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  • Gar nichts im grünen Bereich | Von Roberto de Lapuente
    Ob die Regierungsbeteiligung der Grünen nun wirklich der große Wurf der Demokratie ist, darf freundlich bezweifelt werden. Was man so aus dem Dunstkreis der Grünen vernimmt, klingt befremdlich bis größenwahnsinnig. Die Selbstgerechten, die jetzt das Land regieren, sind keine Demokraten.
    Ein Kommentar von Roberto de Lapuente.
    Hach, die Grünen sind ja auch nicht mehr das, was sie mal waren: Solche Sprüche hört man oft. Und eigentlich ist diese Einschätzung immer falsch. Was waren die Grünen denn? Waren sie je eine Alternative? Bärtige Männer und Frauen im Strickpullover, die gegen Krieg und Atomkraft waren? Diese progressive Ära dauerte keine zehn Jahre, war quasi die parteiliche Gründerzeit. In der fand sich die Partei, es gab allerlei Strömungen, sogar einige, die wir eher ins konservative Milieu einordnen würden. Die Leute um Gruhl zum Beispiel. Baden Württembergs Kretschmann war ja auch nie Radikalökologe. Bei ihm galt: Kommunismus oder Katholizismus – Hauptsache autoritär. Nein, die Grünen waren nur durch Zufall, nur durch die Orientierungslosigkeit in ihren ersten Parteijahren eine eher linke und liberale Partei. Dass die Bürgerskinder das so durchziehen würden, das war schwer vorstellbar.
    Von der Legende der linken Partei zehren die Grünen noch heute. Und Nostalgiker blicken schmachtend zurück, an jene Jahre, in denen man von Schmuddelkindern sprach, als man die Grünen meinte. Aber so ist das eben, wenn Parteien sich neu aufstellen, sie suchen sich selbst. Man betrachte nur was aus der Anti-Euro-Partei geworden ist – oder aus der Anti-Hartz-IV-Partei: Letztere erkennt man eigentlich kaum noch – egal, um die Linken geht es mir heute gar nicht. Dass da heute bei den Grünen sonderbare Kreaturen ihr Unwesen treiben: Darüber kann man sich nur wundern, wenn man die Parteilegende verinnerlicht hat. Natürlich sind Spießer am Werk. Die gab es dort von Anfang an. Es dauerte nur, bis sie sich durchsetzen konnten. Von da an war die Partei so eine Art Feelgood-FDP oder Kuschel-CDU.
    Demokratie: Wir haben gar nicht das Personal dazu
    Aber nicht mal das trifft mehr zu. Die Grünen machen heute einem nicht mehr viel vor, sie lassen immer wieder recht gut erkennen, aus welchem gutsituierten Milieu sie kommen und was für eine verkorkste Beziehung sie zur Demokratie und zum ordinären Bürger haben, der nicht immer so spurt, wie es das grüne Sendungsbewusstsein gerne hätte. Nehmen wir nur diese Grüne namens Sandra Detzer, ihres Zeichens neues Mitglied im Deutschen Bundestag. Für die Welt schrieb sie einen kleinen Aufsatz. Schon die Überschrift macht kenntlich, wie Demokratie für Menschen aus dieser Partei zu funktionieren scheint:


    Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln."

    Man tausche mal "wir Grünen" gegen den Namen dieser einen Partei aus, die vor 1933 erfolgreich plante, auf legalen Wege an die Macht zu kommen – und das lasse man mal auf sich wirken. Nein, das ist kein Vergleich – diesmal nicht. Worauf ich hinaus will: So ein Satz hätte auch in Zeiten niedergeschrieben werden können, in der die Demokratie an ihr Ende geriet. Offiziell und im Geschichtsunterricht genau so gelehrt – wenn aber einer wie ich das für die heutige Zeit behauptet, heißt es, er würde übertreiben und eigentlich sei alles ja nicht so dramatisch. Denn wäre das keine Demokratie mehr, dürfte ich das hier nicht mal thematisieren. Richtig wäre aber anzuerkennen, dass diktatorische Strukturen heute anders errichtet werden als damals.
    Wie soll das mit der Demokratie überhaupt noch mal was werden? Mehr und mehr hat man den Eindruck, dass wir gar nicht das Personal dazu haben. Weder in der Politik noch im normalen Alltagsleben. Jetzt wo es darauf ankäme, demokratische Standards einzuhalten, gerade jetzt in so einer Situation, wo sich Exekutivkräfte im Sinne der Notlage berufen fühlen, die Kontrolle über ihr Vorgehen abzuschütteln,
    9 min
  • Ist Gewalt die Rettung des Grundgesetzes? | Von Jochen Mitschka
    Was passiert nun, nachdem das Verfassungsgericht sich als Teil des Parteienkonsenses bewies?

    Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
    Mit dem offensichtlichen Beschluss, die Impfpflicht wegen Corona einzuführen, was vor einem Jahr noch als "Verschwörungstheorie" galt, haben die Herrschenden in diesem Land eine rote Linie überschritten, die nun die Frage aufwirft, ob nur noch Gewalt und Widerstand wie in Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes vorgesehen, den Geist und Text des Grundgesetzes in seiner ursprünglich beabsichtigten Wirkung retten kann. Ich will dieser Frage nachgehen.
    Das Grundgesetz kennt eine Vorschrift, die man in nur wenigen anderen Verfassungen findet: Das Recht auf Widerstand, wenn der Staat das Grundgesetz sinnentleert hat, wenn der Staat den Geist und die ursprünglich beabsichtigten Wirkungen des Gesetzes nicht mehr beachtet.
    Wer aufmerksam war, konnte schon 2010 ahnen, dass die Demokratie nur noch Fassade war, als Angela Merkel vom Primat der Politik sprach (1) und damit sinngemäß meinte, dass die politischen Parteien die Politik bestimmen und Medien die Aufgabe haben, die Menschen davon zu überzeugen. Und als dann die Rede davon war, dass die parlamentarische Mitbestimmung [Anmerkung: Also nicht die des Wählers] "so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist", (2) hätte jeder aus seinem Traum eines demokratischen Deutschlands aufwachen müssen.
    Nun hat das Bundesverfassungsgericht, das die letzte Bastion zur Verteidigung des Geistes des Grundgesetztes darstellen sollte, durch seine Ablehnung praktisch aller Bedenken gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung und indem es einer möglichen Impfpflicht (natürlich erst nach den Wahlen) den Weg frei machte, bewiesen, dass das Gericht lediglich ein Teil des Parteienkonsens ist. Es hat bewiesen, dass in Deutschland keine Gewaltenteilung mehr existiert. Auch das war zu erwarten gewesen, da alle Richter des Verfassungsgerichts durch Parteien an die Macht gebracht worden waren, zuletzt wurden sogar Politiker aus den eigenen Reihen ernannt.
    Mit dem gerade erfolgten Urteil aus Karlsruhe kann der stille Putsch der politischen Kaste als abgeschlossen angesehen werden. Alles fing mit den Notstandsgesetzen 1968 an. Denn warum benötigt eine Regierung Notstandsgesetze, wenn ein wirklicher Notstand entsteht und außergewöhnliche Maßnahmen verlangt? So wie Helmut Schmidt seine Kompetenzen bei der Flutkatastrophe in Norddeutschland überschritt, aber nie dafür zur Rechenschaft gezogen wurde, da die Not vorhanden und seine Maßnahmen rettend waren. Aber die ersten Notstandsgesetze waren noch harmlos und nur der Anfang. Die gesamte Geschichte der Erosion des Grundgesetzes zu beschreiben, würde den Rahmen hier sprengen.
    Rechtliche Beurteilung
    Art. 20 Abs. 4 GG erlaubt es jedem Deutschen, gegen Bedrohungen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vorzugehen und die Verfassung auch gewaltsam zu verteidigen. Und es ist daher kein Wunder, dass sich die Politiker vehement dagegen wehren, dass dieser Artikel zu den Artikeln 1-19 vor den Bundestag gestellt wird (5). Allerdings ist dies ausdrücklich nur als letztes Mittel vorgesehen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Die Grundrechte-Kanzlei Abamatus hält auf ihrer Internetseite fest:
    "Das sogenannte Widerstandsrecht findet sich in Artikel 20 Abs. 4 GG:"


    'Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.'

    Diese Ordnung ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung, die in den vorherigen drei Absätzen (Art. 20 Abs. 1 bis 3 GG) umschrieben ist:

    '(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung,
    23 min
  • Genetisch vernetzt | Von Jens Bernert
    Bereits 2020 wurde das Internet der Körper auf Gen-Ebene vorgestellt — heute koordiniert die WHO die DNA-Manipulation aller Menschen.
    Ein Kommentar von Jens Bernert.


    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

    Der menschliche Körper soll der neue Router werden. So das Vorhaben des Weltwirtschaftsforums und der Digital- und Gesundheitsindustrie, die mit ihrer „Internet der Körper“-Initiative genau diese Entwicklung vorantreibt. Es genügt den Datenkraken nicht mehr, dass die Menschen nur in einer Mensch-Maschinen-Interaktion Big Data füttern. Die Krake möchte mit ihren Tentakeln unter unsere Haut und die Daten unseres Körpers, unsere Gene abgreifen.
    Die naturwissenschaftliche Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte im Juni 2020 einen Beitrag, der den elektronischen Anschluss auf Gen-Ebene an das „Internet der Körper“ (IOB) beinhaltet. Das IOB wird vom Weltwirtschaftsforum – zusammen mit dem Great Reset – und der Gesundheitsindustrie forciert und ist verzahnt mit ID2020, GAVI sowie mit der von der WHO im Juli 2021 vorgestellten Manipulation aller Menschen auf Erbgut-Ebene zu „Gesundheitszwecken“ und „Pandemiebekämpfung".

    Im Begleittext zu dem wissenschaftlichen Beitrag mit dem Titel „Internet der Körper (IoB) — Verwendung von CRISPR zur elektrischen Verbindung mit dem Genom und zur Kontrolle desselben“ — hier auf Deutsch — unter nature.com heißt es (1):
    „Genau wie das Internet der Dinge (IoT) bezieht sich IoB auf den Zugang und die Kontrolle des menschlichen Körpers über das Internet. Hier wird detailliert beschrieben, wie CRISPR verwendet werden kann, um eine elektrische Verbindung mit dem Genom herzustellen und die Kontrolle über transkriptionelle Informationsnetzwerke in E. coli und Salmonella zu demonstrieren. (...)
    Längerfristig ist zu erwarten, dass — ähnlich wie DNA-basierte Impfstoffe zur Bekämpfung von Covid-19 in den menschlichen Körper eingeschleust werden — elektrogenetische Promotorschaltungen in menschliche Zellen eingebracht werden, um eine neue Modalität der bioelektronischen Signalübertragung zu eröffnen.“
    Dass in dem Nature-Artikel nicht von mRNA-„Impfungen“ wie den aktuellen Produkten von Biontech und Co. die Rede ist, sondern von DNA-basierten „Impfstoffen“, wird möglicherweise diejenigen verwundern, die nicht damit vertraut sind, dass die WHO im Juli 2021 die jahrelang vorbereitete Vor-Kampagne zur weltweiten Erbgut-Manipulation des Menschen startete. Auf ihrer Website titelt die WHO, die Medienberichten zufolge am Tropf der Gates-Foundation hängt (2, 3):
    „WHO gibt neue Empfehlungen zum Human Genome Editing zur Förderung der öffentlichen Gesundheit heraus.“
    Weiter heißt es dort zur — bei Pflanzen und Tieren verpönten — Genmanipulation, die offenbar jeweils weltweit gleichzeitig erfolgen soll:
    „‚Die Editierung des menschlichen Erbgutes hat das Potenzial, unsere Fähigkeit zur Behandlung und Heilung von Krankheiten zu verbessern, aber die volle Wirkung wird sich nur entfalten, wenn wir es zum Wohle aller Menschen einsetzen, anstatt die gesundheitliche Ungleichheit zwischen und innerhalb von Ländern zu verstärken‘, sagte Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, WHO-Generaldirektor. (...)
    Die Empfehlungen konzentrieren sich auf Verbesserungen auf Systemebene, die zum Aufbau von Kapazitäten in allen Ländern erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Bearbeitung des menschlichen Genoms sicher, effektiv und ethisch einwandfrei verwendet wird.“

    8 min
  • Zu Risiken und Hauptwirkungen der “Impfstoffe” | Von Markus Fiedler
    … fragen Sie Pathologen oder lesen Sie die Zusammenfassung hier auf apolut.net.
    Ein Standpunkt von Markus Fiedler,
    Diplombiologe und Redakteur der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.
    Ein Zusammenschluss der Pathologen Prof. Dr. Walter Lang, Prof. Dr. Arne Burkhardt und dem Spezialisten für Qualitäts- und Risikomanagement Prof. Dr. Werner Bergholz hat am 4. Dezember 2021 in Berlin in einer Konferenz die Ergebnisse ihrer Untersuchungen von 15 Todesfällen im Zusammenhang mit Corona-Genmanipulations-"Impfungen" (1) bekanntgegeben (2). Die Ergebnisse bestürzen Fachleute und Laien.
    Der Co-Herausgeber dieser Wochenzeitung, Professor Giorgio Agamben, konstatierte zuletzt im redaktionellen Kontakt: "Man sollte es einen Staatsstreich nennen" und "die wahren Opferzahlen liegen viel höher" – "der Great Reset braucht seine Toten".
    Folgendes arbeiten Fachmediziner derzeit heraus. Professor Lang referiert ausführlich die Wirkung der Spike-Proteine auf die Zellen des Körpers, gefolgt von Prof. Bergholz, der die Statistiken zur Coronakrise sehr kritisch beleuchtet. Besonders eindrücklich schildert der Pathologe Prof. Burkhardt die Veränderungen der Herz- und Lungengewebe nach einer sogenannten "Corona-Impfung". (3) Er zeigt dazu zahlreiche mikroskopische Aufnahmen von Gewebeschnitten der Verstorbenen. Die Pressekonferenz ist auf pathologie-konferenz.de als Video in voller Länge anzuschauen.

    Während im Lungengewebe eines gesunden Menschen (siehe Abb.1a) kaum oder keine Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) vorkommen, sieht das in einer durch die mRNA- bzw. Vektor-Genpräparate geschädigten Lunge ganz anders aus. Hier ist eine deutliche Häufung der Lymphozyten zu erkennen. Das Lungengewebe ist entzündet und die Art der Häufung der Lyphozyten in Form sogenannter Follikel an den Blutgefäßen deutet auf einen inneren Einfluss, also ein aus dem Organismus selbst kommendes Toxin hin (Abb.1b).
    Ähnliche Gewebeschnitte vom Herzmuskel verschiedener Patienten stellt Prof. Burkhardt ebenfalls vor. Auch hier die für den Laien sofort erkennbare Häufung von weißen Blutkörperchen, die zahlreich zwischen den Muskelzellen patrouillieren. Zusätzlich ist das Gewebe durch Flüssigkeitseinlagerung stark angeschwollen mit großen Zwischenräumen zwischen den einzelnen Muskelzellen. Eine klar erkennbare Entzündung des Herzmuskels und umgebender Zellgewebe, was fatale Folgen hat. Einmal abgestorbenes Muskelgewebe wächst nicht mehr nach, was bei Gen-"Impfungs"-Opfern zu einer chronischen Schwächung des Herzens führt.
    Insgesamt konnten von 15 Todesfällen bei 5 Leichen der Tod als eine direkte Folge der Impfungen als sehr wahrscheinlich festgestellt werden, bei 7 Leichen ein wahrscheinlicher Zusammenhang und bei 2 Leichen ein möglicher Zusammenhang.
    Sogenannte "Impfungen" versagen auf ganzer Linie
    Die als Impfungen getarnten Genspritzen sollten laut Aussage der Hersteller eine Erfolgsquote zwischen 70 und 95% haben. Wie zuletzt durch »Whistleblowing« bekannt wurde, hat das Unternehmen BioNtech-Pfizer bei seinen Zulassungsstudien massiv Daten manipuliert. Dass das reine Propaganda war, erkennt aber auch schon der aufmerksame Leser, der keine medizinische Fachzeitschrift sondern einfach Artikel aus seiner Tageszeitung aufmerksam liest. Euphemistisch wird das Versagen der Impfstoffe dort als "Impfdurchbruch" bezeichnet und auch zahlreiche Tote werden erwähnt.
    "Plötzlich und unerwartet" wird im Herbst 2021 auffällig häufig unter die Todesanzeigen geschrieben. Dabei ist das Geschehen alles andere als unerwartet. Das wurde genau so von Dr. Wodarg und Prof. Sucharit Bhakdi schon im Frühjahr 2021 vorhergesagt. Das Immunsystem der Patienten versagt aufgrund der Impfungen. Studien sprechen von einer Umprogrammierung des Immunsystems, welches danach anfällig für alle Arten von Erregern wird. (4)
    Es gibt schon nach wenigen Tagen keinerlei relevante Wirkung der sogenannten "Impfungen" mehr gege...
    11 min
  • Lassen wir es intensiver rocken, jetzt! | Von Rüdiger Lenz
    Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.
    Nachfolgend ein Kommentar, in dem ich vieles auslasse und meine Worte gut abwägen musste. Was ich nicht beschrieben habe, ist dem Gegner geschuldet, denn dieser liest mit.
    Wieso machen so gut wie alle Menschen an den Schalthebeln der Macht mit bei dem größten Massenmord an der Menschheit? Wieso machen die alle mit? Die Justiz ist weltweit im Eimer und der Rechtsstaat hat sich der Exekutive vollends gebeugt. Tausende in höchsten Posten wie der Weltärztepräsident Montgomery, weltweit dürften es Hunderttausende seiner Sorte sein, machen mit. Wie können die das mitmachen? Habt ihr euch das schon einmal gefragt? Wie kann es sein, dass all diejenigen, die noch vor gut zwei Jahren, die Welt wie sie war, schützten und bei jedem Wehwehchen die Menschlichkeit hochhielten, die sie jetzt vehement mit Füßen treten? Wie kann es sein, dass all diese Menschen beim größten kommenden Massenmord in der Geschichte der Menschheit mitmachen?
    Der Pflichtsuizid kommt
    Ich meine, dass diese Leute ganz genau wissen, was dieser weltweite Reset ist und was er bedeutet. Ich meine ferner, dass sie deswegen wissentlich mitmachen, weil ihnen keine Impfung droht mit der Brühe, mit der die Weltbevölkerung verringert werden soll. Das erscheint mir als einziger Grund dafür, dass diese vielen Menschen dabei mitmachen. Ihnen wurde vermutlich versprochen, dass sie das alles überleben werden. Es kann gar nicht anders sein, wenn man fast tagtäglich mitbekommt, wie diese vielen Leute die Trommel der Impfung rühren und kräftig anheizen. Sie wissen allesamt, dass die Impfung gar keine Impfung ist, sondern ein genetisches Experiment, dass das Immunsystem der damit infizierten sukzessive, von Spritze zu Spritze zerstört und auf Autoimmunreaktionen umgepolt wird. Daher wurde wahrscheinlich bei der ersten Impfung auch viel Placebo verspritzt, damit bei der Masse der über sieben Milliarden Menschen, die durchgeimpft werden sollen, nicht zu viele am Anfang schon dahinsiechen. Der Betrug wäre vielleicht viel zu früh aufgefallen. Die vielfältigen giftigen Substanzen in den Spritzen dürfen ja nicht zu sehr auffallen, denn eine reguläre Impfung wird nur ein Mal verimpft und wirkt dann Jahre, manche auch für immer. Und dann gibt es noch Dr. Stefan Lanka, der gute und nachvollziehbare Gründe anführt, warum es gar keine Viren geben kann; was nicht gleichbedeutend ist damit, dass es keine Krankheiten gibt. Der Betrug, dem die Menschheit derzeit ausgesetzt wird und sich demnächst auch noch dazu verpflichten muss, diesem Irrsinn Sinn zu verleihen, kommt für mich einer Leugnung meiner Person mir gegenüber vor. Können Sie sich selbst verleugnen? Darf man Menschen dazu zwingen, sich selbst zu verleugnen? Immerhin will uns dieser neue wortbrechende Bundeskanzler dazu zwingen, ähh verpflichten, uns zu suizidieren, und wenn es noch schlimmer kommt, uns zu Nebenwirkungen zu zwingen, die ein sofortiges Ende dessen erzwingen, was wir unser ganz normales Leben nennen.
    Diesen Kommentar schreibe ich für die Bewegung, die Aktivisten und Aktivistinnen, ich setze einfach voraus, dass ihr alles wisst. Ihr wisst, dass sie damit eine Depopulation der Weltbevölkerung anstreben. Was also müssen wir noch mehr wissen? Mit der neuen Bundesregierung ist der Fall glasklar. Noch nie hat ein Regierungschef vor seinem Amtsantritt schon gelogen. Mit Olaf Scholz ist dies geschehen. Jetzt kommt die Impfpflicht doch. Es kümmert diese Erfüllungsgehilfen nicht mehr, ob sie lügen und wir das wissen. Sie fokussieren sich auf die tumbe Masse, die Verspritzten. Die jubeln ihnen zu und halten in der Mehrheit einen Karl Lauterbach für den richtigen Mann der Stunde. Diese Masse ist anscheinend zu blöd zu bemerken, dass sie selbst es war mit ihrem zustimmenden Verhalten, der Corona-Show und dem Corona-Clown Karl Lauterbach in seiner Deutschland-Tour jauchzend zuzujubeln, bis er dadurch ihr neuer Corona-Heiland wurde. Ich bezweifle,
    12 min
  • Morgenlichtglitzern auf bewegtem Gewässer | Von Bernd Lukoschnik
    Ein Standpunkt von Bernd Lukoschnik.
    Ich habe Chemie studiert, insbesondere Physikalische Chemie, und mich in diesem Fachbereich mit der Theorie der chemischen Bindung beschäftigt. Also mit der Frage: Was bindet Atome zu einem Molekül zusammen?
    Meine frustrierende Erkenntnis: Man hat das bis heute nicht verstanden. Ja, man kann es berechnen, Prognosen stellen, sehr erfolgreich sogar. Aber verstanden, was da passiert, hat man nicht. Hier stehen unterschiedlichste Erklärungstheorien einander gegenüber. Oft widersprechen sie einander. Aber um irgendwann vielleicht zu einem Ergebnis zu kommen, müssen sie miteinander streiten, gleichberechtigt. So funktioniert Wissenschaft: Wir sind eigentlich nie bei einer eindeutigen Erkenntnis angekommen. Wissenschaft ist immer auf dem Weg, ist vielleicht nichts als der Weg. Das macht Wissenschaft zur Wissenschaft.
    Heute
    Daran gemessen, sind wir in vorwissenschaftlichen Zeiten angekommen, in der Voraufklärung, ja noch nicht mal in der mittelalterlichen Scholastik, denn die beruhte auf Gesprächen und Diskursen von Gelehrten. Heute ist es undenkbar, dass in einem wissenschaftlichen Beratergremium etwa ein Drosten, Wieler oder Streeck mit einem Wodarg oder Bhakdi oder Stefan Lanka zusammensitzen und dass alle möglichen Deutungen des Virus und der Pandemie ausdiskutiert werden. In der Scholastik war es noch üblich, dass der Gelehrte A, bevor er seine Position darlegen durfte, zuvor die seines Gegners B angemessen und engagiert rekapitulieren musste. Und A musste sich mit Bs Verständnis einverstanden erklären. Dann erst durfte B mit seiner Darlegung beginnen.
    Ende letzten Jahres traten etwa zwanzig renommierte Wissenschaftler auf und taten das, was das wissenschaftliche Prozedere vorschreibt: Sie analysierten das sogenannte Corman-Papier, die Studie der Arbeitsgruppe um Professor Drosten, die dem PCR-Test zugrunde liegt. Das Ergebnis dieser Begutachtung; Die Studie war zu schnell erstellt, Es liegen darin schwere handwerkliche Fehler vor. Und die Wissenschaftler forderten Drosten auf, das Papier zurückzuziehen, was zugleich bedeutet hätte, den PCR-Test vom Markt zu nehmen.
    In voraufklärerischer Manier wurden Einwände im besten Fall totgeschwiegen, Drosten selbst reagierte kaum, und wenn, dann aggressiv-abweisend. Die Medien berichteten meines Wissens nicht davon.
    So wurschteln wir uns also weiter durch die sogenannte vierte Welle – manche sehen bereits eine fünfte! –, und das auf der Grundlage eines Tests, der von vielen wichtigen Forschern mit guten Argumenten angezweifelt worden ist.
    Andersrum
    Natürlich kann ich nicht die Aufgabe dieser Forscher erledigen. Aber ich kann das, was Wissenschaft ausmacht, doch ein wenig weitertreiben und das wissenschaftlich notwendige Spiel unterschiedlicher Theorien ein wenig weiterspielen.
    Der PCR-Test beruht auf der Theorie, dass wir ein Virus haben, dessen Vorliegen von ihm erkannt werden kann. Und dieses Virus sei gefährlich und erzeuge in unserem Körper eine Krankheit. So steigen zurzeit die Fälle positiver Testungen und damit die Inzidenzwerte. Also nehmen wir an, die Erkrankungen nähmen zu, weil das Virus verstärkt zunimmt, nach dem Motto: Am Anfang ist das Virus, daraus entsteht eine Infektion, eine Erkrankung. Woraus folgt: Wir müssen das Virus ausrotten, dann fällt auch diese Krankheit weg.
    Gehen wir doch einmal in gut wissenschaftlicher Weise mit der umgekehrten Theorie vor. Das klingt zwar absurd, ist aber, wie gesagt, die Essenz wissenschaftlichen Herangehens.
    Wir gehen also von dem Motto aus: Am Anfang war die Entzündung, dann entsteht das „Virus“, das der Test testet.
    Nehmen wir an: Der Organismus erkrankt zunächst, aus welchen Gründen auch immer. Er mag geschwächt sein, sein Immunsystem auch. Wir erhitzen uns zu Hause, gehen hinaus in die Kälte, frieren – und schon haben wir Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber, Geschmacksverlust,
    11 min
  • Schafft Frieden in Europa | Von Willy Wimmer
    Ein Kommentar von Willy Wimmer.
    Die Menschen in Europa - und nicht nur in Europa - wissen nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht. Wohin sie auch blicken, sehen sie dramatische Gefahren auf sie zukommen. Diese Gefahren betreffen ihre menschliche Existenz, ihr wirtschaftliches Überleben, ihre politische Fähigkeit, über ihr staatliches Dasein selbst zu bestimmen und ihre Zukunft in einer von Kriegen bestimmten Welt. Alles, was um uns herum geschieht ist eine einzige Aufforderung an diejenigen, die für die Staaten die Verantwortung tragen, die Dinge nicht auf die Spitze zu treiben. Stattdessen ist das einzige Gebot dieser Stunde, Spannungen abzubauen und ein gedeihliches Miteinander der Menschen, Völker und Staaten zu ermöglichen. Darauf setzen die Menschen in Europa, wenn sich heute, am 7. Dezember 2021 der russische Präsident Putin und der amerikanische Präsident Biden in einer Video-Konferenz Corona-gemäß begegnen, um über die Brandherde dieser Welt zu sprechen.
    Die Lage für uns alle in Europa ist brandgefährlich. Dazu zählen gewiß die Abläufe, die wir alle an jedem Tag eines jeden Jahres in den Spannungszonen auf unserem gemeinsamen Kontinent erleben. Die dramatischen Bilder aus der Zeit des ersten Kalten Krieges kehren Tag um Tag wieder. Damals war es oft nur durch Zufall und Gottes Fügung möglich, das Verglühen unseres gemeinsamen Kontinentes zu verhindern. Das, was damals die Gefahren heraufbeschwor, ist heute wieder an der Tagesordnung. Es wird aus dem Blick verloren, wie man sich als Nachbar dem Nachbarn gegenüber verhält.
    Gerade wir in Deutschland wissen um die existentielle Gefahr, die vom Verhalten bestimmter Mächte ausgeht. Es ist unsere Erfahrung seit dem Ende des ersten Kalten Krieges in Europa und dem, was sich für unser Land und dabei geschaffene Zwangsläufigkeiten zeigt. Seit 1990 beschwor jede Bildung einer deutschen Regierung nach den Wahlen zum Deutschen Bundestag die höchsten Gefahren für den Frieden hervor. Der ordinäre Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien im Frühjahr 1999 war nur möglich, weil in geschickter Weise Deutschland gegen den überwältigen Willen seiner Menschen kriegsbereit und kriegsfähig gemacht wurde. Diese Muster fanden auch später wieder ihre Anwendung, wie der Angriffskrieg gegen den Irak deutlich machte. Die Zeit einer Regierungsbildung in Deutschland ist von höchster Gefahr für den Weltfrieden, weil Deutschland gegen seinen Willen über die eigens dafür geschaffenen internationalen Strukturen zu aggressivem Verhalten anderen Staaten und Völkern gegenüber genötigt wird.
    Dieses Muster zeigt sich heute wieder in besorgniserregender Weise. Wirtschaftlich stabile Beziehungen tragen zum Frieden und zur Stabilität in Europa in hohem Maße bei. Das zeigen die Verbindungen zwischen Russland und Deutschland über mehr als einhundertfünfzig Jahre. Beide Staaten waren zuverlässige Partner und wären ein Segen für Europa und seinen Fortschritt gewesen, wenn man sie denn gelassen haben würde. Heute zeigt sich das an der Bereitschaft Russlands, die kritisch gewordene Energieversorgung in Europa und dabei nicht nur von Deutschland und Großbritannien stabil zu gestalten und dies durch die Pipeline Nord Stream 2 umzusetzen.
    Dieses inzwischen technisch umgesetzte Projekt zwischen St. Petersburg und Rügen ist Gegenstand der politischen Erpressung seitens unserer westlichen Partner, die die Souveränität Deutschlands und seine Politik der guten Nachbarschaft außer Kraft zu setzen in der Lage ist.
    Durch Entscheidungen in der NATO und unter Mitwirkung einer nur noch geschäftsführenden Bundesregierung wird ein deutscher General in dieser höchst angespannten Zeit zum Verantwortlichen für die gesamte NATO-Ostfront mit Hauptquartier in Stettin bestellt. Ziel dabei ist es, Deutschland in Zwangsläufigkeiten dann zu versetzen, wenn dies mit Stoßrichtung gegen Russland im Interesse der NATO-Führungsmacht USA ist. In die Zeit einer Übergangsregierung in Berlin fällt das komplette ...
    9 min
  • Faktencheck: Sind die mRNA-Injektionen Impfungen oder Gentherapie? | Von Paul Schreyer
    Ein Standpunkt von Paul Schreyer.
    Laut Plänen der Bundesregierung soll in Kürze eine Impfpflicht eingeführt werden. Doch um was für Stoffe geht es genau? In Politik und Medien heißt es, dass die neuartigen mRNA-Präparate – wie etwa „Comirnaty“ von Biontech – Impfstoffe seien, für die deshalb auch ähnliche Regeln und rechtliche Bestimmungen gelten würden, wie für andere bekannte und lange etablierte Impfungen. Kritiker erklären hingegen, es handle sich um „Gentherapie“, die nur deshalb als Impfung bezeichnet würde, um eine strengere gesetzliche Regulierung und hohe Zulassungshürden zu umgehen. Was stimmt?
    Impfen ist etwas Positives, es hält gesund und ist notwendig – dessen sind sich viele Menschen sicher, gerade auch in der Corona-Krise. Zwar handle es sich bei der nun angewandten mRNA-Technologie um ein neues Verfahren, doch könne man bei dessen Bewertung auf die umfassenden Erfahrungen zurückgreifen, die bei anderen Impfungen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gewonnen worden sind. Das Risiko sei überschaubar. Auch sei eine Verpflichtung zur Anwendung der mRNA-Präparate („Impfpflicht“) rechtlich gesehen durchaus im Rahmen des Erlaubten – schließlich gebe es ja auch bereits eine Impfpflicht gegen Masern.
    Einschätzungen mehrerer Fachleute wecken nun allerdings Zweifel an dieser Darstellung. So äußerte sich jüngst der Bayer-Vorstand Stefan Oelrich in einer Weise zu den mRNA-Präparaten, die grundlegende Fragen aufwirft. Oelrich ist Leiter der Medikamentensparte des Bayer-Konzerns, die im vergangenen Jahr unter seiner Verantwortung einen weltweiten Umsatz in Höhe von 17 Milliarden Euro erzielte. Zur Eröffnung des jährlich stattfindenden World Health Summit am 24. Oktober in Berlin sprach er neben dem Bundesgesundheitsminister, dem WHO-Direktor, der EU-Kommissionspräsidentin und dem UN-Generalsekretär. In seiner Begrüßungsrede räumte Oelrich ein:
    „Die mRNA-Impfungen sind ein Beispiel für Zell- und Gentherapie. Hätten wir vor zwei Jahren eine öffentliche Umfrage gemacht und gefragt, wer bereit dazu ist, eine Gen- oder Zelltherapie in Anspruch zu nehmen und sich in den Körper injizieren zu lassen, dann hätten das wahrscheinlich 95 Prozent der Menschen abgelehnt. Diese Pandemie hat vielen Menschen die Augen für Innovationen in einer Weise geöffnet, die vorher nicht möglich war.“
    Die mRNA-Injektionen sind demzufolge keine Impfung in dem Sinne, wie man den Begriff bisher verwandte. Es handelt sich laut Oelrich um Gentherapie, die bis vor kurzem noch in hohem Maße umstritten war.
    Auch andere Fachleute schätzen das so ein. Am 2. November, eine Woche nach Oelrichs Erklärung in Berlin, tagte in Washington auf Einladung von Senator Ron Johnson ein Expertengremium, um die Kampagne zur Verabreichung der mRNA-Präparate einzuschätzen. Unter den geladenen Fachleuten befand sich Peter Doshi, Professor für pharmazeutische Forschung im Gesundheitswesen an der University of Maryland sowie Redakteur beim Magazin The BMJ, auch bekannt als British Medical Journal, einem der weltweit renommiertesten medizinischen Fachjournale. Doshi erklärte auf der Tagung:
    „Ich bin einer derjenigen Akademiker, die die Ansicht vertreten, dass diese mRNA-Produkte, die jeder ‚Impfstoffe‘ nennt, sich qualitativ von Standardimpfstoffen unterscheiden. Ich fand es erstaunlich zu erfahren, dass das Merriam-Webster Wörterbuch die Definition von 'Impfstoff' Anfang dieses Jahres geändert hat. mRNA-Produkte erfüllten nicht die Definitionskriterien für einen Impfstoff, welche 15 Jahre bei Merriam-Webster galten. Die Definition wurde jedoch so erweitert, dass mRNA-Produkte nun als Impfstoffe gelten.“
    Die Wörterbücher von Merriam-Webster entsprechen dem Duden im Englischen Sprachraum. Tatsächlich wurde die Definition dort im Januar 2021, also zu Beginn der weltweiten Impfkampagne, entsprechend geändert (hier die Einträge vor, und nach der Änderung). Doshi knüpfte daran die folgende Frage:
    15 min
  • Die gefährlichste Entwicklung unserer Zeit | Von Ernst Wolff
    Ein Kommentar von Ernst Wolff.
    Wir leben aktuell in einer historischen Ausnahmesituation.
    Politik und Mainstream-Medien haben in den vergangenen 20 Monaten ein Klima der Hysterie erzeugt und die Mehrheit der Menschen derart verängstigt, dass sie sich in einem Zustand hilfloser Schockstarre befindet.
    Ganz anders sieht es für die Elite aus, also für die Ultrareichen und die Vertreter des digital-finanziellen Komplexes. Sie haben die erfolgreichsten 20 Monate ihrer Geschichte hinter sich und verfügen über mehr Geld und mehr Macht als je zuvor.
    Vor allem aber nutzen sie dieses Ungleichgewicht, um zwei Projekte voranzutreiben, mit denen sie ihre Macht auf Dauer zementieren und die gesamte Menschheit endgültig ihrer Willkür und ihrem Diktat unterwerfen wollen.
    Bei diesen Projekten handelt es sich um die Abschaffung des Bargeldes und die Entwicklung digitaler Zentralbank-Währungen. Beides wird systematisch und mit großem Aufwand vorangetrieben, ohne dass die breite Bevölkerung etwas Wesentliches über die Fortschritte und vor allem die langfristigen Auswirkungen erfahren würde.
    Vorreiter bei der Abschaffung des Bargeldes ist die Better-Than-Cash-Alliance, die 2012 gegründet wurde. Zu den Geldgebern zählen unter anderen die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, die Ford-Stiftung, die Clinton-Stiftung, Mastercard und Visa sowie das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
    Der Allianz gehören mittlerweile 32 Regierungen in Asien, Afrika und Südamerika mit einer Gesamtbevölkerung von über 2 Milliarden Menschen an. Sie arbeitet eng mit den Vereinten Nationen und im Rahmen der Globalen Partnerschaft für finanzielle Inklusion auch mit den Staaten der G 20 zusammen.
    Die vergangenen 20 Monate haben ihrer Arbeit den bisher stärksten Auftrieb gegeben, denn die Nutzung von Bargeld hat im Rahmen der globalen Gesundheitskrise schneller als je zuvor abgenommen.
    Parallel zu dieser Abschaffung des Bargeldes arbeiten die großen Zentralbanken der Welt an dem wohl wichtigsten Geldprojekt aller Zeiten, der Einführung neuer Währungen in Form von digitalem Zentralbankgeld. Ziel ist es, die Geldschöpfung ausschließlich in die Hände der Zentralbanken und die vollständige Kontrolle über alle Geldflüsse auf diese Weise in die Hände der Staaten zu legen.
    Dieses Projekt wird zurzeit von 87 Ländern vorangetrieben, die mehr als neunzig Prozent der globalen Bevölkerung repräsentieren. In sechs Ländern in der Karibik ist die digitale Zentralbankwährung bereits eingeführt worden, dazu im vergangenen Monat im afrikanischen Nigeria.
    Diese Einführungen können als Tests für die großen Zentralbanken der Welt betrachtet werden, die sich zurzeit eine Art Wettrennen liefern, da die Zeit wegen der immer fragileren Situation im globalen Finanzsystem und wegen des steigenden sozialen Drucks drängt.
    Auf der Pole Position liegt seit einiger Zeit die People’s Bank of China, die 2014 zeitgleich zur der Einführung des Sozialkreditsystems mit der Entwicklung des digitalen Yuan begonnen hat. Nach mehreren Großversuchen in diversen Großstädten existieren in China bereits 140 Millionen Wallets, mit denen eine – zurzeit noch eingeschränkte – Zahlung mit dem neuen Geld möglich ist.
    China hat gegenüber allen anderen Konkurrenten einen weiteren Vorteil. Durch den Ausbau der digitalen Seidenstraße seit 2015 ist ein riesiges Netzwerk entstanden, über das der E-Yuan in zahlreichen Staaten Zentralasiens und Afrikas herausgegeben und so sofort zu einem internationalen Zahlungsmittel gemacht werden könnte.
    Es ist kein Zufall, dass ein Einparteienstaat das Rennen zurzeit anführt und dass alle anderen Länder zurzeit unter Hochdruck daran arbeiten, sich in seine Richtung zu entwickeln, die parlamentarische Demokratie zu untergraben und ebenfalls diktatorische Machtverhältnisse herzustellen.
    Der Grund ist folgender: Geld hat historisch gesehen zwei Funktionen.
    7 min
  • Warum entscheiden sich so viele für ein Leben in einem Käfig? | Von Dr. Julie Ponesse
    Ein Standpunkt (in Form einer Rede) von Dr. Julie Ponesse.
    Übersetzt von Bastian Barucker
    Vielen Dank für die Einführung, vielen Dank an den Demokratiefonds, vielen Dank an Charles McVey für die Bereitstellung eines Raums, in dem wir offen und frei Ideen austauschen können.
    Ich fühle mich zutiefst geehrt, hier zu sein, und bin sehr dankbar für Ihren freundlichen Empfang; Gnade ist heutzutage Mangelware, und wir müssen sie fördern, wo wir können.
    Heute habe ich Ihnen ein altes armenisches Volksmärchen zu erzählen. Es ist eine Geschichte, die meine Tochter gerne hört, und sie geht so…
    Es war einmal ein Fuchs, der einer alten Frau Milch gestohlen hatte. Sie bestrafte ihn, indem sie ihm den Schwanz abschnitt. Ohne seinen Schwanz sieht er komisch aus, und alle seine Freunde lachen ihn aus. Er bittet die alte Frau, ihm den Schwanz wieder anzunähen, aber sie will das nur tun, wenn er ihr die gestohlene Milch zurückgibt. Aber die Milch ist weg, also geht er zu einer Kuh und bittet sie um Milch, um sich bei der alten Frau zu revanchieren, aber die Kuh gibt ihm ihre Milch nur, wenn der Fuchs ihr etwas Gras bringt, und das Feld gibt sein Gras nur her, wenn er ihm etwas Wasser bringt … und so geht die Geschichte weiter…
    Zwei Dinge sind an dieser Geschichte interessant:
    Erstens kann der Fuchs nur bekommen, was er will, wenn er zuerst tut, was ein anderer von ihm verlangt. Zweitens unternimmt der Fuchs so große Anstrengungen, um seinen Schwanz zurückzubekommen, und zwar nicht wegen des Wertes, den der Schwanz für ihn hat (z. B. weil er ihm hilft, Fliegen zu verscheuchen oder nachts warm zu bleiben), sondern weil sein Schwanz einen großen sozialen Wert hat. Er will dazugehören; ohne ihn, sagt er, “werden mich alle meine Freunde auslachen”.
    Handelt der Fuchs aus freien Stücken?
    Mag sein. Aber die Entscheidungen, die er über sein Leben trifft, die Art und Weise, wie er bestimmt, was gut für ihn ist und wie er es bekommt, werden stark davon beeinflusst, was er glaubt, dass andere von ihm verlangen und erwarten.
    Wie frei ist der Fuchs Ihrer Meinung nach? Fühlen Sie sich von seinem Dilemma angesprochen?
    Wie frei fühlen Sie sich? Heben Sie die Hand hoch, wenn Sie sich vor 2 Jahren freier gefühlt haben? Wie wäre es mit vor 10 Jahren?
    Vielleicht kennen Sie das berüchtigte Foto aus dem Jahr 1936, auf dem ein einsamer Mann mit verschränkten Armen zu sehen ist, während Hunderte um ihn herum ihre Arme zum Gruß und zur Treue gegenüber der Nazi-Partei hochhalten.
    Jedes Jahr zeige ich zu Beginn meines Ethikunterrichts dieses Bild und frage meine Schüler: “Was glaubt ihr, wer von diesen Menschen ihr sein würdet?” Je nach Jahr sagten zwischen 80 und 85 % der Klasse, dass sie mit Sicherheit der einsame, abweichende Mann mit den verschränkten Armen sein würden. Aktuelle psychologische Studien zeigen jedoch, dass nicht einmal 10 % von uns wahrscheinlich dieser Mann sein werden. Aus diesen Studien geht hervor, dass unsere vorherrschende moralische Strategie in Wirklichkeit Fügsamkeit ist.
    In einer Studie der Harvard Business Review aus dem Jahr 2016 wurden die Probanden zum Beispiel gefragt: “Was würden Sie tun, wenn sich jemand vor Ihnen in der Schlange vordrängt?”
    Die meisten sagten, sie würden die Person sofort und höflich bitten, sich ans Ende der Schlange zu stellen. Was glauben Sie, wie viele haben sich tatsächlich gemeldet? Als die Forscher das Experiment durchführten, tat nur 1 von 25 Personen dies tatsächlich. Der Rest war entweder zu faul, um sich die Mühe zu machen, oder hatte zu viel Angst davor, was andere sagen oder tun würden.
    Am 11. November dieses Jahres herrschte in einer Ingenieursklasse an der Western University wieder einmal Fügsamkeit, als ein Student verhaftet wurde, weil er der Impfpflicht der Universität nicht nachgekommen war.
    Was mich überraschte, war nicht, dass der Student verhaftet wurde,
    16 min

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das denk' ich auch