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Ich mag Wolle. Nebst dem angenehmen Material mit seiner gut wärmenden Wirkung ist der Kontext der Wolle faszinierend. Ein Paradebeispiel einer Win-Win-Situation. Nämlich so: die Wolle wird von den Schafen über deren Schur genommen. Diese Gewinnung dient allen Beteiligten und ist nachhaltig. Die Wolle wächst nämlich nach und dem Tier wird nicht etwas genommen, das es nachher nie mehr hat. Der Mensch gewinnt einen Rohstoff, der ihm die Herstellung von Kleidungsstücken hoher Qualität ermöglicht. Das Tier profitiert selbst von der Schur, weil ohne geschoren zu werden, wäre das Risiko von Infektionen über Verunreinigung viel höher. Damit ist die regelmässige Schur eine Art Investition in die Gesundheit des Tieres. Darüberhinaus würde die Gefahr bestehen bei unterlassener Schur, dass das Tier überhitzt und Schaden nimmt. Win-Win auf der ganzen Linie. Solche Situationen wünsche ich Dir noch viele in Deinem Alltag und dass Du sie entdeckst und mit Freuden geniesst.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir kennen die Gesetzmässigkeit von Ursache und Wirkung. Also wenn sich etwas ereignet - was löst es aus oder was sind die Folgen. Manchmal ist das einfach wie beispielsweise: wenn die Preise für ein Produkt überhöht sind, wird es weniger gekauft. Wenn etwas gratis abgegeben wird, werden viele Exemplare davon verteilt und genutzt. Nun ist es aber nicht immer so klar. Beispielsweise wie ist es mit dem Verkehr: Wenn man ein überlastetes Strassennetzt ausbaut, entlastet das den Verkehr oder führt es nur zu noch mehr Verkehr und schliesslich wieder zu Überlastung? Um also Stau vorzubeugen, was ist besser: die knappen Kapazitäten lassen, damit die Nutzer auf andere Mobilitätsformen oder Zeiten wechseln um eine Entlastung zu bekommen oder der Ausbau mit dem Risiko wieder mehr Verkehr durch die Entlastung zu schaffen? Ehrlicherweise muss mn oft sagen: man weiss es nicht, aber man wagt mal etwas. Diese Kombination von Ehrlichkeit und Mut wünsche ich Dir heute.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Neulich war ich nachts aufgewacht, weil mein Auge juckte. Ich hatte einen starken Reiz im Auge und konnte deswegen nicht mehr schlafen. Ich rieb mein Auge und versuchte den Juckreiz weg zu bekommen. Erfolglos. Ich stellte fest, dass vermutlich aufgrund eines kleinen Staubkorns in meinem Auge mein ganzer Körper betroffen war, indem ich nicht mehr schlafen konnte. Wie ärgerlich! Ich musste aufstehen, ins Bad gehen, das Auge auswaschen und nach einiger Zeit konnte ich dann wieder ins Bett und Gott sei Dank schlafen. Mich hat der Vorfall daran erinnert, wie Paulus der Gemeinde in Korinth einmal schrieb: wenn ein Glied am Leib leidet, leiden alle mit. Wie wahr. So ist es auch mit Menschengruppen: geht es einem der Gruppenmitglieder nicht gut, dann spüren dies alle - jedenfalls in einem gesunden Beziehungsorganismus. Wenn die gesunden Teile dem betroffenen Menschen helfen, kann es besser werden. Vielleicht kannst du ja gerade jemandenem in deinem Umfeld so helfen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Poseidon wird in der griechischen Mythologie als Gottheit des Meeres in verehrt. Er war ein Bruder von Zeus. Er wird bekanntlich mit dem Dreizack dargestellt, mit dem er offenbar Erdbeben auslösen konnte, wenn er schlecht gelaunt und ihm darum war. Damals beteten offenbar die Seefahrer zu Poseidon für eine sichere Überfahrt und versenkten sogar für ihn Pferde im Meer. Wenn er gut gelaunt war, erschuf Poseidon neue Inseln und ließ das Meer still und gut schiffbar sein. Wenn er zornig wurde, stach er - wie erwähnt - mit seinem Dreizack in die Erde, verursachte nebst Erdbeben, Überschwemmungen und brachte so auch Schiffe zum sinken. Damit wird deutlich, wie offenbar fatalistisch die Menschen damals, die zur See fuhren ihr Schicksal wahrnahmen. Trotz der ganzen Modernisierung in geistiger als auch technischer Hinsicht seither, sehen wir uns Situationen gegenüber, die wir nicht beeinflussen und die doch sehr stark unser Leben betreffen können. Wie gehst Du damit um?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
„Einen Augenblick bitte!“- damit meinen wir: bitte kurz warten. Wir alle verstehen, was gemeint ist: eben: kurz warten. Aber was genau ist eigentlich kurz? Eine Sekunde? oder eine Minute? oder weniger als eine Sekunde? Im Deutschen sagen wir beispielsweise nicht immer wie im Englischen „einen Moment bitte“, sondern eben „einen Augenblick“. Das macht eine exakte Definition noch schwieriger: was ist ein Augenblick? Wie lange blickt das Auge denn? Diese Frage stellt gewöhnlich niemand und niemand wäre wohl an einer Antwort interessiert. Dennoch ist auffällig, wie unpräzise unsere Sprache sehr häufig ist - und wie dennoch den an der Kommunikation Beteiligten klar ist, was gemeint ist. Und dann gibt es auch das Gegenteil: alles Ausgesprochene ist bis aufs letzte Datail genau definiert und formuliert - und dennoch gibt es Missverständnisse. So oder so: Aktives Zuhören ist sicherlich eines der besten Mittel, um Missverständnisse zu vermeiden oder ihnen vorzubeugen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Unser Sehorgang, das Auge, ist etwas Grossartiges. Sei es die Lichtempfindlichkeit, die uns einen Schutz vor zu viel Strahlung und Helligkeit zu unserem Schaden bietet, sei es die hohe Auflösung, die uns kleine Dinge klar sehen lässt. Natürlich immer vorausgesetzt, dass das Auge gesund ist. Das Auge ist aber auch empfänglich für veränderte Informationen - im besten Fall zu unserem Guten: so können Lupen oder andere Linsen und Linsenkombinationen unser Auge in der Erkennbarkeit von kleinen Dingen helfen. Genauso können aber solche Systeme unser Auge täuschen und die Fehlinformationen uns im ungünstigen Fall zu Fehlverhalten oder Fehlentscheidungen führen. Wie schützen wir uns davor? Das ist nicht immer einfach, gerade auch in Zeiten künstlicher Intelligenz, die so viel Falsches echt erscheinen lassen kann. Gott sei Dank sind uns auch ein Gedächtnis und damit ein Speicher für Erfahrungen gegeben, die uns hier unterstützend bewahren, wenn wir sie ernst nehmen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In der Sprache unterscheiden wir drei Zeiträume: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Entsprechend konjugieren wir die Verben, um klar zu machen, ob sich etwas schon ereignet hat, gerade ereignet oder ereignen wird. Was betrifft nun unser Leben? Ist es nicht so, dass wir häufig schon in der Zukunft leben - in dem, was wir alles planen und ja nicht vergessen dürfen zu organisieren? In der Grammatik wird für die Gegenwartsform der Begriff ‚Präsens‘ verwendet. Quasi der lateinische Ausdruck für unseren deutschen Begriff der Gegenwart. Mir gefällt er - analog zum Englischen ‚present‘ - weil er ausdrückt, dass es um Anwesenheit geht, Präsenz eben. Und das ist heute für viele von uns die Herausforderung: Sind wir präsent? Hier? Jetzt? In diesem Moment? Nicht schon dort, sondern gerade hier. Hast Du das Bewusstsein und lebst Du es, dass jeder einzelne Moment, jeder Tag einzigartig ist und noch nie war und nie mehr sein wird? Lebst Du die und in der Gegenwart?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ein Gewehr hat in der Regel eine Art Zielunterstützung beim Anzielen des Ziels - das Korn. Dieses hilft dem Schützen, das Gewehrrohr präziser auf das Ziel auszurichten, bevor der Schuss abgegeben wird. Somit hat der Schütze eine verlängerte Sicht von dem näheren Teil des Gewehrs über das Korn hin zum Ziel. Diese Sichtgerade soll zu einer höheren Treffsicherheit verhelfen. Das funktioniert auch sehr gut und ist eine gute Idee - aber nur dann, wenn das Korn und der Gewehrlauf gut justiert sind. Ist dies nicht der Fall, mag die Sichtlinie über das Korn noch so perfekt sein - der Schuss wird nicht dort auftreffen, weil die Übereinstimmung von Korn und Gewehrlauf nicht korrekt ist. Diese Analogie lässt sich auf vieles bildhaft übertragen - beispielsweise auf das, was man denkt und schliesslich sagt - stimmt das bei Dir überein oder zielst Du mit deinen Worten auf ein anderes Ziel als Du mit Deinen Gedanken triffst?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wollen wir uns vor fremden Blicken schützen, verbergen wir uns, wir stellen uns hinter ein blickdichtes Objekt oder positionieren uns so, dass wir eben nicht gesehen werden können. Dies ist manchmal nötig, um unsere Privatspähre zu schützen. Zuause setzen wir dafür an den Fenstern Vorhänge ein. Diese können geöffnet werden, wenn wir das möchten oder eben zu unserem Schutz auch geschlossen werden. Manchmal helfen Vorhänge nicht nur zum Schutz von Blicken von Aussen, sondern auch, dass ich von Innen das nicht sehen muss, was Aussen passiert. Aber Vorhänge haben manchmal auch die Aufgabe eine Spannung aufzubauen und Erwartungen zu wecken. So beispielsweise im Theater, wo der Vorhang zu Beginn der Vorstellung zu ist und dann mit „Vorhang auf“ geöffnet und die Szene für den Theaterbesucher sichtbar wird. Eine Spannung löst sich - es kann losgehen. Wo Du noch auf solche Offenbarungen wartest wünsche ich Dir heute ein „Vorhang auf!“ Moment.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als Kind war für uns ein Joghurt etwas Aussergewöhnliches. Wir bekamen es zu seltenen Anlässen beispielsweis wenn wir krank waren als eine Aufmunterung. Ich esse heute noch gerne Joghurt, allerdings möglichst ohne Zucker, weil die meisten von ihnen meines Erachtens zu viel unnötigen Zucker enthalten. Was aber allen Joghurts gemeinsam ist: sie haben in der Regel eine sehr ansprechende Verpackung: ein buter Becher versehen mit einer ebenso bunten Deckfolie. Das Joghurt sieht man also gar nicht. Man kauft quasi die Katze im Sack oder ganz einfach im Vertrauen darauf, dass das, was man bekommt, in Ordnung ist und den Erwartungen entspricht. Vertrauen ohne zu sehen. Sicherlich hilft die Erfahrung bei diesem Schritt. Aber erstaunlich, wie unbekümmert wir bei Dingen wie einem Joghurt vertrauen, dass unsere Entscheidung gut und richtig ist und wie schwer es uns bei anderen Dingen fällt. Vielleicht auch im geistlichen, im Glaubensleben. Wie geht es Dir dabei?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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