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Ob in der Entwicklungszusammenarbeit, im Online-Marketing oder beim Pricing: Wer wissen will, was eine Maßnahme bewirkt hat, steht vor dem Problem, dass sich immer nur eine Welt beobachten lässt. In dieser Folge sprechen Mira und Amit darüber, wie sich trotzdem ein belastbares Counterfactual konstruieren lässt und warum Korrelation dafür nicht ausreicht. Sie gehen Studiendesigns von RCTs über Difference-in-Differences, Regression Discontinuity und Propensity Score Matching bis hin zu Instrumentvariablen, Synthetic Control und Panel-Methoden durch. Außerdem geht es um die Frage, welche Variablen in die Auswertung gehören, wie man Ergebnisse auf Robustheit prüft und was Dosis-Wirkungs-Beziehungen zusätzlich verraten. Ein Plädoyer dafür, die Auswertung schon vor Beginn einer Maßnahme mitzudenken.
**Zusammenfassung**
**Links**
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In dieser Folge sprechen wir über den EU AI Act: was er unter einem KI-System versteht, welche Risikostufen er unterscheidet und welche Regeln bereits gelten. Wir gehen auf die kurzfristigen Änderungen durch den EU AI Omnibus ein, unter anderem die verschobenen Fristen für Hochrisiko-Systeme. Außerdem erklären wir, welche Pflichten für Anbieter von General-Purpose-AI-Modellen gelten und welche Rolle der Code of Practice dabei spielt. Im Deep Dive zur Transparenzpflicht geht es darum, wie sich KI-generierte Inhalte kennzeichnen lassen und wie Text-Watermarking mit SynthID technisch funktioniert. Zum Schluss ordnen wir ein, was die Regulierung für Data-Science-Projekte in der Praxis bedeutet.
**Zusammenfassung**
**Links**
Lust auf einen Schnack bei der goto; Konferenz in Kopenhagen?
Sebastian auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastianwarnholz
goto; Konferenz in Kopenhagen: https://gotocph.com/2026
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Die letzten Monate waren geprägt von neuen Foundation Models für tabellarische und sequentielle Daten: TabPFN 3 skaliert auf eine Million Beobachtungen, Google stellt mit TabFM ein eigenes Modell samt BigQuery-Integration vor, NXAI veröffentlicht TiRex-2 mit Kovariaten-Unterstützung, und an der Spitze von GIFT-Eval steht mit STRIDE eine Kombination aus LLM-Reasoning und Time Series Foundation Model. Dazu kommen der ClickHouse-MCP-Server und der Stand der Umsetzung des EU AI Act nach dem Digital Omnibus. Im Praxisteil vergleichen wir TabICL v2 mit einem getunten XGBoost, Meta Prophet und naiven Baselines auf stündlichen NO2-Messwerten von fünf Messstationen, ausgewertet über ein Jahr rollierender Kreuzvalidierung mit dem Mean Absolute Scaled Error. Wir zeigen, welches Feature-Engineering nötig ist, wie sich der Vorteil von TabICL mit der Länge der Historie verändert und was das an Rechenzeit kostet. Zum Schluss ordnen wir ein, wann sich ein Foundation Model für Zeitreihen anbietet und wann XGBoost die pragmatischere Wahl bleibt.
**Zusammenfassung**
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Keine reguläre Folge, sondern eine Stellenausschreibung zum Hören: Wir suchen eine*n MLOps Engineer (all genders) für unser Team in Teil- oder Vollzeit, mit oder ohne Berufserfahrung. Michelle arbeitet selbst in diesem Bereich und erzählt, wie der Alltag zwischen Modell-Pipelines, Deployment und Kund*innenprojekten tatsächlich aussieht. Wir gehen kurz durch, was zu den Aufgaben gehört, was wir uns fachlich wünschen und was wir bieten. Bewerbungsschluss ist der 13. September 2026.
Link zur Stellenausschreibung: https://www.inwt-statistics.de/career/mlops-engineer
Bewerbung und Fragen bitte an: [email protected]
Ansprechpartnerin: Rebekka Krause, Referentin People & Culture, +49 30 1208231-54
Ein Geschäftsführer will im Quartalsmeeting wissen, welche Kundengruppe die profitabelste ist – der Vertrieb antwortet mit einer Zahl aus Excel, das Controlling mit einer anderen aus SAP, und das Meeting endet ohne Entscheidung. Mit dieser Szene startet der "Data Strategy Kompass", eine vierteilige Serie über Datenstrategie im Mittelstand. In Teil 1 klären Mira und Amit, was eine Datenstrategie ist und was sie nicht ist: keine Software-Entscheidung und kein Data-Warehouse-Projekt, sondern die Frage, welche Entscheidungen ein Unternehmen künftig besser treffen will. Sie gehen die Bestandteile durch – von der Anbindung an die Unternehmensstrategie über Datenhaltung und Governance bis zum menschlichen Faktor – und diskutieren, wann sich eine Datenstrategie lohnt und wann eher nicht. Anhand von Beispielen und Gegenbeispielen aus über 15 Jahren Projektarbeit zeigen sie, woran es in der Praxis meist hängt: selten an der Technik.
**Zusammenfassung**
**Zum Mitnehmen: vier Fragen für den nächsten Führungskreis**
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Folge 100 bündelt, was Entscheider*innen über Data Science wissen sollten – aufgeteilt in vier Blöcke: Begriffsklärung, Datenqualität, Modellgüte und Erfolgsfaktoren. Mira und Amit ordnen ein, wie KI, Machine Learning und Statistik zusammenhängen, was supervised von unsupervised Learning unterscheidet und welche der vier Stufen der Datenanalyse für welche Fragestellung überhaupt nötig ist. Beim Thema Daten geht es um Validierung vor der eigentlichen Analyse, fehlende Zielvariablen und typische Formatprobleme, bei der Modellgüte um passende Gütemaße, Benchmarks, Overfitting, Explainability und die Evaluation von GenAI. Der letzte Teil behandelt die Frage, warum Datenprojekte in der Schublade landen: Auswahl des Use Cases, der Aufwandssprung von PoC zu MVP und Produkt sowie der eigene Data-Maturity-Level. Zum Abschluss stehen die fünf häufigsten Fehler.
**Zusammenfassung**
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Schreibt uns gern an: [email protected]
Sebastian und Michelle sprechen in dieser Folge über Cluster-Architektur mit Kubernetes: was das Tool leistet, welche Betriebsvarianten es gibt und für wen sich der Einsatz überhaupt rechnet. Ausgangspunkt sind die typischen Gründe für k8s – Skalierung, Ausfallsicherheit durch Health Checks und Rolling Updates sowie Infrastructure as Code. Danach geht es um die Frage self-hosted (k8s, k3s) oder managed (AWS, GCP, Azure) und um den Unterschied zwischen plain Kubernetes und Red Hat OpenShift. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem Zuschnitt der Umgebung: wie viele Cluster sinnvoll sind (pro Stage, pro Produkt) und wie innerhalb eines Clusters mit Namespaces und Network Policies getrennt wird. Zum Schluss diskutieren die beiden Alternativen ohne Kubernetes und die Voraussetzungen, die im Team erfüllt sein müssen.
**Zusammenfassung**
**Links**
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Sebastian und Liel setzen die Folge #91 zur Zukunft der Softwareentwicklung fort und widmen sich diesmal den Risiken beim Einsatz von AI Agents. Sie ordnen ein, welche Gefahren beim lokalen Arbeiten mit Agents tatsächlich bestehen – von autonom ausgeführten Befehlen mit Datenverlust über Prompt Injection bis zur Weitergabe sensibler Daten an externe Modelle. Im zweiten Teil geht es um konkrete Strategien zur Risikominimierung: durchdachte Berechtigungen, Repository-scoped Tokens, isolierte Workspaces mit Dev-Containern oder Mini-VMs sowie eine bewusste Auswahl der eingesetzten Modelle. Zum Abschluss diskutieren die beiden, wohin sich die Arbeit mit Coding-Agents entwickelt und welche Rolle Reviews und Wartbarkeit dabei spielen. Ein "sicher" gibt es dabei nicht, wohl aber ein "sicherer".
**Zusammenfassung**
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Wie misst man die Qualität von Gen-AI-Projekten, wenn der Output selten eindeutig richtig oder falsch ist und ein Ground Truth oft fehlt? Auf Anregung unserer Hörerin Andrea sprechen Mira und Tobias darüber, warum die Evaluation generativer Anwendungen ein Umdenken gegenüber klassischen ML-Projekten erfordert. Sie stellen verschiedene Ansätze vor – von klassischem Testen über Goldstandard-Datensätze und "LLM as a Judge" bis zu Similarity-Metriken und User Testing – und ordnen deren Stärken und Schwächen ein. Außerdem geht es um den Umgang mit Spezial- und Off-Topic-Fällen, Manipulationsversuche, Red-Teaming und die Frage, wie groß ein Goldstandard eigentlich sein sollte. Das Fazit: Es gibt keine Faustformel, dafür rücken Domänenverständnis, Produktfokus und Risikomanagement stärker in den Mittelpunkt.
**Zusammenfassung**
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Pünktlich zum Pride Month widmen sich Mira und Liel der Frage, was bei der Arbeit mit sensiblen personenbezogenen Daten am Beispiel queerer Daten zu beachten ist. Sie gehen die drei Phasen Datenerfassung, -bereinigung und -analyse durch und zeigen, wie schon die Wahl von Kategorien die Realität beeinflusst und wie sich Diskriminierung in Daten und Algorithmen fortschreibt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit sehr kleinen Gruppen, für die sich statistisch oft wenig ableiten lässt, und auf möglichen Lösungen wie Oversampling oder qualitativen Methoden. Die Episode macht deutlich, dass es keine einzelne richtige Lösung gibt, sondern bewusste Entscheidungen und Mitdenken gefragt sind. Die besprochenen Überlegungen gelten über Queerness hinaus auch für andere Kategorien sozialer Ungleichheit und das Thema Intersektionalität.
**Zusammenfassung**
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