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Die meisten Bundesländer verwalten die geplanten Stellen für Lehrkräfte als Pools, aus denen die passenden Personen ausgewählt werden. Es gibt also keine direkte Zuordnung von Person A zu Stelle B. Die Gründe dafür liegen in der hohen Dynamik. Es gibt täglich Änderungen durch Krankheitsausfälle, Elternzeit, Mutterschutz, Teilzeit und ähnliche Faktoren.
Die im Hintergrund laufende Software heißt L-DIPSY und führt Buch über die aktuell offenen Stellen. Dabei wird jedoch nur die jeweilige Änderung betrachtet. Eine Inventur der Datenbestände wurde zwanzig Jahre lang nicht durchgeführt.
Das System L-DIPSY wurde 2005 eingeführt, wobei die bestehenden Daten vom Vorgängersystem PLUS übernommen wurden. Vermutlich kam es dabei zu Fehlern, die niemandem aufgefallen sind. Im Laufe der Jahre haben sich diese Fehler weitervererbt und durch verschiedene Anpassungen sind auch neue Fehler entstanden.
Eine exakte Rekonstruktion war nicht mehr möglich. Sicher ist jedoch, dass seit 2005 Jahr für Jahr eingeplante Stellen aufgrund dieser Fehler nicht besetzt wurden. Die genaue Anzahl schwankte im Laufe der Zeit. Der Höchststand betrug über 2.800 sogenannte Geisterstellen.
Diese Geschichte verdeutlicht die Gefahren von Legacy-Software, Komplexität sowie fehlender Dokumentation und Verantwortung.
Für diese Folge der Digitalen Anomalien gibt es ein vollständiges Transkript. Dieses Transkript wurde automatisiert erzeugt und nicht nachbearbeitet oder korrekturgelesen. Es wird daher sicher Fehler enthalten. Das Transkript ist als Ergänzung zu verstehen, um beispielsweise die Inhalte durchsuchbar zu machen. Im Zweifel gilt immer das gesprochene Wort aus der Folge.
Unterstützung Exklusive Folgen gibt es ab 5 Euro pro Monat auf Steady. Damit hilfst du, den Podcast am Leben zu halten und weiterzuentwickeln.
Kanäle Digitale Anomalien findest du bei Spotify, Apple, YouTube und jeder gängigen Podcast-App.
Community Es gibt eine aktive Discord-Community. Der Podcast ist außerdem auf Mastodon und Instagram vertreten. Auf Twitch gibt es hin und wieder Live-Streams.
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Links Alles schon gehört? Im Verzeichnis der Wissenschaftspodcast findest du viele weitere interessante Podcasts. Falls dich außerdem alte Spiele interessieren, schau gerne bei meinem Retro-Gaming-Podcast Grobe Pixel vorbei.
Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch
Musik: BACKPLATE von https://josephmcdade.com
By Wolfgang SchochDie meisten Bundesländer verwalten die geplanten Stellen für Lehrkräfte als Pools, aus denen die passenden Personen ausgewählt werden. Es gibt also keine direkte Zuordnung von Person A zu Stelle B. Die Gründe dafür liegen in der hohen Dynamik. Es gibt täglich Änderungen durch Krankheitsausfälle, Elternzeit, Mutterschutz, Teilzeit und ähnliche Faktoren.
Die im Hintergrund laufende Software heißt L-DIPSY und führt Buch über die aktuell offenen Stellen. Dabei wird jedoch nur die jeweilige Änderung betrachtet. Eine Inventur der Datenbestände wurde zwanzig Jahre lang nicht durchgeführt.
Das System L-DIPSY wurde 2005 eingeführt, wobei die bestehenden Daten vom Vorgängersystem PLUS übernommen wurden. Vermutlich kam es dabei zu Fehlern, die niemandem aufgefallen sind. Im Laufe der Jahre haben sich diese Fehler weitervererbt und durch verschiedene Anpassungen sind auch neue Fehler entstanden.
Eine exakte Rekonstruktion war nicht mehr möglich. Sicher ist jedoch, dass seit 2005 Jahr für Jahr eingeplante Stellen aufgrund dieser Fehler nicht besetzt wurden. Die genaue Anzahl schwankte im Laufe der Zeit. Der Höchststand betrug über 2.800 sogenannte Geisterstellen.
Diese Geschichte verdeutlicht die Gefahren von Legacy-Software, Komplexität sowie fehlender Dokumentation und Verantwortung.
Für diese Folge der Digitalen Anomalien gibt es ein vollständiges Transkript. Dieses Transkript wurde automatisiert erzeugt und nicht nachbearbeitet oder korrekturgelesen. Es wird daher sicher Fehler enthalten. Das Transkript ist als Ergänzung zu verstehen, um beispielsweise die Inhalte durchsuchbar zu machen. Im Zweifel gilt immer das gesprochene Wort aus der Folge.
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