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Ich hatte es neulich davon, wie wir uns prägen lassen. Dazu ein anderer Vergleich: ich kann einen Keks ausstechen ohne ihn zu prägen, also nur die Form oder ich ergänze ihn noch mit einer zusätzlichen Prägung. Beides ist gewissermassen ein Klon, der durch die Keksform erstellt wird. Aber bei der Prägung - und das ist vielleicht etwas weit her geholt - fällt mir der Vergleich ein, dass der Keks nach wie vor der Keks ist, sich aber prägen lässt und dennoch der eigentliche Keks bleibt. Dies führt mich zur Übertragung aufs Leben in Form von: Werde oder bleibe ich einfach eine Kopie oder eben Klon von etwas, das ich gerne wäre oder von jemandem, der mir als Vorbild dient - oder: wie beim geprägten Keks: lasse ich mich zwar prägen und beeinflussen, lebe aber diesen Einfluss bewusst als ich, also bewusst durch meine DNA, stelle so eine eigene Version durch die von mir gelebte Interpretation und damit ein Original sicher. Welche Version trifft auf Dich eher zu?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In einem grossen Lebensmittelgeschäft, wo asiatische Speisen zum take-away angeboten werden, gibt es die - so vermute ich - einfach dazugehörende Sojasauce in kleinen Portionen dazu. Sie ist aber nicht in einem kleinen Beutel analog einem Salz- oder Pfeffersäckchen erhältlich, sondern in einem kleinen Plastikfisch. Das sieht attraktiv aus und geht weit über das Funktionale hinaus. Daher stelle ich mir vor, dass bei Sushi-Liebhabern diese Portionen, die gratis zum Essen mitgenommen werden dürfen, sehr beliebt sind. Was aber passiert nach dem Konsum? Wo landen diese Plastikfische? Im Müll? Auf der Strasse? Dass wir ein Problem mit Mikroplastik in unserer Nahrungskette haben und dies gefährlich ist, ist weithin bekannt. Sollte man also darauf verzichten, obwohl es angeboten wird? Wir stehen immer mal wieder vor solchen Dilemma-Fragen in unsrer Lebensgestaltung. Wie findest Du Deine Antwort und was sind Deine handlungsleitenden Motive? Bist Du Dir gegenüber ehrlich?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In der Zeit rund um Weihnachten machen viele Leute Plätzchen. Dabei geht es darum, die generelle Form der Kekse auszustechen, Teilweise werden sie anschliessend noch dekoriert oder mit einem separaten Ausstecher geprägt. So habe ich auch diverses ausprobiert, um ein Logo in Kekse zu stechen, das auch noch nach dem Backen gut erkennbar und leserlich ist. Wenn der Teig beim Backvorgang stark aufgeht, kann es sein, dass die ursprüngliche vor-Back-Prägung wieder total verschwindet oder zumindest unkenntlich wird. Somit ist es für diesen Anwendungsfall am besten, wenn der Teig sowohl vor dem Backen gut prägsam und während des Backens wenig aufgehend ist. Mit anderen Worten: wenn er seine Form gleich behält während des Präg- und Backprozesses. Überträgt man das, könnte man sagen: je mehr ich ich selbst bin und bleibe und mich so prägen lasse - desto eher wird dies dann für andere erkennbar. Ist das bei Dir so und wovon bist Du geprägt oder lässt Dich prägen?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In meinem Elternhaus, wo ich aufwuchs, war die Herbstmesse, eine der grössten Kirmes oder Jahrmärkte, wie man sie nennt, nur wenige hundert Meter weit weg. Wo ich heute wohne, ist es etwas weiter - aber ich wohne noch immer in der Stadt, wo sie stattfindet. Viele Menschen kommen extra nach Basel, um sich dort zu vergnügen. Ich wohne hier. Dennoch: wenn ich nicht hingehe, habe ich gar nichts davon. Es spielt also keine Rolle, wie nah oder weit ich davon weg bin: selbst vor meiner Haustüre - gehe ich nicht hin, geht sie an mir vorbei. So ist es bei einigem in unseren Leben: die Gelegenheiten sind da und es bräuchte nur wenig Aufwand, vielleicht sogar nur eine aktive Entscheidung, um diese Gelegenheiten zu nutzen. Dennoch verpassen wir einige oder viele von ihnen und sie gehen an uns ungenutzt vorbei. Kennst Du das? Hast Du Nachwehen oder bereust Du verpasste Gelegenheiten? Vielleicht ist heute ein Tag, diese, wenn sie sich ergeben, entschlossen wahrzunehmen.!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Vielleicht warst Du auch schon in der Situation, dass Du eine lockere Schraube anziehen oder eine feste lösen musstest. Am besten geht das natürlich mit einem Schraubenzieher - dafür ist das Werkzeug gemacht. Es geht dann auch am besten, wenn die Grösse des Schraubenziehers zur Grösse der Schraube passt und wenn die Kerbe im Schraubenkopf intakt ist. Gerade letzteres ist aber manchmal nicht der Fall: Die Kerbe ist ausgeweitet oder kaputt oder sonst in einer Form nicht mehr intakt. Im schlimmsten Fall hilft der beste Schraubenzieher nichts mehr und die Schraube lässt sich nicht mehr lösen oder genügend eindrehen. Das kommt aber nicht auf einmal. So etwas passiert über die Zeit und mehrmalige falsche Anwendung. Wenn Du heute an einem Punkt im Leben oder Geschäft oder einer Kleinigkeit bist, die nicht funktioniert: liegt es daran, dass Du bereits über längere Zeit Dich nicht passend verhalten hast und wären die Konsequenzen, zukünftig etwas daran zu ändern?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Weil mich Uhren faszinieren, betrachte ich immer mal wieder verschiedene Modelle und bestaune ihre Machart, ihr Aussehen, die Funktionen und Details etc. Mir fällt auf, dass die unterschiedlichen Typen Namen tragen, die aus anderen Sprachen entlehnt wurden. Eine Stoppuhr wird häufig Chronometer genannt - in Anlehnung an den Begriff Chronos, der aus dem Griechischen stammt und Zeit bedeutet. Meter kommt auch aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Mass oder messen - das kennen wir aus vielen anderen Begriffskombinationen wie Gonometer für Winkelmessung oder Thermometer etc. Natürlich könnte man all diese Begriffe wortwörtlich oder nahezu so ins Deutsch übersetzen - aber nicht selten behält man eben die ursrpünglich fremdsprachig geprägten Begriffe. Ein Hinweis für mich für diesen Beitrag: nicht immer muss alles neu und eigen sein - es ist durchaus auch gut, auf Bestehendes, Bewährtes zurückzugreifen. Vielleicht ist das gerade bei Dir heute dran.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich war neulich in einer Ferienwohnung, wo es ein Gerät gab, das aus Trinkwasser Sprudelwasser machte. Das ging so, dass ich die Flasche in eine Vorrichtung spannen musste und diese enthielt eine Cartouche mit Kohlensäure, welche dann auf Knopfdruck in die Flasche gepresst wurde. Somit hatte ich dann innerhalb weniger Sekunden feines Sprudelwasser. Wie genau der Vorgang abläuft, sah ich nicht, weil der Behälter nicht transparent war. Aber es war ein deutliches „vorher“ und „nachher“ feststellbar. Ich habe auch gestaunt, wie rasch und gut durchmischt das ging. Es gab im Wasser nicht Stellen, die mehr und andere, die weniger Gas aufwiesen. Das Ganze hat mich an eine Bibelstelle erinnert, in der der Apostel Paulus an die Gemeinde in Ephesus folgendes schreibt: „Lasst euch lieber vom Geist Gottes erfüllen!“. So in etwa wie der Sprudelautomat stelle ich mir die Einladung von Paulus vor: Die Einflüsse, denen ich mich aussetze, mit denen werde ich gefüllt. Welche sind bei Dir?
Es gibt Notizbücher, Schreibblöcke oder Schulungsunterlagen, die haben am Rand eine Spiralbindung. Dies ist in der Regel ein relativ stabiler Draht, der durch eine ganz bestimmte geometrische Verformung die einzelnen Blätter zusammenhält. Das Besondere daran ist, dass diese Bindung wirklich sehr stabil ist. Also selbst wenn ein Element der Spiralbindung abbrechen würde oder verformt wäre, hätte dies kaum oder gar keine Auswirkung auf den gesamten Zusammenhalt der einzelnen Blätter. Entsprechend mühsam ist es dann natürlich auch, wenn man die Blätter von dieser Bindung lösen möchte. Mich erinnert diese Bindung an die Eigenschaft der Hartnäckigkeit: der Draht ist enganliegend und quasi weit über-redundant geformt wie eine hartnäckige Anordnung, die auf keinen Fall ein Lösen des Zusammenhalts zulassen will. Daher: Hartnäckigkeit schafft Zusammenhalt oder hält zusammen. Eine gute Eigenschaft - als Gegenpol, wenn Dich mal hartnäckige Menschen eher nerven.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als Bub spielte ich gerne mit Matchbox Autos. Das waren Autos, aus Metall, die relativ klein waren aber dennoch sehr realitätsnah nachgebaut. Ihre Grösse betrug lediglich ein paar wenige Zentimeter - deshalb auch der Begriff: Matchbox-Autos, also Zündholzschachtel-Autos. Ich hatte damals sogar ein Parkhaus mit Tankstelle, um mein Fahrzeuguniversum zu erweitern. Man konnte bei diesen Autos auch die Türen öffnen. Sie waren sehr stabil - mussten sie auch, weil sie des öfteren mal durchs Zimmer flogen oder vom Tisch fielen. Sie waren Phantasiekatalysatoren: Spielten wir mit ihnen, waren wir in einer anderen Welt. Was dort mit den Autos geschah, war irgendwie real, wenn auch von Kinderhand gesteuert und im Kinderhirn ausgedacht. Sie regten unser Phantasie an. Hast Du in Deinem Alltag auch Dinge, die Dich träumen und im positiven Sinn fantasieren lassen? Nicht im Sinne einer realitätsfremden Utopie, sondern einer zukunftsgestaltenden Kreativität?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich habe mir neulich in der Bäckerei ein Gebäck gekauft, das zuunterst eine Art Blätterteig, dann eine Schicht Vanillecreme gefolgt noch nochmals einer dünnen Blätterteigschicht hatte und zuoberst waren caramelisierte Mandelblätter. Das war schwierig zu essen, weil die oberste Schicht hart war. Übte ich zum Abtrennen zuviel Druck aus, quoll die Vanillecreme auf der Seite heraus. Ich fragte mich, welche von den verschiedenen Schichten ich am liebsten hätte. Ich wusste welche. Dann fragte ich mich, ob ich eine Süssigkeit kaufen und essen würde, die nur daraus bestünde, weil das ja mein Favorit wäre. Dann merkte ich, dass ich das nicht wollte. Gerade weil es anderes gibt, sticht das Besondere oder Bevorzugte umso mehr heraus. Wenn Dich Eigenschaften an anderen stören, dann denke daran, dass dies möglicherweise nur im Kontrast zu den angenehmen Seiten ist, die Dir vielleicht gar nicht mehr auffallen. Würdige daher alles in seiner Kombination und damit die Person an sich.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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