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Ein Hochstapler räumt mit ihrem Film einen Preise nach dem anderen ab. Bei Deep Doku erzählen Julius und Moritz davon, wie ihr Animationsfilm von einem Mann aus den USA gestohlen wurde. Über zwei Jahre arbeiten die Berliner Filmstudenten an ihrem Film "Butty". Sie wollen den Sprung in die Filmwelt schaffen. Die Absage eines Filmfestivals können sie kaum fassen: Sie werden disqualifiziert, da "Butty" bereits online zu finden sei. Das Werk eines US-Filmemachers.
Julius und Moritz beginnen zu recherchieren und finden heraus: Samuel Felinton hat "Butty" mutmaßlich aus dem Netz geklaut, die Credits verändert und verkauft ihn seitdem öffentlich als sein Werk. Felinton räumt damit reihenweise Filmpreise auf der ganzen Welt ab und lässt sich in Talkshows und auf dem roten Teppich dafür feiern. In den USA wird er sogar als künftiger Oscar-Gewinner bezeichnet.
Wer ist dieser talentierte Hochstapler? Wie zieht man ihn zur Rechenschaft? Und wie verhindert man, dass er weiter lügt? Moritz und Julius wollen ihn finden. Mit einem Kamerateam fliegen sie Undercover in die USA, um ihn zur Rede zu stellen.
Autoren: Julius Drost, Moritz Henneberg und Oliver Martin
Hier findet ihr die TV-Doku "Der talentierte Mr. F." zur Podcastfolge: https://1.ard.de/felinton?pc=deepdoku
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: "Der Bruch" https://1.ard.de/der-bruch
Janus TB ist kein gewöhnlicher Türsteher: Als "Exzessbetreuer" sorgt er dafür, dass die Magie in einem der bekanntesten Berliner Clubs lebendig bleibt. Mit bunten Outfits und viel Empathie gestaltet er nicht nur den Einlass, sondern die gesamte Atmosphäre des Abends. Autorin Linda Achtermann begleitet ihn von Zuhause bis in den Club und zeigt: Sein Job ist eine Mischung aus Gastgeben, Sicherheitskraft und Kulturvermittler. Wie hat sich die Clubkultur verändert? Was macht eine Partynacht unvergesslich? Und wie kommt man in Berliner Clubs?
Ihr Leben lang versucht Johanna zu verstehen warum sie "anders" ist und warum Dinge, die doch offensichtlich "so einfach" sind, ihr so schwerfallen. Regelmäßiges Aufräumen, Beantworten von Amtsbriefen – alltägliche Aufgaben bedeuten höchste Anstrengung. Trotz diverser Ratgeber, Psychologinnen, und sogar dem Besuch bei einer Schamanin tappt Johanna lange Zeit im Dunklen. Auf die Idee, sie könne AD(H)S haben, kommt lange Zeit niemand. Wie auch, wenn sie immer ein freundliches, aufmerksames Mädchen war, und die Statistiken nur unkonzentrierte vorlaute Jungs beschrieben? Über die eigenen Regeln eines neurodiversen Gehirns, und darüber, dass es nicht "falsch", sondern einfach nur "anders" ist. Diese Folge ist eine Wiederholung aus dem Oktober 2023.
Autorinnen: Johanna Rubinroth und Tanja Krüger
Und hier noch ein Podcast-Tipp: "Im Namen der Hose" https://www.ardaudiothek.de/sendung/im-namen-der-hose-der-sexpodcast-von-Puls/51709262/
Ihr kennt das Logo fast alle: Ein Mann mit Kochmütze, Schnurrbart, in der Hand ein riesiger Dönerspieß und drüber die Worte: Döner Kebap. Zu finden auf den handelsüblichen, weißen Döner-Verpackungen. Aber: niemand weiß, wer dieses bekannte Logo gezeichnet hat. Podcast-Host Aylin Doğan will das ändern und begibt sich auf eine lange Suche. Dabei taucht sie ab in Rabbit Holes, in die Ursprünge des Döners und lernt viel über den Struggle der Gastarbeiter:innen, die den Döner nach Deutschland gebracht haben. Die ganze Zeit ist Aylin obsessed von einer Frage: Werde ich den Menschen finden, der das Döner-Logo gezeichnet hat? Aber von allen, die es wissen könnten, wird sie nur vertröstet, geghostet und in die Irre geführt. Was steckt hinter diesem Kartell des Schweigens?
Das ist die erste Folge von “Obsessed – Döner Papers”, alle weiteren Folgen findet ihr hier: https://1.ard.de/wildwildweb-doener_papers
Döner Papers ist eine Produktion vom BR Story-Team & Kugel und Niere.
Muttersein - für viele das größte Glück der Welt, aber für Judith kommt alles anders. Nach der Geburt ihrer Tochter fällt sie in ein tiefes Loch und empfindet mehr Schmerz als Freude. Sorgearbeit leisten, Zeit mit ihrem Kind verbringen und sich selbst oft zurückstellen müssen: das kostet Judith sehr viel Kraft. Irgendwann findet sie heraus, dass sie nicht nur mit der Situation überfordert ist, sondern die Entscheidung Mutter geworden zu sein anzweifelt.
Der Film “Sonne und Beton” zeigt den rauen Alltag von Jugendlichen aus Gropiusstadt in den Nullerjahren. Es geht um eine Jungs-Gruppe, die in den Nullerjahren dort aufwächst: Sie haben keine Kohle, schwänzen Schule, haben Stress mit Dealern, sind gewalttätig und erleben Gewalt.
Marina sitzt wegen versuchten Mordes für über zehn Jahre im Gefängnis. Ihr Ex-Partner hat den Anschlag nur knapp überlebt. Die beiden haben eine sehr lange und, auf beiden Seiten, gewaltvolle Beziehung hinter sich. Marinas Kinder und Enkelkinder sind schockiert von ihrer Tat und Verhaftung, trotzdem können sie sich ein Leben ohne ihre Mutter und Oma nicht vorstellen. Die sitzt ihre Strafe ab und muss sich an den Gefängnisalltag gewöhnen. Das fällt ihr schwer, denn die Isolation und strengen Regeln nagen an Marina. Aber hat sie es anders verdient? Schließlich hat sie versucht einen anderen Menschen zu töten. Wie zeitgemäß sind Haftstrafen noch? Und muss Marina wirklich über zehn Jahre im geschlossenen Frauenvollzug verbringen?
Zwischen 1961 und 1989 wurden in der DDR tausende junge Frauen in geschlossene Stationen eingewiesen – unter dem Vorwand sexuell übertragbarer Krankheiten. Tatsächlich reichte oft der bloße Verdacht, um in einer sogenannten “Tripperburg” zu landen: tägliche gynäkologische Untersuchungen, Isolation und Demütigung. Martina Blankenfeld war eine von ihnen. Sie war 15 Jahre alt, als sie ins Ostberliner Klinikum Buch eingewiesen wurde.
Jahrzehnte später will sie ihre Geschichte aufarbeiten, doch erstaunt stellt sie fest, dass ihre Patientinnenakte nicht mehr existiert. Alle Akten ihrer Mitinsassinnen sind verschwunden. Dennoch: Martina kämpft um Anerkennung – und um Erinnerung. Am ehemaligen Klinikum soll eine Gedenktafel entstehen, die an das Schicksal der Mädchen und Frauen erinnert.
Autorin: Sabine Seifert
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: Liebe erzählt https://1.ard.de/liebe-erzaehlt-wie-geht-beziehung
In ganz Europa verschwinden hochwertige Käsesorten – handgemachte Delikatessen statt Supermarktware. Immer wieder gibt es Fälle von Käseraub. In Berlin-Neukölln trifft es den kleinen Laden Peppi-Käse: 400 Kilo Käse werden gestohlen, darunter der weltprämierte Blauschimmelkäse Jersey Blue. Der Schaden? Mehrere tausend Euro. Wir sprechen mit Ermittlern, Experten und Käsehersteller:innen über diese Diebstähle. Eine Spur führt uns bis nach Russland. Ein True Crime-Fall der besonderen Art. Welche Rolle spielt dabei die Annexion der Krim? Wer steckt hinter dem organisierten Käseraub? Und was hat Promikoch Jamie Oliver mit geklautem Cheddar zu tun?
Autor: Paul Hildebrandt
Regie: Teresa Sickert
Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: Berlin Code
Sportwetten, Spielautomaten, Onlineglücksspiel: 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind spielsüchtig. Janet und Mathias sind zwei von ihnen und kennen die Entwicklung von Anfängerglück zu starker Abhängigkeit.
Bei Mathias hat alles schon als Kind mit Preisausschreiben und Tombola-Verlosungen angefangen. Später ist er dann in Online-Sportwetten eingestiegen und hat alles verzockt, was er und seine Frau sich aufgebaut haben.
Janet hat sich die Tage und Nächte in Döner-Imbissen mit Spielautomaten und in Spielotheken um die Ohren geschlagen. Wichtiger als Essen und Trinken war die Hoffnung auf einen Gewinn. Bis auch sie vor dem Nichts stand. Schaffen die beiden es raus aus der Sucht?
Von Kilian Mazurek
Regie: Oliver Martin
Und hier noch ein Podcast-Tipp: Die neue Staffel von Dark Matters: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/12449787/
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