Data Science Deep Dive

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By INWT Statistics GmbHTechnology
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Data Science Deep Dive episodes

  • #95: GitOps: Deployments mit Ruhepuls

    GitOps ist ein DevOps-Ansatz, bei dem der Betrieb von Services als Code in Git abgelegt und versioniert wird, statt Deployments manuell über Oberflächen zusammenzuklicken. In dieser Episode erklären Mira und Andreas, was GitOps ausmacht, wie sich der deklarative Ansatz vom klassischen imperativen Vorgehen unterscheidet und wo die Abgrenzung zu Infrastructure as Code verläuft. Sie sprechen über die Vorteile – etwa Nachvollziehbarkeit, Versionskontrolle, Automatisierung und geringere Fehleranfälligkeit – ebenso wie über Herausforderungen rund um Secrets-Management und das nötige Umdenken. Außerdem ordnen sie ein, wann sich der Einsatz lohnt und wann manuelles Vorgehen sinnvoller bleibt. Den Abschluss bildet ein Hands-on-Teil mit konkreten Einstiegsschritten und Werkzeugen wie ArgoCD.

     

    **Zusammenfassung**

    • Was GitOps ist: Betrieb von Services als versionierter Code in Git, inklusive Konfiguration und laufender Versionen
    • Beispiel API-Deployment: früher alles in der Pipeline, heute ein separates Repo, das den gewünschten Zustand beschreibt und von Tools wie ArgoCD mit dem Cluster abgeglichen wird
    • Abgrenzung zu Infrastructure as Code: GitOps fokussiert die laufenden Services statt der Infrastruktur und gleicht Änderungen aktiv und kontinuierlich an
    • Vorteile: Dokumentation, Rollback per Versionskontrolle, Automatisierung, weniger Fehler, Review-Möglichkeit und gemeinsame Verwaltung mehrerer Service-Versionen
    • Herausforderungen: Umstieg von imperativ auf deklarativ, schwierigeres Debugging, alles muss in Git liegen, Secrets brauchen ein zusätzliches Tool
    • Wann sinnvoll: ab MVP fast immer; bei kurzlebigen PoCs ruhig manuell oder per Pipeline
    • Einstieg: mit neueren, einfacheren Projekten starten, ArgoCD installieren und schrittweise komplexer werden (dev/prod, mehrere Services)
    • Fazit: kurze Einarbeitung, dann lohnt es sich – inzwischen etablierter Standard und "Deployments mit Ruhepuls"
    • **Links**

      • ArgoCD: https://argo-cd.readthedocs.io
      • FluxCD: https://fluxcd.io
      • ArgoCD Image Updater: https://argocd-image-updater.readthedocs.io
      • Sealed Secrets: https://github.com/bitnami-labs/sealed-secrets
      • External Secrets Operator: https://external-secrets.io
      • Helm: https://helm.sh
      • Kustomize: https://kustomize.io
      • Kubernetes: https://kubernetes.io
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        28 min
      • #94: [PAIQ4] Predictive AI Quarterly

        In dieser Ausgabe des Predictive AI Quarterly geben Till und Amit einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des letzten Quartals im Bereich Predictive AI. Themen sind unter anderem Hyper-Agents von Meta, praktische Herausforderungen beim Einsatz von Coding-Agents sowie neue Foundation-Modelle für tabellarische Daten wie TabImpute und TabICL v2. Im Praxisteil teilen die beiden ihre Erfahrungen aus einem Experiment zur Preisprognose von Autos, bei dem GPT-4o mit Bildern und Freitext gegen TabPFN antritt. Im Zentrum stehen dabei der Mehrwert unstrukturierter Daten, Fragen der Generalisierbarkeit und der Tradeoff zwischen Erklärbarkeit und Prognosegüte.

         

        **Zusammenfassung**

        • Hyper-Agents von Meta: selbstevaluierende Agenten mit Potenzial für schnelleren Fortschritt, aber auch Risiken durch fehlende Kontrolle und verstärkte Biases
        • Praktischer Einsatz von Coding-Agents: Subscriptions, Sandboxing, Audit Logs und Ausschluss kritischer Artefakte als Voraussetzungen
        • Erfahrungen mit dem GitHub Cloud Agent, insbesondere bei der Überarbeitung bestehenden Codes
        • TabImpute als neues Foundation-Modell für Imputation auf Basis von TabPFN inklusive eigenem Benchmark
        • TabICL v2 als offen lizenzierte Alternative zu TabPFN mit schnellerer Inferenz
        • Praxis-Experiment zur Preisprognose von Autos: GPT-4o mit Bildern erzielt die besten Ergebnisse, deutlich vor TabPFN
        • Generalisierbarkeit bestätigt durch 30-fache Kreuzvalidierung mit einem aus Bildern erzeugten Score-Feature
        • Tradeoff zwischen Erklärbarkeit (Feature-Generierung) und Prognosegüte (Finetuning) als zentrale Erkenntnis
        •  

          **Links**

          • Predictive LLMs: Die Rolle multimodaler Daten bei der Preisprognose https://www.inwt-statistics.de/blog/predicitve-llms-rolle-multimodaler-daten
          • HyperAgents (Zhang et al., 2026): Paper unter https://arxiv.org/abs/2603.19461, Code unter https://github.com/facebookresearch/Hyperagents
          • Feitelberg, J., Saha, D., Choi, K., Ahmad, Z., Agarwal, A. & Dwivedi, R.: TabImpute: Universal Zero-Shot Imputation for Tabular Data. https://arxiv.org/pdf/2510.02625
          • TabICL GitHub Repo https://github.com/soda-inria/tabicl
          • OpenAI Developers: Vision fine-tuning https://developers.openai.com/api/docs/guides/vision-fine-tuning
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            38 min
          • #93: Bayesianische Statistik: Vorwissen und Daten kombinieren

            In dieser Episode sprechen Mira und Amit über die Grundlagen der bayesianischen Statistik und zeigen anhand der Wahlprognose für die Bundestagswahl, wie sich Vorwissen und neue Daten zu einer aussagekräftigen Posterior-Verteilung kombinieren lassen. Sie erklären die zentralen Begriffe Prior, Likelihood und Posterior und ordnen ein, wie sich Kredibilitätsintervalle von klassischen Konfidenzintervallen unterscheiden. Außerdem gehen sie auf praktische Anwendungsfälle wie A/B-Testing ein und diskutieren, warum der bayesianische Ansatz trotz seiner Vorteile nicht immer die erste Wahl ist.

            **Zusammenfassung**

            • Einstiegsbeispiel Wahlprognose: Stichprobenunsicherheit trifft auf Vorwissen über realistische Stimmanteile
            • Bayes-Theorem als Grundlage: Posterior ist proportional zu Likelihood mal Prior
            • Prior-Verteilungen: informative Priors aus Vorwissen vs. nicht-informative Priors
            • Interpretation der Posterior: Erwartungswert, Wahrscheinlichkeit für Effekte über einem Schwellenwert, Kredibilitätsintervalle
            • Unterschied zur frequentistischen Statistik: p-Werte und Konfidenzintervalle vs. intuitiv interpretierbare Wahrscheinlichkeitsaussagen
            • Praxisbeispiele: A/B-Testing mit Vorwissen aus früheren Tests, Robustheitsprüfungen, Einsatz bei Google
            • Vorteile: intuitive Interpretation, Nutzung von Vorwissen, sinnvolle Ergebnisse auch bei kleinen Stichproben
            • Nachteile: hoher Rechenaufwand durch Monte-Carlo-Simulationen, geringere Verbreitung, nicht immer existiert ein sinnvoller Prior
            • **Links**

              • #56: Unsere Bundestagswahl-Prognose: Wer gewinnt die Wahl 2025? https://www.podbean.com/ew/pb-hwgnd-16e446e
              • #26: A/B-Testing: Erkenntnisse statt Bauchgefühl https://www.podbean.com/ew/pb-6fzpj-143cfb1
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                34 min
              • #92: Anomaly Detection von Produktbildern mit ClickHouse

                In dieser Episode geht es um die Anomaly Detection von Produktbildern in einem realen Produktions-Use-Case – von der Problemstellung bis zur Umsetzung in ClickHouse. Wir zeigen, wie sich fehlerhafte Produkterkennungen mithilfe von Embeddings und Distanzmaßen identifizieren lassen, ohne auf aufwendige gelabelte Daten angewiesen zu sein. Der Fokus liegt auf einer pragmatischen, performanten Lösung direkt in der ClickHouse-Datenbank, die Anomalien in Millisekunden erkennt und gleichzeitig die Datenqualität für das Modelltraining verbessert. Außerdem diskutieren wir Trade-offs zwischen Einfachheit, Performance und Entwicklungsaufwand sowie Learnings aus dem Projekt.

                 

                **Zusammenfassung**

                • Use Case: Automatische Produkterkennung auf Basis von Videostreams mit Fehlerquote (~ 5%)
                • Problem: Falsche Zuordnungen durch Störkörper, Überlagerungen und ungünstige Perspektiven
                • Ziel: Identifikation unsicherer Vorhersagen zur manuellen Prüfung und sauberen Trainingsdaten
                • Ansatz: Unsupervised Anomaly Detection mittels Embeddings und Distanz zum Clusterzentrum
                • Methode: K-Means-Logik – große Distanz --> geringe Zuordnungs-Sicherheit
                • Threshold: 2 x Standardabweichung identifiziert ~ 90% der Anomalien (bewusster Trade-off)
                • Umsetzung: Echtzeit-Berechnung direkt in ClickHouse über Materialized Views
                • Vorteil: Keine zusätzliche Infrastruktur (z.B. Kafka), sehr geringe Latenz (< 1 Sekunde)
                • Nachteil: Trennung zwischen Entwicklung (Python) und Produktion (SQL/ClickHouse)
                •  

                  **Links**

                  • #54: Modell-Deployment: Wie bringe ich mein Modell in die Produktion? https://www.podbean.com/ew/pb-hhhwu-16b91f3
                  • ClickHouse https://clickhouse.com/
                  • ClickHouse Docs: Can you use ClickHouse for vector search? https://clickhouse.com/docs/knowledgebase/vector-search
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                    47 min
                  • #91: Software ohne Entwickler*innen? Wie AI Agents unsere Arbeit neu definieren

                    Agentic AI verändert die Art, wie Software entsteht und stellt bestehende SaaS- und Subscription-Modelle zunehmend infrage. Im Fokus stehen AI-Agents, die in Think-Act-Observe-Loops eigenständig handeln und Entwicklungsprozesse automatisieren. Besonders im Data-Science-Umfeld zeigen sich Chancen im Prototyping, aber auch Herausforderungen durch langsame Tests, komplexe Datenpipelines und fehlende Qualitätsmetriken. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz sind klare Aufgabenabgrenzung, kleine Iterationen und robuste Guardrails wie Tests und Linter. Gleichzeitig verschieben sich Rollenprofile hin zu mehr konzeptioneller Arbeit, während Fragen zu Sicherheit, Souveränität und langfristiger Wartbarkeit offen bleiben.

                     

                    **Zusammenfassung**

                    • SaaS- und Subscription-Modelle geraten durch AI-getriebene Eigenentwicklung unter Druck
                    • Evolution: Chat --> Copilot --> Agentic AI mit autonomen Fähigkeiten
                    • AI-Agents arbeiten in Think-Act-Observe-Loops und können aktiv handeln
                    • Aktuelle Tools vor allem in Terminal-Umgebungen (CLI-basiert)
                    • Kleine, klar definierte Aufgaben erhöhen Erfolgswahrscheinlichkeit
                    • Guardrails (Tests, Linter, Typisierung) sind essenziell für Qualität
                    • Prototyping funktioniert gut, produktiver Einsatz noch eingeschränkt
                    • Data Science leidet unter langsamen Tests und langen Iterationszyklen
                    • Custom Stacks aktuell im Vorteil gegenüber Plattformlösungen
                    • Offene Themen: Sicherheit, Datenzugriff, Abhängigkeit von LLM-Anbietern
                    •  

                      **Links**

                      • #29: Die Qual der Wahl: Data Science Plattform vs. Customized Stack https://www.podbean.com/ew/pb-pep8h-147029f
                      • The Pragmatic Engineer: When AI writes almost all code, what happens to software engineering? by Gergely Orosz https://newsletter.pragmaticengineer.com/p/when-ai-writes-almost-all-code-what
                      • Conductor Extension for Gemini CLI https://github.com/gemini-cli-extensions/conductor

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                        47 min
                      • #90: Demand Forecasting bei Krombacher – Mit Dr. Max Schüssler

                        In dieser Episode sprechen wir mit Max, Team Lead Data Science bei der Krombacher Brauerei, über Demand Forecasting in der Konsumgüterindustrie. Gemeinsam beleuchten wir, wie Krombacher die tägliche Nachfrageprognose für Bier und weitere Produkte modelliert, von Vorbestellungen über Feature Engineering bis hin zu Gauß-Prozess-Modellen. Außerdem geht es um Modellgüte, den Umgang mit Corona-Effekten, Unsicherheitsintervalle und die Bedeutung von Domänenwissen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Infrastruktur: vom Custom-Stack auf AWS hin zu einer skalierbaren Databricks-Plattform.

                        **Zusammenfassung**

                        • Ziel: Kurzfristige Prognose der täglichen Auslieferungsmenge (Hektoliter) für die nächsten Werktage
                        • Starker Einfluss von Vorbestellungen, ergänzt durch Features wie Arbeitsstunden-Abstand, Wochentag und Öffnungszeiten
                        • Einsatz von Gauß-Prozess-Modellen für nichtlineare Zusammenhänge und perspektivisch Unsicherheitsintervalle
                        • Sliding Window mit 365 Tagen Trainingsdaten und täglichem Retraining
                        • Benchmark: < 10 % MAPE erreicht für bis zu fünf Werktage im Voraus
                        • Corona-Effekte über Dummy-Variablen berücksichtigt, besonders relevant für Gastronomie-Fässer
                        • Wechsel von AWS Custom Stack (SageMaker, MLflow, API) zu Databricks zur besseren Skalierbarkeit und Wartbarkeit
                        • Zentrale Learnings: Domänenwissen > Modellkomplexität, Use Case klar definieren, Datenqualität als Fundament
                        • **Links**

                          • Krombacher Brauerei https://www.krombacher.de/
                          • Dr. Max Schüssler auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/dr-max-schuessler/
                          • databricks https://www.databricks.com/
                          • #88: Anomalie-Erkennung im Loyalty-Programm bei Krombacher – Mit Fabian Wörenkämper https://www.podbean.com/ew/pb-apyrq-1a577b8
                          • #29: Die Qual der Wahl: Data Science Plattform vs. Customized Stack https://www.podbean.com/ew/pb-pep8h-147029f
                          • ML Tutorial: Gaussian Processes (Richard Turner) auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=92-98SYOdlY
                          • 📬 Fragen, Feedback oder Themenwünsche?

                            Schreibt uns gern an: [email protected]

                            46 min
                          • #89: ROC around the clock – Alles rund um Gütemaße für Klassifikationsmodelle

                            In dieser Episode des Data Science Deep Dive sprechen Mira und Amit über Modellgütemaße für binäre und kategoriale Zielvariablen. Sie erklären zentrale Kennzahlen wie Accuracy, Precision, Recall, F1-Score, AUC und Log Loss und zeigen, welche Vor- und Nachteile diese im praktischen Einsatz haben. Dabei geht es auch um typische Herausforderungen, etwa bei unbalancierten Daten oder der Wahl des richtigen Schwellenwerts. Anhand von Beispielen aus Betrugserkennung, Medizin und Spam-Filtering wird deutlich, warum die Wahl des passenden Gütemaßes immer vom konkreten Use Case abhängt. Ergänzend geben sie Tipps zur Interpretation von Modellergebnissen und zur Auswahl eines geeigneten Hauptgütemaßes.

                            **Zusammenfassung**

                            • Überblick über Modellgütemaße für binäre und kategoriale Klassifikationsprobleme
                            • Einordnung: Klassifikation basiert meist auf Scores bzw. Wahrscheinlichkeiten und einem gewählten Schwellenwert
                            • Konfusionsmatrix als Grundlage zur Berechnung vieler Klassifikationsmetriken (TP, TN, FP, FN)
                            • Accuracy als einfache Kennzahl – jedoch problematisch bei stark unbalancierten Datensätzen
                            • Precision, Recall und Spezifität zur Bewertung verschiedener Fehlertypen und deren Kosten
                            • F1-Score als harmonisches Mittel von Precision und Recall, häufiges Hauptmaß bei unbalancierten Daten
                            • AUC als schwellenwertunabhängige Bewertung der Trennfähigkeit eines Modells
                            • Log Loss zur Bewertung der vorhergesagten Wahrscheinlichkeiten und als häufige Loss-Funktion beim Modelltraining
                            • Praktische Tipps: Wahl des Thresholds, Nutzung von Benchmarks, Analyse von Subgruppen und ggf. Rekalibrierung von Wahrscheinlichkeiten
                            • **Links**

                              • #83: Wie gut ist gut genug? Modellgütemaße richtig verstehen https://www.podbean.com/ew/pb-8q2a8-19a0252
                              • Wikipedia – Confusion Matrix: https://en.wikipedia.org/wiki/Confusion_matrix
                              • Wikipedia – Precision und Recall: https://en.wikipedia.org/wiki/Precision_and_recall
                              • Wikipedia – Receiver Operating Characteristic (ROC) / AUC: https://en.wikipedia.org/wiki/Receiver_operating_characteristic
                              • Wikipedia – Cross Entropy / Log Loss: https://en.wikipedia.org/wiki/Cross_entropy
                              • Scikit-learn Guide zu Klassifikationsmetriken: https://scikit-learn.org/stable/modules/model_evaluation.html#classification-metrics
                              • 📬 Fragen, Feedback oder Themenwünsche?

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                                37 min
                              • #88: Anomalie-Erkennung im Loyalty-Programm bei Krombacher – Mit Fabian Wörenkämper

                                In dieser Episode des Data Science Deep Dive spricht Mira mit Fabian Wörenkämper, Data Scientist bei der Krombacher Brauerei, über Anomalie-Erkennung im Loyalty-Programm. Im Fokus steht die Frage, wie auffällige Punkteaktivitäten erkannt werden, ohne ehrliche Power User zu benachteiligen. Fabian erklärt, wie ein Trust Score mithilfe eines Isolation Forests berechnet wird und welche Rolle Feature Engineering und Fachbereichsfeedback dabei spielen. Außerdem geht es um die technische Umsetzung auf Databricks und die tägliche Aktualisierung der Scores. Zum Abschluss gibt Fabian einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen, etwa GenAI-Projekte und die Verbindung von Trust Score und Customer Value.

                                **Zusammenfassung**

                                • Loyalty-Programm: Kund*innen laden Kassenbons hoch und sammeln Punkte für Krombacher-Produkte
                                • Auffälligkeiten reichen von ungewöhnlich vielen Belegen bis hin zu manipulierten Bons
                                • Ziel ist es, Betrug zu erkennen, ohne wertvolle Kund*innen zu vergraulen
                                • Trust Score dient als kontinuierliches Maß für Auffälligkeit statt einer binären Entscheidung
                                • Modellbasis: Isolation Forest, ergänzt durch erklärbare Feature-Indikatoren
                                • Enge Zusammenarbeit mit Customer Care und Fachabteilung ist entscheidend für sinnvolle Features
                                • Infrastruktur wurde von einem Custom AWS-Stack zu Databricks migriert, tägliche Neuberechnung reicht aus
                                • **Links**

                                  • Guinness und die Statistik von Karolin Breitschädel auf detektor.fm https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-statistik-aus-der-brauerei
                                  • Krombacher Loyalty-Programm: https://plus.krombacher.de/
                                  • Isolation Forest (Anomaly Detection): https://scikit-learn.org/stable/modules/generated/sklearn.ensemble.IsolationForest.html
                                  • Databricks Plattform: https://www.databricks.com/
                                  • Streamlit (interaktive Modell-Iteration): https://streamlit.io/
                                  • 📬 Fragen, Feedback oder Themenwünsche?

                                    Schreibt uns gern an: [email protected]

                                    51 min
                                  • #87: [PAIQ3] Predictive AI Quarterly

                                    Im aktuellen Predictive AI Quarterly sprechen wir über zentrale Entwicklungen im Bereich Predictive AI und teilen Erfahrungen aus einem konkreten LLM-Projekt. Thema sind unter anderem TabPFN 2.5, neue Ansätze für Explainability sowie der wachsende Einfluss von AI-Agents auf Softwareentwicklung. Im Praxisteil berichten wir über ein mehrsprachiges Textanalyse-Projekt für den gemeinnützigen Verein Monda Futura. Dabei geht es um die strukturierte Auswertung von rund 850 Zukunftsvisionen mithilfe von LLMs. Abschließend diskutieren wir Learnings zu Modellwahl, Kosten und dem sinnvollen Zusammenspiel von Mensch und KI.


                                    **Zusammenfassung**

                                    • TabPFN 2.5: Skalierung, Distillation für produktive Nutzung und höhere Inferenzgeschwindigkeit
                                    • ExplainerPFN als Alternative zu SHAP für Feature Importance ohne Zugriff auf das Originalmodell
                                    • Trend zu AI-Agents, die große Teile der Softwareentwicklung übernehmen
                                    • Use Case Monda Futura: Analyse von 850 mehrsprachigen Zukunftsvisionen (DE/FR/IT)
                                    • Pipeline: Fragmentierung, Themenextraktion, Klassifikation und Szenarienerstellung
                                    • Effektiver Einsatz von GPT-5-Mini vs. GPT-5.2-Pro je nach Aufgabentyp
                                    • Zentrales Learning: Beste Ergebnisse durch Human-in-the-Loop statt Vollautomatisierung

                                    • **Links**

                                      • Prior Labs TabPFN-2.5 Model Report https://priorlabs.ai/technical-reports/tabpfn-2-5-model-report
                                      • ExplainerPFN Forschungs-Paper (zero-shot Feature Importance) https://arxiv.org/abs/2601.23068
                                      • OpenCode – Open Source AI Coding Agent https://opencode.ai/
                                      • Monda Futura https://mondafutura.org/
                                      • OpenAI API & GPT-Modelle Überblick https://platform.openai.com/docs/models
                                      • OpenAI Structured Output Guide https://platform.openai.com/docs/guides/structured-outputs
                                      • 📬 Fragen, Feedback oder Themenwünsche?

                                        Schreibt uns gern an: [email protected]

                                        33 min
                                      • #86: "Garbage In, Garbage Out" verhindern: Datenvalidierung richtig gemacht

                                        In dieser Episode dreht sich alles um Datenvalidierung und darum, wie sich das Prinzip "Garbage In, Garbage Out" vermeiden lässt. Mira und Michelle erklären, warum eine gründliche Prüfung der Datenqualität direkt zu Projektbeginn entscheidend ist. Im Fokus stehen typische Checks wie Schema-Validierung, Vollständigkeit, Konsistenz und statistische Auffälligkeiten. Außerdem geht es darum, wie Datenvalidierung hilft, Daten besser zu verstehen und Fehler frühzeitig aufzudecken. Abschließend werden praktische Techniken und Tools vorgestellt, die von manueller Analyse bis zur automatisierten Pipeline reichen.


                                        **Zusammenfassung**

                                        • Datenvalidierung prüft die Datenqualität vor der Modellierung
                                        • Ziel: Probleme früh erkennen und Ressourcen sparen
                                        • Wichtige Aspekte: Datentypen, Duplikate, fehlende Werte
                                        • Logik- und Plausibilitätschecks (z.B. Alter nicht negativ, Prozentwerte im richtigen Bereich)
                                        • Statistische Methoden zur Erkennung von Anomalien und Verteilungen
                                        • Univariat: einfache Kennzahlen, Histogramme, Boxplots, Zeitreihenanalysen
                                        • Multivariat: Korrelationen, Scatterplots, Kreuztabellen, Multikollinearität
                                        • Tools reichen von Notebooks und Reports bis zu Dashboards und automatisierten Pipelines

                                        • **Links**

                                          • Great Expectations (Datenvalidierung in Python): https://greatexpectations.io/
                                          • Pandera (Schema-Validierung für Pandas): https://pandera.readthedocs.io/
                                          • dataMaid (Datenvalidierung in R): https://cran.r-project.org/web/packages/dataMaid/index.html
                                          • Pydantic (Datenvalidierung & Settings in Python): https://docs.pydantic.dev/
                                          • Wikipedia-Eintrag zum Prinzip "Garbage In, Garbage Out": https://de.wikipedia.org/wiki/Garbage_In,_Garbage_Out
                                          • 40 min

                                          About Data Science Deep Dive

                                          From the publisher's feed

                                          Wir machen Data Science. Und in unserem Podcast Data Science Deep Dive reden wir darüber.

                                          More shows like Data Science Deep Dive

                                          tagesschau: Die 20 Uhr Nachrichten (Audio) by tagesschau

                                          tagesschau: Die 20 Uhr Nachrichten (Audio)

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                                          Geschichten aus der Geschichte by Richard Hemmer und Daniel Meßner

                                          Geschichten aus der Geschichte

                                          186 Listeners

                                          Lage der Nation - der Politik-Podcast aus Berlin by Philip Banse & Ulf Buermeyer

                                          Lage der Nation - der Politik-Podcast aus Berlin

                                          224 Listeners

                                          Forschung aktuell by Deutschlandfunk

                                          Forschung aktuell

                                          19 Listeners

                                          Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen by Friederike Hofmann, Sven Prange und die Handelsblatt Redaktion, Handelsblatt

                                          Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen

                                          47 Listeners

                                          Verbrechen by DIE ZEIT

                                          Verbrechen

                                          247 Listeners

                                          Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft by Larissa Holzki, Handelsblatt

                                          Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

                                          16 Listeners

                                          Die Lage by DER SPIEGEL

                                          Die Lage

                                          49 Listeners

                                          Baywatch Berlin by Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt, Jakob Lundt & Studio Bummens

                                          Baywatch Berlin

                                          78 Listeners

                                          Doppelgänger by Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

                                          Doppelgänger

                                          13 Listeners

                                          Quarks Science Cops by Quarks

                                          Quarks Science Cops

                                          17 Listeners

                                          bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter by Dr. Daniel Stelter

                                          bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

                                          22 Listeners

                                          Was bisher geschah - Geschichtspodcast by Joachim Telgenbüscher, Nils Minkmar

                                          Was bisher geschah - Geschichtspodcast

                                          55 Listeners

                                          Der KI-Podcast by ARD

                                          Der KI-Podcast

                                          20 Listeners

                                          KI-Update – ein heise-Podcast by Isabel Grünewald, heise online

                                          KI-Update – ein heise-Podcast

                                          8 Listeners