Bildungsstätte Anne Frank

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Bildungsstätte Anne Frank episodes

  • Elli Kaminer Zamberk - Interview zur Sonderausstellung "Das Gegenteil von Gut" - 2019

     „Wir haben über unsere Gefühle gesprochen und die über ihre Kunst.“   

    Elli Kaminer-Zamberk ist Gruppenanalytikerin mit eigener Praxis in  Frankfurt am Main. 2006-2012 arbeitete sie ehrenamtlich in einem  psychosozialen Zentrum für Überlebende der Shoah und ihre Familien und  seit 2010 als freie Mitarbeiterin am Institut für Traumabearbeitung und  Weiterbildung in Frankfurt.   

    Das Interview ist Teil unserer Sonderausstellung „Das Gegenteil von Gut –  Antisemitismus in der Linken“ von März bis September 2019. Im Fokus der  Auseinandersetzung stehen die verkürzte Kapitalismuskritik in Teilen der  politischen Linken, der Antiimperialismus der Häuserkampfbewegung und  der außerparlamentarischen Opposition sowie Boykottaufrufe kultureller  und wirtschaftlicher Waren aus Israel. Was bedeutet die Geschichte des  antisemitischen Ressentiments für das Heute? Wie haben sich  Argumentationsformen und Gefühle tradiert - und wie ist ihnen  bildungspolitisch zu begegnen?  

    www.gegenteilvongut.de 

    16 min
  • Ivo Bozic - Interview zur Sonderausstellung "Das Gegenteil von Gut" - 2019

     „Heute muss man sich entscheiden, ob man zu der einen oder der anderen  radikalen Linken gehören will.“  

    Ivo Bozic ist Journalist und war 1997 einer der Mitbegründer der  Wochenzeitung „Jungle World“, deren Mitherausgeber er nach wie vor ist.  Heute arbeitet er in der Naturbildung als stellvertretender Leiter der  Deutschen Wildtier Stiftung.   

    Das Interview ist Teil unserer Sonderausstellung „Das Gegenteil von Gut –  Antisemitismus in der Linken“ von März bis September 2019. Im Fokus der  Auseinandersetzung stehen die verkürzte Kapitalismuskritik in Teilen der  politischen Linken, der Antiimperialismus der Häuserkampfbewegung und  der außerparlamentarischen Opposition sowie Boykottaufrufe kultureller  und wirtschaftlicher Waren aus Israel. Was bedeutet die Geschichte des  antisemitischen Ressentiments für das Heute? Wie haben sich  Argumentationsformen und Gefühle tradiert - und wie ist ihnen  bildungspolitisch zu begegnen?  

    www.gegenteilvongut.de 

    22 min
  • Julia König - Interview zur Sonderausstellung "Das Gegenteil von Gut" - 2019

     „Antisemitische und antizionistische Motive werden intellektuell  verbrämt in die Theoriebildung integriert.“  

    Julia König ist Juniorprofessorin an der Johannes Gutenberg Universität  Mainz. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind kritische Theorie,  Sexualgeschichte, Psychoanalyse sowie feministische, postkoloniale und  Kindheitsforschung. Aktuell arbeitet sie an einem Projekt zum Verhältnis  von Verletzlichkeit, Gewalt und Emanzipation in der Idee der  Zivilisation.   

    Das Interview ist Teil unserer Sonderausstellung „Das Gegenteil von Gut –  Antisemitismus in der Linken“ von März bis September 2019. Im Fokus der  Auseinandersetzung stehen die verkürzte Kapitalismuskritik in Teilen der  politischen Linken, der Antiimperialismus der Häuserkampfbewegung und  der außerparlamentarischen Opposition sowie Boykottaufrufe kultureller  und wirtschaftlicher Waren aus Israel. Was bedeutet die Geschichte des  antisemitischen Ressentiments für das Heute? Wie haben sich  Argumentationsformen und Gefühle tradiert - und wie ist ihnen  bildungspolitisch zu begegnen?  

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    10 min
  • Daniel Keil - Interview zur Sonderausstellung "Das Gegenteil von Gut" - 2019

     „Was wir erfahren haben ist, dass es sinnvoll ist, diese Kritik auch im  Handgemenge auf der Straße zu äußern.“   

    Daniel Keil arbeitet an seiner Habilitation mit einem Stipendium der  Rosa Luxemburg Stiftung. Er arbeitet zum Europaverständnis der (neuen)  Rechten und dessen Bedeutung im Erstarken (neu)rechter Bewegungen und  Parteien im Kontext der politischen Krise der EU. Er spielt zudem in  einer sehr lauten Noise-Band.  

    Das Interview ist Teil unserer Sonderausstellung „Das Gegenteil von Gut –  Antisemitismus in der Linken“ von März bis September 2019. Im Fokus der  Auseinandersetzung stehen die verkürzte Kapitalismuskritik in Teilen der  politischen Linken, der Antiimperialismus der Häuserkampfbewegung und  der außerparlamentarischen Opposition sowie Boykottaufrufe kultureller  und wirtschaftlicher Waren aus Israel. Was bedeutet die Geschichte des  antisemitischen Ressentiments für das Heute? Wie haben sich  Argumentationsformen und Gefühle tradiert - und wie ist ihnen  bildungspolitisch zu begegnen?  

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    26 min
  • Jutta Ditfurth - Interview zur Sonderausstellung "Das Gegenteil von Gut" - 2019

     „Was man braucht ist nicht Harmonie, sondern Streit.“   

    Jutta Ditfurth ist Soziologin, Autorin und Gründungsmitglied der Partei  die Grünen, die sie in Kritik der realpolitischen Wende 1991 verließ und  die Partei ÖkoLinx gründete. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher über  die deutschen Verhältnisse, u.a. eine Biographie über Ulrike Meinhof  und jüngst „Haltung und Widerstand. Eine epische Schlacht um Werte und  Weltbilder“.   

    Das Interview ist Teil unserer Sonderausstellung „Das Gegenteil von Gut –  Antisemitismus in der Linken“ von März bis September 2019. Im Fokus der  Auseinandersetzung stehen die verkürzte Kapitalismuskritik in Teilen der  politischen Linken, der Antiimperialismus der Häuserkampfbewegung und  der außerparlamentarischen Opposition sowie Boykottaufrufe kultureller  und wirtschaftlicher Waren aus Israel. Was bedeutet die Geschichte des  antisemitischen Ressentiments für das Heute? Wie haben sich  Argumentationsformen und Gefühle tradiert - und wie ist ihnen  bildungspolitisch zu begegnen? 

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    16 min
  • Ismail Küpeli - Interview zur Sonderausstellung "Das Gegenteil von Gut" - 2019

    „Viele Linke haben ein Selbstverständnis, dass Linkssein ein Ticket  sei.“  

    Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Historiker. Derzeit  schreibt er eine Dissertation über die kurdischen Aufstände in der  Türkei der 1920er und 30er Jahre am Institut für Diaspora- und  Genozidforschung (Ruhr-Universität Bochum). Er forschte im Auftrag der  Amadeu Antonio Stiftung über Hate Speech, die türkische Nationalisten in  Deutschland über soziale Netzwerke verbreiten.  

    Das Interview ist Teil unserer Sonderausstellung „Das Gegenteil von Gut –  Antisemitismus in der Linken“ von März bis September 2019. Im Fokus der  Auseinandersetzung stehen die verkürzte Kapitalismuskritik in Teilen der  politischen Linken, der Antiimperialismus der Häuserkampfbewegung und  der außerparlamentarischen Opposition sowie Boykottaufrufe kultureller  und wirtschaftlicher Waren aus Israel. Was bedeutet die Geschichte des  antisemitischen Ressentiments für das Heute? Wie haben sich  Argumentationsformen und Gefühle tradiert - und wie ist ihnen  bildungspolitisch zu begegnen?

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    15 min
  • Schlecht getauft. Religionskritik nach Freud - Vortrag von Tom Uhlig - Juni 2019

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: "Religion & Kapital. Zur Kritik des Glaubens in der Moderne" des Referats für Ringvorlesungen im AStA der TU Darmstadt war unser Bildungsreferent ➮ Tom Uhlig zu einem Vortrag über Religionskritik nach Freud eingeladen:

    "Schlecht getauft. Zu Religionskritik nach Freud und christlichem Antijudaismus

    Die explizite Auseinandersetzung mit Antisemitismus findet sich in Freuds Werk eher verstreut, teilweise in Fußnoten. Selbst die Massenpsychologie und Ich-Analyse, in der Freud sich den zwei großen antisemitischen Institutionen Österreichs seiner Zeit widmet – der Kirche und dem Heer –, wird diese ihre grundlegende Eigenschaft nicht dezidiert behandelt. In einer frühen Notiz zu Otto Weininger (1909) nahm Freud noch an, der Kastrationskomplex sei „die tiefste unbewusste Wurzel des Antisemitismus, denn schon in der Kinderstube hört der Knabe, daß dem Juden etwas am Penis – er meint ein Stück des Penis – abgeschnitten werde, und dies gibt ihm das Recht, den Juden zu verachten.“ Allerdings verfolgte er diese Linie von Emaskulation, Frauenhass und Antisemitismus nicht weiter, sondern suchte in seinem Spätwerk Der Mann Moses und die monotheistischen Religionen (1939) nach theologisch-mythischen Motiven, welche dem antisemitischen Ressentiment zugrunde liegen und befindet, es sei die erhöhte Vergeistigung der jüdischen Religion gegenüber dem Christentum, welche den Juden den Hass zugezogen hätte. Vom paganistischen Götzendienst ausgehend sei Gott im Monotheismus zu einem abstrakten Prinzip gemacht worden, ein Vorgang, der sich mit dem von Freud früher beschriebenen Mythos des Vatermordes durch die Bruderhorde parallelisieren lässt: Durch die Ermordung der konkreten, das heißt stofflichen Verkörperung des Gesetzes wird dieses abstrakt internalisiert und dadurch ungleich viel wirkmächtiger. Im Judentum werde nach Freud diese Struktur aufrechterhalten, indem der Gottesmord konsequent verdrängt und damit wirksam bleibe, während das Christentum das abstrakte Gesetz abzuschütteln trachtet. Das Christentum wird Gott abermals verdinglicht, um sogleich dann wieder umgebracht zu werden, womit sich die Christen paradoxerweise frei der Sünde wähnen würden: „Wir haben freilich dasselbe getan, aber wir haben es zugestanden und wir sind seither entsühnt.“ Dass dieser Wunsch nach Selbstentlastung zu einer Wiederkehr des Schuldgefühls führt, zeigt dessen Abwehr in der antisemitischen Unterstellung, welche den Juden den Christusmord zulasten legt. Die Rückkehr des abstrakten Gesetzes, die Strafe, welche doch eigentlich gesühnt sein sollte, erscheint als vom Anderen aufgezwungen: Dabei ist „[i]hr Judenhaß ist im Grunde Christenhaß“ beziehungsweise der Hass gegen die eigene Christianisierung und die nicht abgegoltene Schuld – die Christen sind „schlecht getauft“. In dem Vortrag sollen Grundzüge Freuds Religionskritik skizziert und der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung die Judenfeindschaft  darin hat." 

    Aufzeichnung vom 26.06.2019 im 806qm - Darmstadt

    49 min
  • Blickwinkel 2019: Tagungsbeobachtung - Juni 2019

    Tagungsbeobachtung mit ➮ Rosa Fava (Amadeu Antonio Stiftung, Berlin) und ➮ Deborah Krieg (Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt /Main) bei der BLICKWINKEL-Tagung 2019 in Berlin. 

    Die BLICKWINKEL-Tagung will 2019 unter dem  Titel »Die Rückseite der  Nation« sowohl den »autochthonen«  deutschen als auch den ethnischen  Nationalismus von Migrantisierten vor der Folie eines  antisemitismus-kritischen Ansatzes reflektieren. Wir fragen, was  nationales Bewusstsein heute mit antijüdischen Ressentiments zu tun hat,  was das Problematische am Nationalismus ist und ob Unterschiede zum  Patriotismus bestehen. Kann Nationalismus ohne die Ausgrenzung von  Minderheiten funktionieren? Welche pädagogischen Konzepte eignen sich  zum Umgang mit Nationalismus? 

    Zum Tagungs-Programm: https://www.bs-anne-frank.de/fileadmin/user_upload/Slider/Projekte/2_Blickwinkel_Flyer_alt.pdf

    Aufzeichnung vom 18. Juni 2019

    1 hr 3 min
  • Blickwinkel 2019: »Party-Patriotismus«: Gibt es einen positiven Nationalismus? - Juni 2019

    »Party-Patriotismus«: Gibt es einen positiven Nationalismus? - Podium mit  ➮ Leo Fischer (Autor und Kolumnist, Frankfurt/Main),  ➮ Lena Gorelik (Autorin, München) und ➮ Stefanie Sargnagel (Autorin und Künstlerin, Wien) bei der BLICKWINKEL-Tagung 2019 in Berlin. 

    Die  BLICKWINKEL-Tagung will 2019 unter dem  Titel »Die Rückseite der  Nation« sowohl den »autochthonen«  deutschen als auch den ethnischen  Nationalismus von Migrantisierten vor der Folie eines  antisemitismus-kritischen Ansatzes reflektieren. Wir fragen, was  nationales Bewusstsein heute mit antijüdischen Ressentiments zu tun hat,  was das Problematische am Nationalismus ist und ob Unterschiede zum  Patriotismus bestehen. Kann Nationalismus ohne die Ausgrenzung von  Minderheiten funktionieren? Welche pädagogischen Konzepte eignen sich  zum Umgang mit Nationalismus? 

    Zum Tagungs-Programm: https://www.bs-anne-frank.de/fileadmin/user_upload/Slider/Projekte/2_Blickwinkel_Flyer_alt.pdf

    Aufzeichnung vom 17. Juni 2019 

    1 hr 16 min
  • Blickwinkel 2019: Heimatsbegriff zwischen Nationalismus und Hybridität - Juni 2019

    "Heimatsbegriff zwischen Nationalismus und Hybridität" - Vortrag von ➮ Naika Foroutan (Deutsches Institut für Migration und  Integrationsforschung, Berlin) bei der BLICKWINKEL-Tagung 2019 in Berlin. 

    Die BLICKWINKEL-Tagung will 2019 unter dem  Titel »Die Rückseite der  Nation« sowohl den »autochthonen«  deutschen als auch den ethnischen  Nationalismus von Migrantisierten vor der Folie eines  antisemitismus-kritischen Ansatzes reflektieren. Wir fragen, was  nationales Bewusstsein heute mit antijüdischen Ressentiments zu tun hat,  was das Problematische am Nationalismus ist und ob Unterschiede zum  Patriotismus bestehen. Kann Nationalismus ohne die Ausgrenzung von  Minderheiten funktionieren? Welche pädagogischen Konzepte eignen sich  zum Umgang mit Nationalismus? 

    Zum Tagungs-Programm: https://www.bs-anne-frank.de/fileadmin/user_upload/Slider/Projekte/2_Blickwinkel_Flyer_alt.pdf

    Aufzeichnung vom 17. Juni 2019

    40 min

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Politische Bildung zu Antisemitismus, Rassismus & Menschenfeindlichkeit.

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