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Shownotes:
02:25 Vom "Schmuddelimage" zu den lebenswerten Seiten der Ruhrgebietsstädte Duisburg und Essen.
05:00 lokales "Kirchturmdenken" vs. "Metropole Ruhr"
08:31 Kohle und Stahl spielen keine tragende Rolle mehr. Eine Neupositionierung ist gefragt. Die "Metropole Ruhr" ist zu klein gedacht. Die Anbindung der Rheinregion (Düsseldorf, Köln) ist eine Chance.
10:04 "Duisburg ist echt"
15:00 "In Essen geht alles"
17:25 Stadtmarketing ist ein Marathonlauf
20:43 Junge Leute sind die Hauptzielgruppe für den Imagetransfer in Essen. Die Niederlande sind ein spannender Zielmarkt, auch wenn Essen dort kein Image hat.
23:29 Einbindung der Bürger in die Kampagnen
24:16 Hauptansatzpunkte für das Stadtmarketing
29:00 Mehr Mitspracherecht für Marketeers beim Imagewandel notwendig.
32:50 Ist der Stolz auf die eigene Stadt das Ergebnis guten Marketings oder in der DNA der Bürger bereits verankert? Sind Ruhrgebietler "rückgratloser" als andere?
35:25 Essen = "Ruhrgebiets-Hauptstadt"?
36:07 Marketing als wichtiger Treiber des Imagewandels: motivieren, mitreissen, Ambitionen wecken.
37:11 Praktische Umsetzungsbeispiele: das Essen Light Festival und andere Marketingmaßnahmen als Erfolgsfaktoren.
Infos zu den Gästen und zum Moderator:
Tom Hoffmann
Tobias Häusler
Infos zu den Marketingkampagnen:
"Duisburg ist echt"
Werbeagentur Cantaloop
Infos zu weiteren Inhalten:
Brandmeyer Markenranking Städte 2020
Essen Light Festival
Infos zum Marketingclub Ruhr:
Wir freuen uns über Feedback unter [email protected]
Zu Gast ist Philipp Reif, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von oatsome. Das Frankfurter Start-up oatsome ist bekannt für sein Smoothie Bowls, Bliss Balls & Co. und verfolgt mit gesunden, einfachen und natürlichen Produkten die Mission gesunde Ernährung in den Alltag zu integrieren. Produktentwicklung gemeinsam mit Kunden, “sich einfach mal trauen”, die Start-up-Szene in Frankfurt und die Power eines tollen Teams - diese und weitere Themen erwarten euch in dieser Folge von #Hashoppe SüßSauerPur. Lust zu Gründen gibt’s inklusive.
Moderator:innen, Gast & Produktion:
Mehr Infos zu #Hashoppe SüßSauerPur:
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Interview-Shownotes:
2.02: Kern der Idee von oatsome: Eine gesunde Ernährung möglichst, einfach, schnell und lecker machen. Und unser Fokus ist den gesunden Frühstücksmarkt in Deutschland aufzumischen.
4.10: Das Team spielt immer verrückt, wenn wir eine neue Sorte launchen. Noch heute mit 60 Leuten versuchen wir immer im ganzen Team zu brainstormen und verrückte Namen für uns unsere Produkte zu finden. Den Namen lassen wir dann auch von unseren Kunden mit abstimmen.
5.36: Wir haben selbst nach einer Lösung gesucht, uns gesund zu ernähren und dies zu schaffen, wenn wir keine Zeit morgens haben. Das war der Start unserer Geschichte.
7.01: Frankfurt muss sich mit seiner Start-Up Szene überhaupt nicht vor Städten wie Berlin verstecken, auch wenn es vielleicht kleiner ist. Das macht sie aber nicht unbedingt schlechter, weil der Kontakt hier in der Szene viel enger ist. Man kennt sich in Frankfurt und unterstützt sich untereinander. Es gibt mittlerweile auch sehr viele Initiativen in Frankfurt, die das Thema Gründung pushen und Start-ups unterstützen.
11.40: Ich habe tatsächlich etwas gebraucht, um meinen Kompagnon zu überzeugen, damit er seine Festanstellung verlässt für unser Unternehmen. Es ist auch ein Riesenschritt. Ich denke, der ausschlaggebende Punkt war, dass es ein guter Zeitpunkt war – was Eigenes zu gründen wollten wir beide schon seit dem Bachelor. Heute weiß ich, es gibt keinen richtigen Zeitpunkt und trotzdem sollte man es machen, wenn man darauf Lust hat und von der Idee überzeugt ist. Was kann man verlieren? Selbst wenn man ein, zwei Jahre ausprobiert hat und es funktioniert nicht, nimmt man unglaublich viel mit und hat so viel gelernt, wie wahrscheinlich in keinem anderen Job in dieser kurzen Zeit.
14.10: Unsere Produktentwicklung ist angelehnt an agiles Software Development. Zu Beginn gibt es eine Research Phase und versuchen mit vorhandenen Daten am Markt oder auch aus unseren Kundenbefragungen, welche Produkte oder Produktkategorien könnten gut ankommen. Diese Ideen werden gerankt, dann geht die Entwicklung los und dann wird relativ schnell eine erste Version entwickelt und dann an die Kunden versandt, die an den Umfragen teilgenommen haben. Dann wird das Feedback eingesammelt und diese Version weiterentwickelt. Bei Version 3 oder 4 gehen wir zum ersten Mal auf den Markt. Heißt aber nicht, dass damit die Entwicklung beendet ist. Wir sammeln auch nach einem Launch weiter Feedback und verbessern unsere Produkte.
17.30: Was wir immer gemacht. Viel anlesen und Wissen sammeln und dann aber einfach ausprobieren und wirklich schauen, wie es am Markt funktioniert. Sei es bei Geschmacksrichtungen oder auch wie wir unsere Social Media Strategie aufsetzen.
26.35: Gerade den ersten Mitarbeiter einzustellen, ist der größte Schritt, den man macht – zum einen, weil man Aufgaben abgibt, zum anderen aber natürlich weil man ab jetzt Verantwortung für noch eine weitere Person im Unternehmen hat, dass das Gehalt pünktlich kommt. Wir haben bis heute sehr viel Glück und ein gutes Händchen gehabt – wir haben sehr coole Leute bei uns im Team. Das gesamte Mindset stimmt. Wir können uns alle aufeinander verlassen. So konnten wir auch immer besser Vertrauen fassen und es fällt immer leichter gewisse Themen abzugeben.
31.25: Aktuell treiben uns jetzt drei Hauptthemen, wie wir die Firma weiter entwickeln wollen. Das eine Thema ist ganz klar Internationalisierung. Aktuell sind wir noch in Deutschland und Österreich unterwegs. Im September gehen wir in den Schweizer Markt und werden dann wohl Ende des Jahres schrittweise im europäischen Ausland expandieren. Das zweite Thema ist unser Data Warehouse Projekt, das wir für unser Unternehmen bauen, um alle unsere Daten an einem Ort zentral zu sammeln, um noch besser Analysen machen zu können und die Kundenbedürfnisse noch besser verstehen zu können. Und das dritte Thema ist Nachhaltigkeit, was wir gerade angehen. Da krempeln wir unsere Firma etwas um, sei es unsere Verpackungen, um möglichst wenig Müll zu produzieren oder auch wie wir als Firma CO2-neutral werden.
Jasmin Nordiek kennen unsere Mitglieder als Initiatorin unseres Mentoring-Programms. Ende 2019 zog Sie allerdings mit Familie nach Mallorca, und stieß dort sofort auf die große Herausforderung namens Covid-19. Mit ihrer Freundin Heimke Mansfeld entstand die Idee einer geschlossenen Facebook-Gruppe mit dem Ziel der Vernetzung auf der Insel und zur “Hilfe zur Selbsthilfe”. Aus dieser Idee wurde inzwischen die Hilfsorganisation HOPE Mallorca e.V., die auf der Insel aktuell jeden Monat 40 Tonnen Lebensmittel über 200 freiwillige Helfer*innen an 4.500 Bedürftige verteilt. Ein Mega-Erfolg!
MCM-Club-Präsident Alex Wunschel hat Jasmin auf Mallorca getroffen und mit ihr über die Idee gesprochen, ihre Motivation und wie es mit der Insel und dem Projekt weiter geht.
Jasmin Nordiek
Spendenkonto
In der heutigen Folge von #Hashoppe SüßSauerPur begrüßen Anne Esser und Rebecca Wulff die leidenschaftliche Wahl-Frankfurterin Ute Poprawe. Nach eigenen Aussagen ist sie eine typische Werberin. Sie hat in der halben Welt gearbeitet – und dabei noch die gute alte Mad-Men-Zeit erlebt.Die ehemalige CEO von Publicis Pixelpark in Frankfurt hat sich vor zwei Jahren selbstständig gemacht und unterstützt seitdem Marken und Menschen dabei sichtbar und erfolgreicher zu werden. Sie ist Vorständin beim Marketing Club Frankfurt und hat einen Sitz im Deutschen Werberat. Privat ist sie in
Interview-Shownotes:
Moderator:innen und Gast der Folge:
Weitere Infos zu #Hashoppe SüßSauerPur:
Immer mehr Menschen reflektieren, nach welchen Grundsätzen und Moralvorstellungen Unternehmen, Konzerne eigentlich arbeiten. Das einige Akteure, insbesondere in der Wirtschaft, sich davon abkoppeln und für sich kurzerhand andere Spielregeln definieren, berührt in hohem Maße, wühlt auf und spaltet die Gesellschaft. Immer häufiger wird hinterfragt: Wofür steht ein Unternehmen eigentlich? Moral, Ethik, Werteversprechen – all das sind inzwischen wichtige Wettbewerbsfaktoren. Wie also schafft man es als Unternehmen, sich dafür solide und ehrlich aufzustellen? Darüber haben wir mit Christian Thunig gesprochen, Managing Partner bei der INNOFACT AG und ehemaliger Chefredakteur und Objektleiter der absatzwirtschaft – der Zeitschrift für Marketing, Deutschlands führenden monatlichen Marketingmagazin.
Shownotes:
2:01 Was versteht man unter wirtschaftlich ethischem Handeln oder Wirtschaftsethik eigentlich?
3:45 Die Zeit ist reif für eine fokussierte Betrachtung von Ethik im wirtschaftlichen Kontext.
5:51 Letztlich kann man noch schneller als früher auffliegen, wenn man wirtschaftlich moralisch nicht anständig handelt.
07:42 Erfolgreich sind die Unternehmen, die nachprüfbar nachhaltig und in gewisser Weise auch ehrbar handeln – es geht schließlich um das Geben und Nehmen.
10:19 Ethik, Nachhaltigkeit, Sinnhaftigkeit muss einen festen Platz in der Unternehmensführung bekommen.
11:57 Je größer Unternehmen werden, desto kleiner werden die Einheiten, die sich selbst betrachten.
13:20 Was tue ich eigentlich hier?
13:33 Junge Unternehmen haben es einfacher. Am Anfang steht immer das Thema Sinn und der Wunsch, die Welt zu verändern.
19:29 Nachhaltigkeit als eine sehr konkrete Übersetzung von Wirtschaftsethik ist das bestimmende Thema.
25:26 Wenn man die Menschen in seinem Team, in seinem Unternehmen nicht respektiert oder vernünftig würdigt, dann ist alles andere leeres Gewäsch.
30:21 Aber es ist natürlich eine Frage des Willens. Die Machbarkeit ergibt sich dann immer von ganz alleine.
32:00 Es gibt eigentlich keine Entschuldigung, es nicht zu tun.
34:00 Man muss immer Ziele ausgeben, denen die Menschen folgen können. Man muss die Geschichten weitererzählen.
38:50 Die nächsten Jahre werden davon geprägt sein, dass die Menschen noch genauer hinschauen und auch noch genauer hinschauen können, weil alles viel, viel transparenter werden wird.
43:13 Bäume nebenher zu pflanzen, ist sicherlich auch keine schlechte Idee.
Christian Thunig
INNOFACT AG Marktforschung
Wir danken dem Tonstudio TonGoetze https://tongoetze.de für die Podcast-Produktion.
Das Interview führte Anja Kalischke-Bäuerle https://storytelling-news.de/
Wir freuen uns über Feedback unter [email protected]
In der heutigen Folge von #Hashoppe SüßSauerPur begrüßen euch Mirco und Alicja. Zu Gast ist Kerstin Lomb, Chief Marketing Officer bei SunExpress Airlines, einem Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines. Bevor sie im Februar 2019 dort anfing war sie Senior Advisor für die Amadeus IT Group und arbeitete mit Start-ups in den Bereichen Geschäftsmodellentwicklung, Geschäftsplanung, International Scaling sowie Finanzierung. Eine der wichtigsten Fragen, die wir mit Kerstin diskutiert haben: Wie gestaltet eine Fluglinie die Kommunikation, wenn die Vorfreude auf Urlaub nicht bedient werden kann? Wie den Kontakt zu Passagieren und Kunden halten? Wie als Marke sichtbar bleiben?
Moderator:innen und Gast der Folge:
Weitere Infos zu #Hashoppe SüßSauerPur:
Vielen Dank an Albatros Agency – unsere Produktionsfirma, die ab sofort unseren Folgen den Audio-Feinschliff verleiht. Mehr zu Albatros findet ihr hier https://albatros.agency/
2:56: Kerstin Lomb als CMO in 5 Hashtags – Ticket to Happiness, Innovation, Brand, Digital Sales, Marketing KPIs
3:25: SunExpress eine der Airlines, die sehr innovativ ist. Als Joint Venture im Greenfield unterwegs, was man mit einer großen Airline nicht so machen kann, können wir ausprobieren.
5:50: Mit 2020 ist die stringente Marketing Planung weggefallen.
6:40: Wir waren kurz vor Launch unserer neuen Image Kampagne und dann ging es erstmal nur darum, alles zu stoppen. Und wir sind in der ersten Phase gut durchgekommen und haben kein Budget verloren.
9:35: Wir sind für unsere Kunden in der Situation die Go-To-Person geworden, die Orientierung gibt in der Unsicherheit, die einfach geherrscht hat, was Reisebestimmungen etc. anbetrifft. Wir haben also komplett auf Information umgestellt.
14:30: Unser Innovationsdrang hat uns geholfen. Wir haben mit Snapchat angefangen im Letzten Jahr und sind dann auch gewhitelistet worden. Haben Virtual Reality Filter etabliert, die super angekommen sind. Haben uns TikTok angeschaut, was sehr erfolgreich läuft.
24:15: Wir werden eine andere Normalität haben und das hat dann auch Impact auf das Marketing. Wir haben uns jetzt komplett agil aufgestellt und planen nur noch kurzfristig.
25:50: Stichwort Nachhaltigkeit. Wir haben schon im letzten Jahr damit begonnen, mit Start-ups bspw. daran zu arbeiten, wie man den Sustainability Footprint von Airlines optimieren kann. Es wird dabei bleiben, dass Airlines Kerosin verbrauchen wird und Schadstoffe produziert, aber es gibt viele Ansätze, wie man trotzdem etwas tun kann.
30:20: Wir werden nicht aufhören zu reisen. Aber das Bewusstsein wird sich schärfen, was Airlines beim Thema Umwelt macht und wie sie Verantwortung übernimmt. Und der Kontext von reisen wird sich ändern.
Wir sprachen mit Matthias und Karsten über
REAKTION / ANGEBOT
Zu den Interviewpartnern
Matthias Kirchgässner
Karsten Düh
WIR? Das sind Rebecca Wulff, Anne Esser, Tim Hinkfuß, Kiala Glöckner, Mirco Hecker und Alicja Feltens – alle Mitglieder im Marketing Club Frankfurt. Uns verbindet die Begeisterung für Kommunikation und Marketing, genauso wie für außergewöhnliche Marken und Persönlichkeiten.
Interview-Shownotes:
2:20: Deutschland ist nicht gerade ein Land, was noch ein weiteres Bier braucht. Braucht Frankfurt überhaupt ein Bier mit all seinen Apfelweinkneipen? „Wir haben erst letztens festgestellt, dass wir uns die schwierigen Projekte aussuchen.“
4:50: Wir wollen die Ecken in Frankfurt freilegen, wo sich Menschen zum Feierabend treffen und eine gute Zeit haben. Das ist unser Antrieb.
7:05: Sven hat viele Jahre lang in der Werbung gearbeitet. Wie erfasst er die Zielgruppe, die sie mit ihrem Bier erreichen wollen? In einem Markt, der nicht gerade auf ein Bier gewartet hat, wollten wir ein neues Bier etablieren – ein Helles für Frankfurt.
13:00: Eine Kommunikationsstrategie, die anders ansetzt und eben nicht sagt, wir haben das beste Produkt. Der Kommunikationsansatz ist total auf die Stadt Frankfurt zugeschnitten und darauf, wie man hier Feierabend macht. Das Produkt wird über den Kontext, in dem es sich bewegt, vermarktet.
24:15: Wir nehmen uns auch noch ein weiteres schwieriges Projekt vor und wollen dem einfachen Korn wieder dazu verhelfen, salonfähig zu werden. Da werden auch wieder alle sehr überrascht sein.
„Es gibt [in Frankfurt] einen großen Durst rauszugehen und eine gute Zeit miteinander zu haben“.
29:10: Gibt es Konkurrenz?
32:50: Wir setzen nicht nur auf ein Bier, sondern wollen die Firma gesund aufbauen und letztlich geht es um die Plattform „Frankfurt macht Feierabend“. Und wir sind bei unseren Zielgruppen unterwegs, um zu verstehen, welche Produkte neu entwickelt werden können und was ankommt.
38:00: Im Agenturbusiness alles erreicht. Wie kommt man zu der Entscheidung, dies alles hinter sich zu lassen. Warum macht man so einen Move, lässt Status Status sein und geht nochmal komplett auf Anfang?
Moderator:innen der Folge:
Weitere Infos zu #Hashoppe SüßSauerPur: https://www.instagram.com/hashoppe_ffm
Weitere Infos zu unserem Gast:
https://www.fxxxxfxxxxr.de
Raphael Gielgen - selbst von seinen Arbeitskollegen halten ihn einige für verrückt. Seine unbändige Neugier, die rastlose Sucht nach Erklärung und die Lust, alles auf den Kopf zu stellen, machen ihn zuweilen unbequem – und wenn er nach einer langen Reise wieder einmal im Büro erscheint, erzählt er von Dingen, die mehr nach virtueller Utopie, als nach gelebter Wirklichkeit klingen. Er besucht mehr als 100 Unternehmen, Universitäten und Startups im Jahr, die Welt ist sein Arbeitsplatz, die Zukunft sein Forschungsgebiet. Gielgen ist auf der Suche nach dem “Quellcode” der Arbeitswelt. Die Erkenntnisse und Erfahrungen dokumentiert er auf einem „Panorama“. Dies ist eine Landkarte der Trends und Muster einer neuen Welt.
„Ich habe in jeden Kochtopf dieser Welt reingeschaut und bin in der Lage, Zusammenhänge zwischen Dingen darzustellen, wo eigentlich keine Zusammenhänge bestehen“, beschreibt Gielgen seinen Job als Trendscout „Future of work“ für den Schweizer Möbelhersteller Vitra. So sieht er frühzeitig, wo die Reise hingehen wird. Dabei geht es nicht nur (aber auch) um die Umgestaltung von Arbeitswelten und Gestaltungsräumen. Denn – soviel sei schon mal vorweggenommen – das klassische Einzelbüro mit dem vielleicht so lieb gewonnenen Schreibtisch – das wird es in Zukunft so wohl nicht mehr geben.
Interview-Shownotes:
02:17: Wie arbeitet ein Trendscout Raphael Gielgen? Wie lässt sich seine Aufgabe – das Wesen einer zukünftigen Wissensarbeit zu verstehen, zu ergründen – aktuell erfüllen?
02:52: Wie werden wir in fünf, zehn Jahren arbeiten?
04:47: Wie sucht Gielgen die Unternehmen aus, die Locations, die er besucht, für die er sich Zeit nimmt? Wann macht ihn was neugierig? Warum geht er wohin und wie arbeitet er dort?
09:02: Warum Neugier und Wachheit wirklich wichtig sind – für uns alle.
10:53: Die Welt von morgen basiert auf einem neuen Zusammenwirken, auf Cross Innovation. Unternehmen werden nicht mehr aus dem eigenen Tun heraus innovativ sein können.
16:04: Das Spannungsfeld, in dem sich Unternehmen heute befinden und wie man damit umgehen kann (sollte).
18:12: Darum gehen wir jetzt auf den Mond. Oder auf den Mars.
19:20: Zurück aus der Zukunft: Warum haben die damals so viele Bürotürme gebaut? Thema Freiheit, Ausgleich, Rückzug, Wunsch nach Zugehörigkeit zu einer Community, Co-working und Austausch – Bedingungen und gravierende Veränderungen für eine neue Arbeitswelt.
20:42: Das Büro, wie wir es noch aus der Zeit vor Corona kennen, wird in weiten Teilen in weniger als zehn Jahren eine blasse Erinnerung sein.
29:24: Wie müssen sich Organisationen verändern, um die bevorstehenden Veränderungen mitzutragen? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden?
31:36: Wie wichtig ist es für die Mitarbeiter, zu wissen, warum ihre Firma das tut, was sie tut? Die zukünftige Bedeutung von Visionen, Leitbildern und der klaren Kommunikationen von Unternehmenszielen.
38:01: Mit all dem, was Gielgen auf seinen Reisen, bei seiner Recherche lernt, sieht, versteht, mitnimmt nach Hause – wie bringt er das bei Vitra ein, wie transferiert er all das?
43:06 Auf einen Blick nach Japan: Was können wir von den Japanern lernen?
46:17 Wachbleiben! Und neugierig!
Links:
Interview CNBC mit Richard Branson
Merit Zimmermann – mapping the universe of remote work
Wir danken dem Tonstudio TonGoetze https://tongoetze.de für die Podcast-Produktion.
Das Interview führte Anja Kalischke-Bäuerle https://storytelling-news.de/
Wir freuen uns über Feedback unter [email protected]
Markenführung in Krisenzeiten führt zur Verunsicherung von Unternehmen und Verbrauchern. Unser Podcast beleuchtet die Hintergründe für das Verbraucherverhalten aus wirtschaftspsychologischer Sicht und versucht Antworten zu geben, wie Unternehmen mit kreativen Lösungen auf Krisensituationen reagieren können. Dr. Carl Naughton, Wirtschaftspsychologe, und Deutschlands führender Neugierforscher zeigt im Gespräch mit Dr. York Fanger Methoden auf, mit denen man Wege aus der Krise finden kann. Darüber hinaus gibt er zahlreiche praktische Tipps für ein erfolgreiches Markenmanagement in unsicheren Zeiten. Auch persönliche Erfahrungen kommen dabei nicht zu kurz.
Learnings
Alle Links zur Folge
Informationen zu Dr. Carl Naughton, seinen Forschungen und Büchern: www.carlnaughton.de
Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Marketingclubs Ruhr: www.marketingclub.ruhr
Zukunftsinstitut Frankfurt: www.zukunftsinstitut.de
Kulturdmensionen nach Hofstede: https://bit.ly/2QiuJvY
Informationen zu Jack Andraka: https://bit.ly/3c6C4Y3
Informationen zur Erfindung des beutellosen Staubsaugers: https://on.basf.com/3scmboK
Locus of control / Kontrollüberzeugung: https://bit.ly/2OLxiXh
Gewinnspiel – Teilnahme am Podcast-Gewinnspiel unter [email protected] – Die ersten 10 Teilnehmer des Gewinnspiels mit der richtigen Lösung erhalten ein Buch von Dr. Naughton zum Thema "Zukunftsmut".
Wir danken den A.R.T. Studios www.art-studios.de für die Produktion des Podcasts sowie unserem Sprecher Olaf Pessler www.olafpessler.de
Wir freuen uns über Feedback unter [email protected]
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