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Hat diese Frau den schönsten Job der Welt? Mit dieser Vermutung startet Moderatorin Carolin Emcke in das Podcastgespräch mit Andrea Zietzschmann, die seit mehr als acht Jahren die Stiftung Berliner Philharmoniker leitet. Mit der Intendantin spricht Emcke über die gesellschaftliche Bedeutung von Musik und darüber, warum Kultur nicht als überflüssiger Luxus verstanden werden darf. Außerdem gibt Zietzschmann im Gespräch Einblicke in die Funktionsweise eines Orchesters und die Zusammenarbeit mit Stardirigenten wie Kirill Petrenko und Simon Rattle.
Zietzschmann, geboren 1970 in Baden-Württemberg, studierte Musikwissenschaft, Betriebswirtschaft und Kunstgeschichte. Anschließend leitete sie diverse Orchester, wie etwa das Mahler Chamber Orchestra und die vier NDR-Orchester. Zudem war sie Orchester- und Musikleiterin beim Hessischen Rundfunk. Seit dem 1. September 2017 ist sie die Intendantin der Berliner Philharmoniker.
„Wir müssen daran arbeiten, dass das Orchester nichts Elitäres ist.“
Trotz finanzieller Herausforderungen wollen die Berliner Philharmoniker den Zugang für alle Bevölkerungsgruppen ermöglichen, nicht nur für gut verdienende Akademiker. „Wir müssen immer noch daran arbeiten, dass wir ein offenes Haus sind, dass das Orchester nichts Elitäres ist“, sagt Zietzschmann. Die Philharmoniker wirken deshalb in unterschiedlichen Bildungsprogrammen mit, die die Begeisterung und Wertschätzung für klassische Orchestermusik vermitteln sollen. So besuchen einige Musiker etwa regelmäßig Berliner Schulen und Kitas. Gerade hier brauche es „Identifikationsfiguren, die begeistern können“.
Was Andrea Zietzschmann darüber hinaus über den Alltag der Berliner Philharmoniker und deren internationale Tourneen berichtet, hören Sie mit SZ Plus im Podcast, hier auf Spotify, auf sz.de und in der SZ-Nachrichtenapp.
Empfehlung von Andrea Zietzschmann
Moderation, Redaktion: Carolin Emcke
Bildrechte Cover: Stefan Höderath/Bearbeitung SZ
Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter [email protected] – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.
Trump, Musk, die AfD - sie alle sagen der Demokratie öffentlich den Kampf an. Und bekommen dafür immensen Zuspruch. Warum folgen so viele Menschen dem libertären Autoritarismus? Und damit denjenigen, die individuelle Freiheiten abschaffen würden?
Carolin Amlinger, geboren 1984 in Zell, lehrt Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Basel. 2022 erschien das gemeinsam mit Oliver Nachtwey verfasste Buch „Gekränkte Freiheit“ über Verschränkungen von Libertarismus und Autoritarismus. Es wurde für den Literaturpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Für die in diesem Jahr erschienene Fortsetzung „Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus“ bekamen Amlinger und Nachtwey den Geschwister-Scholl-Preis des Jahres 2025 verliehen.
Populisten vermitteln ein Gefühl der Bedeutung
Dabei beschreibt der Begriff „Zerstörungslust“ für Amlinger das „affektiv lustvolle Negieren von Akteuren, Personengruppen, die eigentlich für eine liberale Öffnung der Gesellschaft stehen“ und die Unterstützung derjenigen Kräfte, die genau das Gegenteil bewirken. Diese Lust am Chaos innerhalb des demokratischen Systems erklären sich Amlinger und Nachtwey mithilfe des Philosophen Erich Fromm, der das Phänomen des „Gruppennarzissmus“ beschrieben hat.
Bei ihren Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern seien immer wieder ähnliche Sätze gefallen, erklärt Amlinger. „Viele meinten zu uns: Es interessiert uns gar nicht wirklich, welche konkrete Politik die AfD macht, aber sie setzt einen Wandel in Gang, der eben unserer Nation und eben mir als Teil dieser Nation wieder zu einer Größe verhilft.“ Die Literatursoziologin leitet daraus ab, dass die AfD oder Figuren wie Donald Trump und Elon Musk diesen Menschen ein „Gefühl von Größe“ vermitteln. Genau die Größe, die sie auch für sich selbst beanspruchen.
Was Carolin Amlinger noch über die Ursachen der „Zerstörungslust“ berichtet, hören Sie im Podcast, hier auf sz.de und auf Spotify.
Empfehlung von Carolin Amlinger
Moderation, Redaktion: Carolin Emcke
Bildrechte Cover: Kostas Maros/Bearbeitung SZ
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Nichts ist so sicher wie der Tod. Aber sind die Weihnachtstage geeignet, um mit der Familie über letzte Planungen, über ein Sterben ohne Einsamkeit zu reden? Ist es befremdlich, zu Jesus Geburtstag über den Tod zu reden? Sie sehe es als Chance, in ruhigen Tagen zu überlegen, wie man sein Leben bewusster gestalten kann, sagt die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Barbara Pichlmeier aus dem Landkreis München. Schließlich sei der Tod “Teil unseres Lebens”. Und wenn man auch nicht in jeder Familie solche Themen besprechen könne, dann könne man sich durchaus selbst erstmal Gedanken über Patientenverfügungen, Bestattungswünsche und spirituelle Begleitung am Lebensende machen.
In der Sterbebegleitung sei es wichtig, einfach da zu sein oder zuzuhören, ohne zu urteilen. Pichlmeier wünscht sich, dass sich künftig mehr Menschen für ein Ehrenamt wie die Sterbebegleitung engagieren, um Einsamkeit in der Gesellschaft entgegenzuwirken.
Weitere Nachrichten: Jeder dritte Kunde der Tafeln ist ein Kind; Anstieg bei Obdachlosigkeit; verstärkter Zulauf bei Bahnhofsmissionen und Sorgentelefonen wegen Einsamkeit.
**Zum Weiterlesen: **
Einst hat Christiane zu Salm ihren kleinen Bruder verloren. Wie nach dem Verlust eines geliebten Menschen weiterleben? Wie mit Trauer und Trauernden umgehen? Hier finden Sie das Gespräch.
Einen Überblick über Hilfsangebote verschafft die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin.
Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband vertritt bundesweit entsprechende Interessenverbände. Wenn Sie sich dafür interessieren, dann finden Sie hier weitere Informationen.
Hier finden Sie speziell auf Bayern zugeschnittene Informationen über zahlreiche Hospiz- und Palliativeinrichtungen im Freistaat.
Einen Überblick über die Palliativversorgung verschafft auch Bayerns Gesundheitsministerium.
Barbara Pichlmeier ist bei der Arbeitsgemeinschaft Hospiz im Landkreis München tätig, hier ist der Kontakt.
Und hier finden Sie Infos rund um das Thema Pflege.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Justin Patchett
Produktion: Aylin Sancak
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Unter der Herrschaft von Baschar al-Assad verschwanden in Syrien seit dem Arabischen Frühling 2011 mehr als 160 000 Menschen. Den Großteil dieser Menschen dürften die Schergen des gestürzten Diktators ermordet haben. Das Regime hat einen Teil seiner Taten akribisch dokumentiert. Ein Datensatz mit entsprechenden Fotos und Unterlagen war dem NDR übergeben worden, der ihn gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung, dem WDR und dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) ausgewertet hat. Die Ergebnisse wurden nun von mehreren Medien weltweit unter dem Titel "Damascus Dossier" veröffentlicht.
Woher die Daten stammen und was die abertausenden Fotos von Leichen belegen, darüber spricht Lena Kampf, stellvertretende Leiterin des SZ-Ressorts Investigative Recherche und eine der vielen Beteiligten an diesem internationalen Projekt, im SZ-Recherchepodcast “Das Thema”. Das Militärkrankenhaus Harasta in Damaskus spielt eine zentrale Rolle in Assads Unterdrückungsmaschinerie: Häftlinge wurden dort schwer misshandelt und gefoltert. Und dort wurden auch die Leichen aus Gefängnissen der Geheimdienste fotografisch dokumentiert, bevor sie in Massengräbern verscharrt wurden.
Das Regime hat laut Kampf versucht, den Schein der Legalität aufrechtzuerhalten, indem massenweise Todesscheine mit falschen Angaben ausgestellt wurden. Die detaillierten Dokumentationen dienten der internen Kontrolle und gleichzeitig zur Verschleierung dieser Verbrechen.
Zum Weiterlesen:
Die Texte zum “Damascus Dossier” lesen Sie hier.
In Koblenz sind fünf Männer angeklagt, weil sie in Damaskus gefoltert und getötet haben sollen. Hier lesen Sie einen Bericht unserer Korrespondentin über diesen Prozess.
Hier finden Sie den Text unseres Krisenreporters Tomas Avenarius, der in Damaskus vor einem Jahr den Trauerzug für einen vom Regime ermordeten Aktivisten begleitet hat, dessen Foto auch in dem Datensatz gefunden wurde.
Wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns unter [email protected].
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Die Sorge vor der Polarisierung und einer damit verbundenen Spaltung der Gesellschaft ist allgegenwärtig: in Talkshows, politischen Reden, Medienberichten. Was aber, wenn die gesellschaftliche Vorstellung von Polarisierung gar nicht der empirischen Realität entspricht?
Nils C. Kumkar, geboren 1985, ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Socium, dem sozialwissenschaftlichen Institut der Universität Bremen. Er forscht zu sozialer Ungleichheit und politischem Protest. Sein neuestes Buch „Polarisierung. Über die Ordnung der Politik“ ist im Suhrkamp-Verlag erschienen.
Im Gespräch mit Carolin Emcke erläutert Nils Kumkar die Gründe, warum der Grad der gesellschaftlichen Polarisierung häufig überschätzt wird. So könne etwa die Medienberichterstattung den Glauben an eine gesellschaftliche Spaltung verstärken, wenn dort Konflikte und Kontroversen in den Mittelpunkt gestellt werden. Doch schon allein im Begriff an sich liege eine große Tücke, nämlich „dass er ein Stück weit davon lebt, dass er im Alltagsgebrauch in der politischen Öffentlichkeit völlig unklar ist“.
Kumkar sieht in der Polarisierung ein Ordnungsmuster der politischen Realität. Da die Vorstellung einer Politik, die die Meinung der Leute repräsentiert, „in Wirklichkeit eine grandiose Komplexitätsüberforderung auf beiden Seiten“ darstelle, müsse die Vorstellung von Gesellschaft unweigerlich vereinfacht werden – auf grundsätzliche Konfliktlinien, die die Bevölkerung in zwei Lager teilen. Doch obwohl diese Strategie eine Notwendigkeit des politischen Geschäfts darstellt, sorge sie in der Kommunikation nach außen eben auch dafür, dass sich die Annahme einer reellen Spaltung der Gesellschaft nur noch weiter verfestigt.
Weiterhin spricht Nils Kumkar im Podcast auch über die AfD, die in den vergangenen Jahren ganz entscheidend von dem Glauben an eine Polarisierung profitiert habe. Der Partei sei es gelungen, sich in Deutschland als „fundamentale Opposition“ zu positionieren, die allein gegen alle anderen Parteien stehe, sagt der Soziologe. „Durch diese Geste haben sie es geschafft, eine Prominenz im politischen Diskurs zu bekommen, die in keinem Verhältnis zu ihrer eigentlich politisch legitimierten Macht steht“, sagt Kumkar. „Egal wer redet, er redet über sie.“
Was die übrigen Parteien tun könnten und wie Polarisierung produktiv wirken kann, hören Sie im Podcast.
Empfehlung von Nils Kumkar
Die zweite Empfehlung des Soziologen ist der Roman „Schattennummer“ von Thomas Pynchon. Dieser Roman schule darin, wie undurchsichtig „wir uns selbst gegenüber sind und was das mit unserer Weltwahrnehmung macht“.
Moderation, Redaktion: Carolin Emcke
Bildrechte Cover: Falk Weiss/Bearbeitung SZ
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Social Media ist ein idealer Verstärker für Verschwörungserzählungen, in denen die Welt nur noch als bipolar wahrgenommen wird. Was tun, wenn jemand aus der eigenen Familie abdriftet? Darüber spricht Christina Lopinski in der aktuellen Ausgabe des SZ-Recherchepodcasts “Das Thema”. Sie hat einer Frau getroffen, deren Mann solchen Erzählungen vertraut.
“Wenn Menschen an Verschwörungserzählungen glauben, dann haben sie ganz automatisch das Gefühl, über eine Art Geheimwissen zu verfügen“, sagt zudem Roland Imhoff, Professor für Sozial- und Rechtspsychologie an der Gutenberg-Universität in Mainz. „Sie fühlen sich erleuchtet.“ Oft, so Imhoff, hänge der Glaube an Verschwörungsmythen eng mit biografischen Episoden des Scheiterns zusammen.
Zum Weiterhören und -lesen:
Den Text zu Lopinskis Recherche “Mein Mann, der Schwurbler” lesen Sie hier.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Movieclips.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Katharina Erschov, Annkathrin Stich, Laura Terberl
Produktion: Imanuel Pedersen
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In dieser Folge von „In aller Ruhe“ geht es um Populismus und den Erfolg rechtsautoritärer Parteien in Europa. Warum wenden sich Menschen diesen Parteien zu? Und warum gelingt es den demokratischen Parteien nicht, diese Entwicklung aufzuhalten? Darüber spricht Carolin Emcke mit dem Politikwissenschaftler Tarik Abou-Chadi. Er erläutert, welche Dynamiken den Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte in Europa begünstigt haben und welche Mittel bleiben, um dem entgegenzuwirken.
Abou-Chadi lehrt Europäische Politik an der Oxford Universität. Zuvor arbeitete er am politikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. Seine Doktorarbeit schrieb er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während und nach seiner Promotion war er als Gastwissenschaftler an Universitäten in New York und Amsterdam tätig. Er forscht zu politischen Parteien, politischem Wandel in der Migrationspolitik und dem Wahlverhalten in Westeuropa.
„Wenn man sich nach rechts bewegt, gewinnt man die Wählerinnen und Wähler nicht zurück“
Zudem kritisiert er den Umgang der demokratischen Parteien – egal ob konservativ oder sozialdemokratisch – mit der radikalen Rechten, die dazu tendieren, programmatisch auf die populistische Rhetorik einzugehen, statt eigene, progressive Positionen zu entwickeln. Das habe allerdings nachweisbar eher einen gegenteiligen Effekt. „Wenn man sich nach rechts bewegt bei der Migration, gewinnt man die Wählerinnen und Wähler nicht zurück.“ Stattdessen profitiere die radikale Rechte von dieser programmatischen Umorientierung der Parteien. „Wenn man häufig hört von Politikern, dass Migration ein riesiges Problem ist, dann fangen die Leute eben auch stärker an zu denken, Migration ist ein riesiges Problem.“
Wie demokratische Parteien zum Aufstieg der radikalen Rechte beigetragen haben, und was sie tun könnten, um diese Entwicklung umzukehren, hören Sie im Podcast, hier auf sz.de und auf Spotify.
Empfehlung von Tarik Abou-Chadi
Moderation, Redaktion: Carolin Emcke
Bildrechte Cover: Tom Weller Photography/Bearbeitung SZ
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Am 9. November hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin eine Rede gehalten, in der er auf besorgniserregende Entwicklungen hingewiesen hat. Die aktuelle Gefährdung der Demokratie sei nicht zu unterschätzen: “Nie in der Geschichte unseres wiedervereinten Landes waren Demokratie und Freiheit so angegriffen“, sagte er im Schloss Bellevue. Und appellierte an die Bürger: “Wir müssen handeln!“
Man dürfe nicht “hineinrutschen in eine neue Faszination des Autoritären und dann in neue Unfreiheit, und hinterher sagen alle: ,Das haben wir nicht gewollt‘ oder ,Das haben wir nicht gewusst‘.“ Das Drehbuch der Antidemokraten gehe auf, warnte Steinmeier.
Aber: “Die Demokratie kann sich wehren“: Wer sich gegen den freiheitlichen Kern der Verfassung stelle, “der kann nicht Richterin, Lehrer oder Soldat sein“. So ein Ausschluss sei Ausdruck der wehrhaften Demokratie. Die AfD und ihr nahestehende Personen haben diese Rede harsch als parteiisch kritisiert.
Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert argumentiert, dass demokratische Parteien jede Kooperation mit Rechtsextremen ausschließen müssten. Andernfalls drohe das, was sich in anderen Ländern Europas zeige: Rechtsextremisten würden gestärkt, die politische Mitte weiter geschwächt. Stattdessen empfiehlt Lammert, sich stärker auf eigene Themen und Ziele zu konzentrieren, anstatt nur auf die Themen der AfD zu reagieren. Die Stabilität der Demokratie sei eine ständige Anstrengung und sei nicht selbstverständlich.
Zum Weiterlesen und -hören:
Das Video von Steinmeiers Rede zum 9. November 2025 finden Sie hier.
Den SZ-Bericht über die Rede finden Sie hier.
Über die Studie der Adenauer-Stiftung zum Verhältnis von christdemokratischen Parteien zu Rechtspopulisten lesen Sie hier einen Bericht.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Immanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über das Amt des Bundespräsidenten.
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Christian Wernicke war 23 Jahre Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung: in Brüssel, Washington, D.C., Paris und zuletzt in Düsseldorf für die Berichterstattung aus Nordrhein-Westfalen. In seiner Zeit in Frankreich erlebte er den rasanten Aufstieg von Emmanuel Macron, aber auch „elendig viel Terror“, wie er sagt.
Im Recherchepodcast „Das Thema“ berichtet Wernicke über seine Erfahrungen in Frankreichs „Horrorjahr 2015“: zunächst die Anschläge auf das Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar in Paris und dann am 24. März den vom Co-Piloten geplanten Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen. Im November dann die Massaker von Islamisten in den Straßen von Paris und bei einem Konzert im Bataclan, deren Brutalität und Grausamkeit nicht nur Wernicke tief erschüttert hat.
Eindrücklich schildert Wernicke, wie er diese Zeit erlebt hat und welche Herausforderungen diese Ausnahmesituationen auch an einen gestandenen Journalisten stellen – und er spricht offen über die psychische Belastung für ihn persönlich. Zudem reflektiert er die gesellschaftlichen Auswirkungen der Terroranschläge, die bis heute nicht nur in Frankreich wirkmächtig sind.
Zum Weiterlesen:
Alle Texte von Christian Wernicke finden Sie hier.
Den Podcast zum Abschied unserer Österreich- und Osteuropa-Korrespondentin Cathrin Kahlweit hören Sie hier.
Die Ausgabe von “Das Thema” mit unserem ehemaligen Israel-Korrespondenten Peter Münch hören Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Timo Nicolas, Laura Terberl
Produktion: Imanuel Pedersen
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China hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum wichtigsten Lieferanten für Seltene Erden entwickelt. In vielen Fällen ist das Land die einzige echte Option auf dem Markt dieser gar nicht so seltenen, aber äußerst schwer abzubauenden Metalle. Diese Macht wird zur Gefahr, die China nutzt: Peking beschränkt oder stoppt Ausfuhren, kontrolliert den Zugang zu Know-How, schützt sein Wissen über die Verfeinerung der Metalle und macht dem Rest der Welt damit schlicht klar, wer am längeren Hebel sitzt.
Das ist besonders heikel, da Europa gerade massiv aufrüstet. Denn in modernem Kriegsgerät, in Radaranlagen und Mikrochips, sowie in Panzern und Nachtsichtgeräten sind Seltene Erden oder vergleichbare Metalle verbaut. Eine moderne Armee ohne sie ist undenkbar.
Wie China zum Weltmarktführer bei Seltenen Erden wurde und über die Aufholjagd von Europa und den USA sprechen wir in der neusten Folge unseres Podcasts “Das Thema”.
Die Aufnahme für diese Thema-Folge war noch vor dem Treffen von Donald Trump und Xi Jinping Ende Oktober in Südkorea, bei dem die beiden eine einjährige Handelsruhe vereinbart hatten. Nach dem Treffen wurde verkündet, dass die Exportbeschränkungen gelockert werden sollen. Wie genau diese Lockerungen aussehen sollen, weiß man aber bisher nicht. Am 5. November veröffentlichte das chinesische Finanzministerium eine Ankündigung, laut der einige Zölle auf US-amerikanische Agrarprodukte zurückgenommen werden sollen.
Zum Weiterhören und -lesen:
Den Text zur Recherche von Gregor Scheu und Lea Sahay finden Sie hier.
Die “Das Thema”-Folge über Germanium und den Drohnenabwehrschirm finden Sie auf Spotify oder sz.de.
Wenn Sie mehr über Chinas Geschichte erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen die Podcast-Serie “Die Kiste” auf Spotify oder sz.de.
Moderation, Redaktion: Timo Nicolas
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Imanuel Pedersen
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