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By Prof. Dr. med. Dr. phil. Marco Bueter, Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj.MedicineHealth & Fitness
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  • #34 Warum Deutschland hinterherhinkt
    Adipodcast Folge #34 – Adipositaschirurgie in Deutschland: Chancen, Hürden und Zukunftsperspektiven mit Prof. Dr. med. Jürgen OrdemannIn dieser Episode sprechen die drei Hosts – Prof. Dr. Dr. Marco Bueter, Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj – zum zweiten Mal mit Prof. Dr. med. Jürgen Ordemann, Chefarzt des Zentrums für Adipositas und Metabolische Chirurgie am Vivantes Klinikum Spandau in Berlin.Im Mittelpunkt steht die Versorgungssituation in Deutschland: Warum werden hierzulande im Vergleich zu anderen Ländern so wenige bariatrische Eingriffe durchgeführt? Welche Rolle spielen Strukturen, Finanzierung und Stigmatisierung? Und welche positiven Entwicklungen gibt es dennoch, zum Beispiel durch die Einführung des Disease Management Programms (DMP) Adipositas?Prof. Ordemann teilt seine Erfahrungen aus der Praxis, beschreibt die Hürden bei präoperativer und postoperativer Betreuung und zeigt auf, wie eine ganzheitliche Versorgung von Betroffenen aussehen könnte. Klar wird: Trotz aller Widrigkeiten lohnt sich Engagement – und es gibt Grund zu vorsichtigem Optimismus.Eine spannende Folge für Fachkolleginnen und -kollegen, Betroffene und alle, die das deutsche Gesundheitssystem besser verstehen wollen.

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    Am Samstag, 4. Oktober 2025, findet im Spital Männedorf die nächste Veranstaltung unseres jährlichen Adipositas-Symposiums „Zürich meets München“ statt.Die Veranstaltung richtet sich an:
    • medizinische Fachpersonen,
    • Patientinnen und Patienten,
    • sowie Angehörige und Leiter-innen von Adipositas Selbsthilfegruppen.
    Es erwarten Sie spannende Vorträge, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und persönliche Erfahrungsberichte rund um die Adipositastherapie – von der konservativen Behandlung bis zur Chirurgie.👉 Alle Infos zur Anmeldung und zum Programm finden Sie auf unserer Veranstaltungs-Webseite
    Hier geht es zur Anmeldung >>>
    Unsere Ressourcen Über unsere Webseite Adipositas-Zuerich.chUnsere Webseite Adipositas Zürich widmet sich ganz der Aufgabe, Dich umfassend über Adipositas zu informieren – eine Erkrankung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen für Industrienationen eingestuft wird.Unser Ziel ist es, Dir ein tiefes Verständnis für die Ursachen, Folgen und die zahlreichen Therapiemöglichkeiten dieser komplexen Krankheit zu vermitteln.Wir bei Adipositas Zürich sehen es als unsere Mission, sowohl Betroffene als auch medizinisches Fachpersonal durch qualitativ hochwertige Informationen zu unterstützen.Dabei legen wir großen Wert darauf, die Krankheit Adipositas in all ihrer Komplexität darzustellen und Dir den Weg zu wirksamen Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Webseite von Adipositas-ZürichAdipositas-Zürich Webseite Der Adipodcast bei Spotify:Adipodcast auf Spotify Der Adipodcast bei Apple Podcast:Adipodcast auf Apple Podcast Diskutiere mit in unserer Facebook Community:Adipositas Zürich auf Facebook Bitte unterstütze unseren Podcast!Wir drei Hosts investieren sehr viel Liebe, Engagement und Zeit in unseren Podcast.Eine kostenlose Möglichkeit, unsere Sendung zu unterstützen, ist, eine Fünf-Sterne-Bewertung und eine Rezension auf Apple Podcasts oder auf Spotify zu hinterlassen. Damit kannst Du uns sagen, was Dir an der Sendung gefällt und anderen helfen, sie auch zu entdecken. So geht es:Auf der Seite unserer Sendung nach unten scrollen, eine Sternebewertung auswählen und auf „Bewerten“ tippen.Deine Rezension wird kurz nach ihrer Veröffentlichung bereitgestellt.Übrigens: Du kannst eine Rezension pro Sendung hinterlassen.Vielen Dank für Deine Unterstützung!
    47 min
  • #33 „Süß, fettig, gefährlich: Wie unser Gehirn uns zum Essen verleitet“
    Zurück aus der Sommerpause! In Folge #33 des Adipodcast begrüßen Prof. Dr. med. Dr. phil. Marco Bueter und Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer einen der renommiertesten Ernährungsphysiologen Europas: Prof. em. Dr. Wolfgang Langhans. Leider konnte Co-Host Tariq Abu-Naaj dieses Mal nicht dabei sein – er leitete zum Zeitpunkt der Aufzeichnung parallel seine Adipositas-Selbsthilfegruppe Dicke Freunde in München.Das Gespräch mit Prof. Langhans geht in die Tiefe: Es beleuchtet die neurobiologischen Grundlagen der Hungersteuerung, den Zusammenhang zwischen Adipositas und Hirnphysiologie sowie die Rolle von Muskeln, Hormonen und dem Belohnungssystem.Was passiert im Hypothalamus, wenn wir Hunger verspüren? Warum ist Adipositas keine Willensschwäche, sondern eine neurologisch beeinflusste Erkrankung? Wie wirken moderne Medikamente auf unsere Essgewohnheiten – und wo liegen ihre Grenzen?Weitere Themen:
    • Die Rolle der Dopaminausschüttung bei Zuckerkonsum
    • Warum genetische Unterschiede unser Essverhalten prägen
    • Muskelmasse, Energieverbrauch und das Risiko der Sarkopenie
    • Weight Cycling und seine langfristigen Folgen
    • Der Unterschied zwischen „Hunger“ und „Appetit“
    • Kritische Sicht auf GLP-1-Analoga als Lifestyle-Medikamente
    Die beiden Hosts betonen: Wer Adipositas nachhaltig behandeln will, muss Ernährung, Bewegung und psychologische Faktoren ganzheitlich betrachten.💡 Ein spannender und tiefgründiger Einstieg in die zweite Staffelhälfte unseres Podcasts – ideal für Fachleute und Betroffene, die mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe von Adipositas erfahren möchten.

    Kapitel:
    0:44 
    Willkommen zum Adipodcast1:32 
    Einführung von Wolfgang Langhans2:40 
    Tiermedizin und menschliche Ernährung4:25 
    Der Hunger und seine Physiologie6:54 
    Entstehung des Hungergefühls15:01 
    Adipositas als neurologische Erkrankung17:46 
    Energieumsatz und Körpergewichtsregulation25:18 
    Muskelmasse und Energieverbrauch31:14 
    Bedeutung von Muskeltraining39:36 
    GLP-1-Rezeptoren und Gewichtskontrolle43:49 
    Süßes Verlangen und Belohnungssystem51:59 
    Abschluss und Ausblick auf zukünftige Themen

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    54 min
  • #32 Psychologische Wege aus der Essfalle:Ganzheitliche Hilfe bei Adipositas
    Sucht, Essstörung, Adipositas: Wie psychologische Begleitung den Unterschied macht
    In der neuen Folge des Adipodcast sprechen Prof. Dr. med. Dr. phil. Marco Bueter, Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer und die Psychotherapeutin Alessandra Gerber über ein Thema, das selten öffentlich diskutiert wird, aber viele Menschen mit Adipositas betrifft: die Verbindung zwischen emotionalem Essverhalten, Essstörungen und Suchtverhalten.

    Die Episode gibt Einblicke in neurobiologische Prozesse, psychologische Hintergründe und zeigt auf, wie kognitive Verhaltenstherapie, bariatrische Eingriffe und medikamentöse Ansätze sinnvoll kombiniert werden können – immer mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen langfristig zu verbessern.
     Die wichtigsten Themen im Überblick🍬 Neurobiologie der Sucht – Warum Essen wie eine Droge wirken kannAlessandra Gerber erklärt, warum hochkalorische Lebensmittel ähnliche Reaktionen im Gehirn auslösen können wie Suchtmittel – insbesondere durch Dopaminausschüttungen. Diese belohnenden Reize führen zu einem starken Verlangen, das schwer zu kontrollieren ist – insbesondere in emotional belastenden Situationen.🍽️ Essstörungen im Fokus
    Von Binge Eating Disorder bis Bulimie und Night Eating Syndrome – die Expert:innen erläutern die typischen Muster, Symptome und den oft langen Leidensweg, der mit diesen Störungen verbunden ist. Emotionales Essen ist weit verbreitet, bleibt aber häufig unerkannt.🧠 Therapieansätze: Verhalten verändern, Emotionen verstehen
    Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist ein zentraler Therapieansatz, der Betroffenen hilft, emotionale Auslöser zu erkennen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Alessandra Gerber betont: „Es geht nicht darum, keine Gefühle mehr zu haben – sondern einen neuen Umgang mit ihnen zu finden.“🔪 Bariatrische Chirurgie & SuchtverlagerungEin chirurgischer Eingriff verändert vieles – aber nicht automatisch die emotionale Beziehung zum Essen. Die Folge: Suchtverlagerungen (z. B. hin zu Alkohol) sind keine Seltenheit. Auch das Suizidrisiko steigt bei fehlender psychologischer Begleitung nach der OP. Hier plädiert die Runde klar für interdisziplinäre Betreuung.💊 Medikamente – Chance oder Falle?Neue Medikamente können Essverhalten regulieren und Heißhunger reduzieren – sind aber keine „Wundermittel“. Ohne begleitende Therapie besteht das Risiko eines Rückfalls nach dem Absetzen. Eigenverantwortung, Motivation und professionelle Unterstützung bleiben entscheidend.
    👥 Praktische Tipps für Betroffene, Angehörige und FachpersonenFür Betroffene:
    • Führen Sie ein Stimmungs- und Ernährungstagebuch
    • Seien Sie geduldig mit sich selbst – Veränderung braucht Zeit
    • Suchen Sie Unterstützung – Therapie ist kein Zeichen von Schwäche
    Für Angehörige:
    • Hören Sie zu, ohne zu bewerten
    • Unterstützen Sie neue Routinen – z. B. gemeinsam kochen oder spazieren gehen
    • Meiden Sie Schuldzuweisungen
    Für Fachpersonen:
    • Sehen Sie über den BMI hinaus
    • Kooperieren Sie mit Psychotherapeut:innen, Ernährungsberater:innen und Hausärzt:innen
    • Bieten Sie strukturierte Nachsorge – auch nach Operation oder medikamentöser Therapie
    🧭 Fazit: Nur gemeinsam gelingt der Weg aus der EssfalleDiese Episode macht Mut – und zeigt, wie wichtig eine ganzheitliche, empathische und langfristige Begleitung für Menschen mit Adipositas und Essstörungen ist. Ob durch Gespräche, Therapie, Medikamente oder chirurgische Eingriffe: Entscheidend ist, dass Betroffene ihren individuellen Weg finden dürfen – ohne Scham, mit echter Unterstützung.

    Mehr zu Oviva finden Sie hier >>>


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    1 hr 1 min
  • #31 Herausforderungen und Chancen: Adipositas in der Pflege
    Pflege von Menschen mit Adipositas: Mehr als ein Thema – ein Auftrag
    In der aktuellen Folge des Adipodcast sprechen die drei Hosts Prof. Dr. med. Dr. phil. Marco Bueter, Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj mit der Pflegeexpertin und Autorin Simone Rohr. Gemeinsam widmen sie sich einem Thema, das oft zu kurz kommt: der Pflege von Menschen mit Adipositas und dem Kampf gegen Vorurteile im Gesundheitswesen.Simone Rohr hat gemeinsam mit Ruth C. Ahrens das Buch „Pflege von Menschen mit Adipositas und Übergewicht“verfasst – ein praxisnaher Leitfaden, der Pflegefachkräfte und Angehörige sensibilisiert und informiert. In dieser Episode gibt Simone nicht nur Einblicke in ihr Buch, sondern teilt auch persönliche Erfahrungen und ermutigt Pflegekräfte, über den Tellerrand hinauszuschauen.Simone Rohr: Pflege mit Herz und WissenSimone erzählt von ihren eigenen Erlebnissen mit Adipositas und der Arbeit in einer Selbsthilfegruppe, die sie selbst gegründet hat. Sie beschreibt, wie wichtig es ist, die Geschichten und Hintergründe der Betroffenen zu kennen – und wie verletzend abwertende Bemerkungen sein können.
    Einblicke ins Buch:
    Das Buch liefert einen umfassenden Überblick – von Definitionen und Ursachen über Pflegeprozesse und Operationsverfahren bis zu den psychosozialen Aspekten von Sexualität und Selbstwertgefühl. Es stellt die Bedürfnisse adipöser Menschen in den Mittelpunkt und liefert praxisnahe Tipps für Pflegekräfte und Mediziner:innen.
    Wichtige Botschaften und Tipps aus der Folge
    ✅ Den Menschen hinter der Diagnose sehen
    Simone betont, dass jeder Mensch eine individuelle Geschichte hat. Pflegekräfte sollten offen zuhören und sich Zeit nehmen, um Vertrauen aufzubauen.✅ Fachliche Kompetenz erweitern
    Pflege adipöser Patient:innen erfordert nicht nur Standardwissen, sondern auch Kenntnisse über spezielle Hilfsmittel und Techniken. Regelmäßige Schulungen sind unerlässlich.✅ Empathie statt Vorurteile
    Stigmatisierung und Spott haben in der Pflege keinen Platz. Simone ruft dazu auf, Sprache und Haltung zu reflektieren.✅ Humor als Brücke
    Auch schwierige Themen können mit einer Prise Humor leichter besprochen werden – solange er respektvoll bleibt.✅ Selbsthilfegruppen stärken
    Simone teilt, wie wichtig der Austausch mit anderen Betroffenen ist – für neue Perspektiven und gegenseitige Unterstützung.
    Herausforderungen im GesundheitswesenDie Gesprächsrunde kritisiert auch die mangelnde Ausstattung vieler Einrichtungen. Von zu kleinen Blutdruckmanschetten bis zu fehlenden Schwerlaststühlen – solche Mängel erschweren nicht nur die Pflege, sondern schaden auch dem Vertrauen der Betroffenen. Die klare Botschaft: Das Gesundheitssystem muss diese Lücken schließen.
    Fazit: Pflege mit Kopf, Herz und HumorDiese Folge ist ein Plädoyer für mehr Empathie, bessere Ausstattung und ein offenes Miteinander. Simone Rohr macht deutlich: Pflege ist mehr als Technik – sie ist auch eine Frage des Respekts und des Verständnisses. Ihr Buch und die Diskussion in dieser Episode liefern wichtige Impulse für alle, die mit Menschen mit Adipositas arbeiten.📚 Bestellmöglichkeiten für das Buch
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    ⏰ Zeitstempel der Episode
    • Einführung der Gästin: 00:01:02
    • Vorstellung von Simone Rohr: 00:02:14
    • Inhalt des Buches: 00:04:33
    • Simones Adipositas-Geschichte: 00:08:11
    • Symbolik des Geburtsgewichts: 00:10:20
    • Herausforderungen für Pflegekräfte: 00:14:07
    • Emotionale Schwierigkeiten und Stigmatisierung: 00:16:39
    • Selbsthilfegruppen und Internetrecherche: 00:19:48
    • Berufliche Erfahrungen in der Pflege: 00:23:00
    • Initiative zur Buchschreibung: 00:26:32
    • Facetten der Pflege und Adipositas: 00:31:29
    • Herausforderungen beim Schreiben: 00:35:25
    • Fachliche Aspekte der Pflege: 00:47:34
    • Verständnis und Achtsamkeit: 00:50:16
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    51 min
  • #30 Kleine Stoffe, große Wirkung: Vitamine vor und nach bariatrischer OP
    In der 30. Folge des Adipodcasts sprechen Prof. Dr. med. Dr. phil. Marco Bueter und Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer mit der Internistin, Ernährungsmedizinerin und Adipologin Dr. med. Anja Rossmeissl über ein oft unterschätztes, aber hochrelevantes Thema: Mikronährstoffe und Vitamine bei Menschen mit Adipositas – insbesondere im Kontext bariatrischer Eingriffe.
    Da Tariq Abu-Naaj bei dieser Aufnahme seine Selbsthilfegruppe in München leitete, wird diese Folge ausnahmsweise nur von den beiden ärztlichen Hosts geführt.Mikronährstoffe und Vitamine – mehr als nur Ergänzung
    Bereits vor einem bariatrischen Eingriff leiden viele Patient:innen mit Adipositas unter einer Mangelernährung, erklärt Dr. Rossmeissl. Eine einseitige, kalorienreiche und nährstoffarme Ernährung kann zu Defiziten bei Vitamin D, B-Vitaminen, Eisen, Folsäure und weiteren essenziellen Mikronährstoffen führen – mit teils schwerwiegenden Folgen wie Anämie, neurologischen Störungen oder chronischer Müdigkeit.
    Besprochen werden unter anderem:
    • Warum Vitaminmangel bei Adipositas nicht die Ausnahme, sondern oft die Regel ist
    • Welche Symptome frühzeitig erkannt werden sollten
    • Was prä- und postoperativ unbedingt beachtet werden muss
    • Welche Vitamine und Spurenelemente besonders wichtig sind – u. a. Vitamin D, B1, B12, Folsäure, Eisen, Kalzium, Zink und Vitamin K
    Prävention und Therapie: Wie Patient:innen richtig vorbereitet werdenDr. Rossmeissl erläutert, warum ein umfassendes Screening auf Mikronährstoffmängel vor der Operation zwingend notwendig ist – und welche internationalen Empfehlungen es gibt. In der Folge erfahren Hörer:innen, wie Patient:innen optimal auf einen bariatrischen Eingriff vorbereitet werden können und welche Supplemente tatsächlich sinnvoll sind.
    Ein zentrales Thema: die lebenslange Nachsorge und Supplementierung. Spezielle bariatrische Multivitaminpräparate werden ebenso thematisiert wie die Herausforderungen einer Schwangerschaft nach der Operation oder seltene, aber schwerwiegende Komplikationen wie die Wernicke-Enzephalopathie bei Vitamin-B1-Mangel.
    Empfehlungen, praktische Tipps und echte EinblickeIm Verlauf der Episode werden konkrete Tipps gegeben:
    • Welche Blutwerte regelmäßig kontrolliert werden sollten
    • Welche Präparate sich bewährt haben (z. B. bei Eisen- oder Folsäuremangel)
    • Was die Supplementierung langfristig kostet
    • Was Patient:innen im Alltag beachten sollten – z. B. bei Haarausfall oder Appetitlosigkeit
    Ein weiteres Thema ist die neue Zusatzweiterbildung zur Adipologin, die Frau Dr. Rossmeissl absolviert hat und deren Bedeutung sie im Gespräch erläutert.
    Fazit: Mikronährstoffe verdienen mehr Aufmerksamkeit
    Diese Folge richtet sich sowohl an Fachpersonen als auch an Betroffene. Sie zeigt, dass Mikronährstoffe kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein der Adipositastherapie sind – insbesondere im Umfeld bariatrischer Eingriffe.
    🩺 Ein großes Dankeschön an Dr. med. Anja Rossmeissl für ihre Expertise, Offenheit und ihre praxisnahen Empfehlungen.📬 Kontakt zu Dr. med. Anja Rossmeissl
    Claraspital Basel
    Kleinriehenstrasse 30
    4058 Basel
    📞 +41 61 685 89 40
    📧 [email protected]
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    53 min
  • #29 – Essen mit Gefühl: Wie Emotionen unser Essverhalten beeinflussen
    🎙️ Episode #29 – Essen mit Gefühl: Wie Emotionen unser Essverhalten beeinflussenMit Bastienne Neumann – Ernährungspsychologin, Podcasterin & Expertin für achtsames EssenIn dieser besonders persönlichen und erkenntnisreichen Folge des Adipodcasts begrüßen die Gastgeber Prof. Dr. Dr. Marco Bueter, Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj die Ernährungspsychologin Bastienne Neumann. Gemeinsam sprechen sie über die tiefen Zusammenhänge zwischen Emotionen und Essverhalten – und darüber, wie wir durch Achtsamkeit und Selbstreflexion einen neuen Umgang mit Ernährung finden können.Bastienne bringt nicht nur fachliches Wissen, sondern auch ihre eigene Geschichte mit: Als ehemalige Leistungssportlerin im Judo musste sie schon früh lernen, ihr Gewicht zu kontrollieren – oft mit belastenden Folgen. Diese Erfahrungen haben sie geprägt und letztlich zur Ernährungspsychologie geführt. In dieser Episode teilt sie offen ihre Entwicklung, gibt praxisnahe Tipps und zeigt auf, wie wichtig es ist, nicht nur „was“ wir essen zu betrachten – sondern vor allem „warum“.

    🔍 Themen dieser Folge im Überblick:
    🧠 Emotionen & Essverhalten: Warum wir oft essen, ohne Hunger zu haben
    • Wie Belohnung, Frust oder Langeweile unser Essverhalten steuern
    • Warum Diäten selten langfristig helfen – und was emotionale Auslöser damit zu tun haben
    🥢 Achtsamkeit beim Essen – der unterschätzte Gamechanger
    • Was beim ersten Bissen im Körper passiert (Stichwort: cephalic phase reflex)
    • Warum langsames Kauen, Pausen und Handy-freies Essen so wichtig sind
    • Wie wir unsere Sinne wieder stärker ins Essen einbeziehen
    🧰 Der Ressourcenkoffer – Strategien statt Snacks
    • Wie wir emotionale Bedürfnisse ohne Essen stillen können
    • Praktische Beispiele für Alternativen zum „emotionalen Essen“
    • Warum echte Veränderung nicht aus Verzicht, sondern aus Selbstfürsorge entsteht
    🔁 Bastiennes persönliche Geschichte
    • Vom Schulbrot-Wegwerfen bis zur Verletzungspause mit Identitätsverlust
    • Wie sie sich aus dem Teufelskreis befreit hat – und heute andere unterstützt
    💡 Fazit: Ernährung ist mehr als Kalorien – sie ist ein Spiegel unserer Gefühle
    Diese Folge zeigt eindrucksvoll, dass hinter unserem Essverhalten oft weit mehr steckt als Appetit. Wer verstehen will, wie emotionale Muster unser Essverhalten prägen – und wie wir sie durch Achtsamkeit, Selbstreflexion und gute Strategien durchbrechen können – findet in Bastienne Neumann eine kluge und inspirierende Stimme.Eine Episode für alle, die Ernährung nicht nur verstehen, sondern nachhaltig verändern wollen.
    🔗 Mehr von Bastienne Neumann🎧 Podcast „Ernährungspsychologie leicht gemacht“
    👉 bastienne-neumann.de/podcast🌐 Webseite von Bastienne Neumann
    👉 bastienne-neumann.de📺 YouTube-Kanal von Bastiennes Mann Melchior (Steuertipps für Selbstständige)
    👉 STEUERFIT YouTube
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    59 min
  • #28“Jenseits der Gene: Die tiefen Wurzeln von Adipositas und Diabetes”
    In der 28. Episode des Adipodcasts diskutieren die Gastgeber Professor Dr. med. Dr. phil. Marco Bueter, Professor Dr. Med. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj mit Professor Stephan Herzig über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Adipositas und Diabetes. Diese Folge bietet tiefe Einblicke in die Entstehung und Behandlung von Stoffwechselerkrankungen.
    Über unseren Gast: Prof. Stephan Herzig
    Prof. Stephan Herzig, Direktor des Instituts für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München und Lehrstuhlinhaber an der TUM, ist ein führender Experte auf dem Gebiet der metabolischen Dysfunktion. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den Langzeitkomplikationen bei metabolischer Dysfunktion und der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.
    Hauptthemen der Episode
    Verständnis der StoffwechselerkrankungenRolle von Genetik und Umweltfaktoren.
    Bedeutung der Insulinsensitivität und ihre Einflüsse auf den Stoffwechsel.
    Präventive Maßnahmen und moderne TherapienEinsatz von Intervallfasten zur Verbesserung des Stoffwechsels.
    Vorstellung neuer medikamentöser Behandlungen und deren Wirkungsweise.
    Diskussion und interessante Einblicke
    • Prävention vs. Therapie: Unterschiedliche Ansätze zur Vermeidung und Behandlung von Erkrankungen.
    • Herausforderung der Gewichtsregulation: Einfluss von Kalorienbilanz und genetischen Faktoren.
    • Evolutionsbiologische Perspektive: Historische Anpassungen des menschlichen Körpers zur Energieeffizienz.

    Kalorienbilanz Die Gewichtsregulation basiert auf einer einfachen Rechnung: Man muss weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht. Doch in der heutigen Welt, in der Nahrung jederzeit verfügbar ist, ist es für viele Menschen schwierig, dieses Gleichgewicht zu halten.  Genetische Faktoren Genetische Faktoren spielen eine Rolle bei der Gewichtsregulation. Manche Menschen haben es leichter, ihr Gewicht zu halten, während andere Schwierigkeiten haben. Dies ist keine bloße Willensschwäche, sondern kann auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen sein.

    Praktische Tipps
    • Intervallfasten als wirksame Methode: Strategien zur Implementierung im Alltag.
    • Bedeutung von Bewegung und Ernährung: Wie diese Faktoren das Gewicht und den Stoffwechsel beeinflussen können.

    Abschluss und Aufruf zur Interaktion
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    Kontakt zu Prof. Stephan Herzig
    Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder direkt mit Prof. Herzig in Kontakt treten möchten, finden Sie ihn am Helmholtz-Zentrum München oder erreichen ihn über seine akademische Seite an der TUM.
    Diese Episode des Adipodcasts bietet interessante Informationen und praktische Ratschläge, um die Herausforderungen von Adipositas und Diabetes besser zu verstehen und anzugehen. Bleiben Sie dran für weitere aufschlussreiche Diskussionen in unserem Podcast!
    Unsere Ressourcen Über unsere Webseite Adipositas-Zuerich.chUnsere Webseite Adipositas Zürich widmet sich ganz der Aufgabe, Dich umfassend über Adipositas zu informieren – eine Erkrankung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen für Industrienationen eingestuft wird.Unser Ziel ist es, Dir ein tiefes Verständnis für die Ursachen, Folgen und die zahlreichen Therapiemöglichkeiten dieser komplexen Krankheit zu vermitteln.Wir bei Adipositas Zürich sehen es als unsere Mission, sowohl Betroffene als auch medizinisches Fachpersonal durch qualitativ hochwertige Informationen zu unterstützen.Dabei legen wir großen Wert darauf, die Krankheit Adipositas in all ihrer Komplexität darzustellen und Dir den Weg zu wirksamen Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Webseite von Adipositas-ZürichAdipositas-Zürich Webseite Der Adipodcast bei Spotify:Adipodcast auf Spotify Der Adipodcast bei Apple Podcast:Adipodcast auf Apple Podcast Diskutiere mit in unserer Facebook Community:Adipositas Zürich auf Facebook Bitte unterstütze unseren Podcast!Wir drei Hosts investieren sehr viel Liebe, Engagement und Zeit in unseren Podcast.Eine kostenlose Möglichkeit, unsere Sendung zu unterstützen, ist, eine Fünf-Sterne-Bewertung und eine Rezension auf Apple Podcasts oder auf Spotify zu hinterlassen. Damit kannst Du uns sagen, was Dir an der Sendung gefällt und anderen helfen, sie auch zu entdecken. So geht es:Auf der Seite unserer Sendung nach unten scrollen, eine Sternebewertung auswählen und auf „Bewerten“ tippen.Deine Rezension wird kurz nach ihrer Veröffentlichung bereitgestellt.Übrigens: Du kannst eine Rezension pro Sendung hinterlassen.Vielen Dank für Deine Unterstützung!
    56 min
  • #27 Komplikationen in der Bariatrie: Ein offener Dialog
    In dieser herausfordernden und aufschlussreichen Episode des Adipodcasts reisen die Hosts Prof. Dr. med. Dr. phil. Marco Bueter, Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer, und Tariq Abu-Naaj nach Berlin, um sich mit einem führenden Experten im Bereich der Adipositaschirurgie zu treffen: 

    Prof. Dr. med. Jürgen Ordemann. Als Chefarzt des Zentrums für Adipositas und metabolische Chirurgie am Vivantes Klinikum Spandau bringt Prof. Ordemann tiefgreifende Erfahrungen in der Adipositaschirurgie, metabolischer Medizin und minimal-invasiver Chirurgie mit.
    Prof. Dr. med. Jürgen Ordemann: Ein PorträtVon der Universität zu Lübeck und Freiburg ausgebildet, hat Prof. Ordemann nach seiner Promotion an der Universität Freiburg umfassende Erfahrungen in verschiedenen renommierten Einrichtungen wie der Charité in Berlin gesammelt. Seit 2019 leitet er das Zentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie in Berlin-Spandau, wo er sich weiterhin der Forschung und Behandlung der Adipositas widmet.
    Thema der Episode: Umgang mit Komplikationen in der Adipositas-ChirurgieDie Episode beleuchtet die emotionalen und praktischen Aspekte, die mit Komplikationen bei bariatrischen Eingriffen verbunden sind. Es wird diskutiert, wie Chirurgen mit diesen Herausforderungen umgehen, welche präventiven Maßnahmen ergriffen werden können und wie eine offene Kommunikation mit den Patienten zur Vorbereitung auf mögliche Risiken beiträgt.
    Kernthemen und Diskussionen:
    1. Definition und Arten von Komplikationen: Von akuten zu chronischen Komplikationen, die unterschiedlichen Arten werden mit Beispielen erläutert.
    2. Kommunikation und Einbeziehung von Patienten: Die Bedeutung transparenter Gespräche vor der Operation und das Einbeziehen der Angehörigen zur Unterstützung.
    3. Emotionale Belastung der Chirurgen: Der Einfluss von Komplikationen auf die Psyche der Chirurgen und der Umgang mit dem Druck als „second victims“.
    4. Präventive Maßnahmen und Lernen aus Erfahrungen: Diskussion über frühzeitige Interventionen und die Kombination aus chirurgischen und medikamentösen Therapien zur Minimierung von Risiken.
    5. Positive Aspekte und Motivation in der Adipositas-Chirurgie: Trotz der Herausforderungen werden die lebensverändernden Vorteile für die Patienten hervorgehoben.
    Die Episode endet mit einem Aufruf, die offene Diskussion über Komplikationen in der Adipositas-Chirurgie weiterzuführen und aus den Herausforderungen zu lernen. 

    Für weiterführende Informationen oder Kontaktaufnahme mit Prof. Dr. med. Jürgen Ordemann, 
    können Interessierte ihn unter folgender Adresse erreichen:
    Zentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie 
    Vivantes Klinikum Spandau 
    Neue Bergstraße 6 Haus 7 Erdgeschoss 
    13585 Berlin Spandau 
    Telefon: 030 130 13 2131
    [email protected]
    Unsere Ressourcen Über unsere Webseite Adipositas-Zuerich.chUnsere Webseite Adipositas Zürich widmet sich ganz der Aufgabe, Dich umfassend über Adipositas zu informieren – eine Erkrankung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen für Industrienationen eingestuft wird.Unser Ziel ist es, Dir ein tiefes Verständnis für die Ursachen, Folgen und die zahlreichen Therapiemöglichkeiten dieser komplexen Krankheit zu vermitteln.Wir bei Adipositas Zürich sehen es als unsere Mission, sowohl Betroffene als auch medizinisches Fachpersonal durch qualitativ hochwertige Informationen zu unterstützen.Dabei legen wir großen Wert darauf, die Krankheit Adipositas in all ihrer Komplexität darzustellen und Dir den Weg zu wirksamen Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Webseite von Adipositas-ZürichAdipositas-Zürich Webseite Der Adipodcast bei Spotify:Adipodcast auf Spotify Der Adipodcast bei Apple Podcast:Adipodcast auf Apple Podcast Diskutiere mit in unserer Facebook Community:Adipositas Zürich auf Facebook Bitte unterstütze unseren Podcast!Wir drei Hosts investieren sehr viel Liebe, Engagement und Zeit in unseren Podcast.Eine kostenlose Möglichkeit, unsere Sendung zu unterstützen, ist, eine Fünf-Sterne-Bewertung und eine Rezension auf Apple Podcasts oder auf Spotify zu hinterlassen. Damit kannst Du uns sagen, was Dir an der Sendung gefällt und anderen helfen, sie auch zu entdecken. So geht es:Auf der Seite unserer Sendung nach unten scrollen, eine Sternebewertung auswählen und auf „Bewerten“ tippen.Deine Rezension wird kurz nach ihrer Veröffentlichung bereitgestellt.Übrigens: Du kannst eine Rezension pro Sendung hinterlassen.Vielen Dank für Deine Unterstützung!
    48 min
  • #26 Beyond Sweetness: Die Wahrheit über Zucker
    In dieser Episode des "Adipodcast" dreht sich alles um Zucker und Zuckerersatzstoffe sowie deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper und den Stoffwechsel. Gastgeber Professor Dr. med. Andreas Thalheimer moderiert die Diskussion mit seinem Co-Host Tariq Abu-Naaj, sowie den beiden Gästinnen, Frauu Professor Dr. Bettina Wölnerhanssen und Privatdozentin Dr. phil. Anne Christin Meyer-Gerspach. Die Experten beleuchten die gesundheitlichen Folgen von Zucker und Zuckerersatzstoffen, die Herausforderungen des Zuckerverzichts und die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit der eigenen Ernährung. Die Episode bietet wertvolle Einblicke und regt zum Nachdenken über gesündere Essgewohnheiten an. Die Episode beginnt mit einer Begrüßung der Hörerinnen und Hörer durch Andreas Thalheimer, der sich für das Fehlen von Marco Bueter entschuldigt. Er freut sich, Bettina Wölnerhanssen und Anne Meyer-Gerspach als Gäste begrüßen zu dürfen. Bettina erklärt, dass sie ursprünglich als Chirurgin ausgebildet wurde, sich jedoch auf die klinische Forschung konzentriert hat, insbesondere auf die Auswirkungen der Adipositas-Chirurgie auf den Stoffwechsel sowie auf Zucker und Zuckerersatzstoffe. Anne ergänzt, dass sie sich ebenfalls mit den Veränderungen des Stoffwechsels bei übergewichtigen Personen im Vergleich zu normal gewichtigenn Personen beschäftigt.


    Zucker: ein Überblick


    Was ist Zucker?

    Bettina erklärt, dass Zucker ein Überbegriff für verschiedene süß schmeckende Substanzen ist, wobei der Haushaltszucker, auch als Saccharose bekannt, am häufigsten gemeint ist. Sie betont, dass das Problem nicht der Zucker an sich ist, sondern die konsumierte Menge.Früher konsumierte der Menschhr geringe Mengen Zucker, während der heutige Konsum deutlich höher ist.


    Auswirkungen von Zucker auf den Stoffwechsel

    Anne erläutert, dass ihre Forschung sich darauf konzentriert, wie Zucker und Zuckerersatzstoffe den Stoffwechsel beeinflussen. Sie hebt hervor, dass es Unterschiede in der Wirkung verschiedener Zuckerarten auf das Sättigungsgefühl gibt und das es wichtig ist, diese Mechanismen zu verstehen. Die Diskussion geht weiter zu den gesellschaftlichen Veränderungen in der Wahrnehmung von Zucker, insbesondere in den letzten Jahrzehnten. Während Zucker früher als wichtiges Nahrungsmittel galt, gibt es heute zunehmend kritische Stimmen, die auf die negativen Auswirkungen eines hohen Zuckerkonsums hinweisen.


    Empfehlungen der WHO

    Die WHO hat 2015 Empfehlungen herausgegeben, die den Zuckerkonsum betreffen. Bettina erklärt, dass die WHO empfiehlt, nicht mehr als 50 Gramm Zucker pro Tag zu konsumieren, idealerweise sogar weniger. Dies wird jedoch oft unterschätzt, da viele Menschen sich nicht bewusst sind, wie schnell sie diese Menge erreichen können, hauptsächlichh durch versteckte Zucker in Lebensmitteln.


    Herausforderungen bei der Reduzierung des Zuckerkonsums


    Versteckte Zuckerquellen

    Die Diskussion beleuchtet auch die Herausforderungen, die mit der Reduzierung des Zuckerkonsums verbunden sind. Trotz der Empfehlungen bleibt der Zuckerkonsum in der Bevölkerung hoch, und es gibt viele versteckte Zuckerquellen in Lebensmitteln, die oft nicht als solche wahrgenommen werden. Bettina und Anne betonen, dass der hohe Zuckerkonsum nicht nur übergewichtige Menschen betrifft, sondern auch gesunde, schlanke Personen negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben können.


    Mundgesundheit und Stoffwechsel

    Abschließend wird die Bedeutung der Mundgesundheit und deren Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel angesprochen. Karies und andere entzündliche Prozesse im Mund können weitreichende Folgen für die Gesundheit haben. Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass ein bewusster Umgang mit Zucker und Zuckerersatzstoffen für die Gesundheit von großer Bedeutung ist.


    Zuckerersatzstoffe: Eine Alternative?


    Arten von Zuckerersatzstoffen

    Im weiteren Verlauf der Episode wird das Thema Zuckerersatzstoffe angesprochen. Professor Meyer-Gerspach erklärt, dass es wichtig ist, den Zuckerkonsum zu reduzieren, da die Gesellschaft insgesamt zu viel Zucker konsumiert. Sie unterscheidet zwischen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen. Süßstoffe sind viel süßer als Zucker und werden in geringen Mengen verwendet, während Zuckeraustauschstoffe die gleiche Süße wie Zucker haben und sich gut zum Backen eignen.


    Stevia und andere natürliche Süßstoffe

    Die Diskussion geht weiter zu den verschiedenen Arten von Zuckerersatzstoffen, einschließlich Stevia, das aus der Steviapflanze gewonnen wird und eine besondere Rolle unter den Süßstoffen spielt, da es natürlich vorkommt. Professor Wölnerhanssen und die anderen Gastgeber teilen ihre persönlichen Erfahrungen mit Zuckerersatzstoffen und wie sie diese in ihrem Alltag verwenden.


    Auswirkungen auf den Stoffwechsel

    Ein zentrales Thema der Episode ist die Frage, wie Zuckerersatzstoffe den Stoffwechsel beeinflussen. Professor Meyer-Gerspach erklärt, dass einige Zuckerersatzstoffe, wie Erythrit, das Sättigungssystem aktivieren können, was bedeutet, dass sie das Hungergefühl reduzieren können, obwohl sie keine Kalorien enthalten. Dies könnte eine interessante Perspektive für Menschen sein, die versuchen, ihr Gewicht zu kontrollieren.


    Praktische Tipps zur Reduzierung des Zuckerkonsums


    Bewusstsein schaffen

    Ein weiterer wichtiger Punkt in der Diskussion ist die Erkenntnis, dass es nicht unbedingt der beste Weg ist, sich vollständig vom Zucker zu entziehen. Stattdessen wird empfohlen, sich bewusst zu machen, wo Zucker in der eigenen Ernährung vorkommt, und schrittweise zu reduzieren. Die Gastgeber betonen die Bedeutung von Routinen und wie schwierig es ist, diese zu ändern. Es wird auch darauf hingewiesen, dass es hilfreich sein kann, bestimmte zuckerhaltige Lebensmittel aus dem Haus zu entfernen, um den Verzicht zu erleichtern.


    Zuckersteuer und Aufklärung

    Professor Thalheimer bringt das Thema der Zuckersteuer auf, die in vielen Ländern bereits eingeführt wurde. Er verweist auf positive Ergebnisse aus Ländern wie Großbritannien, wo die Einführung einer Zuckersteuer zu einem Rückgang des Konsums von zuckerhaltigen Getränken und damit zu einer Verbesserung der Gesundheit geführt hat. Die Gastgeber sind sich einig, dass Aufklärung über die negativen Auswirkungen von Zucker und die Identifizierung von zuckerhaltigen Lebensmitteln entscheidend sind, um das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen.


    Langfristige Veränderungen

    Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass es wichtig ist, sich der eigenen Essgewohnheiten bewusst zu werden und schrittweise Veränderungen vorzunehmen, anstatt zu versuchen, Zucker vollständig zu eliminieren. Die Gastgeber ermutigen die Zuhörer, ihre Routinen zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen, um gesündere Entscheidungen zu treffen.


    Fazit

    Insgesamt bietet die Episode wertvolle Einblicke in die Herausforderungen des Zuckerverzichts, die Rolle von Zuckerersatzstoffen und die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit der eigenen Ernährung. Die Diskussion ist informativ und regt zum Nachdenken über die eigenen Essgewohnheiten an. Die Gastgeber betonen, dass ein bewusster Umgang mit Zucker und Zuckerersatzstoffen für die Gesundheit von großer Bedeutung ist und ermutigen die Zuhörer, schrittweise Veränderungen vorzunehmen, um langfristig gesündere Entscheidungen zu treffen
    Unsere Ressourcen Über unsere Webseite Adipositas-Zuerich.chUnsere Webseite Adipositas Zürich widmet sich ganz der Aufgabe, Dich umfassend über Adipositas zu informieren – eine Erkrankung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen für Industrienationen eingestuft wird.Unser Ziel ist es, Dir ein tiefes Verständnis für die Ursachen, Folgen und die zahlreichen Therapiemöglichkeiten dieser komplexen Krankheit zu vermitteln.Wir bei Adipositas Zürich sehen es als unsere Mission, sowohl Betroffene als auch medizinisches Fachpersonal durch qualitativ hochwertige Informationen zu unterstützen.Dabei legen wir großen Wert darauf, die Krankheit Adipositas in all ihrer Komplexität darzustellen und Dir den Weg zu wirksamen Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Webseite von Adipositas-ZürichAdipositas-Zürich Webseite Der Adipodcast bei Spotify:Adipodcast auf Spotify Der Adipodcast bei Apple Podcast:Adipodcast auf Apple Podcast Diskutiere mit in unserer Facebook Community:Adipositas Zürich auf Facebook Bitte unterstütze unseren Podcast!Wir drei Hosts investieren sehr viel Liebe, Engagement und Zeit in unseren Podcast.Eine kostenlose Möglichkeit, unsere Sendung zu unterstützen, ist, eine Fünf-Sterne-Bewertung und eine Rezension auf Apple Podcasts oder auf Spotify zu hinterlassen. Damit kannst Du uns sagen, was Dir an der Sendung gefällt und anderen helfen, sie auch zu entdecken. So geht es:Auf der Seite unserer Sendung nach unten scrollen, eine Sternebewertung auswählen und auf „Bewerten“ tippen.Deine Rezension wird kurz nach ihrer Veröffentlichung bereitgestellt.Übrigens: Du kannst eine Rezension pro Sendung hinterlassen.Vielen Dank für Deine Unterstützung!
    51 min
  • #25 Adipositas behandeln statt bewerten!
    In dieser Episode des AD Podcasts diskutieren die Moderatoren Prof. Dr. Dr. Marco Bueter, Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj mit Professor Arya Sharma über die Herausforderungen und Fortschritte in der Adipositas-Therapie.

    Sie beleuchten die Entdeckung von Leptin, die Stigmatisierung von Adipositas und die Rolle der Mediziner in der Behandlung dieser chronischen Erkrankung.

    Professor Sharma teilt seine Erfahrungen aus Kanada und die Notwendigkeit, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Adipositas zu ändern. In dieser Diskussion teilt Arya M. Sharma seine Erfahrungen und Erkenntnisse über die Entwicklung von Blogging in der Adipositasforschung, die Einführung des Edmonton Obesity Staging Systems und die Herausforderungen in der medizinischen Ausbildung zur Behandlung von Adipositas.

    Er betont die Bedeutung von Kommunikation und die Notwendigkeit, Therapieentscheidungen auf der Grundlage des Gesundheitszustands der Patienten zu treffen, anstatt sich nur auf den BMI zu verlassen.
    Zudem wird das Konzept der 5 A's vorgestellt, das eine strukturierte Herangehensweise an die Behandlung von Adipositas darstellt.

    In dieser Episode diskutieren die Experten die Herausforderungen und Fortschritte in der Adipositasbehandlung. Sie beleuchten die Notwendigkeit einer besseren Fortbildung für Ärzte, die Stigmatisierung von Adipositas-Patienten und die verschiedenen Therapieoptionen, einschließlich der neuen Medikamente und chirurgischen Eingriffe.

    Zudem wird die Klassifikation der Adipositas und die Auswirkungen neuer Leitlinien auf die Patientenversorgung thematisiert.

    Wichtige Takeaways dieser Folge:

    Adipositas ist eine komplexe Erkrankung, die nicht einfach durch weniger Essen und mehr Bewegung behandelt werden kann.
    Die Entdeckung von Leptin hat das Verständnis von Adipositas revolutioniert.
    Stigmatisierung und Diskriminierung sind große Hindernisse für die Behandlung von Adipositas.
    Die medizinische Gemeinschaft muss Adipositas als ernsthafte Erkrankung anerkennen.
    Es gibt nur wenige akademische Institutionen, die sich mit Adipositas befassen.
    Die Behandlung von Adipositas erfordert einen interdisziplinären Ansatz.
    Die Wahrnehmung von Adipositas in der Gesellschaft muss sich ändern.
    Patienten mit Adipositas erleben oft Scham und Schuldgefühle.
    Forschung zur Adipositas ist notwendig, um bessere Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
    Die Rolle der sozialen Medien kann helfen, das Bewusstsein für Adipositas zu schärfen. Ich habe mich schon immer mit dem Internet beschäftigt.
    Blogs können ein effektives Kommunikationsmittel sein.
    BMI ist nicht ausreichend zur Beurteilung von Adipositas.
    Das Edmonton Obesity Staging System ist ein Fortschritt in der Adipositasforschung.
    Therapieentscheidungen sollten auf dem Gesundheitszustand basieren.
    Die 5 A's bieten einen strukturierten Ansatz zur Adipositasbehandlung.
    Ärzte benötigen mehr Ausbildung in der Adipositasbehandlung.
    Die Stigmatisierung von Adipositas ist ein wichtiges Thema.
    Die Kommunikation mit Patienten ist entscheidend für den Behandlungserfolg.
    Das Staging-System hat internationale Anerkennung gefunden. Die Ärzte sind sehr interessiert an Fortbildung.
    Stigmatisierung ist ein großes Problem in der Adipositasbehandlung.
    Es gibt viele Therapieoptionen, die nicht ausreichend bekannt sind.
    Die Wahrnehmung der Adipositas als Erkrankung muss verbessert werden.
    Die neue Klassifikation der Adipositas könnte mehr Patienten helfen.
    Medikamente bieten eine weniger invasive Option als Chirurgie.
    Die Behandlung muss individuell auf den Patienten abgestimmt werden.
    Die Adipositas ist eine ernsthafte Erkrankung, die behandelt werden muss.
    Die Ergebnisse der medizinischen Behandlung können mit chirurgischen Ergebnissen konkurrieren.
    Patienten müssen über ihre Behandlungsmöglichkeiten gut informiert werden.

    Prof. Dr. Arya M. Sharma: Pionier der Adipositasforschung und Multitalent
    Prof. Dr. Arya M. Sharma, MD, DSc (hon), FRCPC, ist eine weltweit anerkannte Kapazität in der Adipositasforschung und -behandlung. Als Professor Emeritus of Medicine und ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Adipositasforschung und -management an der University of Alberta, Edmonton, Kanada, hat Prof. Sharma die wissenschaftliche und klinische Landschaft der Adipositasversorgung nachhaltig geprägt. Zudem war er klinischer Co-Vorsitzender des Alberta Health Services Obesity Program, einer der fortschrittlichsten Adipositasinitiativen des Landes.
    Prof. Dr. Sharma ist nicht nur Gründer, sondern war auch der erste wissenschaftliche Direktor von Obesity Canada(ehemals Canadian Obesity Network), der größten Adipositasorganisation Kanadas. Für seine Verdienste um die Gesundheitswissenschaften wurde er als Fellow in die Canadian Academy of Health Sciences aufgenommen. Darüber hinaus war er Präsident der Canadian Association of Bariatric Physicians and Surgeons und ist auch international ein angesehener Vertreter auf diesem Gebiet.
    Seine akademische Laufbahn ist beeindruckend: Vor seiner Zeit in Alberta war Prof. Sharma von 2002 bis 2007 Professor für Medizin und Canada Research Chair (Tier 1) an der McMaster University. Zuvor forschte und lehrte er an renommierten Einrichtungen wie der Franz-Volhard-Klinik der Charité in Berlin sowie der Freien Universität Berlin. Seine Forschung konzentriert sich auf die evidenzbasierte Prävention und Behandlung von Adipositas sowie deren Begleiterkrankungen, insbesondere im kardiovaskulären Bereich.
    Mit mehr als 500 wissenschaftlichen Publikationen hat Prof. Sharma nicht nur bedeutende Beiträge zur Forschung geleistet, sondern ist auch ein gefragter Redner und Experte, der regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen sowie in den Medien vertreten ist. Zudem ist er Autor eines der meistgelesenen Blogs über Adipositas: www.drsharma.ca.
    Heute lebt Prof. Sharma in Berlin, wo er als unabhängiger Berater für medizinische, wissenschaftliche und bildungsbezogene Projekte sowohl gemeinnützige als auch gewinnorientierte Organisationen unterstützt.
    Ein Mann mit vielen TalentenNeben seiner wissenschaftlichen Brillanz ist Prof. Sharma auch Musiker. Im Podcast erwähnt er seine Leidenschaft für Musik, die ihn schon seit Jahren begleitet. Seine Werke sind auf Spotify verfügbar – hier der direkte Link zu seinen Songs >>
    Der TEDx talk von Prof. Dr. med. SharmaEin weiterer inspirierender Aspekt seiner Arbeit ist sein gefeierter TEDx Talk, der bereits über 1 Million Aufrufeerreicht hat. In seinem Vortrag beleuchtet Prof. Sharma die tiefgründigen Ursachen und Herausforderungen der Adipositas. Sie können den TEDx Talk hier ansehen >>>
    Mit seiner Mischung aus wissenschaftlichem Know-how, kreativen Interessen und internationalem Einfluss ist Prof. Arya M. Sharma zweifellos eine der einflussreichsten Stimmen im Bereich der Adipositasforschung und -therapie.
    Unsere Ressourcen Über unsere Webseite Adipositas-Zuerich.chUnsere Webseite Adipositas Zürich widmet sich ganz der Aufgabe, Dich umfassend über Adipositas zu informieren – eine Erkrankung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen für Industrienationen eingestuft wird.Unser Ziel ist es, Dir ein tiefes Verständnis für die Ursachen, Folgen und die zahlreichen Therapiemöglichkeiten dieser komplexen Krankheit zu vermitteln.Wir bei Adipositas Zürich sehen es als unsere Mission, sowohl Betroffene als auch medizinisches Fachpersonal durch qualitativ hochwertige Informationen zu unterstützen.Dabei legen wir großen Wert darauf, die Krankheit Adipositas in all ihrer Komplexität darzustellen und Dir den Weg zu wirksamen Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Webseite von Adipositas-ZürichAdipositas-Zürich Webseite Der Adipodcast bei Spotify:Adipodcast auf Spotify Der Adipodcast bei Apple Podcast:Adipodcast auf Apple Podcast Diskutiere mit in unserer Facebook Community:Adipositas Zürich auf Facebook Bitte unterstütze unseren Podcast!Wir drei Hosts investieren sehr viel Liebe, Engagement und Zeit in unseren Podcast.Eine kostenlose Möglichkeit, unsere Sendung zu unterstützen, ist, eine Fünf-Sterne-Bewertung und eine Rezension auf Apple Podcasts oder auf Spotify zu hinterlassen. Damit kannst Du uns sagen, was Dir an der Sendung gefällt und anderen helfen, sie auch zu entdecken. So geht es:Auf der Seite unserer Sendung nach unten scrollen, eine Sternebewertung auswählen und auf „Bewerten“ tippen.Deine Rezension wird kurz nach ihrer Veröffentlichung bereitgestellt.Übrigens: Du kannst eine Rezension pro Sendung hinterlassen.Vielen Dank für Deine Unterstützung!
    1 hr 6 min

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