Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg episodes

  • #354 Wer schützt die Ukraine nach dem Krieg?
    Nichts deutet derzeit im Ukraine-Krieg auf einen Frieden hin. Doch irgendwann endet jeder Krieg. Nicht nur die Menschen in der Ukraine hoffen, dass dieses Ende nicht in allzu weiter Ferne liegt. Wenn ein Waffenstillstand kommt, so viel ist schon jetzt klar, dann muss er abgesichert werden. Dann könnte eine sogenannte "Koalition der Willigen" eine wichtige Rolle spielen. Darüber sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?"

    Bühler erklärt, wie diese Koalition 2025 auf Betreiben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zustande kam. Auch Deutschland ist inzwischen Teil davon. Die Koalition der Willigen zielt laut Bühler auf zwei Ziele. Es geht um die Möglichkeit der Absicherung eines Waffenstillstands bzw. eines Friedens in der Ukraine und um Abschreckung vor neuen russischen Attacken. Dabei gibt es laut Bühler viele offene Fragen. Die Truppen könnten beispielsweise bei einem erneuten Ausbruch des Krieges von heute auf morgen in Kämpfe verwickelt werden. Auch die Rolle der Nato bei dem Vorhaben ist nicht geklärt. Drohen Doppelstrukturen? Außerdem geht es um historische Vorbilder. Denn eine "Koalition der Willigen" gab es schon mehrfach. Stichworte sind hier unter anderem der Irak und Afghanistan.

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Juli 2026 geplant.
    38 min
  • #353 Fedorow vs. Syrskyj: Ein Konflikt schwächt die Ukraine
    Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow konnte nicht mit dem Armeechef Oleksandr Syrskyj. Nun musste er gehen. Das hat Folgen für die Ukraine. War es die richtige Entscheidung, dass Fedorow gehen musste und nicht der Armeechef? Darüber sprechen Host Tim Deisinger und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?".

    Der öffentliche Aufschrei nach der Ablösung Fedorows ist deutlich größer als bei früheren Regierungsumbildungen in der Ukraine. Seit Tagen gibt es Demonstrationen in Kiew und anderen Städten. Fedorow selbst äußert scharfe Kritik in der Öffentlichkeit und lässt kein gutes Haar an der militärischen Führung der ukrainischen Armee. Unter anderem behauptet er, Armeechef Syrskyj habe persönlich seine Entlassung gefordert, was dieser bestreitet. Bühler sagt dazu: Die öffentlich ausgetragene Debatte schade der Ukraine in ihrem Abwehrkampf. Er erklärt auch, welchen Anteil an den ukrainischen Erfolgen in den vergangenen Monaten er Fedorow zurechnet. Der ganze Vorgang bringe Präsident Selenskyj in eine schwierige Situation. Es könne durchaus sein, dass es noch weitere personelle Konsequenzen geben werde.

    Zur aktuellen militärischen Lage im Ukraine-Krieg: Es gibt intensive Kämpfe entlang der Front, aber ohne, dass es größere Verschiebungen gibt. Die Russen erzielen nur an einigen Abschnitten im Osten der Ukraine marginale Gewinne. Bühler spricht von einem "Patt" zwischen den beiden Armeen. Trotz dieser Lage macht Russlands Präsident Wladimir Putin weiter keine Anstalten, den Weg für einen Frieden zu ebnen. Außerdem geht es um die Luftangriffe auf beiden Seiten.

    Inhaltverzeichnis
    03:50 Die aktuelle militärische Lage
    21:09 Die Ablösung von Fedorow als Verteidigungsminister der Ukraine

    Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast "Wie der Krieg das russische Leben verändert"

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Juli  2026 geplant.
    48 min
  • #352 Wie die Nato 3.0 aussehen soll
    In dieser Folge sprechen wir über den Nato-Gipfel, der jüngst im türkischen Ankara stattgefunden hat. Er stand im Zeichen des Ukraine-Kriegs und der Neuordnung der Nato unter dem Stichwort Nato 3.0. Die Mitgliedsländer, auch die USA unter Präsident Donald Trump, haben sich erneut zu Artikel 5 des Nato-Vertrags und der Beistandspflicht im Kriegsfall bekannt. Manche haben Zweifel daran, ob der Artikel 5 wirklich eingehalten würde, wenn es so weit käme. Ex-Nato-General Erhard Bühler ist da optimistischer. Allgemein kann er den Beschlüssen des Gipfels einiges Positives abgewinnen. Dabei geht es um Russland, den Terrorismus, die Aufrüstung innerhalb der Nato, die Rolle Europas, die Ukraine und den Iran.

    Inhaltverzeichnis:
    00:03:08 Bietet der Artikel 5 des Nato-Vertrages im Kriegsfall wirklich Schutz?
    00:15:20 Die politische Ergebnisse des Gipfels
    00:35:05 Die Bewaffnung der europäischen Nato-Partner

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Juli 2026 geplant.
    44 min
  • #351 Fedorow: Ein Star der ukrainischen Führung geht
    Eine aktuelle Meldung lässt aufhorchen: Der ukrainische Verteidigungsminister  Mychailo Fedorow tritt zurück. Ukrainische Medienberichte legen nahe, dass Differenzen innerhalb der ukrainischen Führung der Grund sind. Konkret sollen sich Fedorow und der Armeechef Olexander Syrskyj überworfen haben. Inzwischen gibt es in der Ukraine auch Proteste gegen den Rücktritt. Ex-Nato-General Erhard Bühler vermutet, dass Fedorow bald eine andere Position einnehmen könnte. Er gilt als sehr fähig und ist unter anderem der Architekt der erfolgreichen ukrainischen Drohnenstrategie.

    Die aktuelle militärische Lage: Es gibt zahlreiche Kämpfe, aber keine größeren Verschiebungen an der Front. Im Moment, so Bühler, sei die Ukraine in vielen Bereichen im Vorteil. Von einer Wende im Krieg will er aber nicht sprechen. Dazu sei es zu früh. Einmal mehr geht Bühler auf die hohen russischen Verluste ein und welche Folgen sie haben könnten. Außerdem sprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge über die Luftangriffe auf beiden Seiten.


    Podcast-Tipp: 11 KM - Putins Kanonenfutter: Wie Russland global für die Front rekrutiert

    Inhaltverzeichnis:
    00:08:55 Die Entlassung des ukrainischen Verteidigungsministers Fedorow
    00:11:30 Die aktuelle militärische Lage

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Juli 2026 geplant.
    40 min
  • #350 Bundeswehr: Wohin fließt das viele Geld?
    In dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ geht es ausnahmsweise nicht direkt um die Lage in der Ukraine, sondern um die geplanten Rekordausgaben für die Bundeswehr. Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet den neuen Bundeshaushalt ein, der die Verteidigungsausgaben bis 2030 auf rund 184 Milliarden Euro steigern soll. Er argumentiert, dass die Bundeswehr jahrzehntelang auf Verschleiß gefahren wurde und nun erhebliche Investitionen nötig seien, um Verteidigungs-Fähigkeiten wieder aufzubauen. Stichworte sind Drohnenabwehr, Artillerie, Munition, Digitalisierung und Personalstärke. Zugleich diskutieren Tim Deisinger und Erhard Bühler die Frage, wie sich verhindern lässt, dass die zusätzlichen Milliarden ineffizient eingesetzt werden. Deisinger hinterfragt zudem die Sinnhaftigkeit der Kopplung des 3,5 Prozent Ziels an das Bruttoinlandsprodukt.

    Auch die Kritik von Hörern an kostspieligen Rüstungsprojekten wie FCAS und der Fregatte F126 kommt zur Sprache. Außerdem beantwortet Bühler Fragen zur Krisenvorsorge der Bevölkerung, zur Gefahr eines Krieges in Europa und zum Schutz deutscher militärischer Infrastruktur vor Drohnenangriffen. Sein Fazit: Eine unmittelbare Kriegsgefahr sieht er nicht, Deutschland müsse aber deutlich widerstandsfähiger werden.

    Podcast-Tipp: Politikum - Der Meinungspodcast

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

    Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. Juli 2026 geplant.
    33 min
  • #349 Putins Reserven an Raketen schwinden
    Russische Raketen töten weiter viele Menschen und richten enorme Schäden an. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler gibt es für die Ukraine aber Hoffnung. Die russischen Vorräte sind endlich. Bühler rechnet vor, wie viele Raketen Moskau noch zur Verfügung stehen. Außerdem entwickelt Kiew mehrere vielversprechende Abwehr-Strategien.

    Host Tim Deisinger lässt Erhard Bühler auch die Aussagen von Donald Trump auf dem Nato-Gipfel in Ankara einordnen. Wie ernst muss man die Drohungen gegen Spanien nehmen? Wird der Streit um Grönland wieder eskalieren? Bühler erklärt auch, welche Folgen der teilweise Rückzug der Amerikaner aus Europa hat und warum in diesem Zusammenhang von Nato 3.0 gesprochen wird.

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. Juli 2026 geplant.
    45 min
  • #348 SPEZIAL: Ihre Fragen an den General
    In dieser Folge beantwortet der frühere Nato-General Erhard Bühler die Fragen von Hörern. Es geht um Versorgungsengpässe bei der russischen Armee und die Folgen. Und wir sprechen mal wieder über den Taurus. Laut Bühler hat die Ukraine inzwischen eigentlich keinen Bedarf mehr daran.

    Weitere Themen: Die Kertsch-Brücke und die Versorgung der Krim + Die Motivation in der russischen Armee + die russische Panzerproduktion und Panzerreserven + Fragen zum Drohnenkrieg

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. Juli 2026 geplant.
    38 min
  • #347 Treibstoffkrise in Russland
    Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die Ölindustrie und die militärische Logistik Russlands fort. Offenbar mit wachsendem Erfolg. Im Podcast "Was tun, Herr General?" analysieren Erhard Bühler und Host Tim Deisinger die aktuelle militärische Lage. Sie erklären, warum die ukrainische Strategie gegen Ölindustrie und Nachschublinien Russland zunehmend unter Druck setzt und welche Auswirkungen die Treibstoffkrise auf Armee und Bevölkerung hat. Laut Ex-Nato-General Bühler wird in 78 Regionen der Treibstoff knapp. Auf der Krim wurde der Notstand ausgerufen. Selbst Kremlchef Wladimir Putin spricht inzwischen öffentlich von Engpässen.

    Außerdem geht es um den Drohnenkrieg, um Geländegewinne und die Frage, ob sich die Kräfteverhältnisse im Krieg langsam zugunsten der Ukraine verschieben. Spoiler: Ex-General Bühler sagt Nein und erklärt warum.

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. Juni 2026 geplant.
    34 min
  • #346 FCAS: Das gescheiterte Kampfjet-Projekt
    In dieser Folge müssen wir über FCAS sprechen – das europäische Luftkampfsystem. Es wird nun wohl ohne eine wichtige Komponente auskommen müssen. Denn das deutsch-französische Kampfflugzeug-Projekt wurde gestoppt. "Es hat tatsächlich eine politische, rüstungspolitische, wirtschaftliche, militärische Dimension, der Schaden ist also riesig", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Trotzdem sei das Aus für das Projekt folgerichtig gewesen. Bühler erklärt die Gründe und was ein französisches Familienunternehmen sowie das französische Atomprogramm damit zu tun haben. Er ist sich trotzdem sicher, dass es ein neues Kampfflugzeug geben wird, wenn auch in einer anderen Form. "Nahezu sicher wird es teurer werden, in der Entwicklung, in der Beschaffung, in der Nutzung und ganz sicher wird es auch später kommen, als ursprünglich geplant", so Bühler.

    Zunächst sprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" aber über das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das einen Weg zu einem Frieden ebnen soll. Binnen zwei Monaten soll ein endgültiger Vertrag stehen. Ob das klappt, da hat Bühler seine Zweifel, vor allem wegen dem kurzen zeitlichen Rahmen. Im Podcast erklärt er die Knackpunkte, und das sind einige.

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 1. Juni 2026 geplant.
    34 min
  • #345 Wie die Ukraine die Krim abriegelt
    Seit Wochen nimmt die Ukraine bei ihren Luftangriffen die russische Öl-Industrie ins Visier. Das zeigt Wirkung. In vielen Regionen Russlands herrscht inzwischen Treibstoffknappheit. Das dürfte über kurz oder lang auch die Handlungsfähigkeit der russischen Armee einschränken, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger. Besonders auf der Krim sei die Lage schwierig. Die Versorgungswege über das Festland auf die Halbinsel funktionieren nach ukrainischen Angriffen nur noch eingeschränkt. Auch im Umfeld der Kertsch-Brücke habe es ukrainische Luftangriffe gegeben. Bühler vermutet, dass die Ukrainer noch weiter gehen werden: "Es deutet alles darauf hin, dass in nächster Zeit ein Angriff auf die Brücke erfolgen könnte, sobald die Flugabwehr weitgehend ausgeschaltet ist." Die Russen verfolgten bei ihren Luftangriffen eine andere Strategie und nähmen eher zivile Ziele ins Visier: Es habe mehrere Angriffe auf die ukrainischen Städte Sumy und Saporischschja mit Gleitbomben gegeben.

    Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Die Diskussion um die Osterweiterung der Nato und das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Dazu haben uns nach der vergangenen Folge zahlreiche Mails erreicht. + Russlands Präsident Putin hat erklärt, sein Land sei bereit zu Friedensverhandlungen mit Russland. Allerdings nur zu Bedingungen, die nach Einschätzungen von Bühler einer Kapitulation der Ukraine gleichkämen.

    Links
    - Der Krieg in der Ukraine - Nachrichten und Hintergründe
    - Unser Podcast Putins Krieg mit aktuellen Kurzbeiträgen und Interviews zum Ukraine-Krieg

    Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. Juni 2026 geplant.
    31 min

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