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Wir haben mit Mario und Dimitr darüber gesprochen, wie sie auf die Idee zu dem StartUp The Golden Circle gekommen sind, warum sie sich als Netflix der Kulinarik verstehen und was genau The Golden Circle eigentlich ist.
Interview-Shownotes:
(02:32) Designer? Also ich glaube, das trägt man in sich.
www.thegoldencircle.com
Moderatorin und Gast der Folge:
Anja auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/kalischke/
Wie baut man eine Marke auf? Gibt es eine Wokeness-Blase bei Linkedin? Und warum wollen Investoren ausgerechnet die extrem populären Premier-League-Clubs FC Liverpool und Manchester United verkaufen? Beim OMR-Live-Podcast auf Einladung des Marketingclubs Ruhr diskutierte OMR-Gründer Philipp Westermeyer in seiner Heimatstadt Essen diese Themen gewohnt kontrovers mit Stammgast Sven Schmidt. Und der verriet dann auch noch, warum er bei ProsiebenSat.1 lieber das Geld rausziehen als weiter stark ins Programm investieren würde. Außerdem sprechen die beiden noch über den Crash bei den Krypto-Währungen, über ihre unterschiedlichen Strategien beim Recruiting neuer Mitarbeitenden – und Sven Schmidt verrät, warum die hohen Summen, die Venture-Capital-Fonds zuletzt eingesammelt haben, über die tatsächliche Lage hinwegtäuschen.
• Warum die Größe der Fonds aktuell trügerisch ist (00:04:00)
Philipp Westermeyer bei LinkedIn
Sven Schmidt bei LinkedIn
OMR
Marketing Club Ruhr e.V.
Treffen sich ein Frankfurter, ein Bad Nauheimer und eine Wiesbaderin in Offenbach im Pool. So könnte ein Witz anfangen … Bei uns ist es der Beginn einer sehr unterhaltsamen Folge von @hashoppe_ffm #HashoppeSüßSauerPur
Andreas Stracke, CMO und geschäftsführender Gesellschafter der Löwen Frankfurt, ist zu Gast bei Alicja Feltens und Tim Hinkfuss und plaudert über die Herausforderungen der schnellsten Mannschaftssportart der Welt – Eishockey!
Erst die Pandemie, dann entschied sich der Verein aufgrund des Ukraine-Krieges den Vertrag mit seinem Hauptsponsor zu beenden. Das alles hat die Löwen nicht stoppen können! Der Aufstieg in die DEL, Deutschlands 1. Eishockey Liga ist geschafft und die ersten Siege in der neuen Saison auch schon eingefahren.
Hört rein! Und jetzt schon der Tipp! Hört bis zum Schluss! Da gibt es einen Sneak Preview, was die Löwen für euch zu gewinnen mitgebracht haben …
Fotocredit:PuckPix by Steph
Vielen Dank an unsere Produktionsfirma Albatros Agency für den Audio-Feinschliff. Mehr zu Albatros findet ihr hier https://albatros.agency/
Moderator:innen und Gast der Folge:
Weitere Infos zu #Hashoppe SüßSauerPur:
Interview-Shownotes:
5:40 Min.: Haben wir 2010 den Restart hingelegt. Alles wieder komplett neu. An alten Traditionen bedient. Haben den Fans die Original Löwen wiedergegeben. Haben 2010 wieder in der 4. Liga angefangen.
6:20 Min.: Wir wussten im Endeffekt gar nicht, wie groß die ganze Sache wird. Wenn du in der 4. Liga anfängst, dann musst du wirklich sehr großer Enthusiast sein. Was uns immer die Energie gegeben hat, war die Fanbase, die zu Tausenden in die Eissporthalle gepilgert sind. Die dem Verein die Seele und die Energie gegeben haben.
10:06 Min.: Wir haben sehr viel Demut, mit der wir nach 12 Jahren wieder in die DEL starten. Infrastrukturell waren wir für die 2. Liga in der Geschäftsstelle ganz gut aufgestellt. Wir waren schon immer sehr professionell aufgestellt, was uns auch die Kontinuität ermöglicht hat über die letzten Jahre.
11:12 Min.: Die Herausforderungen jetzt sind natürlich finanzieller Natur. Der Durchschnittsetat in der zweiten Liga sind 2 Mio. In der ersten Liga sind es 8 Mio. EUR. Die Pandemie hat noch keiner vergessen. Und die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg haben es für uns nicht leichter gemacht.
11:36 Min.: In der heißesten Phase des Aufstiegs und der Playoffs, wo du auch die Wirtschaftlichkeit für die DEL abbilden musst, haben wir uns von unserem langjährigen Top-Partner VTB Bank getrennt.
13:41 Min.: Wir hatten schon immer das Credo, dass wir nur das machen, was wir gut machen können. Heißt, wenn die Manpower nicht reicht, dann machst du etwas lieber nicht, als es schlecht zu machen. Wir haben jetzt zwei Mitarbeiterinnen im Marketing und Ticketing dazu gewonnen, weil es neben dem Sponsoring der zweitgrößte Etatbestandteil ist bei uns.
14:29 Min.: Wir haben einen neuen Dauerkartenrekord aufgestellt, mit über 2.000 Dauerkarten. Mehr als mit den Lions damals in der DEL.
17:10 Min.: Wir haben den Vertrag mit der VTB Bank einseitig gekündigt. Das war natürlich schwierig, als wir innerhalb von 24 Stunden die Entscheidung getroffen. Wir haben uns die Pulsadern in dem Moment aufgeschnitten. Die VTB Bank war mit über 10 Jahren unser längster Partner und ungefähr 5 Mio. Spendings. Und es hängen natürlich auch menschliche Schicksale dahinter. Die Mitarbeiter bei der VTB Bank Europe haben uns teilweise über die gesamte Zeit begleitet und waren mit den Ereignissen gar nicht einverstanden, was in der Ukraine passiert.
18:39 Min.: Trotzdem war das für uns keine Frage, wenn du gesehen hast, was passiert ist. Wir haben Werte, an denen wir festhalten. Da gehört das Thema Frieden – egal wo auf diesem Planeten – dazu!
25:10 Min.: Wir haben vor 3 Jahren schon gesagt, wir müssen das Thema B2B und Hospitality weiterentwickeln. Wir hatten am Anfang 80-100 VIP Plätze, jetzt sind wir bei 500 pro Spiel angekommen. Sind jetzt seit dem 1. DEL Spiel ausverkauft mit VIP Dauerkarten und auch Tageskarten Kontingenten. Deswegen ist es auch ein wichtiges Thema, Hospitality anbieten zu können. Und da haben wir stark investiert.
26:41 Min.: Wir sind stolz in dieser Stadt zu spielen und für diese Stadt zu spielen. Und tragen in unserem Namen Frankfurt natürlich mit drin. In unser Logo ist die Skyline integriert. Für Sportarten außerhalb des Fußballs – und ich beziehe das jetzt mal nur auf uns – ist es natürlich eine Herausforderung. Der Sportdezernent hat im letzten Jahr gewechselt. Und jetzt mit dem neuen Sportdezernenten Mike Josef besteht ein guter Dialog, weil auch viele Themen angegangen und gelöst werden müssen. Und auch ein Mike Josef hat sich nicht ausgesucht, dass er Sportdezernent wird und die Löwen Frankfurt in der DEL in einer Eissporthalle spielen, die 1981 gebaut wurde.
27:25 Min.: Wenn du Begehungen machst und gehst in die Kabine der Eissporthalle rein, dann sagen die meisten: Hui, das sieht es in meinem Fitnessstudio besser aus und ihr spielt hier 1. Eishockey Liga? Ja, tun wir. Das sind halt so Sachen … Wir haben noch sehr viel zu lösen. Angefangen bei der Kabinensituation, von 50 % Stehplätzen, die es gibt und die nicht unbedingt zur extremen Wirtschaftlichkeit beitragen, außen gelagerter VIP Bereich. Wo trainiert der Nachwuchs? Wie kannst du dort auch diese Nachhaltigkeit erreichen? Wir haben 300 aktive Kinder. Ich glaube, wir hätten kein Problem auf 1000 zu kommen und somit der größte Nachwuchs in Deutschland im Eishockey zu sein. Aber die Eisflächen fehlen. Und das müssen wir alle gemeinsam in der Stadt lösen.
29:05 Min.: Die Stadt Frankfurt bemüht sich redlich, aber es geht leider nicht alles von heute auf morgen. Aktuelles Thema: Zum Saisonstart die Übertragungsmöglichkeiten in der Eissporthalle für Magenta TV ermöglichen. Ist natürlich unglücklich, dass du die Lieferketten aktuell auch nicht alle hast, die du benötigst und nicht alles verfügbar ist. Wir stehen ja auch unter Druck der Liga Ein großer Name kehrt in die DEL zurück, aber die Rahmenbedingungen, die man in Frankfurt vorfindet, sind nicht so gegeben, wie sie sollten. Da drückt die Liga hier und da auch ein Auge zu.
30:40 Min.: In der aktuellen Lage muss viel Flexibilität und Kreativität an den Tag gelegt werden und darfst auch nicht den positiven Glauben und den Enthusiasmus verlieren.
32:25 Min.: Ich bin natürlich stolz, dass die Löwen Frankfurt das Logo sind, was den hessischen Eishockey in der DEL zum Leben erweckt.
35:00 Min.: Ich bin glücklich, dass wir durch den Sprung in die Penny DEL mehr mediale Aufmerksamkeit bekommen. Wobei es natürlich immer mehr sein kann und ich mir bspw. vom Hessischen Rundfunk mehr wünsche. Das ist ein Thema, an dem wir arbeiten müssen. Du kannst nicht als Club alles auf den eigenen Schultern zu tragen. Wenn du die Zeitung aufschlägst und du hast70-80 Prozent Fußball und dann kommen alle anderen Sportarten, dann ist es natürlich viel schwieriger, einen Impuls abzusetzen. Und es ist ein ganz anderer Aufwand, um auf dich aufmerksam zu machen. Online- und Offline Kampagnen, Post Mailings, OOH Kampagnen mit unserem Partner Stroer.
37:03 Min: Wir bemühen uns, die Communities weiter zu stärken, die mindestens schon einmal in der Eissporthalle Frankfurt waren. Sie sind unsere Multiplikatoren, die zusätzlich animieren: Lass uns gemeinsam zu einem Spiel gehen und Leute mitbringen.
42:02 Min.: Du musst ständig versuchen, dass du das Kundenverhältnis zu diesem Neu-Fan aufbaust und stärkst, um ihn auch regelmäßig zu den Löwen zu ziehen und zu bewegen, in die Eissporthalle zu kommen. Und dies müssen wir in unseren Möglichkeiten hinbekommen und damit wir diesen Kult um die Löwen Frankfurt intensivieren.
01:39 Wer steckt hinter der „UnternehmerRebellen GmbH“? Welche „Rebellion“ darf man hier erwarten?
03:22 das Trainingsprogramm „Rock your Profile“.
06:35 Erfolgreich im Marketing zu sein - nur mit „Rebellentum“ möglich oder geht mainstream immer noch?
10:35 Finde den richtigen Ansatz. Passende Lösungen für das richtige Marketing können nur erfolgreich sein, wenn ausreichend Zeit für Recherche und Deep Dive gegeben sind.
13:15 Wie kann Female Empowerment für erfolgreiches Marketing richtig aktiviert werden? Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?
25:34 Wie funktionieren Business Netzwerke für das eigene Personal Branding - was sollte man bei seinem Profil und beim Storytelling beachten? Wie kommentiert man bei Business Netzwerken authentisch?
33:30 Generationen mit unterschiedlichen Ansätzen beim Branding; welchen Einfluss Social Media Posts auf das Personal Marketing haben können
37:09 Verschiedene Kanäle mit Content Creation bespielen - am besten mit Profis, die Beiträge im passenden Kontext und zur richtigen Zeit posten. Was raten die „Rebellen“?
39:28 Was sind die Marketing Trends der Zukunft? Ist Metaverse ein „Must“ oder sind wir noch weit weg von diesem neuen Universum? Wie wichtig bleiben Influencer in der Zukunft? Was geht - was bleibt? Was kommt?
45:48 Was ist ein „Silver Surfer“? Und warum ist er wichtig für Unternehmenserfolge?
46:50 die wichtigen Take aways wie Unternehmen Female Empowering vorantreiben können
Kinga Bartczak ist studierte Literatur- und Sprachwissenschaftlerin, zertifizierter systemischer Coach und LinkedIn #RockYourProfile Trainerin sowie Gründerin und Geschäftsführerin der UnternehmerRebellen GmbH. Als Female Empowerment & Business Coach unterstützt sie weibliche Fach- und Führungskräfte sowie (angehende) Unternehmerinnen gezielt auf ihrem beruflichen und unternehmerischen Weg. Ihre Kernthemen sind hierbei Personal Branding, Storytelling, Networking sowie die Visions- und Wertearbeit.
Dennis Jantsch ist digitaler Pionier mit den Schwerpunkten Marketing & Webdesign - vernarrt in GrafikDesign, Online-Marketing, Social Media Marketing & SEO. Als digitaler Projektmanager, Trainer und Coach begleitet Dennis Jantsch, Teams und Organisationen, die den Sinn in ihrer Arbeit verwirklichen möchten und bereit sind, für ihre Haltung einzutreten,sich digital entwickeln, wachsen und langfristig erfolgreich sein wollen.
Kinga Bartczak:
Dennis Jantsch bei LinkedIn:
Karin Catharina Wolniczak bei LinkedIn:
Marketing Club Ruhr e.V.:
Max Kullmann ist Dipl.-Ing. Architektur und M.A. Sound Art. 2018 gründete er „Stille als Luxus“ – ein mehrfach ausgezeichnetes Büro für Sound Design und Raum Erleben in Stuttgart-Mitte. Im Interview spricht er darüber, was Stille eigentlich bedeutet und was es mit uns macht, wenn sie auf beste Art mit Klang erfüllt wird. Wie können Produkte und Marken klingen und was löst der richtige Klang dann bei uns aus? Und kann man eigentlich alles zum Klingen bringen?
Interview-Shownotes:
01:20 Stille als Luxus – Stille ist nicht nur ein seltenes Gut… und man muss sie auch aushalten können.
Wir danken dem Tonstudio TonGoetze https://tongoetze.de für die Podcast-Produktion.
Links:
https://www.stillealsluxus.de
05:03: Die größte Challenge aktuell: In instabilen Zeiten (VUCA) mit enormem Innovationsdruck ein kreatives Umfeld und einen positiven Spirit zu schaffen und aufrechtzuerhalten.
07:00: Wie aus BrawandRieken die heutige Agentur häppy wurde und was den häppy-Spirit ausmacht.
10:16: Über die Klarheit: Die Achtsamkeit-Theorie sagt, dass Klarheit und Ruhe die Basis für Glück ist. Wie führt man in diesen Zeiten ein Unternehmen in einem kreativen Umfeld und schafft die nötige Klarheit? Gutes Zuhören und die richtigen Fragen stellen – das sind die Voraussetzung für Klarheit.
14:30: Über Offenheit und den Unterschied zwischen „Open Door“ und „Open Heart“ in der Kommunikation.
16:25: Über die Implementierung der häppy-Kultur in der breiten Basis und das Verständnis der Gestaltung der Arbeitswelt.
20:10: Über den Unterschied von Glück durch Bestimmung und dem oberflächlichen LaLaLand. Wie das Streben nach Glück als Kompass und Kultur in einem kreativen Umfeld geschaffen werden kann.
22:10: Über die Offenheit und Neugierde, immer wieder Neues zu erfahren und sich zu entwickeln. Und wie eine solche Geistesgemeinschaft ein attraktives Agenturumfeld schafft.
24:20: Wie Corona den Arbeitsalltag verändert hat und wie Home-Office zur Normalität wurde. Und wie unter solchen Bedingungen eine Kultur gelebt werden kann. Vertrauen, Verantwortung und Verbindlichkeit sind Prinzipien, die einem Team die Freiheit und den Rahmen geben, in der neuen Arbeitsrealität erfolgreich zusammenarbeiten zu können.
33:30: Über die Herausforderung, als Agentur die „richtigen“ neuen Kunden zu gewinnen. Wie wichtig ein gemeinsames Verständnis schon von Beginn an ist und über das Problem der Pitch-Kultur.
36:00: Warum sich die aktuellen Vergütungsmodelle von Agenturen für Kunden und Agenturen nicht auszahlen können.
40:00: Die Herausforderungen der Zukunft: „Der Mensch wird knapp.“ Der demografische Wandel stellt die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen und Agenturen vor das Problem, Nachwuchs für die Branche zu begeistern.
43:50: Wie wichtig und spannend Pioniergeist für die Agenturarbeit ist.
Vielen Dank an [Groves Sound Communications]([https://www.linkedin.com/company/groves-sound-communications] für die Unterstützung bei der Umsetzung.
Instagram-Kanal: häppy
Website häppy: https://www.hppy.de/
Das Interview führte Sören Hagge www.robinconsulting.de
Markenwissenschaft und Markenpraxis sind zwei Systeme, die einander eigentlich befruchten sollten. Allerdings zeigt sich in der Realität, dass diese beiden Welten sich immer weiter voneinander entfernen. Beispielsweise zeigen Studien, dass Praktiker wissenschaftliche Zeitschriften, den Hauptkanal der Wissenschaftskommunikation im Marketing, nur selten regelmäßig lesen.
Interview-Shownotes:
00:40: Intro und Vorstellung Prof. Dr. Carsten Baumgarth
03:05: Warum ist der Brückenbau Marke für Markenpraxis und Markenwissenschaft für beide Seiten befruchtend?
06:10: Wie ist die Initiative Brückenbau Marke und der Instragram-Kanal prof.baumgarth entstanden?
09:34: Wie sich der Kanal an Angeboten wie Blinkist orientiert um die Zugangsbarrieren zur Wissenschaft zu verringern.
11.48: Wie sich das Angebot entwickeln wird. Brückenbau Marke besteht aus drei Säulen: 1. die Podcast-Beiträge, 2. Mitbrückenbauer als Partner, die die Bekanntheit des Kanals in ihrem Netzwerk erhöhen, 3. aufbereitete Inhalte in Form von Vorträgen oder Studien, um die Praxis zu unterstützen.
15:15: Wie ist die aktuelle Situation im Marketing? Das Marketing in der Wissenschaft steht relativ gut da und hat ein gutes Ansehen. Die Situation in der Praxis ist eher „schwierig“.
16:42: Einige Indikatoren belegen die schwierige Situation der Markenpraxis. Studien zeigen, dass das Ansehen des Marketings im Top-Management seit geraumer Zeit sinkt. Das Durchschnittseinkommen im Marketing ist laut einer Studie von Stepstone geringer als im Bereich Human Ressources oder IT. Und das Ansehen in der Öffentlichkeit ist ebenfalls gering.
18:23: Die Aufgaben des Marketings werden laut einer Studie des bvik immer häufiger auf Marketing-Kommunikation beschränkt. Strategische Themen wie Pricing, Produkt-Innovation oder IT-Projekte sind nicht mehr im Marketing angesiedelt.
19:25: Wie konnte es dazu kommen, dass das Marketing in seiner Bedeutung immer stärker beschnitten wird? Marketing hat sich über viele Jahre bewusst auf das Thema Kommunikation und Kreativität konzentriert und dadurch wichtige Themen wie Schnittstellen-Orientierung und Daten-Kompetenz vernachlässigt. Kreativität wird im Top-Management nicht als wichtig erachtet und die Kundenorientierung wird dem Marketing durch die fehlende Nähe und Daten-Kompetenz aktuell zurecht abgesprochen.
24:15: Wie kommt das Marketing aus der Situation heraus und wieder zu einer höheren Relevanz? Das Marketing muss wieder breiter in seinen Kompetenzen werden und deutlich über Kommunikation hinausdenken. Und es muss in den Kompetenzen tiefer einsteigen und die unterschiedlichen Themen wie Technologie, Daten, Nachhaltigkeit oder Kreislaufwirtschaft sehr viel besser verstehen.
27:21: Zu diesem Wandel muss sich das Mindset im Marketing verändern. Marke muss sehr viel breiter verstanden werden in seiner Integrationswirkung und das Marketing muss bereit sein, sich inhaltlich deutlich weiterzuentwickeln und zu lernen, da der inhaltlich Anspruch im Marketing sich ständig verändert.
29:00: Welche Rolle spielt die Marke als Instrument zur Unternehmensführung und wie kann sie dem Marketing Orientierung in der Praxis geben, die richtigen Entscheidungen zu treffen? Warum ist Markenorientierung im Vergleich zur Kundenorientierung heute der stärkere Weg? Und wie kann die Marke in der Breite und Tiefe durch ihre Werte bei täglichen Entscheidung Orientierung bieten.
35:17: Wie kann das Marketing seine Relevanz als integrativer Vermittler im Unternehmen erhöhen? Wie können Kompetenzen im Team aufgebaut und verteilt werden, um Kompetenzen in der Breite und Tiefe aufzubauen?
41:20: Wie geht es mit der Initiative Brückenbau Marke weiter und wie kann das Konzept weiterentwickelt werden?
Wir freuen uns über eine Vernetzung und den Austausch:
Website Prof. Dr. Baumgarth: https://cbaumgarth.net/
Das Interview führte Sören Hagge www.robinconsulting.de
Shownotes:
01:29 Vorstellung Nadja Holland
Nadja Holland LinkedIn:
Weleda:
Weleda City Spa:
Wir danken dem Tonstudio TonGoetze https://tongoetze.de für die Podcast-Produktion.
01:30 Vorstellung Dr. Carl Naughton
02:30 Flüchtlingskrise, Corona, Klimawandel – massive Herausforderungen der letzten Jahre; nicht jeder kommt damit klar: Leugnen von Veränderungen, Widerstand, alternative Realitäten: Warum stoßen wir so oft auf Widerstand?
05:10 wichtige Ursache für abweichende Meinungen – belegt durch Forschung - Vertrauensverlust in ganz jungen Jahren
08:27 Wie gehen Menschen damit um, wenn sich die Umwelt verändert und sie reagieren müssen? Welchen Menschen fällt es leichter, mit Neuem zurechtzukommen? Welchen nicht? Und warum ist das so?
10:15 nicht veränderbare Persönlichkeitseigenschaften: Augenfarbe., Körpergröße, aber auch Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit / veränderbare Persönlichkeitseigenschaften: z.B. Anpassungsfähigkeit
11:00 Was versteht man unter Anpassungsfähigkeit / AQ? Warum IQ-Tests nicht mehr zeitgemäß sind. Warum adaptive Intelligenz uns die Welt verstehen lässt, die wir noch nicht analysieren können.
13:45 Denkfallen / ungefragtes Weiterdenken: „Wie bekomme ich einen 100 Euro-Schein unter einer Pyramide weg, ohne dass diese umfällt?“
17:10 die Dimensionen der AQ: Denken, Fühlen, Verhalten
18:30 Wo kann ich ansetzen, um Querdenker, Corona-Leugner zu überzeugen;
20:00 Warum „Verständnis und „aufeinander zugehen“ besser ist als „Wir schaffen das“; common ground theory
23:30 Wie kann ich Anpassungsfähigkeit messen / testen?
27:20 Warum „Stärken stärken“ nicht mehr das Mantra ist, sondern „Schwächen verbessern“ immer mehr in den Fokus tritt.
28:10 Ist der IQ veränderbar? Wie kann man Anpassungsfähigkeit trainieren? Vollgas- vs. Vorsichtsmodus
31:30 Erklärungsbeispiel: „WARUM haben Sie ihre letzte Zahnpastamarke gekauft?“
32:35 „psychologische Distanz“ als Methode, um Alternativen im Denken zu fördern
37:50 Tool „Kreis der Kontrolle“
39:10 Wie stelle ich fest, wie mein Team tickt? Wie stelle ich ein Team zusammen, das auch zur Aufgabe passt? Welche Rolle spielt die Anpassungsfähigkeit der Teammitglieder?
41:15 Warum unterschiedliche Persönlichkeitstypen andere Arten von Feedback brauchen. Warum ist es so wichtig Teams mit passenden Persönlichkeiten zusammenzustellen?
45:00 Take aways: Fokus auf Vertrautes legen; Motivationsfokus im Alltag; Emotionsmanagement betreiben
Weiterführende Links zur Folge:
Gast der Folge:
Moderation:
Link zum Buch von Dr. Carl Naughton
Link zum AQ-Test:
Artikel zur Anpassungsfähigkeit im Web:
Interview mit Dr. Carl Naughton in der Süddeutschen Zeitung:
Kreis der Kontrolle:
Infos zum Coping:
Link zum umgestalteten Museum:
Clubcast Folge 1 mit Dr. Carl Naughton:
Marketing Club Ruhr
A.R.T. Studios
03:08 65 Jahre Absatzwirtschaft: Notwendigkeit der Neuausrichtung der Zeitschrift
04:06 was ist neu, was ist geblieben in der Absatzwirtschaft; neues Logo, neues Format, neue Website, Verjüngungskur
05:24 Absatzwirtschaft als „Medienfamilie“: Printausgabe, Digitalisierung als wichtiger Part (neue Website, neue Newsletter, überarbeitete Social Media Kanäle); Live-Begegnung und Diskurs als neue Elemente der Absatzwirtschaft
08:24 Agendasetting, nicht nur widerspiegeln von Branchenthemen, als aktiver Player am Markt teilnehmen
09:25 Relauch im Social Media-Bereich, Dialog als wichtiges Element
10:20 Themenausrichtung löst Rubriken ab, Tags zur Orientierung auf der Website
12:53 vier unterschiedliche Cover zum Neustart: Wie kam es dazu? Warum fiel die Entscheidung für das Thema Barrierefreiheit
17:00 zweite Ausgabe der „neuen“ Absatzwirtschaft: Cover darf provozieren, soll überraschen und Aufmerksamkeit gewinnen; aber auch Themen mit einem Augenzwinkern spielen; Menschen, die viel zum Thema wissen, für die Ausgaben gewinnen; Spaß wichtig in der Zusammenarbeit
19:17 neue Ausrichtung: die Zukunft im Fokus, weniger nachträgliche Berichterstattung
21:45 Einreichung des neue Auftritts der Absatzwirtschaft bei Awards
22:20 Barrierefreiheit nur ein „Trend“ im Marketing? Welche Auswirkungen hat das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auf das Marketing?
25:51 Gesellschaftliche Themen künftig stärker im Fokus der Absatzwirtschaft; „Haltung“ wird immer relevanter
29:45 mehr Thementiefe, um dem Leser / User mehr Wissen zu bieten
31:01 Wie werden Themen gefunden?
32:49 inhaltliche Positionierung gegenüber dem Wettbewerb
Gäste der Folge:
Christa Catharina Müller, Chefredakteurin der Absatzwirtschaft
Moderation:
Webauftritt der Absatzwirtschaft:
Deutscher Marketingverband:
Infos zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz:
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