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  • Corona-Diktat: Der Weg führt nach Moskau | Von Hermann Ploppa
    Geht es wirklich darum, alle Bundesbürger an die heiße mRNA-Nadel zu bringen? Oder geht es darum, den Dritten Weltkrieg von der kalten Stufe in den heißen Zustand zu überführen?
    Ein Kommentar von Hermann Ploppa.
    Das war eine faustdicke Überraschung. Alle schauten gebannt, was unsere Königin Angela und ihre sechzehn Kurfürsten sich da für uns wieder ausgedacht haben. Wir rechneten damit, dass die Bischöfe der Kirche der Zeugen Coronas neue Bannflüche gegen die Ungeimpften ausschicken würden. Die Geimpften wiegten sich, wie wir jetzt wissen, in der trügerischen Sicherheit, dass sie keine weiteren Folterungen durch die eilige Inquisition erleiden müssen. Denn sie hatten ja getan, was man von ihnen erwartete. Widerstrebend hatten sie die hochriskanten mRNA-Wirkstoffe von Pfizer, Johnson & Johnson sowie Astrazeneca in ihre Blutbahn schicken lassen, um endlich wieder in den Urlaub fliegen zu können. Um endlich wieder in die Disco oder in die Kneipe gehen zu können. Kurzum: um endlich wieder normal leben zu dürfen.
    Nun kommt aber alles ganz anders. Tatsächlich können ab jetzt Ungeimpfte nicht mehr Geschäfte des Einzelhandels besuchen. Von Weihnachtsmärkten sind sie schon lange ausgeschlossen. Die Geimpften flanieren derweil über selbige Weihnachtsmärkte, eingesperrt in Gitterzäune, angegafft von übellaunigen schwarzgekleideten Security-Wächtern. Die Einzelhändler sind am Boden zerstört. Der weitaus größte Anteil des Einzelhandelsumsatzes wird in der Vorweihnachtszeit getätigt. Wer hat denn noch Lust, sich erst auszuweisen, bevor er oder sie mit den Kindern das Spielzeuggeschäft betritt? Welcher Verkäufer hat Lust, außerhalb der eigenen Kernkompetenz auch noch den Wachbullen zu spielen und sich von erbosten Kunden beschimpfen zu lassen? Man robbt doch eh schon auf dem Zahnfleisch.
    Und dann sollen noch vor Weihnachten dreißig Millionen Impfstoffe in bislang jungfräuliche Venen geschossen werden. Um dieses Plansoll zu erfüllen, sollen jetzt sogar Apotheker und Pfleger losschießen. Und Partys, wo Ungeimpfte und Geimpfte zusammen feiern, sind untersagt.
    Kurz und schlecht: statt der Ungeimpften ist jetzt wieder einmal die gesamte Bevölkerung betroffen. Den allgemeinen Lockdown spart man sich noch auf. Aber potentielle Menschenmassen werden schon mal vorsorglich reduziert. Und das alles wegen noch weitaus windigerer Begründungen als sie jemals zuvor für irgendwelche Sonderzustände fabriziert wurden. Da wird eine Omikron-Variante herbeifabuliert, von der angeblich in Südafrika Menschenmassen hinweggemetzelt werden. Das Dumme nur: der südafrikanische Gesundheitsminister dementiert diese Münchhausen-Lügen energisch. Die Menschen in Südafrika wissen nicht, was Omikron sein soll. Naja, unsere weisen weißen Männer in Deutschland wissen das natürlich viel besser als ihre schwarzen Kollegen, was in Südafrika los ist. Weiter: Da werden Geschichten von Überlastungen der Intensivstationen zusammengeschustert. Dazu wieder der beliebte Blick in meine schleswig-holsteinische Heimat.
    Offizielle Statistik für den 1. Dezember 2021: Im Kreis Schleswig-Flensburg gibt es 24 Intensivbetten. Zahl der an Corona Erkrankten: Nullkommanullnullnull. Kreis Nordfriesland: 24 Intensivbetten, ein Corona-Kranker. Am höchsten ist die Anzahl der Corona-Erkrankten in Lübeck: von 104 Intensivbetten sind 5,5 Prozent mit ungeimpften Corona-Kranken belegt. In der Landeshauptstadt Kiel sind aktuell 121 Intensivbetten gemeldet, von denen 4,6 Prozent mit ungeimpften Corona-Infizierten belegt sind. Man beachte allerdings, dass noch am 26. November 2021 in Kiel statt der aktuellen 121 Intensivbetten 150 Intensivbetten bereitstanden. In Lübeck wurde in nur vier Tagen der Bestand an Intensivbetten glatt halbiert, nämlich von 208 Intensivbetten auf nur noch 104 Intensivbetten! Bemerkenswert, um das Mindeste zu sagen.
    Arroganz der Macht. Dass Lügen kurze Beine haben, das ist „denen da oben“ vollkommen schnurzegal. Sie haben die Macht,
    13 min
  • Impfpflicht und Impfzwang gegen Corona | Von Rainer Rupp
    Über Deutschlands Umgang mit der Kaste der "Unberührbaren"

    Ein Standpunkt von Rainer Rupp.
    Eine indische Zeitschrift hat die deutsche Drei-Kasten-Corona-Gesellschaft entdeckt. Derweil urteilen Virologen, Juristen und Politiker hierzulande messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Deshalb müssen Menschen mit anderer Meinung als "Unberührbare" ausgegrenzt und wenn nötig weggesperrt werden.
    International stoßen die strengen Maßnahmen deutscher Politiker gegen COVID-19 nicht nur auf Zustimmung, sondern auch auf scharfe Kritik. So hat sich z. B. bis nach Indien herumgesprochen, dass Deutschland inzwischen zu einer Drei-Kasten-Gesellschaft geworden ist, in der "die Ungeimpften stigmatisiert" werden. So urteilte zumindest das in Neu-Delhi herausgegebene "Journal für Geostrategie und Internationale Beziehungen" in einem seiner jüngsten Beiträge.
    Unter Berufung auf einen Artikel in der international renommierten wissenschaftlichen Medizin-Zeitschrift "The Lancet" (Das Skalpell) heißt es weiter, dass die Stigmatisierung, bzw. Ausgrenzung der Ungeimpften aus dem gesellschaftlichen Leben auf keinen Fall "gerechtfertigt" werden könne. Voller Unverständnis führt das Journal weiter aus, dass in Deutschland jetzt hochrangige Beamte den Begriff "Pandemie der Ungeimpften" verwendeten und sogar Wissenschaftler behaupten, dass es jetzt "die Ungeimpften sind, die angeblich die COVID-19 Geimpften bedrohen".
    Zugleich werde in Deutschland so getan, als spielten Menschen, die bereits geimpft wurden, bei der Weiterverbreitung der COVID-19-Pandemie keine Rolle. Dem widersprächen aber alle bekannten Tatsachen, heißt es auch in einem Beitrag in "The Lancet", in dem als Beweis auch zwei Beispiele aus Deutschland vorgestellt werden:


    "Laut 'Wöchentlichem Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)' vom 14.10.2021 waren zu diesem Zeitpunkt 'in Deutschland 55,4 Prozent der symptomatischen COVID-19-Fälle bei Patienten im Alter von 60 Jahren oder älter bei vollständig geimpften Personen' festgestellt worden. Und dieser Anteil der vollständig Geimpften und COVID-19 Krankenhauspatienten werde 'mit jeder Woche größer'",

    liest man im Lancet.
    Das zweite Beispiel im Lancet-Artikel ist zwar anekdotisch, hat aber trotzdem eine starke Aussagekraft. Demnach traten in der Stadt Münster neue Fälle von COVID-19 bei mindestens 85 (22 Prozent) von 380 Personen auf, die vollständig geimpft oder von COVID-19 genesen waren und die zur selben Zeit einen Nachtclub besucht hatten.
    Zum Schluss warnt der Lancet-Artikel die USA und Deutschland unter Anspielung auf Sklaverei und Judenverfolgung. Beide hätten "schon einmal Teile der eigenen Bevölkerung wegen ihrer Hautfarbe oder Religion als minderwertige Bürger stigmatisiert". Derartiges "geschieht jetzt wieder", so der Autor, der selbst Mediziner ist. Deshalb ruft er die führenden Regierungsbeamten, Politiker und Wissenschaftler in Deutschland auf,


    "die unangemessene Stigmatisierung ungeimpfter Menschen, zu denen unsere Patienten, Kollegen und andere Mitbürger gehören, zu stoppen und zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um die Gesellschaft zusammenzubringen".

    Aber in unserer neuen deutschen Drei-Kasten-Gesellschaft ist die oberste Kaste, nämlich die der herrschenden Politiker samt ihrem Anhang aus Medien und bezahlter Wissenschaft, nicht daran interessiert, die Gesellschaft zusammenzubringen. Denn mit der neuen Drei-Kasten-Gesellschaft lässt sich viel einfacher und demokratiefreier regieren.
    Die mittlere Kaste, die der Corona-Geimpften und -Genesenen, zeichnet sich nämlich durch ihr blindes Vertrauen und ihre gehorsame Befolgung der oft widersprüchlichen und nicht selten irrsinnigen Befehle der staatlichen Obrigkeit aus. Dafür werden sie von Politikern und Medien nicht nur als verantwortungsvolle Bürger gelobt,
    13 min
  • Realität akzeptieren | Von Thomas Eisinger
    Ein Kommentar von Thomas Eisinger.
    Wir Menschen neigen dazu, Unerwünschtes so lange wie möglich auszublenden, uns eine Erklärung dafür zu suchen, dass es eigentlich doch gar nicht so schlimm wäre, und wenn es irgendwie geht, in einem Zustand der Verweigerung zu verharren. Doch früher oder später kommt der Punkt, an dem die Realität heftig klopfend vor der Tür steht und uns nichts anderes mehr übrig bleibt, als das Geschehen so zu akzeptieren, wie es um uns herum längst zu beobachten war.
    Was es heute zu akzeptieren gilt ist erstens: Das Leben, so wie es sich bis Februar 2020 abspielte, wird es nie wieder geben. Und zweitens: Unsere Gesellschaft ist fundamental gespalten, es gibt in naher Zukunft keine Möglichkeit, diese Spaltung aufzulösen.
    Der erste Punkt wird inzwischen von vielen akzeptiert, beim zweiten Punkt jedoch wird sich vermutlich Widerstand regen. Diese Spaltung wird von vielen als dringend zu lösendes Problem angesehen, nach dem Motto ‚wir müssen die Spaltung überwinden‘. Doch realistisch betrachtet ist dies ein fataler Irrglaube. Die Spaltung kann und wird nicht überwunden werden. Es ist vollkommen ausgeschlossen. Je früher und umfassender Akzeptanz für das Unüberwindliche, das Fundamentale dieser Trennung entsteht, desto schneller können Energien und Kräfte in kreative und produktive Richtungen gelenkt werden, anstatt in sinnlose Überzeugungsversuche, die meist in völligem Unverständnis, Zerbrechen von Freundschaften und Anfeindungen enden.
    Verschiedene Versionen von Wirklichkeit
    Der unumstößliche Beweis, weshalb diese Spaltung nicht überwunden werden kann, besteht in der nun lange genug beobachtbaren Fakten-Resistenz derer, die noch immer der Politik und den großen Medien Glauben schenken. Mittlerweile liegen unzählige Beweise auf dem Tisch, die zeigen, dass die von Politik, Regierungs-Experten und Medien verbreiteten Aussagen in dieser ‚Pandemie‘ genannten Informationskatastrophe, falsch und oft sogar böswillig erlogen waren. Dennoch hält die Mehrheit der Bevölkerung an diesem Konstrukt fest. So entstanden zwei vollkommen getrennte Versionen von Wirklichkeit, von Weltbildern, deren auffälligste Eigenschaft es ist, kaum noch eine gemeinsame Schnittmenge zu haben.
    Wie konnte es so weit kommen? In einem kleinen Exkurs betrachten wir das ‚Wie‘, ohne nach dem ‚Warum‘ zu fragen. Es ist überraschenderweise recht einfach, das Ganze zu erklären. Primär sind es zwei Gründe, die dafür sorgen, dass die Menschen an dieser Weggabelung der Geschichte nicht alle in dieselbe Richtung abbiegen. Der erste Grund ist Angst. Der zweite ebenfalls. Allerdings nicht vor dem Virus. Es sind zwei getrennte Ängste, die den meisten nicht einmal bewusst sind. Zunächst ist es der Wunsch nach Sicherheit, der in einer Bedrohungssituation zur Furcht vor Verletzlichkeit und Schutzlosigkeit wird. Unter diesen Umständen wird jeder, der glaubwürdig Schutz verspricht, als Retter akzeptiert: Virologen, Minister, die Kanzlerin, ‚Experten‘. Nicht ihre Qualifikation ist dabei der Maßstab des Vertrauens, sondern die ihnen von den Medien verliehene Bedeutung. Wer bis heute seiner gewohnten Zeitung oder der „Tagesschau“ vertraut, der wird gerade in einer solchen Krise damit nicht aufhören, denn wem sollte er sonst vertrauen? Schwurblern, Querdenkern, Verschwörungstheoretikern? In einer solch bedrohlichen Situation? Niemals! Deshalb führt die Angst vor dem schutzlosem Ausgesetztsein zuverlässig zu einer Aufwertung von Regierung und etablierten Medien.
    Im Schutz der Meinungskorridore
    Die zweite Angst betrifft diejenigen, die mehr zu verlieren haben als ihr Leben: ihren Ruf. Es sind die beruflich Erfolgreichen, die zu Amt-und-Würde-Gekommenen, auch die ‚Bildungsbürger‘. Durchaus intelligente und oft sympathische Menschen, die durch das Lesen von SZ, FAZ oder ZEIT ihren kulturellen Status sich selbst gegenüber täglich bestätigen. All diese Menschen haben etwas,
    11 min
  • Meine ganz persönliche Impfgeschichte | Von Jochen Mitschka
    Die Geschichte eines Corona-Impfangebot-Ablehners

    Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
    Dies ist die Geschichte eines dieser Menschen, die ja, folgt man den Medien, angeblich denken, dass Reptiloiden die Menschheit versklaven wollen, Außerirdische ständig Menschen entführen, dass die Erde eine Scheibe ist, oder dass das Kaiserreich wieder eingeführt werden sollte.
    Kindheit
    Welche Impfungen ich als Baby erhielt, weiß ich nicht. Damals war man auch nicht so genau mit den Impfpässen, oder es gab sie noch gar nicht. Aber als ich frisch eingeschult war, gab es an der Schule Pockenschutzimpfungen. Natürlich waren alle dabei. Es gab niemanden, der das Angebot ablehnte. Und dann zeigte jeder Schüler stolz seine zwei Impfnarben, wenn nach ein paar Tagen oder Wochen die Reaktion stattgefunden hatte. Nur bei mir passierte nichts. Ich war enttäuscht, schämte mich und wurde dafür von den anderen Schülern verspottet.
    Natürlich gab es auch die Schluckimpfungen gegen Kinderlähmung. Ich bilde mir ein, noch heute den Geschmack von dem Zuckerstück und dem bitteren Impfstoff im Mund zu haben. Dann folgten natürlich Impfungen gegen Wundstarrkrampf, denn ich kam jeden Tag mit Verletzungen nach Hause. Später als Erwachsener reiste ich einige Male in entlegene Gegenden Afrikas und Asiens und natürlich ließ ich mich gegen Diphterie, Gelbfieber, Masern, Röteln und Mumps impfen. Später kam dann noch Hepatitis dazu. Vermutlich habe ich sogar die eine oder andere Impfung vergessen.
    Beruf
    Obwohl ich dann von 2002 bis 2017 u.a. als Projektleiter für die Automatisierung von Impfproduktionen gearbeitet habe, war mir die Grippe-Impfung eigentlich zu lästig. Nicht dass ich ein Gegner gewesen wäre. Ich sah es einfach nicht als notwendig an. Zweifel an der Herstellung und der Qualität dieser Grippe-Impfstoffe hatte ich nicht, weil ich die Verfahren und die Verantwortlichen kannte.
    Krankheit & Rekonvaleszenz
    Dann passierte kurz nach Beginn meines Unruhestandes ein tiefer Einschnitt. Bei mir wurde nach einigem hin und her eine Autoimmunerkrankung, "myasthenia gravis" diagnostiziert. Bei der Ursachenforschung erklärte man mir, dass es unter Umständen eine Spätfolge von früheren Impfungen sein könnten, welche die Krankheit auslösten, was aber natürlich niemand laut sagen wollte, und schon gar nicht offiziell.
    Nach der OP musste ich u.a. hohe Dosen Cortison einnehmen und nahm drastisch zu. Vermutlich als Folge der künstlichen Beatmung während der OP konnte ich über zwei Jahre nicht richtig durchatmen und hatte oft das Gefühl nicht genügend Luft zu bekommen. Als dann mein Arzt begann, mir Hochdruckmedikamente zu verschreiben sah ich das als Signal an, dass eine Veränderung notwendig war. Ich nahm 27 kg ab, und blieb bis heute auf Idealgewicht. Ich begann wieder mit dem Fahrradfahren und fahre heute ganzjährig ein bis zwei Stunden zwischen 10 und 30 km und Puls 130 mindestens 2 Mal, manchmal 3-4 Mal in der Woche, je nachdem wie Wetter und Zeit mitspielen.
    Mein Blutdruck ist mehr als optimal und die Erkrankung habe ich mit geringen Dosen von Cortison und einem anderen Immunsuppressivum gut unter Kontrolle. Nur das Muskelwachstum ist wesentlich schwieriger und anstrengender als vor dem Beginn der Erkrankung. Aber das kann auch am Alter liegen, schließlich bin ich inzwischen fast 70 Jahre alt.
    Dann kam Corona
    Nun kam Corona. Meine Frau arbeitet im Krankenhaus und brachte vor Verbreitung der Impfung eine Sars-Cov-2 Erkrankung mit, sehr wahrscheinlich als Folge des Angriffs eines mental beeinträchtigten Patienten. So waren wir zusammen mit Corona für drei Wochen in Quarantäne. Meine Frau zog erst ins Gästezimmer, als ihre Hustenanfälle in der Nacht zu heftig wurden, und sie nicht wollte, dass ich so oft aufwache. Wir benutzten unterschiedliche Toiletten, aber ansonsten verhielten wir uns vollkommen normal.
    Ich setzte meine Therapie entgegen dem Rat der Ärzte nicht ab.
    16 min
  • Am Samstag in Berlin gegen das Lügenregime! | Von Anselm Lenz
    Am kommenden Samstag, den 4. Dezember 2021, versammelt sich die Demokratiebewegung in Berlin zum weihnachtlichen Familienfest. Beginn der Großdemo ist laut Meldungen um 13 Uhr auf dem Märkischen Platz. Es wird auch zu einem Fest zur Gründung einer Stiftung zur Aufklärung der Corona-Schreckensherrschaft, dem zaavv, kommen.
    Ein Kommentar von Anselm Lenz, Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.
    »Nur 14 Tage, um die Kurve abzuflachen.« Sie erinnern sich? »Die Bundesregierung plant keine harten Maßnahmen, das ist eine Verschwörungstheorie!« Noch präsent? »Einen zweiten Lockdown wird es nicht geben.« Das ist nichtmal ein Jahr her. »Eine Impfpflicht wird es nicht geben, darauf geben ich Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole, mein Ehrenwort«, so Pharmaminister Jens Spahn. Sie haben den Klang seiner Wort doch noch im Ohr, oder?
    »Niemand wird gechipt!« Auch das ist Ihnen doch noch bekannt. »Einen dritten oder vierten Arrest kann es nicht geben.« So hieß es. »Nein, es ist kein Genozid, alle Nazivergleiche wären Nazikram.« Sie erinnern sich an die Hetze gegen eine Dame mit Weißer Rose, die abschätzig »Jana aus Kassel« genannt wurde. Sie erinnern sich an die Bilder von Millionen von »Querdenkern« in Berlin bei den Demonstrationen für das Grundgesetz, das Menschenrecht und die medizinischen Mindeststandards des Nürnberger Kodexes. Diese Millionen seien doch alle »rechts« und rückständig.
    Mittlerweile wissen auch andere, dass an dieser Hölle auf Erden von Regierung und Konzernen unter der dunklen Sonne der »Corona« nun so gar nichts fortschrittlich ist. Wir, die wir seit 28. März 2020 gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gehen und seit 17. April 2020 diese Wochenzeitung veröffentlichen, hatten möglicherweise ein kleines Bißchen recht? Im Vorwinter 2021 entfaltet sich das Corona-Regime mit aller Gewalt als voraufgeklärte, strukturell antisemitische, genozidale Terrorherrschaft. Deren Ziel? Die völlige Zerstörung des zivilisierten Lebens auf der Erde im Namen eines »Great Resets«.
    Geh mit ihm ins Teletubbi-Land
    Das »Große Zurücksetzen« ist ein vom Oligarchentreff WEF um den Rädelsführer und Maschinenbauingenieur Klaus Schwab propagiertes neofaschistisches Umbauprogramm auf eine sterile Weltidee hin, eine Welt ohne uns Menschen. Einer der Frontmänner des »Staatsstreiches« (so DW-Co-Herausgeber Professor Giorgio Agamben) ist der Computermogul Bill Gates. Dieser hatte bei einer seiner Viruskampagnen im Jahr 2010 bereits angekündigt, bei seiner nächsten Täuschungsaktion im Stile der Massenimpfung nach der Schweinegrippe würden über 700 Millionen Menschen getötet werden (nämlich »zehn bis 15 Prozent« von damals rund sieben Milliarden auf der Erde). Im Dezember 2021 hat es den Anschein, dass die Aktion begonnen hat. Hat sie das?
    Ist diese Wirklichkeit einem James-Bond-Film aus den 1960er Jahren entsprungen? Einem Roman von H.G. Wells, José Saramago, Aldous Huxley? Ist »Dr. Seltsam« von der Kinoleinwand gestiegen und ins Hauptquartier des zensierenden Google-Youtube-Konzerns eingezogen? Hat etwas Schlimmeres als »Scientology« das RKI unterwandert und übernommen? Hat Hillary, genannt »Killary«, Clinton – Zitat: »we came, we saw, he died«, wir kamen, sahen und brachten ihn um – einfach nur einen richtig heftigen Rachsuchtsanfall? Diesmal nicht wegen der Affären ihres Ehemannes, sondern wegen Donald Trump? Lebt die ewig zweitrangige Politikergattin ihre Fantasien von einem Teletubbie-Land aus? – Ach, wäre das alles hier doch nur zum Lachen!
    Als erste sollen derzeit Polizisten und Bundeswehrsoldaten mit den bereits kurz- und mittelfristig tödlichen Giftspritzen zwangsweise behandelt werden. Laut der Behörde EMA sind bereits im Spätsommer 2021 über 17.000 Menschen in direkter Folge der vermeintlichen Impfung gestorben.


    »Die Sterberate ist mit Impfen siebenmal höher, es ist ein lebensgefährliches Unterfangen«,

    18 min
  • Die Impfschäden-Leugner | Von Susan Bonath
    Regierung, Behörden und Medien bagatellisieren und verschleiern Gefahren durch die COVID-19-Vakzine.


    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

    Ein Standpunkt von Susan Bonath.
    Corona hat die dünne Demokratie-Makulatur des Monopolkapitalismus hinweggefegt. Mit existenzbedrohenden Methoden setzt die herrschende Klasse den Impfzwang durch. Eine Gewaltdiktatur mit Überwachungsterror und körperlichen Übergriffen rückt näher. Opfer werden am Ende alle sein, die nicht zur profitierenden Pandemie-Machtelite gehören, auch die Geimpften. Doch viele Menschen sind sich dieser Gefahr nicht bewusst. Die Propaganda-Apparate der Herrschenden überschallen jede fundierte Kritik mit Hetze, Drohungen und Spott. Sie leugnen, vertuschen und verharmlosen Gefahren der gentherapeutischen Impfungen, eingebettet in eine naive Erzählung von Solidarität und Wissenschaft. Doch die Bedenken der als „Impfverweigerer“ Niedergebrüllten sind nicht aus der Luft gegriffen und die Gefahren der Vakzine belegt.
    Wenn niemand die Toten untersucht
    Vorab: Ich werde mich hier nur auf Deutschland beziehen. Die Vorgehensweisen in anderen Ländern sind allerdings ähnlich. Und: Die Probleme beginnen bereits bei der Erhebung und Interpretation der Daten. Während in Sachen Corona jeder positive Test einen „COVID-19-Fall“ produziert, entsprechend auch Verstorbene deklariert werden, zählt das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen per se als Zufälle und nicht als Impfschäden, solange es keinen ultimativen Beweis für eine Kausalität gibt. Doch gerade das wird regelhaft nicht untersucht.
    Nicht ohne Grund gehen einige Mediziner von einer erheblichen Untererfassung der Impftoten aus, darunter der Heidelberger Chefpathologe Peter Schirmacher, der mehr als 40 nach Impfung Verstorbene obduziert hatte, und die ärztliche Leiterin des Gesundheitsamtes Karlsruhe, Antje Greve. Ihre Kritik: In Deutschland werden kaum Tote obduziert. Außerdem ließe die „Meldemoral“ der Ärzte insbesondere bei den Corona-Impfungen zu wünschen übrig. Eine Meldepflicht bedeute nicht, dass auch gemeldet wird. Anders ausgedrückt: Wo niemand sucht, wird niemand etwas finden. Und wo kein Kläger, da kein Richter.
    Das Paul-Ehrlich-Institut listet in seinen Sicherheitsberichten Meldungen von Nebenwirkungen auf. Übermittelt werden sollen Fälle, in denen Geimpfte über das gewöhnliche Maß einer Impfreaktion hinaus betroffen sind. Eigentlich sind Ärzte verpflichtet dazu. Angehörige und Betroffene können sich aber auch selbst beim PEI melden.
    Die Meldungen zu COVID-19-Vakzinen übersteigen jene zu anderen Impfstoffen massiv: Allein bis Ende September 2021 gingen dort mehr als 172.000 Meldungen zu Nebenwirkungen ein, darunter gut 21.000 schwerwiegende und 1.802 Todesfälle. Gemessen an den jeweils geimpften Personen übertreffen die Todesfallmeldungen nach Corona-Impfungen die Anzeigen nach herkömmlichen Vakzingaben zwischen 2000 und 2020 sogar um das 54-fache.


    Man müsste nun erwarten, dass der Staat jeden einzelnen Fall genau untersucht. Denn immerhin steht der Verdacht im Raum, dass die Impfung Menschen getötet oder geschädigt hat. Doch das passiert nicht.

    Stattdessen wird gern darauf verwiesen, wie gefährlich Corona sei. Dabei ist eines doch klar: Den Tod oder einen Schaden durch eine Impfung kann man nicht gleichsetzen mit den Folgen einer Atemwegsinfektion.
    So konnte oder wollte PEI-Sprecherin Susanne Stöcker der Autorin auf Anfrage jüngst nicht sag...
    18 min
  • Die Impfpflicht ist beschlossene Sache | Von Thomas Röper
    Wann wird sie eingeführt und wie wird sie durchgesetzt?
    Ein Kommentar von Thomas Röper.
    Bei der Arbeit an meinem Buch über die Netzwerke hinter der Pandemie haben mein Informant Mr. X und ich schon im Oktober gewusst, dass eine allgemeine Impfpflicht gegen Covid eingeführt wird. Das war aus dem, was wir bei den Recherchen erfahren haben, eindeutig zu sehen. Die Frage war nur, wann sie kommen würde und wir haben auf Anfang 2022 getippt. Wie die aktuellen Entwicklungen zeigen, hatten wir damit wohl recht. Worum es in dem Buch geht, können Sie in zwei Artikeln nachlesen. Da sie aufeinander aufbauen, lesen Sie bitte zuerst diesen und dann diesen.
    Stichtag 19. November
    Dass die Impfpflicht hinter den Kulissen beschlossene Sache war, wurde spätestens am 19. November offensichtlich. An dem Tag hat die Bundesregierung ihre Seite „Fakten gegen Falschmeldungen zur Corona-Schutzimpfung“ verändert. Das lässt sich im Internetarchiv WaybackMachine überprüfen. Vor dem 19. November zeigte die Seite folgendes Bild.

    Unter dem Bild stand der unmissverständliche Satz:

    „Eine Impfpflicht wird es nicht geben. Nachrichten und Beiträge, die etwas anderes behaupten, sind falsch.“
    Am 19. November war das Bild verschwunden und an seiner Stelle tauchte dieses Bild auf. Auf diesem war zu lesen:

    Unter dem Bild stand nun der Satz:

    „Nebenwirkungen nach Corona-Schutzimpfung“
    Von der Impfpflicht und vor allem davon, dass es sie nicht geben werde, stand ab dem 19. November nichts mehr auf der Seite der Bundesregierung. Damit ist klar, dass die Entscheidung über die Einführung einer Impfpflicht zu dem Zeitpunkt bereits getroffen war. Da so etwas nicht über Nacht populär gemacht werden kann, ist die Entscheidung in Wahrheit schon früher gefallen, denn die Öffentlichkeit musste darauf vorbereitet werden.
    So etwas Einschneidendes, wie eine allgemeine Impfpflicht für alle Menschen in Deutschland muss natürlich medial vorbereitet werden, damit die Öffentlichkeit das akzeptiert, denn noch vor kurzem wurde bekanntlich jeder als „Verschwörungsideologe“ und „Schwurbler“ beschimpft, der behauptet hat, dass es eine allgemeine Impfpflicht geben würde. Man musste die Öffentlichkeit also darauf vorbereiten, bevor man die Seite der Regierung zum Thema Corona verändern konnte.
    Die Rolle der Medien
    Wie und ab wann die Impfpflicht medial vorbereitet wurde, kann man an den Medien sehr deutlich sehen. Wenn man zum Beispiel beim Spiegel in die Suchleiste das Wort „Impfpflicht“ eingibt, dann kann man sehen, ab wann der Spiegel seine Leser auf die bevorstehende Impfpflicht eingeschworen hat. Das ist bei anderen Medien ähnlich und es ist ein schöner Hinweis darauf, wie koordiniert die angeblich unabhängigen deutschen „Qualitätsmedien“ der Regierung in die Hände spielen.
    Bei der Suche nach dem Wort „Impfpflicht“ im Archiv des Spiegel kann man genau erkennen, wann die mediale Kampagne gestartet wurde. Das war Anfang November, denn ab dem Zeitpunkt war das Wort „Impfpflicht“ plötzlich täglich in sehr vielen Spiegel-Artikeln zu finden, während es noch im Oktober oft tagelang nicht erwähnt wurde. Daraus kann man schließen, dass die Entscheidung hinter den Kulissen schon im Oktober gefallen ist und dann ist man nach dem erprobten Schema vorgegangen.
    Das geht so: Einige Politiker preschen mit der Forderung nach einer Impfpflicht vor, andere äußern sich kritisch, und die Medien berichten fleißig über jede Aussage. Plötzlich war die Impfpflicht kein „Verschwörungsmythos“ der bösen Querdenker mehr, sie wurde stattdessen in aller Eile salonfähig gemacht. So war das Vorgehen bei allen Fragen der Pandemie. So wurde es schon vor einem Jahr zelebriert, als es um Impfzertifikate und die Einschränkung von Grundrechten für Ungeimpfte ging. Ab Ende Dezember 2020 sind einige Politiker damit vorgeprescht und wurden von anderen kritisiert,
    8 min
  • Impfen und Faschismus | Von Markus Fiedler
    Schon 1874 hat der Reichskanzler Bismarck eine Pocken-Impfpflicht mit knapper Mehrheit im Reichstag durchgedrückt. Damals debattierten die Abgeordneten über fünf lange Sitzungen hinweg sehr kontrovers über das Thema. (1)
    Ein Standpunkt von Markus Fiedler.
    Im Zentrum des verbalen Schlagabtauschs stand der Maßnahmenstaat auf der einen Seite. „Der Staat habe die ‚Pflicht, die Freiheit des Einzelnen soweit einzuschränken, als es das wohl erkannte Interesse der Gesamtheit erfordere‘“. Damit wurde die Einführung einer Impfpflicht gefordert.
    Außerdem wurden in der Argumentation die Menschenrechte des Einzelnen hinter die angenommenen Rechte der Mehrheit zurückgestellt. Das ist ein Wesensmerkmal des Faschismus.


    Auf der anderen Seite standen die Menschenrechte und insbesondere das „Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Leib“.(1)

    Der Historiker Prof. Dr. Malte Thießen spricht davon, dass mit der Impfpflicht der „interventionistische Staat“ und seine Aufgabe der „Daseinsvorsorge“ konzipiert wurden.(2)
    Zur Geschichte des Impfens gibt es mehrere bemerkenswerte Veröffentlichungen aus seiner Feder.
    Wir besprechen hier eine schon ältere Schrift aus 2013. Es handelt sich um den Aufsatz: „Vom immunisierten Volkskörper zum‚ präventiven Selbst‘. Impfen als Biopolitik und soziale Praxis vom Kaiserreich zur Bundesrepublik“, erschienen in den Vierteljahresheften für Zeitgeschichte aus dem De Gruyter-Verlag. (3)
    Darin finden wir folgenden Satz: „[Die Impfprogramme] schufen […] die Vorstellung von der Notwendigkeit einer Optimierung der Gesellschaft – und begründeten einen staatlichen Erziehungsanspruch gegenüber dem Einzelnen.“ Und weiter: „Zeitgenössisch formuliert gaben sie dem modernen Staat ein Instrument zur Erfassung, Planung und „Veredelung“ des „Volkskörpers“ an die Hand.“
    Eugenik und Transhumanismus
    Das klingt sehr stark nach Eugenik. Prof. Thießen bezieht sich hier auf die Zeit des Kaiserreichs vor 1900. Auch in dieser Zeit war die Eugenik schon en vogue und trat gerade ihren Siegeszug in der Wissenschaftsgemeinschaft an.
    Charles Robert Darwin hatte im Jahr 1859 das Buch „On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or The Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life“ („Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl oder die Erhaltung begünstigter Rassen im Kampf ums Leben“) veröffentlicht.
    Darin finden sich Formulierungen wie „survival of the fittest“. Diese Ausdrucksweise ist im englischen Sprachraum zweideutig.(3b) Es kann heißen, dass der stärkste überlebt, oder aber dass der am besten an die Umgebung angepasste überlebt. Übersetzungslexika bieten weitere Varianten an wie „Überleben des Geeignetsten, Überleben des Tauglichsten, Überleben des Tüchtigsten“.(3b)


    In der Biologie wird heute „das Überleben der am besten an die Umweltangepassten“ genutzt.

    Im 19. Jahrhundert waren Darwins Formulierungen Grundlage für den Sozialdarwinismus, dessen Vertreter die „natürliche Auslese“ auch innerhalb der menschlichen Spezies umgesetzt sehen wollten. Hier galt das „Überleben des Stärksten“. In der Folge wurden kulturelle Zugehörigkeiten und Ethnien oder minimale Unterschiede im Erscheinungsbild wie die Hautfarbe eines Menschen wissenschaftlich vollkommen unhaltbar als Rassen definiert. Dabei ist die letzte echte „Rasse“ oder Unterart vom Homo sapiens vor ca. 30.000 Jahren ausgestorben. Das war der Neandertaler oder fachlich korrekt, der „Homo sapiens neanderthalensis“.(3c)
    Sozialdarwinisten sprachen der ideologisch erschaffenen eigenen „Rasse“ eine Überlegenheit zu und wertete andere „Rassen“ als minderwertig. Mir ist kein Eugeniker bekannt, der seine eigene Rasse als minderwertig einstufte. Statt dessen überlegten Eugeniker sich, wie sie eine reine Herrenrasse durch künstliche Auslese züchten konnten. Der grausame Höhepunkt einer gehaltvollen und konsequenten Dur...
    16 min
  • Niemand hat die Absicht, das „Kriegsrecht” zu verhängen | Von Willy Wimmer
    Ein Kommentar von Willy Wimmer.
    Papier ist geduldig. Dieser eherne Satz bleibt im Halse stecken, wenn man die Medien des Wochenendes auf sich wirken lässt.
    Es fing mit Meldungen darüber an, dass öffentliche Veranstaltungen des „Weltwirtschaftsforums“ in Davos nicht mehr stattfinden könnten, weil man entsprechende Morddrohungen erhalten habe. Dazu muss man wissen, dass gerade dieses Forum in einer Weise durch die halbe oder ganze Armee der Schweiz und andere Mächte derart geschützt ist, dass man nur staunen kann. Unter diesen Umständen kann man sich die Dimension einer Bedrohung mit der Auswirkung auf Ausschluss der Öffentlichkeit zunächst einmal nicht vorstellen. Es sei denn, es handelt sich um eine Bedrohung im nuklearen Bereich. Warum also diese Bedrohungs-Fanfaren.
    In der „Süddeutschen Zeitung“ vom 29. November 2021 wird über Proteste in Sachsen, rund um das Erzgebirge berichtet. Komisch ist dabei nur, dass die protestierenden Bürgerinnen und Bürger in einer Weise deutlich machen, wes Geistes Kind sie eigentlich sind, die sich dem geneigten Leser komplett verschießt. Es ist schon auffallend, wie eindeutig die Katalogisierung von protestierenden Menschen vollzogen wird. Man steht in den Medien dem in nichts nach, was seitens der Verfassungsschutzbehörden in generalisierender Weise seit Monaten unter das Volk posaunt wird. Vom bayerischen Ministerpräsidenten will man dabei nicht schweigen, der es bei „Anne Will“ schon einmal schaffte, die Bevölkerung des Voralpenlandes in die dumpf-backene Ecke von zumindest Reichsbürgern zu packen, weil diese eigene Vorstellungen bei dem lichtvollen Handeln von Herrn Dr. Söder in Sachen Pandemie haben.
    Den Vogel hat allerdings im Hause Spiegel-Online eine Wissenschaftlerin am 28. November 2021 abgeschossen. Danach liegt zumindest der Verdacht nahe, dass der Großteil der Bürgerinnen und Bürger, die es wagen, von ihrem verbrieften Recht auf öffentliche Meinungsbekundung Gebrauch zu machen, nicht die Pandemie und ihre Folgen sondern den Umsturz und die Beseitigung der staatlichen Ordnung im Sinn haben würden. Beispiele dieser Art finden sich zuhauf und die Staatsspitze wird nicht müde, zu spalten, wo man nur spalten kann, um dieses öffentliche Bild zu verstärken. Auch im Nachbarland Österreich tut man sich vor mit scharfmacherischen Attitüden. Da wir es bei der Pandemie mit einer Herausforderung einzigartiger Dimension zu tun haben, müsste das gesamte staatliche Handeln dem Rechnung tragen.
    Weit gefehlt, wie die aufplatzenden Schwachstellen und Defizite erschreckend verdeutlichen. Niemand hätte etwas dagegen, wenn der Staat nicht dieses langandauernde Jammerbild abgeben würde. Stattdessen bekämpft man jetzt in der gewohnten Weise eine Pandemie dadurch, dass man den Umsturz an die Wand malt. Thüringen ist bekanntlich das Musterbeispiel dafür, leitenden Beamten Rollen in der öffentlichen Meinungsdebatte übernehmen zu lassen, die ihnen im deutschen Staatsverständnis nicht zustehen. Da müssen schon die Politiker selbst ran und das nach Kräften.
    Da man in Deutschland in Sachen Pandemie erkennbar vieles, das eigentlich zum Staatshandeln zählt, unterlässt und jetzt die Gefahren für die staatliche Ordnung hervorhebt, muss eine Frage gestellt werden. Geht es um den gesundheitlichen Schutz der Menschen in Deutschland oder um das, was man gewöhnlich als „hidden agenda“ bezeichnet? Dann wäre nach dem öffentlich erzeugten Meinungsbild die baldige Verhängung des „Kriegsrechts“ geradezu angesagt. Das wird in der ersten Personalentscheidung eines „Commanders in spe“ und künftigen Bundeskanzlers Olaf Scholz geradezu überdeutlich. Bei der Pandemie handelt es sich um ein Riesen-Problem für die Gesundheit und das Überleben von Bürgerinnen und Bürgern. Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass es nicht um den Einsatz der Bundeswehr im Innern geht, unbeschadet der Qualifikation des auserkorenen Generals auf seinem Fachgebiet. Helmut Schmitd war selbst der „Commander“ und ihm ...
    7 min
  • Die Kriegspropaganda nimmt Fahrt auf | Von Wolfgang Effenberger
    Plant Putin einen Krieg?

    Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger.
    Am 24. November 2021 überschrieb Patrick Diekmann, Redakteur für Außenpolitik bei t-online, seinen Artikel „Plant Putin einen Krieg? Die Nerven liegen blank“(1), um dann zu vermelden: Der Westen ist in Alarmbereitschaft. Als Grund wird der seit Mitte November 2021 an mehreren Fronten verschärfte Konflikt mit Russland genannt. Die US-Geheimdienste beschuldigen Präsident Putin, einen Krieg vorzubereiten: „An der russisch-ukrainischen Grenze versammelt der Kreml knapp hunderttausend Soldaten und Panzer, im Weltraum schießt Moskau mit einer Rakete einen eigenen Satelliten ab. Russische Bomber, die mit atomaren Sprengköpfen bewaffnet werden können, fliegen nach Belarus oder werden von Nato-Kampfflugzeugen über der Nordsee abgefangen. Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko erpresst die Europäische Union mit Flüchtlingen, mit Rückendeckung von Russlands Präsident Putin.“(2)
    Diese vom Westen so wahrgenommene Eskalation soll sich vor allem auf Satellitenbilder und die Berichte des ukrainischen Verteidigungsministeriums stützen. Das klingt ja sehr vertrauenswürdig! Hier sei nur exemplarisch an zwei Vorgänge erinnert: Mitte September 1990 – wenige Wochen nach Saddam Husseins Einmarsch in Kuwait – beriefen sich hohe US-Militärs auf streng geheime Satellitenbilder, die angeblich bewiesen, dass bis zu 250.000 irakische Truppen und 1.500 Panzer an der Grenze zu Saudi-Arabien standen und den wichtigsten Öllieferanten der USA bedrohten. Doch die St. Petersburg Times in Florida konnte zwei kommerzielle sowjetische Satellitenbilder publizieren, die zur gleichen Zeit aufgenommen worden waren und keine irakischen Truppen in der Nähe der saudischen Grenze zeigten: nur leere Wüste.(3)
    Am 11. März 2021 setzte der ukrainischen Präsident Wolodymyr Selensky den Beschluss "Über die Strategie der Entbesetzung und Wiedereingliederung des vorübergehend besetzten Gebiets der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol"(4) in Kraft. Hier fällt vor allem die kreative Wortschöpfung „Entbesetzung“ auf. Mit seinem Dekret befindet sich Selensky im Einklang mit der am 4. Dezember 2014 im US-Kongress verabschiedeten Resolution H. Res. 758, die „das Vorgehen der russischen Föderation unter Präsident Wladimir Putin als eine Politik der Aggression gegen Nachbarstaaten mit dem Ziel der politischen und wirtschaftlichen Dominanz scharf verurteilt.“(5) Dieser Vorbemerkung folgt ein umfangreiches Sündenregister Russlands. Gebetsmühlenartig wird die Russische Föderation u.a. beschuldigt, in die Ukraine einmarschiert zu sein und deren Souveränität verletzt zu haben, Computerattacken in den USA durchzuführen, 2008 in Georgien einmarschiert zu sein, an Syrien Waffen verkauft zu haben, etc.
    Am Ende der langen Reihe meist unbewiesener oder zumindest fraglicher Vorwürfe folgen 22 Forderungen, die den Kongress und den Präsidenten zu Handlungen zwingen sollen. So soll der Präsident unter anderem auf die US-Verbündeten und Partner in Europa und die anderen Staaten der Welt hinwirken, gezielte Sanktionen gegen die Russische Föderation und ihre Führung zu verhängen, sowie den Abzug der russischen Truppen samt ihrer Ausrüstung von ukrainischem Territorium durchzusetzen, sowie in Abstimmung mit dem Kongress den Zustand und die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte und der Streitkräfte der anderen NATO-Staaten zu überprüfen sowie die aus der Beistandsklausel (Art. 5) erwachsene Verpflichtung zur kollektiven Verteidigung ernst zu nehmen und dafür Sorge zu tragen, dass eventuelle Mängel abgestellt werden.
    Noch am Tag der Verabschiedung der Resolution bezeichnete sie das Kongress-Urgestein Ron Paul auf seiner Homepage in dem Artikel "Reckless Congress 'Declares War' on Russia" als „eines der übelsten Gesetze.“(6) Und der kanadische Ökonom Michel Chossudovsky sorgte sich um die weltweite Sicherheit. Für ihn hatte das Abgeordnetenhaus dem amerikanischen Präs...
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