Data Science Deep Dive

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Data Science Deep Dive episodes

  • #76: Digitale Souveränität: Risiken verstehen, souverän handeln

    Wer seine gesamte Infrastruktur in US-Clouds betreibt, begibt sich in gefährliche Abhängigkeiten. Im Podcast diskutieren wir, wie real die Risiken internationaler Machtspiele und Datenschutzprobleme sind und was Unternehmen dagegen tun können. Zwischen Know-how-Drain, geopolitischen Spannungen und drohenden Exportstopps braucht es einen klaren Blick auf die eigene IT-Landschaft. Unser Fazit: Resilienz beginnt mit bewusstem Design, nicht mit blindem Aktionismus.


    **Zusammenfassung**

    • Digitale Souveränität ist für Unternehmen essenziell, um geopolitische Risiken und Lock-in-Effekte zu minimieren
    • Aktuelle Gefahren entstehen durch internationale Konflikte, politisch motivierte Eingriffe in IT-Infrastruktur und den Weggang von Know-how
    • Besonders kritisch: die Abhängigkeit von US-Clouds und SaaS-Lösungen – auch in puncto Datenschutz und Compliance
    • Die DSGVO-Lage ist trotz "EU-U.S. Data Privacy Framework" instabil und hängt stark von politischen Entwicklungen in den USA ab
    • Unternehmen sitzen oft tiefer in der Abhängigkeit, als sie denken – selbst intern ist oft alles von wenigen Cloud-Anbietern abhängig
    • Lösungsansätze sind u.a. europäische Cloud-Angebote, Open Source Software und Infrastructure as Code – allerdings mit vielen praktischen Grenzen
    • Ein sofortiger Komplettausstieg ist unrealistisch, sinnvoller sind inkrementelle Anpassungen bei neuen Projekten
    • Wichtig: Risiken realistisch bewerten und bewusste Designentscheidungen treffen, statt nur auf Komfort und Geschwindigkeit zu optimieren

    • **Links**

      • [Artikel] Strafgerichtshof: Microsofts E-Mail-Sperre als Weckruf für digitale Souveränität https://www.heise.de/news/Strafgerichtshof-Microsofts-E-Mail-Sperre-als-Weckruf-fuer-digitale-Souveraenitaet-10387368.html
      • [Artikel] Tagesschau-Artikel zu US-Exportbeschränkungen für KI-Chips https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/ki-chips-export-usa-nvidia-biden-100.html
      • [Tool] FreeIPA Projekt (Open Source Identity Management) https://www.freeipa.org/
      • [Tool] Pangolin Projekt (Open Source API Gateway / Identity) https://github.com/fosrl/pangolin
      • [Podcast] #29: Die Qual der Wahl: Data Science Plattform vs. Customized Stack https://inwt.podbean.com/e/29-die-qual-der-wahl-data-science-plattform-vs-customized-stack/
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        39 min
      • #75: Refactoring done right: Strategien, Risiken und Best Practice

        Refactoring ist ein Begriff, der oft missverstanden wird. Er bedeutet nicht, dass etwas kaputt war, sondern dass man Code strukturell verbessert, ohne sein Verhalten zu verändern. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Refactoring im Alltag oft notwendig ist, wie man es erkennt und richtig angeht. Wir diskutieren, wann es sinnvoll ist, Refactoring gezielt zu planen oder spontan umzusetzen – und warum Tests dabei eine zentrale Rolle spielen. Außerdem werfen wir einen Blick auf die speziellen Herausforderungen im Data-Science-Kontext und wie man Stakeholder überzeugt. Refactoring ist kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Hebel für bessere, wartbare Software.

         

        **Zusammenfassung**

        • Refactoring verbessert die Code-Struktur ohne das Verhalten zu verändern für bessere Wartbarkeit und Lesbarkeit
        • Typische Ursachen für unübersichtlichen Code: Zeitdruck, sich ändernde Anforderungen, wenig einheitliche Standards im Team
        • Refactoring ist kein Zeichen für Fehler, sondern für evolutionäre Weiterentwicklung
        • Gelegenheits- vs. geplantes Refactoring: vom schnellen Umbau beim Feature-Entwickeln bis hin zum langfristigen Redesign
        • Gute Tests sind essenziell, um unbeabsichtigte Nebeneffekte zu vermeiden
        • Risiken: beschädigte Funktionalität, Zeitaufwand, technische Schulden bei unvollständigem Refactoring
        • Refactoring im Data-Science-Kontext oft besonders notwendig, da Entwicklung häufig in Skripten startet
        • Erfolgsfaktor: Refactoring verständlich kommunizieren als Investition in Qualität, nicht als "Schuldenbegleichung"

        • **Links**

          • [Buch] Refactoring: Improving the Design of Existing Code. M. Fowler. Addison-Wesley, Boston, MA, USA, (2019).
          • [Blog] Definition Of Refactoring by Martin Fowler https://martinfowler.com/bliki/DefinitionOfRefactoring.html
          • [Blog] Refactoring: Einführung von Antonia Runge https://www.inwt-statistics.de/blog/refactoring-einfuehrung 
          • [Podcast] #23: Unsexy aber wichtig: Tests und Monitoring https://www.podbean.com/ew/pb-vxp58-13f311a

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            51 min
          • #74: [PAIQ1] Predictive AI Quarterly

            Predictive AI Quarterly ist unser neues Format im Data Science Deep Dive. Alle 3 Monate sprechen wir über Entwicklungen im Bereich Predictive AI - kompakt, kritisch und praxisnah.

            Wir starten mit einem Überblick zu den aktuellen News und Trends, danach wird's hands-on: Wir berichten, was wir selbst ausprobiert haben, was gut funktioniert hat und was nicht.

             

            **Zusammenfassung**

            • TabPFN ist ein Foundation-Modell speziell für tabulare Daten, das Prognose- und Klassifikationsaufgaben ohne Finetuning lösen kann
            • Finetuning-Optionen: Neben dem kostenpflichtigen Angebot von PriorLabs existiert ein Open-Source-Repo zum Finetuning von TabPFN, das aktiv weiterentwickelt wird
            • mit TabICL gibt es ein weiteres Foundation-Modell für tabulare Daten, das synthetisch trainiert ist, sich auf Klassifikation konzentriert und auch bei großen Datensätzen (bis 500k Zeilen) schnelle Inferenz verspricht
            • Foundation-Modelle für Zeitreihen: Unternehmen wie IBM, Google und Salesforce entwickeln eigene Foundation-Modelle für Time-Series Forecasting (z. B. TTMs, TimesFM, Moirai), diese werden bislang auf echten Zeitreihen trainiert
            • der GIFT-Benchmark dient als Standard zum Vergleich von Zeitreihenmodellen – hier zeigt sich, dass ein angepasstes TabPFN auch für Zeitreihen überraschend leistungsfähig ist
            • Hands On:

              • TabPFN lässt sich analog zu scikit-learn einsetzen und ist besonders dann praktisch, wenn eine GPU vorhanden ist, die Einstiegshürde ist sehr niedrig
              • in Zukunft wird mit multimodalen Erweiterungen (z. B. Bilder), quantisierten Varianten und weiteren Alternativen zu TabPFN gerechnet, der Bereich Foundation Models für strukturierte Daten entwickelt sich rasant
              • **Links**

                • Podcastfolge #72: TabPFN: Die KI-Revolution für tabulare Daten mit Noah Hollmann
                • TabPFN:
                  • Finetuning Angebot von Prior Labs
                  • GitHub-Repo: Finetune TabPFN v2
                  • GitHub-Repo: Zero-Shot Time Series Forecasting mit TabPFNv2
                  • TabICL:
                    • GitHub-Repo: TabICL – Tabular In-Context Learning
                    • Workshop @ ICML 2025: Foundation Models for Structured Data (18. Juli 2025 in Vancouver)
                    • Blogartikel & Studien:
                      • Tiny Time Mixers (TTMs) von IBM Research
                      • Moirai:  A Time Series Foundation Model by Salesforce
                      • Blogartikel von inwt: "TabPFN: Die KI-Revolution für tabulare Daten"
                      • Huggingface Spaces & Modelle:
                        • TimesFM Foundation Model für Zeitreihen von Google Research
                        • GIFT-Eval Forecasting Leaderboard
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                          29 min
                        • #73: Korrelation vs. Kausalität: Was braucht es für fundierte Entscheidungen?

                          Korrelation ist nicht gleich Kausalität, und wer fundierte Entscheidungen treffen will, braucht mehr als gute Vorhersagen. In dieser Folge geht es um Confounder, Spurious Correlations und die Frage, wann Machine Learning kausale Einsichten liefern kann. Mit dabei: DoubleML als Brücke zwischen klassischer Statistik und Machine Learning.

                           

                          **Zusammenfassung**

                          • Unterscheidung zwischen Vorhersage und Intervention: Nur Kausalität beantwortet die "Was-wäre-wenn?"-Frage
                          • Praxisbeispiele: Bugs & Discounts, Eiskonsum & Kriminalität, Salzgehalt & Flussmenge
                          • Wichtig: Confounder identifizieren und herausrechnen, z. B. durch Zeitreihenzerlegung
                          • Einführung in Double ML: ML-Modelle für Response und Treatment, Effektschätzung über Residuen
                          • Herausforderungen: Overfitting-Bias, Regularisierung, verzerrte Effekte bei hoher Komplexität
                          • Alternativen & Ergänzungen: A/B-Tests, strukturelle Gleichungsmodelle, Kausaldiagramme
                          • Fazit: Vorsicht bei Spurious Correlations, Ceteris-paribus-Fallen und Feature-Interpretation - Kausalität braucht Kontext und Methode

                          • **Links**

                            • Blogartikel von Scott Lundberg:
                            • Be Careful When Interpreting Predictive Models in Search of Causal Insights
                              https://medium.com/data-science/be-careful-when-interpreting-predictive-models-in-search-of-causal-insights-e68626e664b6
                            • ICECREAM-Datensatz (verfügbar über das tsapp R-Paket):
                            • https://search.r-project.org/CRAN/refmans/tsapp/html/ICECREAM.html
                            • Victor Chernozhukov et al. (2018):
                            • Double/debiased machine learning for treatment and structural parameters, The Econometrics Journal, Volume 21, Issue 1
                              https://doi.org/10.1111/ectj.12097
                            • Matheus Facure Alves (2022):
                            • Causal Inference for The Brave and True (kostenfreies Online-Buch)
                              https://matheusfacure.github.io/python-causality-handbook/landing-page.html
                            • DoubleML (Python & R):
                            • https://docs.doubleml.org/stable/index.html
                            • EconML (Microsoft Research):
                            • https://econml.azurewebsites.net/index.html
                            • Causal ML (Uber Engineering):
                            • https://causalml.readthedocs.io/en/latest/
                            • Vortragsfolien von Prof. Dr. Steffen Wagner:
                            • "Navigating the Ocean of Correlations to the Islands of Causality – Time Series Analyses at its Best", gehalten bei der Machine Learning Week München 2024
                              https://de.slideshare.net/secret/aArFURFQSBxrzB

                               

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                              45 min
                            • #72: TabPFN: Die KI-Revolution für tabulare Daten mit Noah Hollmann

                              Wir sprechen mit Noah Hollman von Prior Labs, einem der Schöpfer von TabPFN (Tabular Prior Fitted Network), über dieses bahnbrechende Foundation-Modell für tabulare Daten. In der Diskussion geht es um die Funktionsweise von TabPFN, die Rolle von In-Context Learning, die Herausforderungen bei der Anwendung der Transformer-Architektur auf tabulare Daten sowie die Generierung synthetischer Daten mit strukturellen kausalen Modellen (SCMs). Darüber hinaus beleuchten wir die beeindruckenden Benchmarking-Ergebnisse und zusätzliche Features des Modells. Zum Ende hin sprechen wir über die offenen Herausforderungen von Prior Labs und welche "Moonshots" sie für die Zukunft planen.

                               

                              **Zusammenfassung:**

                              • TabPFN ist ein Modell für Vorhersagen auf tabellarischen Daten, entwickelt von Prior Labs
                              • Es nutzt In-Context Learning, um Aufgaben durch Sequenzen von Daten zu lernen, und wurde speziell für die Transformer-Architektur angepasst
                              • TabPFN wurde mit 100 Millionen synthetischen Datensätzen, die durch strukturelle kausale Modelle (SCMs) generiert wurden, trainiert
                              • Es stellt einen neuen Benchmark dar und liefert starke Leistungen über verschiedene Domänen hinweg
                              • Das Modell kann Unsicherheiten quantifizieren, mit fehlenden Werten umgehen und Outlier erkennen
                              • TabPFN ist auf Consumer-Hardware trainierbar, was die Entwicklung auch auf kleinen GPUs ermöglicht
                              • Zukünftige Entwicklungen fokussieren sich auf Zeitreihen, Kausalität und multimodale Modelle
                              •  

                                **Links:**

                                • Blog: TabPFN: Die KI-Revolution für tabulare Daten https://www.inwt-statistics.de/blog/tabpfn-die-ki-revolution-fuer-tabulare-daten
                                • Nature Publikation zu tabPFN aus 2025: https://www.nature.com/articles/s41586-024-08328-6
                                • Artikel über tabPFN  in Fortune: https://fortune.com/2025/02/05/prior-labs-9-million-euro-preseed-funding-tabular-data-ai/
                                • Nature News & views von Duncan C. McElfresh: https://www.nature.com/articles/d41586-024-03852-x
                                • Zeit für Unternehmer: https://www.zeit.de/zeit-fuer-unternehmer/2025/01/kuenstliche-intelligenz-tabpfn-tabellen-daten?freebie=a67d9166
                                • Publikation zu tabICL: https://arxiv.org/abs/2502.05564
                                • früher Hintergrund-Artikel zur Transformers Architektur für Bayesianische Inferenz : https://arxiv.org/abs/2112.10510
                                • früheres Working Paper zu tabPFN: https://arxiv.org/abs/2207.01848
                                • GitHub Repo zu tabPFN: https://github.com/PriorLabs/TabPFN
                                • Homepage Prior Labs: https://priorlabs.ai/
                                • #71: Predictive LLMs: Skalierung, Reproduzierbarkeit & DeepSeek https://www.podbean.com/ew/pb-p2wjd-1897b7e
                                • Feedback, Fragen oder Themenwünsche gern an [email protected]
                                • 51 min
                                • #71: Predictive LLMs: Skalierung, Reproduzierbarkeit & DeepSeek

                                  In dieser Folge geht's um die Frage: Macht Größe von Large Language Models (LLMs) bei Predictive Analytics wirklich einen Unterschied? Wir vergleichen Open-Source-Modelle mit bis zu 70 Milliarden Parametern – und siehe da, das 8B-Modell schlägt das große Schwergewicht. Außerdem berichten wir vom Finetuning auf einer AWS-Maschine mit 8 A100-GPUs und den Herausforderungen in Bezug auf die Reproduzierbarkeit. Auch das viel diskutierte DeepSeek-Modell haben wir im Autopreis-Benchmark antreten lassen. Und wie immer fragen wir uns: Was ist praktisch und was ist overkill?

                                   

                                  **Zusammenfassung**

                                  • Modellgröße ≠ bessere Prognosen: Das Llama-3.1-8B übertraf das größere 70B-Modell bei der Fahrzeugpreisprognose
                                  • DeepSeek im Benchmark: Das chinesische Modell zeigt bei größeren Trainingsmengen eine ähnlich gute Performance wie das Llama-3.1-8B, ist bei kleinen Datensätzen aber schwächer
                                  • Finetuning mit Multi-GPU auf AWS: Für das 70B-Modell war ein Setup mit 8 A100-GPUs nötig
                                  • Reproduzierbarkeit bleibt schwierig: Trotz Seed erzeugen wiederholte Finetuning-Runs unterschiedliche Ergebnisse
                                  • Modellselektion empfohlen: Um zuverlässige Prognosen zu erhalten, sollte aus mehreren Finetuning-Durchläufen das beste Modell ausgewählt werden
                                  • CPU-Inferenz möglich, aber langsam: Im Vergleich zur GPU war die Vorhersage auf der CPU ca. 30-mal langsamer, Quantisierung könnte künftig Abhilfe schaffen
                                  • Ausblick auf TabPFN & Quantisierung: Kommende Beiträge widmen sich Erfahrungen mit TabPFN und der praktischen Umsetzung von quantisierten LLMs auf kleineren Maschinen

                                  • **Links**

                                    • [Begleitender Blogartikel] Predictive LLMs: Skalierung, Reproduzierbarkeit & DeepSeek https://www.inwt-statistics.de/blog/predictive-llms-skalierung-reproduzierbarkeit-und-deepseek
                                    • #50: Predictive Analytics mit LLMs: ist GPT3.5 besser als XGBoost? https://inwt.podbean.com/e/50-predictive-analytics-mit-llms-ist-gpt35-besser-als-xgboost/
                                    • #64: Predictive LLMs: Übertreffen Open-Source-Modelle jetzt OpenAI und XGBoost bei Preisprognosen https://inwt.podbean.com/e/64-predictive-llms-ubertreffen-open-source-modelle-jetzt-openai-und-xgboost-bei-preisprognosen/
                                    • vLLM Framework für schnelle Inferenz: https://github.com/vllm-project/vllm?tab=readme-ov-file
                                    • torchtune Finetuning-Framework von PyTorch: https://github.com/pytorch/torchtune
                                    • PyTorch Reproducibility: https://pytorch.org/docs/stable/notes/randomness.html
                                    • Paper zur Reproduzierbarkeit von QLoRA-Finetuning: S. S. Alahmari, L. O. Hall, P. R. Mouton and D. B. Goldgof, "Repeatability of Fine-Tuning Large Language Models Illustrated Using QLoRA," in IEEE Access, vol. 12, pp. 153221-153231, 2024, doi: 10.1109/ACCESS.2024.3470850 https://ieeexplore.ieee.org/document/10700744
                                    • heise online: Komprimierte KI: Wie Quantisierung große Sprachmodelle verkleinert von René Peinl https://www.heise.de/hintergrund/Komprimierte-KI-Wie-Quantisierung-grosse-Sprachmodelle-verkleinert-10206033.html
                                    • deepseek-ai/DeepSeek-R1-Distill-Llama-8B auf Huggingface https://huggingface.co/deepseek-ai/DeepSeek-R1-Distill-Llama-8B#6-how-to-run-locally
                                    • TabPFN: Hollmann, N., Müller, S., Purucker, L. et al. Accurate predictions on small data with a tabular foundation model. Nature 637, 319–326 (2025). https://doi.org/10.1038/s41586-024-08328-6 
                                    • Feedback, Fragen oder Themenwünsche gern an [email protected]
                                    • 27 min
                                    • #70: Der Aufstieg zur Datenreife – Stufe für Stufe zur Data Maturity

                                      Wie datenreif ist dein Unternehmen eigentlich? Wir sprechen über die fünf Stufen der Data Maturity – von manueller Datensammlung bis zur KI als Teil der Unternehmenskultur. Dabei geht es auch um die Rolle der Organisation, warum viele beim „Death by Dashboards“ hängenbleiben und wie man echte Fortschritte macht. Und wir diskutieren, welche Abkürzungen auf diesem Weg funktionieren – und welche eher nach hinten losgehen.

                                       

                                      **Zusammenfassung**

                                      • Data Maturity Skala: Fünf Stufen von manueller Datennutzung bis zu datengetriebener Kultur mit AI/ML – viele Unternehmen stecken noch in den unteren Bereichen fest
                                      • Organisationskultur als Schlüssel: Kultur bestimmt maßgeblich, wie datenreif ein Unternehmen wird – HiPPO-Denke (Highest Paid Person's Opinion), Risikoaversion und fehlende Offenheit sind häufige Bremsklötze
                                      • Typische Hürden: Datensilos, fehlendes Qualitätsbewusstsein, "Death by Dashboards" und Projekte ohne echten Erkenntnisgewinn
                                      • Aufbau von Datenreife: Kombination aus Top-Down-Initiativen und Bottom-up-Leuchtturmprojekten, ergänzt durch agile Vorgehensweise
                                      • PoC → MVP → Produkt: Datenprojekte sollten in kurzen, klar umrissenen Phasen geplant und bei fehlendem Nutzen auch konsequent gestoppt werden
                                      • Abkürzungen und Workarounds: Externe Daten, simulierte Daten oder cloudbasierte Infrastruktur können helfen – bergen aber auch Risiken für Aussagekraft und Akzeptanz
                                      • Data Mesh & Self-Service BI: Nur sinnvoll bei entsprechender Datenkultur – sonst droht mehr Chaos als Erkenntnisgewinn
                                      •  

                                        **Links**

                                        • Maturity Model mit 5 Stufen von Gartner: Gartner Survey Shows Organizations Are Slow to Advance in Data and Analytics https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2018-02-05-gartner-survey-shows-organizations-are-slow-to-advance-in-data-and-analytics
                                        • #61: Technologische Must-Haves: Unser Survival-Guide für Data-Science-Projekte https://www.podbean.com/ew/pb-k6fx5-175ea51
                                        • #36: Der Data Mesh Hype und was davon bleibt https://www.podbean.com/ew/pb-7er7v-15080c1
                                        • Feedback, Fragen oder Themenwünsche gern an [email protected]
                                        • 47 min
                                        • #69: AI Agents verstehen und evaluieren mit Matthäus Deutsch

                                          AI Agents sind mehr als nur Chatbots – aber wie bewertet man sie richtig? Wir sprechen über die Herausforderungen beim Testen von AI im Kundenservice, warum falsche API-Parameter ins Chaos führen und wieso "mysteriöser Fleischeintopf" ein PR-Desaster wurde. Matthäus Deutsch von Parloa berichtet, wie flexible Plattformintegrationen und evaluative Ansätze (z.B. assertion-based Testing und Simulationen) den Einsatz von AI Agents vorantreiben. Außerdem: welche Metriken wirklich zählen, was Multi-Agent-Setups leisten und warum der Preisverfall bei Open-Source-Modellen das Game verändert. 

                                           

                                          Zusammenfassung

                                          • AI Agents erweitern klassische Chatbots im Kundenservice, insbesondere im Telefonbereich, durch GenAI-basierte, dynamische Lösungen
                                          • Parloa demonstriert flexible Plattformintegrationen und den Einsatz von Evaluationsmethoden wie assertion-based Testing und Simulationen
                                          • Die Evaluation von AI Agents erfordert spezielles Benchmarking auf Plattform- und individueller Ebene
                                          • Typische Herausforderungen sind Integrationsprobleme, fehlerhafte API-Calls und unzureichendes Instruction Following
                                          • Tests erfolgen sowohl auf Konversationsebene als auch durch deterministische Ansätze und LLMs als Judge
                                          • Es müssen komplexe Metriken und Trade-offs beachtet werden, wobei häufig binäre Testansätze aggregiert werden
                                          • Schnelle Updates auf neue Modellversionen sind möglich, allerdings steigen langfristig die Kosten durch umfangreiche Testzyklen
                                          • Innovationen wie optimierte Speech-to-Speech-Technologien und Open-Source-Lösungen (z. B. DeepSeek) bieten Potenzial zur Kostenreduktion
                                          • Der Einsatz von Operatoren-Modellen und Tool-Integrationen ermöglicht auch die Anbindung an Legacy-Systeme, z.B. SAP
                                          • Ziel ist es, den Automatisierungsanteil im Kundenservice zu erhöhen und eine Balance zwischen bewährter Qualität und neuen Features zu finden
                                          • Links

                                            • Matthäus Deutsch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matth%C3%A4us-d-928864ab/
                                            • Parloa Contact-Center-AI-Plattform https://www.parloa.com/de/
                                            • Stellenangebote bei Parloa https://www.parloa.com/company/careers/#jobs
                                            • #55: Alle machen XGBoost, aber was macht eigentlich XGBoost? Mit Matthäus Deutsch https://www.podbean.com/ew/pb-6gvc6-16d5018
                                            • #64: Predictive LLMs: Übertreffen Open-Source-Modelle jetzt OpenAI und XGBoost bei Preisprognosen? https://www.podbean.com/ew/pb-m5qr2-17c425d
                                            • heise online: "Aromatisches" Chloramingas, Eintopf aus Menschenfleisch: KI-Rezepte irritieren https://www.heise.de/news/Aromatisches-Chlorgas-Eintopf-aus-Menschenfleisch-KI-irritiert-mit-Rezepten-9242991.html
                                            • Feedback, Fragen oder Themenwünsche gern an [email protected]
                                            • 48 min
                                            • #68: CI/CD für Daten: Datenversionierung für stabile & nachvollziehbare Systeme

                                              Daten(banken) versionieren – klingt maximal unsexy, spart aber Stress im Deployment. Warum ohne Schema-Versionierung selbst kleine Änderungen große Probleme verursachen und was ORMs, Flyway oder Liquibase damit zu tun haben, erfahrt ihr hier. Daten historisieren ist ein Must-have für Compliance, Reproduzierbarkeit und Modellierung. Aber Achtung: Nicht jede Lösung passt für jede Datenbank und den Live-Betrieb. Wir geben Tipps, wie ihr eure Datenprodukte systematisch und effizient im Griff behaltet.


                                              **Zusammenfassung**

                                              • Schema-Versionierung ist essenziell, um Änderungen an Datenbanken nachvollziehbar und reibungslos ins Deployment einzubinden
                                              • Fehlende Versionierung kann zu kaputten Prozessen führen, wenn Schema-Änderungen nicht dokumentiert und automatisiert umgesetzt werden
                                              • Werkzeuge wie ORMs, Flyway oder Liquibase helfen dabei, Änderungen an Datenbankschemata strukturiert zu verwalten
                                              • Historisierung von Daten ist für Compliance, Reproduzierbarkeit und Modellierung entscheidend  
                                              • Ansätze zur Datenhistorisierung: Append-only-Strategien vs. System-Versionierung
                                              • Herausforderungen: Performance-Engpässe, hohe Pflegekosten und Kompatibilitätsprobleme je nach Datenbank und Migrationstool  
                                              • Best Practices: Versionierung systematisch einführen, Automatisierung priorisieren und sicherstellen, dass Downgrades funktionieren.  

                                              • **Links**

                                                • #58: Arm, aber sexy: Data Warehousing at Scale ohne Budget https://www.podbean.com/ew/pb-gywt4-1719aef
                                                • #52: In-process Datenbanken und das Ende von Big Data https://www.podbean.com/ew/pb-tekgi-16896e4
                                                • #36: Der Data Mesh Hype und was davon bleibt https://www.podbean.com/ew/pb-7er7v-15080c1
                                                • Flyway: https://www.red-gate.com/products/flyway/
                                                • Liquibase: https://www.liquibase.com/
                                                • Alembic (für SQLAlchemy): https://alembic.sqlalchemy.org/en/latest/
                                                • MariaDB: https://mariadb.org/
                                                • ClickHouse: https://clickhouse.com/
                                                • Fragen, Feedback und Themenwünsche gern an [email protected]
                                                • 42 min
                                                • #67: "It works on my machine" war gestern – Docker Best Practices für Data Science

                                                  Dieser Satz "it works on my machine" hat IT-Teams und Data Scientists lange Nerven gekostet. Früher war Deployment ein mühsames Zusammenspiel aus Setup-Anleitungen, inkompatiblen Umgebungen und endlosen Rückfragen. Docker bringt endlich Ordnung ins Chaos: Anwendungen laufen isoliert, reproduzierbar und unabhängig vom Host-System. Warum Containerisierung für Data Science ein echter Gamechanger ist und welche Best Practices du kennen solltest, erfährst du in dieser Folge!

                                                   

                                                  Zusammenfassung 

                                                  • Früher war Deployment umständlich: lange Setup-Anleitungen, inkompatible Umgebungen, viele Rückfragen 
                                                  • Virtuelle Maschinen haben das Problem teilweise gelöst, sind aber ressourcenintensiv und unflexibel
                                                  • Data Scientists arbeiten oft mit R/Python, was IT-Abteilungen vor Herausforderungen stellt
                                                  • Fehlende Reproduzierbarkeit führt zu Stress, Verzögerungen und hohem Kommunikationsaufwand
                                                  • Docker schafft eine standardisierte, isolierte und reproduzierbare Umgebung für Anwendungen
                                                  • Container laufen direkt auf dem Host-OS, sind schlanker als VMs und starten schneller
                                                  • Mit Dockerfiles lassen sich Umgebungen als Code definieren und automatisch deployen
                                                  • Best Practices: schlanke Base-Images, .dockerignore, nur benötigte Abhängigkeiten installieren
                                                  • Automatisierung mit CI/CD-Pipelines beschleunigt den Entwicklungs- und Deploy-Prozess
                                                  • Containerisierung ist für moderne Data-Science-Workflows unverzichtbar und spart IT sowie Data Science viel Zeit
                                                  • Links

                                                    • Offizielle Docker Dokumentation https://docs.docker.com/
                                                    • Docker Hub https://hub.docker.com/
                                                    • [Blog] Die Welt der Container: Einführung in Docker https://www.inwt-statistics.de/blog/die-welt-der-container-einfuehrung-in-docker
                                                    • [Podcast] #14: Kubernetes https://www.podbean.com/ew/pb-m5ggz-13454c7
                                                    • [Podcast] #59: Besser mit Helm: komplexe Deployments einfach(er) umsetzen https://www.podbean.com/ew/pb-txhnf-17314de
                                                    • [Video] Solomon Hykes stellt Docker vor (2013) "The future of Linux Containers" https://www.youtube.com/watch?v=wW9CAH9nSLs&t=158s
                                                    • Fragen, Feedback und Themenwünsche gern an [email protected]
                                                    • 35 min

                                                    About Data Science Deep Dive

                                                    From the publisher's feed

                                                    Wir machen Data Science. Und in unserem Podcast Data Science Deep Dive reden wir darüber.

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                                                    Forschung aktuell by Deutschlandfunk

                                                    Forschung aktuell

                                                    19 Listeners

                                                    Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen by Friederike Hofmann, Sven Prange und die Handelsblatt Redaktion, Handelsblatt

                                                    Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen

                                                    47 Listeners

                                                    Verbrechen by DIE ZEIT

                                                    Verbrechen

                                                    247 Listeners

                                                    Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft by Larissa Holzki, Handelsblatt

                                                    Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

                                                    16 Listeners

                                                    Die Lage by DER SPIEGEL

                                                    Die Lage

                                                    49 Listeners

                                                    Baywatch Berlin by Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt, Jakob Lundt & Studio Bummens

                                                    Baywatch Berlin

                                                    78 Listeners

                                                    Doppelgänger by Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

                                                    Doppelgänger

                                                    13 Listeners

                                                    Quarks Science Cops by Quarks

                                                    Quarks Science Cops

                                                    17 Listeners

                                                    bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter by Dr. Daniel Stelter

                                                    bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

                                                    22 Listeners

                                                    Was bisher geschah - Geschichtspodcast by Joachim Telgenbüscher, Nils Minkmar

                                                    Was bisher geschah - Geschichtspodcast

                                                    55 Listeners

                                                    Der KI-Podcast by ARD

                                                    Der KI-Podcast

                                                    20 Listeners

                                                    KI-Update – ein heise-Podcast by Isabel Grünewald, heise online

                                                    KI-Update – ein heise-Podcast

                                                    8 Listeners