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Bist Du jemand, der sich beim Kochen sehr strikt an Rezepte und deren Vorgaben hält oder eher jemand, der lieber frei die Mahlzeiten oder das Gebäck gestaltet? Ich gehöre eher zur zweiten Gruppe - mit all den Vor- und Nachteilen… die Vorteile finde ich sind die, dass manchmal unerwartet Kreatives entsteht und ich recht frei und entspannt bin während des Kochens. Das Risiko ist natürlich andrerseits als Nachteil, dass auch mal was schiefgehen kann, weil die Zusammenstellung oder die Verhältnisse der Zutaten nicht stimmen. Bei der ersten Gruppe ist sicherlich eine grössere Garantie fürs Gelingen gegeben, dafür aber weniger Freiheit, Kreativität und gegebenenfalls auch Entspannung. So haben beide Vorgehensweisen ihre Vor- und Nachteile. Am Ende ist es dennoch wichtig, dass eben die Zutaten in gutem Verhältnis stehen - ausbalanciert sozusagen. Das gilt auch für unsere Lebensgestaltung - hinsichtlich Gemeinschaft und Rückzug, Arbeit und Ruhe, Zerstreuung und Sammlung. Gelingt dir diese Balance?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Das Logo eines britischen Energiekonzerns sieht so aus, als sei die Firma in der Agrarwirtschaft tätig oder besonders Umwelt-freundlich. Das Logo kommt in einer Art Blume in grünen Farben daher. Tatsächlich aber verarbeitet es Rohöl und verkauft dieses unter anderem als Treibstoff beziehungsweise Benzin. So wird einem also beim Konsum des Produktes wie suggeriert als tue man etwas Umweltfreundliches wenn man das Auto volltankt. Eine Täuschung - wie ich meine. Nicht selten geschehen solche - so nenne ich es - Augenwischereien. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Kunden haben dann ein etwas weniger schlechtes Gewissen. Dennoch bleibt es eine Täuschung, Augenwischerei. Bereits Pilatus vor knapp 2000 Jahren stellte schon fast rhetorisch die Frage: Was ist Wahrheit? Dabei wollte er gar keine Antwort. Wahrheit ist nicht verhandelbar, auch wenn wir das gerne hätten. Bleib an und in ihr, auch wenn die Täuschung lockt. Hier nachzugeben lohnt sich am Ende nicht.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn man eine kleine Verletzung hat, ist ein Pflaster eine gute Sache. Man kann damit die wunde Stelle abdecken ohne dass man einen grossen Aufwand mit Verband oder ähnlichem hat. Das Pflaster hat eine bestimmte Grösse, die zur wunden Stelle passen muss. Es hat meistens mindestens zwei an der Haut heftende Stellen und einen Bereich mit Verbandsmaterial. Ein Pflaster ist aber eine Übergangslösung. Es dient meistens für eine leichte, kleine Wunde, die ohnehin schnell heilt und einfach zum Schutz abgedeckt wird. Besteht wirklich eine grössere Wunde mit Infektionsgefahr, bedarf es einer umfangreicheren Wundpflege. Dennoch ist das Pflaster gut und für seine Zwecke ausreichend. Vielleicht kommst Du heute in eine Situation, die eine ähnliche Lösung verlangt: keinen grossen Aufwand, aber dennoch etwas, das die Situation unterstützt, wenn auch nur für den Übergang, bis das Ziel erreicht ist. Dann lass Dir daran genügen und strebe nicht nach Perfektion.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich habe das 10-Fingersystem noch auf einer so genannten Schreibmaschine gelernt. Es war aber bereits eine elektrische und nicht nur eine mechanische. Die Weiterentwicklung war der Computer - wobei dieser weit mehr als nur die Möglichkeit zur Textverarbeitung bot respektive bietet. Aber gäbe es den Computer so wie wir ihn heute kennen ohne die Schreibmaschine? Ich vermute nein. Sicherlich war die Schreibmaschine Inspiration zumindest für das Design des Computers und sei es nur für die Tastatur. Zukünftig werden wir vielleicht nur noch über Sprache oder Augengesten oder sogar Hirnströme und Gedanken solche Geräte steuern. War die Schreibmaschine also umsonst, weil sie nur eine kurze Lebensdauer hatte? Ich denke nein. Im ganzen Entwicklungsprozess war sie wichtig. Das gilt auch für Dich. Für diese Zeit in Deiner Umgebung bist Du wichtig, weil Du prägst und Spuren hinterlässt. Ohne Dich wäre die Zukunft eine andere. Du bist wichtig, du zählst - gerade auch im neuen Jahr! Daher: Viel Segen für Dich zum neuen Jahr!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Es ist gegenwärtig nicht die Saison für Heissluftballone, aber ich finde sie dennoch faszinierend. Sie steigen in die Höhe und überwinden die Schwerkraft aus zwei Gründen respektive aufgrund zweier Gegebenheiten, die erfüllt sein müssen: Sie haben eine durch die Hülle abgegrenzte Luftmasse zum einen und zum andern eine Wärmequelle, welche diese Luftmasse so erwärmt, dass diese hinreichend wärmer als die Umgebung ist und somit zum Auftrieb führt. Für mich ist das ein schönes Bild für Leidenschaft: Eine Person - analog zum Ballon - hat ein inneres Feuer für etwas in Form einer Leidenschaft, das sie Hindernisse überwinden und unerwartete Ziele erreichen lässt. Hast Du auch so ein inneres Feuer, das Dich Hürden überwinden lässt? Oder hattest Du eines und es wäre an der Zeit, es wieder neu zu entfachen?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Bist Du mit Deinem Nachnamen zufrieden? Ich habe mit meinem Unterschiedliches erlebt. Der Name Stark ist ja selbstsprechend. Als Junge wurde ich in der Schule immer wieder herausgefordert und von älteren Jungen provoziert, indem sie mich fragten und körperlich angriffen mit „zeig mal, ob du auch stark bist!“. Das war gemein und für mich demütigend und unangenehm. Mittlerweile bin ich stolz diesen Namen zu tragen. Weniger weil ich den Eindruck habe, körperlich enorm stark zu sein, vielmehr, weil er ein wesentlicher Teil meiner Identität geworden ist, weil ich auch viel damit erlebt habe. Ich stelle mir vor, dass früher der Nachname genauso identitätsgebend war - häufig über die berufliche Tätigkeit, die damals noch ein Leben lang galt. Identität ist wichtig, sie gibt halt - einem selbst und auch dem Umfeld. Und sie ist ein Geschenk. Sie macht mich einzigartig und das alleine ist schon ein Wunder. Vielleicht denkst Du daran, wenn Du das nächste mal unterschreibst.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Sicherlich hast Du schon mal mit einem Schwingbesen Eiweiss zu Eischnee geschlagen. Der Schwingbesen besteht lediglich aus ein paar rundum angeordneten, im Bogen geformten Drähten. Wenn der Schwingbesen aber richtig eingesetzt wird, dann bewirkt er Erstaunliches - viel besser als wenn dasselbe Material in einer Kelle oder Löffel oder Fläche geformt gleichermassen eingesetzt würde. Die clevere Anordnung hat also mindestens oder noch mehr Einfluss auf das gewünschte Ergebnis als die eingesetzte Kraft oder Energie. Das ist bei uns im Alltag manchmal auch so: es kommt nicht immer drauf an, möglichst viel Zeit oder Energie in ein Vorhaben zu investieren, sondern dies zur rechten Zeit, am richtigen Ort und mit den richtigen Mitteln zu tun. Wichtig und entscheidend ist, dass man sich dessen bewusst ist und sich Gedanken macht und dann entsprechend verhält. Diese Weisheit für entsprechendes ressourcenschonendes Verhalten mit hoher Effektivität wünsche ich Dir heute.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wird in einem Comic oder in Bildsprache eine Idee abgebildet, so geschieht dies meistens in Form einer Glühlampe, die leuchtet. Eine Idee ist meist ein spontaner Einfall, ein kreativer Akt quasi aus dem Nichts und nicht unbedingt von langer Hand geplant. Zumindest der Anfang einer Idee. Die Ausarbeitung geschieht im Anschluss. Manchmal nennt man es auch eine Erleuchtung - deshalb vermutlich die Glühbirne. Eine Idee beginnt mit einem Gedanken, der wiederum auf dem Nährboden einer Fragestellung, eines Problems$, einer Herausforderung, auf dem Wunsch einer Veränderung oder eines kreativen Antriebs entsteht. So oder so, ich meine es sei eine Art Infusion, eine Kreativdosis aus dem Übernatürlichen, dem uns willentlich nicht Zugänglichen. So etwas wie ein Zufall im Sinn: es fällt einem zu. Und damit für mich ein spontaner Kontakt mit dem Schöpfer des Lebens, der ohnehin alle unsere Vorstellungen und unser Denkvermögen übersteigt. Ich wünsche dir somit heute ideenreiche Momente.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Schwarze Erde. Hast Du solche schon mal gesehen? In der Schweiz habe ich im Berner Seeland mal auffällig dunklen Landwirtschaftsboden gesehen, der wirklich nahezu schwarz aussah. Grössere Vorkommen von schwarzer Erde gibt es offensichtlich im Amazonasgebiet und auch im Osten Europas: in Ungarn, Rumänien und noch weiter in der Ukraine, Mongolei und anderen Orten. Eigentlich verbinde ich mit der Farbe schwarz nichts gutes: Dunkel und Leere und damit implizit auch ein nicht-Vorhandensein. Aber im Fall der schwarzen Erde ist es nicht so. Ihr wird nachgesagt, dass sie sehr fruchtbar sei und durch ihre Beschaffenheit es unnötig macht, den Boden für das Wachstum des Angesäten zu düngen. So kann man sich irren - oder besser: so steht man in der Gefahr zu schnell Verallgemeinerungen zuzulassen. Schwarz ist in manchen Fällen, vielleicht den meisten nicht positiv konotiert. Aber nicht immer. Lass Dir das eine Warnung für heute sein, dass Du nicht vorschnell verallgemeinerst.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Die meisten Menschen verwenden für ihren Hausschlüssel einen Schlüsselbund oder tragen ihn an einer Kette um den Hals. Jedenfalls alle so, dass sie ihn möglichst nicht zufällig verlieren. Weshalb? Weil der Schlüssel wichtig ist - er autorisiert den Zugang zum eigenen Zuhause. Mit dem Schlüssel bestimme ich, ob die Türe geschlossen oder offen ist und damit, wer hinein darf und wer nicht. Möglich ist das Tragen des Schlüssels wie beschrieben dank etwas ganz Banalem: einem Loch im Schlüsselkopf. Dadurch kann ich ihn entweder am Schlüsselbund befestigen oder an einer Kette festmachen. Ohne das Loch wäre das sehr schwierig. Banal, primitiv - aber sehr effektiv. Nicht immer aber häufig gibt es im Leben bei komplexen Herausforderungen eigentlich einfache Lösungen. Wie beispielsweise ein klares Ja oder Nein. Wir machen es uns nur oft selbst zu kompliziert. Ich wünsche Dir heute die Weisheit und den Mut zu klaren, einfachen vielleicht banalen Entscheidungen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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