Bonn-Aufwacher - der NRW-Podcast von GA und RP

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Bonn-Aufwacher - der NRW-Podcast von GA und RP episodes

  • [BEST OF] Was kommt wirklich in die Wurst?

    Diesmal ist unser Interviewpartner ein waschechter Düsseldorfer Jung. Philipp Brosi ist 29 Jahre alt und Metzgermeister. Seine Familie betreibt in der dritten Generation eine Fleischerei mit der Hauptfiliale auf der Düsseldorfer Nordstraße. Philipp brennt für seinen Beruf - und hat nach dem Meister noch einen Lehrgang zum Fleischsommelier gemacht, um sein Wissen zu vertiefen.

    Dass Fleischkonsum extrem polarisiert, das weiß Philipp sehr gut. Und auch wir in der Redaktion haben im Vorfeld Kritik gehört, dass wir in Zeiten von Klimawandel und Hunger in der Welt doch so was nicht propagieren können! Machen wir auch nicht. Stattdessen geht es bei “Frag mich alles!” darum, dass die Hörerinnen und Hörer ihre Fragen loswerden können. Gerne auch kritische. Und das haben viele genutzt. Viele Menschen da draußen essen Fleisch. Viele überdenken ihren Konsum aktuell - schränken ihn ein, verzichten ganz oder achten mehr auf Qualität. Die Diskussion darüber ist wichtig. Philipp Brosi hat sich ihr hier gestellt.


    Aufgezeichnet wurde diese Episode am 30. April 2022.


    Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schickt uns euer Feedback wie immer gerne an [email protected].

    39 min
  • [BEST OF] Wie schmeckt der perfekte Riesling?

    Einen richtig guten Riesling erkennt man daran, "wenn er ganz, ganz lange am Gaumen bleibt. Wenn man ihn runtergeschluckt hat und eigentlich noch den Wein spürt, wie er schmeckt", beschreibt Winzerin Theresa Breuer. Das Weingut Georg Breuer im Rheingau hat sich dem Riesling verschrieben. Im Aufwacher nimmt Theresa Breuer uns mit in die Welt des Weins und die des Rieslings. Hier findet Ihr mehr Infos zu dem Weingut von Theresa Breuer.


    Für die Sommer-Episoden haben wir ein bisschen im Archiv gestöbert, um die besten Folgen dieses Podcasts noch einmal hervorzaubern zu können. Diese Episode hier ist eine Ausgabe der Döbler-Dialoge, einem Interviewformat mit RP-Chefredakteur Moritz Döbler. Aufgezeichnet wurde diese Episode am 24. April 2021.


    Feedback wie immer gerne an [email protected].

    30 min
  • [WERBUNG] Monica Lierhaus und die Kraft des Sports

    Monica Lierhaus hat eine besondere Perspektive auf die Invictus Games. Sie ist Journalistin und Fernsehmoderatorin, ihr Spezialgebiet ist die Sportberichterstattung. Sie ist gleichzeitig Überlebende einer schweren Erkrankung und hat am eigenen Leib die Kraft, aber auch die Mühen der Rehabilitation erlebt.

    Anfang Dezember 2008 wurden in ihrem Kopf ein Angiom und ein Aneurysma gefunden - also eine Art Knäuel aus Blutgefäßen im Kleinhirn und eine Ausbuchtung eines solchen Blutgefäßes. Beides sehr gefährlich. Die Operation verlief nicht nach Plan. Über Monate lag Monica Lierhaus im Koma. Danach begann eine lange und mühevolle Rehabilitation. In "Immer noch ich - Mein Weg zurück ins Leben" erzählt Lierhaus diese Geschichte, an die sie sich selbst teilweise gar nicht mehr erinnern kann.

    Lierhaus musste alles neu lernen - nicht nur Gehen, Stehen oder Sprechen, sondern auch so etwas Basales wie Schlucken.

    Die Öffentlichkeit rätselte zwei Jahre lang: Was ist mit Monica Lierhaus? Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie 2011 bei der Verleihung der Goldenen Kamera, anschließend wurde sie Botschafterin des ARD-Fernsehlotterie. Im Juni 2014 war sie mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Brasilien zur WM. Im Juni 2023 feierte sie ihr Comeback als Sportreporterin für RTL, begleitete die Special Olympics und ein Länderspiel der Fußball-Nationalmannschaft.

    In dieser Episode von "Unbezwungen" spricht Monica Lierhaus über die rehabilitierende Kraft des Sports, aber auch darüber, was sich in unserer Gesellschaft noch bewegen muss, damit Menschen mit Einschränkungen nicht länger diskriminiert werden.

    "Unbezwungen - Emotionen, Schicksal, Sport" ist ein Podcast im Auftrag der Invictus Games 2023, produziert von der Rheinischen Post.

    19 min
  • Interkulturelles Verständnis geht durch den Magen

    Die nahöstliche Kultur ist in Deutschland überwiegend von negativen Schlagzeilen geprägt. So sehen es zumindest Sahar und Forough Sodoudi. Die beiden Zwillingsschwestern stammen ursprünglich aus Teheran und haben sich mit ihrem „Dr&Dr Middle Eastern Culture und Food Lab“ einen kleinen Traum erfüllt. Dort wollen sie die nahöstliche Kultur durch Kochkurse, private Dinner und Catering erfahr- und erlebbar machen. Ihr Fokus liegt vor allem auf der persischen Küche. In ihren Kochkursen geht es aber nicht nur um leckeres Essen, sondern auch um den kulturellen Austausch untereinander. Gekocht werden viele persische Klassiker. Manche davon in abgewandelter und vereinfachter Form, weil viele persische Gerichte doch eher aufwendig sind und viel Zeit erfordern. Das trifft aber nicht auf alle zu. Unsere Autorin Pardis Shafein zeigt uns einen Klassiker der persischen Küche, der sogar einfach zuzubereiten ist.


    Rezept für Kuku Sabzi (Persisches Kräuteromelette)

    Das Omelette kann aus unterschiedlichen Kräutern hergestellt werden. Dabei kann nach Saison variiert werden. Dafür braucht ihr:


    • 6 Eier
    • einen halben Bund Schnittlauch oder wahlweise gefrorenen Schnittlauch
    • einen halben Bund Petersilie
    • 4 Frühlingszwiebeln
    • 1 TL Kurkuma, Salz, Pfeffer und Öl

    Alle Kräuter gründlich waschen und vom Strunk befreien. Danach gut abtrocknen und fein hacken. Die Eier aufschlagen und in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel alles gut verquirlen. Das Omelette mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen. Noch mal kurz rühren und anschließend die Kräuter hinzugeben. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Eier hineingeben. Mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze backen, bis die Unterseite schön braun ist. Das Omelette wenden und noch mal mit geschlossenem Deckel backen, bis auch die andere Seite schön braun ist. Zum Servieren kann das Omelette in dreieckige Stücke geteilt werden. Wahlweise passt ein frischer Salat gut dazu.

    Guten Appetit!

    28 min
  • Die vielfältige Welt des Craftbeers (Live)

    Diese Woche mit einer Spezialfolge - einem Crossover mit dem Rheinpegel, unserem Düsseldorf-Podcast.


    Wer beim Wort „Craftbeer“ die Nase kraus zieht, sollte vorsichtig sein: Wie lang ist das letzte Altbier aus der Hausbrauerei her? Denn da sind sich wohl alle einig, ob Craftbeer-Spezialisten oder Altbier-Traditionalisten: Natürlich ist handwerklich gebrautes Alt im besten Sinne Craftbeer.

    Doch irgendeinen Namen muss es ja geben für all die speziellen Biere, die in den vergangenen zwanzig Jahren auf der ganzen Welt entstanden sind: all die Stouts und IPAs, Goses und Lambics, Sours, Lagers und so weiter. Ein ganzes Bier-Universum hat sich aufgetan: Kleine und Kleinst-Brauereien stellen lokale Spezialitäten her, die mal gefällig, mal extrem schmecken. Langweilig wird es mit Craftbeer jedenfalls nicht.


    Das sind die Gäste im Podcast:


    • Benjamin und Fabian Schmidt-Pereira betreiben an der Nordstraße das Fried-Chicken-Restaurant Hitchcoq. Auf der Karte stehen neben ausgesuchten Weinen und Spezialbieren vom Fass und aus der Flasche oder Dose auch zwei Eigenkreationen: ein Alt namens Altfred (wie in Hitchcock) und ein Lager namens Alma (wie Alfred Hitchcocks Frau). 
    • Jan Olbermann braut sein Bier in Gerresheim in einer ehemaligen Bäckerei. Trinken kann man es unter anderem am Burgplatz. 
    • Sebastian Kneppers Bar Holy Craft Beer ist erste Anlaufstelle für viele internationale Craftbeer-Fans, die es nach Düsseldorf verschlagen hat. In der Friedrichstraße betreibt er außerdem einen Laden. 
    • Der gelernte Chemiker Martin Muth hat den Bunsenbrenner gegen den Braukessel eingetauscht und kreiert seine Spezialbiere in einem Ladenlokal in Flingern. Er braut das offizielle Craftbeer für die Düsseldorfer Stadtstrände. 

    Wie hat euch diese Episode gefallen? Wir freuen uns immer über Feedback! Schickt uns gerne eine Mail an [email protected].

    1 hr 3 min
  • [WERBUNG] Inspired by Invictus - diese Künstler zeigen, worum es bei den Games geht

    Gregor Wosnik ist Maler. Seine Leinwand sind unsere Straßen und Plätze. Er erweckt Szenen zeichnerisch zum Leben - seine 3D-Gemälde scheinen aus dem Boden nach oben zu wachsen. Für die Invictus Games schuf er im Frühsommer auf dem Johannes-Rau-Platz ein riesiges Werk, das Passanten begeisterte. Sein Motiv: Düsseldorf, der Rhein, die Brücken und das Stadion.

    Inspiration zog er auch aus dem Werk eines anderen Künstlers: Tom Fiedler hat eine Graphic Novel über das Schicksal versehrter Soldatinnen und Soldaten geschrieben. Dazu sprach er mit vielen Betroffenen. Seine Haltung zu dem Thema habe sich noch einmal stark verändert, sagt er in diesem Interview.

    "Unbezwungen - Emotionen, Schicksal, Sport" ist ein Podcast im Auftrag der Invictus Games 2023, produziert von der Rheinischen Post.

    17 min
  • Kann man sich die Welt schön trinken?

    Cola trinken ist Luxus. Sauberes Wasser trinken ist ein Menschenrecht - allerdings auch ein Luxus für große Teile der Weltbevölkerung. Das sollte so nicht sein, finden Mirco Wolf Wiegert und Micha Fritz. Der Unternehmer und der Aktivist sind beide in der gleichen Branche: Getränke.

    Wiegert verkauft mit Fritz-Kola Colas, Schorlen und Limonaden, die besser sein sollen als die Produkte großer Konzerne. Fritz ist eigentlich in Sachen sauberes Wasser für die ganze Welt unterwegs. Dass sein Verein Viva con Agua auch Wasser in Flaschen oder Klopapier verkauft, ist schlicht Mittel zum Zweck.

    Ihre Mission: Gute Sachen machen. Denn, so sagt Wiegert im Podcast: Die Unternehmer haben die Verantwortung - nicht die Konsumenten. Man könnte sich, so Fritz, nicht in alle Themen so einarbeiten, dass man stet die richtige Konsumentscheidung treffe. Deshalb sei die Industrie am Zug: Kein Bullshit. Kein Greenwashing. Stattdessen Nachhaltigkeit und vernünftige Produkte im Regal.

    Utopie oder Vision? Jedenfalls: ein engagierendes Podcast-Interview mit zwei Männern, die klare Kante zeigen.

    38 min
  • [WERBUNG] Als Athlet bei den Invictus Games - Armin Witczak und Jörg Hinrichs

    Jörg Hinrichs sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl. Armin Witczak hat durch eine Meningokokken-Sepsis Finger, Unterschenkel und Teile seines Gesichts verloren. "Das Türchen Suizid ist am Anfang sehr weit offen", sagt Witczak rückblickend.

    Aus tiefer Verzweiflung haben sich beide Männer zurückgekämpft - auch mithilfe des Sports. In dieser Episode von Unbezwungen, dem Podcast zu den Invictus Games 2023 in Düsseldorf, erzählen sie, was das Training ihnen bedeutet und wie sie auf den Moment blicken, wenn sie vor tausenden Zuschauern in der Düsseldorfer Arena stehen werden.

    "Unbezwungen - Emotionen, Schicksal, Sport" ist ein Podcast im Auftrag der Invictus Games 2023, produziert von der Rheinischen Post.

    Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen?

    Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

    16 min
  • Sei dein bestes kulinarisches Selbst!

    15 Prozent ihres Einkommens geben die Deutschen durchschnittlich für Lebensmittel, Getränke und andere Genussmittel aus. Und finden sich ab mit mittelmäßigen Fischbrötchen, unglücklichen Hühnern und Margarine statt Butter. Ist das akzeptabel? 


    In Vijay Sapres Magazin Effilee geht es um Essen und Genießen – um beste Produkte, spannende Köche und wichtige Techniken. „Kulinarisches Kulturmagazin“ hat er es untertitelt. Denn neben Brotrezepten und Käse-Rezensionen stehen Artikel über Essen und Genießen als Kulturtechnik. 

    In dieser Episode treffen wir uns mit dem Unternehmer Sapre zu einem Mittagessen in seiner Heimatstadt Hamburg. Und sprechen darüber, welche Verantwortung man eigentlich hat, wenn man sein Mittagessen wählt. Wenn man sich ein gutes Huhn leisten könne, so Sapres These, so müsse man das auch: „Sonst macht es ja keiner. Und dann hat auch derjenige, der versucht, seine Hühner noch irgendwie draußen rumlaufen zu lassen, keine Chance.“ Man habe eine Verantwortung, sagt Sapre, die Dinge, die man tue, auf höchstem Niveau zu tun. „Ansonsten ist es in der Regel besser, es bleiben zu lassen.“ 


    Haushalte mit geringerem Einkommen geben übrigens prozentual betrachtet mehr für Lebens- und Genussmittel aus als solche mit hohem Einkommen. Ein guter Grund, Sapres Thesen Gehör zu schenken. 

    24 min
  • Rotwein lieben lernen

    Zu mächtig. Zu krass. Zu schwer. Und im Mund zieht sich alles zusammen. So fühlt sich für viele Menschen Rotwein an. Wenn sie Wein trinken, dann lieber Weißwein.

    Was ist da los? Hat jemand den Rotwein gecancelt? Oder ist Weißwein halt doch einfach generell leckerer?

    Toni Askitis ist Sommelier und Influencer. Er weiß, wie Menschen über Wein denken - und er weiß auch, warum. Seine These: Die meisten Menschen trinken die falschen Rotweine. Und sie trinken diese Rotweine zu warm. Dazu essen sie dann Käse oder schwere Speisen. Nicht unbedingt eine gute Wahl.

    Seine Tipps, um Rotwein wieder lieben zu lernen, verrät er in dieser Episode:

    • den richtigen Rotwein im Fachhandel finden
    • Rotwein richtig temperieren
    • die richtigen Speisen zum Rotwein finden

    41 min

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