00:01 Anmoderation
00:44 Vorschau: Customer Centricity bei Freenet
01:15 Heute zu Gast: Christian Schröder von DSK 360
03:36 [Anzeige] Weiterbildung zum New Business and Risk Strategist
04:55 KI-Compliance: Bürokratie oder Denkwerkzeug?
06:56 EU-Digitalgesetze setzen auf Selbstverantwortung
12:05 AI-Compliance besteht aus mehreren Rechtsbereichen
13:01 NIS2: Informationssicherheit als Existenzsicherung
16:02 Social Engineering als unterschätzte Gefahr
18:29 Ziel und Logik des EU-AI-Act
19:49 Weißt Du, was die KI mit Deinen Daten macht?
23:10 Daten löschen funktioniert in KI-Systemen nicht
25:25 Ausstehende Änderungen an der KI-Verordnung der EU
34:02 Abwarten ist keine Strategie
34:51 Wie Du KI-Compliance strukturiert angehst
37:27 Standardisierte Dokumentation für alle Rechtsbereiche
41:00 Wie lassen sich KI-MVPs mit KI-Compliance verbinden?
48:48 Kann KI bei AI-Compliance helfen?
52:46 Dank an Christian Schröder und Abmoderation
Im Gespräch mit Christian Schröder, Berater bei DSK 360, widmet sich Tim dem Thema AI-Compliance. Wie geht man AI-Compliance richtig an? Warum sorgt sie in vielen Unternehmen für Chaos? Und wie lässt sich das Thema strukturiert und sinnvoll umsetzen, ohne Innovation auszubremsen?
Über Christian Schröder von DSK 360Christian Schröder ist Berater für Datenschutz, Informationssicherheit und künstliche Intelligenz bei der DSK 360 GmbH. Sein Schwerpunkt liegt auf der praxisnahen Umsetzung von DSGVO, NIS2 und AI-Compliance.
Christian bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-schroeder-dsk360
DSK 360: https://dsk360.de/
So gehst Du AI-Compliance strukturiert an:
- Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klären
- Managementsystem aufbauen
- Anwendungsfälle und Zwecke definieren
- Systeme risikobasiert klassifizieren
- Rolle klären: Anbieter oder Betreiber
- Pflichten und Risiken für Betroffene und Technik bewerten
- Einheitliche Dokumentation für EU-AI-Act, DSGVO und NIS2 nutzen
Eine gemeinsame Dokumentationsbasis spart Aufwand und erhöht die Qualität der Compliance.
[Anzeige] Weiterbildung zum New Business and Risk StrategistDie Haufe Akademie bietet eine Weiterbildung zum New Business and Risk Strategist. In der Masterclass geht es um Zukunftskompetenzen, strategisches Risikomanagement und Compliance in dynamischen Märkten. Die Weiterbildung ist förderfähig für Arbeitnehmende und Selbstständige.
Zur Masterclass: https://www.haufe-akademie.de/newbusiness
Weitere Angebote: https://www.haufe-akademie.de/future
KI-Compliance: Bürokratie oder Denkwerkzeug?Compliance wird oft als lästige Bürokratie wahrgenommen. Richtig umgesetzt schafft sie jedoch operativen Mehrwert, bereits in der Konzeptionsphase von KI-Anwendungen.
EU-Digitalgesetze setzen auf Selbstverantwortung
Die EU setzt auf Selbstverantwortung der Unternehmen. Wer den risikobasierten Ansatz versteht, gewinnt Gestaltungsspielraum statt Einschränkungen.
AI-Compliance besteht aus mehreren RechtsbereichenNeben dem EU-AI-Act spielen auch DSGVO und Informationssicherheit (NIS2) eine zentrale Rolle. AI-Compliance ist immer interdisziplinär zu betrachten.
NIS2: Informationssicherheit als ExistenzsicherungNIS2 zielt auf die Sicherheit von Unternehmenssystemen ab. Besonders relevant: Viele Cyberangriffe erfolgen nicht technisch, sondern über Social Engineering. Vertrauen, Druck und Autorität werden gezielt ausgenutzt.
Ziel und Logik des EU-AI-ActDie KI-Verordnung soll Innovation ermöglichen und gleichzeitig Risiken kontrollierbar machen. Einheitliche Regeln sollen Wildwuchs vermeiden und Vertrauen schaffen.
Passende Folge zum EU-AI-Act mit Sirke Reimann:
https://www.youtube.com/watch?v=95xAtbiO9cQ
Datenkontrolle und KI-SystemeAnwender müssen entscheiden, wie Daten genutzt werden dürfen. Bei KI-Systemen ist das oft intransparent, insbesondere wenn Subverarbeiter Daten zum Training verwenden.
Daten löschen in KI-Systemen
DSGVO-Betroffenenrechte gelten auch für KI. Da klassische Löschkonzepte hier kaum greifen, ist es entscheidend, vorab festzulegen, welche Daten überhaupt in KI-Systeme gelangen dürfen.
AI-Act: Änderungen in DiskussionIm Rahmen eines Omnibusverfahrens prüft die EU Anpassungen am AI Act, etwa Fristverlängerungen oder Erleichterungen für KMU. Der Kern der Verordnung bleibt jedoch bestehen. Abwarten ist keine Strategie.
KI-MVPs und ComplianceAuch MVPs lassen sich compliant umsetzen. Wichtig sind klare Rahmenbedingungen, fachliche Begleitung und der bewusste Umgang mit sensiblen Daten.
Kann KI bei AI-Compliance helfen?KI kann bei Dokumentation und Analyse unterstützen. Blindes Vertrauen ist jedoch gefährlich. Menschliche Kontrolle bleibt unverzichtbar.
VorschauIn zwei Wochen spricht Tim bei Datendurst mit Anke Schramm, Vice President of Market Research and Customer Advocacy bei Freenet, über datenbasierte Customer Centricity.
Datendurst bei LinkedIn:
https://www.linkedin.com/company/datendurst/