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"News bestimmen Trends", sagt Gerald Asamer. Als Trader01 steuert er das wikifolio "Global News and Trends" ( https://go.brn-ag.de/566 ) Seine Strategie verbindet Nachrichten, Marktreaktionen und relative Stärke. "Ich konsumiere die Nachrichten wie alle anderen auch",und beobachtet dabei Trends über Wochen hinweg. Zinsen, Anleiherenditen und Ölpreise wiegen für ihn schwerer als CEO-Schlagzeilen. Er reagiert auf Branchenrotationen und passt Positionen laufend an. Cybersicherheit könnte der nächste Trend werden, denn das betrifft alle: Privatpersonen, Unternehmen und Staaten. Auch Healthcare ist ein langfristigen Trend: Eine alternde Gesellschaft braucht mehr Gesundheitsleistungen. KI verbessert die Forschung und ermöglicht gezielte Behandlungen. "Die KI kann die Forschungsproduktivität erhöhen."
Aktien kaufen und 10 Jahre liegen lassen: wikifoliotrader Tobias Kramer erklärt die Spielregeln: 2016 wählten seine Leser 20 Aktien für sein wikifolio aus. Die Strategie folgt dem Coffee-Can-Investing: möglichst nicht eingreifen. Aus 100 Euro wurden rund 360 Euro - etwa 260 % Gewinn. Kramer urteilt: "Das war brachial gut." Trotz nur 25 % US-Anteil zum Start erreichte das Portfolio nahezu den MSCI World. Besonders Apple, Amazon und Alphabet trieben die Rendite. Deutsche Aktien wie Daimler und Deutsche Post blieben zurück. Verkäufe gab es fast nur wegen Handelshindernissen und Gebühren. Was würde Kramer ändern? "Gar nichts." Sein Prinzip bleibt: "Wir machen keine Konjunktive. Da ist immer eigenes Geld von uns drin." Im September 2026 tauschte er nach bekanntem Vorgehen seine Positionen aus. Jetzt prägen KI und Technologie die Auswahl: ASML, TSMC, Nvidia, Microsoft. Apple scheidet aus, Berkshire Hathaway kommt hinzu. Die neue Runde läuft bis 2036.
KI verändert die Cybersecurity grundlegend. Für wikifolio-Trader Dirk Althaus entsteht eine neue Gefahr: "Es ist eine absolute neue Bedrohungslage", sagt er. KI-Agenten greifen schneller, günstiger und kreativer an. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Schutz für Daten, Schnittstellen und digitale Identitäten. Althaus setzt auf Anbieter wie Palo Alto Networks, Zscaler, CrowdStrike und Okta. Doch Wachstum garantiert keine Kursgewinne. Anleger verlieren zwischen Werbeversprechen und Fachbegriffen schnell den Überblick. "Da muss man schon unter die Haube gucken", betont der TechGuru. Er prüft Produkte, Kunden, Ausschreibungen und Übernahmen. Sein Cybersecurity-wikifolio hat seit 2017 knapp 400 % gewonnen. Zuletzt bremsen Abverkäufe und hohe Schwankungen. Althaus räumt einen Fehler ein: Er hat kleinere Spezialisten zu stark gewichtet. Die Börse bevorzugt breite Plattformanbieter. "Da lag ich falsch", sagt er. Auch KI-Investitionen kosten viel Geld. Nicht jede gute Technologie macht ihre Aktie attraktiv. Und der Rat ausseinen Vorträgen klingt augenzwinkernd: "Seid freundlich zu eurer KI!"
Philipp Haas über seine Dividendenstrategie und sein wikifolio "Nachhaltige Dividendenstars" ( https://go.brn-ag.de/562 ): "Wichtig ist, dass die Dividende relativ stetig gezahlt wird. Defensive Aktien bedeuten ja, dass das Geschäftsmodell nicht so schwankend ist. Entscheidend ist, dass ich ein bisschen breit aufgestellt bin, und dass ich vielleicht auch nicht so cashintensiv bin." Im Depot von Philipp Haas über 50 Aktien, darunter: Inter&Co (brasilianische Digitalbank/Fintech), ProCredit Holding, 2G Energy ("Dies ist eine Industriefirma im Data Center Play"), Daldrup & Söhne, Kaspi.kz, PayPal, Sixt sowie die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank: "Sie haben jetzt zusammen mit Scalable Capital die Baader Bank ausgestochen und sind an der Börse Hannover der designierte Market Maker", so Haas.
Silber ist für Prof. Dr. Torsten Dennin der "kleine wilde Bruder" des Goldes: volatiler, aber mit größerem Renditehebel. Im wikifolio Lynkeus Silver Lining
Trader Alexander Albicker alias MrTecDAX über sein wikifolio "Dirty Money" ( https://go.brn-ag.de/558 ), das bewusst eine Gegenposition zu ESG- und SRI-Anlagen (Socially Responsible Investment) bilden soll und auf aus seiner Sicht kontroverse oder unterbewertete Aktien setzt. Als Beispiele aus 49 Werten nennt er im Rahmen des Züricher Börsentages Glencore, Bayer, Shell und Tsakos Energy Navigation und erläutert, warum er diese Titel als "dirty" oder sogar "fragwürdig", aber eben doch auch attraktiv einstuft. "Wenn irgendetwas legal ist, der Staat es nicht verbietet und es an Börsen gehandelt wird, dann wäre es hier in meinem wikifolio. Wenn eine Aktie aber zu sustainable wird, fliegt sie unter Umständen raus."
Zwischen Gold- und Pfnüselküste steht das Börsenradio-Mobil direkt am Zürichsee. Zu Gast im Rahmen des Züricher Börsentages: Christoph Gum, CEO bei Private Alpha. Der wiki-Trader über das KI-Rennen und bevorstehende, nie zuvor gesehene Wachstumszahlen: "Nichts und niemand bremst - ganz im Gegenteil. Ich erwarte mehr Effizienz. Ich sehe keinen Unterschied zum Klimawandel. Die Börse steht genau dort, wo sie steht, mit diesem Triple Whopper an schlechten Nachrichten. Ich selbst bin ultra-ultra-ultra-bullisch. Für mich kommt jetzt der Quadruple Whopper an guten Nachrichten!" Beim milliardenschweren Geschäft werden europäische Unternehmen eher nicht oder nur am Rande mitwirken können. "Wir wollen immer die besten Modelle, die von Open Source oder von den Frontier-Models entwickelt werden." Das wikifolio CAESAR von Christoph Gum umfasst ein festes AI-Leaders-Universum von rund 140 KI-Unternehmen. wikifolio: https://go.brn-ag.de/555
Neu ab 8. Oktober 2026: Das wikifolio "Tutti" ( https://go.brn-ag.de/556 ) des Helveticus Dieter Haas. "Die weltweite Verschuldung wird mittelfristig ein Problem", warnt Dieter Haas. Die USA wollen sich durch Wachstum aus der Misere befreien. "Das wird nicht funktionieren." Einen großen Knall erwartet der Ökonom nicht. Bei Bankenproblemen dürften Notenbanken Liquidität bereitstellen. Diese Geldpolitik stärkt für Haas Sachwerte und Kryptowährungen. Bitcoin hält er langfristig für die attraktivste Anlageform. Das begrenzte Angebot schützt vor beliebiger Verwässerung. Blockchain und institutionelle Nachfrage treiben die Entwicklung. Mit seinem wikifolio "Tutti" will Haas Bitcoin sogar schlagen. Dafür kombiniert er Krypto-Aktien mit ausgewählten Altcoin-ETPs. Strategy bildet den Bitcoin-Schwerpunkt. BitMine Immersion Technologies bringt Ethereum ins Portfolio. Robinhood und Coinbase ergänzen die Auswahl als Handelsplattformen. "Ich habe mich bewusst nicht zu stark verzettelt", sagt Haas. Kleine Altcoin-Positionen ergänzen das Portfolio. Seit Mitte August erkennt er die Trendwende bei Kryptowährungen. "Es geht erst jetzt wieder los."
"Wir haben unseren Entscheidungsprozess angepasst und in unabhängigere, politikunabhängigere Branchen gelegt“, so wikifolio-Trader Richard Dobetsberger im Rahmen des Züricher Börsentages. Biotechnologie nimmt mit Werten von Revolution Medicines, Johnson & Johnson, Eli Lilly und Bayer einen großen Platz in Richard Dobetsbergers UMBRELLA-Strategie ( https://go.brn-ag.de/10 ) und wikifolio ein. "SpaceX ist fast ein typischer Umbrella-Wert mit einem technologischen Asset, das sonst kein anderes Unternehmen besitzt." Nicht länger im Depot: Rheinmetall. "Der Kurs geht Richtung Süden." Stattdessen neu dabei: Alphabet, Micron und Intel. "Westliche Chip-Souveränität ist hier das Stichwort." Mehr zu MUMAK und Richard Dobetsberger hören Sie hier: https://www.brn-ag.de/45855-wikifolio-Richard-Dobetsberger-Umbrella
Falko Höhnsdorf, bei wikifolio unter dem Trader-Alias GMSE aktiv, steuert das wikifolio "Fond-Werte Trend Trading". Aktuell ist der Name Programm, allerdings mit umgekehrtem Vorzeichen: Statt auf steigende Kurse setzt Höhnsdorf auf zwei Short-ETFs auf S&P 500 und DAX plus rund 30 % Cash. Grundlage ist kein "September-Trade", sondern sein selbst entwickeltes Handelssystem. Es wertet technische Signale, Marktbreite, 52-Wochen-Hochs und -Tiefs sowie Zinsen und Anleiherenditen aus. Die Signale seien derzeit klar bärisch. Höhnsdorf sieht Risiken durch hohe Ölpreise, steigende Inflation, höhere Zinsen und ambitionierte Aktienbewertungen. An eine KI-Blase wie zur Dotcom-Zeit glaubt er zwar nicht, die Bewertungsniveaus hält er dennoch für "sportlich". Erst sinkende Anleiherenditen oder ein Rücksetzer von etwa 10 % würden ihn dazu bringen, die Short-Positionen deutlich zu reduzieren.
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