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Wer glaubt wirklich an Verschwörungstheorien? Die Antwort wird dich überraschen.
Sobald jemand über Verschwörungen spricht, kommt die Standardreaktion: "Das sind die Rechten. Die Ungebildeten. Die Abgehängten." Doch eine der größten politikwissenschaftlichen Studien der letzten Jahre beweist: Das ist falsch.
Florian Buchmayr (Universität Bremen) und André Krouwel (VU Amsterdam) haben 2025 über 43’000 Menschen in 13 europäischen Ländern befragt – und die Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift “Political Psychology” veröffentlicht. Das Ergebnis ist eindeutig, überraschend und für viele sehr unbequem.
In dieser Folge analysiere ich:
→ Welche politische Kombination tatsächlich am anfälligsten für Verschwörungsdenken ist
→ Warum Bildung und Einkommen dabei kaum eine Rolle spielen
→ Wer den absoluten Gegenpol bildet – und warum
→ Was das für unsere politische Debatte bedeutet
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Die Quellenangabe und das Transkript findest Du auf:
https://www.muellermathias.ch
#Verschwörungstheorien #Podcast #Politik #Wissenschaft #Gesellschaft #Populismus #Demokratie
In Folge 186 spreche ich mit Matthias Vetsch – Offizier, Finanzprofi, Bauernsohn und Autor des Thrillers „Operation Tiefer Dorn“. Was als normales Autorengespräch startet, wird schnell zum Weckruf.
Wir reden über ein Szenario, das die meisten lieber verdrängen: eine militärische Bedrohung der Schweiz. Vetsch hat ein Buch geschrieben, das sich liest wie Tom Clancy – nur dass die Bühne nicht die Welt ist, sondern genau hier bei uns.
„Es ist Fantasie. Aber jeder Schritt fusst auf Tatsachen… es könnte möglich sein.“
Wir sprechen über Sorglosigkeit, unsere Gewöhnung an Frieden, politische Verantwortung und die ganz persönliche Frage:
„Würde ich der Held sein – oder eher der Feigling?“
Kein Alarmismus. Kein Schwarzmalen. Sondern ein ehrlicher, stoischer Impuls mit Wirkung.
Webseite von Matthias Vetsch:
https://matthias-vetsch.ch/Autor/
Was hat Schiessen mit Meditation zu tun? Mehr, als man denkt. In dieser Folge spreche ich mit Martin Erhardt, CEO der Swiss Shooting Range, über Fokus, Verantwortung und die stille Kraft der Konzentration.
Eine Stunde auf der Schiessbahn – und du bist mental erschöpft wie nach einer intensiven Yogastunde. Warum? Weil alles andere verschwindet: kein Handy, keine Ablenkung, nur du, dein Atem und dein Ziel.
Wir sprechen über Mythen rund um Waffen, über Sicherheit und darüber, warum Schießen kein Akt der Gewalt, sondern ein Moment der Klarheit sein kann. Eine Folge, die überrascht – und zum Nachdenken anregt.
Swiss Shooting Range
https://www.swiss-shooting-range.ch/
Der Stoische Pirat
https://www.muellermathias.ch/
Meta von Salis (1855–1929) war eine der frühesten und konsequentesten Stimmen für politische Gleichberechtigung in der Schweiz. Bereits 1887 forderte sie öffentlich das Frauenstimmrecht – Jahrzehnte bevor es 1971 eingeführt wurde.
Doch ihr Ansatz war bemerkenswert: Sie argumentierte nicht aus kollektiver Empörung, sondern aus staatsbürgerlicher Verantwortung. Für sie beruhte Gleichberechtigung auf Bildung, Urteilskraft und Charakter. Nicht das Geschlecht, sondern die geistige Reife entscheide über politische Würde.
In dieser Folge geht es um eine oft übersehene Pionierin, ihre Beziehung zu Friedrich Nietzsche, ihre Entwicklung im Spannungsfeld von Liberalismus und Nationaldenken – und die Frage, was ihr radikal individueller Ansatz heute noch bedeutet.
Eine Folge über Freiheit, Verantwortung und die Ernsthaftigkeit politischer Mündigkeit.
Soll Social Media für unter 16-Jährige verboten werden? Der Ruf danach wird lauter – im Namen des Jugendschutzes. Doch löst ein Verbot wirklich Probleme oder ersetzt es Erziehung durch Regulierung? In dieser Folge schaue ich nüchtern auf die wissenschaftliche Lage, spreche über Verantwortung von Eltern, die Bedeutung digitaler Bildungsräume und warum Anonymität für eine freie Gesellschaft zentral ist. Schutz ist wichtig – aber was passiert, wenn wir aus Angst Freiheit opfern?
Was muss passieren, damit 12-, 15- oder 20-jährige bereit sind, ihr Leben zu opfern – nicht für sich selbst, sondern für die Zukunft anderer?
In dieser eindrücklichen Folge des Stoischen Piraten spricht Gastgeber Mathias Müller mit Sebastian Di Benedetto – Content Creator, halber Perser und Iran-Aktivist – über die dramatische Lage im Iran.
Sebastian nutzt seine Reichweite auf Social Media, um auf das brutale Vorgehen des islamistischen Regimes aufmerksam zu machen. Seine Videos wurden international geteilt – weil sie zeigen, was viele Medien verschweigen.
Wir sprechen über:
▪️ die Realität des Lebens im Iran
▪️ warum besonders junge Menschen auf die Strasse gehen
▪️ die systematische Unterdrückung von Frauen
▪️ frühere Proteste und die brutale Reaktion des Regimes
▪️ die Hilflosigkeit einer entwaffneten Bevölkerung
▪️ westliche Doppelmoral und politisches Schweigen
▪️ warum diese Revolution anders ist als alle zuvor
Sebastian erklärt, warum der Iran kein fernes geopolitisches Problem ist – sondern ein humanitäres Drama unserer Zeit.
👉 Diese Folge ist kein politisches Statement.
👉 Sie ist ein Gespräch über Menschenwürde, Freiheit und Mut.
🎧 Jetzt reinhören. Teilen. Nicht schweigen.
Verantwortung, Macht und das unbequeme Ungleichgewicht unserer Zeit
Viele sagen heute: Die Demokratie ist in Gefahr.
Doch kaum jemand stellt die entscheidende Frage: Warum eigentlich?
Liegt die Bedrohung in Populismus und Polarisierung?
In supranationalen Institutionen und Machtverschiebungen?
Oder vielleicht tiefer – im Inneren der Demokratie selbst?
In dieser Folge des Stoischen Piraten geht es um eine unbequeme, selten offen diskutierte Frage:
Kann eine Demokratie dauerhaft funktionieren, wenn immer weniger Menschen den Staat finanzieren, während immer mehr über seine Ausgaben entscheiden?
Wir sprechen über die historische Entwicklung der Demokratie – von Wehrfähigkeit und Steuerleistung bis zum modernen Sozialstaat. Über Platon, Aristoteles, John Stuart Mill und Alexis de Tocqueville. Über das Prinzip no taxation without representation – und darüber, warum es sich heute vielerorts in representation without taxation zu verkehren droht.
Ein zentraler Gedanke dabei: Demokratie war nie als reines Konsumrecht gedacht, sondern als Ordnung, in der politische Mitsprache an Verantwortung gebunden ist – an Risiko, Beitrag und Dienst am Gemeinwesen.
Was passiert, wenn diese Verbindung verloren geht?
Wenn politische Entscheidungen zunehmend von jenen getroffen werden, die ihre Konsequenzen nicht mehr tragen?
Und wie könnte ein modernes Verständnis von Skin in the Game aussehen – jenseits von Geld, aber nicht ohne Verantwortung?
Diese Folge ist kein Plädoyer gegen die Demokratie. Im Gegenteil. Sie ist ein Versuch, sie ernst zu nehmen.
Webpage:
https://www.muellermathias.ch/
Die neue amerikanische National Security Strategy sorgt in Europa für Empörung. Von „Kriegserklärung“ ist die Rede, von Einmischung, von Bedrohung.
In dieser Folge analysiere ich dieses sicherheitspolitische Grundlagendokument der USA. Was steht wirklich in der Nationalen Sicherheitsstrategie? Warum sprechen die USA offen von Souveränität, Nationstaaten und sogar von einer möglichen „zivilisatorischen Auslöschung“ Europas? Und weshalb reagieren europäische Eliten so defensiv auf Kritik eines langjährigen Verbündeten?
Aus klassisch liberal-libertärer Perspektive zeige ich, wo die USA einen wunden Punkt treffen, wo sie selbst widersprüchlich sind – und warum Europas grösste Krise nicht aussenpolitisch, sondern selbstverschuldet ist.
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Was, wenn nicht Dummheit, sondern Intelligenz unsere grösste Gefahr ist?
In dieser Folge des Stoischen Piraten greife ich eine verstörende Idee des norwegischen Philosophen Peter Wessel Zapffe auf: Der Mensch könnte – wie der irische Elch – an seiner eigenen Stärke scheitern.
Unsere Intelligenz hat uns Werkzeuge, Fortschritt und Macht gegeben.
Aber auch Angst, Sinnkrisen, Bequemlichkeit – und die Tendenz, Verantwortung auszulagern. An Technik. An den Staat. An Ideologien. Jetzt auch an künstliche Intelligenz.
Die eigentliche Gefahr ist aber nicht KI. Die eigentliche Gefahr ist Bequemlichkeit.
Diese Folge ist eine Einladung selbst zu denken. Über Freiheit, Verantwortung, Charakter und die Frage, ob wir unser geistiges „Geweih“ noch tragen können.
Meine Webseite:
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Antizionismus wird heute oft als moralische Haltung präsentiert. Doch woher kommt dieser Begriff eigentlich – und was bedeutet er wirklich?
In dieser Folge gehe ich den historischen Wurzeln des Antizionismus nach: von der jahrhundertelangen Ausgrenzung der Juden in Europa über Karl Marx bis zur sowjetischen Umdeutung nach 1948.
Ich erkläre, warum Zionismus keine Ideologie der Herrschaft ist, sondern eine Reaktion auf Verfolgung – und weshalb Antizionismus bis heute häufig als politisch getarnter Antisemitismus funktioniert.
Das Transkript und die Quellenangaben finden Sie auf meiner Webseite:
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