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Es gibt eine deutsche Kinderfernsehserie, die vor allem die Millennials richtig geprägt hat: Schloss Einstein! Unsere Autorin Shalin Rogall hat jahrelang in der Serie mitgespielt und erzählt jetzt in zwei Deep Doku-Folgen was damals hinter den Kulissen wirklich passiert ist. Sie trifft verschollen geglaubte Stars und will vor allem wissen: Warum hat diese Potsdamer Internatsserie so viele Menschen beeinflusst?
Autorin: Shalin Rogall
Produktion: Studio JOT / rbb 2024
Sara stammt aus dem Iran und arbeitet erfolgreich als Unternehmensberaterin in Schweden. Ihre Geschwister Soma und Puria wollen genau wie sie den Iran verlassen und in Europa leben. Weil sie kein Visum erhalten, versuchen sie die illegale Flucht über den Seeweg.
Doch die Überfahrt eskaliert und der Kontakt zu ihnen bricht ab. Kann Sara herausfinden, was passiert ist?
Dies ist die erste Folge vom Recherche-Podcast "Wo bist Du? Verschollen auf der Flucht", eine Empfehlung aus der Deep Doku-Redaktion. Hier geht es zur ganzen Podcast-Reihe:
https://1.ard.de/wo_bist_du
Und hier zur dazugehörigen TV-Doku "Wo bist du? Verschollen zwischen Belarus und Polen":
https://1.ard.de/Wo_bist_du_Doku
Autorin: Antonia Märzhäuser
Eine Produktion von Studio Jot für SWR, RBB, WDR und NDR, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle.
Die Berliner Hotline Silbernetz hilft einsamen Senior:innen. Aber es braucht erst mal Mut, aus der Einsamkeit zum Telefon zu greifen. Manche wollen einfach nur über ihren Alltag reden. Andere machen sich Sorgen über Erkrankungen und haben Angst vor Vereinsamung im Alter.
2022 waren fast 19 Millionen Menschen in Deutschland 65 Jahre und älter. Nicht alle freuen sich auf die Rente, einige fallen in ein tiefes Loch und leben in der Isolation. Das Silbertelefon will diese Menschen auffangen.
Doch was vertrauen die Anrufenden einer fremden Person am Telefon an? Und was macht die Alterseinsamkeit der Leute mit den Mitarbeiter:innen im Call-Center?
Von Stefanie Delfs
Wiederholung vom 1. März 2023
Und hier noch ein Podcast-Tipp: "Dark Matters Staffel 3"
5,6 Millionen Menschen in Deutschland gelten als überschuldet. Unser Autor Oliver Martin ist einer von ihnen. Nach dem Abbruch des Studiums platzt sein Studienkredit. Aus Angst und Scham, das Geld nicht begleichen zu können, ignoriert er alle Hilfsmöglichkeiten und landet in der Schuldenfalle.
Auch sein kleiner Bruder kämpft mit Überschuldung: Sein Unternehmen muss Insolvenz anmelden - plötzlich steht er mit über 100.000 Euro Schulden da. Der große Bruder hingegen arbeitet bei der Bank - und vergibt Kredite. Darüber gesprochen haben die drei Brüder nie. Denn: "Über Geld spricht man nicht."
Unser Autor bricht dieses Tabu und erzählt ihre gemeinsame Geschichte.
Autor und Regie: Oliver Martin
Ton: Martin Seelig und Venke Decker
Redaktion: Johannes Nichelmann (Studio Jot) / rbb
Und hier noch ein Podcast-Tipp: Die AIDS-Leugner (1/5) - Der fatale Irrweg der Christine Maggiore
https://www.ardaudiothek.de/episode/dlf-doku-serien-deutschlandfunk/die-aids-leugner-1-5-der-fatale-irrweg-der-christine-maggiore-die-diagnose/deutschlandfunk/13049049/
Mina ist in Ghana und Deutschland aufgewachsen – und leidenschaftliche Leserin. Allerdings findet sie sich in den meisten Büchern, die zur deutschen Standardliteratur gehören, nicht wieder. Deshalb fängt sie an, gezielt nach Werken zu suchen, die Schwarze Lebensrealitäten authentisch abbilden – von queeren Schwarzen Romanzen bis hin zu Sachbüchern über Kolonialgeschichte und intersektionalen Feminismus.
Geldwäsche, Insolvenzverschleppung, milliardenschwerer Steuerbetrug: das Organisierte Verbrechen in Deutschland nutzt dafür zunehmend und systematisch suchtkranke und obdachlose Menschen aus Osteuropa als sogenannte Strohleute.
Die mehrfach ausgezeichneten Journalisten von rbb24 Recherche Adrian Bartocha und Jan Wiese haben einige dieser Strohleute gefunden und mit ihnen gesprochen. In ihrer Fernsehreportage für die ARD zeigen sie erstmals, wie das System der Strohmann-Rekrutierung funktioniert, wer daran verdient und zu welchen kriminellen Zwecken die Strohleute missbraucht werden. Die Audio-Doku von Roman Ruthard und Jan Vollmer basiert auf diesem Film.
Regie: Roman Ruthardt
Der Link zum Film:
Und hier noch ein Podcast-Tipp: "Kunstverbrechen"
Uwe Kany ist Schulleiter eines Gymnasiums in Berlin. Doch für die knapp 800 Schüler:innen gibt es zu wenige Lehrkräfte. Lässt sich so ein geregelter Unterricht überhaupt durchführen? Herr Guse ist Quereinsteiger und unterrichtet Mathematik. Frau Spöri bringt geflüchteten Kindern in Willkommensklassen Deutsch bei. Frau Wahrheit widmet sich als Schulsozialarbeiterin den Sorgen der Kinder, Jugendlichen und Eltern. Bei Schulleiter Kany laufen alle Fäden zusammen. Vom Personal, der Ausstattung, bis hin zum Vertretungsunterricht. Wie behält er bei all den Herausforderungen die Lust am Lehrberuf?
Autor: Kilian Mazurek
Alleine in Deutschland wurden 2023 mit dem Verkauf von Computer -und Videospielen 6,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Ein unfassbares Geschäft, das von der Computerspielsucht profitiert. Seit 2022 gilt “Gaming Disorder” als anerkanntes Krankheitsbild. Fast eine Million Jugendliche gamen mehr als drei Stunden pro Tag. Auch Florian Buschmann war betroffen. 3 Jahre lang war er süchtig. Heute unterstützt er andere Jugendliche darin, den Weg aus der Sucht zu finden. Wie hat er es geschafft, seiner Sucht zu entkommen? Und wie gelingt es ihm, anderen Betroffenen zu helfen?
Autorin und Regie: Elisabeth Maria Weilenmann
Vor einem Jahr sind Sergej und Evgeny aus Russland nach Berlin gezogen. Sie wollten ohne Scham und Ängste zusammen sein können. Denn in Moskau wussten nur ihre engsten Freunde, dass sie ein Paar sind. 2010 lernten sie sich kennen – einer in Moskau, der andere 800 Kilometer weit weg in Kirov.
Elf Jahre lang führten sie eine heimliche Beziehung, bis Sergej Evgeny drängte, das Land zu verlassen. Beide sind mit einem Arbeitsvisum nach Berlin gekommen. Evgeny ist selbständiger Finanzberater. Sergej ist eigentlich Kulturmanager, in Berlin arbeitet er als Hausmeister für Quarteera. Ein Verein, der russischsprachige Menschen aus der LGBTQ+-Community unterstützt.
Können sich die beiden hier endlich frei fühlen? Und wie empfinden sie die Unterschiede zu ihrer Heimat?
Von Anna Bilger und Stefanie Stoye
Bearbeitung: Jonathan Boese (Studio Jot)
Hier findet ihr die Doku-Serie "Welcome to Berlin" in der ARD Mediathek:
Und noch ein Podcast-Tipp: "Ans Meer"
Partyhits mit Nazi-Sprüchen, rechtsextreme Parolen, rohe Gewalt. In den letzten Jahren ist etwas passiert in Ostdeutschland. Immer öfter sagen die Menschen dort: Die 90er sind zurück.
In der zweiten Staffel von "Springerstiefel" reisen Hendrik Bolz und Don Pablo Mulemba erneut durch ihre Heimat. Sie treffen auf eine Zittauerin, deren Sohn rechtsextrem geworden ist. Sie lernen die Tochter eines Vertragsarbeiters aus Vietnam kennen, die in den Nullerjahren in Cottbus mit Neonazis zurechtkommen musste. Und sie sprechen mit einem Tunesier, der 2018 Opfer der rassistischen Hetzjagden in Chemnitz wurde.
Was ist hier passiert seit der Nachwendezeit? Warum werden so viele Jugendliche wieder rechtsextrem? Und war die Gewalt überhaupt jemals weg? Der neue Podcast von ACB Stories, MDR und Fritz vom rbb – ab sofort in der ARD Audiothek:
1.ard.de/springerstiefel_S2?cp=deepdoku
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