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Wir sagen es, wie es ist: Maya Angelou war weit mehr als eine Schriftstellerin. Sie war Dichterin, Tänzerin, Sängerin, Aktivistin, Professorin – und eine der wichtigsten literarischen Stimmen des 20. Jahrhunderts.
In dieser Folge zeichnen wir das außergewöhnliche Leben einer Frau nach, deren Geschichte von Schmerz, Schweigen, Widerstand und einer unglaublich kraftvollen Stimme geprägt ist. Geboren 1928 als Marguerite Johnson in St. Louis, wächst Maya Angelou im rassistisch geprägten Süden der USA auf. In Stamps, Arkansas erlebt sie die brutale Realität der Jim-Crow-Ära – Segregation, Demütigung und Gewalt gehören zu ihrem Alltag.
Im Zentrum der Episode steht ein einschneidendes Trauma ihrer Kindheit: Mit acht Jahren wird Maya Angelou vergewaltigt. Nach der Verurteilung und späteren Tötung des Täters glaubt sie, ihre eigenen Worte hätten den Tod verursacht – und verstummt für fast fünf Jahre. Ein Schweigen, das nicht aus Leere entsteht, sondern aus Angst, Schmerz und Selbstschutz.
Wir sprechen über die Menschen, die sie in dieser Zeit prägen: ihre starke Großmutter, ihre unabhängige Mutter Vivian Baxter und vor allem Mrs. Flowers – jene Lehrerin, die Maya wieder zur Sprache führt. Durch Bücher, Literatur und die Erkenntnis, dass geschriebene Worte erst lebendig werden, wenn sie gesprochen werden, findet Maya langsam zurück zu ihrer Stimme.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist ihr Weg als junge Mutter, Künstlerin und Aktivistin. Mit 16 bekommt sie ihren Sohn Guy, arbeitet sich durchs Leben, wird eine der ersten Schwarzen Straßenbahn-Schaffnerinnen in San Francisco und entdeckt schließlich Tanz, Gesang und Bühne als Ausdrucksformen. Doch Maya Angelou will mehr als gesehen werden – sie will gehört werden.
Wir sprechen über ihre Politisierung, ihre Zeit in der Bürgerrechtsbewegung, ihre Verbindung zu Malcolm X und Martin Luther King Jr. sowie über ihren Aufenthalt in Ghana, der ihr Verständnis von Schwarzer Identität und globaler Verbundenheit nachhaltig prägt.
Besonders bewegend wird es, als sich der Kreis im Jahr 1968 schließt: Martin Luther King Jr. wird an Maya Angelous 40. Geburtstag ermordet. Wieder zieht sie sich zurück. Doch mit Unterstützung ihres Freundes James Baldwin beginnt sie zu schreiben – und veröffentlicht 1969 ihr bahnbrechendes Werk I Know Why the Caged Bird Sings.
Dieses Buch verändert die Literaturgeschichte. Maya Angelou erzählt offen von Rassismus, sexualisierter Gewalt, Trauma und Selbstermächtigung – und gibt damit nicht nur sich selbst, sondern vielen anderen eine Stimme.
Wir sprechen über ein Leben, das aus vielen Leben zu bestehen scheint: über Schmerz und Würde, über Kunst und Aktivismus, über das Schweigen und die Rückkehr zur Sprache. Und über eine Frau, die bewiesen hat, dass selbst aus tiefster Verletzung eine Stimme entstehen kann, die die Welt verändert.
Hört unbedingt rein!
Quellen:
https://www.latimes.com/nation/la-na-maya-angelou-martin-luther-king-jr-20180404-story.html
ttps://www.britannica.com/biography/Maya-Angelou
https://soztheo.de/glossar/jim-crow-gesetze/#:~:text=Die%20Jim%20Crow%2DGesetze%20waren,1965%20in%20den%20S%C3%BCdstaaten%20galten
https://www.pbs.org/wgbh/americanexperience/features/freedom-riders-jim-crow-laws/
https://www.womenshistory.org/education-resources/biographies/maya-angelou
https://www.mayaangelou.com/
https://www.goodreads.com/series/51242-maya-angelou-s-autobiography
––––– SERVICE & TRANSPARENZ –––––
Weitere Infos & Kontakt:
https://linktr.ee/starkefrauen
https://www.podcaststarkefrauen.de/
Team:
Hosts: Kim Seidler & Cathrin Jacob
Redaktion: Kim Seidler
Schnitt: Kim Seidler
By Cathrin Jacob und Kim Seidler5
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Wir sagen es, wie es ist: Maya Angelou war weit mehr als eine Schriftstellerin. Sie war Dichterin, Tänzerin, Sängerin, Aktivistin, Professorin – und eine der wichtigsten literarischen Stimmen des 20. Jahrhunderts.
In dieser Folge zeichnen wir das außergewöhnliche Leben einer Frau nach, deren Geschichte von Schmerz, Schweigen, Widerstand und einer unglaublich kraftvollen Stimme geprägt ist. Geboren 1928 als Marguerite Johnson in St. Louis, wächst Maya Angelou im rassistisch geprägten Süden der USA auf. In Stamps, Arkansas erlebt sie die brutale Realität der Jim-Crow-Ära – Segregation, Demütigung und Gewalt gehören zu ihrem Alltag.
Im Zentrum der Episode steht ein einschneidendes Trauma ihrer Kindheit: Mit acht Jahren wird Maya Angelou vergewaltigt. Nach der Verurteilung und späteren Tötung des Täters glaubt sie, ihre eigenen Worte hätten den Tod verursacht – und verstummt für fast fünf Jahre. Ein Schweigen, das nicht aus Leere entsteht, sondern aus Angst, Schmerz und Selbstschutz.
Wir sprechen über die Menschen, die sie in dieser Zeit prägen: ihre starke Großmutter, ihre unabhängige Mutter Vivian Baxter und vor allem Mrs. Flowers – jene Lehrerin, die Maya wieder zur Sprache führt. Durch Bücher, Literatur und die Erkenntnis, dass geschriebene Worte erst lebendig werden, wenn sie gesprochen werden, findet Maya langsam zurück zu ihrer Stimme.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist ihr Weg als junge Mutter, Künstlerin und Aktivistin. Mit 16 bekommt sie ihren Sohn Guy, arbeitet sich durchs Leben, wird eine der ersten Schwarzen Straßenbahn-Schaffnerinnen in San Francisco und entdeckt schließlich Tanz, Gesang und Bühne als Ausdrucksformen. Doch Maya Angelou will mehr als gesehen werden – sie will gehört werden.
Wir sprechen über ihre Politisierung, ihre Zeit in der Bürgerrechtsbewegung, ihre Verbindung zu Malcolm X und Martin Luther King Jr. sowie über ihren Aufenthalt in Ghana, der ihr Verständnis von Schwarzer Identität und globaler Verbundenheit nachhaltig prägt.
Besonders bewegend wird es, als sich der Kreis im Jahr 1968 schließt: Martin Luther King Jr. wird an Maya Angelous 40. Geburtstag ermordet. Wieder zieht sie sich zurück. Doch mit Unterstützung ihres Freundes James Baldwin beginnt sie zu schreiben – und veröffentlicht 1969 ihr bahnbrechendes Werk I Know Why the Caged Bird Sings.
Dieses Buch verändert die Literaturgeschichte. Maya Angelou erzählt offen von Rassismus, sexualisierter Gewalt, Trauma und Selbstermächtigung – und gibt damit nicht nur sich selbst, sondern vielen anderen eine Stimme.
Wir sprechen über ein Leben, das aus vielen Leben zu bestehen scheint: über Schmerz und Würde, über Kunst und Aktivismus, über das Schweigen und die Rückkehr zur Sprache. Und über eine Frau, die bewiesen hat, dass selbst aus tiefster Verletzung eine Stimme entstehen kann, die die Welt verändert.
Hört unbedingt rein!
Quellen:
https://www.latimes.com/nation/la-na-maya-angelou-martin-luther-king-jr-20180404-story.html
ttps://www.britannica.com/biography/Maya-Angelou
https://soztheo.de/glossar/jim-crow-gesetze/#:~:text=Die%20Jim%20Crow%2DGesetze%20waren,1965%20in%20den%20S%C3%BCdstaaten%20galten
https://www.pbs.org/wgbh/americanexperience/features/freedom-riders-jim-crow-laws/
https://www.womenshistory.org/education-resources/biographies/maya-angelou
https://www.mayaangelou.com/
https://www.goodreads.com/series/51242-maya-angelou-s-autobiography
––––– SERVICE & TRANSPARENZ –––––
Weitere Infos & Kontakt:
https://linktr.ee/starkefrauen
https://www.podcaststarkefrauen.de/
Team:
Hosts: Kim Seidler & Cathrin Jacob
Redaktion: Kim Seidler
Schnitt: Kim Seidler

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