Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation

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Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation episodes

  • Die Strategie des Schilddrüsenvirus I Podcast #67
    Wichtig für unerklärliche Beschwerden & Krankheiten

    Diese Informationen sind u.a. von Anthony William, Medical Medium.

    Dieses Virus, über das ich heute spreche, ist für allerlei Krankheiten verantwortlich. Höre unbedingt diese komplette Podcastfolge, wenn du unerklärliche Beschwerden und Krankheiten hast und dir kein Arzt weiterhelfen kann.

    Wie leicht fängt man sich das Schilddrüsenvirus überhaupt ein? Sehr leicht. Es kann bei einem gemeinsam getrunkenen Glas Bier in der Studienzeit gewesen sein, bei einem Kuss, bei einem Essen im Restaurant, das ein infizierter Koch mit einer Schnittwunde am Finger zubereitet hat. Es kann durch eine Bluttransfusion übertragen werden, in gemeinschaftlich genutzten Sanitärräumen, vielleicht wurdest du aber auch in der Grundschule von einem Infizierten angeniest. Das Virus kann sogar schon bei deiner Zeugung übertragen worden sein. Jedenfalls erlebt man immer wieder, dass es von einer Generation zur nächsten springt.

    Die ersten noch nicht so raffinierten Abarten des Virus hat man sich nicht so leicht geholt, im Allgemeinen nur durch direkten Blut- und in manchen Fällen durch Speichelkontakt. Die neueren Mutationen dagegen, von denen es über sechzig gibt, bekommt man so schnell wie eine Erkältung oder einen grippalen Infekt. Jeder gewollte oder versehentliche Kontakt mit Blut, Speichel, Tränen oder Nasensekret von jemandem, bei dem das Virus in der ansteckenden Phase ist, kann zur Übertragung führen. Ein Niesen oder ein gemeinsam benutztes Glas genügen.

    Es ist durchaus möglich, dass du die Übertragung zunächst gar nicht bemerkt hast. Im Frühstadium bewirkt das Schilddrüsenvirus oft nicht mehr als Müdigkeit oder ein leichtes Kratzen im Hals. Vielleicht gab es dann in der Kindheit, in der Zeit des Heranwachsens oder im Erwachsenenalter eine Zeit von ein, zwei Wochen, in denen du dich ohne ersichtlichen Grund schlapp fühltest, und dann vergingen die Symptome wieder (manchmal geschieht das sogar schon im Säuglingsalter, woran man sich natürlich nicht erinnert). Es war so wenig spektakulär, dass du selbst und die Familie nicht so recht aufmerksam wurden, und anschließend geriet die Sache wieder in Vergessenheit.

    Möglich ist auch, dass sich das Virus deutlich bemerkbar machte und dir nach der Inkubationszeit ein, zwei Monate mit extremer Müdigkeit, Fieberschüben, Halsweh, Kopfschmerzen, Drüsenschwellungen oder sogar

    Hautausschlägen bescherte. Es fiel sehr wohl auf, dass es dir nicht gut ging, aber irgendwann schien die Krise dann doch überwunden zu sein.

    Tatsächlich nistete sich das Virus nach dem Abklingen der anfänglichen Symptome in deinem Körper ein und vermehrte sich, bis es ihm Wochen oder Jahrzehnte später unter besonders günstigen Umständen und mit den richtigen Auslösern gelang, deine Schilddrüse zu befallen. Hier hat es ein besonders günstiges Umfeld, in dem es Entzündungen auslösen kann, um schließlich sogar auf dein Zentralnervensystem überzugreifen.

    Die wahre Identität des Schilddrüsenvirus

    Manches von dem, was ich hier anführe, wird dir bekannt vorkommen. Ein Virus, das man besonders leicht über den Speichel aufnimmt, vor allem beim Küssen, und das einen monatelang mit Unwohlsein, Müdigkeit, Fieber, Halsschmerzen und anderem mehr plagt: Klingt das nicht verdächtig nach dem Pfeiffer’schen Drüsenfieber, der Mononukleose, die volkstümlich auch »Kusskrankheit« genannt wird? Sehr richtig, genau darum handelt es sich.

    Was ich bisher »Schilddrüsenvirus« genannt habe, ist tatsächlich der Auslöser der Mononukleose, das Epstein-Barr-Virus. Die medizinische Forschung muss erst noch herausfinden, dass das Pfeiffer’sche-Drüsenfieber-Virus lediglich das zweite Stadium dieses Erregers ist, der insgesamt vier Stadien hat, dessen drittes die Schilddrüse betrifft und für über fünfundneunzig Prozent der Schilddrüsenstörungen verantwortlich ist. Die übrigen fünf Prozent sind durch Röntgenstrahlen (etwa beim Zahnarzt oder bei einer Computertomografie), Verunreinigungen von Nahrung und Wasser, Flugreisen, Handystrahlen, Übertragung zwischen den Generationen und die Verseuchung der Atmosphäre und der Böden nach früheren atomaren Katastrophen bedingt.

    Typen des Epstein-Barr-Virus

    Epstein-Barr ist ein Virus der Herpesfamilie und existiert seit gut hundert Jahren. In dieser Zeit konnte es sich in mehreren Generationen von Menschen ausbreiten und hatte genügend Möglichkeiten, zu mutieren und neue Stämme auszubilden. Wie erwähnt gibt es inzwischen über sechzig solcher Stämme, und zwar in sechs Gruppen von ansteigendem Schweregrad, die durchschnittlich mit etwa zehn Typen besetzt sind.

    In der medizinischen Forschung sind bislang nur wenige Stämme aus einer einzigen Gruppe bekannt. Als die Entdeckung des Virus 1964 bekannt gegeben wurde, handelte es sich sehr wahrscheinlich um EBV 6 und 7 aus der zweiten Gruppe (nach meiner Zählung; verwechsele das bitte nicht mit der wissenschaftlichen Zählung der humanen Herpesviren, in der EBV als HHV-4 geführt wird, was aber lediglich eine Art Grundidentifikation darstellt).

    Bald nach dieser bahnbrechenden Entdeckung wurde die Finanzierung weiterführender Forschungen eingestellt, und das war’s. Heute, Jahrzehnte später, ist in der Medizin immer noch nicht bekannt, dass es so viele Abarten und Stämme dieses Virus gibt.

    Die EBV-Stämme der ersten Gruppe sind von milder, gemächlicher Art. Es kann durchaus sein, dass sie nicht mehr als Rückenschmerzen hervorrufen und es nie bis zur Schilddrüse schaffen. Andere Stämme sind aggressiv und schnell, verantwortlich für einige der besonders belastenden Krankheiten unserer Zeit, etwa multiple Sklerose (MS) und manche Krebsarten. (Wenn du mehr über diese EBV-Gruppen wissen möchtest, findest du Näheres im Kapitel »Epstein-Barr-Virus, chronisches Müdigkeitssyndrom, Fibromyalgie« des ersten Buchs Mediale Medizin.)

    Diese EBV-Typologie erklärt, weshalb das Virus bei verschiedenen Menschen so unterschiedlich in Erscheinung tritt – und weshalb es so vielfältige Schilddrüsenstörungen gibt. Ein Kropf beispielsweise ist auf den ersten Virentyp in Gruppe 1 zurückzuführen.

    Schilddrüsenüberfunktion und Basedow-Krankheit werden von Viren der Gruppen 4 und 5 ausgelöst. Es handelt sich um aggressive Stämme, gegen die sich die Schilddrüse durch Neubildung von Gewebe zu verteidigen versucht, wodurch es jedoch zu einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen kommt. Die EBV-Stämme dieser beiden Gruppen sind auch für die Entstehung von Schilddrüsenkrebs verantwortlich. Gutartige Tumoren, Knoten und Zysten können durch EBV-Typen der Gruppen 2 bis 6 verursacht sein. Und jeder EBV-Stamm aller Gruppen kann für Hashimoto-Thyreoiditis und Schilddrüsenüberfunktion verantwortlich sein.

    Das Epstein-Barr-Virus breitet sich gegenwärtig derart rasant aus, dass es in zwanzig Jahren an die hundert Stämme geben wird, die überwiegend Jugendliche befallen. Eigentlich ist es schlimm genug, dass in den USA schon heute siebzehn von hundert Collegestudenten ihr Studium wegen der gesundheitlichen Auswirkungen neuer EBV-Mutationen nach dem ersten oder zweiten Jahr nicht fortsetzen können. Ratlos und von den Symptomen des Virus schachmatt gesetzt, müssen sie den Lehrveranstaltungen fernbleiben und bekommen womöglich eine Borreliose-Diagnose. Diese Studenten, die nicht wissen, wie ihnen geschieht, fragen sich ratlos, wie sie sich je versorgen sollen und ob überhaupt Aussicht auf das Leben besteht, das sie sich wünschen. Und jetzt stelle dir einmal vor, wie viele junge Leute erst in zwanzig Jahren aus dem Rennen geworfen werden, wenn die Viren in immer neuen Mutationen auf den Plan treten …

    EBV bedarf also mehr denn je unserer besonderen Aufmerksamkeit. Du kannst dich und deine Lieben nur vor all den möglichen Problemen bewahren, wenn du die Strategie dieses Virus kennst.

    Virale Gifte

    Bevor wir im nächsten Abschnitt zu den EBV-Stadien kommen, möchte ich ein paar Begriffe einführen, deren Kenntnis nützlich sein wird. Es handelt sich um toxische Nebenprodukte, die bei der Replikation (Vermehrung) des Virus entstehen und meist im dritten Stadium (beim Befall der Schilddrüse) und im vierten Stadium (beim Angriff auf das Zentralnervensystem) problematisch werden. Sie sind von großer Bedeutung für die von EBV verursachten Schäden:

    Virale Abfallprodukte: Viren haben keinen eigenen Metabolismus, kapern aber den Stoffwechsel der von ihnen befallenen Wirtszellen für ihre Ernährung. Besonders gern mögen sie giftige Metalle, überschüssiges Adrenalin und das, was vom Verzehr von Eiern in die Zelle gelangt – und diese Bestandteile finden sich dann als Stoffwechselendprodukte wieder. Je mehr Zellen befallen sind, desto größer wird die Last an Abfallstoffen, und desto gravierender werden die Probleme – etwa in der Form von Verklebungen der Mitralklappen, was dann zu Herzklopfen führt.

    Virenhüllen: Viren leben etwa sechs Wochen, was auch bedeutet, dass ständig viele von ihnen absterben. Die zurückbleibenden Hüllen sind ebenfalls giftig, und bei fortschreitender Ausbreitung von EBV im Körper fallen immer mehr Hüllen an. Du kannst dir solche Hüllen ungefähr wie am Strand angeschwemmte tote Krabben vorstellen: Die Schalen sind entweder leer oder enthalten noch faulende Fleischreste.

    Da Epstein-Barr-Viren ihre äußere Form verändern, sind auch die zurückbleibenden Virenhüllen verschiedenartig geformt. Ansammlungen solcher »Leichenteile« in Leber und Lymphsystem erzeugen eine Trägheit, die häufig zu Unwohlsein, Ermüdung, Gewichtszunahme, Flüssigkeitsansammlungen, Verstopfung, Aufgetriebenheit, Hitzewallungen, Herzflattern, Gehirnnebel und Symptomen der Wechseljahre führt.

    Bei starker EBV-Aktivität im Körper erreichen die »Virenleichen« schließlich auch den Darm, und jetzt kann es bei einer Stuhlprobenuntersuchung vorkommen, dass die vielen Virenhüllen im Stuhl vom Laborpersonal und vom Arzt als Parasitenbefall gedeutet werden.

    Neurotoxine: In den späteren Stadien produziert EBV Neurotoxine, also Gifte, die die Funktion der Nerven beeinträchtigen. Diese Neurotoxine entstehen in einem Film aus viralen Ablagerungen und verbreiten sich von da aus, wobei sie oft die Nerven entzünden und für Schmerzen sorgen. Neurotoxine verbleiben auch in den Hüllen abgestorbener Zellen und sickern erst mit der Zeit überall im Körper aus. Solche Stoffwechselrückstände bestehen aus dem, wovon sich das Virus in der Zelle ernährt, etwa Quecksilber oder anderen Schwermetallen, die nach der Verarbeitung durch das Virus noch aggressiver sind als zuvor, noch zersetzender und stärker allergieauslösend, gleichsam konzentriert wie Spinnen- oder Schlangengift. EBV arbeitet diese externen Giftstoffe so um, dass sie zu hochpotenten Neurotoxinen werden, die gesunde Zellen in den Organen und im Bindegewebe schädigen und sogar abtöten können. Wenn weitere Viren diese Neurotoxine noch einmal verarbeiten, steigert sich ihre Giftwirkung erneut, sodass sie gesunde Zellen noch leichter beschädigen und heftige Reizungen und Entzündungen der Nerven auslösen können. Epstein-Barr-Viren setzen diese Gifte im dritten Stadium nur phasenweise ein, damit sich das Immunsystem nicht auf sie einschießen kann. Erst im vierten Stadium sind die Gifte ständig präsent.

    Dermatoxine: Solche Hautgifte werden von EBV ausgeschieden, wenn Kupfer zugegen ist und sich in der Leber DDT-Rückstände befinden, die Generationen alt sein können. Sie liefern dem Virus eine ganz spezielle Nahrung, und die giftigen Rückstände, die Dermatoxine, können wie die Neurotoxine teilweise in den Virenhüllen verbleiben und erst mit der Zeit aussickern. Da EBV die Funktion von Leber und Lymphsystem beeinträchtigt, haben diese Organe große Mühe, die Gifte aus dem Verkehr zu ziehen, sodass sie teilweise bis zur Haut vordringen, um dort Reizungen, Schmerzen, Juckreiz oder auch Ausschläge zu verursachen. Dermatoxine unterscheiden sich grundsätzlich von anderen hautschädlichen Substanzen, die von außen auf die Haut gelangen. EBV-Dermatoxine kommen von innen und dringen durch alle Hautschichten. Ein davon Betroffener kann Diagnosen wie Ekzem, Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis bekommen. Da Kupfer und DDT ebenfalls von Generation zu Generation weitergereicht werden können, sind sie mitunter bereits in der Leber eines Neugeborenen präsent, weshalb schon Säuglinge zum Erstaunen der Fachleute an Ekzemen, Psoriasis und Gelbsucht leiden können.

    Die Stadien des Epstein-Barr-Virus

    Schilddrüsenerkrankungen bilden sich im dritten der vier Stadien des EBV. Zum besseren Verständnis dessen, was du bereits durchgemacht hast und künftig verhindern möchtest, solltest du alle vier Stadien kennen.

    Erstes Stadium: Das Frühstadium

    Wenn man sich erstmals EBV einfängt oder damit geboren wird, hält sich das Virus nur in der Blutbahn auf und bleibt meist weitgehend inaktiv. Falls das bei dir so war, hast du wahrscheinlich keinen allzu kranken Eindruck gemacht. Vielleicht hast du ein wenig schlapp und müde gewirkt und warst anfällig für Erkältungen, Hals- oder Ohrenschmerzen. Bei manchen Menschen, bei denen sich dieser milde Verlauf zeigt oder die ein robustes Immunsystem haben, geht das Virus nicht über dieses Frühstadium hinaus und bleibt nur latent im Blut präsent, ohne je ernsthafte Befindlichkeitsstörungen auszulösen.

    Wenn du dir allerdings einen kräftigeren Stamm eingefangen hast, der schließlich Schilddrüsenstörungen und mehr verursacht, ist dieses Frühstadium nur der Anfang. Das Virus wird sich in aller Stille im Blut vermehren, und das über Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre, bis schließlich die geeigneten Umstände und Auslöser für seinen Übergang ins zweite Stadium gegeben sind: Mononukleose mit Befall von Organen wie Leber und Milz.

    Zum Glück ist es keineswegs unausweichlich, dass das Virus seinen Zug durch die Organe macht, nachdem man es sich eingefangen hat. Im ersten Stadium ist ihm noch relativ leicht beizukommen. Wenn du vermuten musst, dass du jemandem in der ansteckenden Phase der Mononukleose zu nahe gekommen bist, und dich an die im dritten Teil dieses Buchs vorgestellten antiviralen Maßnahmen hältst, kannst du einen Großteil der Viren ausschalten und den verbleibenden Rest in Schach halten.

    Zweites Stadium: Krieg

    EBV wird quicklebendig und geht zum mit Mononukleose beginnenden zweiten Stadium über, wenn jemand gerade besonders ausgelaugt ist. Deshalb ist die Studienzeit mit ihren langen Nächten und Partys, den Anforderungen des Studiums und der oft nicht mehr ganz so gesunden Ernährung die Gelegenheit für das Virus. Keine andere Krankheit dürfte an Hochschulen so verbreitet sein wie das Pfeiffer’sche Drüsenfieber, eine EBV- Infektion des zweiten Stadiums. Es ist bekannt, dass siebzig Prozent aller Hochschulstudenten irgendwann im Laufe ihres Studiums Mononukleose bekommen.

    Natürlich kann man sich auch vor und nach dem Studium anstecken. Wenn du jetzt Schilddrüsenprobleme hast, dich aber nicht an eine Mononukleose erinnerst, hast du möglicherweise bereits in der Kindheit eine Infektion durchgemacht. Heutzutage stellen die Ärzte bereits bei Sechs-, Sieben- oder Achtjährigen eine Mononukleose fest, während das früher erst bei älteren Kindern infrage kam. Es gab eine Art unausgesprochene Regel, dass man bei Kindern bis zu einem bestimmten Alter keine Mononukleose-Diagnose stellt, egal, was die Blutwerte sagten. Es dürfte sich um den klassischen Fall einer den Fortschritt behindernden medizinischen Vorschrift handeln. Man gebrauchte und gebraucht bei kleinen Kindern lieber Umschreibungen wie »Drüsenfieber«, aber es handelt sich ganz einfach um die aktive EBV-Infektion im zweiten Stadium.
    Du kannst auch als Erwachsener eine Mononukleose gehabt haben, die aber wegen ihres milden Verlaufs nicht erkannt wurde. Manche haben nur eine Woche lang einen kratzigen Hals oder fühlen sich abgeschlagen – dann vergehen die Beschwerden, und man kommt nie darauf, dass es eine Mononukleose war.

    Wir haben es hier mit dem virulenten Stadium zu tun, in dem das Virus ansteckend ist. Wenn du EBV hast, aber nicht über die Eltern dazu kamst (also nicht damit geboren bist), hast du es dir bei einem Infizierten eingefangen, der davon wusste oder nicht. Als du schließlich selbst ins zweite Stadium gekommen bist, war das für den Arzt unter Umständen schwer zu erkennen. Die Blutuntersuchungen sind hier nicht absolut zuverlässig. Alles hängt davon ab, wie der Arzt die ermittelten Antikörper oder die feinen Abweichungen bei der Auszählung der weißen Blutkörperchen deutet (worüber man im Medizinstudium nichts erfährt). Es kann also gut sein, dass du nie die richtige Diagnose bekommen hast.

    Eine Mononukleose ist der Kampf deines Immunsystems mit dem Epstein-Barr-Virus. Hier bleibt das Virus nicht mehr in Deckung und harmlos, sondern setzt Stoffe frei, die deinem Immunsystem einen Eindringling bekannt geben – eine Art Hornsignal für den Beginn der Schlacht. EBV möchte jetzt vor allem dein Lymphsystem attackieren, denn das ist die Verteidigungslinie deines Körpers. Als Antwort sendet dein Immunsystem Späherzellen aus, die Viren ausfindig machen und sie dann mit einem Hormon markieren, das sie als Eindringlinge kennzeichnet. Daraufhin schwärmen Kampfzellen aus, die sofort über die markierten Viren herfallen, um sie auszuschalten. (Ist das nicht ein Wunder, was der Körper alles kann und für dich macht? Wie er sich für dich einsetzt? Er würde sich niemals selbst angreifen, wie ja oft gesagt wird, und es dann zu der Diagnose Autoimmunkrankheit kommt. Völliger Blödsinn. Das ist jetzt meine Anmerkung dazu.)

    Während dieser Auseinandersetzungen treten beim betroffenen Menschen die beschriebenen leichten bis schweren Symptome auf, je nach Abwehrlage und je nach Art des aufgetretenen Virus. Diese Symptome wie Halsweh, Fieber, Kopfschmerz und Hautausschläge besagen aber nicht, dass sich dein Körper gegen dich wendet, sondern künden von den Bemühungen deines Immunsystems, das nichts Geringeres als deinen Schutz im Sinn hat. Die Symptome kommen und gehen. Und manchmal hat dein Immunsystem den Gegner weitgehend im Griff, der daraufhin den strategischen Rückzug antritt, um sich für den nächsten Angriff neu aufzustellen.

    Irgendwann muss das Virus einsehen, dass es nicht immer aktiv bleiben kann und sich nach einem dauerhaften Zuhause im Körper umsehen sollte. Nach Wochen oder Monaten der aktiven Mononukleose wird es sich für ein Organ oder mehrere entscheiden und sich aus dem Blut zurückziehen, um zu »nisten«. Das Getümmel des Kampfs gegen die Viren wird abklingen, und EBV tritt in die zweite Phase des zweiten Stadiums ein, wo es in der Regel inaktiv bleibt und sich zurückzieht, dabei aber wach und immer kampfbereit ist und auf geeignete Auslöser lauert.

    Selbst in dieser Rückzugsphase sorgt das Virus weiterhin für Ärger. Wer

    sich im zweiten Stadium des EBV-Befalls befindet und nicht das antivirale Programm absolviert, muss damit rechnen, dass das Virus schließlich in der Leber auftaucht. Weshalb in der Leber? Weil sie das Organ ist, in dem Giftstoffe unschädlich gemacht oder ausgefiltert werden. Hier sammeln sich Toxine wie Quecksilber, Dioxine, schlechte Fette, »vererbte« Gifte und andere Abfälle an – und die sind zufällig die Leibspeise der Viren, nach deren Verzehr sie gedeihen und sich munter vermehren.

    Denke einmal zurück, um vielleicht herauszufinden, welchen Weg das Virus bei dir genommen hat. Hast du irgendwann angefangen, trotz guter Ernährung und ausreichend Bewegung zuzunehmen, oder wurdest du irgendwann ungewöhnlich müde und antriebslos und konntest dich zu nichts aufraffen, auch weil im Kopf so ein wattiger, nebelartiger Zustand herrschte? Das könnte die Zeit gewesen sein, in der sich das Virus in der zweiten Phase des zweiten Stadiums einrichtete. EBV und seine toxischen Abbauprodukte überschwemmten die Leber und machten sie träge, und eine überlastete, wenig effizient arbeitende Leber kann durchaus für unerklärliche Gewichtszunahme sowie schwankende Energie und geistige Klarheit verantwortlich sein.

    Dein Arzt oder dein Trainer hätte dir nicht sagen können, dass EBV in der Leber die Anzeige auf deiner Waage immer weiter nach oben drückt, einfach weil die heutigen Blutuntersuchungen das Virus im Blut nachzuweisen versuchen, nicht in den Organen. Eher wird dein Arzt die Schuld bei den einsetzenden Wechseljahren oder überhaupt bei den Hormonen suchen, vielleicht auch, wenn er auf dem neuesten Stand der Forschung ist, bei deiner Schilddrüse. Dein Trainer wird vielleicht doch finden, dass du nicht genug tust oder dir am Abend zu viele Leckerbissen gönnst. Beides ist falsch. Es war und ist nicht deine Schuld.

    Hat sich EBV einmal in die Organe zurückgezogen, tauchen im Blut nur noch die Anzeichen einer früheren Infektion auf, während die aktuelle nicht zu erkennen ist. Nach gängiger medizinischer Auffassung bedeuten die Befunde, dass das Virus keine Probleme mehr verursachen kann. Niemand merkt, dass es sich lediglich tiefer im Körper verkrochen hat und dort in aller Stille und ohne Kampfgetümmel sein Unwesen treibt. So geht EBV den Medizinern bei allen Bluttests doch immer wieder durch die Lappen, und niemand ahnt, was es alles anrichtet. Es dürfte sich, bei allem Respekt, um eine der größten Fehlleistungen in der Geschichte der Medizin handeln.

    Wenn sich daran etwas ändern soll, müssen einfach mehr Mittel in diese Forschungen fließen, damit man die Anzahl der verschiedenen Blutzellen – Lymphozyten, Basophile, Neutrophile, Monozyten und sogar Thrombozyten (Blutplättchen) – zu den EBV-Antikörpern in Bezug setzen kann, um schließlich zu ermitteln, was die feinen Schwankungen der Mengenverhältnisse in den Blutwerten bedeuten. Grundsätzlich müsste die Interpretation der bei Blutuntersuchungen ermittelten Werte neu ausgerichtet werden. Eine »überwundene« Infektion ist in der Regel beileibe nicht ausgestanden, sondern vermutlich weiterhin irgendwo im Körper aktiv, sofern die weißen Blutkörperchen Anzeichen von Kampfbereitschaft erkennen lassen. Man muss also beispielsweise bei jemandem, der Antikörper einer »früheren« EBV-Infektion im Blut hat, fragen, ob irgendetwas mit den Lymphozyten los ist. Dies deutet nämlich darauf hin, dass EBV in den Organen am Werk ist und die Symptome des Patienten verursacht. Bedenke auch, wie unvollkommen Blutuntersuchungen nach wie vor sind. (Darauf werde ich auch in meinenn zukünftigen Podcastfolgen noch eingehen.)

    Deswegen kommt es häufig vor, dass die Viren präsent sind, aber an den Blutwerten nichts Auffälliges zu erkennen ist. Es kann auch sein, dass EBV im Blutbild sichtbar ist und die Medizin dort einhaken könnte. Ist EBV dabei, von der Leber aus die Schilddrüse anzugreifen? Ist das Virus bereits dort, und lässt es Knötchen und eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen? Ist es drauf und dran, eine der anderen genannten Krankheiten auszulösen? In vielen Fällen sind die Marker vorhanden, und die Medizin müsste das nur noch erkennen, um die EBV-Epidemie in den Griff zu bekommen.

    Weitere gesundheitliche Probleme, die entstehen können, wenn sich EBV in der Leber festgesetzt hat, sind erhöhtes Hämoglobin A1c, Typ-2-Diabetes, hoher Cholesterinspiegel, Hepatitis A, B, C und D, Fibrose, eine Leberentzündung, neue Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei bisher unproblematischen Lebensmitteln und schließlich zu wenig Salzsäure im Magen, was zu Bauchauftreibung, Verstopfung, Verdauungsschwäche und einer allgemeinen Vergiftung des Verdauungstrakts führt. Das wird heute gern auf das »Leaky-Gut-Syndrom« (durchlässige Darmwand) zurückgeführt, eine verfehlte Gesundheitstheorie, auf die Anthony ausführlich in seinem Buch Mediale Medizin eingegangen ist.

    Bei manchen Leuten hält sich das Virus in dieser Phase nur in der Leber auf,

    bei anderen verschanzt es sich auch in der Milz und in den Fortpflanzungsorganen.
    EBV in der Milz, einem weiteren wichtigen Blutfilter, wird hier mit der Zeit Entzündungen auslösen, die wiederum zu einer Vergrößerung dieses Organs und anderen Störungen führen. Dadurch entsteht ein leicht schmerzhaftes Völlegefühl links unter den Rippen.

    Befällt EBV die weiblichen Fortpflanzungsorgane, kann es zu Myomen, dem polyzystischen Ovarialsyndrom und Schwangerschaftskomplikationen kommen. Bei Männern ist die Prostata ein beliebtes Ziel, wo die Viren sich einigeln und auf lange Sicht Krebs auslösen können. Du hast richtig gelesen: EBV ist die unerkannte Ursache von Prostatakrebs.

    Die Phase des Einnistens im zweiten Stadium kann einen Monat bis zu zwanzig Jahre dauern. Es hängt davon ab, welchen Stamm des Virus aus welcher Gruppe man hat, wie die Lebensumstände sind und welchen Auslösern man ausgesetzt ist. Bei vielen Menschen hält sich EBV relativ unauffällig jahrzehntelang in der Leber und erreicht erst das nächste Stadium, sobald man um die fünfzig ist – vor allem wenn es sich um eine der milderen Varianten handelt. Bei anderen vollziehen sich die Schritte von der Mononukleose über die Infektion der Leber bis zum Befall der Schilddrüse in gerade mal drei Monaten. Verbreitet finden wir eine Frist von fünf Jahren für diesen Prozess.

    Jedenfalls wartet das Virus immer den günstigsten Zeitpunkt für den nächsten Schritt ab. Wenn dann die richtigen Auslöser kommen – jemand geht durch eine lange Phase der Trauer oder Verletzung, bekommt neue Medikamente in hoher Dosierung oder ist anderen ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt –, nimmt das Virus den mit der Belastung des Immunsystems verbundenen erhöhten Spiegel der Stresshormone wahr. Es spürt die Schwachstellen und wird aktiv, um den Durchbruch zu seinem nächsten Ziel, der Schilddrüse, einzuleiten.

    Drittes Stadium: Befall der Schilddrüse

    In dieser Phase haben viele das Gefühl, dass die Mononukleose noch einmal aufflackert. Im Blutbild ist davon nichts zu sehen, weil du die Krankheit schon einmal hattest. Wahrscheinlich werden die Ärzte nur die Antikörper finden, die auf eine frühere Infektion hindeuten. Sie werden daraus schließen, dass das Virus nicht gleichzeitig auch noch aktiv sein kann.
    Genau das ist aber der Fall. Es überlastet die Leber mit Giftstoffen, die ins Lymphsystem und in die Blutbahn gelangen und schließlich die Lymphozyten irreführen, die für den Schutz der Schilddrüse zuständig sind. Es handelt sich um Lymphozyten, die speziell für den Schutz der Schilddrüse – und bei Bedarf der Mandeln – ausgelegt sind.
    Der medizinischen Forschung ist noch nicht geläufig, dass die Schilddrüse über ihr eigenes individualisiertes Immunsystem verfügt und diese spezialisierten Lymphozyten ganz wesentlich daran beteiligt sind. Im Lauf der Zeit wird das Virus überall im Immunsystem zündeln, bis schließlich sogar das eigentlich der Schilddrüse vorbehaltene Immunsystem als »Ersatz« angefordert wird, sodass ihre Lymphozyten abwandern, um anderswo auszuhelfen. Die Schilddrüse bleibt praktisch schutzlos zurück. Diese Gelegenheit nehmen die Viren sofort wahr und stürmen sie.

    Haben sie sich dort einmal häuslich eingerichtet, klingen die Mononukleose- Symptome ab, und das Virus gräbt sich tief ins Schilddrüsengewebe ein, um dort Symptome zu erzeugen, die oft als altersbedingt, als Autoimmunreaktion oder als Symptome der Wechseljahre ausgelegt werden. Die reifen Viren haben sich inzwischen auch äußerlich verändert und können sich jetzt buchstäblich in die Schilddrüse hineinbohren, wobei sie Zellen dieses Organs abtöten und eine Spur von Narben hinterlassen.

    Wenn nun diese »Bohrerzellen« absterben und durch neue ersetzt werden, hinterlassen sie Hüllen, die auch ins Blut gelangen. Wegen ihrer Form werden sie bei Blutuntersuchungen oft mit Spirochäten wie dem Bakterium Borrelia verwechselt, weshalb viele Patienten die Fehldiagnose Borreliose erhalten.

    Je tiefer sich das Virus in der Schilddrüse versteckt, desto schwerer hat es dein Immunsystem, sie zu markieren und für die Zerstörung freizugeben. Außerdem lenken die Neurotoxine, Dermatoxine, viralen Abfallprodukte und Hüllen des Virus das Hormonsystem ab und geben ihm so viel zu tun, dass es sich nicht mit ganzer Kraft den aktiven Viren widmen kann, vor allem dann nicht, wenn der Mensch sich auch noch schlecht ernährt oder mit den genannten Auslösern herumschlägt. In dieser zweiten Phase kann die Lage auch noch wegen der freigesetzten Neuro- und vor allem Dermatoxine durch die Bildung eines Lupus erythematodes (Schmetterlingsflechte) komplizierter werden.

    Bevor wir näher auf das Geschehen in der Schilddrüse eingehen, halte dir bitte vor Augen, dass immer einige aktive Viren in Leber, Milz und Fortpflanzungsorganen zurückbleiben, auch wenn viele schon zur Kolonisierung der Schilddrüse ausgezogen sind. Die zurückbleibenden Viren ernähren sich weiter von dem, was diese Organe zu bieten haben, weshalb das Virus auch lange über die Besetzung der Schilddrüse hinaus Organstörungen hervorruft – Leberträgheit, -stauung, Fettleber, Zeugungsunfähigkeit, Herzrasen, Verdauungsstörungen oder Gehirnnebel. Bei seiner Vermehrung in der Schilddrüse wirft es darüber hinaus wieder giftige Abfallprodukte aus und belastet damit die Leber im dritten Stadium noch stärker als zuvor.

    Bei manchen Schilddrüsenstörungen verläuft die Virenattacke eher mild. Das kann an einem weniger aggressiven Stamm liegen, oder der betroffene Mensch war noch nicht vielen Giftstoffen oder Auslösern ausgesetzt. Wenn das bei dir der Fall ist, hast du vielleicht nur eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse, zu der es kommt, weil das Virus dieses Organ abträgt und es dadurch weniger Hormone bilden kann. Weil das oft langsam abläuft und sich über Jahre hinzieht, wird das Ganze gern mit der Bemerkung »Es sind halt die Jahre …« abgetan.

    Die Schilddrüsenunterfunktion selbst hat keine gravierenden gesundheitlichen Konsequenzen, weil der Körper den leichten Mangel an Schilddrüsenhormonen auszugleichen weiß. Tatsächlich haben Millionen von Frauen eine verkappte Hypothyreose und wissen nichts davon, weil das allein ihr Leben noch nicht auf den Kopf stellt. Eine zu wenig aktive Schilddrüse ist einfach eine weitere Folge des EBV-Befalls. So gut wie jeder, bei dem EBV die Schilddrüse erreicht, wird irgendwann eine Unterfunktion erleben. Deshalb haben wir es hier mit einer weltweit so verbreiteten Störung zu tun – und die medizinische Forschung ist immer noch nicht auf die wahren Ursachen gekommen.

    Wo die Hypothyreose mit stark beeinträchtigenden Symptomen einhergeht, ist das Virus einfach aktiver. Anders, als auch ganz aktuelle Quellen behaupten, haben die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion nichts mit einer Schädigung der Schilddrüse zu tun, sondern gehen direkt auf EBV selbst zurück. Wenn du das erkannt hast, stehen dir viel mehr Möglichkeiten offen.

    Ein aggressiverer EBV-Stamm wird mit der Zeit Kräfte sammeln und sich unter Volldampf weiter in die Schilddrüse hineinbohren. Das löst Entzündungen (Thyreoiditis) aus, die wiederum für die bei so vielen vorliegende Vergrößerung der Drüse verantwortlich sind.

    Entzündungen bedeuten nicht, dass der Körper verrücktspielt. Sie sind weder Ursache irgendeiner Krankheit, noch können sie als Erklärung dienen. Entzündungen zeigen immer Verletzungen oder das Vorhandensein von etwas Körperfremdem an.

    In der Schilddrüse tragen beide Faktoren zu Entzündungsprozessen bei: das Zerstörungswerk des Virus (Verletzung) und sein bloßes Vorhandensein. Das Immunsystem reagiert mit der Bildung von Antikörpern gegen die Viren – die Immunreaktion richtet sich nicht, wie in der aktuellen Medizin angenommen wird, gegen das Schilddrüsengewebe. Das geht völlig an den Tatsachen vorbei. Die Antikörper zerstören vielmehr die Viren, die die Entzündung auslösen. Folglich zeigen die Antikörper keine Fehlfunktion des Immunsystems an, so als würde es sich gegen den eigenen Körper wenden. Stattdessen besagen sie, dass dein Körper alles daransetzt, dich gegen diese Viren zu verteidigen.

    Das macht die Hashimoto-Thyreoiditis zu einer verschärften Form der Hypothyreose. Manchen Quellen ist zu entnehmen, es wäre gerade andersherum: Hashimoto soll die Ursache der Schilddrüsenunterfunktion sein. Doch das trifft nicht zu. Und was sonst noch in deinem Leben los ist – weitere Belastungen des Immunsystems oder die Ernährung beziehungsweise die genannten Auslöser –, bestimmt mit, wie schnell das Virus eine einfache Schilddrüsenunterfunktion (leichte Schädigung und geringer Leistungsverlust der Schilddrüse) zur Hashimoto-Thyreoiditis macht, bei der die Schilddrüse deutlich stärker entzündet und geschädigt ist. Eine Geburt gehört zu den häufigsten Auslösern einer Hashimoto-Thyreoiditis, weshalb wir in Zukunft mehr über frischgebackene Mütter hören werden, bei denen sich diese Krankheit bildet.

    Natürlich kann die Erkrankung der Schilddrüse auch die Gegenrichtung einschlagen und sich zur Hyperthyreose oder sogar Basedow-Krankheit entwickeln. Ursache sind hier wie erwähnt bestimmte EBV-Abarten, die die Schilddrüse im dritten Stadium zur vermehrten Neubildung von Gewebe veranlassen, sodass auch mehr Schilddrüsenhormone ausgeschüttet werden. Wie sich das auf die Gesundheit auswirkt, werden wir später noch betrachten. Im Moment gilt es vorrangig zu erkennen, dass dein Körper auf deiner Seite steht. Ursache der Probleme ist das Epstein-Barr-Virus, das Schilddrüsenvirus, und nicht ein Versagen deines Körpers oder Immunsystems.

    In diesem dritten Stadium kann das Virus sehr bald sein nächstes Ziel anpeilen, oder der Kampf geht je nach der Art der beteiligten Faktoren –

    Auslöser, Mangelerscheinungen, Giftstoffe und so weiter – jahrelang mit wechselnder Intensität in der Schilddrüse weiter. Wie bei der Mononukleose können sich im dritten Stadium akute mit relativ symptomarmen Phasen abwechseln, während die Viren und dein Immunsystem um die Oberhand kämpfen.

    Hier einige der Symptome, die in diesem Stadium auftreten können: Unwohlsein und Ermüdung, Gehirnnebel, Herzflattern, Aufgetriebensein, Verwirrungszustände, Hitzewallungen, Ängste, Schlafstörungen, diverse Schmerzen, anhaltendes Halsweh, schwaches Fieber, Kribbeln und Taubheitsgefühle, Haarausfall, brüchige Nägel, trockene Haut und Schwindel. (Viele weitere Erscheinungen findest du in Kapitel 5 aufgeführt und erklärt.)

    Das alles sind Virensymptome (auch von Viren, die sich in anderen Organen verschanzt haben), und die Ursache ist nicht die Schilddrüse.

    In diesem Kampfgetümmel ist das Immunsystem ganz überwiegend auf den Schutz deiner Schilddrüse bedacht. Hält sich das Virus schon eine geraume Weile dort auf, können sich an der Schilddrüse Knötchen bilden. Dabei handelt es sich um Kalziumkapseln, in die der Körper die Viren einzusperren versucht. Bleiben diese Viren jedoch besonders aktiv, bilden sich mit der Zeit häufig Zysten. Kleine Zysten treten auch gern auf Narbengewebe in der Schilddrüse auf und entwickeln sich zu kleinen Tumoren. Bei den seltenen sehr aggressiven Varianten des Virus aus den Gruppen 4 und 5 können sich in der Schilddrüse Krebsgeschwüre bilden, was bei den Betroffenen normalerweise auf eine starke Giftbelastung der Organe hindeutet.

    Das Virus greift deine Schilddrüse an, um dein endokrines System zu schwächen. Eine nicht ganz gesunde Schilddrüse veranlasst die Nebennieren zu erhöhter Aktivität, und das viele Adrenalin ist für die Viren wie ein reich gedeckter Tisch. EBV wird von Adrenalin und Cortisol groß und stark und braucht dann nur noch die richtigen Auslöser (wie Liebeskummer oder eine Scheidung) oder die Zufuhr weiterer Lieblingsspeisen abzuwarten (Eier, Käse und dergleichen), um endlich sein eigentliches Ziel anzugreifen: das Zentralnervensystem. Das ist zum Glück nicht unausweichlich so. Es lässt sich aufhalten und umkehren oder zumindest unter Kontrolle halten.

    Viertes Stadium: Unerklärliche Krankheiten

    Wie wir es beim Übergang vom zweiten zum dritten Stadium bereits gesehen haben, bleiben auch diesmal Epstein-Barr-Viren an den Stellen zurück, an denen sie bisher Unheil gestiftet haben, während andere die Frontlinie verschieben und neue Areale attackieren. Wenn das Virus jetzt also neurologische Störungen auszulösen beginnt, setzt es weiterhin auch der Schilddrüse zu und belastet ebenfalls weiter die Organe, die es im zweiten Stadium befallen hat. Es kann außerdem innerhalb eines Tages vom dritten zum vierten Stadium übergehen, sodass es praktisch gleichzeitig die Schilddrüse und das Zentralnervensystem befällt.

    Glücklicherweise erreichen viele Menschen das vierte Stadium nicht. Was du hier und jetzt und in meinem Onlinekurs "Natürliche Entgiftung" erfährst, wird dich befähigen, eine EBV-Infektion des ersten, zweiten oder dritten Stadiums so einzudämmen, dass das wirklich unangenehme vierte erst gar nicht eintreten wird. Und sollte es bei dir doch schon so weit gekommen sein – keine Sorge, auch du darfst auf Besserung hoffen. Der Kampf ist noch zu gewinnen.

    Da sich sukzessive mehr Mutanten des Virus in der Bevölkerung ausbreiten, werden immer mehr und zunehmend auch jüngere Menschen in dieses vierte Stadium kommen, sofern sie nicht jemanden zur Seite haben, der ihnen die dargelegten Wahrheiten vermittelt. So viele Heranwachsende und junge Erwachsene kämpfen mit rätselhaften Symptomen wie Erschöpfung, Verwirrtheit, Angst, Depression, Mutlosigkeit, Magenschmerzen oder Gedankenwirrwarr. Entweder wird darauf gar nicht erst eingegangen, oder man tut es als typische Bedrängnisse der Jugend ab, aber mitunter bekommen die Betroffenen auch Diagnosen wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), bipolare Störung, was früher »manische Depression« hieß (»himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt«), Candida (Schleimhautpilz) oder Depersonalisation (die eigene Person und/oder Objekte innerhalb ihres Umfelds werden als verändert, fremd, nicht zu sich gehörend empfunden). Daraufhin werden dann Medikamente verschrieben, die aber oft nicht helfen, weil sie an der eigentlichen Ursache vorbeigehen – den Viren. Die jungen Leute erhalten vielfach Fehldiagnosen, während sich tatsächlich gerade das vierte Stadium einer EBV-Infektion anbahnt.

    Bei der Diagnose ADHS beispielsweise könnte in Wirklichkeit ein von Viren verursachter und die Konzentrationsfähigkeit einschränkender Gehirnnebel mit Verwirrtheit vorliegen, der sich mit Rastlosigkeit und unkontrollierbarem Gedankenandrang abwechselt. Das ist keine ADHS im eigentlichen Sinne, die eine Quecksilberbelastung als Ursache hat. Ähnlich bei einer falsch diagnostizierten bipolaren Störung, wo in Wahrheit womöglich etwas ganz anderes der Fall ist: Der betroffene Mensch ist mal von den viralen Neurotoxinen völlig schachmatt gesetzt und depressiv und ein anderes Mal überdreht aktiv, wenn das Virus ein wenig Ruhe gibt und die verfügbare Energie gerade ausreicht, um sich von den vireninduzierten Angstzuständen in totale Hektik versetzen zu lassen.

    Bei der Diagnose Candida geht es vielfach tatsächlich um EBV sowie dadurch ausgelöste Leberstörungen und schließlich Verdauungsprobleme – nicht um diesen eigentlich gutartigen Pilz oder um Parasiten oder das falsch gedeutete Leaky- Gut-Syndrom. (Mehr über echte ADHS, über Candida und die Verdauung sowie über Depressionen erfährst du in den entsprechenden Kapiteln des Buchs Mediale Medizin.)

    Bei der sogenannten Depersonalisation finden wir bei den betroffenen jungen Leuten Mutlosigkeit, Teilnahmslosigkeit und Gedankenlosigkeit. Unter der Oberfläche tut sich aber oft etwas ganz anderes: EBV-Neurotoxine verursachen Kurzschlüsse in den neurologischen Kommunikationswegen und stören das noch in der Entwicklung befindliche Gehirn. Da diese erst im Alter von gut über zwanzig Jahren zum Abschluss kommt, ist jener Einfluss von EBV im vierten Stadium ziemlich verbreitet, weshalb sich so viele junge Leute völlig isoliert fühlen und die Familie überhaupt nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Es ist eine der großen verhängnisvollen Entwicklungen in dieser modernen Welt – und doch absolut vermeidbar, wenn die Wahrheit über EBV ans Licht kommt.

    In jedem Lebensalter gilt: Wenn du mit solchen Problemen zu tun hast oder rätselhafte Erkrankungen bei dir vorliegen, dann kennst du dich bereits mit der körperlichen und seelischen Zerrüttung aus, die EBV im vierten Stadium anrichten kann. Zu solchen unerklärlichen Krankheiten zählen Fibromyalgie, das chronische Müdigkeitssyndrom, rheumatoide Arthritis (RA), Tinnitus (Ohrgeräusche), Drehschwindel, Menière-Krankheit (Drehschwindel, Tinnitus und Schwerhörigkeit), Lungenfibrose (bindegewebig-narbiger Umbau des Lungengerüsts), zystische Fibrose (Mukoviszidose), interstitielle (im Zwischengewebe liegende) Lungenerkrankung, Ehlers-Danlos-Syndrom (Kollagendysplasie und Mutationen in diversen Kollagen-Genen mit Überstreckbarkeit der Gelenke und Hyperelastizität der Haut) sowie andere Bindegewebsstörungen, das Restless-Legs-Syndrom oder multiple Sklerose (MS).

    EBV im vierten Stadium führt bei den Betroffenen besonders häufig zu dem Gefühl, sie ticken nicht ganz richtig, oder man gibt ihnen zu verstehen, sie setzten sich einfach nicht genug ein, sie scheuen die Wahrheit oder bildeten
    sich die ganze Sache lediglich ein.

    Blutuntersuchungen, Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie (CT) führen zu keiner gesicherten Diagnose, und die Ärzte stehen ratlos vor der zunehmenden Zahl von Patienten mit mysteriösen neurologischen Symptomen. Auch Angehörige und Freunde haben nur in begrenztem Maße Verständnis für Leute, bei denen kein medizinischer Grund dafür zu finden ist, dass sie einfach nicht mehr so funktionieren wie sonst. Hier können sich EBV-Infizierte besonders allein gelassen fühlen, zumal ihnen tief innerlich bewusst ist, dass sie die Schmerzen, den Gehirnnebel, den Schwindel, die extreme Müdigkeit und alles Übrige niemals einfach erfinden würden. Dennoch müssen sie sich immer wieder fragen, ob sie sich vielleicht etwas vormachen und sich ihre Krankheit am Ende doch einbilden oder sie selbst verschuldet haben.

    Nein, komme erst gar nicht auf solch abwegige Gedanken. Das Ganze hat eine sehr reale physische Erklärung. Im vierten Stadium des Epstein-Barr- Virus ist das Blut mit Neurotoxinen gesättigt, die ins Gehirn wandern und dort wichtige Neurotransmitter lahmlegen. Außerdem infiziert das Virus die Nerven überall im Körper oder versucht dies zumindest, was empfindliche oder sogar allergische Reaktionen auf die Neurotoxine auslöst. In der Folge entstehen Symptome wie eine starke Vernebelung des Gehirns, Gedächtnisverlust, Verwirrungszustände, Ängste, Migräne, Gelenkschmerzen, Nervenschmerzen, Herzrasen, Glaskörpertrübungen (wie kleine Insekten erscheinende Wahrnehmungen im Gesichtsfeld), Restless Legs, Ohrgeräusche, Schlafstörungen sowie schlecht heilende Wunden und mehr.

    Sobald Nerven durch eine Verletzung oder durch EBV beschädigt werden, senden sie ein »Alarmhormon« aus, das den Körper wissen lässt: Hier liegen Nerven blank und müssen repariert werden. Die Viren fangen diese Nachricht jedoch ab, wandern ihrerseits zu der beschädigten Stelle und hängen sich an die freiliegenden Nervenfasern. So kann sich das Virus allmählich im Nervensystem etablieren und Entzündungen hervorrufen. Es möchte alle Prozesse im Körper verlangsamen, damit das Kreislaufsystem nicht mehr in der Lage ist, deine Organe mit reichlich Sauerstoff zu versorgen. Sauerstoff hält aber das Nervensystem bei Kräften und ist von entscheidender Bedeutung für die Abwehr von Viren. Überall da, wo nicht genügend Sauerstoff verfügbar ist, fühlen sich die Viren eingeladen, ihr Lager aufzuschlagen. Hier können sie stark werden, sich vermehren und nebenbei auch noch das Bindegewebe schädigen. Deshalb ist die trendige fettreiche Ernährung gar nicht gut für Menschen mit neurologischen Störungen. Das viele Fett im Blut verdrängt den Sauerstoff und schafft dadurch ideale Lebensbedingungen für Viren.

    Im vierten Stadium, wie auch vorher schon, lauert EBV ständig auf heftige Stressmomente, die es reichlich mit seiner Leibspeise Adrenalin versorgen. Jedes beängstigende und folglich den Flucht-Abwehr-Reflex auslösende Erlebnis – ein Autounfall, schlimme Neuigkeiten, emotionale Übergriffe, eine Scheidung, eine traumatische Trennung oder auch eine Geburt – kann dazu führen, dass sich das vierte Stadium noch weiter zuspitzt.

    Nehmen wir an, deine Fibrose würde nach einem bitteren Streit mit deinem Partner aufflackern. Du könntest jetzt annehmen, das sei auf ein zu langes Verweilen bei den von diesem Streit ausgelösten unguten Gefühlen zurückzuführen. Lasse dich bitte keinen Augenblick länger von solchen Gedanken foltern. Wenn auf den traumatischen Streit eine Phase der Verzweiflung, des Kummers oder der Depression folgte und du dich nicht gleich wieder davon befreien konntest, hast du nicht etwa versäumt, »Kopf hoch!« zu sagen und dein Leben wie ein »Erwachsener« fortzusetzen; und vor allem hast du dadurch nicht deine Muskelschmerzen und den Gehirnnebel herbeigeführt oder dir eingeredet. Vielmehr handelte es sich um eine ganz natürliche biologische Reaktion auf ein Trauma, verschlimmert durch die Präsenz des Virus in deinem Blut und im Nervensystem. Hinzu kommt ja auch noch, dass die Virensymptome dich jetzt noch stärker treffen als sonst und in sich selbst wieder ein Trauma bedeuten, von der körperlichen Belastung ganz zu schweigen.

    Du solltest jedenfalls wissen, dass Krankheitsschübe infolge hoher Stressbelastung kein von dir induzierter Teufelskreis sind, weil du in »schlechter Energie« verharrst oder die »falschen« Gedanken hegst. Das Ganze hat seine physiologischen Gründe und ist nur allzu verständlich.

    Zu Krankheitsschüben kann es auch im Rahmen des Kampfs deines Immunsystems gegen das Virus kommen. Wenn es den Viren in ihren Verstecken im Körper ernsthaft an den Kragen geht, werden sie den Verlust durch neue Spielarten ihrer selbst auszugleichen versuchen und dadurch erneut diese frustrierenden Symptome auslösen.

    Ärzte verwechseln EBV im vierten Stadium gern mit einer Schwäche der Nebennieren. Nebennierenschwäche gibt es zwar, und sie kann sehr belastend sein, aber es fehlt da ein wichtiges Bindeglied, das der Medizin noch nicht bewusst ist. Du kannst anderswo alles Mögliche über die um sich greifende Nebennierenschwäche lesen, sie ist doch nicht die endgültige Erkenntnis und Erklärung, als die sie dargestellt wird. Nebennierenschwäche – oder eben die angegriffene Schilddrüse – sind keineswegs die Ursache aller gesundheitlichen Übel.

    Tatsächlich steht Nervenschwäche hinter der wirklich schlimmen, lebensfeindlichen Erschöpfung, und dabei handelt es sich um ein Symptom (unter vielen anderen) von EBV im vierten Stadium. Die Medizin hat dieses Symptom bisher nur ganz oberflächlich zur Kenntnis genommen, sie weiß noch nichts über Ursache und Ausmaß dieser Nervenschwäche und über ihre Beziehung zu EBV im vierten Stadium – was auch daran liegt, dass die Existenz eines EBV-Spätstadiums noch nicht erkannt ist. Diese Nervenschwäche oder neurologische Erschöpfung ist aber der Hauptgrund dafür, dass die genannten siebzehn von hundert Hochschulstudenten ihr Studium nicht fortsetzen können – und in vielen Fällen nicht einmal ein normales Leben zu führen in der Lage sind –, weil sie einfach ums Überleben kämpfen.

    EBV im vierten Stadium heißt aber nicht »lebenslänglich«. Wenn du weißt, was dich krank macht, das bleiben läßt und wie die beschriebenen Mittel einzusetzen sind, also wie du entgfiften und dich gesund ernähren kannst, liegt es an dir, dein Immunsystem neu zu formieren und wieder selbst das Ruder in die Hand zu nehmen. Es geht um mehr als deine Leber, deine Fortpflanzungsorgane, deine Schilddrüse oder dein Nervensystem:

    Du möchtest dir dein Leben zurückerobern.

    Autoimmunkrankheiten und EBV

    Fassen wir zusammen. Nicht dein Immunsystem ist für Funktionsstörungen und Entzündungen deiner Schilddrüse, für Knoten, Tumoren, Zysten und Gewebeschäden in dieser Drüse verantwortlich, sondern das Epstein-Barr-Virus in einem fortgeschrittenen Stadium. Man kann ebenfalls nicht sagen, dein Immunsystem löse sogenannte Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Basedow-Krankheit aus. Auch hier steckt das Virus hinter den Erscheinungen. Dein Immunsystem steht ganz auf deiner Seite. Dieses Wissen ist für deine Heilung grundlegend wichtig, ein ganz entscheidender Faktor.

    Nicht nur Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse gehen auf EBV zurück, sondern das Virus steckt auch hinter etlichen anderen Erkrankungen dieser Kategorie. Falls du bei einer bereits vorliegenden Hashimoto- oder Basedow-Diagnose meinst, du neigtst grundsätzlich zu Autoimmunerkrankungen und müsstest mit weiteren rechnen, aber auch wenn es bereits dazu gekommen ist, kann ich dich beruhigen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch andere Autoimmunstörungen aus derselben Quelle stammen wie Schilddrüsenkrankheiten: EBV. Solltest du also zehn Symptome oder Diagnosen haben, handelt es sich sehr wahrscheinlich nicht um zehn verschiedene Krankheiten, sondern um eine einzige: EBV. Wo es gelingt, diesem Virus Paroli zu bieten, ist vielleicht für alle Probleme und Symptome gesorgt. Auch das solltest du bei deinen Bemühungen um Heilung unbedingt wissen.

    Das Epstein-Barr-Virus ist für die überwältigende Mehrzahl aller sogenannten Autoimmunerkrankungen verantwortlich, darunter chronisches Müdigkeitssyndrom, Fibromyalgie, Ekzem und Psoriasis, Psoriasis-Arthritis, Hepatitis A, B, C und D, multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis und Lupus. Sie bedeuten alle nicht, dass mit deinem Körper etwas nicht stimmt, sondern zeigen an, dass er mit aller Macht gegen das Virus ankämpft.

    Wenn du deinen Körper, Geist und Seele entgiften möchtest, dann kann ich dir meinen Onlinekurs "Natürliche Entgiftung" empfehlen. Dieser ist ohne Produkteinnahme, angelehnt an die Lehre von Anthony William, angereichert mit meinem eigenen Wissen und meinen eigenen Erfahrungen. Es wird also nicht nur um die Körperentgiftung gehen. Aktuell startet der Kurs jeden 1.Samstag im Monat in kleinen Gruppen. Der nächste Start ist somit der 06.07.24. Wir starten dann mit einer Vorbereitungswoche, du hast also noch Zeit dich gedanklich darauf vorzubereiten.

    Aber ACHTUNG: Die Plätze sind begrenzt, denn der Kurs wird von mir persönlich begleitet. Du kannst dich ganz einfach über meine Website anmelden, dort findest du auch die Inhalte aufgeführt. Meine Website lautet www.wagnernicole.de. Und dann öffnest du den Reiter Angebote. Du kannst auch "Entgiftung" kommentieren und ich sende dir den korrekten Link direkt zu.

    Wenn du in meinem Newsletter-Verteiler bist, hast du aktuell die Möglichkeit den Kurs 19% günstiger zu erhalten. Das Angebot läuft Ende Juni aus.

    So, dann hoffe ich, daß dir diese Folge weitergeholfen hat. Lass gerne eine gute Bewertung da. Damit untertsützt du meine kostenlose Arbeit und es ist eine tolle Anerkennung. Vielen Dank.

    Bis bald, alles Liebe. Bleibe oder werde gesund.

    1 hr 4 min
  • Kirschen I Reinigungs- und Verjüngungskur für die Leber I Mit Rezept I Podcast #66
    Kirschen sind auch besonders reich an Aminosäuren in Makro- und Mikroform

    Diese Informationen sind u.a. von Anthony William, Medical Medium.

    Unsere Leber ist heutzutage stärker belastet als je zuvor. Umweltgifte und Rückstände in der Nahrung bedeuten Stress für den Körper, sodass Leberträgheit und Fettleber immer häufiger werden.

    Es sind inzwischen allerlei Entgiftungsprogramme für die Leber in Mode gekommen, aber eine Handvoll Kirschen leistet entschieden mehr. Sie haben eine enorm belebende Wirkung auf dieses Organ, man könnte sie geradezu als tonisierende Reinigungs- und Verjüngungskur bezeichnen.

    Kirschen fördern die Bildung von Hämoglobin und wirken krebshemmend, vor allem bei Non-Hodgkin-Lymphom, Hautkrebs (Melanom) und einem bösartigen Gehirntumor, der Glioblastom genannt wird.

    Kirschen machen geistig klar, weil sie die Därme reinigen – bei Verstopfung wirken sie sogar noch besser als Dörrpflaumen. Darüber hinaus reinigen sie die Blase und wirken gut bei spastischen Störungen der Blase und bei einer Blasensenkung. Kirschen wirken enorm anregend auf das endokrine System und auf den Appetit – je nach Bedarf anregend oder dämpfend. Wenn du gern abnehmen möchtest, hast du hier deine neuen Freunde gefunden.

    Beim Mineralstoffbedarf unseres Körpers unterscheiden wir zwischen Mengenelementen, die unser Körper in größerem Umfang braucht, und Spurenelementen, die zwar genauso wichtig für die Abläufe im Körper sind, aber nur in sehr geringen Mengen benötigt werden. Kirschen sind großartige Lieferanten von Spurenelementen wie Eisen und Zink. Wer an Eisenmangelanämie leidet, weiß sehr gut, dass Eisen keineswegs unwichtig ist, nur weil wir es in so geringen Mengen benötigen. Es hat einen gewaltigen Einfluss auf unsere Vitalität.

    Ähnlich sieht es bei den Aminosäuren aus, was allerdings wissenschaftlich noch nicht erfasst ist. Es gibt nämlich nicht nur die bekannten Aminosäuren, sondern darüber hinaus mikrofeine Aminosäure-Spuren, die als Kofaktoren ihrer Makroformen wirksam werden. Kirschen sind besonders reich an Aminosäuren in Makro- und Mikroform wie Threonin, Tryptophan und Lysin, die speziell mit dem Schlafhormon Melatonin zusammenwirken, was die Stressbelastung von Körper und Gehirn deutlich verringert. In dieser verstärkten Form wirkt das Melatonin außerdem als Antioxidans, das vor Alzheimer, Demenz und Gehirntumoren schützt.

    Die sekundären Pflanzenstoffe und sonstigen Wirkstoffe der Kirsche können Strahlenfolgen beseitigen und beschädigte Myelinscheiden der Nerven ausbessern.

    Frauen profitieren von den reinigenden Eigenschaften der Kirschen ganz besonders, weil sie Giftstoffe aus den Fortpflanzungsorganen ausleiten und auch bei Myomen und Eierstockzysten bessernd wirken.

    Seelische Unterstützung

    Wer Freunde oder Angehörige aufmuntern möchte, bringt am besten Kirschen mit und wird erleben, dass die anderen sich total freuen. Solltest du jemanden kennen (dich selbst eingeschlossen), der oder die nie ganz zufrieden ist, lasse Kirschen Zufriedenheit verbreiten.

    Und solltest du manchmal so befangen sein, dass du nicht weißt, was du sagen sollst, greife zu Kirschen, und du wirst erleben, wie das Gespräch in Gang kommt.
    Wer sich verloren und leer fühlt, kann mit Kirschen vielleicht eine Wende bewirken. Der bloße Anblick einer Schale Kirschen macht einen bereits froh. Kirschen entfachen unsere Begeisterungsfähigkeit und bringen uns im guten Sinne in Wallung. Etwas Heiteres und Unbeschwertes geht von den Kirschen auf uns über.

    Spirituelle Aufgabe

    Kirschen lehren uns Geduld. Beim Kirschenessen darf man nicht in Eile sein, sonst beißt man womöglich auf einen Stein, was unangenehm sein kann. Die Aufforderung der Kirsche lautet, uns Zeit zu lassen und achtsam und umsichtig zu handeln.

    2 Tipps

    1. Die reinigende Kraft der Kirschen ist so groß, dass wir sie am besten in kleinen Mengen genießen. Lasse dich vom delikaten Geschmack nicht dazu verleiten, das »Genug«-Signal zu überhören. Konsumiere deine Tagesration also nicht auf einmal.
    2. Suche dir auf dem Markt oder im Laden die dunkelsten Kirschen aus, denn die sind von besonderer Heilkraft. Sind die Kirschen zu hell, kann das bedeuten, dass der Baum nicht auf dem optimalen Boden stand.
    3. Rezept Süßer Kirsch-Smoothie

      In diesem Smoothie verbindet sich die Süße der Kirschen mit der sämigen Konsistenz der Bananen und einem überraschenden Schuss Zitrone, der Laune macht.

      Ergibt 2 Portionen

      1 gefrorene Banane

      2 reife Bananen
      1 Tasse gefrorene Kirschen
      1⁄2 geschälte Zitrone

      Alle Zutaten zusammen mit 1⁄2 Tasse Wasser in den Mixer geben und zu einem glatten Smoothie verarbeiten.

      Dieser Smoothie geliert, wenn du ihm zu viel Zeit läßt; trinke ihn also gleich, wenn du ihn flüssig möchtest. Magst du ihn lieber als Pudding, kann er eine halbe Stunde im Kühlschrank stehen.

      Wenn du deinen Körper, Geist und Seele entgiften möchtest, dann kann ich dir meinen Onlinekurs "Natürliche Entgiftung" empfehlen. Dieser ist ohne Produkteinnahme, angelehnt an die Lehre von Anthony William, angereichert mit meinem eigenen Wissen und meinen eigenen Erfahrungen. Es wird also nicht nur um die Körperentgiftung gehen. Aktuell startet der Kurs jeden 1.Samstag im Monat in kleinen Gruppen. Der nächste Start ist somit der 06.07.24. Wir starten dann mit einer Vorbereitungswoche, du hast also nich Zeit dich gedanklich darauf vorzubereiten.

      Aber ACHTUNG: Die Plätze sind begrenzt, denn der Kurs wird von mir persönlich begleitet. Du kannst dich ganz einfach über meine Website anmelden, dort findest du auch die Inhalte aufgeführt. Meine Website lautet www.wagnernicole.de. Und dann öffnest du den Reiter Angebote. Du kannst auch "Entgiftung" kommentieren und ich sende dir den korrekten Link direkt zu.

      Wenn du in meinem Newsletter-Verteiler bist, hast du aktuell die Möglichkeit den Kurs 19% günstiger zu erhalten. Das Angebot läuft Ende Juni aus.

      So, dann hoffe ich, daß dir diese Folge weitergeholfen hat. Lass gerne eine gute Bewertung da. Damit untertsützt du meine kostenlose Arbeit und es ist eine tolle Anerkennung. Vielen Dank.

      Bis bald, alles Liebe. Bleibe oder werde gesund.

      14 min
    4. Was machst du mit deiner Leere in dir? I Podcast #65
      👣 Lebst und gehst du DEIN Leben oder das von anderen?

      Was ist dir wichtig im Leben? Was ist dein Ziel? Was möchtest du erreicht haben, wenn du dann irgendwann deinen Körper verläßt? Worauf möchtest du gern zurückblicken?

      In dieser Folge möchte ich mal wieder in anderer Weise über die bewußte Lebensweise reden. Lass dich ein, ohne zu strampeln und ohne ABER. Schaffst du das? Bis zum Schluß?

      Starten wir gleich mal mit der ersten großen Frage:

      Was ist dir wichtig im Leben? Und da möchte ich dich bitten: Überlege erst, bevor du sprichst. Sagst du jetzt Gesundheit? Familie etc.? Also die üblichen Dinge? Das ist ja nicht falsch. Aber ist das wirklich deins oder quatscht du nur nach, was eben andere so sagen oder was man so sagt, was wichtig ist?

      Weißt du wirklich, was dir wichtig ist oder hast du es verdrängt oder vergessen? Bist du dir bewußt über dich selbst, deine Gefühle? Bist du dir bewußt über deine Schattenseiten? Schaust du sie dir an und arbeitest mit ihnen? Ja, viele Menschen schauen ja nicht gerne auf ihre Schattenseiten. Aber bringt dich das weiter, wenn du es nicht tust?

      Ich war mir sehr lange nicht meiner Gefühle, meinem Leben und dem, was ich eigentlich wollte, bewußt. Ich habe lange ein Leben anderer Menschen geführt. Und genau das war für mich genau richtig, bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Meine Seele wollte all das erfahren und genau diese Erfahrungen machen, um u.a. davon jetzt in dieser Podcastfolge zu erzählen.

      Wenn wir uns dem Schluß der Podcastfolge nähern, werde ich dir erzählen, was mir wichtig ist und dir noch eine Frage stellen.

      Nun möchte ich dir ein Ereignis erzählen, um dir einiges bewußter zu machen, und ich hoffe, daß ich die richtigen Worte finden kann, so daß es bei dir KLICK macht. Ich habe lange überlegt, ob ich diese Art von Folge aufnehme, aber ich hatte keine Wahl. Mein Geistführer hat darauf bestanden. Dazu komme ich auch später noch kurz…zu meinem Geistführer.

      Also: Ich hatte vor einigen Monaten von einer Frau online etwas gekauft. Der Titel war: Das Geheimnis von X. Ich setze das X für einen bestimmten Titel ein, um es nicht nachvollziehbar zu machen.

      Die Frau ist bei vielen Menschen sehr beliebt und soll sehr guten Inhalt liefern (nebenbei bemerkt: zu horrenden Preisen). Also habe ich mir etwas ausgesucht, das nicht ganz so hoch im Preis ist. Und habe erwartet. Erwartungen sind natürlich auch nicht so förderlich. Das möchte ich tatsächlich auch noch besser lernen: Weniger Erwartungen zu haben. Ich hatte also erwartet, daß ich, ich sage mal Kurs dazu, in diesem Kurs die Geheimnisse von X erfahre. Was ich bekam war eine Aufzeichnung von einem LIVE Webinar, was nirgends ersichtlich war. Ich war so enttäuscht, weil ich die Frau sehr gern mag. Aber die Geheinnisse habe ich nicht erfahren. Ich hatte eben die Erwartung, daß sie einen klaren Fahrplan bereit hält und genau erklärt wie man X zu machen hat, wenn man Y erreichen möchte. Das war jedoch nicht der Fall. Gut, dachte ich mir. Habe ich draus gelernt. Zum Glück habe ich nicht mehrere tausend Euro investiert und legte es adacta. Bis mir wieder die Rechnung in die Hände fiel und ich dazu eine Frage hatte. Also schrieb ich ihr Team per Mail an. Ich bekam Tagelang keine Rückmeldung, was für mich absolut kein gutes Geschäftsgebaren ist. Also schrieb ich sie persönlich an, und was dann folgte, kommt jetzt.

      Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch. Wer in meiner Umgebung ist, weiß das. Das ist nicht immer einfach. Aber so ist es.

      Sie hat mir aber Unehrlichkeit vorgewurfen, bzw. gesagt, daß sie Ehrlichkeit und Direktheit mag und nicht so komsiche Anspielungen. Ja, ich auch. Deswegen habe ich auch neben der Frage zu der Rechnung nebenei erwähnt, daß mich ihr Kurs sehr enttäuscht hat. Das ist doch klar, offen und ehrlich. Oder?

      Sie schrieb schon in der Anrede so was wie "Hallo du Liebe…". Das empfinde ich als nicht ehrlich. Denn was danach kam…zeugte nicht davon, daß sie mich als "eine oder sogar ihre Liebe" sieht.

      Sie hat so heftig reagiert, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Sie hätte auch einfach so reagieren können: "Oh, das ist schade, daß du enttäuscht bist. Was genau gefiel dir denn nicht?"
      So hätte ich wohl reagiert. Und das ist genau der Punkt. Wir gehen meist von uns aus. Und ich bin auch bei ihr davon ausgegangen, daß sie diese Stärke besitzt. Dann habe ich geschrieben, daß sie ein gutes Herz hat und ich sie auch sehr mag, was sie aber alles nicht wahrgenommen hat. Sie war so in ihrem Wahn der Ablehung, daß sie es nicht sah. Sie schrieb nur, daß sie sich so viel Mühe damit gemacht hatte und auch noch 2 Z enthalten waren usw. So nach dem Motto: Wie könnte mir das nicht gefallen? Also Z ist jetzt wieder ein Platzhalter.
      Ich schrieb: Was mich störte, war, daß es ein Live Webinar war und das dann als Aufzeichung verkauft wird. Sie hat aber wohl verstanden, daß ich dachte, es sei ein Live und sie verkauft es mir als Aufzeichnung. Das habe ich nie gedacht. Ich würde nie für ein Live so viel Geld bezahlen. Wie auch immer habe ich in der Energie so viel gespürt, was ich hier nicht veröffentlichen möchte.

      Sie schrieb gleich am Anfang, daß sie mir das Geld zurückzahlt und zum Schluß dann: Ich soll mir was Schönes davon kaufen. Das kann auch jeder aufnehmen wie er/sie möchte. Dem einen fallen jetzt Wörte wie überheblich oder abwertend ein. Ich hatte Mitgefühl. Weil ich so viel spürte. Ich war ihr gar nicht böse. Ich hätte sie am liebsten in den Arm genommen und gesagt: Es ist alles gut. Vielleicht hätte ich ihr sogar helfen können, aber sie würde niemals zugeben (jedenfalls nicht mir gegenüber), daß sie ein Problem hat. Was wir ja eigentlich alle irgendwie haben.

      Es ist also nicht immer alles so wie es scheint. Ich finde es auch schade, daß sie gar nicht genau interessiert hat, warum ich enttäuscht war. Aber so ist das. Manch eine/r kann mit jeglicher Kritik gut umgehen, andere nicht so. Wir sind alle u.a. hier um zu lernen.

      Meine Aufgabe ist es in dieser Inkarnation u.a. Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit zu leben und das auch anderen zu zeigen. Dafür mußte ich schon einiges einstecken. Denn ich bin genau auch dafür hier, um Menschen zum Nachdenken zu bringen, auch wenn es erst einmal mit Empörung und Abneigung beginnt und auch vielleicht dabei bleibt. Das ist auch ok für mich. Vielleicht sind es Absprachen, die wir für unseren Seelenplan getroffen haben, vielleicht hat es aber auch nur mit mir zu tun. Dazu kannst du auch gerne meine Podcastfolge zum Thema "Karma,Seelenplan, freier Wille" anhören.

      Warum erzähle ich dieses Erlebnis? Weil da so viel drin steckt, was helfen kann. So viele Aha Erlebnisse, so viele Erkenntnisse. Solche Situationen oder ähnliche hat jeder von uns hin und wieder. Ich möchte, daß du dir eine Situation mal von außen anschaust, wenn du dich darin befindest. Also nicht nur deinen Standpunkt betrachtest, sondern raus aus der Situation gehst, raus aus den Gefühlen, nach oben schwebst und dir alles von oben neutral anschaust. Wie sieht du es dann?

      Diese Frau von diesem Ereignis hat mit ihrem Business Millionen gemacht. Und das ist auch toll. Ich gönne es ihr. Sie wird dafür viel gearbeitet haben. Wie und was sie wie verkauft ist ihre Sache.

      Dann gab es noch eine Situation mit anderen Personen, die mir das Wort im Munde umgedreht haben, also meine Wörter anders benutzt haben wie sie gemeint waren. Jeder "normal" fühlende und denkende Mensch hätte gesagt: "Ach so, ja, dann verstehen wir das." Und hier sind wir wieder bei: Jeder hat seine eigene Wahrheit, seine eigene Perspektive. Oder möchte seinen Standpunkt vertreten und weicht somit nicht von dem ab, wofür er steht. Möchte nicht nachgeben, sich in bestimmten Situationen nicht entschuldigen. Und genau das, diese ganzen Situationen, in denen es um Bewußtsein geht, werden sich jetzt in dieser Zeit häufen. Wir werden so Vieles vorgesetzt bekommen, bei dem wir nachdenken und vor allem nachfühlen sollen.

      Und so viele Menschen lügen, das ist unglaublich. Ich merke das sofort, auch durchs Telefon. Ich kann so etwas spüren, wie wir eigentlich alle. Aber bei manchen ist es nicht das Thema oder auch nicht wichtig, weil sie einen anderen Seelenplan haben und für Vieles in der DNA nicht freigschaltet ist. Das kann sich aber ändern. Wenn du bewußter lebst, bewußter denkst, bewußter zuhörst, dich selbst hinterfragst. Das machen nur so wenige Menschen. Wir möchten alle Gutmenschen sein und glauben auch von uns selbst, daß wir das sind. Es ist aber oft nicht der Fall.

      Und Lügen werden natürlich auch immer einen Ausgleich finden.
      Wenn du z.B. einen Termin o.ä. absagst und die Ausrede benutzt, daß du krank bist, dann erhältst du den Ausgleich dazu. Und dann auch doppelt oder dreifach. Es kann also sein, daß du dann tatsächlich krank wirst, wenn du etwas Wichtiges vor hast oder dich auf etwas sehr freust. Alles findet einen Ausgleich. Das ist das Gesetz des Universums.

      Manchmal lüge ich tatasächlich wohl auch, aber weil ich etwas vergessen habe (was sehr selten vorkommt). Mir fällt das dann auch selber auf, und wenn ich dann noch die Möglichkeit habe, werde ich es klarstellen.

      Ich habe z.B. vor ein paar Tagen gesagt, daß das bei mir nur 1x vorkam, dabei hatte ich es schon 2 oder 3x. Das hatte ich aber vergessen. Das fiel mir später dann ein.
      Wenn du aber vorsätzlich lügst. Es also weißt, daß du in dem Moment lügst, dann erhältst du einen Ausgleich. Mal sofort, mal nach ein paar Monaten oder Jahren. In dieser aktuellen Zeit geschieht das meist jedoch sehr schnell.

      Viele Menschen lügen so oft am Tag, das ist ihnen manchmal gar nicht mehr bewußt, es ist schon Gewohnheit geworden. Also auch hier: Werde dir bewußter. Warum lügst du? Das ist ja nur eine Schwäche, weil du nicht stark genug bist die Wahrheit zu sagen, weil es für dich einfacher ist als zu dir zu stehen, vielleicht auch mal mehr dazu zu erklären.

      Wenn ich bemerke, daß mich jemand anlügt, fühle ich mich auch nicht mehr so angegriffen, denn es ist ja das Verhalten meines Gegenübers, nicht meines. Ich finde es nur immer wieder interessant wie und wann die Menschen lügen, was sie dann sagen. Manchmal muss ich lächeln, da ich manchmal den Menschen einfach nur in den Arm nehmen und sagen möchte: "Hey, ist doch alles gut. Du mußt nicht lügen. Ich akzeptiere das so. Sei einfach ehrlich". Aber das mache ich dann natürlich nicht. Vielleicht soll ich das auch irgendwann machen, aber aktuell steht das nicht an.
      Lügen sind einfach respektlos. Meine Meinung.

      Und da sind wir wieder bei der Frage: Was ist dir wichtig im Leben?

      Ist es dir wichtig nicht anzuecken, immer beliebt zu sein, immer den Weg zu gehen, den andere vorschlagen, oder den man (oder Frau) so geht?

      Und wieder weitere Fragen: Was ist dein Ziel? Was möchtest du erreicht haben, wenn du dann irgendwann deinen Körper verläßt? Bist du zufrieden mit deinem vergangenem Leben, wenn du jetzt gehen würdest?

      Eine weitere Geschichte aus meinem Leben:

      Ich habe ja mehrere Ausbildungen, und als ich als Reiseverkehskauffrau gearbeitet habe, war ich viel unterwegs. Unter anderem gab es auch oft Reisen, die von den Veranstaltern angeboten wurden, ums uns Expedienten (so nennt man die MitarbeiterInnen im Reisebüro) ihre angebotenen Reisen zu zeigen und somit für Kunden zu buchen. Diese Reisen nennt man Info-Reisen.

      Ich war 1997 auf einer ganz besonderen Reise: Es war die 25. Reise-Akademie eines Veranstalters. Da wurden dann immer Workshops mit Fragen zum Land und des Reiseveranstalters angeboten, bei denen man dann im Team auch viel gewinnen konnte. Diese 25. Reiseakademie ging nach Dubai, und der Workshop fand im ganzen Jumeirah Beach Hotel statt, das damals wieder eröffnet wurde nach großer Renovierung. Wir waren die Ersten, die dort schlafen durften.

      1997 war das für mich sehr herausfordernd. Ich kannte die VAE´s gar nicht, also die Vereinigten Arabsichen Emirate. Das war ja auch noch ganz anders als heute. Wir Expedienten sollten also auch das Land verkaufen und wurden behandelt wie die Könige. Wir hatten meistens Polizei-Escort, wenn wir z.B. zu einem Camelrennen fuhren, oder in eine Mall, in der ich für das örtliche Fernsehen auch gefilmt wurde. Wir fuhren auch nach u.a. Abu Dhabi, in den Oman usw. und übernachteten in den besten Hotels.
      Der Höhepunkt war dann ein Dinner in dem Sommerpalast des Scheichs, im Garten. Mit großem Feuerwerk. Für mich damals: WOW WOW WOW. Ich fühlte mich so was von privilegiert, es war wunderschön. Ich habe viele Jahre danach noch von diesen Erlebnissen gezehrt.

      Ich hatte damals, und auch noch 2012 die Chance gehabt in Dubai zu arbeiten, entschied mich aber dagegen. Ich hatte ein Angebot, bei dem ich morgens zur Arbeit abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht werden würde. Ich hatte aber damals schon meinen Kater und ihm wollte ich das lange Fliegen und die ganze Aufregung nicht antun.

      Für mich war Dubai das NonplusUltra. So ein sicheres Land, so sauber, so reich. Was ich nicht sah, war das, was dahinter steckte. Wieso ist es so sicher? Naja, du findest überall Kameras.
      Ein Mann, der in Dubai lebte, vergaß sein Handy mal im Taxi und seine Geldbörse auf dem Dach seines Autos. Er hat beides wieder zurück erhalten. Weil überall Kameras sind, deine Finger werden bei fast jeder Gelegenheit bei Ämtern gescannt, du bist mittlerweile vollommen gläsern. Dubai ist künstlich hochgezogen. Damals, 1997 und auch 1998 als ich nochmals da war (mein Team hatte den 1.Preis bei der Akadmie gemacht und wir hatten eine Reise geschenkt bekommen: Thailand und Dubai), war es noch wie 1000. und eine Nacht. Heute ist es komplett anders. Digital und überwacht. Sicherlich hat Dubai tolle künstliche Strände, tolle Cafes und Restaurants und wohl auch wirklich gute Kindergärten und Schulen…aber zu welchem Preis? Zum Preis der Freiheit? Damals war das absolut meine Welt, heute…einige Bewußtseinsstufen weiter, nicht mehr. Und das ist auch ohne Bewertung. Wir sind alle auf unterschiedlichen Bewußtseinsstufen. Das ist weder besser noch schlechter, sondern nur anders. Wir werden hier alle auf die Welt entlassen, um Erfahrungen zu erleben, und der eine hat schon Vieles erlebt, der andere noch nicht. Und genau das macht es so verrückt und auch spannend. Diese ganzen Menschen aufeinander prallen zu lassen.

      Einige haben sich ausgesucht hier bestimmte Dinge zu erleben und nicht mehr. Sie möchten nicht bewußt werden. Sie möchten noch ein bißchen Matrix spielen und die Getrenntheit von der Quelle, der Liebe erleben. Bei diesen Menschen ist dann also der Aufwachmodus gesperrt. Und diesen Menschen kannst du sonst was erzählen und beweisen, sie werden es nicht sehen und nicht begreifen, weil sie nicht auf der Bewusstseinsstufe sind und auch nicht sein wollen, das hat also nichts mit Dummheit zu tun. Somit werden alle Bewußtseinsstufen hier auf der Erde verteilt und sollen miteinander leben. Was dabei heraus kommt, erlebst du live. So ist es aber nun mal für alle Menschen, die sich für dieses Spiel hier auf der Erde entschieden haben. Irgendwann finden dann die Menschen zusammen, die auf ähnlicher Stufe sind, und zwar dann, wenn du deine Erfahrungen und Erlebnissse abgearbeitet hast und eine Stufe weiter gehen kannst. Dann wird es leichter. Also sei dir bewußt, daß da wo du bist, du genau richtig bist. Du hast so gewählt. Und mal ganz ehrlich: Möchtest du ein anderes Leben führen?

      Also ich nicht. Wenn ich mir so die Leben der anderen Menschen ansehe: Ich möchte mit niemandem tauschen. Und das ist auch gut so, denn ich habe mir ja mein Leben ausgesucht und nicht ein anderes Leben. Wenn du dir das Leben eines anderen wünschst, dann hast du noch nicht gesehehen, was dahinter steckt. Also Achtung davor.

      Ich habe schon als Kind viel gesehen bzw. gefühlt, aber irgendwann verdrängt, weil es zu viel wurde. Ich habe zwar weiterhin gefühlt, was andere fühlen, wie sie sind und was für Probleme sie mit sich haben usw., aber mir war das nicht bewußt. Ich konnte damit nichts anfangen, ich habe nur mit ihnen gelitten. Und wie ich gelitten habe: sehr, sehr stark. Und mein Leben dabei vergessen habe, vergessen, was ich eigentlich möchte, weil ich immer wollte, daß es anderen gut geht, immer auf sie geachtet habe, anstatt auch mal auf mich selbst. Mir war das wichtig, und dann ging es mir auch gut, dachte ich. Und eine Zeit lang war das auch so. Ich bin schon eine Frau, die alles mit sich selbst ausmacht und Vieles alleine schafft, selten Hilfe benötigt. Aber irgendwann war niemand für mich da, als ich wirklich mal Hilfe brauchte.

      Mein ganzes Leben floß dann den Bach hinunter, wie man so schön sagt. Mehrere Jahre war ich weg aus dem Leben, kaputt, am Boden. Vollkommen zerstört. Und noch nicht mal dann hat mein engster Kreis irgend etwas gemerkt. Es hatte jeder mit seinem eigenem Leben zu tun. Heute bin ich sehr dankbar, denn es hat mich stark gemacht, und: gehörte zum Teil zu meinem Seelenplan. Und hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin. Und das ist gut so.

      Ich möchte dir noch eine interessante Begebenheit erzählen. Diese hat vor ca. 15 Jahren stattgefunden. Ui, so lange ist das schon her. Also, ich hatte eine Bekannte. Wir haben beide die Ausbildung zur Makeup Artistin gemacht. Sie hat dann irgendwann einen Job bei einer bekannten Kosmetikfirma als Angestellte angenommen. Und irgendwann war sie mit dem Sohn vom Chef verlobt. Sie zeigte mir den Ring. Doch wie sie ihn mir zeigte und was sie sagte und wie sie guckte…ich war so geschockt. Sie dachte natürlich ich sei geschockt und neidisch, daß sie es jetzt wohl geschafft hat und einen Millionär heiratet. Nein. Ich war über ihr Verhalten geschockt, also wie sie es mir präsentierte und ihre Energie dazu, und schämte mich fremd. Kennst du das?

      So ist eben die Wahrnehmung und die Erwartung vom Leben von jedem von uns unterschiedlich. Ich hätte niemals das Leben haben wollen, das sie dann führen würde. Das wäre nichts für mich gewesen. Nicht in dieser Inkarnation. Doch viele Menschen glauben ja, daß alle Menschen reich und berühmt werden wollen und so leben wollen wie sie sich das erträumen. Weil eben jeder erst einmal von sich selbst ausgeht. Und vielleicht auch das Leben haben will, was uns im Fernsehen etc. präsentiert wird. Daß wir dem Geld hinterher sein sollen, Autos, Haus, Schmuck, Kleidung usw.

      Ich könnte noch so viele Geschichten erzählen…

      Aber was ich ganz dringend möchte, ist, dir ein Buch empfehlen. Das habe ich mal angefangen, fand es dann so naja, und habe es dann vor Kurzem weitergelesen. Und kann es nur empfehlen. Es zeigt genau das, wie es bei so vielen Menschen aussieht. Ich finde das Buch eine gute Zusammenfassung u.a. der Probleme, Ängste und Erwartungen der Menschen. "Es heißt 50 Tage lesbenslänglich. Meine Erlebnisse in der geschlossenen.." Dies ist unbezahlte Werbung.

      Und da kommen wir dazu, was mir wichtig ist in Bezug auf mein Leben: Wie du schon bemerkt hast: Wahrheit. Ich möchte immer wahrhaftig sein, zu mir selbst stehen. Das war schon immer so. Und das war schon immer sehr anstrengend, das musste ich in Kauf nehmen. Ich bin oft daran fast zerbrochen, weil die Menschen auch erwarten, daß man lügt und ihnen nicht unbedingt die Wahrheit ins Gesicht sagt. Dann erkennen sie nämlich wie sie sind, und das möchten sie nicht.

      Ich möchte meinen Seelenplan erfüllen, alles andere interessiert mich nicht. Natürlich möchte ich niemandem absichtlich weh tun, aber manchmal kann es schon sein, daß es meinem Gegenüber weh tut, das ist dann aber auch abgesprochen. Manchmal kann ich auf die Menschen, wie sie behandelt werden wollen, keine Rücksicht nehmen. Wie gesagt, viele Menschen möchten angelogen werden. Das mache ich nicht. Ich habe aber für die Lügen der anderen Verständnis, weil ich fühle, dasß der Mensch gerade nicht anders kann. Das ist ok. Aber man kann das üben.

      Genau wie man auch die Ernährung anpassen kann. Denn auch Ernährung kann u.a. wütend und depressiv machen. Und auch was vielen Menschen in den letzten Jahren injiziert wurde, kann das Verhalten verändern.

      Wenn du Unterstützung benötigst, oder eine Beratung, dann melde dich bei mir und wir gehen den Weg gemeinsam. Ich bin an deiner Seite. Schreibe an: [email protected]

      Was ist mir wichtig in Bezug auf andere Menschen: Benehmen. Wie geht ein Mensch mit anderen Lebewesen (Tieren eingeschlossen) um? Sieht der Mensch nur sich oder achtet er auch andere? Ist es ihm egal, ob Tiere für ihn gefoltert und umgebracht werden? Ist ihm sein kurzer Gaumenorgasmus wichiger als ein Leben? Für dich sind es ca. 10 Minuten, wenn du es isst. Für das Tier ist es sein Leben.

      Was fühlst du jetzt? Wirst du wütend? Auf mich? Frage dich warum. Reicht dir vegetarisch? Das kann ja sein, aber den Tieren reicht es nicht. Ist dein Argumengt jetzt "Vegan ist ungesund"? Es gibt mehrere Millionen Veganer, die das Gegenteil beweisen. Nur weil einige den Durchblick nicht haben und Vieles falsch machen, heißt es ja nicht, es ist grundsätzlich falsch.
      Rennst du der Masse hinterher, weil du nicht alleinse sein willst? Wo ist der Unterschied zwischen einem Hund, einer Katze und einem Schwein einem Rind, einem Huhn? Es gibt keinen. Es ist nur deine Perspektive und deine Gewohnheit, weil du es so kennst, weil du so groß geworden bist. In China werden Hunde und Katzen und andere Tiere gegessen, die wir als Haustiere haben. Bist du entsetzt, geschockt oder kanntest du es bereits? Wenn du entsetzt oder geschockt bist, kannst du dir in etwa vorstellen wie sich die Veganer fühlen, wenn sie dich Fleisch essen sehen etc. Gut, manche Veganer haben diese Ernährungsweise auch aus anderen Gründen gewählt, nicht wegen der Tiere. Wie auch immer. Denke doch mal darüber nach.

      Was ist mir noch wichtig? Tut der Mensch anderen etwas Gutes nur darum, um Anerkennung zu erhalten oder daß er dann auch mal etwas Gutes von jemand anderem erhält oder die Person bei ihm bleibt? Oder tut er es aus freien Stücken, nur um jemand anderem einfach mal etwas Gutes zu tun, damit der andere sich wohl fühlt? Denn wenn jeder auf jemand anderen achten und sich kümmern würde, wäre niemand allein und niemand müßte sich um sich selbst kümmern. Und klar: Geld ist mir auch sehr wichtig. Wir brauchen es noch in dieser Welt und ich möchte auch komfortabel leben. Ich brauch zwar keine Millionen, würde sie aber auch nicht ablehnen. Ich würde Vieles davon spenden. Meistens für Tiere.

      Heute ist es doch eher so, daß die meisten Menschen sagen: Das ist meins, oder er/sie gehört mir, ich habe Vorfahrt, ich bin mächtiger, reicher schöner als du. Um was geht es dir wirklich? Sind dir die Millionen wichtig? Dein Aussehen? Spritzt du dir die Lippen und Wangen und den Po auf, läßt dir Fett absaugen, Haare verlängern? Glaubst du, du wärst sonst nicht schön, sonst nichts wert?

      Möchtest du ein großes teures Auto, eine machtvolle Führungsposition, Schmuck, Ansehen, Privilegien? Möchtest du sagen: Schau, was ich für teure Kleidung trage, mit WEM ich ausgehe, WO ich ausgehe, wer mein Partner oder meine Partnerin ist, schau wo ich wohne, wie beliebt ich bin oder wie lange ich schon auf Platz eins bin (wo auch immer: in den Charts, im Ranking beim Umsatz deiner Arbeitsstelle). Läufst du dein ganzes Leben mehr Geld hinterher, damit du einen tollen Urlaub, ein tolles Haus/Auto, ein reiches Leben mit viel Anerkennung hast?
      Ich habe nichts gegen Geld, absolut nicht. Geld ist in dieser Matrix sehr wichtig. Und man kann viel Spaß mit Geld haben. Die Frage ist nur: Wieviel reicht dir? Und was machst du damit?
      Das ist in etwa wie Brot und Spiele. Oder wie der Papst zum König über das Volk sagte: Halt du sie arm, ich halt sie dumm.

      Ist es vielleicht Ablenkung, die da geschieht? Ablenkung, damit du nicht zu deinem wahren Selbst findest? Wer sein ganzes Leben lang hinter Geld, Macht und Schönheit hinterher rennt, kann sich um nichts anderes kümmern. Dazu noch die Gifte, die den Menschen überall untergejubelt wird, damit u.a. die Zirbeldrüse verkalkt und die Anbindung zu Gott oder der Quelle (wie auch immer du es nennen möchtest) nicht möglich ist, und sie auch oft krank werden oder bleiben. Und gerade noch arbeiten können, um die Steuer zu zahlen.

      Ich habe mich immer weitergebildet und mehrere konventionelle Ausbildungen abgeschlossen. Ich finde das sehr, sehr wichtig meinen Horizont zu erweiteren. Nun habe ich, nach meiner 1. Ausbildung im spirituellen Bereich mit Traumaheilung, Ahnenheilung etc. meine 2. Ausbildung zum Jenseitsmedium und Heilerin begonnen bzw. stecke mittendrin. Meine Gaben, die ich als Kind hatte, kommen immer mehr zurück und es macht sehr viel Spaß mit den Verstorbenen. Vor allem mit meinem Geistführer (den übrigens jeder Mensch hat, und nicht nur einen, sondern ein ganzes geistiges Team) ist es oft sehr lustig. Ich kenne ihn aus einer anderen Inkarnation, in der wir gemeinsam auf einer Bühne waren. Haben aber unterschiedliche Dinge vorgeführt. Und nun ist er mein Geistführer. Wenn dich dazu mehr Details interessieren, komm gerne in meinen Telegramkanal. Dort erzähle ich ab und zu von meiner Ausbiludng zum Jenseitsmedium und Heilerin. Obwohl wir es sowieso alle können, dieses Hellfühlen, Hellsehen, Hellhören, Hellwissen, Hellschmecken und Hellriechen, muss es oftmals einfach wieder richtig aktiviert werden. Und dazu benötigt man dann vielleicht mal eine Ausbildung, um auch alles in die richtige Reihe zu bringen. Ich hinterfrage aber auch einiges und nehme nicht alles einfach so hin, was mein Ausbilder sagt. Ich finde auch, daß wir immer etwas vom anderen lernen, immer. Egal, mit wem wir es zu tun haben, in welcher Beziehung wir mit diesem Menschen stehen oder in welcher Situation wir uns befinden. Es passiert nichts ohne Grund.

      Für mich ist das nichts Ungewöhnliches, ich bin auch mit einem Heiler in der Familie aufgewachsen, was schon als Kind aus unterschiedlichen Gründen sehr anstrengend war, kann aber nachvollziehen, daß das Thema für dich vielleicht neu oder seltsam ist. Dann lass mich dir sagen: Das ist vollkommen ok. Vielleicht sollst du genau diese Folge hören, um dich damit mal zu beschäftigen. Vielleicht braucht es auch noch eine Zeit, bis du dafür, für das Bewußtsein freigeschaltet wirst. Vielleicht hast du erst noch einige Aufgaben und Herausforderungen zu überstehen und kommst später darauf zurück. Dann genieße noch dein Leben in der Oberflächlichkeit und suhle dich in den Äußerlichkeiten.

      Doch wirst du niemals dein kaputtes Inneres mit Äußerlichkeiten heilen können. Du kannst dich ablenken, damit du die Leere nicht spürst, ablenken mit Alkohol, Rauchen, mit Drogen, Medikamenten, Sex, Partys feiern, immer etwas zu tun zu haben, nicht zur Ruhe zu kommen, damit du ja nicht deine innere Stimme oder die Stille hörst. Du kannst dich ablenken mit viel Arbeit, mit Aufstieg zu Führungspositionen, deine Macht ausspielen und genießen und glauben, so Anerkennung zu erhalten, viel Sport treiben, dich selbst immer weiter challengen usw., dich am Körper ritzen, nichts essen, zu viel essen…du kannst dich mit all dem von deiner Leere ablenken. Aber füllen kannst du sie damit nicht. Du kannst auch deine Minderwertigkeitsgefühle, die wir alle hatten und teilweise haben, nicht mit Äußerlichkeiten neutralisieren. Deine Stärke, dein SelbstBewußtSein, dein Selbstvertrauen kann immer nur von innen kommen.

      Doch auch all das ist meistens dein Seelenplan. Viele Menschen haben sich für die Dualität entschieden, um so weit weg von der Liebe zu sein wie nur möglich. Um genau das zu erfahren. Denn stell dir vor, du sitzt auf einer Wolke und bist in vollkommener Liebe, keine Schmerzen, kein Leid, alles voller Liebe. Dann fragst du dich irgendwann, was sind Schmerzen, was ist Trauer, was ist Leid und möchtest es in verschiedenen Variationen erfahren. Darum sind wir hier. Um dann wieder zurück zur Liebe, zur Einheit zu gehen.

      Denn am Ende geht es immer um die Liebe, bedingunslose Liebe. Ich meine außerdem eine Liebe, die es hier auf Erden nicht gibt. Hier auf Erden ist die Liebe meist an Bedingungen geknüpft. Und das, was wir für Liebe halten, ist nicht im entferntesten die wahre Liebe. Ich durfte kurz die Liebe erfahren, bei einer Nahtoderfahrung als ich 16 Jahre alt war. Ich kann dir sagen: Das hat nichts mit der Liebe hier auf Erden zu tun. Wenn du diese Liebe hier auf Erden spüren würdest, würdest du platzen. Das können wir hier leider nicht ertragen. Die echte Liebe.

      Und es ist auch nicht so, daß du einfach warten sollst und deine Freischaltung des nächst höheren Bewußtseins einfach passiert. Du musst auch einiges dafür tun. Vor allem in dein Inneres schauen und immer weiter gehen. Die Leere füllen…

      Noch eine kurze Geschichte: Ich hatte nach einem nicht so schönen Erlebnis auch ein sehr schönes Erlebnis in meiner Arbeitswelt. Da kam also wieder der Ausgleich. Und der Ausgleich hat es nicht nur ausgeglichen, sondern viel mehr: Es wurde min. doppelt ausgeglichen. So ist das beim Ausgleich, egal in welche Richtung. Der Ausgleich folgt dann meist doppelt oder dreifach. Wie bereits erwähnt.

      Ich hatte in meinem anderen Job einen Termin mit einem älteren Ehepaar. Die Gespräche wurden irgendwann auch etwas privater, und ich erfuhr so viele interessante Details des Ehepaars. Es war so ein spannendes und tolles Gespräch, eine schöne Zeit. Sie haben mir viel über ihr spannendes Leben erzählt: Sie haben 12 Jahre im Süden von London in einem Cottage gelebt, dann auch in Abu Dhabi, 11 Jahre in Riadh, Jemen und Vieles mehr. Es war ein so süßes Ehepaar und so im Leben, so klar und liebevoll, auch miteinander, so reif, so bewußt, so charmant. Ja, so sollte Leben sein. Leben heißt Veränderung, nicht Stillstand. Sie haben mir den Tag gerettet, nachdem ich dieses eine Erlebnis hatte, bei dem wir die Worte im Mund umgedreht wurden. Das beruhte auch auf Gegenseitigkeit, die Frau hat sich sehr bedankt bei mir. Ja, wir haben uns gegenseitig viel gegeben. Könnte das nicht immer so sein? Uns einfach gegenseitig unterstützen, ohne wenn und aber. Bedingungslos. Ja, das wäre schön, ist aber aktuell nicht möglich, weil zu viele Menschenseelen noch das Spiel der Dualität spielen wollen. Ich bekomme noch hier und da ein paar Prüfungen, das ist auch ok. Da muss ich noch durch, das weiß ich auch. Aber es wird immer besser. Wenn das nicht so wäre, könnte ich meinen Körper ja auch verlassen und eine schöne Zeit haben.

      Also nochmals die Frage: Was bleibt von dir übrig, wenn all das weg ist? All das, was du dir dein Leben lang aufgebaut hast: das viele Geld, oder die Botoxspritzen, das Haus, Auto, Kleidung, Anerkennung, die Macht, all diese äußerlichen und oberflächlichen Dinge…was bleibt von dir, wenn all das weg ist?

      Bist du immer wahrhaftig? Oder handelst du so, daß du nicht auffällst oder immer alles bekommst, was du möchtest? Weißt du, wer du wirklich bist? Was du wikrlich möchtest?

      Wäre es vielleicht besser für uns alle verständnisvoller zu sein mit anderen Menschen? Wir wissen alle nicht immer, was der andere gerade durchmacht, oder welche Erlebnisse und Prüfungen gerade in dem Leben des anderen anstehen oder er hinter sich hat, welcher Seelenplan zugrund liegt. Sollten wir vielleicht mehr fragen wie "Warum sagst du das gerade?" "Wieso verhältst du dich so?" Einfach mehr Kommunikation. Einfach mehr wahres Interesse am anderen Menschen, am anderen Lebewesen. Würde uns das vielleicht helfen auf dieser Welt? Glaubst du, es gibt genügend Liebe auf der Welt? Wäre unsere Welt besser, wenn mehr Liebe auf der Welt existierte? Ja, natürlich, sagst du vielleicht. Na dann los. Fang bei dir an. Frage dich immer, wie du dich verhalten würdest, wenn du in Liebe handeln würdest. Und tu das ganz selbstverständlich. Auch wenn dir Menschen dann vielleicht doof kommen oder du einen (verbalen) "Schlag ins Gesicht" bekommst. Meist handeln diese Menschen aus Angst. Bleib bei dir, steh zu dir, dann kann dir nichts passieren und du hast Gott hinter dir stehen. Wenn du aber wankst, dann erhältst du immer wieder Prüfungen und fällst auch etwas zurück. Bis du stark genug bist und mit beiden Beinen fest auf deinem Boden stehst. Das heißt auch, daß du dich wehren darfst und solltet. Also du sollst dir auch nichts gefallen lassen und noch die andere Wange hinhalten. Nein, darum geht es nicht. Absolut nicht. Du sollst zu dir und deiner Wahrheit stehen, mit den ganzen Fasern deines Körpers.

      Wenn du gerne eine Beratung hättest, oder schon mal mit der körperlichen Entgiftung anfangen möchtest, dann melde dich. Dazu kannst du einfach auf meine Website www.wagnernicole.de gehen, unter Angebote findest du alles. Oder du schreibst einfach an [email protected]

      Ich wünsche dir alles Liebe, bleibe oder werde gesund.

      56 min
    5. Löwenzahn, DAS Entschlackungskraut für deine Frühjahrskur I Podcast #64
      Löwenzahn rüttelt uns aus dem Winterschlaf I inkl. Rezept

      Diese Informationen sind von Anthony William.

      Löwenzahn wird im zeitigen Frühjahr munter, wenn unser Körper reif für die Frühjahrskur ist. Beim Kauen fällt zuerst der bittere Geschmack auf, und diese Eigenschaft macht auch die große Regenerationskraft des Krautes aus. Das Bittere ist das medizinisch Wirksame und kommt von den Säuren und heilsamen Alkaloiden der Pflanze. Der Löwenzahn rüttelt uns aus dem Winterschlaf auf, bringt das Blut in Schwung und macht alle Organe bereit für den großen Hausputz, der Strahlenschäden, giftige Metalle, DDT und andere Schadstoffe beseitigt.

      Das Besondere am Löwenzahn ist, dass alle seine Teile verwendet werden können: Wurzel, Blätter, Blüte und sogar der Stängel. Die Teile sind unterschiedlich bitter, und das entspricht den jeweiligen Reinigungsbedürfnissen der verschiedenen Körperbereiche.

      Die leicht bitteren und andererseits beinahe süßen Blüten reinigen die Hohlorgane wie Magen, Darm, Gallenblase, Harnblase, Lunge, Gebärmutter und Herz.

      Die Inhaltsstoffe der Blätter säubern das Blut und leiten es zudem an schwer zugängliche Stellen – sie wirken also auch durchblutungsfördernd. Die Bitterkeit der Blätter drainiert Giftstoffe aus dem Lymphsystem, was sie zu einer wunderbaren Hilfe beim Non-Hodgkin-Lymphom sowie bei Lymphknotenschwellungen und Ödemen macht.

      Noch etwas bitterer ist der Stängel, und das macht ihn zum Spezialisten für die Reinigung dichterer Organe wie der Milz, der Leber und des Gehirns – und zwar, indem er beispielsweise überschüssige Galle ausleitet. Ich habe schon erlebt, dass der beharrliche Verzehr von Löwenzahnkraut die Entfernung der Milz überflüssig machte.

      Die Wurzel schließlich weitet die Entgiftung auf die dichtesten Organe und Gewebe aus. Sie ist der bitterste Teil der Pflanze und erzwingt praktisch eine Entschlackung auf tiefster Ebene. Löwenzahnwurzel ist, was die Entschlackung angeht, nicht zimperlich – und nichts für zart besaitete Gemüter.

      Doch der Löwenzahn ist mehr als ein Entschlackungskraut. Er ist wie der Zimmerdienst in feineren Hotels, der nicht nur den Abfall entfernt und alles ordentlich herrichtet, sondern auch kleine Aufmerksamkeiten wie ein Pfefferminzbonbon auf dem Kopfkissen hinterlässt. Allerdings hinterlässt der Löwenzahn Besseres als Süßigkeiten, nämlich wichtige Nährstoffe wie Vitamin A, B-Vitamine, Mangan, Jod, Kalzium, Eisen, Magnesium, Selen, Kieselsäure und Chlorophyll, die dir Kraft geben und dich bei der Abwehr von Krankheiten unterstützen. Der Löwenzahn wirkt vorbeugend gegen so gut wie alle Krankheiten, und er ist ein wahrer Segen für die Prostata.

      Seelische Unterstützung

      Manchmal kommt es uns so vor, als wären wir nicht ganz wir selbst, oder wir reagieren unsere Gefühle an anderen ab und sagen Dinge, die wir später bedauern oder von denen wir nicht einmal mehr wissen, wie wir überhaupt auf sie kamen. Wir sind dann wie aus den Fugen geraten – Körper, Seele und Geist bilden keine Einheit mehr. Wer sich wieder als ein Ganzes fühlen möchte, für den kann der Löwenzahn der perfekte Helfer sein, weil er so ganz und gar eins mit sich selbst ist.

      Spirituelle Aufgabe

      Wenn es um unser Selbstwertgefühl nicht so gut bestellt ist, möchten wir uns ständig beweisen und überall der Erste sein. Dieses Muster, glänzen zu wollen, entsteht schon in jungen Jahren: der Erste, der sich meldet, der eine Aufgabe fertig hat, der Erste, der in den Bus einsteigt usw.

      Viele Menschen glauben, Anerkennung und Chancen würden ihnen vorenthalten, wenn sie sich nicht dauernd auf diese Art beweisen.

      Wenn der Frühling nach Wachstumsphase, Blüte und Samenbildung der Hitze des Sommers weicht, ist der Löwenzahn noch nicht fertig, manche setzen im Herbst noch einmal Blüten an. Solltest du dich minderwertig fühlen, wenn du nicht überall der oder die Erste bist, kannst du daraus etwas lernen. Der Löwenzahn meldet sich immer wieder zur Stelle, und auch wir können Frieden mit der Tatsache schließen, dass wir nicht immer vorneweg sein können und dass sich immer wieder neue Chancen bieten.

      5 Tipps

      1. TIP: Falls dir der bittere Geschmack des Löwenzahns nicht liegt, probiere einmal den Tee aus gerösteten Löwenzahnwurzeln. Er ist ein wunderbares Entschlackungselixier, und durch die Röstung wird die Bitterkeit gemildert.

      2. TIP: Löwenzahnblüten lassen sich sehr gut kalt ansetzen. Lasse die frisch gepflückten Blüten über Nacht in kaltem Wasser ziehen, sodass die Mineralstoffe, Vitamine und Phytonährstoffe ins Wasser übergehen können.

      3. TIP: Trinke den köstlichen und Energie spendenden Tee mit etwas Honig (oder Ahornsirup). Pflücke immer mal wieder frische Löwenzahnblätter, sei es im eigenen Garten oder bei einem Spaziergang. Iß die Blätter gleich so, wie sie sind. Löwenzahnblätter tragen einen kaum wahrnehmbaren Flaum, der für nützliche Mikroorganismen wie die höheren Biotika ein wahres Eldorado ist. Wild wachsende Löwenzahnblätter bieten sogar mit die höchste Dichte an höheren Biotika überhaupt.

      4. TIP: Wenn du keinen frischen wilden Löwenzahn findest, kaufe ruhig die Löwenzahnblätter, die es im Bioladen gibt – sie sind für Körper und Geist weitaus besser als gar kein Löwenzahn.

      5. TIP: Blase Pusteblumen – das kann eine echte, tiefe Meditation sein.

      6. REZEPT

        | Grüner Saft mit Löwenzahn I

        Der strenge Löwenzahngeschmack wird in diesem Saft wunderbar abgemildert. Vielleicht ist er genau das Richtige, um dich vom täglichen Genuss dieses Heilkrauts zu überzeugen.

        Ergibt 1 bis 2 Gläser

        1 Staudensellerie, zerteilt

        2 Gurken (geschält oder Bio)
        2 mittelgroße Orangen, geschält
        10 Löwenzahnblätter (mit Stängeln, falls du selbst sammelst)

        Alles waschen, etwas zerkleinern und entsaften, ruhig auch mit mehr Löwenzahnblättern, wenn du magst.

        Gleich in Gläser gießen und genießen.

        Für eine Beratung zur natürlichen Entgiftung und/oder Säure Basen Haushalt nehme gerne Kontakt mit mir auf. Du erhältst auch aktuell einen großen GutscheinCode für den Säure Basen Haushalt. Schreibe an: [email protected]

        Bis bald, bleibe oder werde gesund.

        12 min
      7. Rette dein Gehirn, bevor es zu spät ist I Podcast #63
        Das Gehirn retten, das Leben bewahren

        Diese Informationen sind von Anthony William, Medical Medium.

        Vögel pfeifen munter zur Begrüßung. Staunend und wie entrückt

        stehst du da, es ist alles so, wie du es dir vorgestellt hast. Die Nervosität mit deinem Adrenalin schlägt um in frohe Erwartung. Du bist so sehr darauf aus, Höhe zu gewinnen, dass du nirgendwo haltmachst. Du setzt stetig einen Fuß vor den anderen, bewältigst sukzessive die kleinen Schwierigkeiten und
        freust dich über das Gefühl, zu so etwas durchaus in der Lage zu
        sein. Es stimmt dich nicht bedenklich, dass es allmählich richtig warm
        wird, die erhitzten Wangen bereiten dir keine Sorgen, ebenso wenig wie dein Keuchen, schließlich weißt du ja, dass du bald zu einem geeigneten Pausenplatz kommst, an dem du deinen Proviant genießen kannst.

        Schließlich erreichst du eine kleine ebene Stelle. Hier stehen die Bäume nicht so dicht, und entsprechend weit voneinander entfernt sind die Wegmarkierungen. Deshalb hältst kurz an, um dich anhand der Wanderkarte zu orientieren. Zu dumm nur, dass in der Fronttasche deines Rucksacks, in die du ganz sicher Karte und

        Kompass gesteckt hast, nur eine alte Reinigungsquittung ist. Karte und Kompass müssen herausgefallen sein. »Nun gut«, sagst du dir, »wenn ich weiter aufwärts gehe, muss ich den Aussichtspunkt ja irgendwann erreichen.«

        Aber ein paar hundert Meter weiter kennst du dich wirklich nicht mehr aus. Du hast dich verlaufen, es lässt sich nicht mehr leugnen. Du suchst ein Plätzchen, wo du nach stundenlangem zielstrebigem Aufstieg zu dem schönen Aussichtspunkt, den du auf so vielen Bildern gesehen hast, wenigstens deinen Durst löschen kannst. Du spürst auch, dass es inzwischen richtig heiß geworden ist. Unten auf dem Parkplatz hatte das Thermometer im Wagen 32

        Grad angezeigt. Du weißt, dass es inzwischen heißer sein muss, selbst in dieser Höhe. Du tastest nach der Seitentasche des Rucksacks, aber deine Finger finden da keine Wasserflasche. Da sinkt dir das Herz in die Hose. Statt der Wasserflasche findest du nur ein altes Kaugummipapier. Du drehst den Rucksack um und siehst nach, ob die Flasche vielleicht einfach anderswo ist, aber sie ist schlichtweg nicht da. Panik steigt in dir auf, und du versuchst,
        dich mit hoffnungsvollen Gedanken zu beruhigen. »Es wird schon gehen«, sagst du dir, obwohl die Muskeln schon ein bisschen zucken. Immerhin hast du ja noch deine Snacks, doch als du den Reißverschluss aufziehst, siehst du auch dahinter nichts Essbares. Die Eiweißriegel sind einfach nicht da. Du findest
        nur eine Büroklammer. Jetzt denkst du, dass du ja zumindest noch den
        schattenspendenden Hut hast und einfach mit dem Handy Hilfe rufen wirst. Doch nach beidem suchst du in allen Taschen vergeblich. Du stößt nur auf eine Filzstiftkappe und eine drei Jahre alte Haftnotiz, die dir überhaupt nichts mehr sagt.
        Du ziehst alle Reißverschlüsse auf und durchwühlst jedes Fach, um vielleicht irgendetwas zu finden, was jetzt noch weiterhelfen könnte. Du läßt keine Ecke aus, du schüttelst das ganze Ding aus, findest jedoch nichts, was in irgendeiner Weise nützlich wäre.

        Sonnenbrille, Ausweis, Erste-Hilfe-Mappe, Wechselkleidung, sogar Bargeld und Schlüssel – alles, was du nach deiner Erinnerung so sorgfältig verstaut hast, ist einfach weg. Beim Ausschütteln hat der Rucksack noch ein paar kleine Münzen zu bieten, eine leere Tube Lippenbalsam, ein altes Namensschild, eine zerknitterte Trinkhalmhülle und eine kleine Batterie, die längst nichts mehr

        hergibt. Kurzum, der ganze Rucksack enthält nichts, was deinem derzeitigen Bedarf entsprechen würde.
        Wie geht es jetzt weiter? Bleibst du hier oben, wo dir kaum etwas Schutz vor der sengenden Sonne bietet, bis vielleicht irgendein anderer Wanderer vorbeikommt und dich rettet? Oder machst du dich auf den Rückweg? Wie lange werden die Beine dich noch tragen; und weißt du überhaupt noch, wie du gehen
        mußt? So ausgedörrt und schon ein bisschen schwindlig, wie du jetzt bist, bietet keine dieser Möglichkeiten allzu viel Aussicht. Es kommt dir wie die Wahl zwischen zwei gleich großen Übeln vor, und im Moment weißt du nur, dass du vollkommen aufgeschmissen bist.

        Das ist unsere alltägliche Überlebensgeschichte. Zwischen trendigen Gehirntheorien, die keine echten Lösungen anbieten, versuchen wir, auf einem Zickzackkurs Hilfe für unsere neurologischen, psychischen, geistigen und anderen Symptomen mit Hirnbezug zu finden, zu denen es früher oder später kommt. Aber wie der Bergwanderer, der sich verlaufen hat und schutzlos und

        ohne Proviant den Unbilden der Natur ausgesetzt ist, geraten wir
        schließlich in die Ausweglosigkeit. So schlimm kann es werden, und so gefährdet sind wir im Leben, wenn wir nicht irgendwie erfahren,
        wie wir unser Gehirn sichern und retten können.

        Leere Antworten

        Wie in diesem skizzierten Albtraum von einer Bergtour bilden wir uns

        nur allzu leicht ein, wir hätten uns gut versorgt und seien auf alles im
        Leben vorbereitet. Manchen ist bewusst, dass »da draußen« sehr reale und beängstigende Gefahren lauern – Alzheimer, Gehirntumoren oder die nächste Pandemie –, und so bunkern wir in unseren Köpfen neurowissenschaftliche Studien und Telomer-Theorien. Wir befassen uns mit Anti-Aging-Trends, Neuro-
        Enhancement (»Hirndoping«), wir informieren uns über die Gefahren von allzu viel Zucker und von Eiweißmangel. All das legen wir in unserem Gedächtnis ab, wie wir unseren Rucksack mit dem Tagesbedarf für eine Wanderung packen, und meinen dann, wir seien mit dem notwendigen Know-how für die optimale Versorgung von Geist und Gehirn gerüstet. Wir fühlen uns sicher: Was wir da
        gelernt haben, wird uns schützen und notfalls retten. Es wird zur Hand sein, wenn wir die Berge unseres Lebens besteigen, beziehungsweise unseren Träumen und Vorhaben nachgehen.
        Und was ist, wenn wir dann wirklich Hilfe für unser Gehirn, unsere Nerven, unsere seelisch-geistige Gesundheit brauchen? Was, wenn wir in den Gehirnnebel geraten, wenn es zur Depression, zur Entpersönlichung, zu Ängsten, zu Migräne, zu Zwangsstörungen oder Schwindel kommt? Oder wenn jemand in der Familie auf
        einmal nicht mehr er selbst zu sein scheint? Die nebensächlichen kleinen Informationshäppchen zur Gesundheit unseres Gehirns, die wir unterwegs aufgeschnappt haben und denen wir zutrauen, uns im Bedarfsfall echte Hilfe zu liefern, erweisen sich als Fehlinformationen, Irrtümer, falsche Fährten, bestellte und daher nutzlose Studien, als Theorien, die nicht wirklich etwas besagen, als Marketingfallen, als Schneeballsystem im Gesundheitsbereich, als
        etwas gezielt Gepushtes, als einprägsame, aber nicht wirklich nützliche Brocken aus Podcasts und den sozialen Medien. Dieser ganze schöne Rucksack voller Tools und Kenntnisse, die uns doch sicher bei Kräften halten und notfalls retten werden, erweist sich als so nützlich wie eine alte Kassenquittung, eine verbrauchte Batterie und eine nicht mehr verständliche Haftnotiz. Dann sind wir elend, desorientiert, fern der Heimat, und die Sonne brennt auf uns herab. Was hilft uns jetzt noch?

        Wenn wir uns das Leben früher als Wanderung durch malerische Landschaften vorgestellt haben, schleppen wir uns jetzt von Arzt zu Arzt, immer in der schwindenden Hoffnung, nicht abzustürzen.

        Neurologen, andere Fachärzte, Vertreter der funktionellen Medizin, Psychiater – bei allen werden wir vorstellig und ersuchen sie um echte Antworten, um Lösungen. Und wenn wir dann wieder mal aus einer Praxis hinausstolpern und immer noch an unserer Zwangsstörung, Angst und Depression leiden, immer noch
        Kopfschmerzen, Tics und Krämpfe haben, immer noch verschwommen sehen, wird uns allmählich klar, dass die Experten auch nicht mehr in ihren Rucksäcken haben als altes Kaugummipapier und Filzstiftkappen, die zu nichts wirklich nütze
        sind.

        Bevor es zu spät ist

        Angebliche Kenntnisse über die Gesundheit des Gehirns können trügerisch wie eine Luftspiegelung sein. Die Begriffe der Neurowissenschaft sind manchmal so eingängig, aber auch so ungreifbar, dass sie die von ihnen geweckten Hoffnungen nicht erfüllen können und wir das viel zu spät merken. Was so an Wissen über das Gehirn im Umlauf ist, sieht sicher, vertrauenswürdig,

        geradezu unantastbar aus – aber nichts davon trifft wirklich zu. Es scheint, als wüssten die Player auf dem Feld der Gesundheit, wovon sie reden, als hätte die Wissenschaft alles unter Dach und Fach. Von gesichertem Wissen über das Gehirn ist die Rede, und es wirkt alles so zutreffend, ganz echt und sehr fortschrittlich, aber nichts davon bringt für chronisch Kranke echte Verbesserungen mit sich. Und wenn doch einmal ein bisschen Wahrheit in die neurologische Gesundheitsdiskussion einfließt (und das kann der Fall sein, wenn manche der Beteiligten ohne Nennung der Quelle anfangen,
        Medical-Medium-Heilwissen anzuwenden – etwa dass giftige Leicht-, Schwer- und Halbmetalle Angst auslösen), wird diese Wahrheit gleich wieder entstellt und durch hinzugefügte Halb- und Unwahrheiten unbrauchbar gemacht, manchmal unwissentlich. Was solche Quellen also an Informationen zur Rettung des Gehirns präsentieren, erreicht uns nicht, und die Vorstellung, dass es uns
        retten könnte, war immer schon Illusion.

        Frühestens wenn du neurologische Symptome bekommst, vor geistig-seelischen Blockaden stehst oder sonstige mit dem Gehirn zusammenhängende Gesundheitsstörungen hast, geht dir auf, wie unglaublich wenig über dieses Organ bekannt ist. Und erst dann werden all die Fehlinformationen und Fehlentwicklungen, die Spiegelfechterei und Vernebelung ganz deutlich. Tipps, Tricks und Gehirntrends sind eigentlich nur etwas für diejenigen, die noch keine gehirnbedingten Krankheiten, Beschwerden und Komplikationen erleben mussten. Das wird sehr deutlich, wenn du wirklich etwas hast; dann fällt dir nämlich auf, dass du dich verlaufen hast, dein Rucksack leer ist und es immer schon war. Da erkennst du die Fata Morgana schließlich als das, was sie ist.

        Gesundheitsratschläge für Leute, die eigentlich nichts haben und nur etwas für ihre Gesundheit tun wollen, sind immer zweifelhaft.
        Das gilt auch für die Gesundheit des Gehirns. Das war schon immer so. Wenn jemand irgendwo in den sozialen Medien von einem Gesundheitsproblem erzählt, das deinem zu ähneln scheint und das sich durch irgendeine im Trend liegende Maßnahme besserte, weißt du ja nicht, ob dieser Mensch wirklich krank war oder nicht. Dein Bildschirm zeigt dir nicht, ob er gelitten hat, wie du leidest.

        Sobald wir wissen, was wirklich hilft, erkennen wir den Unterschied

        zwischen trendigen Ratschlägen fürs Gehirn für nicht wirklich kranke
        Menschen und tatsächlich umsetzbaren oder sogar ausschlaggebenden Informationen für jemanden, der etwas hat, was wirklich seine Lebensqualität beschneidet: Gehirnnebel, der von Koffein und dem Besuch des Lieblingsrestaurants nicht besser, sondern eher noch schlimmer wird, unregelmäßig auftretende neurologische Symptome, die einen ständig daran erinnern, dass etwas nicht stimmt, Ängste oder Depressionen, die nicht im relativ milden ersten Stadium bleiben, sondern sich bis zum schier
        unerträglichen zehnten Stadium steigern.

        An solchen fehlgeleiteten Tipps, Tricks und Trends und dem ganzen scheinbaren Expertentum über die optimale Versorgung des Gehirns liegt es, dass Jahre, Jahrzehnte und sogar Generationen kommen und gehen und wir immer noch das Falsche für unsere Gesundheit tun. Die Geschichte wiederholt sich, die Moden werden immer wieder recycelt, und alle fünf Jahre ist wieder ein neues

        Publikum da, Menschen, die sich unwohl fühlen und wie so viele vor
        ihnen auf scheinbar kluge »Gehirnratschläge« hereinfallen. Es gibt so zahlreiche dieser recycelten Tipps, dass man immer aus dem Vollen schöpfen kann, und heute sieht es so aus, als ob man überall, wohin man schaut, auf Gehirnexperten stoße. Bei vielen Ärzten meint man, Neurowissenschaft sei ihr Spezialgebiet. Doch so gut wie alles, was uns für die Gesundheit unseres Gehirns angepriesen wird, liefert das Gegenteil dessen, was unser Gehirn benötigt. Wer irgendetwas zu verkaufen hat, möchte sagen können, es sei gut fürs Gehirn. Tatsächlich wirkt es in so gut wie allen Fällen kontraproduktiv.

        Die medizinische Forschung und Wissenschaft kann mit der Entwicklung der Symptome und Beschwerden bei den Patienten längst nicht mehr mithalten. Tatsächlich sind die Krankheiten dieser Forschung immer schon voraus gewesen. Es gibt Gehirnkrankheiten, die von der Medizin noch nicht einmal als solche

        betrachtet werden und bis zu denen die Forschung noch gar nicht gelangt ist. Es gibt Symptome und Beschwerden, die selbst von den besten Neurologen nicht als gehirnbedingt erkannt werden. Neurologische und Gehirnsymptome haben einen Stand erreicht, dem mit den antiquierten Krankheitsdefinitionen der Medizin nicht einmal nahe zu kommen ist. Nur dass wir davon keine Ahnung haben, weil die Medizinindustrie ihren Ruf und ihr Image zu wahren weiß. Alles, was wir von dort an Ratschlägen erhalten, klingt wahnsinnig fortschrittlich – bis wir wirklich Hilfe benötigen und dann erkennen, was tatsächlich damit los ist.
        Es ist wie bei dieser Bergwanderung: Erst wenn es zu spät ist, merkst du, dass du dich verstiegen hast und schutzlos bist. Es kann auch sein, dass du es gar nicht merkst. Deinem Körper geht es immer schlechter, die Leber macht schlapp, dann funktionieren die Nieren nicht mehr, es trifft dich der Schlag, oder du hast einen Herzinfarkt, bevor du auch nur dazu kommst, nach dem Gehirnwissen Ausschau zu halten, von dem du angenommen hast, dass es da sein würde, wenn du es brauchst. Du kommst nie darauf, was deine Gesundheitskrise eigentlich bedeutet: Dein Körper muss dafür bezahlen, dass in dieser Welt offenbar niemand weiß, wie das Gehirn zu schützen ist. Das sollten wir jetzt endlich ändern.

        Das Gehirn retten, das Leben bewahren

        Was ist das in uns, was die Welt retten möchte? Was in uns möchte nicht zusehen, wie andere leiden oder wie etwas verschwindet? Weshalb möchten wir die Bäume erhalten? Warum wollen wir nicht, dass die letzte dieser herrlichen alten Eichen gefällt wird? Was bedeuten sie uns, dass wir uns ihr Bleiben wünschen? Warum möchten wir die Meere sauber halten? Warum fahren wir langsamer, wenn wir einen Hund die Straße überqueren sehen? Weshalb möchten wir nicht, dass Tierarten aussterben? Weshalb wollen wir nicht, dass irgendeines der Lebewesen dieser Erde verloren geht? Irgendetwas in uns möchte retten und bewahren. Wenn wir ein aus dem Nest gefallenes Vogelküken sehen, was bewegt uns dann sofort? Es ist die Frage, was jetzt zu tun ist, wie man dieses Tierchen versorgen kann. Ob man eine Pipette holen soll, um ihm

        zumindest Wasser zu geben. Diese Besorgnis und diese Überlegungen sind immer da, auch wenn wir im Moment nichts unternehmen können. Da spielt sicher der instinktive Widerwille gegen sinnlose Verschwendung und Zerstörung eine Rolle, einerlei, ob es um einen Strauch im Garten, eine Larve unter einem Stein
        oder einen Schuhkarton geht. »Heb das auf«, wie oft haben wir das gehört oder selbst gesagt? Wir sehen es einfach als wertvoll an, die Dinge zu bewahren und aufzuheben und so zu retten. »Ich hab mein halbes Butterbrot noch übrig«, sagt eine Freundin. »Heb es für später auf«, antwortest du.

        Wüssten wir doch nur, wie das zu retten ist, was uns die Welt ringsum zu retten eingibt: unser Gehirn. Der Schutz unseres Gehirns ist eines der Hauptanliegen unseres Körpers. Bei den tagtäglichen Filterfunktionen der Leber, mit der sie alles Schädliche neutralisiert, geht es um Schutzvorrichtungen für das Gehirn. Das Immunsystem schaltet mit Feuereifer Toxine und Pathogene aus, damit sie erst gar nicht in unser Oberstübchen gelangen können. Die Nebennieren setzen situationsspezifische Adrenalinmixturen frei, um Gehirn und Körper durch extremen Stress, Notsituationen und Verluste zu pushen. Du versorgst dein Gehirn mit Brennstoff und verhinderst so, dass Krisen ihm ernsthaft schaden. So wie wir diesen unbewussten Drang haben, die Küken der Welt zu retten, so möchte unser Körper

        nicht, dass unser Gehirn »aus dem Nest fällt« und sich verletzt. Er
        möchte einfach nicht, dass es vergeudet, links liegen gelassen, gefährdet oder beeinträchtigt wird. Viele unserer Körperfunktionen dienen seinem Schutz. Mit einem gesunden Gehirn können wir gut für unseren Körper sorgen und damit diese Funktionen stärken. Lassen wir es verkommen, sind wir auch nicht mehr in der Lage, uns angemessen um unseren Körper und um andere zu kümmern.
        Leider leben wir oft fern von dem, was unser Gehirn und unser Körper brauchen. Das liegt vor allem daran, dass wir gar nicht recht wissen, was sie benötigen. Vielleicht sind unsere Pflichten und Bedürfnisse uns bewusst, vielleicht wissen wir sogar, was ein hilfloses Eichhörnchen oder Vogeljunges braucht, was die Bäume brauchen, was die Meere brauchen und was die Erde braucht.
        Leider wird das in uns angelegte Bewahren verfälscht, wenn es darum geht, uns Tag für Tag um Gehirn und Körper zu kümmern.

        Und selbst Menschen, die es sehr wichtig nehmen, sich gut zu versorgen, wissen oft nicht, wie das Gehirn behandelt werden muss, und untergraben sich unwissentlich selbst. Wir müssen uns schützen. Wo es um unsere Gesundheit geht, können wir nicht einfach davon ausgehen, dass die Quellen, bei denen wir Rat suchen, nicht bereits manipuliert oder einer Gehirnwäsche unterzogen worden sind. Wir können nicht einmal voraussetzen, dass jeder Ratgeber Gutes im Schilde führt. Der eine handelt vielleicht wirklich aus dem Antrieb zu retten, aber bei anderen könnte das nicht der Fall sein. Ich möchte mich also

        dahingehend korrigieren, dass der Impuls zu retten nicht unbedingt
        in jedem Menschen erhalten bleibt, dass er nicht in jedem geschützt und bewahrt wurde. Wir wissen, dass es böse Menschen gibt, die überhaupt nicht im Sinn haben, uns und unser Gehirn zu schützen, die sogar die uneingestandene Absicht verfolgen, uns und unserem Gehirn zu schaden. Es gibt Menschen, die uns das Gefühl geben können, dass wir übersehen und verraten werden, dass wir nichts bedeuten und nichts wert sind. Ja, die Welt kann grausam sein, und
        diese Grausamkeit kommt aus dem Gehirn, nicht aus dem Herzen.
        Wir haben es verdient, darüber Bescheid zu wissen, damit wir gut auf uns selbst und unsere Lieben aufpassen können.
        Uns ist dieser angeborene Drang zu eigen, kostbares Leben zu bewahren. Leber, Immunsystem und Nebennieren – es liegt von Anfang an in ihrer Natur, unser kostbares Gehirn zu schützen. Jetzt geht es darum zu erkennen, wie wir irregeführt worden sind, damit wir unser persönliches Handeln dann auf das unseres Körpers abstimmen können. Wie wir unsere Familie schützen, ein Tier retten, das Leben im Meer bewahren oder die Erde erhalten möchten, sind
        wir auch darauf bedacht, unser Gehirn zu schützen und zu retten. Denn nur wenn wir uns mit unserem Körper verbünden, mit seiner Mission, unser Gehirn vor Schaden zu befreien, haben wir eine Chance, die Leben zu retten, die wir bewahrt sehen möchten – einschließlich unseres eigenen.

        Dein Gehirn wartet auf dich

        Wichtig ist es natürlich auch, das nicht Erhaltenswerte ausfindig zu machen, all die Fehlinformationen, von denen wir uns verabschieden sollten – und andererseits das echte Wissen zu erkennen, damit wir es nicht versehentlich missachten. In dieser überfüllten und allzu umtriebigen Welt mit ihrer wählerischen Selbstbedienungsmentalität lassen wir mitunter die wertvollsten Kenntnisse unbeachtet, auf die wir je gestoßen sind. Es kann passieren, dass wir die besten Ratschläge in den Wind schlagen und uns die unproduktiven zu

        eigen machen.
        Niemand kann es sich leisten, etwas links liegen zu lassen, das uns retten könnte. Folglich brauchen wir Klarheit, um das Bestmögliche für unsere Gesundheit wählen zu können. Diese Zeilen aus dem Buch von Anthony William möchten dir unabhängig von deiner Einstellung zeigen, wie du gesund
        werden, dein Leben schützen, dein Gehirn retten und dein Leben in
        bestmöglicher und deinen Zielen entsprechender Weise führen kannst.

        Dein Gehirn besitzt Selbstheilungskräfte, die weit über das hinausgehen, was der medizinischen Forschung bisher bekannt ist.

        Es wartet darauf, dass du endlich merkst, wie wichtig es ist, Fremdeinflüsse durch industriell erzeugte Pathogene und Toxine von ihm fernzuhalten beziehungsweise sie wieder auszuleiten. Dein Gehirn erwartet von dir, dass du dich informierst, und zwar nicht aus Quellen der inzwischen großenteils korrumpierten Medizinindustrie, die profitiert, wenn dein Gehirn dumpf und krank bleibt. Und andere Industriezweige, die dafür verantwortlich sind, dass Schadstoffe in dein Gehirn gelangen und es krank machen, werden protegiert.

        Die für die Vergiftung unseres Körpers und Gehirns verantwortlichen

        Branchen haben keine Seele. Doch dein Gehirn besitzt eine Seele, und deshalb ist alles möglich, wenn es um Heilung und die Bewahrung deines Lebens geht.

        Du hast es selbst in der Hand

        Du musst nicht länger orientierungslos umherirren, von all den Theorien und Meinungen im Stich gelassen, die du aufgeschnappt und von denen du dir einen Nutzen versprochen hast. Bei den mit dem Gehirn zusammenhängenden chronischen Erkrankungen ist zwar ein exponentieller Anstieg zu verzeichnen, steiler als je zu vor, aber du hast inzwischen Zugriff auf ein Wissen, mit dem du dich

        wehren kannst, um nicht von der Flut neurologischer Symptome, Beschwerden und Krankheiten mitgerissen zu werden. Du kannst dich in der beruhigenden Gewissheit wiegen, dass du nicht auch zu einer Ziffer in dieser Statistik werden mußt.

        Mit den Worten, die du hier ließt oder hörst, schließt du dich einer

        Heilbewegung an, einer weltweiten Gemeinschaft von Abermillionen Menschen, die sich mit dem Medical-Medium-Heilwissen ihr Leben zurückerobern. Dieser »Survival-Guide« erzählt auch deine Geschichte – die Story deiner Entdeckung all dessen, was immer schon falsch gelaufen ist, und deiner Befreiung davon. Es ist die Geschichte deines Aufatmens, deiner Heilung und deines Sieges. Diese lebendigen Worte werden hier für dich bereitstehen, solange du lebst.

        Und du bist ein Teil der Kraft hinter dieser Bewegung. Die Geschichte deiner Heilung erzählt auch von der Rettung des Lebens anderer. Wenn du dich selbst rettest, wirst du ein vertrauenswürdiger Guide für deine Kinder, deinne sonstigen Angehörigen und deine Freunde – für alle, die deine Story hören. Deine Heilung ist tief bedeutsam, ob du je erfahren wirst, wie vielen Menschen

        du geholfen hast, oder nicht.
        Die beste Verteidigung gegen alles, was unser Gehirn und unser Nervenkostüm bedroht, liefert unser Gehirn selbst. Benutze es, um dir ein Wissen anzueignen, mit dem du der medizinischen Forschung vorgreifst – so kannst du über chronische Leiden hinauswachsen und deine gesundheitlichen Belange wieder selbst in die Hand nehmen.

        In 2 Wochen geht es weiter mit der Serie des Gehirns, im Wechsel mit der Schilddrüse. Sei gespannt.

        Ich freue mich immer über Likes, gute Kommentare und Weiterempfehlungen, so daß ganz viele Menschen von dem Wissen erfahren und heilen können.

        Wenn du eine Beartung wünschst, dann schreibe einfach an [email protected] oder schaue dich auf meiner Website um. Ich biete auch Onlinekurse an, einmal zum Säure Basen Haushalt und einmal die "Natürliche Entgiftung". Und wenn du in meinem Newsletterverteiler bist, erhältst du nicht nur viele Erinneurngen und Tips, sondern auch große Rabatte. Wie kommst du in meinen Neswletter? In dem du dir z.B. meine Nahrungsmittel Gifteliste holst. Ich habe darin 69 Gifte aufgeführt, worin sie enthalten sind, welche Probleme sie bereiten können und welche Alternativen es gibt. Die ganze Liste gibt es für 10Euro. Du kannst dir aber über meine Seite zuerst die ersten 9 Gifte für 0 Euro holen. Dann kannst du zuerst schauen, ob das etwas für dich ist und zeitnah den kompletten Guide für 10 Euro holen.

        Geh also einfach auf meine Website www.wagnernicole.de unter Guide für 0 Euro.

        Bis bald, bleibe oder werde gesund.

        32 min
      8. Datteln I Eines der besten antiparasitären Nahrungsmittel überhaupt I Podcast #62
        Entgegen der gängigen Meinung sind Datteln auch die ideale Nahrung für Diabetiker

        Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

        Datteln leisten Erstaunliches für das Verdauungssystem. Sie sind eines der besten antiparasitären Nahrungsmittel überhaupt, sie binden sich an Parasiten, Hefen, Schimmelkeime und andere Pilze sowie an schädliche Metalle, Bakterien, Viren und andere Pathogene, die sie unschädlich machen, sodass sie ausgeschieden werden können. Diese Eigenschaft macht sie zu einem der besten Candida-Killer, die wir kennen – ganz im Gegensatz zu der Behauptung, dass sie Candida begünstigen würden. (Diesem Thema habe ich in meinem ersten Buch Mediale Medizin ein ganzes Kapitel gewidmet.)

        Datteln regen auch die Darmperistaltik an und trainieren den Darm nach einer Lähmung oder sonstigen Funktionsstörungen neu, sodass die Ausscheidung wieder reibungslos funktioniert.

        Entgegen der gängigen Meinung sind Datteln die ideale Nahrung für Diabetiker, weil sie der Leber die so wichtige Glukose bereitstellen und den Glukoseverlust ausgleichen, der für Störungen des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist. Auch für Sportler, Abenteurer und andere aktive Menschen eignen sich Datteln bestens, weil das enthaltene Kalium und der Fruchtzucker den erhöhten Verbrauch in Gehirn und Muskulatur ausgleichen.

        In Datteln finden sich über siebzig bioaktive Mineralstoffe (weitaus mehr, als bisher bekannt sind), die den Nebennieren beim Umgang mit den täglichen Anforderungen helfen. Darüber hinaus fördern Datteln die Herzgesundheit wie kaum ein anderes Nahrungsmittel und enthalten rekordverdächtige Mengen an Aminosäuren (was ebenfalls noch nicht wissenschaftlich erforscht ist).

        Ganz ähnlich wie im Fall der Banane verstärken die Aminosäuren die Wirkkraft des Kaliums, was insbesondere den Muskeln und Nerven zugutekommt. Im gleichen Zuge wird die Bildung von Milchsäure in den Muskeln unter körperlicher Belastung gedämpft. Datteln wirken erwärmend und vertreiben überschüssige Feuchtigkeit aus Organen wie der Milz und der Leber, aber nie bis zur schädlichen Austrocknung.

        Sogar krebshemmende Eigenschaften besitzen die Datteln. Damit sind sie unentbehrlich für alle, die sich um Vorbeugung und echte Gesundheit bemühen.

        Seelische Unterstützung

        Wenn du Datteln ißt, verhilft dir das zu einer Art Schutzschild gegen missgünstige Menschen. Wenn du schläfst, helfen sie dir, angestaute negative Emotionen loszulassen, zum Beispiel Ängstlichkeit, Scham, Entmutigung und das Gefühl, verurteilt, ungerecht behandelt oder schikaniert zu werden. Letztlich geben Datteln dir mehr Zielstrebigkeit, sodass du mit Begeisterung produktiv sein kannst.

        Spirituelle Aufgabe

        Datteln lehren uns, selbstlos statt selbstsüchtig zu handeln. Sie sind so süß, nahrhaft und köstlich, dass wir regelrecht süchtig nach ihnen werden können und am liebsten keine einzige hergeben wollen. Widerstehe der Versuchung, Datteln zu horten. Esse immer nur ein paar, damit du den Rest mit anderen teilen kannst. Wenn du das Behagen der anderen beim Genuss der Datteln siehst, bist du doch sicher motiviert, von deiner Gier zu lassen und das Geben zu genießen. Letztlich wird dir aufgehen, dass es für deine spirituelle Entwicklung wichtig ist, sich die in deiner Natur liegende Selbstlosigkeit ganz zu erschließen.

        4 Tipps

        1.Tip: Für optimale Wirkung sind vier bis sechs Datteln pro Tag ausreichend.

        2.Tip: Wenn du deinen Schlaf verbessern möchtest, rate ich dir, zwei Stunden vor dem Zubettgehen eine Dattel zu essen.
        3.Tip: Falls du meditierst und die Erfahrung vertiefen möchtest, kannst du direkt vor der Meditation drei Datteln verspeisen.

        1. Tip: Wenn du eine Reise oder einen Ausflug vor dir hast und nicht weißt, wann und wo es wieder etwas zu essen geben wird, wickel eine Dattel in Folie ein, um sie in der Tasche oder im Rucksack zu verstauen. Auch wenn du die Dattel nicht unterwegs verzehrst (was du natürlich tun kannst, wenn der Heißhunger kommt), wirkt deine Reisedattel wie ein Glücksbringer, der dafür sorgt, dass du nie hungern mußt.
        2. REZEPT

          Dattel-Mandel-Mix

          Diese Mischung eignet sich wunderbar für unterwegs. Du kannst auch gleich eine große Menge zubereiten und in einem Deckelglas im Kühlschrank aufbewahren, damit du jederzeit eine Kleinigkeit griffbereit hast. Die Kombi aus süß und salzig wird die ganze Familie begeistern. Man kann die Mischung so als Snack verwenden oder über einen Obstsalat oder Smoothie streuen.

          Ergibt 1 bis 2 Portionen

          2 Tassen entsteinte Datteln

          1⁄4 Tasse Mandeln
          1⁄4 Tasse Kokosflocken

          Alles zusammen bei niedrigen Touren in der Küchenmaschine oder im Mixer verarbeiten.

          1⁄4 TL Meersalz darüber streuen, bei Bedarf.

          Im verschlossenen Glas bis zu zwei Wochen im Kühlschrank haltbar.

          Mehr Zubereitungsmöglichkeiten teile ich im gesprochenen Podcast.

          Das war es heute wieder. Lasse gern eine gute Bewertung da, oder kommentiere, teile den Beitrag, den Podcast, empfehle ihn weiter. Das ist alles sehr hilfreich für mich, und hilft anderen natürlich auch.

          Bis bald, bleibe oder werde gesund ❤️

          11 min
        3. Das Schilddrüsenvirus und seine Auslöser I Podcast #61
          Erfahre, was du tun kannst, um dich zu schützen

          Diese Informationen sind u.a. von Anthony William

          Wenn deine Schilddrüse Schwierigkeiten macht, hast du dich bestimmt schon gefragt, wie es dazu kommen konnte und weshalb es gerade dich erwischt hat.

          Zudem waren dir Not und Mühsal sicherlich auch vor dem Einsetzen deiner Symptome nicht fremd. So vieles haben wir im Leben durchzustehen: den Bruch von Beziehungen, Verrat, den Tod geliebter Menschen, die Versorgung kranker Angehöriger, finanzielle Engpässe, Verletzungen und manches mehr. Von Jugend an sehe ich die Menschen unter solchen Prüfungen, Kämpfen und Verlusten leiden. Ich sehe die Leiden und weiß, wie schwer das für sie ist.

          Zu allem Überfluss musstest du dir eines Tages eingestehen, dass du dich nicht mehr wohlfühlst. Die Kräfte gingen dir aus, und in die Jeans hast du kaum noch hinein gepasst, dein Puls schnellte ohne ersichtlichen Anlass in die Höhe, in der Dusche blieben immer mehr Haare im Sieb hängen, Frostschauer und Hitzewallungen wechselten einander ab, Muskelschmerzen stellten sich ein, du konntest dich kaum noch konzentrieren, das Erinnerungsvermögen wurde verschwommen.

          Vielleicht warst du gezwungen, deinen Job aufzugeben, eine Ausbildung abzubrechen, oder du konntenst deine Kinder nicht mehr so gut versorgen, wie du eigentlich wolltest. Du musstest dich von Freundschaften verabschieden und Chancen verstreichen lassen. Du konntest deinen Verpflichtungen kaum noch nachkommen, du hast resigniert, es war Mühe genug, sich auch nur durch den Tag zu schleppen.

          Der Zeitpunkt, zu dem die Dinge eine solche Wendung nahmen, erscheint dir beinah grausam. Du hättest deine ganze Kraft gebraucht, um alle Entwicklungen in deinem Leben unter einen Hut zu bringen, und ausgerechnet da traf dich die Krankheit mit voller Wucht und warf alles über den Haufen.

          Oder die Symptome setzten wie aus dem Nichts ein. Alles lief nach Wunsch, und auf einmal, ohne Vorwarnung, kanntest du dein Leben nicht mehr wieder. Du warst dir selbst fremd geworden.

          Doch ob sich die Last der Symptome allmählich ins Unerträgliche steigerte oder das Leben urplötzlich unter dir wegbrach, in beiden Fällen kannst du dir durch ein Verständnis der Auslöser klarmachen, wie es dazu kam. Solche Auslöser können Ereignisse, emotionale Erlebnisse oder alle möglichen Umstände und Umweltfaktoren sein, die dem Schilddrüsenvirus gerade so viel Vorschub leisten, dass es aktiv werden und sich vermehren kann – um dich damit in eine Gesundheitskrise zu stürzen.

          Wie Auslöser wirken

          Wenn man vom Schilddrüsenvirus befallen ist, sucht es sich einen Weg von der Blutbahn in die Lymphknoten und von da aus in Organe wie die Leber und schließlich zur Schilddrüse, um letztlich aber auf das Zentralnervensystem überzugreifen. In diesem Verlauf gibt es immer wieder Phasen des Stillstands, woraus sich erklärt, weshalb du dich manchmal eine Zeitlang besser fühlst, bis dann die nächste Wendung zum Schlechteren erfolgt. An verschiedenen Punkten dieser Reise verschanzt sich das Virus irgendwo im Körper, um dort eine ausreichende Truppenstärke für den nächsten Angriff aufzubauen und den rechten Zeitpunkt abzuwarten. Für diesen speziellen Moment sind bestimmte Auslöser entscheidend.

          Erinnerst du dich an das erste Mal, dass du dich so unwohl fühltest oder deine bis dahin verkraftbaren Symptome deutlich schlimmer wurden? Gab es da große finanzielle Sorgen, hattest du eine Scheidung oder ein Trauma zu bewältigen oder ein Kind zur Welt gebracht? Das sind nur einige der häufigsten Auslöser, die das Virus aus der Latenzphase in Angriffsbereitschaft übergehen lassen, sodass es zu Schilddrüsenstörungen kommt. Es ist ein bisschen so, als würde man einen Bären aus dem Winterschlaf holen.

          Nicht zufällig flackern Schilddrüsenstörungen gerade dann auf, wenn du ohnehin schon ein bisschen aus dem Lot bist. Was aber nicht heißen soll, du hättest dir die Krankheit durch deine gestresste Verfassung zugezogen. Du hast deinen Körper nicht durch das Verweilen bei unguten Gedanken in die Knie gezwungen. Es ist vielmehr so, dass derart intensive Erlebnisse physiologische Reaktionen wie plötzliche Hormonschübe etwa von Adrenalin nach sich ziehen und solche Reaktionen dann dem Virus den Weg ebneten. Außerdem signalisieren sie dem Virus eine Schwäche des Immunsystems und geben ihm gleichsam den Startschuss.

          Es gibt auch Auslöser, die nichts mit deiner seelischen Verfassung zu tun haben. Vielleicht hattest du Amalgamfüllungen aus den Zähnen entfernen lassen, wobei Quecksilber freigesetzt wurde. Dieses Schwermetall wird vom Schilddrüsenvirus besonders begehrt. Vielleicht warst du auch anderen von ihm bevorzugten Stoffen wie Insektiziden und Pestiziden ausgesetzt, oder es gab eine Schimmelpilzbelastung, die das Immunsystem schwächt.

          Aus anderen Quellen wirst du erfahren, dass sich Viren einfach immer wieder selbst kopieren. Das ist jedoch irreführend, denn bei allem, was wissenschaftlich bisher über Viren bekannt ist, gilt trotzdem, dass sie zur Vermehrung »Brennstoff« brauchen, seien es Hormone, Toxine oder manche deiner Nahrungsmittel.

          Schon ein einziger Auslöser kann die Viren vom inaktiven in den aktiven Zustand überführen, aber meist spielen mehrere Auslöser eine Rolle, unter Umständen im Laufe von Jahren. Nehmen wir an, die Probleme hätten für dich in der Kindheit begonnen, als du in die Auseinandersetzungen deiner Eltern oder sonstiger primärer Bezugspersonen verwickelt wurdest. Später hast du vielleicht eine schwierige Beziehung oder mehrere erlebt, du hattest einen Autounfall, konntest dich nur mangelhaft ernähren oder bekamst nicht genug Schlaf. Wenn sich derartige Umstände häufen, fordert das seinen Tribut vom Körper. Und irgendwann kam auch bei dir der Punkt, an dem das Schilddrüsenvirus – zu dem du übrigens jederzeit kommen kannst, bei der Geburt ebenso wie in der Schule oder bei einer erst kürzlich verzehrten Mahlzeit – seine Chance zum Zuschlagen wahrnahm.

          Die Auslöser im Einzelnen

          Wenn du jetzt die Liste der häufigsten Auslöser durchgehst, achte einmal darauf, ob du irgendwo »Ach so!« denkst. Leuchtet dir das Einsetzen deiner Symptome aus dieser Sicht der Dinge ein?

          Bedenke aber auch, dass die Präsenz vieler dieser Auslöser dir damals möglicherweise nicht bewusst war. Vielleicht warst du ohne dein Wissen Pflanzenschutzmitteln ausgesetzt oder hast an einem Nährstoffmangel gelitten, der bei den Laboruntersuchungen nicht auffiel. Oder du hast deine Teppichböden reinigen lassen, ohne dir etwas dabei zu denken.

          Wenn du dir jetzt diese Auslöser betrachtest, fügen sich die Puzzleteile vielleicht zu einem Bild. Am Ende wirst du einkreisen können, weshalb deine Krankheit zu diesem bestimmten Zeitpunkt eintrat. Ich habe die Auslöser

          nach dem Grad ihrer Verbreitung sortiert, die häufigsten sind zuerst genannt:

          Schimmel: Anhaltende Schimmelbelastung in einem Gebäude, in dem du täglich, bei der Arbeit oder daheim, viele Stunden verbringst, untergraben mit der Zeit das Immunsystem, bis das Schilddrüsenvirus schließlich seine Chance kommen sieht.

          Amalgamfüllungen: Wenn du Amalgamfüllungen im Mund hast, muss der Zahnarzt bei deren Entfernung bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Diese Füllungen enthalten Quecksilber, das recht stabil eingebunden bleibt, solange die Füllungen an Ort und Stelle sind. Bei ihrer Entfernung wird jedoch giftiges Quecksilber freigesetzt, das auch ins Blut gerät und das Virus stark werden lässt. Wenn du deine Amalgamfüllungen ersetzen möchtest, dann immer nur eine und mit längeren Abständen dazwischen.

          Quecksilber in anderer Form: Quecksilber ist in jeder Form zu meiden, da es wie gesagt dem Schilddrüsenvirus als Nahrung dient. Wenn du zum Beispiel häufig Seefisch ißt, auch große Arten wie Thun- und Schwertfisch, die überdurchschnittlich viel Quecksilber aufnehmen, kann irgendwann die Schwelle erreicht sein, an der dein Immunsystem nicht mehr mitspielt und das Schilddrüsenvirus sich ausbreiten kann. Außerdem kann Quecksilber vererbt werden und Generation für Generation für Gesundheitsstörungen sorgen, die fälschlich als Erbkrankheiten im genetischen Sinne gedeutet werden.

          Behalte auch die Möglichkeit des aktuellen Kontakts mit Quecksilber im Auge, selbst in der heutigen Zeit ist diese Gefahr immer gegeben. Mache dich schlau, hinterfrage alles, was dir, deinen Kindern, deiner ganzen Familie angeboten wird.

          Zinkmangel: Auch ein Zinkmangel kann erblich sein und von Generation zu Generation schlimmer werden. In Lebensphasen mit sehr niedrigem Zinkangebot ist die Schilddrüse möglicherweise besonders anfällig.

          Vitamin-B12-Mangel: Selbst wenn die Blutwerte einen normalen Vitamin-B12-Spiegel anzeigen, muss es sich nicht unbedingt um verwertbares B12 handeln, das deinem Körper da zur Verfügung steht, wo es gebraucht wird.

          Zentralnervensystem, Leber und andere Organe sind dann unter Umständen doch noch schlecht versorgt, sodass sich das Schilddrüsenvirus ausbreiten kann.

          Pestizide und Herbizide einschließlich DDT: Der Kontakt mit diesen Giften etwa in Gärten, Parks und auf Golfplätzen schädigt deinen Körper direkt und ernährt darüber hinaus das Schilddrüsenvirus mit Toxinen, die es besonders schätzt. Die Anwendung von DDT ist mittlerweile in vielen Ländern verboten. Doch können solche Giftstoffe ebenfalls vererbt werden und den falschen Eindruck erwecken, es liege eine Erbkrankheit im genetischen Sinne vor.

          Häusliche Insektenvernichtungsmittel: Sprays gegen fliegende Insekten, Ameisen, Schaben und anderes Getier dieser Art schadet auch dir. Die Gifte reichern sich in den Organen an, können Depressionen auslösen und dem Schilddrüsenvirus die Bahn frei machen.

          Ein Sterbefall in der Familie: Seelische Traumen jeder Art schwächen das Immunsystem und veranlassen die Nebennieren zur vermehrten Ausscheidung von mit negativen Gefühlen assoziierten Hormonen, die Viren als Nahrungsquelle dienen. Gerade der Tod von Angehörigen ist ein starker Auslöser für die Aktivität des Schilddrüsenvirus.

          Liebeskummer und Treuebruch: Eine schwierige Scheidung, das Ende einer Beziehung oder ein Vertrauensbruch schwächen das Immunsystem und sorgen für die Überproduktion bestimmter Hormone. Das sind Voraussetzungen, unter denen das Schilddrüsenvirus seine Chancen wahrnehmen wird.

          Die Pflege kranker Angehöriger: Einer hohen Belastung bist du ausgesetzt, wenn du einen deiner Lieben leiden siehst, die Pflege und Versorgung dieses Menschen übernimmst und vielleicht auch noch seine Schmerzen nachfühlst. Auch das kann dein Immunsystem schwächen und das Schilddrüsenvirus stark machen.

          Medikamente: Verschreibungspflichtige Medikamente wie Antibiotika und Benzodiazepine können das Immunsystem schwächen und dem Schilddrüsenvirus als Nahrung dienen. Wenn der Verdacht besteht, dass du das Virus hast, spreche bitte mit deinem Arzt über eine mögliche Umstellung der medikamentösen Behandlung.

          Hoch dosierte Medikamente: Wenn du Medikamente, vielleicht sogar mehrere, in hoher Dosierung einnimmst, kann das für dein Immunsystem ein extrem belastender Cocktail werden, der Virenattacken Tür und Tor öffnet.

          Falls du von verschiedenen Ärzten Medikamente verordnet bekommst, unterrichte bitte alle ganz genau über deinen gesamten Medikationsplan, damit die bestmögliche Dosierung bestimmt werden kann.

          Hormonelle Veränderungen: Eine größere Umstellung des Hormonhaushalts wie in der Pubertät, während einer Schwangerschaft oder bei einer Geburt kann das Schilddrüsenvirus ebenfalls zu seinem Vorteil ausnutzen, da es sich besonders gern von Hormonen ernährt. Wenn größere Mengen Hormone ins Blut entlassen werden, hat das Virus genau das, was es zum Gedeihen braucht. Auf dem Höhepunkt einer Hormonumstellung kann auch das Immunsystem beeinträchtigt sein, was wiederum dem Virus Vorteile verschafft. Wenn sich Pubertierende und frischgebackene Mütter plötzlich unwohl fühlen, dürfte es an diesem Auslöser liegen.

          Partydrogen: Giftstoffhaltige Drogen bremsen dein Immunsystem aus und leisten dem Schilddrüsenvirus Vorschub.

          Geldnot: Wenn das Leben dir Anlass zu der Befürchtung gibt, dass du Haus oder Job verlierst, deinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kannst oder einen weiteren Job annehmen mußt, um unerwartete Ausgaben zu decken, können die mulmigen Gefühle sehr heftig werden. Da kommen Versagens- und Todesangst, der mögliche »Gesichtsverlust« und Scham zusammen, worunter dein Immunsystem leidet, weshalb die Gefahr besteht, dass du das Schilddrüsenvirus nicht länger in Schach halten kannst.

          Verletzungen: Ein verrenkter Fuß, ein gebrochenes Bein und andere Körperverletzungen können deinen Körper so stark belasten, dass das Schilddrüsenvirus die Gelegenheit wahrnimmt, aus seinem Ruhezustand heraus eine Infektion anzustreben. Bei einer Operation stehen die Chancen für das Virus sogar noch besser, weil dabei meist begleitend Antibiotika gegeben werden.

          Professionelle Teppichbodenreinigung: Viele herkömmliche textile Bodenbeläge enthalten Giftstoffe, und dazu kommt dann noch die Reinigungslösung mit ihren für Menschen giftigen Chemikalien – die »Reinigung« bedeutet also Gift über Gift. Das tägliche Einatmen dieser Ausdünstungen schwächt nicht nur das Immunsystem, sondern weckt und ernährt das Schilddrüsenvirus. Bei hoher Empfindlichkeit solltest du über die komplette Entfernung solcher Bodenbeläge

          nachdenken. Zumindest solltest du ökologisch einwandfreie Teppichböden legen lassen und biologische Reinigungsmittel verwenden beziehungsweise einen »grünen« Reinigungsbetrieb beauftragen.

          Frische Farbe: Die meisten frischen Anstriche verursachen giftige Ausdünstungen. Wenn du dich daheim oder im Büro in nicht ausreichend belüfteten frisch gestrichenen Räumen aufhältst, können die Giftstoffe dein Immunsystem beeinträchtigen und das Virus auf den Plan rufen. Bevorzuge unbedingt Produkte, die sehr weitgehend oder gänzlich frei von flüchtigen organischen Verbindungen sind. Doch auch dann bleibt eine gute Belüftung sehr wichtig, bevor du dich wieder längere Zeit in den Räumen aufhalten solltest.

          Schwimmen im Sommer: Die Rotalgen, die sich in Seen, aber auch im strandnahen Meer bei warmem Wetter vermehrt bilden, erzeugen im Wasser einen Sauerstoffmangel, in dem Bakterien besonders gut gedeihen, die möglicherweise dein Immunsystem schwächen und dadurch dem Schilddrüsenvirus Vorteile verschaffen. Achte also beim sommerlichen Badevergnügen auf Warnungen vor einer bevorstehenden oder schon eingetretenen Algenblüte.

          Verunreinigtes Sickerwasser: Das Sickerwasser aus alten Mülldeponien oder kontaminierten Böden kann Schwermetalle und andere schädliche Substanzen enthalten, die in die umliegenden Gewässer gelangen. Beim Schwimmen in solchen Seen bist du Giftstoffen ausgesetzt, die deine Abwehrkraft gegen das Schilddrüsenvirus herabsetzen.

          Schlafstörungen: Jeder länger anhaltender Schlafmangel beeinträchtigt deinen Körper so, dass das Schilddrüsenvirus irgendwann aus seinem Ruhezustand erwacht. (Virenbefall kann übrigens seinerseits Schlafstörungen auslösen).

          Insektenbisse und -stiche: Spinnenbisse, Bienenstiche, Zeckenbisse und Ähnliches hinterlassen Gifte und manchmal Teile des Insekts oder Spinnentiers in deiner Haut, die sich entzünden können. Das schwächt dein Immunsystem, und wenn das Schilddrüsenvirus bei dir bereits vorhanden ist, kann es diese Gelegenheit nutzen, um sich richtig einzunisten.

          Auslöser sind nur Auslöser

          Jetzt hoffe ich, dass du durch das bloße Hören dieser Aufstellung bereits Anhaltspunkte für deine persönliche Situation gewonnen hast. Es gilt, die Gründe der Erkrankung zu verstehen, erst damit schlägst du den Weg zu deiner Heilung ein. Wenn das Warum der Gesundheitsstörung geklärt ist, hast du das Heft wieder in der Hand.

          Fall du bereits von Arzt zu Arzt gepilgert bist und einiges über die Schilddrüse gelesen hast, wirst du wissen, dass auch die Fachleute etliche der aufgeführten Punkte zu den üblichen Verdächtigen zählen, die Schilddrüsenerkrankungen herbeiführen können. Vielleicht hast du sogar schon gehört, dass einige der genannten Auslöser das Grundübel bei dieser Erkrankung sind. Lasse mich deshalb betonen, dass diese Auslöser nicht die Ursache der Schäden sind, die in Wirklichkeit von den Schilddrüsenviren herbeigeführt wurden. Bedenke also bei allem, was du anderswo über Auslöser erfährst, dass es dabei nie um die eigentliche Ursache deiner Erkrankung geht. Außerdem besagen diese »Trigger« nie, dass du etwas falsch gemacht hast und deshalb selbst schuld bist.

          Ein Auslöser ist nur ein Auslöser. Es ist ganz wichtig, sich das so intensiv zu vergegenwärtigen. Damit er das Schilddrüsenvirus mit Treibstoff versorgen kann, muss es bereits im Körper vorhanden sein. (Und wie leicht man sich dieses Virus einfangen kann, erfährst du zukünftig.)

          Betrachten wir es einmal so: Wenn wir das Schilddrüsenvirus als ein Feuer auffassen, ist der Auslöser lediglich wie Benzin, das in die Flammen gegossen wird und den Brand anfacht, sodass er sich schneller ausbreitet.

          Deshalb kann es bei einem Ehepaar in einem mit Schimmel belasteten Haus sein, dass der eine Partner völlig gesund bleibt, während es dem anderen hundsmiserabel geht und die Mediziner keinen rechten Rat wissen. Bei dem Betroffenen ist es aber so, dass er das Schilddrüsenvirus bereits hat und der Schimmel als Auslöser wirkt, während der Symptomfreie virenfrei ist, weswegen der Schimmel bei ihm nichts auslöst. Du kannst auch an eine fünfköpfige Familie in einem schimmelbelasteten Haus denken. Wenn drei Personen krank werden, kann man davon ausgehen, dass sie vom Schilddrüsenvirus befallen sind. Werden alle krank, haben vermutlich auch alle das Virus. Nun gibt es allerdings Schimmelarten, die so giftig sind, dass sich unter ihrem Einfluss niemand richtig gesund fühlen kann. Aber wenn es jemandem besonders schlecht geht, kann man auch dann wieder annehmen, dass diese Person das Schilddrüsenvirus hat und der Schimmel das Terrain für dessen Erstarken bereitet hat.

          Der Erreger, den ich hier »Schilddrüsenvirus« nenne, taucht hier und da in der medizinischen Diskussion über Schilddrüsenprobleme auf, aber die Mediziner identifizieren ihn nicht als eigentliches Schilddrüsenvirus. Sie sehen es als einen sekundären Faktor bei thyreoidalen Erkrankungen, und wirklich niemand erkennt, dass es gezielt die Schilddrüse angreift und dort für Entgleisungen sorgt. Es ist aufgefallen, dass im Blutbild mancher Leute mit Schilddrüsenstörungen eine Infektion mit dem Virus vorlag, und man hat immerhin festgehalten, da könne irgendein Zusammenhang bestehen. Mitunter wird auch spekuliert, das Virus löse Autoimmunreaktionen aus, doch das trifft nun ganz und gar nicht zu. Du jedoch weißt jetzt, welche Bewandtnis es mit den Auslösern tatsächlich hat.

          Die Liste der Auslöser mag sicher in gewisser Hinsicht beruhigend wirken, ich kann aber auch verstehen, wenn man sich von ihrer Vielzahl überfordert oder hilflos fühlt. Liebeskummer und Vertrauensbruch kommen schließlich überall mal vor, wie soll man sich denn davor schützen? Auch die liebsten Menschen können sterben, und Vieles ist einfach nicht zu verhindern. Ähnliches gilt für Unfälle und Verletzungen – wir können uns nicht zuverlässig davor bewahren. Aber müssen wir deshalb immer gleich krank werden, wenn Ereignisse dieser Art eintreten?

          Natürlich nicht. Ich möchte dir mit der Liste der Auslöser auch keine Angst einjagen, denn eigentlich ist es ja so: Wir haben einen grundsätzlichen, gottgegebenen Anspruch darauf, unbeschädigt aus den Wechselfällen des Lebens hervorzugehen. Es steht uns zu, die Herausforderungen des Daseins anzunehmen und vor ihnen zu bestehen. Es sollte immer so sein, dass du Auslöser nicht fürchten mußt. Das Leben ist eigentlich so gemeint, dass du es frei von Krankheiten führen kannst.
          Anmerkung von mir: Sehe ich anders.

          Was also fängst du jetzt mit diesen neuen Kenntnissen an? Du schärfst deine Wahrnehmung mit dem, was die Liste dir mitteilt, um dich und deine Familie vor vermeidbaren Auslösern bewahren zu können. Dann wendest du dich den in den Büchern von Anthony William vorgestellten Maßnahmen gegen das Schilddrüsenvirus zu und baust damit dein Immunsystem auf, um deine Schilddrüse zu neuem Leben zu erwecken. Oder du nimmst direkt mit mir Kontakt auf und läßt dich beraten.

          Schreib einfach an: [email protected]

          Ich hoffe, diese Podcastfolge konnte dir weiterhelfen, und du kommst deiner Selbstverantwortung immer näher.

          Bleibe oder werde gesund

          Nicole ❤️

          29 min
        4. Keimlinge & Sprossen I Für deine Vitalität I Podcast #60
          Sprossen sind Nährstoffbomben

          Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

          Sprossen, oft auch Keimlinge genannt, sind wie die Gemüse, zu denen sie heranwachsen würden: randvoll mit Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen,

          krankheitsabwehrenden Substanzen und sekundärer Pflanzenstoffen unterschiedlichster Art.
          In dieser frühen Entwicklungsphase verzehrt, verlangen uns die Pflanzen allerdings nur einen Bruchteil der Verdauungskraft ab, die wir für die ausgewachsenen Formen brauchen würden. Die wohl wichtigste Funktion der Sprossen besteht darin, dass sie erschöpften Menschen, die sich für andere verausgaben, neue Vitalität schenken. Wenn du dich zu Hause und bei der Arbeit mit Herz und Seele deinen Aufgaben widmest, wirst du kaum eine bessere Unterstützung finden als Keimlinge.

          Sprossen sind wunderbare Nahrungsmittel für unsere Fortpflanzungsorgane, manchmal das Mittel, das am ehesten Erfolg verspricht, wenn hier die Kräfte erschöpft sind; sie helfen auch, eine frischgebackene Mutter wieder aufzurichten, die bei der Versorgung ihres Neugeborenen nicht viel Schlaf gefunden hat. Die in Sprossen enthaltenen sogenannten Pflanzen- oder Phytoöstrogene (keine echten Östrogene, aber strukturell mit ihnen verwandt) haben einen großen Einfluss auf die Regulierung beispielsweise des Progesteron-, Östrogen- und Testosteronhaushalts und können nach einer Entbindung dafür sorgen, dass sich bei der Mutter die Hormonproduktion der Nebennieren, der Schilddrüse und anderer innersekretorischer Drüsen wieder normalisiert.

          Sprossen liefern nicht nur Mineralstoffe, die für die Produktion von Neurotransmittern wichtig sind, sondern stellen dem Gehirn Aminosäuren und Enzyme bereit, mit denen es sich von giftigen Metallverbindungen befreien und seine Neuronen effektiver erneuern kann – günstige Voraussetzung für die Abwehr von Alzheimer und Demenz, Benommenheit und Gedächtnisverlust. Sprossen und Keimlinge unterstützen die Regeneration der Haut und versorgen uns mit über sechzig Mineralstoffen und Spurenelementen, darunter Eisen, Jod, Selen, Zink, Kupfer, Mangan, Schwefel, Magnesium, Chrom und Molybdän.

          Sprossen hemmen das Wachstum von pathogenen Keimen und entarteten Zellen und beugen so Infektionen und bösartigen Tumoren vor. Darüber hinaus sind sie die denkbar beste Quelle für höhere Biotika, die für die körpereigene Produktion von Vitamin B12 so wichtig sind. In diesem frühen Wachstumsstadium enthalten Sprossen buchstäblich Tausende sekundäre Pflanzenstoffe, die unserem Körper enorme Kräfte zuführen.

          Sprossen sind Freunde, und bestimmte Arten von Sprossen sind wie bestimmte Freunde. Hast du eine Freundin, die einerseits ganz wunderbar ist, dabei aber durchaus ihre Ecken und Kanten hat, sodass du sie nicht immer um dich haben kannst? Das ist gleichzeitig eine Beschreibung der Brokkolisprossen. Sie schmecken sehr intensiv und ein bisschen scharf. Und sie vermehren die Magensäure und unterstützen dadurch die Verdauung.

          Oder hast du einen Freund, dem du nicht immer alles anvertrauen magst, weil du sein hitziges Temperament kennst und schon weißt, dass er für dich auf die Barrikaden geht, wenn du es noch gar nicht ausgesprochen hast? Das sind die Radieschensprossen, die sehr reinigend auf die Leber wirken, die bei vielen von uns recht »hitzig« ist.

          Oder denken wir an die sanftmütige und entspannte Freundin, die dir aufmerksam zuhört und immer etwas Aufmunterndes zu sagen weiß. So könnte man die Sprossen des Rotklees beschreiben, die mit ihrer mild reinigenden Wirkung auf Blut und Lymphe etwas Beruhigendes und Tröstendes haben.

          Nehmen wir noch die überaus emotionale Freundin, die so leicht weint – Freudentränen ebenso wie Schmerzenstränen. Sprossen aus Bockshornkleesamen sind durch und durch Herz und Seele und unterstützen unser Gefühlsleben ebenso perfekt wie unser endokrines System. Spezialgebiet dieser Sprossen ist die Regulierung der Cortisolproduktion in den Nebennieren sowie der Schilddrüsenhormone.

          Und vergessen wir nicht den zupackenden Freund, der gleich mit seinem Kleinlaster dasteht, wenn es bei dir um einen Umzug geht. Das ist der Charakter der Linsensprossen mit ihrem hohen Energiegehalt. Sie liefern Eiweiß, das dein Körper leicht verwerten kann, und dazu Kohlenhydrate, die dir die nötige Energie für alles geben, was zu tun ist. Sehr gern geben die Linsensprossen ihre pure Kraft an dich weiter. Sie sind wie ein Festtagsessen, nur dass du anschließend nicht auf die Couch sackst, sondern dich richtig gestärkt fühlst.

          So ließe sich die Beschreibung des Freundeskreises fortsetzen. Siehe dich auch nach Mungbohnensprossen um, nach gekeimten Sonnenblumenkernen, Erbsen, Grünkohlsamen und anderen Kandidaten. Wie die Menschen in deiner Umgebung bringen die verschiedenen Sprossenarten besondere Fähigkeiten mit, die du im Laufe der Zeit kennenlernen wirst.

          Seelische Unterstützung

          Bei Verlustgefühlen – sei es, dass du deinen Job oder eine Freundschaft oder irgendeinen Gegenstand verloren hast – können Sprossen eine große Hilfe sein. Diese kleinen Hoffnungsboten helfen dir über die Trauer hinweg und lassen neues Leben mit neuen Chancen sprießen.

          Spirituelle Aufgabe

          Sprossen sind von großer adaptogener Kraft. Sie bestehen nicht auf idealen Umweltbedingungen. Unter anderen Umständen würden sie Erschöpfung, Heißhunger, Leberstauung, reichlich Erde, Platz, Sonne, Regen und frische Luft bekommen, um sich einzuwurzeln und groß und stark heranzuwachsen, aber wenn wir sie in der Küche in der Keimschale oder im Glas ziehen, gedeihen sie auch dicht gedrängt und mit gerade ausreichend Licht und Wasser. Es braucht ganz wenig Pflege, damit sich die Pflänzchen auf die gegebenen Bedingungen einstellen können: Im Keimglas müssen sie regelmäßig gespült, in der Schale immer wieder mit Wasser besprüht werden. Sie bleiben bei all dem ganz munter – hätten sie Gesichter, würde man sie lächeln sehen.

          Diese fröhliche Anpassungsfähigkeit geht auf uns über, wenn wir die Sprossen verzehren. Solange wir das Lebensnotwendige haben und unser Leben alles in allem seinen geregelten Gang geht, können wir auch in ganz schwierigen Situationen Rückenstärkung durch unsere kleinen Freunde erfahren und uns irgendwie durchbeißen.

          ** Tipps**

          1. TIP: Iß etwa zwei Tassen Sprossen täglich, um deutliche Ergebnisse zu erzielen.

          2. TIP: Wenn du selbst Samen keimen läßt, betrachte sie als so etwas wie Haustiere: Sie leben von deiner liebevollen Zuwendung und nehmen alle Energien und alles in ihrer Umgebung Gesprochene auf. Sei unbeschwert, wenn du dich deinen Sprossen zuwendest, spreche mit ihnen, rede ihnen gut zu, streiche ihnen im Vorbeigehen leicht mit den Fingern über die Köpfe. Wie ich schon öfter erwähnte, stellen sich selbst gezogene Nahrungspflanzen auf deine individuellen Bedürfnisse ein und stimmen ihr Nährstoffangebot so ab, dass du optimal ernährt wirst. Und weil Sprossen so besonders adaptogen sind, können sie deine besonderen Gesundheitsbedürfnisse berücksichtigen.

          3. TIP: Um den Reichtum der Sprossen ganz auszunutzen, solltest du sie nicht erhitzen. Sie sind besonders reich an höheren Biotika, also an Mikroorganismen, die der Darmgesundheit und der Vitamin-B12-Produktion entscheidende Impulse geben. Diese höheren Biotika bleiben beim Rohverzehr erhalten (und wenn sie von selbst gezogenen Sprossen stammen, sind sie auf die Förderung deiner vorhandenen Darmflora eingestellt).

          4. 4.TIP: Besprühe deine Sprossen täglich mit wasserverdünnten Meeresmineralstoffen, was ihren eigenen Mineralstoffgehalt erhöht und ihre gesundheitsfördernde Kraft verstärkt. Sprossen aus Radieschen-, Brokkoli-, Bockshornklee- und Grünkohlsamen sowie aus Sonnenblumenkernen iß am besten mittags, weil sie dann für beständige Energie sorgen können. Bohnen- und Linsensprossen sind besser für das Abendessen geeignet, weil sie die Nerven entspannen und auf Ruhe einstimmen.

            5.TIP: Ein Saft aus Gurken sowie Erbsen und Sonnenblumensprossen kann auf Dauer dein Sehvermögen in der Nacht verbessern.

            REZEPT

            Mit Sprossen gefüllte Kohlblätter und Mango-Tomaten-Dip

            Diese farbenfrohen Wraps sorgen für eine reichhaltige Zufuhr von Obst und Gemüse. Es kann ein Erlebnisessen werden, wenn du einfach klein geschnippeltes Gemüse aufträgst, mit dem sich jeder seinen eigenen Wrap rollen kann. Natürlich kannst du auch mehrere Dips bereitstellen.

            Ergibt 1 bis 2 Portionen

            6 große Blattkohl- Blätter

            1 Paprika, Farbe beliebig
            1 Avocado
            1⁄4 Rotkohl
            2 entsteinte Medjoul- Datteln
            4 Tassen verschiedene Sprossen

            Für den Dip

            1 Tasse klein geschnittene Mango

            1 Tasse klein geschnittene Tomaten
            1 schmale Scheibe Ingwer

            Zubereitung:

            Kohlblätter abspülen und Stiele entfernen (aber für Suppe oder Smoothie aufheben). Paprika, Avocado und Rotkohl in Streifen schneiden. Datteln klein schneiden und zu einer Paste zerdrücken.

            Lege ein Kohlblatt mit dem Stielende zu dir aus, und belege eine Hälfte mit dem geschnittenen Gemüse und den Sprossen. Rolle das belegte Blatt zur leeren Seite hin wie einen Burrito ein, wobei du den oberen Blattrand einfaltest. Klebe das freie Blattende zum Schluss mit der Dattelmasse fest. Mit den weiteren Kohlblättern ebenso verfahren.

            Für den Dip püriere die übrigen Zutaten im Mixer.

            1⁄2 cm Jalapeño, ersatzweise Peperoni oder Chili (nach Belieben)

            Das war´s mal wieder. Ich hoffe, es hat dir geholfen und du kommentierst meine Folgen bzw. Beiträge. Gib mir gerne Feedback.

            www.wagnernicole.de

            Bis dahin…bleibe oder werde gesund…

            18 min
          5. Die Wahrheit über Hashimoto, deine Schilddrüse und mehr I Podcast #59
            Die virale Schilddrüse

            Diese Informationen sind u.a. von Anthony William.

            Die Wahrheit über deine Schilddrüse

            Der große Tag ist gekommen, du stehst früh auf. Du ziehst dich sorgfältig an, ißt dich beim Frühstück ordentlich satt, schickst deiner/deinem Chef/in zur Erinnerung die Nachricht, dass du später kommen wirst. Und im Wagen auf dem Weg zum Arzttermin regt sich die Hoffnung, dass du dein Leben bald besser im Griff haben wirst als jetzt.

            Du wirst nun endlich erfahren, weshalb du zu wenig Schlaf bekommst, Gewichtsprobleme hast, ständig gegen den Gehirnnebel ankämpfen musst, weshalb dir das Haar ausgeht und du dich immer fix und fertig fühlst. Irgendwie, denkst du, wird sich doch wohl feststellen lassen, was da los ist mit diesen Hitzewallungen, den kalten Händen und Füßen, den brüchigen Nägeln, der trockenen Haut, dem Herzflattern, den unruhigen Beinen, dem schlechten Gedächtnis, diesen schwebenden Flecken im Gesichtsfeld, der Muskelschwäche, den Hormonschwankungen, dem Schwindel, dem Kribbeln und den Taubheitsgefühlen, dem Klingen und Summen in den Ohren, den wechselnden Schmerzen, der Angst, der Depression.

            Im Wartezimmer kannst du dich kaum auf die Illustrierte auf deinen Knien konzentrieren. Endlich wirst du aufgerufen.

            Man führt dich ins Untersuchungszimmer, wo du Platz nehmen und gleichmäßig zu atmen versuchst. Ein paar Minuten später betritt der Arzt den Raum. Nach der Begrüßung und einem kurzen Smalltalk eröffnet er dir: »Sie haben eine Hashimoto-Thyreoiditis.«

            Beinah bist du erleichtert, endlich haben deine Beschwerden wenigstens einen Namen. Der sagt Ihnen allerdings nicht viel. »Was ist das?«, fragst du.

            »Deine Blutwerte, die wir jetzt bekommen haben«, erklärt dein Arzt, »lassen eine erhöhte Präsenz von Schilddrüsenantikörpern erkennen. Neben dem erhöhten schilddrüsenstimulierenden Hormon Thyreotropin deuten auch die bei der letzten Untersuchung festgestellte Vergrößerung der Schilddrüse und die aufgetretenen Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion darauf hin, dass Ihr Immunsystem gestört ist. Wir sprechen hier von einer Autoimmunreaktion. Ihr Körper greift Ihre Schilddrüse an, als handelte es sich um einen Fremdkörper. Das lässt die Drüse anschwellen und wird sie mit der Zeit ernsthaft schädigen, da ihre Funktion Schritt für Schritt zurückgefahren wird.«

            Von der erhofften Erleichterung ist nicht mehr viel übrig bei dieser Vorstellung, dass dein eigenes Immunsystem über diese unschuldige kleine Drüse an deinem Hals herfällt. Wäre die Diagnose doch wie deine online bestellten Schuhe, die du zurückschicken konntest, als sich herausstellte, dass sie drückten! »Passen nicht«, hast du einfach auf dem Retourenschein notiert und warst schon von den Schuhen befreit – um dir wirklich passende zu suchen.

            Stattdessen mußt du dich jetzt der Realität stellen. »Wie konnte es denn dazu kommen?«, fragdt du nach.

            »Vielleicht liegt eine genetische Disposition zu Autoimmunreaktionen vor, und es genügten dann zur Auslösung äußere Faktoren wie Bakterien, die Ernährung oder Stress«, erhältst als mögliche Antwort.

            »Aber wie kommt der Körper denn dazu, sich gegen sich selbst zu wenden? Wie kann er sich derart irren?«

            »Tja«, heißt es nun, »die genauen Ursachen von Autoimmunerkrankungen sind noch nicht bekannt.« Du erntest ein mitfühlendes Lächeln. »Aber die Forschung macht hier fast täglich große Fortschritte. Jetzt sollten wir jedenfalls erst einmal die medikamentöse Behandlung einleiten.«

            Wieder im Auto, hast du keineswegs das Gefühl, alles sei unter Kontrolle. Du fühlst dich verraten. Wie kann dein Körper dich einfach so im Stich lassen? Was hast du falsch gemacht, was ein so völlig außer Rand und Band geratenes Immunsystem erklären könnte? Wem sollest du noch trauen, wenn nicht einmal auf den eigenen Körper Verlass ist?

            Denkbar auch, dass dein Fall anders gelagert ist. Vielleicht lautet deine Diagnose Basedow-Krankheit, eine Autoimmunstörung, wie der Arzt erklärt, die die Schilddrüse zur Überproduktion antreibt.

            Oder man hat deinen Zustand als »primäre Schilddrüsenunterfunktion« bezeichnet, die mit einer zu geringen Produktion von Schilddrüsenhormonen verbunden ist. Darauf deuten bestimmte Blutwerte hin. Oder ein Vertreter der sogenannten funktionellen Medizin, der die Zeichen zu lesen verstand, kam per Intuition zu dieser Diagnose. Vielleicht heißt es auch, du hättest Schilddrüsenknoten, eine Zyste oder sogar einen Tumor. Da du nachfragst, wie es zu so etwas kommt, erhaltst du vom Arzt die Antwort, das könne mit vorzeitiger Alterung zusammenhängen. Du schluckst, wenn du dann um die

            dreißig Jahre alt bist.

            Es kommt auch vor, dass die Ärzte nach der Schilddrüsendiagnose noch

            nicht fertig mit dir sind. Zu Hashimoto, Basedow, Über- und Unterfunktion, Entzündung und Gewächsen kommen dann womöglich noch Borreliose, rheumatoide Arthritis oder Fibromyalgie, oder du mußt dir sagen lassen, es seien bereits die einsetzenden Wechseljahre beziehungsweise die Menopause.

            Wieder andere werden dich scherzhaft als »hoffnungslosen Fall« bezeichnen oder durchblicken lassen, dass du etwas hypochondrisch seist – was wirklich verletzend sein kann, da du dir nichts sehnlicher wünschst, als wohlauf zu sein. Ganz sicher fühlst du dich nicht gehört und verstanden.

            Vielleicht hat sich bei deinem ersten Arztbesuch noch gar nichts Auffälliges gezeigt. Doch da es dir eindeutig nicht gut ging, bist du zum nächsten und wieder zum nächsten gegangen – aber die Antworten blieben aus. Du hast begannen, deinen Glauben an die Ärzte und an dich selbst zu verlieren. Eine Zeitlang sagtest du dir, du bildest dir das alles bloß ein. Und du hast angefangen, dich schlau zu machen. Du hast dir die neuesten Gesundheitsratgeber gekauft und bist nach deren Lektüre zu deinen eigenen Schlussfolgerungen über deine Verfassung gekommen. Du hast deine Ernährung geändert, und das brachte eine gewisse Besserung. Aber die Tage bleiben doch beschwerlich genug, und du bist längst noch nicht wieder du selbst.

            Oder du konntest noch gar nicht den Mut fassen, mit deiner ständigen Müdigkeit, deiner Angst und dazu dem Gehirnnebel und Schwindel zum Arzt zu gehen. Du hast irgendwo ein paar Artikel über die Schilddrüse gelesen und fragst dich jetzt, ob es das wohl ist, was dich so belastet.

            Vielleicht bist du auch selbst gesund, mußt aber zusehen, wie sich jemand im Kreis deiner Lieben mit hartnäckigen unerklärlichen Symptomen plagt, sofern nicht bereits eine Schilddrüsendiagnose vorliegt. Von außen verfolgst du, wie elend einen solche chronische Zustände machen können. Du wünschst, du könntest das alles aus der Welt schaffen, damit diese(r) Freund(in) oder Angehörige wieder ganz der/die Alte ist.

            Womöglich bist du sogar selbst die Ärztin oder der Arzt, denen es das Herz bricht, all diese vielen Patienten mit chronischen Schmerzen und Beschwerden zu betreuen. Du bist stets auf dem neuesten Stand der Autoimmun- und Schilddrüsenforschung. Du verstehst bei den Symptomen gleichsam zwischen den Zeilen zu lesen, du weißt, dass Blutwerte von zweifelhafter Aussagekraft sein können, du bietest deinen Patienten die neuesten Verfahren zum Umgang mit chronischen Krankheiten, du beobachtest genau, ob und wie die Medikamente anschlagen – und dabei wartest du die ganze Zeit auf den wissenschaftlichen Durchbruch, der die Geheimnisse der Schilddrüse endlich lüftet.

            Sollte eines dieser Szenarien in der Nähe deiner persönlichen Erfahrung liegen, bist du nicht allein, sondern gehörst zu den Millionen, die mit den mysteriösen Symptomen zu tun haben, von denen die Mediziner heute annehmen, sie könnten mit der Schilddrüse zusammenhängen.

            Deine eigene Geschichte betrifft mit allen Einzelheiten natürlich nur dich selbst, aber du gehörst zugleich einer Gruppe Unermüdlicher an, denen mit nichts anderem als der ganzen Wahrheit über Gesundheit und Krankheit der Schilddrüse gedient wäre.

            Du hast zweifellos Schweres durchlitten, und es treibt dich weiter. Und was dich da anspornt, ist dieses nicht zu beschwichtigende Gefühl, dass etwas nicht stimmt mit den Erklärungen, die du bisher gehört oder dir selbst gegeben hast: dass sich nämlich der Körper bei Autoimmunerkrankungen selbst angreife, dass Schilddrüsenstörungen genetisch bedingt seien und dass du deine Wehwehchen zu ernst nehmen würdest. Du hast ja sogar schon selbst an dir gezweifelt. Vielleicht tickst du wirklich nicht ganz richtig, oder du gibst dir einfach nicht genug Mühe.

            Wie kann es sein, fragst du dich, dass sich der Körper selbst angreift? Wenn Schilddrüsenstörungen erblich sind, wieso sind sie dann erst in den letzten Generationen so häufig geworden? Wie können sich unsere körperlichen Leiden überwiegend im Kopf abspielen, falls es sich nicht sogar um so etwas wie kosmische Vergeltung handelt?

            Es muss eine all das übergreifende Erklärung geben, sagst du dir schließlich. Es muss da noch mehr zu entdecken sein, wodurch alles einen Zusammenhang bekommt – Du spürst einfach, dass es so sein muss.

            Wie recht du doch hast!
            Wer oder was ist Schuld?
            Du hast deine Symptome und deine Krankheit nicht selbst verschuldet, da darfst du ganz sicher sein.
            Das ist mein voller Ernst. Da wir so gründlich auf den Glauben ans Gegenteil abgerichtet sind, will ich es hier erneut und zwischendurch immer mal wieder sagen: Du hast deine Symptome und deine Krankheit nicht selbst verschuldet.

            Du hast deine Krankheit nicht »kreiert«, »angezogen« oder »manifestiert«.

            Sie ist auch nicht eingebildet. Du bist nicht krank, weil du ein bisschen gaga, träge, willensschwach, von Hause aus defekt wärst oder kaum etwas mit dir anzufangen wüsstest. Du hast dein Symptome keinesfalls durch falsches Denken oder zu starke Angstfixierung herbeigerufen. Es liegt auch nicht an schlechtem Erbgut. Du hintertreibst weder unbewusst deine Genesung, damit du mehr Zuwendung bekommsz, noch ist deine Krankheit eine Strafe Gottes oder des Universums; sie ist auch kein Karma, das dir jetzt wegen Missetaten vor Generationen aufgetischt würde.

            Dein Körper hat dich keineswegs im Stich gelassen. Deine Symptome und Krankheiten zeugen nicht von einer Rebellion des eigenen Organismus gegen dich selbst. Er würde dich niemals verraten. Vielmehr setzt er sich Tag und Nacht für dich ein, weil er dich bedingungslos liebt.

            Auch die allerneuesten Erkenntnisse über die Schilddrüse berücksichtigen diese Grundwahrheiten nicht. Weswegen? Weil wir in einer Gesellschaft leben, die sich auf Schuldzuweisungen verlegt hat. Wir machen uns unseren eigenen Reim auf alles, ob wir nun eine Lösung parat haben oder nicht. Die großen Mysterien des Universums sind eine Sache, und wenn uns Raum und Zeit nicht restlos klar sind, beunruhigt uns das nicht weiter. Es ist in Ordnung, wenn sich das erst im Laufe der Jahrzehnte klären lässt. Betrifft uns das Unbekannte jedoch persönlich und womöglich in Form von Schmerzen und Unwohlsein, dann beunruhigt es uns durchaus, nicht Bescheid zu wissen.

            In solchen Fällen machen wir uns eben unseren eigenen Reim. Funktioniert etwas nicht, wollen wir sofort wissen, was da los ist. Wenn beispielsweise bei der Arbeit irgendeine Aufgabe schlecht oder falsch ausgeführt wird, will jeder gleich herausfinden, wer Schuld ist. Dem mögen noble Prinzipien wie Verantwortungsbewusstsein und Rechenschaftspflicht zugrunde liegen. Je schneller wir die Sache aufklären, sagen wir uns, desto früher wissen wir, wie solche Patzer in Zukunft zu verhindern sind.

            Aber was, wenn wir die Ursache falsch zuordnen? Angenommen, in einer Tabellenkalkulation stimmen die Zahlen nicht, und ein Manager spekuliert, dass du als Abteilungsleiter wohl falsche Anweisungen gegeben hast – was dann? Anschließend könnte es so sein, dass jeder dir über Jahre hinweg bei der Zuteilung von Aufgaben misstraut – und du selbst zweifelst auch an dir. Aber zugleich ist jeder auch auf gewisse Weise erleichtert, dass man auf eine Ursache zeigen kann, wenn etwas schiefgegangen ist.

            Dumm nur, wenn es gar nicht die tatsächliche Ursache ist. Alle zeigen auf dich als Schuldigen, und in Wirklichkeit hast du sehr präzise und richtige Anweisungen gegeben, nur dass deine Leute sich ein bisschen mehr hätten hineinknien müssen, um darauf zu kommen, dass ein Computervirus hinter der ganzen Angelegenheit steckt.

            Damit sind wir auch schon mitten in der Welt der Schilddrüsenstörungen. Wenn man keine Erklärung dafür hat, dass so viele Menschen langfristig unter Schmerzen und Unwohlsein leiden, passt das überhaupt nicht zu dem Experten-und-Macher-Bild, mit dem sich die Medizinerzunft so gern brüstet. Da entwickeln die Wissenschaftler dann Theorien wie die der Autoimmunreaktion, die deinen Körper zum Sündenbock machen. Es handelt sich hier aber um fatale Fehleinschätzungen, um die großen Irrtümer auf dem Gebiet der chronischen Krankheiten. Wir wenden uns jenen Irrtümern im Laufe des Podcasts intensiver zu. Sie werden in bester Absicht verbreitet: Damit du nicht länger im Dunkeln tappst, möchte die Medizinforschung dir sagen können, weshalb du dich mit Schlaflosigkeit, hartnäckiger Gewichtszunahme oder überwältigender Müdigkeit herumschlägst.

            Leider haben solche Konstrukte die Neigung, sich rasend schnell zu verbreiten und reichlich Zuspruch zu ernten, und wenn das zu lange so geht, gelten sie dann plötzlich als Fakten. Die medizinische Forschung geht also davon aus, dass die Theorie der Autoimmunreaktion zutreffend ist, und möchte dann folgerichtig die Gründe für die Attacken des Immunsystems auf die Schilddrüse ermitteln. Da ist aber nicht mit echten Antworten zu rechnen, denn sogenannte Autoimmunkrankheiten bestehen nicht darin, dass der Körper sich selbst angreift. Und bei Schilddrüsenerkrankungen geht es nicht einfach um Alter, Vererbung, falsches Denken, psychische Ursachen oder Entzündungen schürende Nahrungsmittel.

            Schilddrüsendiagnosen sind in jedem Alter eine Belastung. Du wirst über alle möglichen Fehlfunktionen informiert, und das kann sich schon so anfühlen, als wärst du irgendwie grundsätzlich defekt. Auch ungeklärte Symptome, die nicht einmal einen Namen haben, sind nicht gerade angenehm.

            Das kann dir regelrecht unfair erscheinen, wenn du schon etwas älter bist. Die Zahl deiner Verpflichtungen reduziert sich, du solltest jetzt eigentlich dazu übergehen können, das Leben zu genießen – und dann das. In früheren Jahren, mit dreißig, vierzig, fünfzig, können Schilddrüsenprobleme ein Gefühl von vorzeitigem Altern mit sich bringen. Du hast dir mit viel Mühe ein Leben mit Karriere und Familie aufgebaut, und jetzt sieht es auf einmal so aus, als könnte das alles zunichtegemacht werden. Wie sollst du deine Lieben weiter versorgen, wie sollst du all das schaffen, was du zu bewältigen hast?

            Und wenn du eben erst ins Erwachsenenalter eintrittst, können erste Symptome und Diagnosen das Gefühl hinterlassen, dass du ein Leben lang damit werden kämpfen müssen. Schon am Beginn einer Ehe oder Berufslaufbahn, in manchen Fällen sogar noch früher, bist du auf einmal aus dem Rennen und mußt dich fragen, wie du dich ernähren oder Beziehungen unterhalten sollst.

            Egal, wie alt du bist, du hast ja auch so schon genug um die Ohren. Da brauchst du nicht zusätzlich noch das Gefühl, deine Krankheit selbst verschuldet zu haben – zumal das wie gesagt vollkommen falsch ist. Unterlassen wir also von vornherein die Selbstbezichtigungen. Tragen wir lieber die wahren Hintergründe der Schilddrüsenstörungen zusammen, damit du schließlich weißt, wie du wieder gesund werden kannst.

            Zwischendurch von mir: Das sind die Infromationen von Anthny William, es heitßt nicht, daß ich allem, was er sagt, zustimme. Ich weiß jedoch aus eigener Erfharung, daß sich bei Hashimoto auf keinen Fall der Körper selbst angreift. Ich hatte selbst diese Krankheit und bin heute vollkommen gesund.

            Die virale Schilddrüse

            Wir dürfen hoffen, dass es in zwanzig, dreißig Jahren die Untersuchungsmethoden und Lösungsansätze gibt, die dir wirklich Erleichterung verschaffen können. Wenn du jetzt krank sein solltest, wirst du allerdings nicht so lange warten wollen. Du kämpfst schon lange genug, du hast dich hinreichend in Geduld geübt. Jetzt endlich wirst du die Wahrheit erfahren und wissen, weshalb bisher kein Durchkommen war.

            Sollte man bei Ihnen eine Hashimoto-Thyreoiditis, Hypothyreose oder sonst ein Schilddrüsenproblem diagnostiziert haben, bekommst du höchstwahrscheinlich nicht die bestmögliche Behandlung, denn ohne Kenntnis der eigentlichen Ursachen hat die Medizin nicht viel zu bieten.

            Wenn andererseits deine Schilddrüse untersucht worden ist und die Werte sich als normal erwiesen, kann trotzdem eine Schilddrüsenüber- oder - unterfunktion vorliegen, ohne dass du es weißt. Schilddrüsen-Laborwerte sind einfach nicht absolut zuverlässig.

            Manche aufgeklärten Mediziner werden bei diesem zweiten Punkt allmählich hellhörig. Sie haben so viele Patienten mit klassischen Symptomen der Hypothyreose erlebt, deren Laborwerte normal waren, dass sie von einer weitaus höheren Zahl von Schilddrüsenerkrankungen ausgehen, als die herkömmliche Diagnostik vermuten lässt. Diesen etwas weiter blickenden Medizinern stellen sich Schilddrüsenerkrankungen zunehmend als Epidemie dar.

            Bedauerlicherweise sagen auch die fortschrittlichsten Erkenntnisse über die Schilddrüse noch nicht alles, und leider ist ein erheblicher Anteil davon schlicht falsch. Da Schilddrüsenstörungen noch nicht verstanden werden, sind auch die neuesten Bücher schon beim Erscheinen überholt. Koryphäen auf diesem Gebiet, die sich heute äußern, verbreiten Theorien, die alles andere als auf dem letzten Stand sind.

            Ich wünschte wirklich, die wahren Hintergründe wären bereits publik und könnten deiner Genesung dienen. Sie sind es aber nicht, und das solltest du wissen, damit Sdu deine kostbare Zeit nicht mit dem Durchforsten von Informationsquellen vergeudest, deren Theorien chronischer Krankheiten als überholt zu betrachten sind. Wenn dir ein Buch erzählt, Hashimoto und Basedow bestünden darin, dass sich der Körper selbst attackiert – und das ist der aktuelle Kenntnisstand –, dann ordne das am besten als antiquiert ein. Tatsächlich, wenn man sich ein Bild von den Theorien über die Schilddrüse machen möchte, ist das wie Antiquitätenshopping: lauter nett anzuschauende Sammlerstücke, die einen Eindruck von alten Denkformen vermitteln, dir aber hier und heute nicht helfen können.

            Was du also anderswo an Information finden, ist zwar als Hilfe gedacht, führt aber auf Abwege. Denn erstens gehen diese Quellen davon aus, dass sich der Körper bei Autoimmunkrankheiten selbst angreift, was – wie gesagt und später noch genauer ausgeführt – weit gefehlt ist; und zweitens bedeutet die zunehmende Konzentration auf die Schilddrüse selbst, dass man nicht mehr geneigt ist, einen Schritt zurückzutreten und sich einen Eindruck vom Gesamtzusammenhang zu machen.

            Ist unsere Schilddrüse in Bedrängnis? Ja. Ist die Schilddrüse von großer Bedeutung für unsere Gesundheit? Ja, noch mehr, als bereits bekannt ist. Ist die gestörte Schilddrüse der Grund für die Misere so vieler Menschen? Nein.

            Hier nun also die alles entscheidende Wahrheit, die in den Fachzeitschriften, im Internet und in den neuesten Buchveröffentlichungen noch keine Beachtung findet: Schilddrüsenprobleme sind letztlich nicht die Ursache dafür, dass jemand krank wird. Eine gestörte Schilddrüse ist einfach ein Symptom unter anderen.

            Schilddrüsenerkrankungen umfassen weitaus mehr als nur diese kleine

            Drüse am Hals. Sie erklären nicht die unzähligen Gesundheitsstörungen, die uns befallen können, und die Schilddrüse ist nicht das Bindeglied, das alles in einen Erklärungszusammenhang bringt. Hier geht etwas weitaus Grundsätzlicheres und Umfassenderes vor sich, etwas Invasives, das für die lange Liste der unserer Schilddrüse zugeschriebenen Krankheiten verantwortlich ist, nämlich das Schilddrüsenvirus.

            Wer dieses verbreitete Virus hat, laboriert entweder bereits an Schilddrüsenstörungen, oder sie bahnen sich an. Dieses Virus befällt auch nicht bloß die Schilddrüse. Zu dem Zeitpunkt, in dem es sie erreicht, befindet es sich bereits in seinem dritten Stadium und hat dir schon früher Scherereien gemacht, auch wenn du nichts Auffälliges bemerkt haben solltest. Es löst außerdem Symptome und Störungen aus, die nicht mit der Schilddrüse in Verbindung gebracht werden, und es könnte durchaus sein, dass sämtliche deiner Gesundheitsprobleme auf diesen einen Ursprung zurückgehen. Jetzt hat das Virus also die Schilddrüse erreicht, aber das ist noch nicht die letzte Station. Es möchte auf dein Nervensystem übergreifen und wird dort eine Fülle rätselhafter Symptome hervorrufen und deine Gesundheit noch weiter schädigen. Nur dass du mit diesen Informationen jetzt Zugang zur Wahrheit hast und ihm Einhalt gebieten kannst.

            In den weiteren Podcastfolge werde ich im Einzelnen betrachten, wie das Schilddrüsenvirus vorgeht, wie es deine Symptome auslöst und was zu beachten ist, wenn bei dir bereits Schilddrüsenuntersuchungen vorgenommen worden sind oder du Medikamente eingenommen hast.

            Wenn du das hörst oder liest und es dich interessierst, du dran bleibst, hast du nun den Weg zur Heilung eingeschlagen, und die Wahrheit ist der erste große Schritt auf diesem Weg.

            Fangen wir also an. Wenn du schon gleich mehr dazu wissen möchstest und auch mit deiner Heilung starten möchstest, dann melde dich bei mir gerne per Mail: [email protected]

            Und egal, wo du das jetzt gehört oder gelesen hast, abonniere den Kanal auf jeden Fall, damit du über die neue Folge informiert wirst. Bei YouTube stell die Glocke noch an. Bei Telegram stell die Benachrichtigungen auf "an".

            Und jetzt sage ich wieder: Bleibe oder werden gesund…

            29 min
          6. Blattgemüse I Wunderbare Heilmittel für eine gestörte Verdauung I Podcast #58
            >> Plus Rezept und 6 Tips <<

            Diese Informationen sind von Anthony William.

            »Iss dein Gemüse« – das haben wir vermutlich noch aus der Kindheit in Erinnerung und denken gleich an klassische Gemüsebeilagen wie Möhren, Brokkoli, Erbsen oder grüne Bohnen. Blattgemüse gelten dagegen als langweilig und eher als Grundlage für Salate, bei denen die weiteren Bestandteile wesentlich interessanter sind.

            In Wirklichkeit verdienen Kopfsalat, Spinat, Mangold, Feldsalat und Brunnenkresse besondere Anerkennung, weil sie so Außerordentliches für unsere Gesundheit leisten. Für Salate geeignetes Blattgemüse ist keineswegs »breite Masse«, sondern es zählt zum Gemüse-Hochadel.

            Es besteht das verbreitete Missverständnis, dass diese Blattgemüse, wenn man sie roh zu sich nimmt, ballaststoffreiche »grobe« Nahrung seien, die schwer zu verdauen ist. In Wirklichkeit ist Blattgemüse praktisch vorverdaut und verlangt dem Verdauungssystem wenig Arbeit ab. Es massiert Magen und Darm von innen und kehrt sie aus, wobei alte Schimmel-, Hefe- und andere Pilzreste zusammen mit sonstigen Rückständen und Abfalldepots entfernt werden, was die Ausscheidung dann erst richtig effektiv macht. Durch Rohverzehr ausgelöste Beschwerden haben meist mit überempfindlichen Nerven und Entzündungen im Verdauungstrakt zu tun – sofern es sich nicht einfach um die Putzwirkung der in den Pflanzen enthaltenen Fasern handelt. Sollte es bei dir so sein, fange mit kleinen Mengen Kopfsalat oder einer weichblättrigen roten Sorte oder Spinat an.

            Auf längere Sicht sind Blattgemüse wunderbare Heilmittel für eine gestörte Verdauung. Sie machen die Verhältnisse im Verdauungstrakt insgesamt basischer, weil sie die Magensäure verstärken, die dann wiederum die schlechten Bakterien abtötet, die für die Entstehung ungesunder Säuren und damit für Reflux- Ösophagitis und Sodbrennen verantwortlich sind. Besonders wirksam sind Blattgemüse gegen Helicobacter pylori, eine Bakterienart, die Magengeschwüre auslösen kann.

            Die basische Wirkung der Blattgemüse entfaltet sich auch im Lymphsystem, das aufgrund seiner ständigen Belastung mit chemischen Schadstoffen, Säuren, Kunststoffbestandteilen, Pestiziden und Schwermetallen extrem sauer werden kann. In der Medizin ist noch nicht bekannt, dass basische Verhältnisse im Blut, in den Organen, im endokrinen System, Fortpflanzungssystem und Zentralnervensystem total von basischen Verhältnissen im Lymphsystem abhängig sind. Blattgemüse reinigen das Lymphsystem von allen Giftstoffen, und nur dann kann es basisch werden – darin liegt die entscheidende Bedeutung dieser Gemüse für unsere Heilung und Gesundheit.

            Blattgemüse enthalten außerdem lebenswichtige Mineralstoffe, insbesondere eine Gruppe von Kofaktoren, die mit Natrium assoziiert sind, darunter bioverfügbare Formen der Elemente Jod, Chrom, Schwefel, Magnesium, Kalzium, Kalium, Mangan und Molybdän, die für Neurotransmitter und Nervenzellen sowie für die Bildung von Elektrolyten wichtig sind. Nicht zu verachten ist auch der hohe Gehalt an Enzymen, an Vitamin A und Vitaminen der B-Gruppe (zum Beispiel Folsäure), an heilungsfördernden Alkaloiden, an Mikronährstoffen für das endokrine System und an für diese Gemüse spezifische Formen von Chlorophyll und Carotinen. Diese Nährstoffe versorgen in ihrem Zusammenspiel alle Organe und Organsysteme, sodass man die Blattgemüse als grundlegend für unsere Gesundheit bezeichnen kann. Sie wirken gegen Viren, Bakterien und Schimmelpilze und sind ein Bollwerk gegen die Gnadenlosen Vier. Sie sind zwar arm an Energie liefernden Kohlenhydraten, aber gegen akute und chronische Krankheiten leisten sie Großartiges. Zu den Gandenlosen Vier hatte ich bereits auch eine Podcastfolge erstellt, das ist die Nr. #47.

            Von der Sorge, ob du genügend Eiweiß bekommst, kannst du dich verabschieden, wenn du genügend Blattgemüse ißt. Du wirst nirgendwo ein besser bioverfügbares, das heißt vom Körper leichter verwertbares Eiweiß finden als im Blattgemüse. Dadurch ist es auch besonders wirksam bei allen mit dem Eiweißstoffwechsel verbundenen Erkrankungen wie Gicht, Nierenkrankheiten, Nieren- und Gallensteinen, Gallenblasenerkrankungen, Hepatitis C, Lymphödem (sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlung im Zwischenzellraum), Bindegewebsschäden, Osteopenie, Osteoporose, Arthrose (»Gelenkverschleiß«) und Herzkrankheiten, die alle auf nicht aufgeschlossenes und deshalb nicht assimiliertes Eiweiß zurückzuführen sind, das den Körper belastet.

            Wenn du das nächste Mal hörst, wie jemand Blattgemüse als »Kaninchenfutter« bezeichnet, denke an das, was du eben gehört hast. Blattgemüse sind alles andere als ein Witz.

            Seelische Unterstützung

            Wenn sich im Körper Giftstoffe angesammelt haben, kann das auch psychisch vergiftend wirken. Sehr viele Menschen fühlen sich festgefahren und beengt – sie wissen oder können nicht weiter. Blattgemüse können ein Schritt sein, der die Dinge wieder in Gang bringt. Wie sie körperliche Schlacken ausschwemmen, lösen sie auch Depots toxischer Emotionen auf, sodass diese gleichsam »ausgeleitet« werden können. Der Verzehr von mehr Blattgemüse kann sehr befreiend wirken, man fühlt sich gereinigt und klar – so, wie es eigentlich immer sein sollte.

            Spirituelle Aufgabe

            Wie viele Chancen hast du schon vertan? Die Zeit vergeht so schnell, und auf einmal sind wir zum Beispiel mit den Geburtstagsglückwünschen, die wir einer Freundin schicken wollten, zu spät dran. Blattgemüse lehren uns, den Augenblick zu ergreifen.

            Sie sind ja auch selbst nicht sehr lange haltbar, und je früher wir sie nach der Ernte verspeisen, desto besser können sie unserer Gesundheit dienen. Wenn wir dafür ein Gefühl bekommen haben, nehmen wir die flüchtigen Augenblicke des Lebens wacher wahr, all die Gelegenheiten, uns in jeder Beziehung gut zu nähren. Sie bieten sich uns nur, wenn wir geistesgegenwärtig genug sind zu erkennen, was wir da vor uns haben.

            6 Tipps

            1. Stelle dir einen Wochenplan für Blattgemüse auf, damit es jeden Tag etwas anderes als Salat (oder in sonstigen Gerichten) gibt. So kannst du dich spielerisch an eine optimale Nährstoffversorgung herantasten.
            2. Wenn du es zu mühsam findest, rohes Blattgemüse zu kauen, dann versuche vielleicht einmal, es zusammen mit Gurken oder Selleriestangen zu entsaften.
            3. Noch eine Idee für einen nahrhaften Grüntrunk: Spinat mit frisch gepresstem Orangensaft im Mixer pürieren.
            4. Ziehe dein eigenes Blattgemüse, dann kommst du nicht nur in den Genuss seiner natürlichen Probiotika, sondern du erreichst auch, dass die Pflanzen für dich persönlich wachsen, als stünde dein Name auf jedem Blatt.
            5. Ernt von deinen selbst angebauten Pflanzen einmal etwas in der frühen Entwicklungsphase. Dadurch stimmst du deinen Körper darauf ein, später noch größeren Nutzen aus den ausgereiften Pflanzen zu ziehen.
            6. Salatblätter können Fladenbrote (Tortillas) wunderbar ersetzen. Belege sie mit leckeren Zutaten, um sie dann zu Tacos oder Burritos zu rollen.
            7. Falls du Avocados meidest, weil dir die Konsistenz nicht zusagt, magst du vielleicht eine Guacamole mit reichlich gehacktem Feldsalat und einem Esslöffel naturreinem Honig. Zusammen mit dem nussigen Geschmack des
              Feldsalats und der Süße des Honigs verspricht das ein ganz neues Avocado-Erlebnis. So wird sich deine Abneigung gegen Avocados mit der Zeit verlieren, und du wirst sie schließlich auch solo mögen. Ich esse keinen Honig, da ich den Bienen nicht ihr hart verdientes Essen wegnehme, das sie dringend benötigen, denn es ist das einzige Essen mit wertvollen Nährstoffen, das sie haben. Ich süße stattdessen mit Dattelsirup oder Ahornsirup.

              Jetzt folgt noch ein Rezept

              Salat mit Zitronendressing

              Dieser einfache und wohlschmeckende Salat eignet sich gut als Mittagessen bei der Arbeit. Die Soße solltest du separat mitnehmen und erst unmittelbar vor dem Verzehr an den Salat geben – so erhältst du eine köstliche, vor Lebendigkeit sprühende Mahlzeit. Verwende möglichst Pistazien, die weder geröstet noch gesalzen sind, denn sie sind weich und passen hervorragend zu der Süße der Erdbeeren und der sauren Klarheit des Zitronensafts.

              Ergibt 2 bis 4 Portionen:

              1⁄2 Tasse Zitronensaft

              1⁄4 Tasse Olivenöl
              2 EL naturreiner Honig (bzw. Ahornsirup oder Dattelsirup)
              8 Tassen Blattgemüse
              2 Tassen Erdbeeren, klein geschnitten
              1⁄2 Tasse ungesalzene rohe Pistazienkerne, geschält

              Zubereitung:

              Zitronensaft, Öl und Honig in einer Schüssel glattrühren, dann den Salat darin wenden, bis alle Blätter gut benetzt sind.
              Salat auf zwei Schalen aufteilen und die geschnittenen Erdbeeren und die Pistazien darauf verteilen.

              Lass´ es dir schmecken.

              Und noch etwas in eigener Sache: Am 27.04.24 startet mein Kurs "Natürliche Entgiftung". Wenn du noch nicht dabei bist, sichere dir jetzt schnell deinen Platz. Wir starten gemeinsam und werden eine kleine Gruppe sein, so daß ich auf alle Fragen und Belange direkt eingehen kann. Die Plätze sind also begrenzt. Und die Anmeldung für den Onlinekurs schließt am 26.04.24 um 23:59 Uhr. Wolltest du schon immer entgiften, vor allem ganz natürlich, ohne Produkteinnahme? Dann los, dann ist das DEINE CHANCE.

              Stärke deine Gesundheit von innen.

              Bleibe oder werde gesund ❤️

              www.wagnernicole.de

              21 min

            About Zwischen den Welten I Energiearbeit, Jenseitskontakte & Meditation

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            Was, wenn du Zugang zu etwas hättest, das dein Verstand nicht greifen kann – aber deine Seele längst kennt?