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Eine Fussmatte ist wenn auch altmodisch, dennoch verbreitet vorhanden. Sie liegt in der Regel vor der Eingangstür oder bei einer Türe zum Garten oder Terrasse. Die Matte hat den Zweck, dass man sich die schmutzigen Schuhe oder besser deren schmutzige Sohle abwischen oder abbürsten kann, so dass der Dreck draussen bleibt und nicht mit in die Wohnung genommen wird und dort den Boden verschmutzt. Schmutz von draussen soll also nicht ins Innere. Überträgt man das auf Gedanken oder Informationen, kann man sich fragen: was für eine seelische oder emotionale Fussmatte steht mir zur Verfügung, um den entsprechenden Alltagsschmutz draussen zu lassen? Ich meine eine Antwort ist Vergebung. Gerade bei seelischen Verletzungen. Um vergeben zu können, braucht es entsprechende Ressourcen. Diese haben wir nicht immer in uns. Aber die christliche gute Nachricht gibt hier Antwort und Zugang zu dieser Ressource. So ist es möglich, innerlich sauber zu leben.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich war neulich in der Apotheke und habe ein bestimmtes Produkt bestellt. Bevor ich die Apotheke wieder verliess, bekam ich einen kleinen Zettel als Bestätigung für meine Bestellung. Mir schien dieser Zettel obsolet. Die Angestellten kennen mich seit Jahren und da ich am nächsten Tag zum Abholen gleich wiederkäme, sah ich den Grund für diesen Zettel nicht ein. Am Folgetag holte ich das Produkt ab, wies ordentlich den Zettel vor und alles ging reibungslos. Der Zettel war gar nicht nötig. Aber: hätte ich es vergessen, hätte mich eine neue Angestellte bedient oder wäre ich erst viel später gekommen - der Zettel hätte als Zeuge meines Auftrags gedient. Solche Zeugen brauchen wir manchmal im Alltag. Gerade wenn unsere Gefühle etwas anderes als die Realität sagen oder Zweifel uns plagen. Dass wir von Gott erschaffene und von ihm geliebte Geschöpfe sind, ist für uns manchmal zweifelhaft. Das leere Kreuz ist dafür aber ein sichtbarer und sprechender Zeuge.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich kenne niemanden, der gerne wartet. Besonders gilt dies wenn wir auf etwas warten, das uns ganz besonders wichtig ist. Warten heisst oft auch erwarten: Den bestimmten Ausgang eines Ereignisses zum Beispiel: eine positive Entscheidung bei einer Anfrage, eine negative Meldung einer ärztlichen Untersuchung, das Eintreffen eines bestellten Gegenstandes und anderes mehr. Es ist verknüpft mit Hoffnung und im Warten ist auch Abhängigkeit integriert. Müssten wir nicht warten, könnten wir ja alles selbst tun. Nebst der Abhängigkeit gibt es auch das Rechnen mit etwas. Würde ich nicht auf etwas warten, würde ich auch nicht mit dem Eintreffen des Erwarteten rechnen. Der Warteprozess ist manchmal auch schmerzhaft, weil ungewiss. Häufig lohnt sich diese Verwundbarkeit. Falls Du grad am warten bist - dann wünsche ich frohes Erwarten und die grosse Dankbarkeit und Freude, wenn es dann eintrifft. Sie ist unvergleichbar grösser als wenn Du Dir das selbst besorgt hättest.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich habe neulich einen Eisbergsalat und einen Cicorino Rosso gekauft. Beide Salate kommen so daher, dass sie fast kugelähnlich ihre Blätter um einen Kern herum sehr eng anliegend haben und man kann dann die einzelnen Blätter fast wie bei einer Zwiebel die Schichten abschälen und verwenden. Das ist an und für sich nichts Aufregendes. Aber als ich so die Blätter löste und den Salat zubereitete fiel mir auf, wie eng anliegend die einzelnen Blätter sind und ich fragte mich, wie das mit dem Wachstum so geht. Die Blätter liegen so eng aneinander, wie können da die einzelnen Schichten wachsen ohne Reibung oder ohne sich gegenseitig zu stören? Ich weiss es nach wie vor nicht - aber zurück bleibt bei mir ein Staunen über die Natur und was sie Grossartiges und für mich Staunenswertes hervorbringt. Ein Wunder in meiner Salatschüssel. So wunderbar, mitten im Alltag. Hast Du auch solche Alltäglichkeiten, die Dich bei näherem Betrachten in Staunen und Bewunderung versetzen?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als ich Kind war, gab es an sehr vielen Orten in der Stadt Kioske. Man konnte dort allerlei kaufen: Zeitungen, Süssigkeiten und Wochenmärkli vom Abonnement des öffentlichen Verkehrs. Nicht selten kauften Schülerinnen und Schüler nach der Schule auf dem Heimweg noch eine Lutscher oder Kaugummi oder das neueste MickeyMouse Heft, wenn es gerade der entsprechende Tag der Herausgabe war. Heute gibt es nur noch wenige Kioske in der Stadt. Man findet sich noch in Bahnhöfen und teilweise in Shopping Center. Schade eigentlich. Es waren Kontaktorte. Heute findet man mehr Automaten mit dem Angebot oder Take-Aways für Snacks und bezahlen tut man bargeldlos mit dem Handy oder der Kreditkarte. Und Zeitungen werden auf dem Smartphone gelesen. Bequem vielleicht, weil 24 Stunden am Tag verfügbar. Aber auch leer, weil die Stimmung der Verkaufsperson fehlt - ob gestresst oder fröhlich. Vielleicht ein Tag um jeden Augenkontakt, der so im Alltag geschieht zu feiern und sich daran zu freuen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
An offiziellen Fahrradabstellplätzen gibt es häufig Fahrradständer. Früher und teilweise auch heute noch sind das Metallkonstruktionen, welche eine Art Klemme für das Rad anbieten. Man klemmt das Rad mit etwas Druck ein, so dass es stabilisiert wird und aufrecht steht und nicht auf eine Seite kippt. Das ist Platz sparend. Diese Technik hat aber den Nachteil, dass wenn man das Rad zu wenig reindrückt, dieser Ständer nichts nützt. Oder bei zu fester Verankerung und etwas Schweres stösst gegen das Fahrrad, kann sich das eingeklemmte Rad verformen. Die eigentlich gute Idee verlangt also nach entsprechenden Rahmenbedingungen, die erfüllt sein müssen. Für gewisse ist man selbst verantwortlich, andere kann man nicht beeinflussen. Eine Beurteilung, wie sicher ein solcher Platz ist, kann helfen, dass das Fahrrad nicht beschädigt wird während des Abstellens. Vielleicht gibt es gerade auch heute einen Bereich, der Deine besondere Aufmerksamkeit und Einschätzung verlangt.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ein Scharnier ist ein drehbares Gelenk, das wir am häufigsten bei Türen oder Deckeln finden. Es ermöglich es, einen Raum oder Behälter zu schliessen oder zu öffnen. Dabei müssen weder die Tür noch der Deckel komplett entfernt oder geschoben werden, sondern sie werden einfach kreisförmig um das Gelenk gedreht. Erfolgt dies nicht gegen die Gravitation, ist dies mit relativ wenig Kraftaufwand möglich - es sei denn, das Scharnier ist verklebt oder beschädigt. Eine weitere Eigenschaft ist, dass das Scharnier - wenn korrekt angebracht - dazu hilft, dass beim Schliessen der Raum tatsächlich zu ist und nicht nur teilweise. Daher werden Scharniere auch justiert, um eben diesen Effekt der perfekten Schliessung zu erreichen. Öffnen und Schliessen, Zugang und Abgrenzung - das sind Gegensätze, die wir auch im persönlichen Leben brauchen. Nähe und Distanz. Sind in Deinen Lebensbereichen die entsprechenden Scharniere intakt oder braucht es Justierung?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Im alten Testament im Psalm 103, fordert König David sich selbst auf, Gott zu ehren, weil dieser ihn fröhlich macht und seine Jugend sich wie bei einem Adler ständig erneuert. Das Bild vom Adler hat mich berührt. Angeblich ist die Allegorie so gemeint, dass wie sich das Federkleid des Adlers immer wieder erneuert, so erneuert Gott einem die Jugend immer wieder - aber wie und warum? David sieht den Grund für diesen Prozess im eigenen Verhalten respektive in der eigenen Haltung und Einstellung. Nämlich in der, welcher er zu Beginn seines Textes nennt. Es ist die Aufforderung Gott zu ehren, ihm gegenüber Dankbarkeit zu zeigen oder wie er es nennt: Gott zu loben. Loben tun wir ja andere häufig für eine Tat, eine Leistung, eine Fähigkeit oder Eigenschaft. So auch hier: Das Lob an Gott ist dafür, dass er unser Leben immer wieder erneuert und wir durch und dank ihm immer wieder neue Energie und Kraft für die Herausforderungen unsere Lebens bekommen. Ist das bei Dir auch der Fall?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In vielen Räumen werden zum heizen Radiatoren eingesetzt. Diese finden sich an einer Wand und wärmen den entsprechenden Raum. Interessant, dass die Wärmequelle also nicht Mitten im Raum ist, um eine radiale Wirkung in alle Richtungen zu haben, sondern punktuell an der Peripherie. Ein Radiator hat die Eigenschaft, dass er durch die vielen Rohre eine möglichst grosse Oberfläche hat, um dabei möglichst viel Wärme abzugeben. Ginge es also darum, Wärme möglichst verlustlos zu transportieren, wäre dies die ungünstigste Variante. Und deswegen wird sie so verwendet. Interessant: an einem kleinen, punktuellen Ort ist eine Emissionsquelle, die einen um ein vielfach grösseren Raum beeinflusst. In sozialen Gefügen ist das manchmal auch so: eine Person beeinflusst eine ganze Gruppe oder eine Minderheit eine ganze Gesellschaft. Häufig leider zum Negativen. Falls Dir das auch grad so geht: Kannst Du einen Gegenpol des Guten setzen, der alle Betroffenen zum Positiven prägt?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich bin weit davon entfernt etwas von professionellen Audio-Aufnahmen zu verstehen. Aber wenn ich mich nicht irre, dann gibt es doch einige äusserliche Einrichtungen, die helfen sollen, die Tonqualität optimal aufzuzeichnen. Dazu zählen ein Schaumstoff ums Mikrofon und andere solche Hilfsmittel, die Zischlaute oder anderes Unangenehmes vermeiden helfen sollen. Interessant, dass dies auch heute noch so praktiziert wird, wo ich mir vorstellen könnte, dass man Störungen alle auch softwaremässig, also in der Aufnahme eliminieren oder bereinigen könnte. Dennoch sorgt man schon äusserlich vor. Wie ist das in Deinem Leben: sorgst Du auch mit äusseren Massnahmen vor, dass es Dir gut geht oder kompensierst, verarbeitest Du dann Schwieriges innerlich? Äusserlich könnte heissen Reduktion von problematischen Beziehungen oder Nein zu Anfragen etc. Statt Überlast oder Belastung innerlich danach zu verarbeiten. Denk dran: „Nein" ist ein vollständiger Satz.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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