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Wir haben immer Ungewissheit und Risiken an den Aktienmärkten und es wird sich auch immer wieder was Neues ergeben, was wir heute alle noch nicht wissen. Was können wir daraus lernen?
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Viel Spaß beim Hören,
Dein Matthias Krapp
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***Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung***
TRANSKRIPT dieser Folge (autom. generiert):
Hallo, herzlich willkommen wieder der Matthias, wieder eine neue Folge "Wissenschaft Geld". Ja und heute am Dienstag vorab eine Bitte an euch alle, liebe Hörer, ihr könnt mir gerne Themen, die euch bewegen, mitteilen, denn es ist natürlich, ehrlich gesagt, nach mittlerweile über 900 Folgen auch nicht einfach permanent neue Folgen zu erstellen bzw. Input zu geben, weil vieles ist auf Deutsch gesagt, einfach schon gesagt. Und es gibt ja auch nicht ständig neue Erkenntnisse, die man umsetzen oder anwenden sollte, sondern das, was ich hier schon seit Jahren erzähle, ist und bleibt robust, hat sich bewährt und kommt genau dem zugute, dass man am Ende positive Erfahrung hat und zu den Anlegern zählt, die wirklich die Renditen erzielen, die uns allen die Märkte bieten, was aber leider von dem wenigsten langfristig dann doch erreicht wird, weil sie immer wieder neue Ideen, neuen Einflüssen unterliegen, von außen irgendwie beeinflusst werden. Um dann am Ende zu sagen, hätte ich doch vielleicht einfach mit der ruhigen Hand eine ruhige auf den Strichen schieben sollen, um mich nicht ständig ins Boxhorn jagen lassen oder diesem FOMO -Effekt "Fees of Missing Out" hinterherzulaufen, die ständige Angst, irgendwas zu verpassen oder irgendwas könnte doch besser sein als das, was ich habe. Ja, und was wir auch in Zukunft weiter haben werden, ist das ganze Thema Ungewissheit und Risiken. Da möchte ich heute ein bisschen was zu sagen, denn wir haben immer Ungewissheit an den Aktienmärkten, wir haben immer Risiken an den Aktienmärkten und es wird sich immer wieder was Neues ergeben, was wir heute alle noch nicht wissen, aber wir hatten auf der anderen Seite Gott sei Dank sage ich mal und das könnte für viele viele eine riesen Herausforderung werden in den vergangenen Jahren, sagen wir mal, Kurskorrekturen gehabt, die relativ mild waren bzw. relativ schnell lebig. Das heißt, sie haben sich relativ schnell, wenn ich nur an Corona denke, Ukraine oder April diesen Jahres mit den Zöllen von Trump. Das war relativ schnell in Anfügen, Stichengeschichte. Somit sind vielleicht der eine oder andere, der noch nicht so lange dabei ist, ein bisschen verwöhnt, weil die Kursrücklinge nicht so lange waren, weil sie durch andere Faktoren teilweise auch abgefedert werden konnten. Aber wir haben und werden immer irgendwo in der Welt, sage ich mal, Wetterumschläge haben, was zur Folge hat, dass man sich dagegen letztendlich nur schützen kann, indem man halt sein Portfolio extrem breit diversifiziert und die Basics sich immer wieder vor Augen hält, wie Kosten, Diversifikation, das ist ja ohne Freelance, wie es so schön heiß ist, was ich auch schon alles mal angesprochen habe. Aber wie gesagt, ich muss mich einfach immer mal wieder wiederholen, weil ansonsten, wie gesagt, müsste ich irgendwas erzählen oder verkaufen oder propagieren, was meinen Grundsätzen meiner Philosophie und Strategie absolut widerspricht und kann nur an Grundsätze und gewisse Sachen letztendlich appellieren oder auch sozusagen, okay, wir haben nun mal unkalkulierbare Risiken, die sogenannten schwarzen Schwäne, das heißt das ganze mahnt dann auch immer zur Demut und es gibt beispielsweise Finanzhistoriker Peter Bernstein, der hat einmal gesagt, dass bestimmte Risiken von Natur aus unberechenbar sind, weil sie halt eben unbekannt sind und diese Risiken sind in der Regel dann halt eben besonders disruptiv. Das heißt, man kann sich einfach nicht darauf vorbereiten und es gibt noch keine Vorwarnung. Wir haben mal 2008 gesehen, da hatten wir einen Faktor der Finanzkrise, der erst im Nachhinein ersichtlich wurde und zwar war das das Ausmaß der ganzen systemischen Risiken durch die Kreditderivate und das Ausmaß dieser kredite Risikenkonzentrationen innerhalb des Systems, vor allem bei den amerikanern US -Hypotheken. Das trat erst später zu Tage und hat dann natürlich, wie es dann immer so ist auf dem Höhepunkt von Krisen. Unsere Jeheit und Panik ausgelöst und das ist halt eben ganz ganz wichtig. Auch die Reaktion der Märkte auf die Zöllankündigung, das war auch jetzt nicht der Kurswechsel in der Zollpolitik selber, sondern einfach Umfang und Ausmaß der Zölle und das Tempo, was Tom da an den Tag gelegt hat. Das war so irgendwie eigentlich alles bekannt, aber letztendlich auch wieder nicht so vorhersehbar und deswegen war die Volatilität halt eben auch richtig groß und wenn es dann mal zu wirklich disruptiven Risiken kommt, die sind einfach vorher nicht erkennbar und von daher muss es einfach wichtig sein, sich freue auch mit seiner eigenen Risikobereitschaft, mit seiner Kapazität und gefühlten Risikobereitschaft auch auseinanderzusetzen, wie lange man das akzeptieren kann, dass wir halt eben diese unkalkulierbaren Risiken haben, was entsprechenden Ausschläge dann gibt. Und wenn ich dann zum Beispiel in verschiedenen Foren sehe, gerade im Facebook gibt es verschiedene Gruppen, wo ich einfach mal aus reinen Interesse so ein bisschen mitlese und am bestimmten Börsen Börsentagen, wenn es mal 1 -2 Prozent runter geht, die Hälfte der Teilnehmer auf Deutsch gesagt schon absolute Panik bekommt, da möchte ich erst mal sehen, wie die mit ihren Geldanlagen umgehen, weil wir nicht mal größere Korrekturen haben, vor allem wenn diese größeren Korrekturen dann auch weit aus länger dauern, als man das in den letzten Jahren kennengelernt und gesehen hat. Deswegen ist und bleibt es einfach bei einer ungewissen Zukunft und bei unbekannten Risiken am besten eine robuste, breitgestreute Diversifikation anzugehen, auch bewährte Sachen zu setzen und nicht unbekanntes zu suchen in der Hoffnung, dass das besser ist. Es muss also belastbar sein, es muss es schon mal gegeben haben, es muss über verschiedenste Sachen letztendlich langfristig funktioniert haben und dann bleiben wir am Endeffekt wieder bei dem Thema Unternehmens, sprich Aktien und deswegen sollte man halt eben grundsätzlich optimistisch bleiben, aber Abschwünge auch immer einkalkulieren und wenn man sich mal die letzten Jahrhundert Jahre anguckt, wie lange dann die durchschnittliche Dauer der Kursrückgänge in Tagen war, dann hatten wir auch schon mal Phasen von 700 Tagen, 600 Tagen, 500 Tagen, das zahlt man einfach ganz einfach durch 350, dann weiß man, dass es halt eben auch mal mal zwei, drei Jahre dauern kann, bis die Märkte sich wieder erholt haben und man aus den Verlustphasen wieder herausgekommen ist, je nachdem wann und wie man eingestiegen ist. Und das ist ja das, oder genau die Kunst, sage ich mal, diese Risikokwellen, die wir alle kennen, dass wir sie nicht wissen und nicht erkennen können, aber trotzdem einzukalkulieren, weil wir eben nicht wissen, wie beispielsweise die Haushaltsdisziplin in verschiedenen Ländern ist, wie verschiedene Entwicklungen, Inflation, Starkflation, wie die Zentralbanken sich verhalten, wie das ganze Handelssystem sich weiter entwickeln wird mit verschiedenen Voraussetzungen, die wir in den letzten 100 Jahren vielleicht gesehen, vielleicht auch noch nicht gesehen haben, aber deswegen ist es eben extremst wichtig, das was man machen kann, jetzt nicht nur kaufen auf dem Rückwärtsspiegel betrachtet, und zwar die ganzen tollen Werte, die wir alle kennen oder viele lieben, ob es jetzt die Magnifischen 7, diesen blöden Zungenbrecher da sind, wo alle sagen, die Welt besteht nur noch aus diesem Titel, oder ob es nicht vielleicht doch besser ist, zu sagen, okay, ich kaufe die auch, Aber beschränke meine Investitionsquoten und decke die nach oben ein bisschen ab und setze auch auf andere Branchen, die man jetzt vielleicht gar nicht beachtet, aber dann halt eben zu sagen, ich kaufe halt eben den ganzen Heuhaufen. Suche nicht die Stecknadeln oder meine, wenn ich die Stecknadeln habe, dass ich mich dann darauf konzentriere. Das könnte in den nächsten Jahren halt eben einen Schuss vor dem Buch geben und da muss man halt so wie jetzt auch in diesem Jahr sich leider damit anfreunden so wie wir das leider in diesem Jahr aktuell uns gerade machen müssen. Das Portfolios, die nach Weltmarkt Kapitalisierung, was sie hier schon angesprochen hatte, sehr bereit aufgestellt sind und weniger Klumpenrisiken haben, halt eben dann in diesem Jahr nicht so laufen oder sie laufen halt aber nicht für uns für uns Euroanleger, weil die Verluste des Dollars uns einiges weggenommen haben. Aber auch das kann sich schnell wieder in die andere Richtung drehen. Das sollte man einfach fest und berücksichtigen und man sollte auf anderen Seite halt eben nie kurzfristigen Bewegungen hinterherlaufen in der Hoffnung, dass das kurzfristig positive, langfristig so bleibt. Dafür haben wir viel zu viele Beispiele, dass es das eben nicht ist Und deswegen haben wir uns auch entschieden nach wie vor diese Linie so weiter vorzufahren. Diversifikationen geht vor Konzentration auf Kosten zu achten. Bayern Holt aber trotzdem rebalanceieren auch im Hintergrund. Keine Klumpenrisiken. Trotz Diversifikationen kann ich auch Klumpenrisiken eingehen und Branchenrisiken. All das einfach auszusteuern von dem Hintergrund, das wir alle nicht wissen, wie das ganze ausgeht und halt eben auch wirklich den Blickwinkel für das ganze und langfristig und mittelfristig zu bekommen und nicht von Jahr zu Jahr zu hächeln, um die besten Renditen zu machen und auch halt eben mehr auf Sachen zu setzen, die sich bewährt haben, die intrinsisch sind und alles andere, was man nicht war, es entsprechend einzusetzen. Es gibt den einen oder anderen, die natürlich immer mehr in Richtung auch Kryptowährung gucken und sagen, das läuft. Das will ich gar nicht abstreiten, dass es gelaufen ist und vielleicht auch weiter gut laufen kann. Aber auch hier sollte man halt eben keine Klumpenrisiken aufbauen. Es tut sich hier einiges. Ich muss meine Zurückhaltung da auch in gewissen Maße, sag ich mal, ein bisschen revidieren. Beziehungsweise sage auch immer, okay, das muss jeder für sich selber entscheiden. aber da die Märkte noch nicht so richtig, ich sag mal, reguliert sind und auf der anderen Seite, da aber jetzt versuchen die Amerikaner und so weiter, das zu regulieren und zu kontrollieren, muss man halt eben sagen, okay, da könnte sich was ändern, aber dennoch bleibt es hohe Volatil und es bleibt in Anfangsstrichen, wie will ich sagen, Spielgeld, aber es sollte eine Beimischung sein, wenn jemand wirklich darüber denkt und sollte in letzter Konsequenz das Ganze dann auch für sich selber regeln, weil es ist einfach nicht zu regeln, es ist nicht zu planen. Und was ich nicht regeln und was ich nicht planen kann, ist aus Berater Sicht. Und da müsst ihr immer dran denken, dass ich auch mal versuche, es aus Berater Sicht und aus Kundensicht zu sehen, um am Endeffekt für den Kunden aus der Beraterung heraus die beste Lösung zu finden. Und da geht es nicht um Experimente oder vielleicht könnte das klappen, sondern es geht auch um Verantwortung und Planbarkeit, die die meisten Menschen ja suchen und wenn ich Planbarkeit habe und ich sage mal das Gesetz der großen Zahlen berücksichtige und die drei Sachen Best Case, Worst Case und Durchschnittszenario berücksichtige, dann kann ich ein bisschen planen und kann ein bisschen nach vorne schauen, um einfach ein Gefühl dafür zu Bekommen geht das was ich mir wünsche wirklich auf oder kommt es durch irgendwelche höchst unwahrscheinlichen Marktentwicklung zu irgendwelchen worst case Situationen Komme ich dann immer noch klar oder komme ich dann nicht klar ja und wenn die ganze welt implodiert ist so ein händegal Wie mein geld wo investiert ist aber da ich grundsätzlich Optimist bin und die menschheit immer für alles lösungen gefunden hat, bleibe ich vom Grundsatz her optimistisch, kalkulierbar ein, dass es schliesslich immer wieder Rückschläge gibt, die bisher ja letztendlich immer Chancen waren oder falsch war, aus diesen sogenannten Märkten, und das spreche von den Aktiemärkten und anderen Märkten, auszusteigen. Jo, ich hoffe ich konnte dir mit diesen Gedanken ein bisschen helfen, vielleicht mal wieder einen neuen Eindruck oder eine Wiederholung bringen und wie gesagt, wenn irgendwelche Themen zum Thema Geldanlage, drumherum alles, was irgendwie mit Geld zu tun hat, melde dich gerne. Ich schaue dann, ob ich da was von machen kann, einen Beitrag oder auch nicht. Bitte auch im Nachsicht, dass ich jetzt nicht alle Themen beherrsche oder mich darum kümmern kann, weil der Fokus natürlich bei uns auch mehr darauf liegt, Menschen zu helfen, die sich auch schon einen gewissen Grundstock an Kapital aufgebaut haben und weniger für die, die noch ganz am Anfang stehen, aber auch für die, die am Anfang stehen, gelten letztendlich die gleichen Gerägel, wie für die, die schon viel Geld haben und am Abschluss nochmal der Dezente -Hinweis. Es gibt keine Geheimformeln für Superreichen, es gibt da keine anderen Lösungen und die, die man dann verkaufen will, helfen meist nur dem, der es verkaufen will. Und ich werde dann später auch noch mal auf andere Sachen eingehen, die momentan wieder kölpertiert werden, wo schon die ersten Sachen wieder eingestellt werden, die dann doch nicht wieder so toll waren, wie man gedacht hat, oder sehr, sehr teuer, oder halt eben, ja, so einzigartig sind, wo wie einzigartig weltglassesportler sind, wo man auch später mal erst weiß, der hat es geschafft, der hat sich durchgesetzt und man sieht drumherum, die 99 ,9%, die gescheitert sind meistens nicht, sondern alles sprechen nur von den Helden. In diesem Sinne euch eine heldenhaft schöne Zeit. Wir hören uns wieder am Freitag der Matthias.
By Matthias KrappWir haben immer Ungewissheit und Risiken an den Aktienmärkten und es wird sich auch immer wieder was Neues ergeben, was wir heute alle noch nicht wissen. Was können wir daraus lernen?
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Um dann am Ende zu sagen, hätte ich doch vielleicht einfach mit der ruhigen Hand eine ruhige auf den Strichen schieben sollen, um mich nicht ständig ins Boxhorn jagen lassen oder diesem FOMO -Effekt "Fees of Missing Out" hinterherzulaufen, die ständige Angst, irgendwas zu verpassen oder irgendwas könnte doch besser sein als das, was ich habe. Ja, und was wir auch in Zukunft weiter haben werden, ist das ganze Thema Ungewissheit und Risiken. Da möchte ich heute ein bisschen was zu sagen, denn wir haben immer Ungewissheit an den Aktienmärkten, wir haben immer Risiken an den Aktienmärkten und es wird sich immer wieder was Neues ergeben, was wir heute alle noch nicht wissen, aber wir hatten auf der anderen Seite Gott sei Dank sage ich mal und das könnte für viele viele eine riesen Herausforderung werden in den vergangenen Jahren, sagen wir mal, Kurskorrekturen gehabt, die relativ mild waren bzw. relativ schnell lebig. Das heißt, sie haben sich relativ schnell, wenn ich nur an Corona denke, Ukraine oder April diesen Jahres mit den Zöllen von Trump. Das war relativ schnell in Anfügen, Stichengeschichte. Somit sind vielleicht der eine oder andere, der noch nicht so lange dabei ist, ein bisschen verwöhnt, weil die Kursrücklinge nicht so lange waren, weil sie durch andere Faktoren teilweise auch abgefedert werden konnten. Aber wir haben und werden immer irgendwo in der Welt, sage ich mal, Wetterumschläge haben, was zur Folge hat, dass man sich dagegen letztendlich nur schützen kann, indem man halt sein Portfolio extrem breit diversifiziert und die Basics sich immer wieder vor Augen hält, wie Kosten, Diversifikation, das ist ja ohne Freelance, wie es so schön heiß ist, was ich auch schon alles mal angesprochen habe. Aber wie gesagt, ich muss mich einfach immer mal wieder wiederholen, weil ansonsten, wie gesagt, müsste ich irgendwas erzählen oder verkaufen oder propagieren, was meinen Grundsätzen meiner Philosophie und Strategie absolut widerspricht und kann nur an Grundsätze und gewisse Sachen letztendlich appellieren oder auch sozusagen, okay, wir haben nun mal unkalkulierbare Risiken, die sogenannten schwarzen Schwäne, das heißt das ganze mahnt dann auch immer zur Demut und es gibt beispielsweise Finanzhistoriker Peter Bernstein, der hat einmal gesagt, dass bestimmte Risiken von Natur aus unberechenbar sind, weil sie halt eben unbekannt sind und diese Risiken sind in der Regel dann halt eben besonders disruptiv. Das heißt, man kann sich einfach nicht darauf vorbereiten und es gibt noch keine Vorwarnung. Wir haben mal 2008 gesehen, da hatten wir einen Faktor der Finanzkrise, der erst im Nachhinein ersichtlich wurde und zwar war das das Ausmaß der ganzen systemischen Risiken durch die Kreditderivate und das Ausmaß dieser kredite Risikenkonzentrationen innerhalb des Systems, vor allem bei den amerikanern US -Hypotheken. Das trat erst später zu Tage und hat dann natürlich, wie es dann immer so ist auf dem Höhepunkt von Krisen. Unsere Jeheit und Panik ausgelöst und das ist halt eben ganz ganz wichtig. Auch die Reaktion der Märkte auf die Zöllankündigung, das war auch jetzt nicht der Kurswechsel in der Zollpolitik selber, sondern einfach Umfang und Ausmaß der Zölle und das Tempo, was Tom da an den Tag gelegt hat. Das war so irgendwie eigentlich alles bekannt, aber letztendlich auch wieder nicht so vorhersehbar und deswegen war die Volatilität halt eben auch richtig groß und wenn es dann mal zu wirklich disruptiven Risiken kommt, die sind einfach vorher nicht erkennbar und von daher muss es einfach wichtig sein, sich freue auch mit seiner eigenen Risikobereitschaft, mit seiner Kapazität und gefühlten Risikobereitschaft auch auseinanderzusetzen, wie lange man das akzeptieren kann, dass wir halt eben diese unkalkulierbaren Risiken haben, was entsprechenden Ausschläge dann gibt. Und wenn ich dann zum Beispiel in verschiedenen Foren sehe, gerade im Facebook gibt es verschiedene Gruppen, wo ich einfach mal aus reinen Interesse so ein bisschen mitlese und am bestimmten Börsen Börsentagen, wenn es mal 1 -2 Prozent runter geht, die Hälfte der Teilnehmer auf Deutsch gesagt schon absolute Panik bekommt, da möchte ich erst mal sehen, wie die mit ihren Geldanlagen umgehen, weil wir nicht mal größere Korrekturen haben, vor allem wenn diese größeren Korrekturen dann auch weit aus länger dauern, als man das in den letzten Jahren kennengelernt und gesehen hat. Deswegen ist und bleibt es einfach bei einer ungewissen Zukunft und bei unbekannten Risiken am besten eine robuste, breitgestreute Diversifikation anzugehen, auch bewährte Sachen zu setzen und nicht unbekanntes zu suchen in der Hoffnung, dass das besser ist. Es muss also belastbar sein, es muss es schon mal gegeben haben, es muss über verschiedenste Sachen letztendlich langfristig funktioniert haben und dann bleiben wir am Endeffekt wieder bei dem Thema Unternehmens, sprich Aktien und deswegen sollte man halt eben grundsätzlich optimistisch bleiben, aber Abschwünge auch immer einkalkulieren und wenn man sich mal die letzten Jahrhundert Jahre anguckt, wie lange dann die durchschnittliche Dauer der Kursrückgänge in Tagen war, dann hatten wir auch schon mal Phasen von 700 Tagen, 600 Tagen, 500 Tagen, das zahlt man einfach ganz einfach durch 350, dann weiß man, dass es halt eben auch mal mal zwei, drei Jahre dauern kann, bis die Märkte sich wieder erholt haben und man aus den Verlustphasen wieder herausgekommen ist, je nachdem wann und wie man eingestiegen ist. Und das ist ja das, oder genau die Kunst, sage ich mal, diese Risikokwellen, die wir alle kennen, dass wir sie nicht wissen und nicht erkennen können, aber trotzdem einzukalkulieren, weil wir eben nicht wissen, wie beispielsweise die Haushaltsdisziplin in verschiedenen Ländern ist, wie verschiedene Entwicklungen, Inflation, Starkflation, wie die Zentralbanken sich verhalten, wie das ganze Handelssystem sich weiter entwickeln wird mit verschiedenen Voraussetzungen, die wir in den letzten 100 Jahren vielleicht gesehen, vielleicht auch noch nicht gesehen haben, aber deswegen ist es eben extremst wichtig, das was man machen kann, jetzt nicht nur kaufen auf dem Rückwärtsspiegel betrachtet, und zwar die ganzen tollen Werte, die wir alle kennen oder viele lieben, ob es jetzt die Magnifischen 7, diesen blöden Zungenbrecher da sind, wo alle sagen, die Welt besteht nur noch aus diesem Titel, oder ob es nicht vielleicht doch besser ist, zu sagen, okay, ich kaufe die auch, Aber beschränke meine Investitionsquoten und decke die nach oben ein bisschen ab und setze auch auf andere Branchen, die man jetzt vielleicht gar nicht beachtet, aber dann halt eben zu sagen, ich kaufe halt eben den ganzen Heuhaufen. Suche nicht die Stecknadeln oder meine, wenn ich die Stecknadeln habe, dass ich mich dann darauf konzentriere. Das könnte in den nächsten Jahren halt eben einen Schuss vor dem Buch geben und da muss man halt so wie jetzt auch in diesem Jahr sich leider damit anfreunden so wie wir das leider in diesem Jahr aktuell uns gerade machen müssen. Das Portfolios, die nach Weltmarkt Kapitalisierung, was sie hier schon angesprochen hatte, sehr bereit aufgestellt sind und weniger Klumpenrisiken haben, halt eben dann in diesem Jahr nicht so laufen oder sie laufen halt aber nicht für uns für uns Euroanleger, weil die Verluste des Dollars uns einiges weggenommen haben. Aber auch das kann sich schnell wieder in die andere Richtung drehen. Das sollte man einfach fest und berücksichtigen und man sollte auf anderen Seite halt eben nie kurzfristigen Bewegungen hinterherlaufen in der Hoffnung, dass das kurzfristig positive, langfristig so bleibt. Dafür haben wir viel zu viele Beispiele, dass es das eben nicht ist Und deswegen haben wir uns auch entschieden nach wie vor diese Linie so weiter vorzufahren. Diversifikationen geht vor Konzentration auf Kosten zu achten. Bayern Holt aber trotzdem rebalanceieren auch im Hintergrund. Keine Klumpenrisiken. Trotz Diversifikationen kann ich auch Klumpenrisiken eingehen und Branchenrisiken. All das einfach auszusteuern von dem Hintergrund, das wir alle nicht wissen, wie das ganze ausgeht und halt eben auch wirklich den Blickwinkel für das ganze und langfristig und mittelfristig zu bekommen und nicht von Jahr zu Jahr zu hächeln, um die besten Renditen zu machen und auch halt eben mehr auf Sachen zu setzen, die sich bewährt haben, die intrinsisch sind und alles andere, was man nicht war, es entsprechend einzusetzen. Es gibt den einen oder anderen, die natürlich immer mehr in Richtung auch Kryptowährung gucken und sagen, das läuft. Das will ich gar nicht abstreiten, dass es gelaufen ist und vielleicht auch weiter gut laufen kann. Aber auch hier sollte man halt eben keine Klumpenrisiken aufbauen. Es tut sich hier einiges. Ich muss meine Zurückhaltung da auch in gewissen Maße, sag ich mal, ein bisschen revidieren. Beziehungsweise sage auch immer, okay, das muss jeder für sich selber entscheiden. aber da die Märkte noch nicht so richtig, ich sag mal, reguliert sind und auf der anderen Seite, da aber jetzt versuchen die Amerikaner und so weiter, das zu regulieren und zu kontrollieren, muss man halt eben sagen, okay, da könnte sich was ändern, aber dennoch bleibt es hohe Volatil und es bleibt in Anfangsstrichen, wie will ich sagen, Spielgeld, aber es sollte eine Beimischung sein, wenn jemand wirklich darüber denkt und sollte in letzter Konsequenz das Ganze dann auch für sich selber regeln, weil es ist einfach nicht zu regeln, es ist nicht zu planen. Und was ich nicht regeln und was ich nicht planen kann, ist aus Berater Sicht. Und da müsst ihr immer dran denken, dass ich auch mal versuche, es aus Berater Sicht und aus Kundensicht zu sehen, um am Endeffekt für den Kunden aus der Beraterung heraus die beste Lösung zu finden. Und da geht es nicht um Experimente oder vielleicht könnte das klappen, sondern es geht auch um Verantwortung und Planbarkeit, die die meisten Menschen ja suchen und wenn ich Planbarkeit habe und ich sage mal das Gesetz der großen Zahlen berücksichtige und die drei Sachen Best Case, Worst Case und Durchschnittszenario berücksichtige, dann kann ich ein bisschen planen und kann ein bisschen nach vorne schauen, um einfach ein Gefühl dafür zu Bekommen geht das was ich mir wünsche wirklich auf oder kommt es durch irgendwelche höchst unwahrscheinlichen Marktentwicklung zu irgendwelchen worst case Situationen Komme ich dann immer noch klar oder komme ich dann nicht klar ja und wenn die ganze welt implodiert ist so ein händegal Wie mein geld wo investiert ist aber da ich grundsätzlich Optimist bin und die menschheit immer für alles lösungen gefunden hat, bleibe ich vom Grundsatz her optimistisch, kalkulierbar ein, dass es schliesslich immer wieder Rückschläge gibt, die bisher ja letztendlich immer Chancen waren oder falsch war, aus diesen sogenannten Märkten, und das spreche von den Aktiemärkten und anderen Märkten, auszusteigen. Jo, ich hoffe ich konnte dir mit diesen Gedanken ein bisschen helfen, vielleicht mal wieder einen neuen Eindruck oder eine Wiederholung bringen und wie gesagt, wenn irgendwelche Themen zum Thema Geldanlage, drumherum alles, was irgendwie mit Geld zu tun hat, melde dich gerne. Ich schaue dann, ob ich da was von machen kann, einen Beitrag oder auch nicht. Bitte auch im Nachsicht, dass ich jetzt nicht alle Themen beherrsche oder mich darum kümmern kann, weil der Fokus natürlich bei uns auch mehr darauf liegt, Menschen zu helfen, die sich auch schon einen gewissen Grundstock an Kapital aufgebaut haben und weniger für die, die noch ganz am Anfang stehen, aber auch für die, die am Anfang stehen, gelten letztendlich die gleichen Gerägel, wie für die, die schon viel Geld haben und am Abschluss nochmal der Dezente -Hinweis. Es gibt keine Geheimformeln für Superreichen, es gibt da keine anderen Lösungen und die, die man dann verkaufen will, helfen meist nur dem, der es verkaufen will. Und ich werde dann später auch noch mal auf andere Sachen eingehen, die momentan wieder kölpertiert werden, wo schon die ersten Sachen wieder eingestellt werden, die dann doch nicht wieder so toll waren, wie man gedacht hat, oder sehr, sehr teuer, oder halt eben, ja, so einzigartig sind, wo wie einzigartig weltglassesportler sind, wo man auch später mal erst weiß, der hat es geschafft, der hat sich durchgesetzt und man sieht drumherum, die 99 ,9%, die gescheitert sind meistens nicht, sondern alles sprechen nur von den Helden. In diesem Sinne euch eine heldenhaft schöne Zeit. Wir hören uns wieder am Freitag der Matthias.

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