Die Frage des Tages

Die Frage des Tages

By radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)Society & CultureNews
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Die Frage des Tages episodes

  • Kann die Bundesregierung zufrieden sein mit ihren ersten 100 Tagen?
    Hundert Tage gibt man neuen Regierungen, um sich zu beweisen. Danach wird eine erste Bilanz gezogen. Bei der schwarz-roten Koalition in Berlin ist es heute soweit: Wie hat sie sich bisher geschlagen? Sie selbst stellt sich ein zahlenmäßig gutes Zeugnis aus: 118 Vorhaben habe sie auf den Weg gebracht, das teilte der stellvertretende Regierungssprecher mit, darunter unter anderem das 500 Milliarden Euro schwere Investitionsprogramm für Infrastruktur und Klimaschutz. Unsere Frage des Tages lautet: Kann die Bundesregierung zufrieden sein mit ihren ersten 100 Tagen? Es antwortet die Journalistin Nicole Diekmann.
    6 min
  • Treffen Trump-Putin: Birgt es die Chance auf einen dauerhaften Frieden?

    Am Freitag wollen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska über den Ukraine-Krieg sprechen. Ob der ukrainische Präsident auch teilnehmen darf: noch unklar. Auch Europa bleibt außen vor, auch wenn sich die eurpäische Außenpolitik positioniert hat. Und auch Bundeskanzler Merz hat ein virtuelles Gespräch mit Trump und Selenskyj angekündigt. Neben der Sorge, dass einbilaterale Treffen zu Lasten der Ukraine und Europas gehen könnte also auch Hoffnung auf eine Lösung. Unsere Frage des Tages an den Politikwissenschaftler Claus Leggewie darum: Birgt das Treffen zwischen Trump und Putin die Chance auf einen dauerhaften Frieden in der Ukraine?

    5 min
  • Zeigt der Streit in der Union das Dilemma der deutschen Israel-Politik?
    Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt die Waffenlieferungen an Israel einzuschränken. Das hat in der Unionsfraktion für Unmut gesorgt. Merz will, dass Deutschland keine Waffen an Israel liefert, die für den Einsatz in Gaza verwendet werden könnten. Er erfüllt damit eine der Maßnahmen, die die Europäische Union zur Unterstützung eines Waffenstillstands in Nahost angeführt hat. Auslöser war der Beschluss des israelischen Sicherheitskabinetts, Gaza-Stadt einzunehmen. Von seinen Unionskollegen wurde der Regierungschef dafür öffentlich stark kritisiert: er gebe damit die Grundwerte der deutschen Israel-Politik auf. Unsere Frage des Tages an den Journalisten Mohamed Amjahid darum: Zeigt der Streit in der Union das Dilemma der deutschen Israel-Politik?
    5 min
  • Ist der Rückzug von Reiner Haseloff in Sachsen-Anhalt richtig?
    Der dienstälteste Ministerpräsident Deutschlands zieht sich zurück: Reiner Haselhoff wird im kommenden Jahr bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nicht mehr kandidieren und möchte einen Generationswechsel einleiten. Das hat er gestern bei einer Pressekonferenz angekündigt. Als CDU-Spitzenkandidat soll der 46-jährige Sven Schulze antreten, er ist bereits Wirtschaftsminister im Landeskabinett und CDU-Landeschef. Ursprünglich wollte sich Haseloff bereits 2021 zurückziehen, trat dann aber erneut an. Damals gelang es ihm mit der CDU, die Wahl deutlich vor der AfD zu gewinnen. In aktuellen Umfragen führt die CDU nur noch knapp mit vier Prozent vor der AfD. Unsere Frage des Tages lautet: Ist der Rückzug von Reiner Haseloff in Sachsen-Anhalt richtig? Es antwortet die Journalistin und Autorin Jana Hensel.
    6 min
  • Sollte Deutschland hilfsbedürftige Kinder aus Gaza aufnehmen?
    Mehrere deutsche Städte wollen hilfsbedürftige Kinder aus dem Gazastreifen aufnehmen. Die Oberbürgermeister dieser Städte richten ihren Wunsch direkt an die zuständigen Bundesministerien. Das Bundesinnenministerium reagiert zurückhaltend: Den Kindern solle vor Ort oder in räumlicher Nähe geholfen werden, sagte ein Sprecher. Staatsministerin Serap Güler vom Auswärtigen Amt betont, die Initiative sei lediglich "nett für den Wahlkampf". Dabei machen die Städte sehr konkrete Angaben, wie viele Kinder sie aufnehmen können und in welcher Weise sie helfen wollen. Unsere Frage des Tages lautet daher: Soll Deutschland besonders hilfsbedürftige Kinder aus Gaza aufnehmen? Es antwortet die Schriftstellerin Nora Bossong.
    5 min
  • Ist die Einnahme von Gaza die richtige Strategie gegen die Hamas?

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will offenbar den Gaza-Streifen einnehmen. Noch diese Woche soll das Sicherheitskabinett Israels zusammenkommen und eine entsprechende Strategie beschließen. Mit der Einnahme sollen die israelischen Geiseln befreit werden. Die Palästinensische Autonomiebehörde rief dagegen die internationale Staatengemeinschaft auf die Umsetzung der israelischen Pläne zu verhindern. Unsere Frage des Tages an den Filmemacher Andres Veiel darum heute: "Ist die Einnahme des gesamten Gaza-Streifens die richtige Strategie gegen die Hamas?"

    6 min
  • Überschreitet Bundestags-präsidentin Julia Klöckner ihre Kompetenzen?

    Auch diese Woche beginnt mit Neuigkeiten von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa hat sie die erneute Reform des Wahlrechts angemahnt. "Ich habe die Fraktionen gebeten, sich des Themas anzunehmen. Der Arbeitsauftrag ist zudem im Koalitionsvertrag aufgenommen", sagte sie. In den vergangenen Wochen ergriff Klöckner immer wieder die Initiative: So ließ sie die Regenbogenfahne zum CSD nicht auf dem Bundestagsgebäude hissen und untersagte der Bundestagsgruppe die Teilnahme. Sie hat Anstecker mit politischen Botschaften während der Plenumssitzungen verboten und ist - anders als ihre Vorgänger:innen - auf Social Media sehr aktiv. Dort postete sie kürzlich auch ihre harsche Kritik an Moderatorin Dunja Hayali, die in einem Interview Friedrich Merz "fertiggemacht" habe. Unsere Frage des Tages an den Historiker Gözt Aly lautet: Überschreitet Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ihre Kompetenzen?

    7 min
  • Macht die Politik zuviel Aufhebens ums Gendern?
    In mehreren Bundesministerien ist das Gendern im Schriftverkehr inzwischen verboten. Nun legt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nach. Auch in seiner Abteilung im Bundeskanzleramt gilt jetzt nach einer Dienstanweisung: Kein Gendersternchen, keine Variationen von männlich und weiblich in einem Wort. Das Gendern sei Ideologie und vertiefe die Spaltung der Gesellschaft. Dabei gibt es in keiner Behörde oder anderen öffentlichen Institutionen eine Genderpflicht. Zudem spricht sich der Rat für Rechtschreibung zwar gegen das Gendern aus, aber aus Gründen der Verständlichkeit. Unsere Frage des Tages an den Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch: Macht die Politik zuviel Aufhebens ums Gendern?
    5 min
  • Muss Berlin eine Silvesterparty veranstalten?
    Keine leuchtenden Funken über der Siegesgöttin, kein Riesenrad, keine Bands und keine Touristen vor dem Brandenburger Tor: Die traditionelle Silvesterparty in Berlin auf der Straße des 17. Juni fällt in diesem Jahr aus. Wie der Senat diese Woche angekündigt hat, wird er kein Geld mehr zuschießen. "Es ist meiner Meinung nach nicht Aufgabe der Steuerzahler, solche Veranstaltungen mitzufinanzieren", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. "Erst recht nicht in Zeiten einer angespannten Haushaltslage." Der Veranstalter, die Berlin feiert Silvester GmbH, hat die Feier daraufhin endgültig abgesagt. Laut Wegner führt die Verwaltung jedoch Gespräche zu alternativen Konzepten. Unsere Frage des Tages an den Journalisten und Autor Claudius Seidl lautet: "Muss Berlin eine Silvesterparty veranstalten?"
    6 min
  • Soll Deutschland einen härteren Kurs gegenüber Israel einschlagen?
    Die humanitäre Lage im Gaza-Streifen hat katastrophale Ausmaße angenommen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Unterernährung unter den rund zwei Millionen Bewohnern "alarmierend". Um die Lage zu verbessern und den Druck auf Israel zu erhöhen, hatte die EU-Kommission Sanktionen vorgeschlagen. Doch Deutschland und andere EU-Länder wie Italien haben den Vorstoß abgelehnt.
    Zwar beteiligt sich Deutschland nun an internationalen Hilfsflügen für Gaza, aber Organisationen wie das Rote Kreuz oder Medico kritisieren diese Luftbrücke für längst nicht ausreichend. Kanzler Friedrich Merz behält sich weitere Schritte vor, wollte aber keine konkreten Maßnahmen benennen. Eine Mehrheit von 74 Prozent der Menschen in Deutschland ist laut einer Umfrage für eine schärfere Haltung der Bundesrepublik gegenüber Israel.
    Unsere Frage des Tages an die Schriftstellerin Nora Bossong lautet: "Soll Deutschland einen härteren Kurs gegenüber Israel einschlagen?"
    5 min

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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler…