Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

By Mitteldeutscher Rundfunk

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in d... more

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  1. Number 1: #364 Selenskyjs neuer Friedensplan

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, es gebe einen neuen Friedensplan. Er sei zusammen mit den USA und Europa erarbeitet worden. Selenskyj sprach von Waffenstillstand, Truppenabzug und einer freien Wirtschaftszone. Was ist das für ein Plan und hat er eine Chance auf Umsetzung? Darum geht es in dieser Folge. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, woher der Plan stammt und wie weit er gediehen ist. "Es scheint so zu sein, dass dies kein fertiger Friedensplan ist, sondern der Vorbereitung eines Waffenstillstands und der Aufnahme von direkten Friedensverhandlungen dienen soll." In Russland wiederum sieht Bühler derzeit keinen Willen zu einem Frieden. Außerdem geht es in dieser Folge um Korruptionsermittlungen im engsten Umfeld des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Ein Korruptionsskandal beschäftigt die Ukraine seit November 2025. Rund 100 Millionen Dollar sollen aus einem staatlichen Konzern abgezweigt worden sein. Was bedeutet das für Selenskyj? Auch darüber spricht Host Christian Erll in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" mit Erhard Bühler. Dieser sagt: "Ich kann eine unmittelbare Betroffenheit des Präsidenten nicht erkennen." Ein weiteres Thema dreht sich um den früheren Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Er hat Neuwahlen in der Ukraine gefordert. Bühler sieht die Äußerungen kritisch. Fedorow habe seine Verdienste, zeige nun aber einen offenbar grenzenlosen Ehrgeiz. Inhaltsverzeichnis 0:00 Begrüßung 1.25 Der Friedensplan 9:00 Korruptionsermittlungen im engsten Umfeld des ukrainischen Präsidenten 16:13 Fedorow fordert Neuwahlen in der Ukraine Podcast-Tipp: Putins Krieg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. September 2026 geplant.

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  2. Number 2: #366 Drohnenangriff: Die Spur führt nach Russland

    Die Bundesregierung hat sich festgelegt: Russland steckt hinter dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle. Ex-Nato-General Erhard Bühler findet die Erklärungen dazu aus Berlin nachvollziehbar. In dieses Urteil sei viel eingeflossen, Indizien vor Ort, die technischen Merkmale der Drohnen, der verwendete Sprengstoff und Geheimdiensterkenntnisse. "Das ganze operative Muster dieses Anschlagsversuchs spricht für die Beteiligung russischer Geheimdienste", so Bühler. Inzwischen hat die Bundesregierung auch Konsequenzen gezogen. Unter anderem soll das Russische Haus in Berlin geschlossen werden. Bühler hält einige der Maßnahmen durchaus für "bemerkenswert". Es sei richtig, dass Deutschland ein Zeichen gegen den von Russland ausgehenden Staatsterror setze. Ein weiteres Thema in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist der Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau. Worum ging es dabei? Auch darüber sprechen Host Tim Deisinger und Erhard Bühler ausführlich. Bühler sagt, ein Routine-Treffen sei es sicher nicht gewesen, auch wenn US-Präsident Donald Trump es so dargestellt habe. Inhaltsverzeichnis: 0:00 Begrüßung 1:38 Der Besuch des CIA-Chefs in Moskau 13.39 Der Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung, die Folge "Fliegen, fahren, tauchen – Was Drohnen heute und morgen können" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. September 2026 geplant.

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  3. Number 3: #361 Die ukrainische Olexandriwka-Offensive

    Ohne großes Aufsehen hat die Ukraine eine Offensive im Süden des Landes durchgeführt. Nach ukrainischen Angaben wurden dabei seit Beginn des Jahres 745 Quadratkilometer zurückerobert. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, wie sogenannte Olexandriwka-Gegenoffensive ablief und wie die Erfolge zu bewerten sind, die dabei in den vergangenen Monaten erreicht wurden. Als Grund für den Erfolg sieht Bühler vor allem einen Grund: "Das war sicher die Schwäche der an der Südfront unterversorgten russischen Armee." Diese sei durch ukrainische Luftangriffe im Hinterland seit Längerem von einem Großteil ihrer Versorgung abgeschnitten. "Das ist ein taktischer Erfolg der Ukraine", so Bühler zu den Eroberungen im Süden. "Ob er nachhaltig sein wird oder ob der Erfolg gar ausgebaut werden kann, das werden wir sehen." Die weitere militärische Lage: Im Norden der Front in der Ostukraine gibt es wenig Neuigkeiten. Weiter südlich, beim sogenannten Festungsgürtel, ist die ukrainische Armee unter Druck. Das gilt vor allem für den Frontabschnitt bei der Stadt Kostjantyniwka. Bühler geht davon aus, dass die Stadt über kurz oder lang an die Russen fallen wird. Außerdem besprechen Host Christian Erll und Bühler in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um eine Nato-Übung, bei der ukrainische Drohnenpiloten amerikanische Panzerverbände ziemlich in die Bredouille gebracht haben sollen. Die Übung fand in Deutschland statt. Es ist nicht die erste Meldung dieser Art. Doch wenn man die Details der Übung kennt, relativiert sich der Bericht schnell. Inhaltsverzeichnis: 00:00 Begrüßung 01:18 Die militärische Lage am Boden 15:16 Die Luftangriffe auf beiden Seiten 30:24 Die Nato-Übung mit ukrainischen Drohnen-Piloten Podcast-Tipp Wahlkreis Ost – Deep Talks vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. August 2026 geplant.

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  4. Number 4: #365 Neue russische Strategie bei Luftangriffen

    Früher haben die Russen die Ukraine häufig mit großflächigen Luftangriffen überzogen. Inzwischen verfolgen sie eine neue Strategie, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Sie konzentrieren sich auf einzelne Ziele und Städte, vor allem Kiew. Das stellt die ukrainische Luftabwehr vor Probleme. Sie wird bei den konzentrierten Angriffen überfordert. Auch die Frontstadt Cherson liegt im russischen Dauerfeuer. Der Gouverneur des Gebiets hat die Einwohner aufgefordert – besonders Ältere und Familien – das Gebiet zu verlassen, wenn sie können. Bühler sagt, dass die Angriffe immer wieder mit Gleitbomben erfolgen, für die die Ukrainer nach wie vor kein geeignetes Gegenmittel haben. Außerdem würden die Russen in Cherson mit Drohnen gezielt Jagd auf Menschen machen. In dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Tim Deisinger und Erhard Bühler auch über die ukrainischen Luftangriffe auf Ziele in Russland. Unter anderem waren Öl-Raffinerien und Flughäfen das Ziel. Präsident Selenskyj hat angekündigt, bald 1.000 Drohnen pro Tag in Richtung Russland und russisch besetzte Gebiete zu schicken. Bisher seien es 300. Bühler hat Zweifel daran, dass das kurzfristig möglich ist. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 3. September 2026 geplant.

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  5. Number 5: #367 Moskau, Kiew, Washington – die Witkoff/Kushner-Mission

    Die USA haben einen neuen Vermittlungsversuch im Ukraine-Krieg gestartet. Die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner waren zu Verhandlungen in Russland und der Ukraine. Die Ergebnisse sind laut Ex-Nato-General Erhard Bühler überschaubar: "Das beste Ergebnis war wohl, dass die Kiewer einen relativ ruhigen Sonntag hatten. Ohne Luftalarm." Die US-Unterhändler sprachen nach den Gesprächen von Fortschritten und forderten trilaterale Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA. Laut Bühler ist aber nicht zu erkennen, dass Russland von seinen bisherigen Kriegszielen abrückt. Es gehe Moskau darum, dass die Ukraine noch mehr Gebiete abtrete, ihre Souveränität verliere und eine russlandhörige Regierung erhalte. Die aktuelle militärische Lage: Russland kommt in der Ostukraine weiter nur langsam voran. Bühler erklärt, die russische Armee habe im August gut 50 Quadratkilometer erobert – über die gesamte Front in der Ukraine verteilt. Nach Berechnungen des Institute for the Study of War würde Russland bei dieser Vormarschgeschwindigkeit noch bis ins Jahr 2032 brauchen, um alleine den Donbass komplett zu erobern. Natürlich seien das plakative und theoretische Berechnungen, so Bühler. Sie machten aber deutlich, wie langsam Russland derzeit vorankomme. Erfolge gebe es nur an einigen Frontabschnitten zu vermelden. So rückten die Russen weiter langsam bei Slowjansk und Dobropillja vor. Im Gegenzug seien die Ukrainer nördlich von Kupjansk erfolgreich. Dort sei der russische Brückenkopf über den Fluss Oskil geteilt worden. Auch bei Lyman laufe seit Wochen ein ukrainischer Gegenangriff, der einige Erfolge bringe. Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten. Und es gibt Neuigkeiten vom Schwarzen Meer: Den Russen ist es gelungen, den ukrainischen Getreideexport empfindlich zu treffen. Das hat wirtschaftliche Folgen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. September 2026 geplant.

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