Creative Loud

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Creative Loud episodes

  • „Der Fußball hat stark auf die DEL geschaut“
    An Arbeit mangelt es Konstantin Krüger in diesen Tagen nicht. Der Mediendirektor der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hat am Dienstag die erste Ausgabe des neuen Podcasts „Eiskalt auf den Punkt“ veröffentlicht. Im Fokus stand die DEL auch am 10. März, als verkündet wurde, dass der Saisonbetrieb wegen der Coronapandemie vorzeitig abgebrochen wird. „In der Zeit hat auch der Fußball stark auf uns geschaut“, sagt der Krüger.
    Im Podcast „HSV – wir reden weiter“ spricht der Hamburger über die Reaktion der Deutschen Fußball-Liga, warum für die DEL Geisterspiele keine Option darstellen und warum Partien vor leeren Rängen für den HSV im Kampf um dem sehnlich erwarteten Bundesliga-Aufstieg nicht nur Nachteile hat.
    17 min
  • "Dass der HSV Klos kauft, schließe ich aus"
    Am Montag hatte Samir Arabi eine Veränderung zu vermelden. Der Sportdirektor von Arminia Bielefeld freute sich, dass seine Mannschaft ab sofort in Siebener- und Achtergruppen trainieren wird. In den vergangenen zwei Wochen hatte der Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga noch mit je vier Spielern pro Gruppe im Stadion gearbeitet. "Wir sind einen kleinen Schritt Richtung Normalität gegangen", sagte Arabi, als er dem Abendblatt per Skype zugeschaltet ist, um im täglichen Podcast "HSV - wir reden weiter" über die Lage der Arminia zu sprechen.
    Für Bielefeld kam die Unterbrechung der Saison durch die Coronakrise zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Trotzdem plädiert Arabi dafür, die Saison fortzusetzen, anstatt sie vorzeitig abzubrechen, wovon sein Club profitieren könnte. "Der Fußball ist eine Solidargemeinschaft. Wir haben uns einstimmig mit allen Vereinen dafür ausgesprochen, die Saison zu Ende zu spielen." Arabi freut sich stattdessen, dass die Arminia nach Jahren der finanziellen Sorgen ein wirtschaftliches Fundament geschaffen hat, mit dem der Verein die Krise überstehen kann.
    Auch sportlich gibt es positive Aspekte: Topstürmer Andreas Voglsammer (Fußbruch) könnte in dieser Saison doch noch sein Comeback geben. "Ich gehe davon aus, dass er uns noch in dem einen oder anderen Spiel zur Verfügung stehen wird."
    In der kommenden Saison soll Voglsammer dann gemeinsam mit Kapitän und Liga-Toptorschütze Fabian Klos zusammen in der Bundesliga stürmen. Auch der HSV braucht sich keine Gedanken zu machen, Klos theoretisch bei einer möglichen Verschiebung der Saison über das Transferfenster hinaus zu verpflichten. "Dass der HSV Klos kauft, schließe ich aus", sagt Arabi mit einem Schmunzeln. Warum Klos in Bielefeld bleiben wird, hören Sie hier in der neuen Podcast-Folge.
    16 min
  • HSV-Aufstiegsfeier mit Verspätung? Das sagt der Senat
    Christoph Holstein führte am Donnerstag ein Telefongespräch nach dem nächsten. Der Staatsrat der Hamburger Behörde für Inneres und Sport hatte viel zu kommunizieren, nachdem die Bundesregierung am Mittwochabend die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie verkündet hatte. So bleiben Großveranstaltungen noch mindestens bis zum 31. August untersagt. Doch wie definiert sich überhaupt eine Großveranstaltung? Darüber spricht Holstein im täglichen Abendblatt-Podcast "HSV - wir reden weiter".
    Der Staatsrat erklärt darin auch, warum die Stadt dem HSV und dem FC St. Pauli die Ausnahmegenehmigung für Training in Kleingruppen erteilt hatte. Holstein hofft weiterhin auf Geisterspiele im Profifußball, um den finanziellen Schaden der großen Hamburger Clubs gering zu halten. Außerdem spricht er über eine mögliche Aufstiegsfeier des HSV, die natürlich nicht vor Ende August auf dem Rathaus stattfinden könnte.
    14 min
  • Was wird aus dem HSV-Nachwuchs? U17-Trainer erklärt die Lage
    An diesem Sonnabend wäre möglicherweise eine Vorentscheidung gefallen. Die U17 des HSV hätte an diesem Tag eigentlich bei RB Leipzig zum vorletzten Spieltag der B-Jugend-Bundesliga antreten sollen. Einen Punkt liegen die Hamburger hinter dem Tabellenzweiten aus Leipzig, zwei Zähler hinter Spitzenreiter Hertha BSC. Eine so gute Chance, sich für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft zu qualifizieren, hatte der HSV-Nachwuchs lange nicht mehr.
    Umso ärgerlicher war die Saisonunterbrechung aufgrund der Coronakrise für Trainer Pit Reimers und seine Mannschaft. Aktuell ist nicht mal klar, ob die Saison überhaupt noch beendet werden kann. Das Nachwuchsleistungszentrum auf dem HSV-Campus ist geschlossen, alle Talente wohnen bei ihren Familien. Wie die Nachwuchsmannschaften derzeit arbeiten, wie schädlich die Unterbrechung für die Entwicklung der Jugendspieler ist und welche Trainingsformen sich Reimers in dieser Phase überlegt, erzählt er im täglichen Podcast "HSV - wir reden weiter". Außerdem verrät er, wie der HSV vor einigen Jahren vergeblich versuchte, Dortmunds heutiges Supertalent Youssoufa Moukoko vom FC St. Pauli abzuwerben.
    22 min
  • Hoffmann-Vertrag aufgelöst: Hunke erklärt die Folgen
    Als Bernd Hoffmann im März 2011 vom Amt des Vorstandsvorsitzenden freigestellt wurde, galt Jürgen Hunke als eine der treibenden Kräfte im Hintergrund. Der frühere HSV-Präsident war erst seit Januar im Aufsichtsrat und stimmte schließlich als einer der Räte für das Hoffmann-Aus. Anschließend verhandelte Hunke gemeinsam mit dem Kontrollgremium und Hoffmann über einen Auflösungsvertrag. Der gestürzte Clubchef durfte sich immerhin über eine Abfindung von einer Million Euro freuen.
    Neun Jahre später hat der Aufsichtsrat des HSV erneut den Vertrag mit dem vor zwei Wochen freigestellten Hoffmann aufgelöst. Im täglichen Abendblatt-Podcast "HSV - wir reden weiter" spricht Hunke nun über das zweite Ende Hoffmanns, den er für eine "Fehlbesetzung" gehalten hatte. Hunke erklärt, warum der HSV erneut eine Abfindung zahlen muss und wie hoch diese sein könnte. Außerdem äußert sich Hunke sehr kritisch gegenüber HSV-Investor Klaus-Michael Kühne. Lob bekommt dagegen der neue Aufsichtsratsvorsitzende Marcell Jansen, gegen den Hunke noch vor einem Jahr als Präsidentschaftskandidat angetreten war.
    17 min
  • Corona-Experte: Es müssen sich erst genügend Fußballer infizieren
    Der Infektiologe Professor Andreas Plettenberg vom Ifi-Institut an der Asklepios Klinik St. Georg spricht im Abendblatt-Podcast über die Aussicht, wann der Fußball die Saison wieder aufnehmen kann. Vorher müssen gewisse Kriterien erfüllt sein. Außerdem stellt er eine Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen in Aussicht.
    17 min
  • Solidaritätsaktion: HSV will Fankultur durch virtuelle Spieltage retten
    Spätestens seitdem Jan Walter Möller alle paar Monate in der HSV-Szenekneipe „Tankstelle“ auf dem Kiez seine „Tankstellen-Talks“ durchführt, ist der Anhänger in der HSV-Fanszene so bekannt wie ein bunter Hund. Nun schlägt Möller im täglichen Abendblatt-Telefon-Podcast „HSV – wir reden weiter“ Alarm. Denn neben der „Tankstelle“ droht eine ganze Reihe von anderen Institutionen der HSV-Fankultur durch die Corona-Krise das Aus.
    „Wir müssen wirklich aufpassen, weil für die Fanszene sind diese Läden systemrelevant“, sagt Möller, der allerdings schon einen Lösungsansatz parat hat. Seit dieser Woche veranstaltet der HSV an jedem Spieltag, der aufgrund von Corona ausfällt, einen virtuellen Spieltag, dessen Einnahmen an mehrere Hamburger Kultläden gehen sollen. Die Aktion „HSVer für Hamburg“ wurde am vergangenen Montag gestartet, als der HSV eigentlich am Abend das Spitzenspiel gegen den VfB Stuttgart gehabt hätte. Die Idee hinter der Aktion: Fans sollen trotzdem das Geld spenden, dass sie an so einem Spieltagsabend ohnehin ausgegeben hätten. „Ich bin wirklich stolz auf die HSV-Gemeinschaft, dass diese Aktion durchgeführt wird und derart viele Unterstützer findet“, sagt Möller.
    Neben der „Tankstelle“ haben sich auch der 1887-Store, die Winterhunde-Fankneipe „Same Same“, die „Kombüse“ auf dem Kiez und die Basch Fightschool in Barmbek auf der Crowdfunding-Plattform „Gofundme“ registriert. Rund 50 Spender haben sich bereits gemeldet, das Spendenziel von je 1887 Euro pro Teilnehmer scheint realistisch.
    Über all das spricht Jan Walter Möller im täglichen HSV-Podcast – genauso wie über sein Leiden, derzeit keinen Fußball sehen zu können.
    17 min
  • Notstand in Japan: Thorsten Fink im Gespräch über Quarantäne und Krise
    Als das Abendblatt Thorsten Fink am Dienstag um kurz vor 19 Uhr Ortszeit im japanischen Kobe erreichte, war dem früheren HSV-Trainer die Nervosität deutlich anzumerken. „In ein paar Minuten wird sich der Premierminister an die Bevölkerung richten und vermutlich den Notstand ausrufen“, vermutete Fink – und sollte Recht behalten. Noch während der Coach vom J-League-Team Vissel Kobe im täglichen Telefon-Podcast „HSV – wir reden weiter“ sprach, verkündete Japans Regierungschef Shinzo Abe tatsächlich für sieben Regionen den Notstand.
    Für Fink hätte das Timing wahrscheinlich nicht schlechter sein können. Der 52-Jährige hatte gerade erst zwei Wochen Quarantäne über sich ergehen lassen, nachdem der frühere HSV-Profi Gotoku Sakai positiv auf Covid-19 getestet wurde. „Ihm geht es aber wieder gut“, sagte Fink. Nun muss der Coach allerdings überlegen, wie er das Training während der erneut verlängerten Spielpause trotz Notstands aufrechterhält. Im Abendblatt-Podcast orakelte Fink zudem, dass nach seinen Erfahrungen in Japan auch der geplante Neustart der Bundesligasaison in Deutschland im Mai sehr ambitioniert sei. Hören Sie im Podcast, wie es Fink im krisengeschüttelten Japan ergeht, ob er den HSV noch verfolgt und was zwei Mäuse in einem Glas mit all dem zu tun haben. Viel Spaß!
    22 min

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