im Studium setzt sich dieser Trend fort. Zum Ausgleich für den ganzen Stress fangen viele Studenten an zu trinken oder experimentieren mit Drogen, und dabei ernähren sie sich schlecht, puschen sich mit Kaffee und schlagen sich die Nächte um die Ohren. Das setzt ihrer Leber mächtig zu, und sie scheinen nichts davon zu wissen – seltsamerweise, da es beim Studium ja eigentlich um Wissen geht. Das Studium kann wie ein anhaltender Übergriff auf die Leber sein. Wir starren ausschließlich auf die intellektuelle Entwicklung der jungen Leute und den Stand ihrer Kenntnisse – schließlich sollen sie gute Noten bekommen, einen glänzenden Abschluss hinlegen und dann einen tollen Job ergattern –, doch das alles kann beträchtlich auf Kosten der Leber gehen.

                Was haben sie von dieser glanzvollen Karriere, wenn das Organ überlastet ist, sie nicht ihr Bestes geben können oder wenn es der Leber schließlich so schlecht geht, dass sie die Stelle, um die sie so hart gerungen haben, nicht mehr bekleiden können? Ihre Noten und Diplome helfen ihnen nicht aus dem Bett, wenn Erschöpfung und andere Gesundheitsstörungen sie einmal flachgelegt haben.

                Irgendwo ist uns vage bewusst, dass Alkohol die Leber schädigen kann.

                Zirrhose, Hepatitis, Leberversagen, Gelbsucht, Leberkrebs, erhöhte Leberwerte – das alles haben wir schon mal gehört. Vielleicht war sogar von »Leberhitze« die Rede, oder der Heilpraktiker hat uns zu Nahrungsergänzungen für das Organ geraten. Jeder kennt es auch als Nahrungsmittel, aber wer weiß schon, dass wir unserer Leber kaum etwas Schlimmeres antun können als den Verzehr von Leber?

                Damit ist auch schon umrissen, was wir im Allgemeinen über die Leber wissen. In der antiken Mythologie hingegen wurde ihr mehr Aufmerksamkeit zuteil als in der modernen Medizin …

                So viele Einzelheiten müssen erst noch entdeckt werden. Im Medizinstudium erfährt man nicht allzu viel über die Anatomie und Funktionsweise der Leber, es sei denn, man möchte Chirurg oder Hepatologe werden oder befasst sich im Wahlfach speziell mit Lebertransplantationen. Vom Wesen des Organs oder seiner optimalen Versorgung erfährt man auch dann nicht genug. Die Quellenlage ist mehr als dürftig.

                Was würden wir lernen, wenn wir den »Leberunterricht« bekämen, der dem Organ eigentlich gebührt? Zunächst einmal erführen wir, dass in der Leber richtig gearbeitet wird und dass sie etliche Funktionen erfüllt, deren wichtigste wir im Folgenden näher betrachten wollen:

                • Fettverarbeitung und Schutz der Bauchspeicheldrüse,
                • Glukose- und Glykogenspeicherung,
                • Bevorratung von Vitaminen und Mineralstoffen,
                • Entschärfung und Festsetzung von Schadstoffen,
                • ständige Überprüfung und Filterung des Bluts,
                • unsere Bewachung mit ihrem spezialisierten Immunsystem.
                • Alles in allem soll uns die Leber im Gleichgewicht halten, und das ist in dieser so aus der Balance geratenen Welt eine wirklich gewaltige Aufgabe. Hast du so viel zu tun, dass du überarbeitet bist? Fühlst du dich manchmal überhitzt? Hast du den Eindruck, dass deine Arbeit unbeachtet bleibt oder jedenfalls nicht richtig gewürdigt wird? Multipliziere das mal mit zwanzig, dann beschreibt es die Lage deiner Leber. Da magst du fünf Jobs mit hundert Aufgaben haben und wie ein Berserker arbeiten, deine Leber leistet trotzdem noch mehr. Wenn du den weiteren Weg in Freundschaft mit ihr zurücklegen möchtest, solltest du ihr unbedingt die verdiente Anerkennung zollen – sie wird sich fühlen wie dein Partner, dessen bis dahin unbeachteter Einsatz im Haushalt endlich gebührend gewürdigt wird.

                  Im Rahmen der idealen Leberaufklärung würden wir außerdem erfahren, dass dieses Organ ein Schlachtross ist. Es ist jederzeit bereit für dich zu kämpfen und immer darauf bedacht, deine übrigen Organe abzuschirmen. Sehr wahrscheinlich kämpft deine Leber sogar eben jetzt für dich gegen Gifte und andere krankmachende Einflüsse wie die »Gnadenlosen Vier« (Strahlung, toxische Metalle, DDT und die Virenexplosion), denen wir im Alltag ausgesetzt sind, ganz abgesehen von ungeeigneten Nahrungsmitteln und Zutaten, die unbemerkt immer stärker in unserer Ernährung vertreten sind.

                  Die Kämpfe der Leber zeigen sich nach außen hin gern als Symptome und Beschwerden, und es ist deshalb ganz wichtig zu ermitteln, was die erhöhten Blutzuckerwerte, der hohe Cholesterinspiegel oder der Gehirnnebel wirklich bedeuten. Wenn sich dabei zum Beispiel zeigt, dass unerklärliche Gewichtszunahme auf eine verschlackte, blockierte Leber hindeutet und nicht auf Bewegungsarmut oder einen trägen Stoffwechsel, wird das deine Sicht der Dinge wahrscheinlich grundsätzlich verändern.

                  Bei Krankheitserscheinungen wie einem Ekzem, Gicht oder Diabetes wirst du die Schuld nicht mehr bei dir suchen müssen. Sind die Geheimnisse einmal gelüftet, mußt du nicht mehr so kämpfen, wie du es vielleicht bisher gewohnt warst.

                  Bei einem ordentlichen Lebertraining würden wir schließlich auch darauf zu sprechen kommen, wie entscheidend wichtig Pflege und Ernährung des Organs sind. Bist du je fix und fertig und dringend ruhebedürftig gewesen? Musstest du getröstet und verwöhnt werden, um dich von den Kämpfen des Lebens erholen zu können? Danach lechzt auch die überforderte Leber.

                  Freunde fürs Leben

                  Wenn du dich zum Leberexperten ausgebildet hast, wird das Leben wie »nagelneu«. Du sonnst dich dann nicht nur in dem Gefühl, die Zügel wieder in der Hand zu haben und deine Selbstheilungskräfte ganz neu zu entdecken; darüber hinaus hat die Leber großen Einfluss auf dein seelisches Wohlbefinden, worauf wir in diesem Buch noch näher eingehen werden. Erneuere die Beziehung zu diesem Organ, und du wirst auch mit deiner Seele wieder mehr in Kontakt sein. Es wird uns in jungen Jahren nicht eigens beigebracht, aber die kostbare Wahrheit lautet, dass die Leber wohlauf sein muss, wenn wir Glück und den ganzen Zauber des Daseins erfahren wollen. Wenn du und deine Leber gut befreundet sind, besteht eine Austauschbeziehung: Das Befinden der einen Seite wirkt sich auf das der anderen aus. Unwissentlich haben wir diese Freundschaft belastet. Wir haben sie geschwächt, und die Folgen bekommen wir jetzt zu spüren. Arbeite immer Hand in Hand mit diesem Freund statt gegen ihn, das ändert alles.

                  Falls du müde und entmutigt bist und dich manchmal ganz allein fühlst oder dich nur noch so durch den Tag schleppst, immer mit dem Rücken zur Wand, solltest du dir in Erinnerung rufen, dass die Leber bedingungslos treu auf deiner Seite steht und nur darauf wartet, dass du ihren wahren Wert erkennst.

                  Deshalb heißt es jetzt: »Leinen los!«

                  Es wird Zeit, dass wir uns diesem gebefreudigsten aller Organe erkenntlich zeigen. Helfen wir ihm, damit es uns helfen kann.

                  Wenn du also nun endlich entgfiten möchtest, dann lege los:

                  https://wagnernicole.de/nahrungsmittelgifte-guide-fuer-0-euro/

                  Ich wünsche dir alles Liebe, bleibe oder werde gesund.

                  38 min
                • Ingwer I Entspannung für Muskeln und Organe I Podcast #68
                  Ingwer lindert Stress, repariert unsere DNA und fördert auch die körpereigene Produktion von Vitamin B12

                  Diese Informationen sind u.a. von Anthony William, Medical Medium.

                  Wir leben in dieser Welt vielfach im Reaktionsmodus. Am Beginn des Tages haben wir bestimmte Ziele im Auge, doch dann kommt plötzlich irgendein kleiner Notfall dazwischen, oder irgendein Gerät funktioniert nicht, oder ein Kunde hat eine dringende Anfrage. Wir schalten auf Krise um und kommen vielleicht den ganzen Tag nicht wieder aus dieser Verfassung heraus, weil immer wieder irgendwelche unvorhergesehenen Probleme auftauchen.

                  Tag für Tag sind kleine und große Feuer zu löschen. In diesem Reaktionsmodus müssen wir bleiben, wenn wir die grassierende Beschleunigung überleben wollen. Allerdings neigen wir zu Überreaktionen, wenn wir nicht zwischendurch manchmal Ruhe finden. Dann bist du vielleicht spät dran, um deinen Sohn vom Fußballtraining abzuholen, der dichte Verkehr macht es auch nicht leichter, und plötzlich hupst du jemanden vor dir an, der bei Gelb bremst.

                  Ingwer ist ganz wichtig, um uns in dieser Verfassung wieder auf den Boden zu holen. Wenn du den ganzen Tag mehr oder weniger im Galopp unterwegs warst und schließlich der Feierabend naht, bleibt der Körper häufig wie erstarrt in diesem Reaktionsmuster. So werden stressbedingte Krankheiten geschürt: Erschöpfung der Nebennieren, Blasenkrampf, Sodbrennen, Gastritis, Reizdarm, chronische Muskelschmerzen, Schlafapnoe, Schlaflosigkeit und mehr. Die krampflösende Wirkung des Ingwers ist kaum zu übertreffen. Eine Tasse Ingwertee löst Verkrampfungen des Magens und anderswo, und die Wirkung hält bis zu zwölf Stunden an.

                  Ingwer ist eher für die Muskeln und Organe und nicht so sehr für die Nerven

                  ein Tonikum; er sagt dem Körper, dass alles gut ist und er loslassen kann.

                  Wenn deine Kehlkopfmuskulatur verspannt ist, weil du geschrien oder zu viel gesprochen hast oder etwas runterschlucken mußt, was du eigentlich lieber sagen würdest, wirkt Ingwer wunderbar entspannend auf diesen Bereich.

                  Er lindert auch Spannungskopfschmerzen und sorgt für den Abtransport überschüssiger Milchsäure.
                  Nicht nur körperliche Anstrengung lässt allzu viel Milchsäure entstehen – Stress allein kann das auch. Wenn du den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und der Stress die Milchsäure in deinem Körper zirkulieren lässt, weil du dich kaum bewegst und die Milchsäure deshalb nicht abgebaut wird, kann Ingwer eine große Hilfe sein.

                  Diese entspannende Wirkung verdankt der Ingwer seinen über sechzig Mineralstoffen und Spurenelementen, weit über dreißig zum Teil noch unentdeckten Aminosäuren und gut fünfhundert Enzymen und Koenzymen, die im Verbund unsere ständige Reaktionsbereitschaft dämpfen. Und mit seiner antiviralen, antibakteriellen und antiparasitären Wirkung hat der Ingwer seinen Ruf als Stärker unseres Immunsystems wirklich verdient.

                  Er lindert Stress, repariert unsere DNA, fördert die körpereigene Produktion von Vitamin B12 und leistet noch sehr viel mehr. Es wird noch
                  hundert Jahre dauern, bis auch wissenschaftlich erforscht ist, was er alles kann.

                  Seelische Unterstützung

                  Ingwer ist ideal für Menschen, die glauben, etwas zurückhalten zu müssen, was sie eigentlich gern sagen würden. In einer solchen Lage wäre es manchmal besser, sich trotzdem zu Wort zu melden, aber es kann auch sein, dass man das Gefühl hat, man würde die Lage mit seinen ansonsten völlig unangebrachten Worten nur verschlimmern. Dafür ist Ingwer da. Wenn du deine wahren Gefühle oder Ansichten zurückhältst, kann es sein, dass du dich beengt oder geradezu unterdrückt fühlst und sich auch dein Körper verspannt. Diese Spannung muss wieder gelöst werden, und darin ist Ingwer ein Meister.

                  Spirituelle Aufgabe

                  Vom Ingwer können wir lernen, uns von einstweilen unlösbaren Dingen zu lösen und nicht auf der rettenden Eingebung und dem Durchbruch zu beharren. Wir müssen nicht alles bewältigen oder immer Abhilfe schaffen können. Wir müssen uns nicht unter Stress setzen und sofort reagieren. Es gibt genügend andere Dinge, denen wir uns zuwenden können, es hat keinen Sinn, uns noch mehr aufzuladen. Die krampflösende Magie des Ingwers macht sich nicht nur an unseren Muskeln und dem Knoten im Bauch bemerkbar, sondern lässt auch unsere Seele aufatmen, bereinigt Wunden und Beschädigungen – wir brauchen das nur zuzulassen.

                  4 Tipps

                  1. TIP Ingwer kannst du den ganzen Tag verwenden und immer wieder dieselben Stücke oder Scheiben zu frischem Tee aufgießen.
                  2. TIP Die Zeit des Vollmonds macht den Ingwertee um fünfzig Prozent wirksamer.
                  3. TIP Besonders gut ist Ingwer vor und bei wichtigen Entscheidungen.
                  4. Wenn du vor einem Bad Ingwerwasser oder Ingwertee trinkst, verstärkt das die Heilkraft des Bades.
                  5. REZEPT | Ingwerlimonade

                    Eine wahre Erfrischung! Und dieses Getränk kann auch sehr hilfreich sein, wenn du von koffeinhaltigen Energiedrinks wegkommen möchtest. Die subtil wärmende Wirkung des frischen Ingwersafts in der Limonade wirst du nie mehr missen wollen.

                    Ergibt 2 bis 4 Getränke

                    1⁄4 Tasse Honig (oder Dattelsirup, Ahornsirup)

                    4 Tassen Wasser
                    7 bis 8 cm frischen Ingwer
                    ungefähr 10 Limetten (für 1 Tasse Saft)
                    1⁄4 Tasse frische Minzeblätter

                    Zubereitung:

                    Honig und 1 Tasse Wasser zusammen leicht erwärmen, bis sich der Honig ganz aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

                    Ingwer und Limetten zusammen in einen Krug entsaften, dann mit 3 Tassen Wasser verrühren. Zum Schluss das abgekühlte Honigwasser und die Minzeblätter einrühren.

                    In den Kühlschrank stellen, bis die gewünschte Trinktemperatur erreicht ist.

                    Ich habe Ingwer auch mal bei Halsproblemen oder Husten einfach gekaut. Immer wieder ein neues Stück Ingwer in den Mund legen und ablutschen, den Rest dann kauen, damit die ätherischen Öle schön heraus kommen.

                    Wenn du eine Beratung wünschst, schreibe mich gerne an. Was biete ich dir?

                    Ich biete vegane Ernährungsberatung, Beratung zur bewußten Lebensweise und auch 2 Onlinekurse:

                    1 Einen Kurs zum Säure Basen Haushalt. Zu dem Thema habe ich auch Apothekenpersonal geschult. Schaue dich dazu gerne auf meiner Website um.

                    Du findest den Kurs mit sofortigem Zugang unter "Angebote".

                    1. Einen weiteren Kurs zum Thema "Natürliche Entgiftung" mit persönlicher Begleitung durch mich. Findest du auch unter "Angebote" auf meiner Website.
                    2. Meine Website lautet: www.wagnernicole.de

                      So, dann wünsche ich dir alles Liebe, viele Erkenntnisse und Weiterentwicklung. Bleibe oder werde gesund.

                      12 min

                    About Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation

                    From the publisher's feed

                    Was, wenn du Zugang zu etwas hättest, das dein Verstand nicht greifen kann – aber deine Seele längst kennt?