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Frankfurter Nächte sind lang... und halten so manche filmische Offenbarung bereit. Ich möchte einige Erinnerungen an das Terza Visione 2018 - 5. Festival des italienischen Genrefilms mit euch teilen. Mir zur Seite stehen Carolin Weidner (taz, u.a.), Christoph Huber (Österreichisches Filmmuseum), Roberto Curti (Filmhistoriker) und die beiden Kuratoren Christoph Draxtra und Andreas Beilharz. Allen möchte ich von ganzem Herzen für ihre begeisternde Expertise danke.
Die Filme:
Mehr Informationen zum KommKino und Terza Visione findet ihr hier:
Mit Gästin Anne versteckt sich Patrick in der dunkelsten Ecke des knarzigen Hauses vor Mister Babadook. Denn nicht nur Kindern jagt das Monster aus dem Märchenbuch deiner Albträume Angst ein. Das todesmutige Duo verrät euch, ob der Hype um das australische Debüt von Regisseurin Jennifer Kent den Hype darum rechtfertigt und wo genau die abgründigen Qualitäten von The Babadook (2014) liegen.
Die Akustik mag nicht die beste sein, die Gastgeber gehören aber zu Patricks Lieblingen unter den Filmpodcastern. Deswegen besucht er Michaela ('Michi') und Niels von der CineCouch, um mit ihnen über Don Siegels CHARLEY VARRICK (Der große Coup, 1973) zu sprechen.
Hört euch durch das große Archiv der CineCouch-Filmbesessenen Michi, Niels, Jan & Paul und folgt ihnen bei Twitter.
Im Gespräch mit Autor-Regisseur Merlin Morzeck lernen wir viel über das Regiestudium, die Finanzierung unabhängiger Filmprojekte, Dreharbeiten unter Hochdruck, und wie man einen schroffen Kurzfilm mit wenig Geld und tonnenweise Ehrgeiz unter die Menschen und zu Prime Video [Amazon-Link] bringt. Nach seinem Erlebnisbericht über '32' (2018) erfreut sich Merlin gemeinsam mit Patrick an Akiz' bemerkenswerten Der Nachtmahr (2015), der zwar die Herzen des hiesigen Feuilletons, nicht aber die der Kinozuschauer für sich gewinnen konnte. Außerdem gibt es viel Gefrotzel über die hiesige Medienlandschaft. Ein ganz normaler Freitag Abend im Bahnhofskino eben.
In dieser Woche besucht erstmals Stefan Jung von Deep Red Radio das bescheidene Bahnhofskino, um mit Patrick über Mike Hodges' Get Carter (DT: Jack rechnet ab, 1971) zu sprechen. Dabei verbindet Stefan nicht nur eine lange Liebe mit diesem stilprägenden Gangsterfilm, sondern auch die persönliche Bekanntschaft mit dem Regisseur, der Stefan herrliche Anekdoten über sein Spielfilmdebüt und seine Kinokarriere mit auf den Weg gegeben hat. Hach!
Fast waren Daniel und Patrick besorgt, dass vier mal Rambo innerhalb weniger Wochen zu viel sein könnte. Dabei haben sich die beiden Herren ihre besten zerfahrensten Gedanken für das große Finale mit Rambo III (1988) und John Rambo (2008) aufgespart. Es geht um Politik, Sequels aus der Retorte, explosive Action, teigig gewordene Muskelberge und explodierende Körper. Filmtipps und Gedanken zu Kobra, übernehmen Sie gibt es gratis dazu!
Armer John Rambo! Erst wird er in Rambo II - Der Auftrag (Rambo: First Blood Part II, 1985) wider Willen durch nordamerikanische Wälder gejagt und nun setzt ihn sein alter Befehlshaber in den nächsten Flieger Richtung vietnamesischer Dschungel. Was dort passiert, sieht grandios aus und ist dabei politisch höchst fragwürdig. Daniel und Patrick kämpfen sich todesmutig durch diese zwiespältige Action-Extravaganz, bevor es in die sehr viel geringer budgetierte Welt von Schlockmeister Bruno Mattei geht. Immerhin kann Cobra Force (Strike Commando, 1987) mit der physisch eindrucksvollen Präsenz von B-Movie-Legende Reb Brown aufwarten.
Gemeinsam mit The Witch (2015) und Hereditary (2018) bildet It Follows (2014) das unheilige Triumvirat von US-Horrorfilmen, die in den letzten Jahren gleichermaßen viel Hype und Uneinigkeit unter Filmfreunden ausgelöst haben. Zum Glück sind sich Patrick und sein Gast André Hecker (Ende mit Schrecken, Schaubefehl, Multimaniacs) einig über die herausragenden Qualitäten des Streifens, sprechen aber auch über die kontroversen Aspekte von David Robert Mitchells Film gewordener Teen Angst. Zuvor kramen die beiden Herren aber noch in Erinnerungen an einen der schönsten Vertreter erwachsenen Sadomaso-Horrors und bedauern zugleich die unerfreuliche Zensurgeschichte von Hellbound: Hellraiser II (1988).
Unsere Filmauswahl mag in dieser Woche nur halb so groß sein wie üblich, dafür macht sie keine Gefangenen. Wir eröffnen die neueste Bahnhofskino Filmreihe mit dem ersten Teil der Saga um John Rambo und fragen uns, wie aus dem traumatisierten Vietnamveteranen in Rambo (OT: First Blood, 1982) der Archetyp des amerikanischen Actionhelden der 80er werden konnte, ob und inwiefern der Film interessiert ist an politischen Statements, und welche Umwege der Protagonist aus David Morrells Romanvorlage nehmen musste, bevor sein filmisches alter ego in Form von Sylvester Stallone auf der Kinoleinwand landete. Und natürlich geht es um Action, Action, Action!
Groß, größer, The Shining (1980). Mit Stanley Kubricks monumentalem Monster des Horrorfilms ist in dieser Woche wieder mal ein überlebensgroßer Gast in unserer bescheidenen, modrigen Hütte. Kann man nach knapp vier Jahrzehnten Ehrfurcht und Analyse noch ein paar frische Gedanken zur legendärsten Stephen King-Verfilmung entwickeln oder kapitulieren wir vor der Grandezza des Overlook Hotels und seinen wahnsinnigen Saisongästen? Zum Glück konnten wir uns vorher auf noch etwas bei der Cocktailparty mit unserem Gastgeber Vincent Price stärken, der uns ins House on Haunted Hill (DT: Das Haus auf dem Geisterhügel, 1959) einlud. Schauderhaft schön. Timecodes:
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