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In dieser Episode nehmen wir Psalm 81 und passen ihn an unsere heutige Lebenssituation an, insbesondere für die neutestamentliche Gemeinde im Jahr 2025. Jens Kaldewey bietet eine erweiterte und umformulierte Version des Psalms, die dazu einlädt, über die Bedeutung von Gottes Schutz, Führung und Liebe nachzudenken. Lasst euch inspirieren, Gott in euren Gottesdiensten mit Freude und Hingabe zu loben und entdeckt, wie ihr diesen Psalm in eurem Alltag integrieren könnt.
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1 Von Asaf, zum Spiel auf der Gittit. 2 Jubelt unserem Gott zu, stark und mächtig ist er! Singt laut vor Freude über den Gott Jakobs! 3 Stimmt Lieder an und schlagt die Pauken! Lasst die Saiten von Harfe und Laute erklingen! 4 Stoßt zum Neumond in das Horn und blast es wieder zum Vollmond, dem Tag unseres Festes! 5 Dies ist für Israel eine bindende Ordnung, ein Gesetz des Gottes Jakobs. 6 Er gab es dem Volk Gottes, als er gegen die Ägypter kämpfte. Da! Ich höre eine Stimme, die mir bisher unbekannt war: 7 »Ich habe deine Schultern von der Last befreit, den schweren Tragekorb habe ich dir abgenommen. 8 Als du in der Not zu mir schriest, rettete ich dich. Ich antwortete dir aus der Gewitterwolke, in der ich mich verborgen hielt. In Meriba prüfte ich dein Vertrauen zu mir, als es dort in der Wüste kein Wasser mehr gab. 9 Höre, mein Volk; lass dich warnen, Israel! Wenn du doch auf mich hören würdest! 10 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben, wie sie bei fremden Völkern verehrt werden – bete solche Götzen nicht an! 11 Denn ich bin der HERR, dein Gott, ich habe dich aus Ägypten herausgebracht. Von mir sollst du alles erwarten, und ich werde dir geben, was du brauchst! 12 Aber mein Volk hat nicht auf mich gehört, sie haben nicht mit sich reden lassen. 13 Da überließ ich sie ihrer Starrköpfigkeit, und sie machten, was sie wollten. 14 Wenn doch mein Volk auf mich hören wollte! Wenn doch Israel nach meinen Geboten lebte! 15 Dann würde ich seine Feinde sofort in die Knie zwingen und alle niederwerfen, die Israel unterdrücken.« 16 Ja, alle, die den HERRN hassen, müssten sich ihm ergeben, und ihre Strafe hätte kein Ende. 17 Israel aber würde er mit dem besten Weizen versorgen und mit Honig aus den Bergen sättigen.
Psalmen neu erleben: PUR
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In dieser Episode hinterfragt Manuel Grässlin den Unterschied zwischen den Todeserlebnissen großer antiker Helden und dem von Jesus. Während Figuren wie Sokrates in aller Ruhe und Furchtlosigkeit gestorben sein sollen, zeigt die biblische Geschichte von Jesus im Garten Gethsemane eine ganz andere Seite – eine von tiefer Angst und Sorge. Manuel erklärt, dass diese Darstellung von Jesus‘ Gefühlsleben und seine schmerzliche Erfahrung der Gottverlassenheit einen tiefgründigen Einblick in sein Opfer gibt. Jesus erlebt eine göttliche Panik, die letztlich uns allen zugutekommt, indem er die Gottverlassenheit auf sich nimmt, die uns treffen sollte. Diese Episode bietet eine bewegende Betrachtung darüber, warum Jesus‘ Tod so anders war und welche Bedeutung dieser für den Glauben und das Verständnis seiner göttlichen Natur hat.
32 Jesus und seine Jünger kamen an eine Stelle am Ölberg, die Getsemane heißt. Dort sagte er zu ihnen: »Setzt euch hier und wartet, bis ich gebetet habe!« 33 Petrus, Jakobus und Johannes jedoch nahm er mit. Von Angst und Grauen gepackt, 34 sagte er zu ihnen: »Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht!« 35 Er selbst ging noch ein paar Schritte weiter, warf sich zu Boden und bat Gott, die Leidensstunde, wenn es möglich wäre, an ihm vorübergehen zu lassen. 36 »Abba, Vater«, sagte er, »alles ist dir möglich. Lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen! Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.« 37 Als er zu den Jüngern zurückkam, schliefen sie. Da sagte er zu Petrus: »Simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine einzige Stunde wach bleiben? 38 Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, aber die menschliche Natur ist schwach.« 39 Jesus ging wieder weg und betete noch einmal dasselbe. 40 Als er zurückkam, waren sie wieder eingeschlafen; sie konnten die Augen vor Müdigkeit nicht offen halten und wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. 41 Als er das dritte Mal zurückkam, sagte er: »Wollt ihr noch länger schlafen und euch ausruhen? Es ist so weit! Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn in die Hände der Sünder gegeben. 42 Steht auf, lasst uns gehen! Der, der mich verrät, ist da.«
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In dieser Episode tauchen wir tief in die herausfordernde und emotionale Passage aus Markus 14,27-31 ein. Melina Lörracher, wirft einen einfühlsamen Blick auf die schmerzhaften Worte von Jesus, der seinen Jüngern ankündigt, dass sie ihn noch in derselben Nacht verleugnen werden. Besondere Aufmerksamkeit wird auf Petrus gerichtet, der in mitreißenden Worten seine Loyalität schwört, nur um von Jesus‘ Vorhersage der dreimaligen Verleugnung erschüttert zu werden. Die Episode lädt dazu ein, über die Spannung zwischen menschlicher Schwäche und göttlicher Treue nachzudenken, während sie gleichzeitig Hoffnung schöpft aus seiner unerschütterlichen Zusage, seine Anhänger niemals im Stich zu lassen.
27 Jesus sagte zu seinen Jüngern: »Ihr werdet euch alle von mir abwenden. Denn es heißt in der Schrift: ›Ich werde den Hirten töten, und die Schafe werden sich zerstreuen.‹ 28 Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen.« 29 Doch Petrus versicherte: »Auch wenn alle sich von dir abwenden – ich nicht!« 30 Jesus erwiderte: »Ich sage dir: Noch heute Nacht, bevor der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« 31 Aber Petrus erklärte mit aller Entschiedenheit: »Und wenn ich mit dir sterben müsste – ich werde dich niemals verleugnen!« Das Gleiche beteuerten auch alle anderen.
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In dieser Episode nimmt uns Jens Kaldewey mit auf eine Reise durch die tiefgründige und bedeutsame Darstellung des Abendmahls im Markusevangelium. Jens beleuchtet die unterschiedlichen Interpretationen und Diskussionen, die seit Jahrhunderten um dieses wichtige Ereignis kreisen. Trotz der geheimnisvollen und manchmal rätselhaften Natur des Abendmahls versucht Jens, die komplexen Ansprüche an ein vollumfängliches Verständnis loszulassen und es als einen Akt der Loyalität und Gemeinschaft zu betrachten. Er erkundet die historischen und theologischen Perspektiven und bietet eine einfühlsame Umschreibung dieser bedeutsamen Worte von Jesus an.
22 Im weiteren Verlauf des Essens nahm Jesus Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten: »Nehmt, das ist mein Leib.« 23 Dann nahm er einen Becher mit Wein, sprach ein Dankgebet, gab ihn den Jüngern, und sie tranken alle daraus. 24 Er sagte zu ihnen: »Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. 25 Ich sage euch: Ich werde nicht mehr vom Saft der Reben trinken bis zu dem Tag, an dem ich den neuen Wein trinken werde im Reich Gottes.« 26 Nachdem sie dann ein Loblied gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
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In dieser Episode tauchen wir ein in Markus 14,12-21. Jens Kaldewey nimmt uns mit auf eine Reise in die symbolträchtige Welt des letzten Abendmahls und dessen tiefen historischen Wurzeln im jüdischen Passafest. Er beleuchtet die Begebenheiten rund um diese Feier mit Jesus und seinen Jüngern, die auf den alten Riten der Befreiung Israels aus Ägypten basieren. Zudem wird die Einführung des Abendmahls thematisiert sowie der dramatische Moment, als Jesus offenbart, dass einer seiner engsten Gefährten ihn verraten wird. Dieses Zusammenspiel von göttlichem Plan und menschlichem Verrat bietet eine spannende Perspektive auf den letzten Abend Jesu und die Bedeutung des Passafestes innerhalb der Glaubensgemeinschaft.
12 Am ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote – an dem Tag, an dem man das Passalamm schlachtet – fragten die Jünger Jesus: »Wo sollen wir das Passamahl für dich vorbereiten?« 13 Er gab zwei von ihnen den Auftrag: »Geht in die Stadt! Dort werdet ihr einem Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm, 14 bis er in ein Haus hineingeht, und sagt dort zu dem Hausherrn: ›Der Meister lässt fragen: Wo ist der Raum für mich, in dem ich mit meinen Jüngern das Passamahl feiern kann?‹ 15 Er wird euch ein großes Zimmer im Obergeschoss zeigen, das mit Sitzpolstern ausgestattet und für das Festmahl hergerichtet ist. Bereitet dort das Passa für uns vor.« 16 Die beiden Jünger machten sich auf den Weg. In der Stadt angekommen, fanden sie alles so, wie Jesus es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passamahl vor. 17 Als es Abend geworden war, kam Jesus mit den Zwölf. 18 Während sie bei Tisch waren und aßen, erklärte er: »Ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten – einer, der hier mit mir isst.« 19 Die Jünger waren bestürzt, und einer nach dem anderen fragte ihn: »Doch nicht etwa ich?« – 20 »Es ist einer von euch zwölf«, erwiderte er, »einer, der mit mir das Brot in die Schüssel taucht. 21 Der Menschensohn geht zwar den Weg, der ihm in der Schrift vorausgesagt ist; doch wehe dem Menschen, durch den er verraten wird! Für diesen Menschen wäre es besser, er wäre nie geboren worden.«
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In dieser Episode tauchen wir in die dramatische Geschichte von Judas Iskariot ein, einem der zwölf engsten Jünger Jesu, der aus eigenem Antrieb zu einem Verräter wurde. Jens Kaldewey beleuchtet die menschlichen und geistlichen Dimensionen, die zu diesem folgenschweren Verrat führten und uns zeigen, wie frei der Mensch in seinen Entscheidungen wirklich ist. Wir erfahren, wie Gier, Enttäuschung und äußere Einflüsse Judas‘ Handeln prägten und welche Lehren wir daraus ziehen können, um unsere eigenes geistliches Leben zu reflektieren.
10 Danach ging Judas Iskariot, einer der Zwölf, zu den führenden Priestern und bot ihnen an, dafür zu sorgen, dass sie Jesus in ihre Gewalt bringen konnten. 11 Die führenden Priester waren erfreut, als sie das hörten, und versprachen Judas dafür Geld. Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, Jesus an sie zu verraten.
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In dieser Episode widmen wir uns Psalm 80 und erkunden seine kraftvolle Botschaft. Dave Brander führt uns durch diesen Psalm und enthüllt, warum dieser oft als Klagelied des Volkes bezeichnet wird. Wir hören von den eindringlichen Hilferufen an Gott und dem symbolischen Bild des Weinstocks, das im Kern der Botschaft steht. Dave fordert uns heraus über die Bedeutung dieses Psalms nachdenken und herausfinden, wie er unsere persönliche Beziehung zu Gott stärken kann.
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1 Ein Lied von Asaf, nach der Melodie: »Lilien als Zeugnis«. 2 Höre uns, Gott, du Hirte Israels, der du dein Volk wie eine Herde hütest! Der du über den Keruben thronst – erscheine in deinem strahlenden Glanz! 3 Zeige deine Macht den Stämmen Ephraim, Benjamin und Manasse! Komm und hilf uns doch! 4 O Gott, richte uns, dein Volk, wieder auf! Blicke uns freundlich an, dann sind wir gerettet! 5 Du allmächtiger HERR und Gott, wie lange willst du noch zornig auf uns sein, obwohl wir zu dir beten? 6 Tränen sind unsere einzige Speise – ganze Krüge könnten wir mit ihnen füllen! 7 Unsere Feinde spotten über unsere Ohnmacht, sie streiten sich schon über unser Land. 8 Allmächtiger Gott, richte uns, dein Volk, wieder auf! Blicke uns freundlich an, dann sind wir gerettet! 9 In Ägypten grubst du den Weinstock Israel aus; du pflanztest ihn ein in einem Land, aus dem du fremde Völker verjagt hattest. 10 Für ihn hast du den Boden gerodet, so dass er Wurzeln schlagen konnte und sich im ganzen Land ausbreitete. 11 Mit seinem Schatten bedeckte er das Gebirge, er wuchs höher als die gewaltigsten Zedern. 12 Seine Ranken erstreckten sich bis zum Mittelmeer, und bis an den Euphrat gelangten seine Zweige. 13 Warum nur hast du die schützende Mauer niedergerissen? Jetzt kann jeder, der vorüberkommt, ihn plündern! 14 Die Wildschweine aus dem Wald verwüsten ihn, die wilden Tiere fressen ihn kahl. 15 Allmächtiger Gott, wende dich uns wieder zu! Schau vom Himmel herab und rette dein Volk! Kümmere dich um diesen Weinstock, 16 den du selbst gepflanzt hast; sorge für den jungen Spross, den du hast aufwachsen lassen! 17 Unsere Feinde haben ihn abgehauen und ins Feuer geworfen; doch wenn du ihnen entgegentrittst, kommen sie um. 18 Beschütze den König, den du erwählt hast, den Mann, der durch dich erst stark wurde! 19 Dann wollen wir nie mehr von dir weichen. Erhalte uns am Leben, dann wollen wir dich loben. 20 Du allmächtiger HERR und Gott – richte uns, dein Volk, wieder auf! Blicke uns freundlich an, dann sind wir gerettet!
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In der heutigen Episode führt uns Simone Evers durch die Erzählung einer Frau, die ungeteilte Hingabe zeigt, indem sie ein kostbares Nardenöl über Jesus ausgießt. Obwohl ihre Tat von den Anwesenden scharf kritisiert wird, verteidigt Jesus diese Frau und hebt die tiefere Bedeutung ihrer Handlung hervor – eine prophetische Salbung für seinen bevorstehenden Tod. Simone reflektiert über die gesellschaftlichen Normen der Zeit, die Rolle dieser Frau und die zeitlose Botschaft der Hingabe an Jesus.
1 Es waren nur noch zwei Tage bis zum Fest des Passa und der ungesäuerten Brote. Die führenden Priester und die Schriftgelehrten überlegten, zu welcher List sie greifen könnten, um Jesus festzunehmen und dann umzubringen. 2 »Auf keinen Fall darf es während des Festes geschehen«, sagten sie, »sonst gibt es einen Aufruhr im Volk.« 3 Jesus war in Betanien bei Simon dem Aussätzigen zu Gast. Während der Mahlzeit kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl. Sie zerbrach das Gefäß und goss Jesus das Öl über den Kopf. 4 Einige der Anwesenden waren empört. »Was soll das, dieses Öl so zu verschwenden?«, sagten sie zueinander. 5 »Man hätte es für mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können!« Und sie machten der Frau heftige Vorwürfe. 6 Aber Jesus sagte: »Lasst sie! Warum macht ihr es der Frau so schwer? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 7 Arme wird es immer bei euch geben, und ihr könnt ihnen Gutes tun, sooft ihr wollt. Mich aber habt ihr nicht mehr lange bei euch. 8 Sie hat getan, was sie konnte: Sie hat meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. 9 Ich sage euch: Überall in der Welt, wo man das Evangelium verkünden wird, wird man sich auch an sie erinnern und von dem reden, was sie getan hat.«
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